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  • Pokémon Pokopia: Erweiterung „Bubbly Basin“ ist da – plus kostenloses Update 2.0

    Pokémon Pokopia: Erweiterung „Bubbly Basin“ ist da – plus kostenloses Update 2.0

    Fünf Monate nach dem Release von Pokémon Pokopia spendiert Nintendo dem Aufbau-Spiel für die Switch 2 seine erste große Erweiterung: Seit dem 5. August ist „Bubbly Basin”, Teil 1 des dreiteiligen Expansion Pass, spielbar. Parallel dazu ist das kostenlose Update auf Version 2.0.0 erschienen, das allen Spielerinnen und Spielern – auch ohne Kauf der Erweiterung – eine komplett neue Fähigkeit für Ditto bringt.

    Das steckt in der Erweiterung Bubbly Basin

    Im Zentrum von „Bubbly Basin” steht eine komplett neue Unterwasser-Stadt, die Ditto von Grund auf wiederaufbauen und erkunden kann. Dort warten Pokémon, die eigentlich am Meeresgrund leben, neue Bodendekorationen im maritimen Stil sowie frische Outfits für den eigenen Charakter. Wer den kompletten Expansion Pass für 34,99 US-Dollar kauft, bekommt zusätzlich ein Rezept für ein dynamisches Ditto-Druckmuster samt passender Tapete sowie per E-Mail einen Freischaltcode für 30 seltene Pokémetall-Barren zum Craften. „Bubbly Basin” ist dabei nur der erste von insgesamt drei geplanten Teilen des Passes.

    Kostenloses Update 2.0 bringt die Attacke Tauchgang

    Parallel zur Erweiterung hat Pokémon Pokopia kostenlos das Update auf Version 2.0.0 erhalten. Größter Neuzugang ist die Attacke Tauchgang: Ditto kann damit erstmals frei unter Wasser schwimmen, muss sich die Fähigkeit aber zunächst von Manaphy beibringen lassen, sobald bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Neu ist außerdem, dass die Baufunktion jetzt auch unter Wasser genutzt werden kann. Dazu kommen neue Gegenstände wie Portal-Kapsel und Tresor, fünf zusätzliche Haarfarben sowie neue Emotes. Auch spürbare Komfort-Verbesserungen sind dabei: Zerstörte Habitate ziehen Pokémon automatisch wieder ein, sobald sie am gleichen Ort neu gebaut werden, und über die Funktion „Nach Hause reisen” erreicht man jetzt auch Pokémon, die man gerade in einer anderen Stadt sucht.

    Wer sich vorab einen Eindruck vom neuen Gebiet verschaffen will, findet im offiziellen Overview-Trailer bereits ausführliche Spielszenen aus Bubbly Basin.

    Warum das für Pokopia-Fans ein wichtiger Testfall ist

    Für Pokémon Pokopia ist „Bubbly Basin” mehr als nur neuer Content: Das Aufbau-Spinoff ist erst seit März 2026 auf dem Markt und zählt zu den ersten größeren First-Party-Titeln, die Nintendo exklusiv für die Switch 2 veröffentlicht hat – wir berichteten bereits über das eigene Switch-2-Bundle zum Spiel. Wie gut die erste bezahlte Erweiterung bei der Community ankommt, dürfte mit darüber entscheiden, wie ambitioniert Nintendo die für 2027 angekündigte dritte Stadt angeht. Aus unserer Sicht ist besonders der Umfang des kostenlosen Updates bemerkenswert: Statt die neue Tauch-Mechanik hinter die Bezahlschranke zu packen, bekommt sie jede und jeder gratis – nur der Zugang zur neuen Stadt selbst bleibt zahlenden Spielerinnen und Spielern vorbehalten. Teil 2 des Expansion Pass ist für „spätes 2026″ angekündigt, Teil 3 mit einer weiteren neuen Stadt soll 2027 folgen.

    Ditto steht umgeben von Wasser-Pokémon vor dem beleuchteten Turm von Bubbly Basin in Pokémon Pokopia
    Bildquelle: Nintendo Life (nintendolife.com)
    Ditto schwimmt mit der neuen Tauchgang-Attacke durch einen Unterwasser-Korridor in Bubbly Basin
    Bildquelle: GoNintendo (gonintendo.com)

    Quelle: Nintendo Life, GoNintendo

    Wart ihr schon in Bubbly Basin unterwegs? Schreibt uns in den Kommentaren, wie euch die neue Unterwasser-Stadt und das kostenlose Update gefallen!

