Tag: Action-RPG

  • Diablo 4 Season 15: Warum Blizzard mit „Hell’s Legacy“ endlich wieder alles richtig macht

    Diablo 4 Season 15: Warum Blizzard mit „Hell’s Legacy“ endlich wieder alles richtig macht

    Diablo 4 hat seit dem 15. September eine neue Season, und die heißt nicht umsonst „Hell’s Legacy“. GameStar bringt es in seinem aktuellen Video-Kommentar auf den Punkt: Blizzard hat hier endlich wieder verstanden, was Fans an der Reihe wirklich lieben. Statt neuer Fantasy-Kulissen geht es diesmal zurück zu den Wurzeln.

    Was ändert sich in Diablo 4 Season 15 konkret?

    Season 15 dreht sich komplett um die Vergangenheit der Reihe. Das sind die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

    • Das alte Tristram aus dem allerersten Diablo kehrt zurück – als Erinnerung von Deckard Cain, optisch aufpoliert für 2026.
    • Der Weg von der Kathedrale direkt hinab in die Hölle wird originalgetreu nachgebaut, ganz wie im ersten Teil der Reihe.
    • Ihr bekommt es mit allen drei Prime Evils zu tun: Diablo unter der Kathedrale, Mephisto in der Durance of Hate und Baal am Mount Arreat.
    • Als Belohnung winkt die legendäre Hellfire Torch, ein Unique-Charm mit Kultstatus aus Diablo 2.
    • Die Season steht offiziell im Zeichen des 30. Geburtstags von Diablo und bündelt Anspielungen aus der gesamten Reihenhistorie.

    Warum passt der Rückgriff auf Tristram gerade jetzt so gut?

    Diablo feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum – das Original erschien 1996 und machte Tristram zum vielleicht ikonischsten Ort der gesamten Reihe. Dass Blizzard ausgerechnet diesen Startpunkt jetzt in Diablo 4 nachbaut, ist kein Zufall, sondern bewusste Rückbesinnung: Statt einer weiteren generischen Erweiterung bekommt die Community einen direkten Draht zur eigenen Spielhistorie. Für viele Diablo-4-Spieler dürfte das ein nostalgischer Moment sein, den es so seit dem Launch des vierten Teils nicht gab.

    Aus unserer Sicht ist genau das der richtige Move für eine Season, die zum runden Jubiläum ansteht. Statt nur neue Zahlenwerte oder ein weiteres generisches Gebiet abzuliefern, zeigt Blizzard, dass Vergangenheit und Gegenwart der Reihe zusammengedacht werden können. Ob das auch spielerisch auf Dauer trägt, muss sich erst noch zeigen – als Fanservice zum Jubiläum funktioniert es aber schon jetzt richtig gut.

    Nahaufnahme eines dämonischen Erzfeinds aus Diablo 4 mit rotglühenden Augen, spitzen Hörnern und Reißzähnen
    Bildquelle: GameStar
    Offizielles Diablo-4-Schlüsselbild zeigt die dämonische Lilith mit Hörnern vor rotem Hintergrund und dem Spiellogo
    Bildquelle: Blizzard Entertainment, offizielles Pressematerial

    Quelle: GameStar

    Wart ihr schon im neuen alten Tristram unterwegs? Schreibt uns in den Kommentaren, wie euch Season 15 gefällt!

  • The Ascent 2: Neon Giant bestätigt große Pläne für die Franchise

    The Ascent 2: Neon Giant bestätigt große Pläne für die Franchise

    Fans von The Ascent dürfen sich freuen: Entwicklerstudio Neon Giant hat im Gespräch mit IGN am Rande der gamescom 2026 bestätigt, dass der Cyberpunk-Hit tatsächlich eine Fortsetzung bekommen soll. Die Aussage kam von den beiden Neon-Giant-Mitgründern und Co-Creative-Directors Tor Frick und Arcade Berg – und sie lässt keinen Interpretationsspielraum.

    Was hat Neon Giant zu The Ascent 2 gesagt?

    Im Interview wurde Arcade Berg konkret gefragt, ob ein zweiter Teil geplant sei. Seine Antwort: “It’s something we always wanted to do. We’re moving The Ascent from a game to a franchise. And we’ll be dropping more news as we figure things out, because it’s a longer-term plan.” Auf Deutsch: The Ascent soll von einem einzelnen Spiel zu einer richtigen Marke ausgebaut werden. Ein Release-Fenster oder gar ein Datum nannte das Studio aber ausdrücklich noch nicht – Neon Giant spricht selbst von einem “längerfristigen Plan”.

