Tag: Bethesda

  • Fallout: New York – KI-Spiel nach Bethesda-Abmahnung offline

    Fallout: New York – KI-Spiel nach Bethesda-Abmahnung offline

    Das Experiment war schneller vorbei, als es gestartet ist: „Fallout: New York“, ein im Browser spielbares Fan-Projekt, das komplett mit KI entstanden sein soll, ist offline. Der Macher sagt, Bethesda habe ihm eine Unterlassungsaufforderung (Cease and Desist) geschickt.

    Was war Fallout: New York überhaupt?

    Hinter dem Projekt steckt ein Nutzer, der auf X unter „CHRIS FIRST“ auftritt. Laut eigenen Angaben hat er das Spiel in etwa fünf Tagen gebaut – nicht von Hand programmiert, sondern indem er Claude Opus 5.5 und mehrere KI-Agenten dirigierte. Das Spiel lief im Browser, ohne Download. Gezeigt wurden Quests, Dialogbäume, V.A.T.S. und ein funktionierendes Pip-Boy. Jedes Gebäude, jede Waffe, jedes Gesicht und jeder Sound wurde demnach per Code erzeugt, es gab keine Textur- oder Sounddateien. Das erste Video dazu wurde rund 3,5 Millionen Mal angesehen.

    Warum hat Bethesda das Spiel stoppen lassen?

    Die Antwort liegt auf der Hand: Es nutzte Setting und Marke einer der wertvollsten Bethesda-Reihen, ohne Lizenz. Der Macher kommentierte den Rückzug mit einem Augenzwinkern, Bethesda solle doch selbst ein Fallout-Spiel machen, damit er es nicht tun müsse – „the suits got involved and the fun is over“.

    https://x.com/chrisfirst/status/2105728947724157229

    Was heißt das für KI-Fanprojekte?

    Neu ist der Konflikt nicht: Bethesda ging in der Vergangenheit mehrfach gegen Projekte vor, die der eigenen Marke zu nahe kamen, etwa 2018 mit einer Klage gegen die Macher des Westworld-Handyspiels wegen Ähnlichkeiten zu Fallout Shelter. Neu ist das Tempo: Was früher Teams über Monate gekostet hätte, entsteht heute in einer Woche und geht binnen Tagen viral. Das verschärft die Frage, wie Rechteinhaber mit KI-generierten Fan-Spielen umgehen.

    Aus unserer Sicht war die Abmahnung absehbar. Technisch beeindruckend war das Projekt trotzdem – und genau deshalb dürfte die Debatte um KI, Fan-Games und Urheberrecht erst richtig anlaufen.

    Quelle: IGN

    Wie seht ihr das: Fan-Spiel oder Markenverletzung? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • The Elder Scrolls Online: Entwickler kämpfen sich nach Entlassungen durch schwere Zeiten

    The Elder Scrolls Online: Entwickler kämpfen sich nach Entlassungen durch schwere Zeiten

    The Elder Scrolls Online steckt gerade nicht in seiner einfachsten Phase: Nach einer harten Entlassungswelle bei Xbox und Bethesda im Sommer 2026, die auch Entwicklerstudio ZeniMax Online Studios hart getroffen hat, kämpft sich das ESO-Team durch schwere Zeiten. PC Gamer hat für die MMO-Kolumne „Terminally Online“ mit dem Team gesprochen – und die Botschaft ist klar: Lieber späterer Release als schlechtere Qualität. „Wir wollten nicht einfach nur einen Termin durchdrücken“, so die Devs sinngemäß gegenüber dem Magazin.

    Welche ESO-Updates verschieben sich nach den Entlassungen bei ZeniMax?

