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  • Twitch schaltet KI-Training mit Streamer-Content standardmäßig ein – Opt-out ist Pflicht

    Twitch schaltet KI-Training mit Streamer-Content standardmäßig ein – Opt-out ist Pflicht

    Twitch hat still und leise eine neue Einstellung scharfgeschaltet, die es in sich hat: Ab sofort darf Amazon Streams, VODs, Clips, Highlights, Chat-Nachrichten, Texte und Bilder von Streamer:innen nutzen, um seine generativen KI-Modelle zu trainieren. Das Beunruhigende daran: Die Option ist standardmäßig aktiviert. Wer das nicht will, muss selbst aktiv werden und widersprechen.

    Zu finden ist der Schalter in den Twitch-Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen, versteckt unter dem unscheinbaren Punkt „Training für generative KI“. Laut Berichten von TechCrunch kam die Änderung ohne nennenswerte Ankündigung oder Vorwarnung – viele Creator haben erst durch Community-Posts davon erfahren, nicht durch Twitch selbst.

    So versteckt Twitch die Opt-out-Option

    Der Weg zur Deaktivierung ist alles andere als offensichtlich: Statt einer prominenten Abfrage beim Login oder einer klaren Benachrichtigung müssen Streamer:innen aktiv in die Kontoeinstellungen wechseln, sich durch mehrere Menüebenen klicken und dort gezielt nach der KI-Trainings-Option suchen. Wer nicht ohnehin regelmäßig seine Privatsphäre-Einstellungen durchgeht, bekommt von der Umstellung vermutlich gar nichts mit.

    Und selbst wer den Schalter findet und deaktiviert, ist nicht komplett raus aus der Nummer: Laut Twitchs eigener Datenschutzerklärung gilt das Opt-out ausschließlich für das explizite KI-Training. Andere KI-gestützte Twitch-Features, die angeblich Wachstum und Monetarisierung von Streamer:innen unterstützen sollen, laufen davon komplett unabhängig weiter – ein Opt-out gibt es dafür nicht.

    Kein Einzelfall: Opt-out statt Opt-in ist mittlerweile Branchenstandard

    Twitch reiht sich damit in eine Liste großer Plattformen ein, die ihre Nutzer:innen in den vergangenen Jahren per stillschweigender Standardeinstellung zu KI-Trainingsdaten gemacht haben, statt vorher aktiv um Zustimmung zu fragen – Meta hat bei Facebook und Instagram in mehreren Regionen ähnlich verfahren, X (ehemals Twitter) nutzt Nutzerinhalte standardmäßig fürs Training seines KI-Modells Grok. Der Unterschied bei Twitch: Hier geht es nicht um private Nutzerposts, sondern um oft jahrelang aufgebaute, teils monetarisierte Streaming-Karrieren. Aus unserer Sicht ist genau das der wunde Punkt – Streamer:innen investieren Zeit, Persönlichkeit und Kreativität in ihren Content, und Amazon entscheidet per Default, dass davon munter mitgelernt werden darf.

    Was Streamer:innen jetzt tun sollten

    Wer nicht will, dass seine Streams als Trainingsmaterial für Amazons KI-Ambitionen landen, sollte zeitnah in die Sicherheitseinstellungen schauen und den Schalter bei „Training für generative KI“ manuell umlegen. Ein Automatismus oder eine nachträgliche Sammel-Deaktivierung für alle eigenen VODs gibt es nicht – die Einstellung wirkt nur für Inhalte ab dem Zeitpunkt der Umstellung, nicht rückwirkend für bereits hochgeladenen Content. Wer regelmäßig streamt, sollte den Haken also besser heute als morgen setzen.

    Quelle: TechCrunch, Kotaku

    Was haltet ihr von der versteckten Opt-out-Lösung – schon in den Einstellungen nachgeschaut? Schreibt’s uns in die Kommentare!

