Category: Test & Meinung

  • Diablo 4 Season 15: Warum Blizzard mit „Hell’s Legacy“ endlich wieder alles richtig macht

    Diablo 4 Season 15: Warum Blizzard mit „Hell’s Legacy“ endlich wieder alles richtig macht

    Diablo 4 hat seit dem 15. September eine neue Season, und die heißt nicht umsonst „Hell’s Legacy“. GameStar bringt es in seinem aktuellen Video-Kommentar auf den Punkt: Blizzard hat hier endlich wieder verstanden, was Fans an der Reihe wirklich lieben. Statt neuer Fantasy-Kulissen geht es diesmal zurück zu den Wurzeln.

    Was ändert sich in Diablo 4 Season 15 konkret?

    Season 15 dreht sich komplett um die Vergangenheit der Reihe. Das sind die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

    • Das alte Tristram aus dem allerersten Diablo kehrt zurück – als Erinnerung von Deckard Cain, optisch aufpoliert für 2026.
    • Der Weg von der Kathedrale direkt hinab in die Hölle wird originalgetreu nachgebaut, ganz wie im ersten Teil der Reihe.
    • Ihr bekommt es mit allen drei Prime Evils zu tun: Diablo unter der Kathedrale, Mephisto in der Durance of Hate und Baal am Mount Arreat.
    • Als Belohnung winkt die legendäre Hellfire Torch, ein Unique-Charm mit Kultstatus aus Diablo 2.
    • Die Season steht offiziell im Zeichen des 30. Geburtstags von Diablo und bündelt Anspielungen aus der gesamten Reihenhistorie.

    Warum passt der Rückgriff auf Tristram gerade jetzt so gut?

    Diablo feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum – das Original erschien 1996 und machte Tristram zum vielleicht ikonischsten Ort der gesamten Reihe. Dass Blizzard ausgerechnet diesen Startpunkt jetzt in Diablo 4 nachbaut, ist kein Zufall, sondern bewusste Rückbesinnung: Statt einer weiteren generischen Erweiterung bekommt die Community einen direkten Draht zur eigenen Spielhistorie. Für viele Diablo-4-Spieler dürfte das ein nostalgischer Moment sein, den es so seit dem Launch des vierten Teils nicht gab.

    Aus unserer Sicht ist genau das der richtige Move für eine Season, die zum runden Jubiläum ansteht. Statt nur neue Zahlenwerte oder ein weiteres generisches Gebiet abzuliefern, zeigt Blizzard, dass Vergangenheit und Gegenwart der Reihe zusammengedacht werden können. Ob das auch spielerisch auf Dauer trägt, muss sich erst noch zeigen – als Fanservice zum Jubiläum funktioniert es aber schon jetzt richtig gut.

    Nahaufnahme eines dämonischen Erzfeinds aus Diablo 4 mit rotglühenden Augen, spitzen Hörnern und Reißzähnen
    Bildquelle: GameStar
    Offizielles Diablo-4-Schlüsselbild zeigt die dämonische Lilith mit Hörnern vor rotem Hintergrund und dem Spiellogo
    Bildquelle: Blizzard Entertainment, offizielles Pressematerial

    Quelle: GameStar

    Wart ihr schon im neuen alten Tristram unterwegs? Schreibt uns in den Kommentaren, wie euch Season 15 gefällt!

  • Kann man GTA 6 wie einen Ego-Shooter spielen? Rockstar sägt Feature aus Red Dead 2 und GTA 5 ab – zumindest zum Launch

    Kann man GTA 6 wie einen Ego-Shooter spielen? Rockstar sägt Feature aus Red Dead 2 und GTA 5 ab – zumindest zum Launch

    Wer sich Vice City am liebsten aus der Ich-Perspektive ansehen wollte, muss sich zumindest zum Verkaufsstart von GTA 6 gedulden. Laut Rockstar wird es im November keinen waschechten First-Person-Modus geben, wie ihn Spielerinnen und Spieler aus GTA 5 und Red Dead Redemption 2 kennen. Das geht aus einer aktuellen Preview hervor, bei der ein Creator mehrere Stunden lang exklusiv bei Rockstar North spielen durfte.