    Die Kürzungen bei Xbox/Bethesda haben laut mehreren übereinstimmenden Berichten einen erheblichen Teil des ESO-Content-Teams getroffen – Berichten zufolge verlor die Abteilung dadurch einen spürbaren Teil ihrer Kapazität. Die Folge: ZeniMax hat seine Roadmap für The Elder Scrolls Online spürbar umgebaut. Statt am alten Zeitplan festzuhalten und Inhalte in schlechterer Qualität rauszuhauen, wandern mehrere große Brocken ins nächste Jahr. Das ist der aktuelle Stand:

    • Update 51 (u. a. neuer „Nowhere Vault“-Dungeon und diverse Quality-of-Life-Verbesserungen): startet am 28. September 2026 statt wie ursprünglich geplant am 21. September
    • Season 2: beginnt am 21. Oktober 2026 mit den Solo-Dungeons „Moon Hunter Keep“ und „March of Sacrifices“ sowie Verbesserungen am Tamriel-Kompendium
    • Update 52: von ursprünglich Ende 2026 auf Januar 2027 verschoben
    • Der neue Trial „Crimson Veldt“: ebenfalls erst 2027
    • Die lang ersehnte Klassen- und Kampf-Überarbeitung inklusive Warden-Rework: kommt frühestens 2027

    Kurzfristig bleibt also alles beim Ein-Wochen-Rutsch, die dickeren Brocken landen dagegen komplett im kommenden Jahr. Wer selbst reinschauen will, findet das Spiel unter anderem auf Steam.

    Wer hat sich bei ZeniMax konkret zu den Verzögerungen geäußert?

    ESO-Game-Director Nick Giacomini hat sich mehrfach öffentlich zu Wort gemeldet und betont, dass The Elder Scrolls Online bleibt: Das Team wolle das Spiel nicht bloß am Leben erhalten, sondern weiter ausbauen. Auch Rich Lambert, mittlerweile als Studio Game Director für ZeniMax Online Studios insgesamt zuständig, hat die Entlassungen als „super emotional“ beschrieben – schließlich seien dabei Kolleginnen und Kollegen gegangen, mit denen er teils zehn bis fünfzehn Jahre zusammengearbeitet habe. Man durchlaufe da schon „eine Art Trauerprozess“, so Lambert sinngemäß. Genau in diesem Spannungsfeld zwischen Personalabbau und dem Anspruch, weiter ein lebendiges MMO zu betreiben, bewegt sich das Entwicklerstudio ZeniMax Online Studios seit Monaten.

    Warum ist das für ESO-Fans mehr als nur eine weitere Verschiebung?

    Historie/Einordnung: The Elder Scrolls Online läuft mittlerweile seit 2014 und zählt damit zu den langlebigsten großen MMOs überhaupt – das Spiel hat schon einen kompletten Umstieg vom Abo-Modell zu Buy-to-Play und diverse Content-Zyklen überstanden. Verzögerungen gab es also auch früher schon mal, neu ist aber das Ausmaß: Die Entlassungen bei ZeniMax reihen sich in eine ganze Serie von Kürzungen bei Xbox- und Bethesda-Studios im Jahr 2026 ein. Wie stark ein geschrumpftes Team einen Zeitplan durcheinanderwirbeln kann, zeigt sich bei Xbox derzeit an mehreren Ecken – etwa bei den Diskussionen rund um Ninja Theorys Umbau innerhalb von Xbox oder beim nächsten großen Halo-Projekt, bei dem laut Insidern die Fertigstellung noch Jahre entfernt sein soll. Für ESO-Spieler heißt das konkret: Wer auf das Warden-Rework oder den neuen Trial gewartet hat, muss sich bis 2027 gedulden – kurzfristig gibt es mit Update 51 und Season 2 aber trotzdem noch neuen Content zum Reinstecken der Zeit.

    Quelle: PC Gamer

    Wie seht ihr das: Verständnis für die längere Wartezeit oder nervt euch die Verschieberei? Schreibt’s uns in die Kommentare!

  • Gerücht: Starfield 2 soll laut Ex-Entwickler wohl nie erscheinen

    Gerücht: Starfield 2 soll laut Ex-Entwickler wohl nie erscheinen

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht/eine Einschätzung, das/die bislang NICHT offiziell von Bethesda bestätigt wurde.

    Kommt Starfield 2 überhaupt jemals? Laut einem ehemaligen Bethesda-Entwickler soll die Antwort ziemlich ernüchternd ausfallen: eher nicht. Kurt Kuhlmann, der als Lead Systems Designer an Starfield mitgearbeitet hat und davor unter anderem als Co-Lead-Designer an The Elder Scrolls V: Skyrim beteiligt war, äußerte sich kürzlich gegenüber der Community zu den Zukunftsaussichten der Weltraum-Reihe. Seine Einschätzung soll laut VGC ziemlich eindeutig ausfallen: Eine Fortsetzung sei unwahrscheinlich, weil der erste Teil kommerziell wohl nicht erfolgreich genug gewesen sein soll.

