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  • Mistfall Hunter ist da: Düsteres Extraction-RPG startet kostenlos im Game Pass

    Mistfall Hunter ist da: Düsteres Extraction-RPG startet kostenlos im Game Pass

    Nach einer vielbeachteten Beta-Phase ist Mistfall Hunter von Entwickler Bellring Games nun offiziell erschienen. Der globale Unlock erfolgt zeitgleich für alle Plattformen um 1 Uhr UTC am 30. Juli, was für Spielerinnen und Spieler an der Westküste der USA einem Start um 18 Uhr am 29. Juli entspricht.

    Worum es in Mistfall Hunter geht

    Das Spiel siedelt seine Handlung nach einem Krieg zwischen Göttern und sogenannten Außengöttern an, den keine der beiden Seiten überlebt hat. Aus dem Blut der gefallenen Gottheiten entstand eine korrumpierende Kraft namens Gyldenmist, die weite Teile der Welt verseucht hat. Eine junge Frau namens Dew besitzt die Fähigkeit, gefallene Helden mit unsterblichen Körpern wiederzubeleben, und genau diese wiederbelebten Kämpfer steuern die Spielerinnen und Spieler durch riskante Extraction-Läufe: Ausrüstung und Beute sammeln, sich anderen Spielern und Umgebungsgefahren stellen, und mit möglichst viel Loot wieder herauskommen, bevor alles verloren geht.

    Preis, Plattformen und Game Pass

    Mistfall Hunter erscheint für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Die Standard Edition kostet 24,99 US-Dollar, eine Deluxe Edition schlägt mit 39,99 US-Dollar zu Buche. Wer Xbox Game Pass abonniert hat, bekommt das Spiel dagegen direkt ohne Zusatzkosten. Bis zum 12. August gibt es zudem einen Launch-Rabatt von 10 Prozent auf den regulären Kaufpreis.

    Dass der Titel schon vor Release für Gesprächsstoff sorgte, zeigte sich bei der offenen Beta im Rahmen des Steam Next Fest: Zwischen dem 14. und 22. Juni spielten plattformübergreifend fast 430.000 Menschen die Testversion, eine für ein neues Extraction-RPG ungewöhnlich hohe Zahl. Genau dieser Erfolg dürfte auch der Grund sein, warum Microsoft dem Titel direkt zum Release einen Platz im Game Pass eingeräumt hat, statt wie sonst üblich erst Monate später nachzuziehen.

    Gameplay-Screenshot aus Mistfall Hunter mit Kampf in der vom Gyldenmist verseuchten Spielwelt
    Bildquelle: Steam / Bellring Games
    Alternatives Header-Artwork zu Mistfall Hunter mit stilisierter Silhouette der Hauptfigur
    Bildquelle: Steam / Bellring Games

    Quelle: Tech Times, Notebookcheck

    Habt ihr schon reingespielt? Erzählt uns in den Kommentaren, wie euer erster Extraction-Run gelaufen ist!

  • Marvel’s Spider-Man 2: Kostenloses Update bringt zwei neue Anzüge

    Marvel’s Spider-Man 2: Kostenloses Update bringt zwei neue Anzüge

    Insomniac Games lässt Marvel’s Spider-Man 2 auch fast zwei Jahre nach Release nicht in Ruhe und hat am 28. Juli ein kostenloses Update veröffentlicht. Im Zentrum stehen zwei neue Anzüge, die beide an aktuelle Marvel-Projekte anknüpfen.

    Das steckt im neuen Update

    Der erste neue Anzug ist der “Fresh Start Suit”, der optisch an Tom Hollands Look aus dem kommenden Kinofilm “Spider-Man: Brand New Day” angelehnt ist, welcher am 31. Juli in den Kinos startet. Der zweite Anzug orientiert sich am Design des kommenden Prügelspiels Marvel Tōkon: Fighting Souls von Arc System Works. Neben den kosmetischen Inhalten bringt das Update technische Verbesserungen: Auf der PS5 Pro gibt es jetzt volle Unterstützung für das schärfere PSSR-Upscaling, dazu kommt ein neuer Power-Saver-Modus, der den Energieverbrauch der Konsole während des Spielens senken soll.

    Nicht ganz ohne Kinderkrankheiten

    Wer das Update installiert, sollte laut ersten Spielerberichten, die unter anderem Kotaku aufgegriffen hat, mit kleineren Bugs rechnen, etwa bei der Anzeige der neuen Anzüge im Menü oder gelegentlichen Rucklern direkt nach dem Patch. Größere Spielstand-Probleme sind bislang nicht bekannt, ein Nachbesserungs-Patch dürfte angesichts der Berichte aber nicht lange auf sich warten lassen. Für alle, die die neuen Anzüge einfach nur tragen wollen: Beide sind ab sofort kostenlos im Anzug-Menü verfügbar, ein erneuter Download oder Kauf ist nicht nötig, das Update installiert sich automatisch beim nächsten Spielstart.