  • Fire Emblem: Fortune’s Weave: Nintendo Direct enthüllt den wahren Helden hinter den Heroischen Spielen

    Fire Emblem: Fortune’s Weave: Nintendo Direct enthüllt den wahren Helden hinter den Heroischen Spielen

    Nintendo hat heute im Fire-Emblem-Fortune’s-Weave-Direct nachgelegt: Im rund 20-minütigen Stream wurden die vier Hauptfiguren des nächsten Serienteils vorgestellt – und ein waschechter Twist enthüllt, der den bisherigen Werbefokus auf den Kopf stellt. Fire Emblem: Fortune’s Weave erscheint am 17. September 2026 exklusiv für die Nintendo Switch 2 und spielt in derselben Welt wie Fire Emblem: Three Houses.

    Vier Helden kämpfen um einen Wunsch

    Im Zentrum von Fortune’s Weave stehen die Heroischen Spiele, ein gladiatorenähnliches Turnier in der Hauptstadt Dagsion, bei dem der Sieger einen Wunsch erfüllt bekommt. Vier Kämpfer mit ganz unterschiedlichen Motiven treten an:

    • Cai – ein junger Kämpfer, der seinen gefangenen Vater befreien will
    • Dietrich – ein Schwertkämpfer auf der ewigen Suche nach einem stärkeren Gegner
    • Theodora – eine Königin, die den lang gehegten Traum ihrer Heimat verwirklichen will
    • Leda – eine Musikerin, die Rache im Sinn hat
    Offizielles Key Art zu Fire Emblem: Fortune's Weave mit den Hauptcharakteren
    Bildquelle: GameInformer (gameinformer.com)

    Der wahre Protagonist – ein typischer Fire-Emblem-Kniff

    Die eigentliche Überraschung des Directs kam zum Schluss: Die Heroischen Spiele, um die sich der Großteil der bisherigen Vorschau drehte, spielen tatsächlich in der Vergangenheit. Die wahre Handlung setzt fünf Jahre später an, nachdem der wiedererweckte Dämonengott Balor die Welt an den Rand des Untergangs gebracht hat. Die Urgöttin Sothis beauftragt daraufhin eine zunächst namenlose Heldenfigur – offiziell auf den Namen Eshmel getauft und wahlweise männlich oder weiblich spielbar – mit der Rettung der Welt. Erst dieser Avatar-Charakter ist der eigentliche Held von Fortune’s Weave, nicht die vier zunächst vorgestellten Kämpfer.

    Aus unserer Sicht ist der Kniff mit dem verborgenen Protagonisten kein Zufall, sondern Kalkül: Schon bei Three Houses drehte sich die Vermarktung lange um die drei Fraktionsführer, obwohl am Ende der frei gestaltbare Lehrer-Avatar Byleth im Mittelpunkt stand. Auch Engage folgte mit dem Avatar Alear demselben Muster. Nintendo und Intelligent Systems setzen offenbar bewusst auf diese Verzögerungstaktik, um die eigentliche Identifikationsfigur erst spät zu enthüllen und den Hype bis zum Launch hochzuhalten.

    Bekannte Systeme kehren zurück

    Spielerisch mischt Fortune’s Weave laut Nintendo Direct vom 4. August bewährte Elemente aus mehreren jüngeren Ablegern:

    • Ein Klassen- und Beförderungssystem im Stil von Three Houses
    • Frei begehbare Dungeon-Abschnitte, angelehnt an Shadows of Valentia
    • Ein Rekrutierungssystem für Verbündete, das – wie schon in Engage – auch über Bestechung funktioniert
    • Zwischen den Kämpfen: Erkundung der Hauptstadt Dagsion, Training und Ressourcenbeschaffung

    Zum Verkaufsstart bietet Nintendo zudem eine limitierte “Dagdan Collection” an, die unter anderem ein Steelbook und ein Artbook enthält.

    Gameplay-Screenshot aus Fire Emblem: Fortune's Weave mit Charakteren auf der Weltkarte
    Bildquelle: GameInformer (gameinformer.com)
    Dungeon-Erkundung in Fire Emblem: Fortune's Weave im neuen Nintendo-Direct-Material
    Bildquelle: GameInformer (gameinformer.com)

    Quelle: GameInformer, Nintendo (offiziell)

    Was haltet ihr vom Twist um den wahren Protagonisten? Schreibt uns eure Theorien zu Eshmel und der Dagdan Collection in die Kommentare!