    Was genau soll Kurt Kuhlmann gesagt haben?

    Kuhlmann, der Bethesda im Oktober 2023 nach rund 20 Jahren verlassen hat und mittlerweile als Principal World Designer bei Lightspeed Studios arbeitet, soll gesagt haben, er glaube nicht, dass Starfield erfolgreich genug gewesen sei, um ein Starfield 2 zu rechtfertigen. Auf die Frage, ob Bethesda seiner Einschätzung nach irgendwann eine Fortsetzung nachlegen könnte, soll er laut VGC geantwortet haben, es würde ihn sehr überraschen, wenn es dazu käme. Gleichzeitig soll er betont haben, dass er das schade fände – seiner Ansicht nach habe Starfield die ursprüngliche, sehr ambitionierte Vision von Todd Howard nie ganz erreicht. Ein zweiter Anlauf hätte diesem Anspruch nach seiner Einschätzung näherkommen können. Als Grund nennt er wohl vor allem die schiere Größe des Projekts: Selbst mit dem vergleichsweise großen Team, das an Starfield gearbeitet habe, sei die Menge an Inhalten, die die große Idee des Spiels eigentlich gebraucht hätte, wohl nicht zu stemmen gewesen.

    Warum war Starfield laut Kritikern kein voller Erfolg?

    Um Kuhlmanns Aussage einzuordnen, lohnt sich ein Blick zurück: Starfield erschien 2023 mit riesigen Erwartungen im Gepäck, schließlich war es Bethesdas erste komplett neue Marke seit Jahrzehnten und zugleich ein wichtiges Exklusivtitel-Argument für Xbox. Kommerziell lief es dabei gar nicht mal so schlecht – das Spiel zählte 2023 zu den meistverkauften Titeln auf Steam und wurde laut Marktdaten zu einem der Top-Verkäufer des Jahres. Bei der Kritik und Community fiel die Bilanz aber gemischter aus: Auf Steam rutschte Starfield zeitweise in Richtung „größtenteils negativ“, viele Spieler empfanden das Spiel als weniger poliert und weniger mitreißend, als es die Erwartungen im Vorfeld suggeriert hatten. Genau dieses Spannungsfeld zwischen soliden Verkaufszahlen und einer eher durchwachsenen Rezeption dürfte auch der Hintergrund für Kuhlmanns pessimistische Einschätzung zur Zukunft der Reihe sein.

    Was würde das für Fans einer möglichen Fortsetzung bedeuten?

    Für alle, die auf ein Starfield 2 gehofft haben, ist diese Einschätzung natürlich kein schönes Signal – auch wenn sie eben nur die persönliche Meinung eines ehemaligen Mitarbeiters ist und keine offizielle Ansage von Bethesda oder Microsoft. Sollte sich die Einschätzung bewahrheiten, müssten sich Fans wohl eher auf Erweiterungen und Content-Updates für das bestehende Spiel einstellen statt auf eine waschechte Fortsetzung. Aus unserer Sicht ist die Aussage zwar mit Vorsicht zu genießen, schließlich äußert sich hier kein aktueller Bethesda-Sprecher, sondern jemand, der das Studio längst verlassen hat. Trotzdem wiegt seine Einschätzung als ehemaliger Lead Designer natürlich schwerer als eine x-beliebige Spekulation aus der Community. Wir bleiben an dem Thema dran und aktualisieren den Artikel, sobald es offizielle Aussagen von Bethesda dazu geben sollte.

    Quelle: VGC

    Was denkt ihr: Braucht es überhaupt ein Starfield 2, oder sollte Bethesda sich lieber ganz auf The Elder Scrolls 6 konzentrieren? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Quake Champions wird zum 10-Dollar-Spiel: Battle Pass und Lootboxen fliegen raus

    Quake Champions wird zum 10-Dollar-Spiel: Battle Pass und Lootboxen fliegen raus

    Neun Jahre nach dem Start als Free-to-Play-Shooter macht Quake Champions mit Update 1.31 einen kompletten Rückzieher: Aus dem Live-Service-Modell von 2017 wird ein klassisches Vollpreisspiel für knapp zehn Dollar. id Software räumt damit fast alles weg, wofür Spieler das Spiel jahrelang kritisiert haben – Battle Pass, Lootboxen, Ingame-Währungen und den kompletten Shop.