    Ein Co-Studioleiter von Rockstar North bestätigte demnach direkt vor Ort: Zum Release lässt sich GTA 6 nicht komplett aus der Ego-Ansicht erleben. Ob und wann das nachgereicht wird, ließ er offen. Immerhin: Beim Zielen mit bestimmten Waffen rückt die Kamera schon jetzt deutlich näher an Protagonistin Lucia und Protagonist Jason heran, ganz verschwindet die Third-Person-Perspektive an diesen Stellen also nicht komplett.

    Warum verzichtet Rockstar bei GTA 6 auf die Ego-Perspektive?

    Rockstar selbst begründet die Entscheidung damit, dass GTA 6 von Grund auf als Third-Person-Erfahrung entworfen wurde. Kamera, Animationen und Inszenierung der Geschichte um Jason und Lucia sind also von Anfang an auf die Verfolgerperspektive zugeschnitten, nicht auf einen nachträglich aufgesetzten Ego-Modus. Einen kompletten First-Person-Modus einzubauen, wäre damit deutlich mehr als eine reine Kamera-Option – es würde ganze Bewegungsabläufe, Deckungssystem und Zwischensequenzen betreffen.

    Was bedeutet das Fehlen des Ego-Modus für GTA-6-Spieler?

    Zur Einordnung lohnt sich ein Blick zurück: Auch GTA 5 ist 2013 ganz ohne First-Person-Modus gestartet. Rockstar reichte die Ego-Perspektive erst gut ein Jahr später nach, mit dem Next-Gen-Update für PS4 und Xbox One im November 2014. Bei Red Dead Redemption 2 lief es andersherum: Dort gehörte der Ego-Modus schon zum Launch-Umfang dazu. Die GTA-5-Geschichte zeigt also, dass ein Fehlen zum Release nicht zwangsläufig heißt, dass das Feature nie kommt.

    Szene aus GTA 6 auf dem PC in der gewohnten Third-Person-Ansicht
    Bildquelle: GameStar

    Für euch heißt das konkret: Wer GTA 6 am liebsten wie einen waschechten Ego-Shooter durchspielen wollte, muss entweder auf ein Update hoffen oder sich mit dem eingeschränkten Ego-Blick beim Zielen begnügen. Wer ohnehin lieber aus der Verfolgerperspektive spielt, merkt vom fehlenden Feature dagegen so gut wie nichts. Aus unserer Sicht ist der Verzicht zum Launch nachvollziehbar, wenn ein derart aufwendiges, dicht inszeniertes Spiel dadurch pünktlich fertig wird – trotzdem dürfte die Community das Thema bis zum Release im November nicht loslassen, schließlich hatte sich die Ego-Perspektive bei GTA 5 zu einem beliebten Modus entwickelt. Wer schon jetzt Bock auf die passende Vice-City-Atmosphäre bekommt, kann sich die Wartezeit bis November ja schon mal mit dem Soundtrack verkürzen.

    Offizielles Packshot-Artwork von Grand Theft Auto 6
    Bildquelle: GameStar

    Quelle: GameStar

    Was sagt ihr: Braucht GTA 6 zum Release einen First-Person-Modus, oder reicht euch die klassische Third-Person-Ansicht? Schreibt es uns in die Kommentare.

  • Silent Hill: Townfall im Test: Starke Atmosphäre, schwache Stealth-Mechanik

    Silent Hill: Townfall im Test: Starke Atmosphäre, schwache Stealth-Mechanik

    Die Kritiker-Sperrfrist zu Silent Hill: Townfall ist heute gefallen, und die ersten Testberichte zeichnen ein klares Bild. Das Horror-Reboot von Entwickler Screen Burn (vielen noch als No Code bekannt) und Publisher Konami wagt einen mutigen Schritt: Erstmals verlässt die Serie die gewohnte Third-Person-Kamera und schickt euch komplett aus der Ego-Perspektive durch eine isolierte schottische Insel. Ihr schlüpft in die Rolle von Simon Ordell, der auf der Suche nach Antworten mitten in den vertrauten Nebel und Rost der Reihe gerät.

    Am 24. September 2026 erscheint Silent Hill: Townfall für PlayStation 5 und PC (Steam und Epic Games Store) zum Preis von rund 50 US-Dollar, hierzulande liegt die Standard Edition bei etwa 45 bis 50 Euro. Wer eine Digital Deluxe Edition kauft, darf laut Konami schon 48 Stunden vor dem offiziellen Release loslegen. Auf PS5 ist das Spiel für ein halbes Jahr als Konsolen-Exklusivtitel angekündigt, bevor es vermutlich auch auf anderen Konsolen landet.

