Tag: Assassin’s Creed

  • Assassin’s-Creed-Miterfinder Patrice Desilets: “Kein Comeback zur Marke”

    Assassin’s-Creed-Miterfinder Patrice Desilets: “Kein Comeback zur Marke”

    Patrice Désilets gilt als einer der Väter von Assassin’s Creed — und hat der Marke, mit der sein Name für immer verbunden bleibt, längst den Rücken gekehrt. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP, das die kanadische CP24 auf der Gamescom veröffentlicht hat, spricht Désilets über sein neues Projekt: das Action-Adventure “1666: Amsterdam” seines unabhängigen Studios Panache Digital Games.

    Worum geht es in 1666: Amsterdam?

    “1666: Amsterdam” schickt Spielerinnen und Spieler in der Rolle einer Hexen-Protagonistin durch drei verschiedene Zeitebenen — das titelgebende Jahr 1666, das Jahr 1999 und die Gegenwart. Rund 70 Personen arbeiten bei Panache Digital Games an dem Projekt, das insgesamt auf etwa ein Dutzend Kapitel angelegt ist. Die ersten beiden Kapitel sind bereits im Early Access erschienen, der Rest soll folgen.

    Warum spricht Desilets von einem “sehr persönlichen Kampf”?

    Der Release markiert für Désilets nach eigenen Worten das Ende eines “sehr persönlichen” Kampfes. Historisch betrachtet ist das keine Übertreibung: Désilets verließ Ubisoft Montreal nach Streit um die Assassin’s-Creed-Reihe, die er mitentwickelt hatte, und gründete anschließend ein eigenes Studio, um ein Projekt namens “1666” umzusetzen. Nach der Übernahme dieses ersten Studios durch THQ und dessen Insolvenz 2013 ging das ursprüngliche Projekt für Jahre verloren, bevor Désilets mit Panache Digital Games und neuer Finanzierung einen zweiten Anlauf startete. Dass “1666: Amsterdam” nun tatsächlich im Handel beziehungsweise Early Access steht, ist damit auch die späte Fortsetzung einer Geschichte, die vor über einem Jahrzehnt beinahe endgültig zu Ende gegangen wäre.

    Auf die Frage nach Ubisofts kommendem Spiel “Assassin’s Creed Hexe”, das ein ähnliches historisches Setting mit einer weiblichen Hexen-Figur aufgreift, reagierte Désilets im Interview knapp: Eine Rückkehr zur Marke, die er mitgegründet hat, schließt er klar aus.

    Quelle: CP24 (AFP)

    Was haltet ihr von Desilets’ neuem Projekt — schreibt es uns in die Kommentare!

  • Assassin’s Creed: Eric Baptizat kehrt als Game Director für die ganze Marke zu Ubisoft zurück

    Assassin’s Creed: Eric Baptizat kehrt als Game Director für die ganze Marke zu Ubisoft zurück

    Überraschung aus Paris: Eric Baptizat, der als Game Director von Assassin’s Creed Valhalla Millionen von Spielerinnen und Spielern durch Norwegen und England geschickt hat, ist zurück bei Ubisoft. Und er kommt nicht als einfacher Entwickler zurück, sondern gleich als Game Director für die komplette Assassin’s-Creed-Marke. Die Nachricht wurde am 5. August 2026 von Ubisofts Jean Guesdon bestätigt und ging kurz darauf durch die halbe Gaming-Presse.

    Zuerst berichtete Insider Gaming über die Rückkehr, kurz danach zog Video Games Chronicle (VGC) mit einer eigenen Bestätigung nach. Auch Infobae, PSU, GamesRadar, PC Gamer und Shacknews griffen die Meldung auf. Fünf Jahre nach seinem Wechsel zu Electronic Arts ist Baptizat also wieder da, wo er einen Großteil seiner Karriere verbracht hat.

    Was Baptizats neue Rolle bei Ubisoft bedeutet

    Als Game Director für die gesamte Marke ist Baptizat künftig nicht mehr nur für ein einzelnes Spiel verantwortlich, sondern für die kreative Ausrichtung von Assassin’s Creed als Ganzes. Das ist eine deutlich größere Aufgabe als sein früherer Posten bei Valhalla und zeigt, wie viel Vertrauen Ubisoft in ihn setzt. Details zu konkreten Projekten, an denen er direkt mitarbeiten wird, gibt es bislang nicht, aber die Personalie fällt in eine Phase, in der Ubisoft die Marke ohnehin neu justiert.