    Was kostet Quake Champions jetzt?

    Seit dem 23. September 2026 gibt es Quake Champions auf Steam nur noch als Einmalkauf für 9,99 US-Dollar. Die Version im Microsoft Store wurde komplett eingestellt, das Spiel läuft ab sofort exklusiv über Steam. Für den Kaufpreis bekommen Spieler laut offizieller Ankündigung von id Software sämtliche Champions sowie den Großteil der Kosmetik-Inhalte aus 30 Seasons direkt freigeschaltet – ganz ohne zusätzliche Mikrotransaktionen.

    Was passiert mit bereits gekauften Inhalten und dem Spielfortschritt?

    Wer Quake Champions vor dem Stichtag 23. September 2026 bereits gespielt hat, muss nichts nachzahlen: Diese Spieler erhalten automatisch kostenlosen Zugriff auf die neue Vollversion inklusive aller Champions und Kosmetik-Items, dazu bleiben Statistiken, Fortschritt und Rang erhalten. Wer bislang nur über den Microsoft Store gespielt hat, muss sein Bethesda-Konto bis zum 7. Oktober 2026 mit einem Steam-Account verknüpfen, um weiterhin Zugriff zu behalten – danach läuft das nur noch über den Support im Einzelfall.

    Damit endet auch eine lange Geschichte: Quake Champions startete 2017 als Free-to-Play-Arena-Shooter und wurde von Beginn an für sein aggressives Monetarisierungssystem kritisiert. Champions mussten freigespielt oder gekauft werden, dazu kamen Lootboxen, eine Premium-Währung namens Platinum, Shards für Skins und später ein Battle Pass pro Season. Viele Fans der klassischen Quake-Reihe empfanden das als Fremdkörper in einer Serie, die früher komplett ohne solche Systeme auskam. Dass id Software all das nun ersatzlos streicht, ist ein seltenes Eingeständnis, dass das Live-Service-Experiment nicht aufgegangen ist.

    Was fällt konkret weg und was bleibt erhalten?

    • Entfällt komplett: Battle Pass und saisonale Battle-Pass-Käufe
    • Entfällt komplett: Lootboxen
    • Entfällt komplett: Ingame-Shop mit Echtgeld-Mikrotransaktionen
    • Entfällt komplett: Premium-Währung Platinum und Crafting-Materialien Shards
    • Entfällt komplett: Champion-Progression / Freischalt-System für Kämpfer
    • Entfällt komplett: Tägliche Login-Belohnungen
    • Entfällt: Die Microsoft-Store-Version (Steam-Exklusivität ab sofort)
    • Neu/bleibt: Einmaliger Kaufpreis von 9,99 US-Dollar auf Steam
    • Neu/bleibt: Alle Champions sowie der Großteil der Kosmetik-Items aus 30 Seasons sind direkt enthalten
    • Bleibt: Fortschritt, Statistiken und Rang von Bestandsspielern

    Die Ankündigung kam über den offiziellen Quake-Account und macht deutlich, dass id Software das Spiel nicht abschreibt, sondern als abgeschlossenes Produkt neu positioniert: Weitere große Content-Updates sind vorerst nicht angekündigt, dafür soll der reduzierte Umfang das Spiel wieder zugänglicher für neue und zurückkehrende Spieler machen. Für die Community, die jahrelang über Preise für einzelne Champions und Skins geschimpft hat, dürfte das nach einer überfälligen Entscheidung aussehen.

    https://x.com/Quake/status/2102821673137319955

    Quelle: PC Gamer

    Was haltet ihr von der Kehrtwende – kauft ihr Quake Champions jetzt für 10 Dollar, oder kommt das für euch zu spät? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Xbox-Umbau: Obsidian wird Teil der Fallout-Sparte bei Bethesda

    Xbox-Umbau: Obsidian wird Teil der Fallout-Sparte bei Bethesda

    Der große Umbau bei Xbox geht weiter, und diesmal trifft es Obsidian Entertainment. Das Studio hinter Pillars of Eternity, The Outer Worlds und zuletzt Avowed wechselt organisatorisch zu Bethesda und wird künftig Teil der internen “Fallout”-Unternehmensgruppe. Das berichten Eurogamer und IGN übereinstimmend am 23. September 2026.