    Was sagen die Testberichte zu Silent Hill: Townfall?

    Der Tenor unter Magazinen wie VGC, PC Gamer, IGN und Eurogamer fällt erstaunlich einheitlich aus: Die Atmosphäre wird durchweg gefeiert. Der Sound-Design, die bedrückende Inselkulisse und der neue Ego-Blick sorgen laut den Testern für Gänsehaut-Momente, die der Serie würdig sind. Die Kehrseite: Fast jeder Test kritisiert die Stealth-Passagen als zäh und unfair, weil Gegner-KI und Verstecke-Mechanik nicht richtig zusammenpassen. VGC bringt es in der Überschrift auf den Punkt: “Outstanding horror marred by infuriating stealth”. Auf OpenCritic kommt Townfall bei 37 gewerteten Kritiken auf einen Schnitt von rund 82 Punkten und wird als “Strong” eingestuft, etwa 92 Prozent der Tester sprechen eine Empfehlung aus. Auch die deutschsprachigen Kollegen von GameStar und GamePro haben ihre Video-Eindrücke bereits online.

    Wie ordnet sich Townfall in die Silent-Hill-Reihe ein?

    Zum Vergleich: Das Reboot Silent Hill f aus dem Vorjahr sowie das Remake von Silent Hill 2 landeten in Kritikerwertungen jeweils etwas höher. Das zeigt: Der Perspektivwechsel ist ein Wagnis, das nicht komplett aufgeht, auch wenn die Grundlage stimmt. Die klassische Third-Person-Sicht war seit den ersten Teilen ein Markenzeichen der Reihe, weil sie bewusst Distanz zwischen euch und dem Grauen schafft. Die Ego-Perspektive zieht euch dagegen viel näher ans Geschehen, was Horror-Fans laut den Tests intensiver, aber eben auch anstrengender empfinden.

    Für euch als Kaufinteressierte heißt das konkret: Wenn ihr Silent Hill vor allem wegen seiner Story und Stimmung mögt, dürft ihr getrost zugreifen. Wenn euch stures Trial-and-Error bei Schleich-Sequenzen schon in anderen Spielen genervt hat, solltet ihr vor dem Kauf vielleicht noch ein, zwei weitere Reviews querlesen oder auf einen Patch warten.

    Simon Ordell hält in Silent Hill: Townfall ein knisterndes Funkgerät in einer nebligen Gasse
    Bildquelle: IGN / Konami (offizielles Pressematerial)
    Ego-Perspektive in Silent Hill: Townfall: Ein Handscanner sucht in einem dunklen Zimmer nach einem Signal
    Bildquelle: PlayStation Blog / Konami (offizielles Pressematerial)
    Blutrote Albtraum-Sequenz mit Monstern in Silent Hill: Townfall aus der Ego-Perspektive
    Bildquelle: PlayStation Blog / Konami (offizielles Pressematerial)

    Aus unserer Sicht klingt Townfall nach einem echten Pflichttitel für Horror-Fans, aber keinem perfekten Spiel. Die durchgängig starke Atmosphäre und der mutige Perspektivwechsel verdienen Respekt, gerade weil Konami damit bewusst ein Risiko eingeht. Dass ausgerechnet die Stealth-Mechanik über mehrere unabhängige Tests hinweg als Schwachstelle auffällt, ist aber ein Warnsignal, das man nicht kleinreden sollte.

    Quelle: PlayStation Blog, VGC, IGN

    Habt ihr Townfall schon vorbestellt oder wartet ihr wegen der Stealth-Kritik lieber ab? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

  • Wird GTA 6 zu realistisch? Das steckt wirklich hinter dem Streit

    Wird GTA 6 zu realistisch? Das steckt wirklich hinter dem Streit

    Am 27. August 2026 hat Rockstar Games mit dem rund 26-minütigen “Extended Look” erstmals echtes Gameplay aus Grand Theft Auto VI gezeigt – komplett auf der PS5 aufgenommen und zunächst exklusiv bei Netflix, wenig später auch offiziell über den Rockstar Newswire und YouTube veröffentlicht. Seitdem wird vor allem über ein Thema diskutiert: Wie viel Alltag und Simulation verträgt ein GTA eigentlich noch? GameStar hat sich genau dieser Frage in einem eigenen Video und einem begleitenden Artikel gewidmet – wir ordnen die wichtigsten Punkte für euch ein.