  • Big Walk ist da: Die Macher von Untitled Goose Game sind zurück – und diesmal geht’s ums Wandern

    Big Walk ist da: Die Macher von Untitled Goose Game sind zurück – und diesmal geht’s ums Wandern

    Der Wander-Talk ist eröffnet: Big Walk von House House ist ab sofort für PC, PlayStation 5 und Nintendo Switch 2 erhältlich. Das kooperative Abenteuer schickt euch gemeinsam mit Freunden durch eine weitläufige, fiktive Buschlandschaft – ganz ohne Kampf, dafür mit jeder Menge Gesprächsstoff. PlayStation-Plus-Essential-Mitglieder bekommen das Spiel direkt zum Launch kostenlos, auf Steam und im Switch-2-eShop kostet es regulär rund 20 US-Dollar.

    Worum es in Big Walk wirklich geht

    Statt Ballern oder Bauen steht bei Big Walk das gemeinsame Erkunden im Mittelpunkt. Ihr lauft als kleine, wuselige Figuren durch offene Areale, löst kleine Rätsel, entdeckt schrullige Gegenstände und müsst euch vor allem eines merken: Reden hilft. Kommunikation ist die zentrale Spielmechanik – wer sich nicht abspricht, verpasst Abzweigungen, Geheimnisse und die besten Momente. Das Tempo ist bewusst entschleunigt, fast schon meditativ, und genau darin liegt für viele Spieler:innen der Reiz.

    Von der Gans zum Gruppen-Spaziergang: Die Geschichte hinter House House

    House House ist kein unbeschriebenes Blatt. Das kleine Studio aus Melbourne wurde 2019 quasi über Nacht berühmt mit Untitled Goose Game, in dem Spieler:innen als bösartige Gans ein englisches Dorf terrorisierten. Das Spiel wurde zum Internet-Phänomen, gewann mehrere Preise und setzte Maßstäbe dafür, wie viel Persönlichkeit ein kleines Indie-Team in wenige, klar verständliche Spielmechaniken packen kann. Sieben Jahre später wechselt House House das Genre komplett – weg vom Solo-Chaos, hin zum kooperativen Miteinander. Der Szenenwechsel ist mutig, aber die Kernidee bleibt dieselbe: ungewöhnliche Interaktionen wichtiger nehmen als klassische Spielziele.

    Kritiker sind hin und weg

    Die ersten Reaktionen sind bemerkenswert: Auf Metacritic steht Big Walk bei starken 93 von 100 Punkten und zählt damit aktuell zu den bestbewerteten Spielen des Jahres 2026 – nur ein einziger Titel liegt derzeit knapp davor. Zahlreiche Redaktionen loben vor allem, wie originell das Studio das Koop-Genre neu denkt, ohne auf Gewalt oder klassische Fortschrittssysteme zu setzen. Für alle, die mit Freund:innen oder der Familie etwas Entspanntes suchen, lohnt sich ein Blick definitiv – gerade PS-Plus-Essential-Abonnent:innen können quasi risikofrei reinschnuppern, PC- und Switch-2-Spieler:innen müssen dagegen zum regulären Preis greifen.

    Screenshot aus Big Walk: Mehrere Spielfiguren erkunden gemeinsam eine offene Landschaft
    Bildquelle: House House, offizielles Pressematerial
    Screenshot aus Big Walk: Kooperatives Puzzle-Rätsel in der Spielwelt
    Bildquelle: House House, offizielles Pressematerial
    Screenshot aus Big Walk: Spielszene mit ungewöhnlichem Fundstück in der Spielwelt
    Bildquelle: House House, offizielles Pressematerial

    Quelle: GameRant, NME

    Habt ihr Big Walk schon angespielt? Schreibt uns in den Kommentaren, wie euer erster gemeinsamer Spaziergang gelaufen ist!

  • Final Fantasy XIV startet heute auf der Nintendo Switch 2 – das kostet der Umstieg

    Final Fantasy XIV startet heute auf der Nintendo Switch 2 – das kostet der Umstieg

    Es ist so weit: Square Enix bringt sein episches MMORPG Final Fantasy XIV heute, am 4. August 2026, offiziell auf die Nintendo Switch 2. Damit landet das seit 2013 in seiner heutigen Form laufende Online-Rollenspiel zum ersten Mal überhaupt auf einer Nintendo-Konsole – nach Jahren auf PC, PlayStation und Xbox ein echter Meilenstein für die Plattform.