    Bethesda-Chefin Jill Braff hat die Obsidian-Belegschaft noch am selben Tag per internem Memo informiert. Darin versichert sie den Mitarbeitenden, dass die kreative Identität des Studios trotz der neuen Berichtsstruktur erhalten bleibt. Obsidian soll also weiterhin eigenständig an seinen Projekten arbeiten dürfen, auch wenn die organisatorische Aufhängung künftig über die Fallout-Sparte von Bethesda läuft und nicht mehr direkt bei Xbox Game Studios liegt.

    Warum wandert Obsidian ausgerechnet in die Fallout-Sparte?

    Historisch passt die Zuordnung eigentlich ganz gut: Obsidian hat mit Fallout: New Vegas bereits 2010 einen der beliebtesten Ableger der Reihe entwickelt, lange bevor Microsoft das Studio 2018 übernahm. Die neue organisatorische Nähe zur Fallout-Gruppe wirkt vor diesem Hintergrund fast folgerichtig statt willkürlich. Sie reiht sich zudem in eine ganze Serie von Umbauten ein, über die wir in den vergangenen Wochen berichtet haben – etwa die Entlassungswelle bei Xbox mit der Activision-Übernahme von Halo oder die Gerüchte um eine weitere Konsolidierungsrunde. Der “Xbox Reset” trifft also nicht nur Personal, sondern auch die internen Zuständigkeiten ganzer Studios.

    Was bedeutet der Wechsel für Avowed und The Outer Worlds 2?

    Key-Art zu The Outer Worlds mit zwei Raumfahrern vor einer fremden Planetenlandschaft mit Ringplanet am Himmel
    Obsidians eigene Sci-Fi-Reihe The Outer Worlds bleibt von der Umstrukturierung laut aktuellem Stand unberührt. Bildquelle: Obsidian Entertainment / Private Division

    Zu laufenden Projekten wie The Outer Worlds 2 äußert sich das Memo laut den vorliegenden Berichten nicht im Detail. Weder Eurogamer noch IGN nennen konkrete Änderungen an Release-Plänen, Teamgrößen oder Studiostandorten. Wichtig ist trotzdem: Anders als bei den zuletzt gemeldeten Entlassungen bei Xbox ist hier explizit nicht von Stellenabbau die Rede, sondern von einer reinen Umhängung in der Konzernstruktur. Für Fans heißt das erstmal: abwarten. Ob die Nähe zu Bethesda langfristig auch inhaltlich etwas verändert, etwa bei Marketing oder Veröffentlichungsterminen, lässt sich aktuell nicht seriös vorhersagen.

    Bemerkenswert ist trotzdem, wie viel Beruhigungsarbeit Jill Braff hier offenbar leisten musste. Dass eine Studioleitung ein eigenes Memo an die komplette Belegschaft schickt, um die kreative Unabhängigkeit zu betonen, zeigt, wie sensibel solche Umstrukturierungen für die Mitarbeitenden sind – gerade nach einer Welle von Schließungen und Entlassungen, die den Xbox-Bereich seit Monaten begleitet.

    Quelle: Eurogamer, IGN

    Wir bleiben an der Xbox-Restrukturierung dran und berichten, sobald es Neues zu Obsidians Projekten oder weiteren Studio-Umbauten gibt.

  • Oblivion Remastered: Neues Update sorgt offenbar für Grafik-Bugs auf Switch 2

    Oblivion Remastered: Neues Update sorgt offenbar für Grafik-Bugs auf Switch 2

    Bethesda hat Patch 1.1 für The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered auf der Nintendo Switch 2 veröffentlicht. Der Patch soll zahlreiche Abstürze und kleinere Glitches beheben, die seit dem Launch am 11. August 2026 für Frust gesorgt hatten. Das Problem: Laut ersten Spielerberichten hat das Update gleichzeitig die Bildqualität spürbar verschlechtert.

    Welche Fehler behebt Patch 1.1 bei Oblivion Remastered auf Switch 2?