    Baptizats Werdegang: Von Black Flag bis zum Dead-Space-Remake

    Wer die Geschichte von Assassin’s Creed der letzten anderthalb Jahrzehnte verfolgt hat, kennt Baptizats Namen längst. Er war Lead Designer bei Assassin’s Creed IV: Black Flag, einem der bis heute beliebtesten Teile der Reihe, und arbeitete anschließend in ähnlicher Rolle an Assassin’s Creed Unity und Assassin’s Creed Origins mit, bevor er mit Valhalla selbst zum Game Director aufstieg. Vor fünf Jahren verließ er Ubisoft dann Richtung EA. Dort war er als Design Director maßgeblich an Battlefield 6 beteiligt und übernahm bei EA Motive die Regie für das gefeierte Remake von Dead Space. Diese Stationen zeigen: Baptizat kennt sowohl große Open-World-Action als auch straffe, atmosphärische Horror-Erfahrungen – ein Skillset, das Ubisoft für die nächste Phase von Assassin’s Creed offenbar für wertvoll hält.

    Die Rückkehr passiert außerdem nicht im luftleeren Raum. Ubisoft steckt gerade in einem größeren Umbau, bei dem mehrere Projekte gecancelt wurden und die Studiostruktur neu geordnet wird. Dass ausgerechnet jetzt ein erfahrener Ex-Ubisoft-Mann mit frischer EA-Erfahrung als Marken-Chef für Assassin’s Creed installiert wird, lässt sich durchaus als Signal lesen: Die Serie soll wieder eine klarere kreative Linie bekommen. Besonders spannend wird das mit Blick auf den nächsten großen Serienteil, denn Assassin’s Creed Hexe soll erst in der zweiten Jahreshälfte 2027 erscheinen. Genug Zeit also, damit Baptizat seinen Stempel auf das Projekt drücken kann, sollte er dort involviert sein.

    Offiziell äußert sich Ubisoft bislang nur zur Personalie selbst, nicht zu konkreten Auswirkungen auf einzelne Projekte. Wir bleiben an der Sache dran und melden uns, sobald es handfeste Infos zu Baptizats ersten Aufgaben in seiner neuen Rolle gibt.

    Quelle: Insider Gaming, VGC

    Was erhoffst du dir von Baptizats Rückkehr für die Zukunft von Assassin’s Creed? Schreib’s uns in die Kommentare!

  • Gerücht: Assassin’s Creed Hexe soll erst in der zweiten Jahreshälfte 2027 erscheinen

    Gerücht: Assassin’s Creed Hexe soll erst in der zweiten Jahreshälfte 2027 erscheinen

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht, das bislang NICHT offiziell von Ubisoft bestätigt wurde.

    Auf Assassin’s Creed Hexe müssen Fans laut einem neuen Insider-Bericht offenbar deutlich länger warten als gedacht. Der in der Szene als zuverlässig geltende Insider NateTheHate behauptet, das im mittelalterlichen Frankreich angesiedelte Hexenjagd-Abenteuer solle frühestens in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 erscheinen – und nicht, wie zuvor kolportiert, bereits im Juni 2027.

    Was der Insider konkret behauptet

    Laut NateTheHate soll der Grund für die mutmaßliche Verzögerung ein größerer Umbruch im Entwicklerteam sein: Berichten zufolge sollen rund 50 Personen aus dem Projekt abgezogen worden sein oder es verlassen haben, darunter angeblich auch der Game Director. Offiziell hat Ubisoft dazu bislang nichts gesagt, weder zur Personalie noch zu einem neuen Zeitplan. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Insider-Szene selbst nicht ganz einig ist: Ein weiterer bekannter Leaker mit dem Kürzel „Rogue“ hält weiterhin an einem Termin im Juni 2027 fest. Wie belastbar welche Quelle am Ende ist, lässt sich von außen nicht abschließend beurteilen – beide Insider haben in der Vergangenheit aber bereits richtig gelegen.

    Warum Verzögerungen bei Assassin’s Creed keine Seltenheit sind

    Ganz aus der Luft gegriffen wäre ein weiterer Rückschlag nicht: Schon der letzte große Serienteil verschob sich mehrfach, bevor er tatsächlich im Handel landete, und auch sonst ist die Reihe in den letzten Jahren nicht gerade für eingehaltene Ankündigungstermine bekannt. Sollte sich das aktuelle Gerücht bewahrheiten, würde sich dieses Muster also einmal mehr fortsetzen. Für Spielerinnen und Spieler heißt das ganz praktisch: Wer schon auf einen Release-Termin im ersten Halbjahr 2027 gehofft hatte, sollte diese Erwartung vorerst herunterschrauben und lieber auf eine offizielle Ubisoft-Ankündigung warten, bevor er sich auf ein konkretes Datum festlegt.

    Aus unserer Sicht ist ein späterer, dafür aber solider Release-Termin dem x-ten überstürzten Launch klar vorzuziehen – gerade nach den Problemen, die andere große Ubisoft-Titel zuletzt beim Start hatten. Bis zur offiziellen Bestätigung bleibt aber erstmal alles Spekulation.

    Quelle: GamesHub, MP1st

    Was denkt ihr: Lieber länger warten für ein poliertes Hexe, oder wäre euch ein früherer Termin lieber? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.