  • Amazon zieht sich aus dem MMO-Geschäft zurück – Lost Ark und Throne and Liberty gehen zurück an ihre Studios

    Amazon zieht sich aus dem MMO-Geschäft zurück – Lost Ark und Throne and Liberty gehen zurück an ihre Studios

    Amazon zieht einen deutlichen Schlussstrich unter sein MMO-Kapitel: Wie das Unternehmen und die beiden Entwicklerstudios am 12. August in abgestimmten Ankündigungen bestätigten, gibt Amazon Games die westliche Publishing-Verantwortung für Throne and Liberty und Lost Ark vollständig ab.

    Wer künftig übernimmt und wann

    Throne and Liberty geht an NC beziehungsweise dessen Tochterstudio FirstSpark Games, das den Live-Betrieb im Westen direkt übernehmen soll. Der Übergang ist für das vierte Quartal 2026 angesetzt. Lost Ark wandert etwas später zurück: Ab Anfang 2027 übernimmt Original-Entwickler Smilegate wieder selbst das Ruder. Beide Studios hatten die Spiele ursprünglich entwickelt, Amazon war seit dem jeweiligen Westlaunch nur als Publisher an Bord.

    Was sich für Spieler ändert

    Bei Throne and Liberty soll laut aktuellem Stand vieles beim Alten bleiben, einzelne Detailfragen zur Umstellung will NC erst näher am eigentlichen Wechsel klären. Konkreter wird es bei Lost Ark: Hier bestätigt Amazon bereits jetzt, dass bestimmte Daten beim Wechsel zu Smilegate nicht übernommen werden – darunter Ingame-Mails, Freundeslisten-Notizen und Gruppennamen sowie Gilden-Spitznamen, Mitgliedernotizen und der komplette Chatverlauf. Spieler, die an solchen Verläufen hängen, sollten sich das rechtzeitig sichern beziehungsweise notieren, bevor die Migration ansteht.

    Der dritte MMO-Rückzug in Folge

    Für Amazon ist das kein Einzelfall, sondern der dritte grosse Rückzug aus dem MMO-Segment: Nach dem selbst entwickelten New World, das inzwischen ebenfalls deutlich reduziert weitergeführt wird, verabschiedet sich der Konzern nun auch als Publisher zweier der grössten koreanischen MMOs im Westen. Aus unserer Sicht zeigt das vor allem, wie schwer sich Amazon Games abseits von New World im Live-Service-Geschäft getan hat – die Massen an Spielern, die Lost Ark und Throne and Liberty zum Start anzogen, konnten offenbar nicht dauerhaft gehalten werden. Für die Community bedeutet der Wechsel zurück zu den Originalstudios aber nicht zwangsläufig etwas Schlechtes: Sowohl NC als auch Smilegate kennen ihre Spiele am besten und könnten künftig direkter auf Wünsche der Community reagieren, ohne den Umweg über einen externen Publisher.

    Quelle: VGC, PC Gamer

    Spielt ihr Lost Ark oder Throne and Liberty? Schreibt uns, ob ihr dem Wechsel zu den Originalstudios positiv entgegenseht!

  • Oblivion Remastered: Bethesda kündigt endlich neuen Patch an

    Oblivion Remastered: Bethesda kündigt endlich neuen Patch an

    Über ein Jahr nach dem Launch von Oblivion Remastered hat Bethesda endlich reagiert: Das Studio bestätigt, dass ein weiteres Update für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S in Arbeit ist. Die Ankündigung kommt, nachdem Fans monatelang lautstark nach spürbaren Verbesserungen gerufen hatten.

    Warum die Community seit Monaten unruhig ist

    Der Remaster des Elder-Scrolls-IV-Klassikers kam bei Release technisch beeindruckend an, doch schon kurz danach zeigten sich vor allem auf dem PC deutliche Probleme: Abstürze, Ruckler und Performance-Einbrüche begleiten das Spiel bis heute. Bislang hat Bethesda nur zwei kleinere Patches nachgereicht, der letzte grössere Patch liegt bereits über ein Jahr zurück. Für ein Spiel dieser Grössenordnung ist das ungewöhnlich lang, entsprechend gross war der Unmut in Foren und auf Reddit.