    Der neue Fresh-Start-Anzug im Brand-New-Day-Update von Marvel's Spider-Man 2
    Bildquelle: Game Informer (gameinformer.com)
    Nahaufnahme des Marvel-Tokon-Anzugs in Marvel's Spider-Man 2
    Bildquelle: Game Informer (gameinformer.com)

    Quelle: Game Informer, Kotaku

    Welcher der beiden neuen Anzüge gefällt euch besser? Diskutiert mit in den Kommentaren!

  • Wardogs: Alles, was ihr über den 100-Spieler-Dreikampf-Shooter von BULKHEAD wissen müsst

    Wardogs: Alles, was ihr über den 100-Spieler-Dreikampf-Shooter von BULKHEAD wissen müsst

    Battlefield 6 kämpft gerade mit Server-Problemen, Halo: Campaign Evolved holpert über den PC-Launch – und mittendrin schiebt sich ein drittes, komplett neues Großgefecht-Konzept ins Rampenlicht: Wardogs. Das britische Studio BULKHEAD und Publisher Team17 wollen mit dem taktischen Shooter zeigen, wie sich 100-Spieler-Chaos auch anders anfühlen kann als Battle Royale oder Extraction. Wir haben uns durch offizielle Ankündigungen, Trailer und Presseinfos gewühlt und fassen zusammen, was ihr über Wardogs wissen müsst.

    Was ist Wardogs: Ein Dreikampf um eine einzige Kontrollzone

    BULKHEAD selbst wird da sehr deutlich: Wardogs ist kein Battle Royale und kein Extraction-Shooter. Die Entwickler nennen ihr Spiel ein “Tactical All Out Warfare”-FPS – ein taktischer Großgefecht-Shooter, der bewusst gegen den aktuellen Trend schwimmt. Bis zu 100 Spieler werden dabei nicht in zwei, sondern in drei rivalisierende Teams aufgeteilt, die gemeinsam auf einer gewaltigen Karte von 256 Quadratkilometern landen. Irgendwo darauf liegt eine zufällig platzierte “Control Zone” von 2×2 Kilometern Größe, und genau die entscheidet über Sieg oder Niederlage.

    Das Punktesystem ist bewusst simpel gehalten: Welches Team gerade die meisten Spieler innerhalb der Zone stehen hat, kassiert Punkte. Das erste Team, das 100 Punkte erreicht, gewinnt die Runde. Statt eines schrumpfenden Rings wie bei klassischen Battle-Royale-Titeln gibt es also einen einzigen, hart umkämpften Brennpunkt, um den herum sich das gesamte restliche Match organisiert. Als Setting hat sich BULKHEAD eine verlassene Industrie- und Gebirgslandschaft in Osteuropa ausgesucht – verfallene Fabrikanlagen, dichte Wälder und schroffe Bergketten, die genug Deckung und taktische Optionen für drei Fronten gleichzeitig bieten.

    Die Mechaniken im Detail: Taktik, Fahrzeuge und das Cash-System

    Unter der Haube steckt klassisches, taktisches Gunplay: Kein Killstreak-Overkill, sondern bedächtiges Peeken, Teamplay und Positionsspiel. Dazu kommt waschechtes Combined-Arms-Gameplay: Panzer, gepanzerte Transporter, Hubschrauber und sogar bewaffnete zivile Fahrzeuge lassen sich einsetzen, müssen betankt und repariert werden und können fürs eigene Squad reserviert werden. Wer lieber zu Fuß bleibt, kann Vorposten irgendwo auf der Karte errichten und dort Mörserstellungen, Flak-Geschütze oder Scharfschützentürme hochziehen. Gebäude sind zudem zerstörbar – Panzer schießen Löcher in Wände, Raketenwerfer pulverisieren Deckung. BULKHEAD hat die Zerstörung bewusst gedrosselt, nachdem interne Tests zeigten, dass eine komplett freie Zerstörungsphysik die Karte innerhalb einer Stunde plattmachen und jedes Leveldesign zunichtemachen würde.

    Kommunikation läuft über Proximity Voice Chat: Wer nah genug dran ist, hört auch gegnerische Spieler reden – ein Feature, das in Titeln wie Arma oder DayZ regelmäßig für die denkwürdigsten Momente sorgt. Das Herzstück des Spielgefühls ist aber das persistente Cash-System, das BULKHEAD selbst mit dem Slogan “cash is earned and cash is king” bewirbt. Jeder Söldner startet mit einem Startkapital, kauft sich bei jedem Respawn eine individuelle Ausrüstung aus Waffen, Gadgets und Fahrzeugen zusammen und verdient durch taktische Aktionen dazu – Kills, das Wiederbeleben von Verbündeten oder das Verteidigen der Kontrollzone bringen am meisten ein. Wer nur stur draufhält, bleibt finanziell im Hintertreffen. Wer taktisch spielt und dem Team hilft, kann sich mit der Zeit immer schwerere Ausrüstung leisten. Das verschiebt den Fokus weg von reinem Reflex-Gameplay hin zu einer Art Wirtschaftskriegsführung mitten im Gefecht.