    Das kosten die vier Editionen

    Wer neu einsteigt, hat die Wahl zwischen mehreren Paketen. Zu den aktuellen Vorbesteller-Preisen gehören:

    • Starter Edition (19,99 US-Dollar): Grundspiel plus die ersten drei Erweiterungen A Realm Reborn, Heavensward und Stormblood
    • Complete Edition (41,99 US-Dollar): das komplette aktuelle Paket inklusive Shadowbringers, Endwalker und der neuesten Erweiterung Dawntrail
    • Complete Collector’s Edition (97,99 US-Dollar): die Complete Edition inklusive zusätzlicher Bonusinhalte
    • Dawntrail einzeln für Bestandsspieler (39,99 US-Dollar, Collector’s Edition 59,99 US-Dollar)

    Alle Neueinsteiger erhalten außerdem einen kostenlosen ersten Monat, den Square Enix ausdrücklich als Testphase zur Serverstabilität deklariert.

    Was Umsteiger und Bestandsspieler beachten müssen

    Ein Wermutstropfen für alle, die Final Fantasy XIV bereits auf PC, PlayStation oder Xbox spielen: Für die Switch-2-Version wird ein separates Abo fällig, eine bestehende Mitgliedschaft auf anderen Plattformen deckt die Konsolen-Version nicht automatisch mit ab. Wer auf mehreren Systemen gleichzeitig spielen will, zahlt also zweimal. Immerhin bleibt der Speicherstand dank Cross-Progression erhalten, und eine kostenpflichtige Nintendo-Switch-Online-Mitgliedschaft wird für FFXIV selbst nicht benötigt. Wer sich für den Umstieg entscheidet, sollte zudem genug Speicherplatz einplanen: Die Installation belegt rund 117 GB.

    Warum der Nintendo-Start ein großer Schritt ist

    Final Fantasy XIV hat seit dem gefeierten Neustart als A Realm Reborn 2013 fast jede große Plattform erobert – nur Nintendo-Hardware fehlte bislang komplett, unter anderem wegen der technischen Anforderungen eines waschechten MMOs. Dass das Spiel nun sogar mit allen aktuellen Erweiterungen auf einer Handheld-Konsole läuft, zeigt, wie viel Leistung die Switch 2 im Vergleich zum Vorgänger zulegt. Für Square Enix ist das ein weiterer wichtiger Baustein, um FFXIV auch über ein Jahrzehnt nach dem Neustart noch für neue Spielergruppen zu öffnen.

    Szene aus Final Fantasy XIV in der Switch-2-Version
    Bildquelle: RPG Site (https://www.rpgsite.net)
    Offizielles Boxart der Erweiterung Final Fantasy XIV: Dawntrail
    Bildquelle: Square Enix, offizielles Boxart zu Final Fantasy XIV: Dawntrail

    Quelle: RPG Site, Square Enix (FFXIV Lodestone)

    Steigt ihr auf der Switch 2 in Eorzea ein, oder bleibt ihr eurer bisherigen Plattform treu? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • EA wird heute privat: PIF-Konsortium besiegelt 55-Milliarden-Dollar-Übernahme

    EA wird heute privat: PIF-Konsortium besiegelt 55-Milliarden-Dollar-Übernahme

    Electronic Arts gehört heute offiziell nicht mehr sich selbst: Nach dem Börsenschluss in den USA wird der 55-Milliarden-Dollar-Deal besiegelt, mit dem ein Konsortium um den saudi-arabischen Staatsfonds Public Investment Fund (PIF) den Battlefield– und FIFA-Publisher übernimmt. Damit endet für EA eine 37 Jahre lange Geschichte als börsennotiertes Unternehmen – und beginnt ein neues, nicht unumstrittenes Kapitel.

    Wer hinter dem 55-Milliarden-Dollar-Deal steckt

    Der Deal war bereits im September 2025 verkündet worden, brauchte aber Monate für die regulatorischen Freigaben. Erst Ende Juli 2026 lagen alle nötigen Genehmigungen vor, darunter auch das grüne Licht der EU-Kommission am 23. Juli. Die Aufteilung der neuen, privaten EA sieht so aus:

    • Public Investment Fund (PIF, Saudi-Arabien): rund 93,4 Prozent der Anteile
    • Silver Lake Group: rund 5,5 Prozent der Anteile
    • Affinity Partners (Investmentfirma von Jared Kushner): rund 1,1 Prozent der Anteile
    • EA-Aktionäre erhalten 210 US-Dollar in bar je Aktie
    • Andrew Wilson bleibt CEO, der Hauptsitz bleibt in Redwood City, Kalifornien

    Mit 55 Milliarden Dollar ist es der größte Leveraged Buyout der Geschichte – noch vor der Übernahme von TXU Energy 2007. Der PIF war schon vorher als Investor im Gaming-Sektor aktiv, unter anderem bei Nintendo, Take-Two und Activision Blizzard, hält an EA künftig aber erstmals eine derart dominante Mehrheit.