    Welche Realismus-Features zeigt der GTA-6-Reveal wirklich?

    Im Zentrum steht eine ins Spiel integrierte Gesundheits-App auf den Handys von Jason und Lucia, die Schlaf, Ernährung und sogar das Gewicht der beiden Protagonisten trackt. Wer tagelang durchmacht, sich eine mehrtägige Verfolgungsjagd mit der Polizei liefert oder einfach zu wenig schläft, sieht die Folgen sichtbar im Gesicht der Figuren – müde Augen, blasse Haut, sichtbare Erschöpfung. Rockstar-North-Co-Studioleiter Rob Nelson hat zudem bestätigt, dass regelmäßige Besuche im Fitnessstudio Ausdauer und Gesundheit verbessern, während schlechter Schlaf und einseitige Ernährung sich negativ auswirken. Dazu kommen unzählige Detailbeobachtungen aus dem Reveal, etwa Hintergrund-NPCs, die sich gegenseitig mit Sonnencreme einsprühen, oder Passanten mit einem eigenen, wiederkehrenden Tagesablauf.

    Video-Vorschaubild von GameStar zur Frage, ob GTA 6 zu realistisch wird
    Bildquelle: GameStar

    Geht Rockstar damit zu weit – oder steckt sogar noch mehr Realismus drin?

    Genau diese Frage treibt aktuell die Community um. Die gute Nachricht für alle, die GTA in erster Linie als Chaos-Sandbox lieben: Laut Rockstar sind Fitnessstudio, Ernährung und Schlaf keine Pflicht. Das Spiel soll sich nach eigenen Angaben komplett durchspielen lassen, ohne regelmäßig zum Sport zu gehen – GTA 6 wird also nicht plötzlich zur Fitness-Management-Simulation. Gleichzeitig hat Rockstar selbst schon einmal die Reißleine gezogen: Ein zunächst geplantes System, bei dem Spieler aktiv Lebensmittel einkaufen mussten, um den gemeinsamen Kühlschrank von Jason und Lucia aufzufüllen, wurde noch vor Release wieder gestrichen. Nelson begründete das damit, man suche “eine gute Balance zwischen Realismus und Zugänglichkeit des Spiels”. Das zeigt: Auch Rockstar zieht selbst Grenzen – offenbar aber erst dort, wo Realismus in reine Mikromanagement-Frickelei kippt, nicht bei Systemen, die Atmosphäre und spürbare Konsequenzen schaffen.

    Teaserbild des GameStar-Artikels zur Realismus-Debatte rund um GTA 6
    Bildquelle: GameStar

    Zum Vergleich lohnt ein Blick auf die Rockstar-Historie. GTA 4 (2008) setzte vor allem auf die Euphoria-Physik-Engine für glaubwürdige NPC-Reaktionen; Nahrung an Imbissständen füllte Niko Bellics Lebensenergie auf, einen Zwang zum Schlafen gab es nicht. GTA 5 (2013) führte mit drei Protagonisten erstmals Stat-Leisten wie Ausdauer oder Lungenvolumen sowie Yoga-Sessions für Michael ein – trotzdem blieb vieles davon eher Beiwerk als ein System mit echten Konsequenzen. Rockstars eigenes Red Dead Redemption 2 (2018) hat die Messlatte für Simulationstiefe im eigenen Portfolio schon einmal deutlich angehoben, mit wachsendem Bart, Gewichtsveränderungen durch Ernährung und einem Pferd, das regelmäßig gepflegt werden musste. GTA 6 wirkt vor diesem Hintergrund weniger wie ein radikaler Bruch, sondern wie die konsequente Fortsetzung eines Trends, den Rockstar selbst längst eingeleitet hat – nur eben in einer modernen, urbanen Open World statt im Wilden Westen.

    Aus unserer Sicht bei Scene Gamers ist genau dieser Ansatz der richtige: Realismus-Systeme, die optional bleiben und vor allem die Welt glaubwürdiger machen, statt den Spielfluss auszubremsen, können GTA 6 wirklich guttun. Kritisch würde es erst, wenn der Kernspaß und das klassische Chaos-Gameplay unter zu viel Verwaltung leiden – genau die Grenze, die Rockstar mit dem gestrichenen Kühlschrank-System offenbar selbst längst erkannt hat.