    • 100 Spieler in drei Teams auf einer 256 km² großen Karte
    • Zufällig platzierte 2×2 km Kontrollzone als zentraler Brennpunkt, erstes Team mit 100 Punkten gewinnt
    • Combined Arms mit Panzern, Hubschraubern, Transportern und zivilen Fahrzeugen
    • Baubare Vorposten mit Mörsern, Flak und Scharfschützentürmen
    • Kontrollierte Zerstörung von Deckung und Gebäuden
    • Proximity Voice Chat für Kommunikation und Gegner-Abhören in Spielernähe
    • Persistentes Cash-System: Ausrüstung kaufen, durch Teamplay verdienen

    BULKHEAD: Zehn Jahre Shooter-Geschichte aus Derby

    Wardogs fällt nicht vom Himmel. BULKHEAD sitzt im britischen Derby und ist seit über zehn Jahren im Geschäft. Gegründet 2015, machte sich das Studio zunächst mit dem Rätselspiel The Turing Test einen Namen, bevor es sich dem Shooter-Genre zuwandte. Mit Battalion 1944 lieferte BULKHEAD 2019 einen bewusst reduzierten WW2-Shooter ohne Killstreaks und Perks ab, ganz in der Tradition alter Call-of-Duty-Titel. 2022 endete die Partnerschaft mit Square Enix, woraufhin BULKHEAD das Spiel als kostenloses Battalion: Legacy neu auflegte, mit überarbeitetem Serverbrowser und Feintuning für die verbliebene Community. Für ihre Arbeitsplatzkultur wurde die Studio-Belegschaft von GamesIndustry.biz zudem zwei Jahre in Folge als eines der “Best Places to Work” der Branche ausgezeichnet – kein schlechtes Zeugnis für ein Studio dieser Größe.

    Vom Reveal bis zum ersten Livestream: Die Wardogs-Chronologie

    Offiziell angekündigt wurde Wardogs am 5. Februar 2026, gemeinsam mit Publisher Team17, inklusive Reveal-Trailer und eigener Steam-Seite. Schon der erste Trailer sorgte für ordentlich Gesprächsstoff in der Shooter-Community. Am 6. Juni 2026 legte BULKHEAD beim Future Games Show Summer Showcase nach und zeigte einen neuen Gameplay-Trailer mit deutlich mehr Einblicken in die 100-Spieler-Gefechte. Zu diesem Zeitpunkt hatte Wardogs auf Steam bereits die Marke von 500.000 Wishlists geknackt – für ein unabhängiges Studio eine beachtliche Hausnummer. Am 23. Juli 2026 folgte dann der erste offizielle Livestream auf Twitch, bei dem Entwickler gemeinsam mit echten Playtestern live spielten. Wer selbst mitmischen will, kann sich für kommende Alpha- und Playtest-Phasen auf der offiziellen Wardogs-Seite anmelden.

    Der Ursprung: Wie eine Arma-3-Mod zum eigenständigen Spiel wurde

    Richtig spannend wird es beim Blick auf die Inspirationsquelle: Wardogs’ gesamtes Kernkonzept geht auf “King of the Hill” zurück, eine der bekanntesten Community-Mods für Arma 3. Genau wie beim Vorbild dreht sich alles um eine einzige umkämpfte Zone, organisch entstehende Trupps und die Spannung, die aus geteilten Zielen entsteht. BULKHEAD hat das nicht einfach kopiert, sondern nach eigenen Angaben von Anfang an mit den Machern der Original-Mod zusammengearbeitet, um herauszufinden, was King of the Hill so besonders gemacht hat und was sich in einem eigenständigen Spiel noch weiter ausbauen lässt.

    Release und Plattformen: Early Access ohne festes Datum

    Wardogs soll laut BULKHEAD und Team17 im Sommer 2026 als Steam Early Access starten, zunächst exklusiv für PC. Ein konkretes, bestätigtes Release-Datum gibt es bis heute jedoch nicht – wer also einen fixen Termin im Kalender sucht, wird derzeit noch nicht fündig. BULKHEAD betont, dass der Early-Access-Start vor allem dazu dienen soll, die Kernsysteme mit echtem Spielerfeedback zu verfeinern, bevor weitere Inhalte folgen. Bis ein Datum offiziell steht, bleibt nur das Wishlisten und Beobachten der offiziellen Kanäle.

    Einordnung: Zwischen Battlefield und Arma – kann der Dreikampf funktionieren?