    Was der neue Patch bringen soll

    Konkreten Anlass für die Ankündigung liefert die frisch veröffentlichte Switch-2-Version von Oblivion Remastered, die am 11. August erschienen ist und direkt mit einem eigenen Optimierungs-Patch ausgeliefert wurde. Bethesda erklärte, man prüfe nun, ob sich genau diese Optimierungen auch auf PC, PS5 und Xbox übertragen lassen. Ein konkretes Datum oder eine Liste der Änderungen nannte das Studio bislang nicht – nur, dass man an dem Thema dran sei.

    Was Spieler jetzt wissen müssen

    Wer auf schnelle Besserung hofft, muss sich weiter gedulden: Ohne Termin bleibt unklar, ob der Patch noch in diesem Jahr kommt. Aus unserer Sicht ist trotzdem bemerkenswert, dass Bethesda überhaupt öffentlich reagiert – gerade weil das Studio parallel mit Hochdruck an The Elder Scrolls 6 arbeitet und Oblivion Remastered dabei leicht aus dem Fokus geraten könnte. Wer die PC- oder Konsolenversion aktuell spielt, sollte weiterhin mit gelegentlichen Rucklern und Abstürzen rechnen, bis das Update tatsächlich ausgerollt wird.

    Quelle: GameStar

    Habt ihr auch auf diesen Patch gewartet? Schreibt uns in den Kommentaren, mit welchen Bugs ihr aktuell kämpft!

  • CD Projekt Red streicht erneut Stellen beim Witcher-Multiplayer-Spin-off Project Sirius

    CD Projekt Red streicht erneut Stellen beim Witcher-Multiplayer-Spin-off Project Sirius

    CD Projekt Red steckt bei seinem ambitionierten Multiplayer-Projekt weiter in Schwierigkeiten. Berichten zufolge hat das Studio erneut Personal bei Project Sirius abgebaut, dem Multiplayer-Spin-off im Universum von The Witcher. Neun Personen sollen das Studio verlassen, weitere neun intern in andere Teams versetzt worden sein.

    Schon die zweite Entlassungsrunde bei Sirius

    Project Sirius steht damit erneut im Zentrum von Umstrukturierungen. Das Spin-off wird gemeinsam mit dem externen Studio Molasses Flood entwickelt und soll ein eigenständiges Multiplayer-Erlebnis im Witcher-Kosmos werden – losgelöst von der Hauptreihe um Geralt von Riva. Genau darin liegt für CD Projekt Red aber auch das Risiko: Anders als bei den Solo-Rollenspielen der Witcher-Reihe betritt das Studio mit einem Multiplayer-Titel technisches und konzeptionelles Neuland, das sich offenbar schwerer kalkulieren lässt als gedacht.

    Was der Umbau für die Strategie bedeutet

    CD Projekt Red begründet die Maßnahme laut den Berichten mit einer “breiteren Verschiebung der Entwicklungsstrategie”. Konkret heißt das vermutlich: Das Studio verschiebt Ressourcen dorthin, wo sie aktuell am dringendsten gebraucht werden – etwa in die Weiterentwicklung von Cyberpunk 2077 und der Arbeit an The Witcher 4. Aus unserer Sicht passt das ins Bild eines Studios, das nach dem holprigen Cyberpunk-2077-Launch 2020 spürbar vorsichtiger geworden ist und lieber an weniger Projekten gleichzeitig arbeitet, dafür aber mit mehr Nachdruck. Für die Belegschaft von Project Sirius ist das dennoch die zweite Entlassungswelle, die das Team in vergleichsweise kurzer Zeit trifft – ein Warnsignal dafür, wie unsicher der Status des Projekts insgesamt ist.