    Was das für Andrew Wilson und die Community bedeutet

    Brisant wird der Deal vor allem im Zusammenspiel mit einer Zahl, über die wir erst vor wenigen Tagen berichtet haben: CEO Andrew Wilson kassierte im vergangenen Geschäftsjahr 38,6 Millionen Dollar – im selben Jahr, in dem EA Teile der Battlefield- und Skate-Teams entließ. Durch die Übernahme greift nun offenbar eine zusätzliche Klausel: Sollte Wilson im Zuge des Eigentümerwechsels aus dem Unternehmen gedrängt werden, könnte er einem Bericht zufolge zusätzlich bis zu 125 Millionen Dollar erhalten. Für viele Angestellte, die zeitgleich um ihre Jobs bangen mussten, ist das ein bitterer Kontrast.

    In der Community sorgt vor allem die Rolle des PIF für Diskussionen. Kritiker verweisen auf die Menschenrechtslage in Saudi-Arabien und befürchten, dass ein staatlich gelenkter Großinvestor EAs ohnehin schon starken Fokus auf Live-Service-Titel wie EA Sports FC und Battlefield weiter verstärken könnte. Befürworter halten dagegen, dass sich am Tagesgeschäft und an den laufenden Spielen kurzfristig wenig ändert, da Wilson und das bestehende Management-Team im Amt bleiben. Aus unserer Sicht lohnt sich für Spieler ein nüchterner Blick: Governance-Fragen bei einem derart großen Deal sind berechtigt, doch ob sich die Übernahme tatsächlich auf Preise, Monetarisierung oder Studio-Entscheidungen bei Battlefield 6 auswirkt, wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen.

    Quelle: WCCFTech, GamesReviews.com

    Was haltet ihr von der Saudi-Übernahme bei EA – Randnotiz fürs Business oder echtes Warnsignal für die Zukunft von Battlefield und Co.? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Battlefield 6: Update 1.4.1.5 flickt Tsuru Reef und mehr Bugs

    Battlefield 6: Update 1.4.1.5 flickt Tsuru Reef und mehr Bugs

    Battlefield 6 bekommt heute ein neues Update: Game Update 1.4.1.5 geht ab 8 Uhr UTC live und bringt vor allem eines – mehr Stabilität. Nach den turbulenten Wochen rund um Server-Ausfälle und Season-4-Bugs ist das für viele Spieler genau das, was gebraucht wird: kein riesiger Content-Drop, sondern gezielter Feinschliff an Deployment, Zielsystem, Fahrzeugen und der aktuellen Battlefield-6-Karte Tsuru Reef.

    Das steckt im Update 1.4.1.5

    Laut den offiziellen Patch Notes der Battlefield Studios konzentriert sich das Update auf folgende Punkte:

    • Tsuru Reef: Ein Grafikfehler nahe Objective C, der starkes Bildschirmflackern auslösen konnte, wurde behoben.
    • Tsuru Reef: Spieler spawnen jetzt korrekt während der PAX-Einsatzsequenz im Breakthrough-Modus.
    • Cairo Bazaar: Das Zerstören des Gebäudes neben dem Palast legt nicht mehr versehentlich Level-Geometrie im Erdgeschoss frei.
    • Railway to Golmud: Pylonen bleiben jetzt auch aus mittlerer Entfernung sichtbar – ein wichtiger Fix für Piloten.
    • Die Friday-Night-Battlefield-Challenge aus Season 4 verfolgt jetzt korrekt den Fortschritt, wenn man selbst als Host spielt.
    • Der Skin “Frontline Fixer” zeigt jetzt die vorgesehene Texturqualität.
    • Konsolen-Spieler können Portal-Erlebnisse jetzt mit einem Like versehen.
    • Die Kampagnen-Optionen lassen sich direkt vom Schwierigkeitsgrad-Bildschirm aus öffnen.