    Aus unserer Sicht ist der Dreikampf-Ansatz das eigentlich Interessante an Wardogs. Die meisten großen Multiplayer-Shooter, von Battlefield 6 bis Halo, setzen auf das klassische Zweikampf-Prinzip. Drei Teams um eine einzige Zone verändern die Dynamik grundlegend: Es gibt kein simples “wir gegen die” mehr, sondern ständig wechselnde Bündnisse, Zwei-gegen-einen-Situationen und die Möglichkeit, dass sich zwei geschwächte Teams kurzzeitig gegen den Zonen-Halter verbünden. Ob sich 256 Quadratkilometer sinnvoll mit Leben füllen lassen, ist dagegen die große offene Frage – bei nur 100 Spielern auf einer derart riesigen Karte braucht es clevere Anreize, damit sich die Action nicht komplett verläuft. Genau dafür scheint die enge, zufällig platzierte Kontrollzone gedacht zu sein: Sie zwingt alle drei Teams früher oder später an denselben Punkt. Ob das Konzept trägt, werden am Ende aber nicht Pressemitteilungen zeigen, sondern der Early-Access-Start selbst.

    Ego-Perspektive im Feuergefecht mit brennendem Fahrzeug und Rauchsäule in einer Wardogs-Gefechtszone
    Bildquelle: BULKHEAD, offizielles Pressematerial
    Cockpit-Ansicht aus einem Kampfhubschrauber über der bergigen Wardogs-Spielwelt bei Sonnenuntergang
    Bildquelle: BULKHEAD, offizielles Pressematerial
    Schusswechsel in einer verlassenen Industrieanlage mit brennendem Fahrzeug in einer Wardogs-Kontrollzone
    Bildquelle: BULKHEAD, offizielles Pressematerial
    Spieler verteidigen einen improvisierten Stützpunkt mit Holzverschlägen in der Wardogs-Spielwelt
    Bildquelle: BULKHEAD, offizielles Pressematerial

    Quelle: BULKHEAD (offizielle Spieleseite), Team17 Newsroom, Steam-Seite von Wardogs, Gamespress, GamesRadar+

    Wollt ihr live dabei sein, wenn sich die drei Teams das erste Mal um eine Kontrollzone prügeln? Dann meldet euch jetzt für die nächste Wardogs-Playtest-Phase an und wishlistet das Spiel auf Steam.

  • Xbox-Netzwerk fällt rund 20 Stunden aus: CTO entschuldigt sich persönlich

    Xbox-Netzwerk fällt rund 20 Stunden aus: CTO entschuldigt sich persönlich

    Rund 20 Stunden lang ging bei vielen Xbox-Spielerinnen und -Spielern gar nichts mehr: Von Sonntagabend, den 26. Juli, bis in den Montag, den 28. Juli 2026 hinein, meldeten Nutzerinnen und Nutzer weltweit massive Probleme mit dem Xbox-Netzwerk. Logins schlugen fehl, gekaufte Spiele ließen sich nicht starten, und auch Downloads blieben hängen. Xbox reagierte mit einer ungewöhnlich offenen und persönlichen Entschuldigung.

    Was beim Ausfall genau schiefging

    Ursache war laut Xbox der Ausfall eines externen Lizenzierungssystems. Dieses System prüft im Hintergrund, ob ein Account das Recht besitzt, ein bestimmtes Spiel zu starten – die sogenannten Entitlement-Checks. Fiel diese Prüfung aus, blieb der Spielstart blockiert. Konkret berichteten Betroffene von folgenden Problemen:

    • Fehlgeschlagene Logins ins Xbox-Netzwerk auf Konsole, PC und Mobile
    • Digitale Spiele ließen sich trotz vorhandener Lizenz nicht starten
    • Auch bereits installierte Disc-Spiele waren betroffen, da die Berechtigungsprüfung ebenfalls online läuft
    • Download- und Update-Vorgänge blieben hängen oder brachen ab
    • Der Ausfall traf zeitlich mitten in den großen, mit Spannung erwarteten Release-Tag von Halo: Campaign Evolved

    Die Entschuldigung des Xbox-CTO

    Ungewöhnlich für einen Konzern dieser Größe: Xbox-CTO Scott Van Vliet meldete sich persönlich zu Wort und entschuldigte sich öffentlich mit klaren Worten: “This is an unacceptable situation, and we must do better” – auf Deutsch sinngemäß: “Das ist eine inakzeptable Situation, und wir müssen es besser machen.” Van Vliet bestätigte, dass der Traffic mittlerweile umgeleitet und die Dienste wieder vollständig hergestellt seien. Zusätzlich kündigte er eine interne Post-Incident-Review an, bei der die genauen Ursachen aufgearbeitet werden sollen.

    Kein Einzelfall: Schon der zweite große Ausfall in dieser Woche

    Bemerkenswert ist der Zeitpunkt: Erst wenige Tage zuvor, am 24. Juli, hatte bereits das PlayStation Network einen eigenen, unabhängigen Ausfall – unser Bericht zum PSN-Ausfall, der sogar die EA FC Pro World Championship verschieben ließ. Dass binnen weniger Tage gleich zwei der großen Plattform-Netzwerke stundenlang in die Knie gehen, nährt bei vielen Spielern den Eindruck, dass die Infrastruktur der großen Anbieter zunehmend unter Last steht – gerade an Wochenenden mit besonders vielen gleichzeitigen Logins. Besonders ärgerlich traf es dieses Mal Spielerinnen und Spieler, die pünktlich zum Release in unserem Bericht zum Release von Halo: Campaign Evolved einsteigen wollten und stattdessen vor einer Fehlermeldung standen.