    Quelle: GameStar

    Wie seht ihr das: Macht mehr Alltagsrealismus GTA 6 für euch spannender, oder soll Rockstar beim Release im November lieber wieder mehr aufs klassische Chaos setzen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

  • Control Resonant im Test: So fallen die ersten Wertungen aus

    Control Resonant im Test: So fallen die ersten Wertungen aus

    Remedys Control Resonant erscheint am 24. September für PS5, Xbox Series X|S und PC – und pünktlich zum Wochenende sind die ersten Testwertungen international gefallen. PC Gamer, Eurogamer und Videogameschronicle veröffentlichten ihre Reviews nahezu zeitgleich, dazu lieferte der offizielle PlayStation Blog ein großes Entwickler-Feature. Auch deutsche Redaktionen wie GameStar und GamePro zogen mit eigenen Einschätzungen nach.

    Wie schneidet Control Resonant in den ersten Tests ab?

    Der Grundtenor über nahezu alle Redaktionen hinweg fällt positiv bis sehr positiv aus. Gelobt werden vor allem der mutige Genrewechsel weg vom reinen Metroidvania-Horror des ersten Teils hin zu actionlastigerer Third-Person-Kampfmechanik sowie das neue, dichtere Setting mitten in Manhattan. PC Gamer hebt zusätzlich hervor, dass sich niedrigere Grafik-Presets überraschend gut schlagen und man das Spiel keineswegs auf Maximaleinstellungen zwingen muss, um eine beeindruckende Optik zu bekommen.

    Wie unterscheidet sich Control Resonant vom ersten Teil?

    Anders als das 2019 erschienene Original, das komplett im mysteriösen Bürokomplex „Oldest House“ spielte, verlagert Resonant das Geschehen in die Straßen von Manhattan. Auch die Hauptfigur wechselt: Statt Jesse Faden übernimmt nun ihr Bruder Dylan Faden die Kontrolle über die übernatürlichen Kräfte der Federal Bureau of Control. Für Fans des ersten Teils bedeutet das einen spürbaren Bruch mit der bisherigen Areal- und Rätsel-Struktur zugunsten eines direkteren, kampforientierten Spielgefühls – laut den bisherigen Tests eine Wette, die aufzugehen scheint.

    Gibt es technische Probleme bei Control Resonant?

    Ein wiederkehrender Kritikpunkt betrifft die Performance auf der Standard-PS5: GamePro berichtet von merklichem Bildflimmern in bestimmten Szenen, was auf Optimierungsbedarf vor dem Release hindeutet. Wer eine PS5 Pro oder einen potenten PC besitzt, dürfte davon laut den bisherigen Berichten weniger betroffen sein. Wichtig für Käufer: Bis zum Release am 24. September könnte Remedy hier noch nachbessern, ein Day-One-Patch ist nicht ausgeschlossen.

    Gameplay-Szene aus Control Resonant mit übernatürlichen Effekten in Manhattan
    Bildquelle: PlayStation Blog, offizielles Pressematerial
    Kampfszene aus Control Resonant mit paranormalen Kräften
    Bildquelle: PlayStation Blog, offizielles Pressematerial

    Quelle: PC Gamer, Eurogamer, Videogameschronicle, GamePro

    Freut ihr euch auf Control Resonant oder wartet ihr lieber auf Patches? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Slay the Spire 2 knackt Genre-Rekord: Über 574.000 Spieler gleichzeitig

    Slay the Spire 2 knackt Genre-Rekord: Über 574.000 Spieler gleichzeitig

    Der Nachfolger zu einem der einflussreichsten Indie-Spiele der letzten Dekade ist da – und schlägt bereits jetzt alle Erwartungen. Laut PC Gamer erreichte Slay the Spire 2 zum Launch 574.638 gleichzeitige Spieler auf Steam und gilt damit als meistgespielter Deckbuilder aller Zeiten.

    Wie groß ist der Erfolg von Slay the Spire 2 wirklich?