    Das am 17. September 2026 veröffentlichte Update 1.1 für die Switch-2-Version im Nintendo eShop konzentriert sich vor allem auf Stabilität. Die wichtigsten Änderungen in eigenen Worten zusammengefasst:

    • Absturz beim schnellen Verzaubern über den Altar of Enchanting oder Altar of Spell Making behoben
    • Absturz beim Öffnen oder Navigieren der Spielerkarte behoben
    • Absturz beim Wechsel in die Third-Person-Kamera behoben
    • Absturz beim Betreten der Kämpfergilde in Cheydinhal während der Quest “Mystery at Harlun’s Watch” behoben
    • Absturz bei der Schnellreise nach dem Verlassen von Castle Bravil behoben
    • Absturz beim Warten in der Oblivion-Ebene von Kvatch behoben
    • Absturz durch wiederholtes Wirken von selbst erstellten Bound-Zaubern in Kombination mit der Warte-Funktion behoben
    • Fehlerhaftes Ausrüsten zufälliger Items beim Wirken von “Blessing of Talos” während der Quest “Umaril the Unfeathered” korrigiert
    • Ruckeln der Spielfigur beim Bewegen in flachem Wasser unter Water-Walking-Effekt behoben

    Welche neuen Grafikprobleme berichten Spieler nach dem Update?

    Kurz nach dem Rollout häuften sich auf Reddit Beschwerden über eine spürbar unschärfere Darstellung – sowohl im Docked- als auch im Handheld-Modus. Konkret genannt werden vermehrtes Blurring und Ghosting, spürbar reduzierte Bildschärfe und weniger sichtbare Details sowie Flackern und Instabilität in einzelnen Szenen. Online wird spekuliert, dass ein Problem mit der DLSS-Implementierung dahinterstecken könnte, bestätigt ist das bislang aber nicht. Bethesda hat mittlerweile über die eigene Support-Seite reagiert und erklärt, man untersuche den Fall aktuell – eine Ursache oder ein Termin für einen Korrektur-Patch wurden aber noch nicht genannt.

    Screenshot aus Oblivion Remastered: Ein Charakter in Fellrüstung steht auf einem Feldweg vor grüner Landschaft
    Bildquelle: Nintendo Life (nintendolife.com)

    Was können Spieler bis zum nächsten Patch tun?

    Für Oblivion Remastered auf der Switch 2 ist es nicht der erste Rückschlag: Schon zum Release im August hatte unter anderem Digital Foundry die eher wackelige Performance der Konsolen-Version kritisiert. Aus unserer Sicht zeigt der aktuelle Fall vor allem, wie fragil die technische Basis des Remasters auf der neuen Konsole offenbar noch ist. Wer aktuell besonders empfindlich auf die matschigere Optik reagiert, kann vorerst wenig tun außer abzuwarten – ein Downgrade auf die vorherige Version bietet die Switch-2-Systemsoftware nicht an. Sinnvoll ist es, regelmäßig die offizielle Support-Seite von Bethesda im Blick zu behalten und eigene Bug-Reports einzureichen, damit sich das Ausmaß des Problems sauber erfassen lässt. Bis ein Fix kommt, bleibt nur, mit der etwas weicheren Bildqualität zu leben oder vorübergehend auf eine andere Plattform auszuweichen, sofern man Zugriff darauf hat.

    Quelle: Nintendo Life

    Habt ihr die Grafik-Probleme auf eurer Switch 2 auch schon bemerkt? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Skyrim bekommt offizielle IKEA-Mod: Sprechendes Kallax-Regal als Begleiter

    Skyrim bekommt offizielle IKEA-Mod: Sprechendes Kallax-Regal als Begleiter

    Ungewöhnliche Marketing-Aktion für IKEA: Der Möbelkonzern hat gemeinsam mit Bethesda eine offizielle Mod für The Elder Scrolls V: Skyrim veröffentlicht. Im Zentrum steht das legendäre Kallax-Regal, das in der Mod unter dem Namen “Kallax Storageborn” zu einem vertonten Begleiter wird.

    Screenshot der Skyrim-Mod Kallax Storageborn mit einem Kallax-Regal von IKEA neben dem Spielercharakter
    Bildquelle: GamePro (gamepro.de)

    Was macht die Kallax-Storageborn-Mod in Skyrim genau?