    Geralt aus der Witcher-Reihe, stellvertretend für das CD-Projekt-Red-Universum, in dem auch das Multiplayer-Spin-off Project Sirius angesiedelt ist
    Bildquelle: Eurogamer (eurogamer.net)

    Einen offiziellen Kommentar von CD Projekt Red zu den genauen Hintergründen der Entlassungen gibt es bislang nicht. Ob und wann Project Sirius überhaupt erscheint, ist damit weiterhin offen.

    Quelle: Eurogamer

    Was denkt ihr: Sollte CD Projekt Red Project Sirius lieber ganz einstampfen und sich auf The Witcher 4 konzentrieren? Diskutiert mit uns!

  • Gerücht: Zelda-40th-Anniversary-Switch-2 und Pro-Controller sollen geleakt sein

    Gerücht: Zelda-40th-Anniversary-Switch-2 und Pro-Controller sollen geleakt sein

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht, das bislang NICHT offiziell von Nintendo bestätigt wurde.

    Zum 40-jährigen Jubiläum von The Legend of Zelda im kommenden Jahr soll angeblich eine besondere Hardware-Edition erscheinen. Geleakte Fotos, die seit heute kursieren, zeigen Berichten zufolge eine schwarz-türkis-goldene Sondervariante der Nintendo Switch 2 mit Triforce-Motiv auf Dock und Joy-Con 2 sowie einen passenden Pro Controller.

    Was die geleakten Bilder angeblich zeigen

    Laut den kursierenden Aufnahmen soll der Pro Controller goldene Akzente tragen und ein Pixel-Sprite von Link im Stil des allerersten NES-Zelda von 1986 abbilden – eine Anspielung auf den Ursprung der Reihe. Die Konsole selbst soll das Triforce-Symbol prominent auf dem Dock zeigen, während die Joy-Con 2 in einem dunklen Türkis mit goldenen Details gehalten sein sollen. Bestätigt ist davon bislang nichts, Nintendo hat sich zu den Bildern nicht geäußert.

    Wie glaubwürdig die Quelle ist

    Ursprung der Bilder soll der brasilianische Nintendo-Insider “Necro” Felipe Lima sein, Betreiber des Portals Universo Nintendo, der in der Vergangenheit wiederholt mit Leaks zu Nintendo-Hardware richtig lag. Mehrere internationale Redaktionen haben die Bilder inzwischen aufgegriffen, ohne sie selbst unabhängig verifizieren zu können. Das spricht zwar für eine gewisse Seriosität der Quelle, ersetzt aber keine offizielle Bestätigung. Aus unserer Sicht macht der Zeitpunkt durchaus Sinn: Ein Jubiläums-Reveal würde sich gut für einen Nintendo Direct im Herbst eignen, wenn Nintendo traditionell große Ankündigungen bündelt.

    Sollte sich das Gerücht bewahrheiten, wäre es nicht das erste Mal, dass Nintendo ein Jubiläum mit limitierter Hardware feiert – schon zum 35. Mario-Jubiläum und zum 35. Zelda-Jubiläum gab es entsprechende Sondereditionen. Bis zu einer offiziellen Ankündigung bleibt aber alles Spekulation.

    Geleakte Fotos zeigen eine mögliche Zelda-40th-Anniversary-Switch-2-Sondervariante mit Triforce-Design
    Bildquelle: Press-Start.com.au (press-start.com.au)

    Quelle: Press-Start.com.au

    Würdet ihr euch diese Sonderedition kaufen, wenn Nintendo sie offiziell ankündigt? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

  • The Elder Scrolls 6: Xbox-Chefin lässt Fans jetzt acht Buchstaben raten

    The Elder Scrolls 6: Xbox-Chefin lässt Fans jetzt acht Buchstaben raten

    Offizielle Infos zu The Elder Scrolls 6 sind seit dem ersten Teaser-Trailer 2018 Mangelware. Umso mehr Wirbel löst jetzt eine beiläufige Aussage aus einem internen Preview-Event aus: Laut Berichten hat eine Xbox-Führungskraft dort erwähnt, dass der finale Titel des Spiels einen Untertitel mit genau acht Buchstaben trägt. Mehr wurde nicht verraten – und genau das reicht der Community, um seitdem wild zu spekulieren.