    Mit über einer halben Million gleichzeitiger Spieler stellt Slay the Spire 2 nicht nur den eigenen Vorgänger, sondern das gesamte Deckbuilder-Genre in den Schatten. Zum Vergleich: Das 2019 erschienene Original brauchte Jahre, um sich vom Nischentitel zum Genre-Trendsetter zu entwickeln, der zahlreiche Klone und Weiterentwicklungen wie Balatro oder Monster Train inspirierte. Der Nachfolger startet dagegen von Beginn an auf einem Niveau, das viele AAA-Live-Service-Spiele nicht erreichen.

    Warum ist Slay the Spire so einflussreich für das Deckbuilder-Genre?

    Das Original gilt vielen als Referenzpunkt dafür, wie sich klassische Kartenspiel-Mechaniken mit Roguelike-Strukturen verbinden lassen – jeder Lauf bringt eine neue, zufällig generierte Kartenauswahl und damit ständig neue strategische Entscheidungen. PC Gamer beschreibt in seinem Meinungsstück nach eigenen 894 gespielten Stunden zwölf pointierte Beobachtungen zum Nachfolger und ordnet ein, wie das Sequel bekannte Mechaniken verfeinert, ohne die Formel komplett neu zu erfinden. Für Fans des Erstlings dürfte das ein gutes Zeichen sein: Der Umstieg auf Teil 2 verlangt kein komplettes Neulernen, sondern baut gezielt auf Bekanntem auf.

    Für Genre-Fans lohnt sich ein Blick auf Slay the Spire 2 damit gerade jetzt besonders: Der große Spieleransturm sorgt aktuell auch für eine besonders aktive Community, in der sich neue Deck-Strategien und Meta-Diskussionen in Echtzeit entwickeln.

    Kartenkampf-Szene aus Slay the Spire 2
    Bildquelle: PC Gamer (https://www.pcgamer.com/games/card-games/slay-the-spire-2-opinions/)

    Quelle: PC Gamer

    Spielt ihr schon Slay the Spire 2? Verratet uns eure liebste Deck-Strategie in den Kommentaren!

  • Trails in the Sky: 2nd Chapter startet mit Top-Wertungen von IGN und PC Gamer

    Trails in the Sky: 2nd Chapter startet mit Top-Wertungen von IGN und PC Gamer

    Heute ist Release-Tag für Trails in the Sky: 2nd Chapter, Falcoms Remake-Fortsetzung des JRPG-Klassikers – und die ersten Testberichte großer Redaktionen sind da. IGN und PC Gamer haben ihre Reviews veröffentlicht, und der Tenor ist durchweg positiv.

    Wie gut ist Trails in the Sky: 2nd Chapter laut den ersten Testberichten?

    IGN und PC Gamer zeigen sich in ihren Reviews gleichermaßen angetan: Das Remake baue auf dem soliden Fundament des ersten Kapitels auf und liefere eine deutlich dichtere, düsterere Geschichte rund um Estelle Brights Suche nach dem verschwundenen Joshua und die Auseinandersetzung mit der Geheimorganisation Ouroboros. Besonders gelobt wird, wie das Team die modernisierte 3D-Präsentation nutzt, um Atmosphäre aufzubauen – PC Gamer hebt in seiner Review sogar ein einzelnes Monster-Design hervor, das zu den einprägsamsten der gesamten JRPG-Serie zähle.

    Muss ich Trails in the Sky: 1st Chapter gespielt haben, um die Story zu verstehen?

    Das ist die Kernfrage, mit der sich beide Reviews ausführlich beschäftigen – und das aus gutem Grund. Die Trails-Reihe gilt seit Jahren als notorisch schwer zugänglich für Neueinsteiger, weil fast jeder Teil direkt an den vorherigen anknüpft. Das ursprüngliche Trails in the Sky erschien einst nur auf PC und älteren Handhelds wie der PSP, was vielen Fans der neueren Cold-Steel-Ableger den Einstieg erschwerte. Mit dem 3D-Remake von 1st Chapter im letzten Jahr und jetzt 2nd Chapter senkt Falcom diese Einstiegshürde spürbar: Wer 1st Chapter gespielt hat, steigt nahtlos ein, aber auch ohne Vorwissen soll die Geschichte laut den Testern verständlich bleiben, da die wichtigsten Ereignisse zu Beginn kurz zusammengefasst werden.

    Quelle: IGN, PC Gamer

    Spielt ihr die Trails-Reihe schon länger oder steigt ihr erst mit dem Remake ein? Verratet es uns in den Kommentaren.