    Aus unserer Sicht zeigt gerade die schnelle, unaufgeregte und persönliche Reaktion von Van Vliet, wie wichtig Xbox mittlerweile Transparenz bei solchen Vorfällen nimmt – früher wären solche Ausfälle oft tagelang nur über den Support-Status-Account kommentiert worden, ganz ohne persönliche Stellungnahme aus der Chefetage.

    Quelle: Windows Central, TechPowerUp

    Wart ihr auch vom Ausfall betroffen? Schreibt es uns in die Kommentare und erzählt, wie lange ihr ausgesperrt wart.

  • Halo: Campaign Evolved: Login-Pflicht und Bug vermiesen PC-Spielern den Launch-Tag

    Halo: Campaign Evolved: Login-Pflicht und Bug vermiesen PC-Spielern den Launch-Tag

    Seit heute, dem 28. Juli 2026, ist Halo: Campaign Evolved weltweit verfügbar – wir haben bereits über den historischen Release auf PlayStation berichtet. Doch ausgerechnet auf dem PC trübt sich die Launch-Stimmung: Bei über 2.000 Nutzerbewertungen auf Steam steht das Remake nur bei “Ausgeglichen” (Mixed) – ungewöhnlich für ein Spiel, das auf den Konsolen deutlich bessere Kritiken einfährt.

    Login-Pflicht in einem reinen Singleplayer-Spiel

    Der Hauptkritikpunkt betrifft ausgerechnet die Grundidee des Spiels: Campaign Evolved ist ein reines Solo-/Koop-Kampagnenerlebnis ganz ohne kompetitiven Multiplayer. Trotzdem verlangt die PC-Version einen zwingenden Login über ein Microsoft-Konto samt Online-Verbindung, bevor überhaupt gespielt werden kann. Am Launch-Tag führte das laut zahlreichen Spielerberichten zu:

    • Langen Warteschlangen vor dem eigentlichen Spielstart
    • Verbindungsabbrüchen und Abstürzen mitten in der Kampagne
    • Spürbaren Performance-Einbrüchen, inklusive Cutscenes, die nur mit 30 Bildern pro Sekunde laufen

    Für ein Spiel ohne jegliche Online-Komponente im eigentlichen Gameplay wirkt die Pflicht-Anmeldung auf viele Spielerinnen und Spieler wie ein unnötiges Hindernis – zumal etliche andere Singleplayer-Titel längst zeigen, dass es auch ganz ohne Login-Zwang geht.

    Eine Xbox Series X und eine PlayStation 5 stehen nebeneinander auf einem Sideboard
    Bildquelle: GamesRadar+ (gamesradar.com)

    Ein kurioser Bug zum Start obendrauf

    Zusätzlich sorgte ein technischer Patzer für Kopfschütteln: Bei einigen Spielerinnen und Spielern öffnete der Start-Button auf Steam statt des eigentlichen Spiels das digitale Artbook, das eigentlich nur ein Bonus-Item der Collector’s Edition ist. Halo Studios reagierte zügig und behob den Fehler nach eigenen Angaben innerhalb von rund 40 Minuten.

    Ein Rekord, auf den niemand stolz sein dürfte

    Trotz der PC-Turbulenzen fällt die Gesamtwertung auf Metacritic je nach Plattform sehr unterschiedlich aus: 86 Punkte auf Xbox Series X, 80 auf PlayStation 5, aber nur 77 auf dem PC. Damit ist Campaign Evolved gemessen an der PC-Wertung der bislang am schwächsten bewertete Teil der Haupt-Serie – wir hatten bereits in unserem Bericht zu den ersten Testwertungen auf das drohende Serientief hingewiesen. Bislang hielt Halo 3: ODST mit 83 Punkten den bisherigen Negativrekord der Reihe.

    Aus unserer Sicht ist die schwache PC-Wertung besonders bitter, weil sie hausgemacht ist: Das Remake selbst wird von den meisten Testern für Grafik und Umfang gelobt, die Login-Pflicht und der Bug haben aber sichtbar Vertrauen bei genau jener PC-Spielerschaft verspielt, die mit dem größten Enthusiasmus auf ein klassisches, storyfokussiertes Halo gewartet hat.

    Quelle: GamesRadar+

    Habt ihr die PC-Version schon angespielt? Erzählt uns in den Kommentaren, wie euer Start ins Spiel lief.

  • EA Sports FC 26: Verbindungsprobleme kurz nach dem Spielerrekord

    EA Sports FC 26: Verbindungsprobleme kurz nach dem Spielerrekord

    Kaum hat EA Sports FC 26 einen neuen Meilenstein gefeiert, häufen sich die Beschwerden: Zahlreiche Spielerinnen und Spieler melden heute Login-Fehler, abgebrochene Verbindungen und Probleme beim Matchmaking. Von einem kompletten Server-Blackout ist zwar nicht die Rede, ein Teilausfall ist aber deutlich spürbar.