    Was genau gesagt wurde

    Die Aussage fiel offenbar eher beiläufig am Rande eines geschlossenen Presse- und Partner-Events, bei dem Xbox-Führungskräfte The Elder Scrolls 6 in einer frühen Form präsentiert haben. Ein achtstelliger Untertitel würde zu bekannten Vorgängern passen, denn auch “Oblivion”, “Morrowind” und “Skyrim” reihen sich exakt in dieses Buchstabenschema ein, wobei “Skyrim” nur sieben Buchstaben hat und “Oblivion” wiederum acht. Fans durchforsten seit der Meldung Wortlisten, Ortsnamen aus der Spielwelt Tamriel und alte Lore-Begriffe nach Kandidaten, die exakt passen könnten.

    Warum Bethesda mit Infohappen so sparsam ist

    Das Muster ist bei Bethesda nicht neu: Auch Starfield wurde jahrelang nur in homöopathischen Dosen angeteasert, bevor es tatsächlich Gameplay-Material gab. Bei The Elder Scrolls 6 kommt hinzu, dass Bethesda zuletzt mit Starfield und den Folgen der Microsoft-Übernahme alle Hände voll zu tun hatte – ein konkretes Release-Fenster für ES6 gibt es bis heute nicht. Aus unserer Sicht ist das Acht-Buchstaben-Detail deshalb weniger eine echte Ankündigung als ein kalkulierter Hype-Funke: genug, um tagelang Gesprächsstoff zu liefern, ohne dass Bethesda sich auf irgendetwas festlegen müsste.

    Das Preview-Event, bei dem die Aussage fiel, war ohnehin ein turbulenter Tag für Xbox: Während drinnen über The Elder Scrolls 6 gesprochen wurde, sorgte draußen eine ganz andere Aktion für Aufsehen – mehr dazu in unserem Bericht über die aufblasbare Protest-Ratte vor dem Microsoft-Gebäude.

    Illustration zur Namens-Spekulation um The Elder Scrolls 6
    Bildquelle: GameStar (gamestar.de)

    Quelle: GameStar

    Habt ihr schon einen heißen Kandidaten für den Untertitel? Schreibt eure Tipps in die Kommentare – wir sammeln die besten!

  • Sony hat “null Verständnis für Kundenwünsche”, sagt Gaming-Preservation-Organisation

    Sony hat “null Verständnis für Kundenwünsche”, sagt Gaming-Preservation-Organisation

    Sonys schrittweiser Abschied von der physischen Disc bei der PlayStation 5 sorgt weiter für Ärger. Eine auf Spielesicherung spezialisierte Preservation-Organisation hat Sony jetzt öffentlich vorgeworfen, kein Verständnis dafür zu haben, was Spielerinnen und Spieler eigentlich wollen. Der Kern der Kritik: Wenn Discs wegfallen, sollten Spiele eigentlich günstiger werden – stattdessen bleiben die Preise gleich oder steigen sogar.

    Worum es bei der Kritik konkret geht

    Physische Medien erfüllen für viele Spielerinnen und Spieler mehr als nur einen nostalgischen Zweck. Eine Disc lässt sich verleihen, weiterverkaufen und bleibt auch dann spielbar, wenn ein Publisher Server abschaltet oder ein Store irgendwann dichtmacht. Genau das ist der Kern der Sorge von Preservation-Organisationen: Digitale Lizenzen können jederzeit entzogen oder an Konten gebunden bleiben, während physische Kopien langfristig als Archiv dienen. Fällt die Disc komplett weg, fällt für viele Spiele auch die letzte verlässliche Möglichkeit weg, sie dauerhaft zu besitzen und später wieder zu spielen.