  • The Witcher 3 Remastered: CD Projekt Red will kostenloses Update auf Höhe der Zeit bringen

    The Witcher 3 Remastered: CD Projekt Red will kostenloses Update auf Höhe der Zeit bringen

    Am 29. September steht für The Witcher 3: Wild Hunt ein kostenloses Remastered-Update an, das für alle Besitzer des Spiels automatisch kommt. Im Gespräch mit PC Gamer hat sich CD Projekt Red nun dazu geäußert, was der Anspruch hinter dem Projekt ist – und der ist deutlich höher als “nur schärfere Texturen”.

    Warum will CD Projekt Red mehr als nur ein Grafik-Update liefern?

    Laut dem Studio ging es von Anfang an darum, dass sich The Witcher 3 wie ein Spiel anfühlen soll, das genauso gut heute, im Jahr 2026, erscheinen könnte – nicht wie ein elf Jahre alter Titel mit neuer Grafik-Politur obendrauf. Die Entwickler betonen, dass moderne Verbesserungen an Beleuchtung, Kampfgefühl und technischer Basis mittlerweile so selbstverständlich geworden sind, dass ein Rückschritt auf den alten Stand kaum noch vorstellbar wäre.

    Wird das Remaster auch für Neueinsteiger etwas bringen?

    Genau das ist der eigentliche Clou: Wer The Witcher 3 noch nie gespielt hat, soll nach dem Update keinen Unterschied mehr zu einem regulären, frisch veröffentlichten Open-World-RPG bemerken. Für Fans, die das Spiel schon in- und auswendig kennen, bedeutet das vor allem spürbar verbesserte Technik, ohne dass am eigentlichen Spieldesign etwas verändert wird.

    Einordnung: Damit reiht sich CD Projekt Red in einen größeren Trend ein, bei dem Studios ältere Erfolgstitel nicht einfach neu verpacken, sondern technisch grundlegend überholen – vergleichbar mit dem, was zuletzt auch bei anderen großen Remastern zu beobachten war. Der Unterschied: Bei The Witcher 3 bleibt das Update komplett kostenlos für Bestandsbesitzer, was angesichts des Umfangs alles andere als selbstverständlich ist und der ohnehin treuen Community weiter entgegenkommt.

    Szenenbild aus The Witcher 3: Wild Hunt in der kommenden Remastered-Fassung
    Bildquelle: PC Gamer
    Weiteres Szenenbild aus The Witcher 3: Wild Hunt Remastered mit verbesserter Grafik
    Bildquelle: PC Gamer

    Quelle: PC Gamer

    Werdet ihr am 29. September noch einmal nach Rivia und Novigrad zurückkehren? Sagt es uns in den Kommentaren!

  • Exodus: Dieses Sci-Fi-RPG von Ex-Mass-Effect-Machern weckt alte BioWare-Gefühle

    Exodus: Dieses Sci-Fi-RPG von Ex-Mass-Effect-Machern weckt alte BioWare-Gefühle

    Ein Sci-Fi-RPG, das nach zehn Jahren endlich wieder dieses ganz bestimmte BioWare-Gefühl weckt? Genau das beschreibt GamePro nach einer ausführlichen Anspiel-Session mit Exodus, dem kommenden Titel von Archetype Entertainment. Das Studio wurde von ehemaligen BioWare-Köpfen gegründet, die maßgeblich an Klassikern wie Baldur’s Gate, Knights of the Old Republic und eben Mass Effect mitgeschrieben haben – und genau diese DNA soll in Exodus stecken.

    Was hat GamePro in der Anspiel-Session konkret gespielt?

    Die Redaktion hat eine komplette Mission auf dem PC gezockt und dabei laut eigener Aussage als bekennender Mass-Effect-Fan fast die komplette Wunschliste abgehakt: wichtige Entscheidungen mit spürbaren Konsequenzen, wuchtige Kämpfe mit taktischen Optionen und ein Begleiter-System, das an die besten Momente der alten BioWare-Rollenspiele erinnert. Genau diese Mischung aus Story-Gewicht und Third-Person-Action war es, die Mass Effect einst so besonders gemacht hat – und die seit dem Ende der Reihe im Genre gefehlt hat.

    Warum ist das für RPG-Fans gerade jetzt relevant?