    Warum das nach den Server-Problemen wichtig ist

    Für Scene-Gamers-Leser kommt das nicht überraschend: Erst am 1. August legte ein erneuter Server-Ausfall Login und Matchmaking lahm, und schon in der Woche davor kämpften Spieler mit Verbindungsproblemen. Im großen Discord-Q&A kündigten die Battlefield Studios bereits an, den Fokus vorerst stärker auf Stabilität statt auf große neue Features zu legen. Update 1.4.1.5 ist damit weniger ein Ausrufezeichen als ein Beleg dafür, dass genau das jetzt umgesetzt wird. Aus unserer Sicht ein richtiger Schritt: Nach Wochen mit Ausfällen bringt ein sauber funktionierendes Spiel der Community aktuell mehr als ein weiterer großer Content-Drop, der wieder neue Bugs mitbringen könnte. Wer auf den nächsten großen Season-Umfang wartet, muss sich also noch gedulden – wer einfach nur ohne Absturz auf Tsuru Reef spielen will, darf sich freuen.

    Quelle: EA / Battlefield Studios

    Habt ihr die Bugs auf Tsuru Reef selbst erlebt? Schreibt uns eure Erfahrungen mit dem neuen Update in die Kommentare!

  • Battlefield 6: Erneuter Server-Ausfall legt Login und Matchmaking lahm

    Battlefield 6: Erneuter Server-Ausfall legt Login und Matchmaking lahm

    Kaum ist der Ärger vom Wochenende verdaut, geht es bei Battlefield 6 schon wieder rund: Am Vormittag des 1. August häufen sich auf Downdetector die Meldungen von Spielerinnen und Spielern, die nicht mehr ins Spiel kommen. Login-Warteschlangen, abgebrochene Verbindungen und Matchmaking, das einfach nicht starten will – der Ärger zieht sich quer über PC, PlayStation und Xbox.

    Was aktuell schiefläuft

    Laut dem offiziellen Downdetector-Account häufen sich die Nutzermeldungen zu Battlefield seit 8:46 Uhr Ortszeit an der US-Ostküste, also seit rund 14:45 Uhr bei uns. Betroffene berichten von “Connection failed”-Fehlermeldungen beim Versuch, einer Runde beizutreten, von minutenlangem Hängen in der Login-Warteschlange und von Spielabbrüchen mitten im Match. Die meisten Reports kommen aus den USA und Kanada, vereinzelt melden sich aber auch Spieler aus Europa zu Wort. Eine offizielle Stellungnahme von EA oder dem Battlefield-Team gibt es bislang nicht – auf den offiziellen Kanälen herrscht Funkstille, während sich die Beschwerden in den sozialen Netzwerken stapeln.

    Kein Einzelfall: Battlefield 6 kämpft schon länger mit der Stabilität

    Wirklich überraschend kommt der erneute Ausfall nicht. Erst wenige Tage zuvor hatten wir über zurückgekehrte Serverprobleme bei Battlefield 6 berichtet – auch damals blieb eine offizielle Erklärung von EA aus. Dass sich das Muster nun innerhalb weniger Tage wiederholt, dürfte den Unmut in der Community weiter anheizen: Nach dem Rekord-Launch mit Millionen verkaufter Einheiten häufen sich die technischen Aussetzer, und das Schweigen der Entwickler sorgt regelmäßig für Frust unter den Fans, die eigentlich nur zocken wollen.

    Für Spielerinnen und Spieler heißt das aktuell vor allem: Geduld mitbringen. Wer gerade nicht reinkommt, ist nicht allein und sollte es nicht ständig neu probieren, das bringt bei einem serverseitigen Problem ohnehin nichts. Ein Blick auf Downdetector oder die Battlefield-Social-Media-Kanäle zeigt in der Regel schneller, ob sich die Lage entspannt, als der zehnte Login-Versuch in Folge.

    Quelle: Sunday Guardian Live, IBTimes Australia

    Habt ihr gerade auch Probleme beim Einloggen? Schreibt uns in die Kommentare, wie es bei euch aussieht – wir halten euch hier auf dem Laufenden.

  • EA-CEO Andrew Wilson kassiert 38,7 Millionen Dollar Bonus – trotz Entlassungen bei Battlefield 6

    EA-CEO Andrew Wilson kassiert 38,7 Millionen Dollar Bonus – trotz Entlassungen bei Battlefield 6

    Es ist ein Kontrast, der für Aufsehen sorgt: Während Electronic Arts seine Bilanz mit dem Verkaufserfolg von Battlefield 6 feiert, kassiert CEO Andrew Wilson dafür einen Rekordbonus – und genau in den Studios, die das Spiel gebaut haben, flogen zuvor Mitarbeiter raus. Laut einem aktuellen SEC-Filing von EA erhielt Wilson für das Geschäftsjahr 2026 eine Gesamtvergütung von 38,7 Millionen Dollar, ein Plus von rund 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