    Ein Muster, das sich durch die Branche zieht

    Sony ist damit kein Einzelfall. Erst vor wenigen Tagen sorgte die Ankündigung von GTA 6 als reinem Digital-Release zum happigen Preis von 80 Dollar für ähnliche Debatten – wie wir bereits berichtet haben, wehrte sich Take-Two-Chef Strauss Zelnick gegen genau diesen Vorwurf. Aus unserer Sicht zeigt sich hier ein größerer Branchentrend: Publisher sparen sich mit dem Wegfall physischer Medien Produktions- und Vertriebskosten, geben diese Ersparnis aber selten an die Kundschaft weiter. Für Sammler und Konservatoren ist das doppelt bitter, weil mit jeder rein digitalen Veröffentlichung ein Stück Spielegeschichte potenziell unwiederbringlich an eine Plattform gebunden wird.

    PS5-Konsole im Kontext der Debatte um das Ende der physischen Disc-Unterstützung
    Bildquelle: PC Gamer (pcgamer.com)

    Ob Sony auf den öffentlichen Druck reagiert, ist offen. Bislang gibt es von offizieller Seite keine Ankündigung, die Preispolitik im Zuge des Disc-Ausstiegs zu überdenken.

    Quelle: PC Gamer

    Vermisst ihr die Disc im Regal oder ist euch das mittlerweile egal? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Ghost of Yotei: Complete Edition bringt neue Story-Erweiterung und Roguelike-Modus

    Ghost of Yotei: Complete Edition bringt neue Story-Erweiterung und Roguelike-Modus

    Sony und Entwicklerstudio Sucker Punch Productions haben überraschend eine erweiterte Neuauflage von Ghost of Yotei angekündigt: Die Ghost of Yotei: Complete Edition erscheint am 1. Oktober 2026 für die PS5 und bringt frischen Story-Content sowie einen komplett neuen Spielmodus mit.

    Das steckt in der Complete Edition

    Die neue Ausgabe ist mehr als nur eine gebündelte Wiederveröffentlichung. Laut den offiziellen Angaben von Sucker Punch bekommt Atsus Geschichte handfesten Nachschub:

    • Eine neue narrative Erweiterung, die Atsus Weg um zusätzliche Kapitel und Nebenhandlungen ergänzt
    • Ein neuer Roguelike-Kampf-Survival-Modus mit eigener Progression und Runs, die sich von der Hauptkampagne unterscheiden
    • Überarbeitete und zusätzliche Gegner-Encounter, die auch bestehende Spieler fordern sollen
    • Technische Verbesserungen und Komfortfunktionen gegenüber der Erstveröffentlichung

    Ob die Complete Edition als eigenständiges Produkt verkauft wird oder Besitzer des Hauptspiels sie als kostenpflichtiges Upgrade bekommen, hat Sony bislang nicht abschließend bestätigt. Genauere Preisdetails will Sucker Punch in den kommenden Wochen nachreichen.

    Warum uns das an Ghost of Tsushima erinnert

    Wer die Serie kennt, dem kommt das Muster bekannt vor: Schon der erste Teil, Ghost of Tsushima, bekam mit dem Director’s Cut eine erweiterte Fassung inklusive neuer Insel, zusätzlicher Story-Inhalte und technischer Verbesserungen für die PS5. Die Complete Edition von Ghost of Yotei scheint diesem Erfolgsrezept zu folgen, geht mit dem Roguelike-Survival-Modus aber einen spielerisch neuen Weg – ein Genre-Experiment, das es in der Hauptkampagne bislang so nicht gab. Für uns ein Hinweis, dass Sucker Punch die Marke behutsam erweitern will, statt nur ein weiteres Wiederveröffentlichungs-Upgrade hinterherzuschieben.