    Seit dem Ende der ursprünglichen Mass-Effect-Trilogie warten viele Rollenspiel-Fans auf einen würdigen geistigen Nachfolger. Cyberpunk 2077 und Starfield haben zwar in Teilbereichen ähnliche Ansätze verfolgt, kombinierten aber selten Entscheidungsgewicht, Begleiter-Beziehungen und storygetriebene Kämpfe so eng miteinander wie einst BioWare. Aus unserer Sicht ist genau das der Grund, warum die Erwartungen an Exodus so hoch sind: Mit Drew Karpyshyn als Lead Writer, der bereits an Mass Effect und Knights of the Old Republic mitgeschrieben hat, sitzt hier tatsächlich jemand am Ruder, der weiß, wie man solche Momente inszeniert. Exodus soll laut aktuellem Stand am 7. April 2027 für PS5, Xbox Series X/S und PC erscheinen – bis dahin bleibt aber noch Zeit, um die Systeme weiter zu verfeinern.

    Quelle: GamePro

    Habt ihr die Mass-Effect-Trilogie geliebt und seid gespannt auf Exodus? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Elden Ring: Tarnished Edition auf Switch 2 im Technik-Check von Digital Foundry

    Elden Ring: Tarnished Edition auf Switch 2 im Technik-Check von Digital Foundry

    Nach einer Verschiebung „zur Feinjustierung der Performance“ ist Elden Ring: Tarnished Edition inzwischen auf Nintendo Switch 2 erschienen. Jetzt hat sich Digital Foundry den Port im Detail angesehen – und liefert eine erfreulich klare Einordnung.

    Wie gut läuft Elden Ring: Tarnished Edition wirklich auf Switch 2?

    Laut dem Techniktest, über den unter anderem Nintendo Life berichtet, läuft das Spiel im Docked-Modus mit einer dynamischen Auflösung zwischen 720p und 1080p – und erreicht damit die obere Grenze dessen, was auch die PS4-Fassung schafft. Im mobilen Handheld-Betrieb bewegt sich die Auflösung zwischen 432p und 864p. Einen Grafikmodus-Schalter zum manuellen Umschalten zwischen Leistung und Optik gibt es nicht, die Bildqualität ist laut Digital Foundry quasi ab Werk festgelegt.

    Wie schneidet die Switch-2-Version im Vergleich zu anderen Plattformen ab?

    Besonders auffällig: Bei den Ladezeiten spielt die Switch 2 sogar in einer höheren Liga, als man erwarten würde. Der Weg vom Roundtable Hold zur Gnadenstelle „Erste Schritte“ dauert auf Switch 2 rund 12,4 Sekunden, auf Xbox Series S etwa 18,6 Sekunden und auf PS4 sogar 35,6 Sekunden. Digital Foundry zieht ein insgesamt positives Fazit: Man bekomme „im Großen und Ganzen das PS4-Feature-Set mit verbesserten Framerates, im Schnitt höheren Auflösungen und deutlich schnelleren Ladezeiten“ – ohne freilich an die Optik aktueller Current-Gen-Konsolen heranzureichen.

    Für alle, die sich an die holprige Umsetzung anderer Open-World-Titel auf Switch/Switch 2 erinnern, ist das eine echte Erleichterung. Elden Ring gilt technisch als eines der anspruchsvolleren FromSoftware-Spiele überhaupt, entsprechend hoch war die Skepsis, ob ein flüssiger Handheld-Port überhaupt machbar ist. Die Verschiebung des Release-Termins, die zum Zeitpunkt der Ankündigung bei einigen Fans für Frust sorgte, zahlt sich dem Test zufolge nun sichtbar aus – ein Beispiel dafür, dass zusätzliche Entwicklungszeit bei technisch komplexen Portierungen selten verschwendet ist.

    Unterm Strich bleibt Tarnished Edition auf Switch 2 kein Grafikfeuerwerk, aber ein solides, gut spielbares Elden-Ring-Erlebnis zum Mitnehmen – gerade für alle, die das Spiel bislang nur auf stationären Konsolen kannten.

    Nahaufnahme einer Spielfigur aus Elden Ring: Tarnished Edition auf Nintendo Switch 2
    Bildquelle: Nintendo Life (https://www.nintendolife.com)

    Quelle: Nintendo Life

    Spielt ihr Elden Ring lieber unterwegs oder am großen Bildschirm? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!