    Warum arbeitet das Studio zuerst an No Law statt direkt an The Ascent 2?

    Bevor The Ascent 2 kommt, steht bei Neon Giant erstmal ein anderes Projekt auf dem Zettel: No Law, ein bodenständigeres Cyberpunk-Spiel, das sich komplett auf eine einzelne Stadt konzentriert – anders als das raumfahrtlastige Setting von The Ascent. Frick und Berg erklärten, dass sie beide ursprünglich aus dem Ego-Shooter-Genre kommen und The Ascent als Twin-Stick-Action-RPG für sie damals “uncharted territory” war. Mit No Law kehrt das Team nun bewusst zu seinen eigenen Wurzeln zurück, bevor es sich wieder dem Ascent-Universum widmet.

    Wie erfolgreich war der erste Teil von The Ascent überhaupt?

    Dass Neon Giant überhaupt über eine Franchise nachdenkt, kommt nicht von ungefähr: The Ascent erschien 2021 als eines der auffälligsten Launch-Highlights im Xbox Game Pass und hat nach Studio-Angaben inzwischen die Marke von 12 Millionen Spielerinnen und Spielern geknackt – ein enormer Erfolg für ein Debütwerk eines damals gerade einmal zwölfköpfigen Teams. Genau diese Zahlen dürften der Grund sein, warum Publisher Krafton, der Neon Giant 2022 übernommen hat, grünes Licht für den Ausbau der Marke gibt.

    Für Fans heißt das konkret: Geduld ist gefragt. Wer auf schnelle News zu The Ascent 2 hofft, wird laut Studio noch eine Weile warten müssen, da parallel an No Law gearbeitet wird. Klar ist aber: Das Ascent-Universum ist noch lange nicht auserzählt, und weitere Ankündigungen dürften folgen, sobald Neon Giant selbst mehr Klarheit über die Pläne hat.

    Quelle: IGN

    Was wünscht ihr euch von The Ascent 2? Schreibt es uns in die Kommentare – wir bleiben für euch an der Story dran und berichten, sobald Neon Giant mehr verrät.

  • The Blood of Dawnwalker: Alle wichtigen Guides und Tipps im Überblick

    The Blood of Dawnwalker: Alle wichtigen Guides und Tipps im Überblick

    Mit The Blood of Dawnwalker ist ein neues grosses Vampir-RPG erschienen, und wie bei jedem umfangreichen Rollenspiel gibt es einiges zu klären: Welche Entscheidungen haben Konsequenzen? Wo findet ihr wichtige Fähigkeiten-Handbücher? Und was bringt euch am schnellsten voran? Wir haben die wichtigsten Guides für euch gebündelt und in eigenen Worten zusammengefasst, damit ihr nicht selbst durch ein Dutzend Einzelartikel klicken müsst.

    Wie kommt ihr am besten durch den Prolog von The Blood of Dawnwalker?

    Der Prolog des Spiels führt euch durch mehrere ineinandergreifende Quests, unter anderem müsst ihr einen inhaftierten Widerstandskämpfer befreien und wichtige erste Entscheidungen treffen. Die grösste Stolperfalle für Einsteiger: Manche Prolog-Entscheidungen wirken nebensächlich, beeinflussen aber spätere Beziehungen zu Schlüsselfiguren wie Xanthe, Anca und Ambrus. Nehmt euch für die ersten ein bis zwei Stunden also ruhig Zeit und lest Dialogoptionen genau, statt sie wegzuklicken.

    • Reihenfolge der Prolog-Quests inklusive der wichtigsten Verzweigungen
    • Entscheidungs-Guides zu zentralen Charakteren wie Xanthe, Anca, Vlad, Esme und Ambrus
    • Fundorte der Fähigkeiten-Handbücher für die Skillbäume Schwertkunst und Hexerei
    • Mechanik-Erklärung zum Verkauf von Silber sowie zum Trinken von Vrakhir-Blut für Spezialfähigkeiten
    • Empfohlene Grafik- und Gameplay-Einstellungen für einen möglichst reibungslosen Start

    Welche Entscheidungen sind in The Blood of Dawnwalker besonders wichtig?