    Szene aus Ghost of Yotei: Complete Edition, die den neuen Kampf-Survival-Modus andeutet
    Bildquelle: IGN (ign.com)

    Für alle, die Ghost of Yotei bereits durchgespielt haben, dürfte vor allem der neue Modus interessant sein – er verspricht mehr Wiederspielwert, ohne dass man die Hauptstory noch einmal komplett anfassen muss. Wer noch gar nicht eingestiegen ist, wartet mit dem Kauf jetzt vielleicht ohnehin bis Oktober, um gleich die vollständige Fassung zu bekommen.

    Quelle: IGN, GamePro

    Was sagt ihr zur Complete Edition – lohnt sich das Upgrade für euch, oder wartet ihr auf einen Sale? Schreibt’s uns in die Kommentare!

  • Gears of War: E-Day bekommt limitierten “Storm King”-Xbox-Controller

    Gears of War: E-Day bekommt limitierten “Storm King”-Xbox-Controller

    Xbox macht Ernst mit limitiertem Zubehör: Passend zum Launch von Gears of War: E-Day bringt Microsoft einen eigenen Xbox Wireless Controller im “Storm King”-Design auf den Markt. Ab sofort können Fans das Sondermodell bei teilnehmenden Händlern weltweit vorbestellen, wie Xbox Wire offiziell bestätigt.

    Das steckt im Storm-King-Design

    Optisch setzt der Controller auf ein rissiges Schwarz-Rot-Muster, das an geborstenes Vulkangestein erinnert. Im Zentrum sitzt ein rotes Zahnrad mit dem Crimson-Omen-Logo der Reihe, dazu sind Xbox-Taste, View-, Menu- und Share-Button in kräftigem Blutrot gehalten. Das Design reiht sich damit in die lange Liste franchise-spezifischer Editionen ein, die Xbox in den letzten Jahren rund um große Erstveröffentlichungen aufgelegt hat.

    Nahaufnahme des Gears of War E-Day Limited Edition Xbox Wireless Controllers mit rot-schwarzem Design und Crimson-Omen-Logo
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial

    Preis, Verfügbarkeit und was das für Sammler bedeutet

    Der “Storm King”-Controller kostet 89,99 US-Dollar beziehungsweise 84,99 britische Pfund und ist ab sofort vorbestellbar. Eine Lieferung rechtzeitig zum Release von Gears of War: E-Day am 6. Oktober 2026 gilt als wahrscheinlich, ein festes Auslieferungsdatum hat Xbox bislang aber nicht genannt. Wer lieber ein individuelles Design möchte, kann alternativ auf das offizielle Xbox Design Lab zurückgreifen, über das sich Controller in Eigenregie gestalten lassen.

    Einordnung: Zubehör als Stimmungsmesser vor dem Release

    Solche limitierten Controller sind für Microsoft in erster Linie ein Marketinginstrument kurz vor großen Launches – sie erzeugen zusätzliche Sichtbarkeit im Handel und bei Sammlern, ohne dass am eigentlichen Spiel etwas verändert wird. Bemerkenswert ist der Zeitpunkt: Die offene Beta zu Gears of War: E-Day startet nur einen Tag später, am 13. August, nachdem die Early-Access-Phase für Vorbesteller und Game-Pass-Ultimate-Abonnenten bereits Anfang des Monats gelaufen ist. Xbox bündelt Zubehör-Ankündigung und Beta-Start also bewusst in derselben Woche, um das Interesse an Gears of War vor dem eigentlichen Release im Oktober hochzuhalten.