    Was aktuell nicht funktioniert

    Betroffene berichten vor allem von zwei Fehlerbildern. Nach Auswertung der Meldungen entfällt der Großteil der Probleme auf Verbindungsabbrüche zu den EA-Servern, ein kleinerer Teil auf gescheitertes Matchmaking in Online-Modi wie Ultimate Team.

    • Fehlgeschlagene Logins mit Server-Timeout-Meldungen
    • Abbrüche mitten im Matchmaking, teils mit Verlust des laufenden Spiels
    • Vereinzelte Fehlercodes beim Zugriff auf Online-Modi
    • Betroffen sind Meldungen von PC- und Konsolen-Spielern gleichermaßen

    Eine offizielle Störungsmeldung von EA auf der eigenen Server-Status-Seite gibt es bislang nicht, was die Unsicherheit bei Betroffenen zusätzlich erhöht.

    Der Rekord kurz vor dem Ärger

    Pikant ist das Timing: Erst vor wenigen Tagen erreichte EA Sports FC 26 mit über 160.000 gleichzeitigen Spielerinnen und Spielern auf Steam einen neuen Allzeit-Höchststand für die Serie. Ausgerechnet danach häufen sich nun die technischen Probleme. Ein Zufall ist das nicht zwangsläufig – höhere Serverlast durch mehr gleichzeitige Nutzer ist ein klassischer Auslöser für genau solche Verbindungsprobleme. Bereits am 24. Juli hatte EA zudem eine planmäßige Wartung für FC 26 und FC 25 bestätigt, die Probleme heute stehen damit nicht isoliert da, sondern reihen sich in eine unruhige Woche für den Server-Betrieb ein. Für Spielerinnen und Spieler heißt das konkret: Wer gerade nicht reinkommt, sollte es in ein paar Stunden erneut versuchen, statt das Spiel neu zu installieren oder den Account zu wechseln – meist liegt es schlicht an der Serverlast, nicht am eigenen Zugang. Auch der parallel laufende Wettbewerbsbetrieb ist nicht zum ersten Mal betroffen: Erst kürzlich sorgte ein PSN-Ausfall für eine Verschiebung der EA FC Pro World Championship.

    Quelle: Sportskeeda, KhelNow

    Habt ihr aktuell auch Verbindungsprobleme bei EA Sports FC 26? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!

  • Halo: Campaign Evolved ist da: Master Chief kämpft erstmals auf der PlayStation

    Halo: Campaign Evolved ist da: Master Chief kämpft erstmals auf der PlayStation

    Es ist ein Tag, den es in der Halo-Geschichte so noch nicht gab: Halo: Campaign Evolved ist ab sofort weltweit verfügbar, und zwar nicht nur für Xbox Series X|S und PC, sondern erstmals in der Serien-Geschichte auch für die PlayStation 5. Master Chief verlässt damit offiziell die reine Xbox-Welt. Das komplett in der Unreal Engine 5 neu gebaute Remake des ursprünglichen Halo: Combat Evolved ist außerdem ab Release Teil von Xbox Game Pass.

    Wer schon seit dem 23. Juli die Premium- oder Collector’s Edition gekauft hat, konnte über die Early-Access-Phase bereits reinschauen. Seit heute können aber alle Spielerinnen und Spieler loslegen, egal auf welcher Plattform.

    Das steckt im Remake

    Optisch ist Campaign Evolved eine komplette Neuinterpretation der Kampagne von 2001, spielerisch bleibt der Kern erhalten. Neu hinzugekommen sind drei zusätzliche, offiziell kanonische Vorgeschichte-Missionen unter dem Titel “Operation: METEORITE”, die die Story rund um die Ankunft auf der Ring-Welt erweitern.

    • Komplettes Grafik- und Beleuchtungs-Remake auf Basis der Unreal Engine 5
    • Drei neue kanonische Missionen (“Operation: METEORITE”)
    • Online-Koop für bis zu vier Spieler
    • Splitscreen-Koop für zwei Spieler auf unterstützten Konsolen
    • Erstmals spielbar auf PlayStation 5, plus Xbox Series X|S, PC und Cloud
    • Ab Tag eins im Xbox Game Pass enthalten

    Warum es trotzdem keinen klassischen Multiplayer gibt

    Der größte Kritikpunkt ist schnell gefunden: Campaign Evolved bietet keinen kompetitiven Mehrspielermodus. Kein Slayer, kein Capture the Flag, keine Ranglisten – nur die Kampagne im Koop. Für ein Spiel, dessen originaler Multiplayer-Part Genre-Geschichte geschrieben hat, ist das für viele schwer nachvollziehbar, zumal der Preis kaum unter dem der Master Chief Collection liegt, die diesen Umfang bereits bietet. In Diskussionen auf Reddit und in der Steam-Community wird immer wieder dieselbe Vermutung geäußert: Microsoft und Halo Studios wollen offenbar nicht, dass ein neues, kostenloses PvP-Angebot dem eigenen Halo Infinite die Spielerzahlen abgräbt.