    So setzt sich der Rekordbonus zusammen

    Die Zahlen im Detail: Wilsons Grundgehalt liegt bei 1,3 Millionen Dollar, dazu kommen Aktienpakete im Wert von 28,48 Millionen Dollar, ein Cash-Bonus von 6,5 Millionen Dollar sowie 2,37 Millionen Dollar an sonstigen Leistungen – darunter Personenschutz und die Nutzung eines Privatjets. Wilson ist damit nicht der einzige EA-Manager, der kräftig profitiert: Auch Finanzchef, Produktchefin, Rechtschefin und Präsidentin Laura Miele erhielten laut mehreren Berichten deutlich höhere Boni als im Vorjahr. Insgesamt sollen sich die Bonuszahlungen an das Führungsteam laut Medienberichten auf über 60 Millionen Dollar summieren. Als Begründung nennt EA unter anderem den Erfolg von Battlefield 6, das laut Unternehmensangaben das meistverkaufte Vollpreisspiel des Jahres 2025 in den USA war.

    Entlassungen bei genau den Studios, die Battlefield 6 gebaut haben

    Was die Kontroverse befeuert: Im Zuge dieser Vergütungsrunde kam es bei den an Battlefield 6 beteiligten Studios – darunter Criterion, DICE, Ripple Effect und Motive – zu Entlassungen. Genaue Zahlen zu den betroffenen Stellen nennt EA öffentlich nicht, mehrere Redaktionen wie Kotaku, PC Gamer und Massively Overpowered berichten aber übereinstimmend von Kürzungen in genau den Teams, die maßgeblich am Erfolg des Spiels beteiligt waren.

    Actionreicher Gameplay-Screenshot aus Battlefield 6 auf der Season-4-Karte Tsuru Reef
    Bildquelle: Electronic Arts, offizielles Pressematerial

    Kein Einzelfall: Warum das bei EA schon öfter für Unmut sorgte

    Vergütungsschere und Entlassungen im selben Atemzug sind bei großen Publishern kein neues Phänomen, wirken bei EA aber besonders zugespitzt: Erst kürzlich sorgten tagelange Serverprobleme bei Battlefield 6 für Frust in der Community, während EA sich zu den Ursachen kaum äußerte. Gleichzeitig bereitet das Studio laut dem jüngsten Discord-Q&A zu Season 5 bereits neue Inhalte vor – Ressourcen, die aus Sicht mancher Kritiker eigentlich in stabilere Server und mehr Personal fließen sollten. Aus unserer Sicht zeigt der Fall exemplarisch ein Grundproblem der AAA-Branche: Der wirtschaftliche Erfolg eines Spiels kommt selten bei den Entwicklerinnen und Entwicklern an, die es tatsächlich gebaut haben – sondern vor allem beim Management.

    Quelle: Massively Overpowered, PC Gamer

    Was haltet ihr von der Gehaltsschere bei EA? Diskutiert mit uns in den Kommentaren, ob Bonuszahlungen wie diese eure Kaufentscheidung beeinflussen.

  • Gears of War: E-Day zeigt ersten Multiplayer-Trailer im Deep Dive

    Gears of War: E-Day zeigt ersten Multiplayer-Trailer im Deep Dive

    The Coalition hat es getan: Der erste richtige Multiplayer-Trailer zu Gears of War: E-Day ist da, und zwar direkt mit einem kompletten Deep Dive obendrauf. Statt nur ein paar Sekunden Gameplay zu zeigen, packt Xbox diesmal aus: neue Maps, ein frischer Koop-Modus und ein fester Termin für die Open Beta.

    Das steckt im Multiplayer-Deep-Dive

    Im Zentrum des Reveals steht “Horde Siege”, ein neuer 12-Spieler-Koop-Modus, der drei Dreier-Squads gegen Wellen von Locust antreten lässt und damit den klassischen Horde-Gedanken der Serie nochmal aufbohrt. Daneben bekommt E-Day einen klassischen 4v4-“Versus”-Modus spendiert, der zum Launch mit fünf Karten startet: Battleship, Outpost, Precinct, Market und Skyward. Gespielt wird dort in den vertrauten Spielarten Team Deathmatch, Conquest, Demolition und Crucible – also genau die Mischung, die Gears-Veteranen seit Jahren erwarten.

    Wann ihr selbst ran dürft

    Wer nicht bis zum Release warten will, kann schon früher rein: Die Open-Beta-Phase startet am 6. August, Zugang bekommen alle, die das Spiel vorbestellt haben oder ein Abo von Xbox Game Pass Ultimate beziehungsweise PC Game Pass besitzen. Der volle Release von Gears of War: E-Day ist für den 6. Oktober 2026 angesetzt, das Spiel erscheint für Xbox Series X/S, PC und direkt im Game Pass.