    Neben dem Prolog dreht sich ein grosser Teil der verfügbaren Guides um Entscheidungen mit Langzeitfolgen. Wer beispielsweise entscheidet, ob Anca oder Font eine bestimmte Aufgabe übernehmen, beeinflusst laut den Guides den weiteren Verlauf mehrerer Nebenquests. Auch die Frage, ob ihr Vlad rettet oder nicht, sowie euer Umgang mit den Soldaten an der Mühle, wirkt sich auf spätere Reaktionen der Spielwelt aus. Grundsätzlich gilt: Es gibt selten eine eindeutig “richtige” Wahl – die Guides empfehlen, Entscheidungen an der eigenen Spielweise (mitfühlend vs. pragmatisch) auszurichten, statt nach einem vermeintlich optimalen Ausgang zu suchen.

    Was bringen euch die Fähigkeiten-Handbücher in The Blood of Dawnwalker?

    Wie in vielen modernen RPGs schaltet ihr auch hier nicht jede Fähigkeit automatisch per Levelaufstieg frei. Handbücher für die beiden grossen Skillbäume Schwertkunst (Swordmastery) und Hexerei (Witchcraft) liegen verteilt in der Spielwelt und müssen aktiv gefunden werden. Wer gezielt eine Kampfrichtung ausbauen will – etwa reine Nahkampf-Power oder eher magische Vampirfähigkeiten – sollte frühzeitig gezielt danach suchen, statt sich rein auf zufällige Fundstücke zu verlassen.

    Ein Punkt, den viele Neueinsteiger unterschätzen: Auch die Mechanik rund um das Trinken von Vrakhir-Blut lohnt sich genauer zu verstehen, da sie zusätzliche Spezialfähigkeiten freischaltet, die über die regulären Skillbäume hinausgehen. Wer diese Mechanik ignoriert, verschenkt spürbar Spielstärke im späteren Verlauf.

    Nahaufnahme des Protagonisten in The Blood of Dawnwalker
    Bildquelle: PC Gamer (https://www.pcgamer.com/games/rpg/blood-of-dawnwalker-prologue-quests-order/)

    Quelle: PC Gamer (Tipps), PC Gamer (Prolog-Quests), PC Gamer (Romanzen), PC Gamer (Silber-Mechanik)

    Steckt ihr auch gerade in The Blood of Dawnwalker fest? Schreibt uns eure Fragen in die Kommentare, wir schauen, ob wir einen eigenen Detail-Guide nachlegen!

  • Colossus: Eternal Blight startet in den Early Access – Indie-Action-RPG mit Chrono-Trigger-Flair

    Colossus: Eternal Blight startet in den Early Access – Indie-Action-RPG mit Chrono-Trigger-Flair

    Kleines Studio, großer Anspruch: Mit Colossus: Eternal Blight ist das Debütspiel von Rustic Panda Games ab sofort im Early Access auf Steam spielbar. Publisher Level Up Gaming bringt damit ein Action-RPG an den Start, das sich ganz offen an Klassikern wie Chrono Trigger und Hyper Light Drifter orientiert.

    Spielerisch erwarten euch vier handgefertigte Regionen, durch die ihr euch kämpft und knobelt. Die Rätsel im Spiel sind angelehnt an das, was man aus der Zelda-Reihe kennt: Statt nur stumpf durchzurushen, müsst ihr Umgebung und Mechaniken kombinieren, um weiterzukommen. Dazu kommt ein Kampfsystem, das auf schnelle, aber lesbare Action setzt – ganz im Stil der genannten Vorbilder.

    Preislich bleibt Colossus: Eternal Blight fair: Der Early-Access-Start kostet aktuell 12,79 Euro, ein Rabatt von 20 Prozent auf den regulären Preis von 15,99 Euro. Der Launch-Rabatt gilt für die ersten 14 Tage, wer also Interesse hat, sollte nicht allzu lange warten. Wie es für Early-Access-Titel üblich ist, dürfte der Umfang im Laufe der Entwicklung noch wachsen – konkrete Angaben zur geplanten Zeit bis zum Vollversion-Release macht das Studio bislang nicht.

    Für Fans von handgemachten Action-RPGs mit Retro-Wurzeln lohnt sich ein Blick auf jeden Fall. Gerade in einem Genre, das oft von großen Studios dominiert wird, ist es schön zu sehen, wenn ein kleines Team mit klarer Vision an den Start geht.

    Quelle: Worthplaying