    Der Storm-King-Controller zu Gears of War: E-Day zusammen mit weiteren Xbox-Editionsprodukten
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial
    Designentwurf des Gears of War E-Day Controllers aus dem Xbox Design Lab
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial

    Quelle: Xbox Wire, Insider Gaming

    Würdet ihr euch den Storm-King-Controller für euer Xbox-Regal holen, oder reicht euch das Spiel selbst? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Helldivers 2: Update “Devoid of Liberty” ist da – und das Spiel landet im PS-Plus-Katalog

    Helldivers 2: Update “Devoid of Liberty” ist da – und das Spiel landet im PS-Plus-Katalog

    Kurz vor dem Wochenende gibt es doppelten Grund zur Freude für Fans von Helldivers 2: Entwickler Arrowhead Game Studios hat heute das Update “Devoid of Liberty” veröffentlicht, und Sony packt den Koop-Shooter zeitgleich in den PlayStation-Plus-Game-Catalog für Extra- und Premium-Abonnenten. Wer den Titel bislang nur vom Hörensagen kannte, kann ab sofort ohne Zusatzkosten in den Kampf gegen die Illuminate ziehen.

    Das steckt im Update Devoid of Liberty

    Die Patch Notes sind umfangreich, wir haben euch die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

    • Zwei neue Illuminate-Gegnertypen: der “Crusher”, der sich während des Kampfes regeneriert und konstant unter Feuer gehalten werden muss, sowie der wendige “Wretch”, der ausweichen und auf Helldivers zuspringen kann.
    • Neuer Planeten-Modifikator “SEAF-Unterstützung”: Freundliche SEAF-Bodentruppen kämpfen ab sofort an der Seite der Spieler mit.
    • Der Levelcap wird von 150 auf 300 verdoppelt – deutlich mehr Platz für Freischaltungen und Fortschritt.
    • Neuer Kriegsbund “Castellan’s Creed” mit zusätzlicher Ausrüstung.
    • Assist-Reload: Mitspieler können euch jetzt direkt aus ihrem Rucksack mit Munition nachladen.
    • Balance-Anpassungen an der GATLING-Ausrüstung: mehr Munitionskapazität, mehr Durchschlagskraft und spürbar schnelleres Handling.

    Kostenlos ausprobieren und die Community-Challenge

    Wer Helldivers 2 über PlayStation Plus Extra oder Premium spielt, hat vollen Zugriff auf den Basisumfang inklusive des neuen Updates. Passend zum Release läuft außerdem eine Community-Challenge: Schafft die gesamte Helldivers-2-Spielerschaft bis zum 18. August gemeinsam 500 Millionen getötete Feinde, gibt es vier exklusive Helldiver-Avatare für die PlayStation-Konsole obendrauf.

    Warum der PS-Plus-Deal für Helldivers 2 ein großer Schritt ist

    Helldivers 2 ist seit dem Release im Februar 2024 zu einem der größten Koop-Erfolge von Sony geworden, auch weil das Spiel lange komplett außerhalb von Abo-Diensten verkauft wurde. Dass der Titel jetzt in den Game Catalog wandert, ist ein deutliches Signal: Sony setzt auf Helldivers 2 als Dauerbrenner statt als reinen Vollpreis-Hit, und Arrowhead bekommt durch den neuen Community-Ansturm frischen Rückenwind für weitere Season-Inhalte. Für Neueinsteiger heißt das ganz praktisch: Charakterfortschritt, Warbonds und freigeschaltete Ausrüstung bleiben auch nach einem eventuellen Ende der PS-Plus-Mitgliedschaft erhalten, ein Umstieg auf den Kauf der Vollversion ist also jederzeit ohne Verlust möglich.

    Offizielle Szene aus dem Helldivers-2-Update Devoid of Liberty
    Bildquelle: PlayStation Blog
    SEAF-Truppen unterstützen Helldivers im Kampf gegen die Illuminate im neuen Update
    Bildquelle: Xbox Wire

    Quelle: PlayStation Blog, Xbox Wire

    Schon ins Gefecht gezogen? Schreibt uns in den Kommentaren, wie sich die neuen Illuminate-Gegner für euch spielen!