    Einordnung: Warum Horde Siege ein cleverer Schachzug ist

    Aus unserer Sicht zeigt The Coalition mit Horde Siege, dass man aus den Fehlern vergangener Teile gelernt hat. Der klassische Horde-Modus war seit “Gears of War 2” zwar immer ein Fan-Liebling, wurde in den letzten Ablegern aber zunehmend als reine Zusatzbeschäftigung neben dem eigentlichen Versus-Multiplayer wahrgenommen. Indem Horde Siege jetzt als gleichwertiger, eigenständiger 12-Spieler-Modus präsentiert wird und nicht nur als Bonus-Content nachgereicht wird, signalisiert das Studio, dass Koop-Fans diesmal von Anfang an mitgedacht werden – ein Punkt, an dem sich vorherige Teile der Reihe durchaus Kritik gefallen lassen mussten.

    Szene aus dem Multiplayer-Trailer zu Gears of War: E-Day
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial

    Bleibt die Frage, ob fünf Versus-Maps zum Launch reichen. Im Vergleich zu früheren Gears-Teilen, die teils mit deutlich mehr Karten starteten, ist das eher knapp bemessen. Hier wird sich zeigen, wie schnell The Coalition nach dem Release mit Nachschub liefert.

    Quelle: Xbox Wire, TheSixthAxis

    Was sagt ihr zu Horde Siege – probiert ihr die Open Beta im August aus? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Thimbleweed Park 2 angekündigt: Ron Gilbert kehrt für neuen Mordfall zurück

    Thimbleweed Park 2 angekündigt: Ron Gilbert kehrt für neuen Mordfall zurück

    Elf Jahre nach der Kickstarter-Kampagne für das Original ist es offiziell: Ron Gilbert und Gary Winnick haben auf Gilberts Blog “Grumpy Gamer” die Fortsetzung ihres Kult-Adventures angekündigt. Titel: schlicht “Thimbleweed Park 2”. Das Original von 2017 gilt bis heute als eine der besten Hommagen an die klassischen Point-and-Click-Adventures von LucasArts und hat seither eine treue Fangemeinde um sich versammelt, die auf genau diesen Moment gewartet hat.

    Ein neuer Mordfall in Thimbleweed

    Die Handlung ist kein direktes Sequel oder Prequel im klassischen Sinn, sondern eine komplett neue Geschichte im selben schrägen Setting. Wieder ermitteln die Agents Ray und Reyes, diesmal rund um einen neuen Mordfall im berühmten Edmund Mansion. Fans der schwarzhumorigen, an klassische LucasArts-Adventures angelehnten Erzählweise des ersten Teils dürfen sich also auf mehr vom Gewohnten freuen, nur mit frischem Fall.

    Wer alles wieder mit an Bord ist

    Für das Sequel holt Terrible Toybox einen Großteil des Original-Teams zurück:

    • Ron Gilbert (Game Design, bekannt als Schöpfer von Monkey Island)
    • Gary Winnick (Art Direction, Mitbegründer von Thimbleweed Park)
    • Mark Ferrari (Pixel-Art)
    • David Fox (Design)
    • Octavi Navarro (Art)

    Erscheinen soll Thimbleweed Park 2 Anfang 2028 für Windows, macOS und Linux, ein Release über GOG ist ebenfalls geplant.

    Einordnung: Diesmal ohne Kickstarter

    Bemerkenswert ist, wie das Sequel finanziert wird: Während das Original 2014 über eine Kickstarter-Kampagne mit rund 626.000 US-Dollar von der Community vorfinanziert wurde, setzt Terrible Toybox beim zweiten Teil auf Eigenpublishing mit einem privaten Investor im Hintergrund. Das nimmt dem Studio den öffentlichen Erwartungsdruck einer Crowdfunding-Kampagne, bedeutet aber auch, dass die Fans diesmal nicht direkt als Geldgeber eingebunden sind. Für ein Studio, das mit dem ersten Teil 2017 mehrere Adventure-Game-of-the-Year-Auszeichnungen einheimste, ist das ein logischer nächster Schritt – das Vertrauen der Publisher- beziehungsweise Investorenseite muss sich Gilbert nach dem Erfolg des Erstlings nicht mehr erst erarbeiten.

    Quelle: Grumpy Gamer (Ron Gilbert), TheSixthAxis

    Freut ihr euch auf die Rückkehr nach Thimbleweed – oder war für euch schon der erste Fall genug? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!