    Historischer Bruch mit Ansage

    Dass ausgerechnet Halo, jahrzehntelang das Aushängeschild der Xbox-Exklusivität, jetzt auf PlayStation landet, zeigt, wie sehr sich Microsofts Strategie seit den großen Studioschließungen und der Neuausrichtung des Xbox-Geschäfts verändert hat. Aus unserer Sicht ist das technisch beeindruckende Remake ein kluger Schachzug, um eine neue Zielgruppe zu erreichen – die fehlende Multiplayer-Komponente wirkt aber wie eine bewusste Bremse, um die eigene Infinite-Community nicht zu verunsichern. Wer auf die volle Halo-Erfahrung mit PvP hofft, muss also weiterhin bei Halo Infinite bleiben. Unseren Bericht zu den eher durchwachsenen Testwertungen zu Campaign Evolved und zum Start der Early-Access-Phase am 23. Juli findet ihr bei uns im Archiv.

    Szene aus der neuen Kampagnen-Mission Operation Meteorite in Halo: Campaign Evolved
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial
    Master Chief im Nahkampf mit Energieschwert in Halo: Campaign Evolved
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial

    Quelle: Xbox Wire, ScreenRant, Shacknews

    Habt ihr euch Campaign Evolved schon geholt und was sagt ihr zum fehlenden Multiplayer? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • The Left Behind: Survival-Neuling schickt euch in die niederländische Apokalypse

    The Left Behind: Survival-Neuling schickt euch in die niederländische Apokalypse

    Survival-Spiele gibt es auf Steam wie Sand am Meer, aber “The Left Behind” setzt zumindest beim Schauplatz auf etwas, das man im Genre selten sieht: eine typisch niederländische Open-World-Landschaft, komplett postapokalyptisch verwüstet. Statt der x-ten US-Wildnis oder eines generischen Endzeit-Ödlands erkundet ihr hier Polder, Kanäle und Windmühlen-Silhouetten, die nach dem Ende der Welt trotzdem noch erkennbar bleiben.

    Das Spielprinzip folgt dem bekannten Survival-Rhythmus, setzt die Bekannten Elemente aber konsequent um: Tagsüber erkundet ihr die Umgebung, plündert Ressourcen und geht auf die Jagd, nachts müsst ihr euch gegen immer größer werdende Gegner-Horden verteidigen. Wer stirbt, verliert seinen Spielstand endgültig – Permadeath ist hier keine Option, sondern Standard. Wer nicht solo spielen will, kann sich mit bis zu drei weiteren Leuten im Host-basierten Online- oder LAN-Koop zusammentun.

    Neben dem Haupt-Survival-Modus bietet das Spiel gleich mehrere weitere Spielarten für unterschiedliche Vorlieben: Free Roam zum entspannten Erkunden ohne Dauerdruck, einen Easy-Modus für Einsteiger, dazu Horde- und Endless-Wave-Modi für alle, die lieber direkt in Kämpfe gegen immer neue Gegnerwellen wollen, sowie einen eigenen Story-Modus für Solo-Spieler, die die Handlung im Fokus haben wollen. Entwickelt wird der Titel vom Studio Extrude, das damit ein bewusst kleineres, aber inhaltlich vollständiges Paket abliefert.

    “The Left Behind” erscheint heute, am 27. Juli 2026, auf Steam. Wer auf der Suche nach einem neuen Koop-Survival-Titel abseits der ausgetretenen Pfade ist, sollte dem ungewöhnlichen Setting zumindest mal einen Blick gönnen.

    Offizielles Header-Artwork von The Left Behind, zeigt die postapokalyptische niederlaendische Spielwelt
    Bildquelle: Steam-Store-Seite von The Left Behind

    Quelle: Green Man Gaming Blog, Steam-Store-Seite

    Reizt euch das ungewöhnliche Setting, oder habt ihr von Survival-Spielen mittlerweile genug? Schreibt’s in die Kommentare!

  • BLAST Bounty: Team Spirit zittert sich als letztes Team nach Malta

    BLAST Bounty: Team Spirit zittert sich als letztes Team nach Malta

    Die Zitterpartie ist vorbei: Bei BLAST Bounty Season 2 steht jetzt das komplette Teilnehmerfeld für die LAN-Finals in Malta fest. Den letzten freien Platz sicherte sich ausgerechnet Team Spirit – und zwar denkbar knapp: Gegen 100 Thieves setzte sich das Team im entscheidenden Match mit 2:1 durch. Auf Mirage gab es noch eine deutliche 4:13-Klatsche, doch Spirit drehte danach auf: Anubis ging mit 13:11 an die Russen, und auf Dust2 ließen sie 100 Thieves mit einem glatten 13:0 überhaupt keine Chance. Maßgeblichen Anteil daran hatte Star-Spieler donk, der auf Dust2 einen persönlichen Karriere-Bestwert von 2,84 Rating einfuhr.

    Damit ist Team Spirit das einzige verbliebene Top-10-Team im gesamten Feld, nachdem es zuvor schwergewichtige Namen wie Team Falcons, Team Vitality und FURIA schon in der Online-Stage rausgehauen hat. Neben Spirit komplettierten auch The MongolZ (klares 2:0 gegen Wildcard) und 3DMAX (2:0 gegen FUT Esports) das Malta-Ticket.

    Die finale Acht für die LAN-Finals im Überblick:

    • Team Spirit
    • MOUZ
    • The MongolZ
    • FaZe Clan
    • Astralis
    • paiN Gaming
    • 3DMAX
    • Team Liquid

    Für unsere Leser, die die Turnierserie schon länger verfolgen: Wer sich noch an unseren Bericht zum Cache-Comeback und die Stage-1-Krimis erinnert, findet mit diesem finalen Achterfeld jetzt die Antwort darauf, wer es tatsächlich bis nach Malta geschafft hat. Los geht es dort vom 30. Juli bis 2. August in den BLAST Arena Studios. Mit Spirit als einzigem Top-10-Team und einem ansonsten stark durchmischten Feld aus etablierten Namen und Außenseitern verspricht das Playoff-Wochenende jede Menge Überraschungspotenzial.

    CS2-Profispieler in Aktion waehrend eines BLAST-Bounty-Matches
    Bildquelle: HLTV.org (hltv.org)

    Quelle: esports.gg, Gamereactor, HLTV.org

    Wer ist für euch der Geheimfavorit fürs Malta-Finale – schafft Spirit als Außenseiter erneut den Coup, oder räumt ein Schwergewicht wie FaZe ab? Diskutiert mit in den Kommentaren!

  • PlayStation-Blackout: Fans planen einwöchigen Boykott gegen Sonys Disc-Aus

    PlayStation-Blackout: Fans planen einwöchigen Boykott gegen Sonys Disc-Aus

    Der Ärger über Sonys Disc-Aus kocht weiter hoch – und jetzt wird aus Meckern im Netz eine konkrete Aktion. Die Verbraucher-Community DoesItPlay ruft alle PlayStation-Besitzer dazu auf, vom 23. bis 30. August eine Woche lang komplett auf ihre Konsole zu verzichten. Sinngemäß heißt das: Konsole aus, keine Logins, keine Käufe im PlayStation Store – ein wirtschaftlicher und spielerischer Blackout, mit dem Sony spüren soll, wie viel Marktmacht die eigene Kundschaft eigentlich hat.

    Auslöser der ganzen Debatte ist Sonys Ankündigung von Anfang Juli, ab Januar 2028 keine physischen Disc-Versionen mehr für neue PlayStation-Spiele zu produzieren. Seitdem brodelt es in der Community, wie unser Artikel zu God-of-War-Schöpfer David Jaffes Verteidigung der Entscheidung zeigt. Eine Change.org-Petition gegen das Disc-Aus hat mittlerweile zwischen 180.000 und 345.000 Unterschriften gesammelt – die Zahlen schwanken je nach Quelle, klar ist aber: Es ist längst keine Nische mehr, die sich hier aufregt.

    Was den Protest von reiner Kommentarspalten-Wut unterscheidet, ist das Tempo, mit dem er sich verbreitet: Laut Berichten sammelte die Blackout-Ankündigung binnen rund 24 Stunden schon rund 800.000 Aufrufe in sozialen Netzwerken. Die Kernsorge der Fans bleibt dabei die gleiche wie seit der ersten Ankündigung: Ohne physisches Medium verschwindet die Möglichkeit, gebrauchte Spiele zu verkaufen oder zu tauschen, und der Zugriff auf die eigene Bibliothek hängt komplett an Sonys Servern und Accounts.

    Ob ein einwöchiger Boykott Sony tatsächlich zum Umdenken bewegt, ist fraglich – schließlich betrifft die Ankündigung erst Spiele ab 2028, und Konsolenhersteller haben ähnliche Protestwellen in der Vergangenheit meist ausgesessen. Trotzdem zeigt die Aktion, wie tief das Misstrauen gegenüber einer rein digitalen Zukunft in Teilen der Community sitzt. Bis Ende August dürfte die Debatte auf jeden Fall noch weiter an Fahrt aufnehmen.

    Mehrere physische PlayStation-5-Spielehuellen nebeneinander, Symbolbild zur Debatte um Sonys Disc-Aus
    Bildquelle: Kotaku (kotaku.com)

    Quelle: Kotaku, Push Square, GamingBible

    Würdet ihr bei so einem Blackout mitmachen, oder haltet ihr das für Symbolpolitik ohne echten Effekt? Ab in die Kommentare damit!