    Die kostenlose Mod ist über Bethesdas Creations-System für Xbox und PC erhältlich, eine PlayStation-Version soll folgen. Spieler bauen sich zunächst ein klassisches Kallax-Regal im Spiel zusammen und erwecken es anschließend mit einem magischen Inbusschlüssel zum Leben. Danach begleitet das sprechende Regal den Spieler als vollständig vertonter Companion durch Himmelsrand, trägt zusätzliches Inventar und schaltet eine eigene Questreihe frei, in der es darum geht, verschollene Erbstücke des Regals wiederzufinden.

    Wer spricht das Kallax-Regal in der deutschen beziehungsweise englischen Fassung?

    Für die Stimme des Regals konnte mit Matt Berry, bekannt aus Serien wie “What We Do in the Shadows”, ein prominenter Sprecher gewonnen werden. Laut übereinstimmenden Berichten mehrerer Redaktionen bringt Berry dem hölzernen Begleiter einen trocken-humorvollen Ton, der stark an seine bekannten Serienrollen erinnert.

    Warum setzt IKEA ausgerechnet auf eine Skyrim-Mod als Werbeform?

    Offizielle Marken-Kollaborationen innerhalb von Mod-Systemen sind noch immer selten, gewinnen aber seit einigen Jahren an Bedeutung, weil Publisher wie Bethesda mit Creations eine offizielle, kuratierte Plattform für genau solche Partnerschaften anbieten. Für IKEA ist der Auftritt in einem der meistgespielten Rollenspiele überhaupt eine Möglichkeit, eine junge, internationale Zielgruppe zu erreichen, die klassische Werbeformate zunehmend meidet. Aus unserer Sicht ist der selbstironische Umgang mit dem eigenen Möbelstück – das sich selbst als Questgeber und Lastenträger inszeniert – der Grund, warum die Aktion in der Community bislang so gut ankommt: Statt platter Produktplatzierung liefert IKEA einen waschechten, wenn auch kurzen Inhalt mit eigener kleiner Geschichte.

    Nahaufnahme des Kallax-Regals mit Deko-Gegenständen in Skyrim
    Bildquelle: GamePro (gamepro.de)

    Quelle: GamePro, VGC

    Würdet ihr euch das sprechende Kallax-Regal als Begleiter in euer Spiel holen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

  • Oblivion Remastered: Bethesda kündigt endlich neuen Patch an

    Oblivion Remastered: Bethesda kündigt endlich neuen Patch an

    Über ein Jahr nach dem Launch von Oblivion Remastered hat Bethesda endlich reagiert: Das Studio bestätigt, dass ein weiteres Update für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S in Arbeit ist. Die Ankündigung kommt, nachdem Fans monatelang lautstark nach spürbaren Verbesserungen gerufen hatten.

    Warum die Community seit Monaten unruhig ist

    Der Remaster des Elder-Scrolls-IV-Klassikers kam bei Release technisch beeindruckend an, doch schon kurz danach zeigten sich vor allem auf dem PC deutliche Probleme: Abstürze, Ruckler und Performance-Einbrüche begleiten das Spiel bis heute. Bislang hat Bethesda nur zwei kleinere Patches nachgereicht, der letzte grössere Patch liegt bereits über ein Jahr zurück. Für ein Spiel dieser Grössenordnung ist das ungewöhnlich lang, entsprechend gross war der Unmut in Foren und auf Reddit.

    Was der neue Patch bringen soll

    Konkreten Anlass für die Ankündigung liefert die frisch veröffentlichte Switch-2-Version von Oblivion Remastered, die am 11. August erschienen ist und direkt mit einem eigenen Optimierungs-Patch ausgeliefert wurde. Bethesda erklärte, man prüfe nun, ob sich genau diese Optimierungen auch auf PC, PS5 und Xbox übertragen lassen. Ein konkretes Datum oder eine Liste der Änderungen nannte das Studio bislang nicht – nur, dass man an dem Thema dran sei.

    Was Spieler jetzt wissen müssen

    Wer auf schnelle Besserung hofft, muss sich weiter gedulden: Ohne Termin bleibt unklar, ob der Patch noch in diesem Jahr kommt. Aus unserer Sicht ist trotzdem bemerkenswert, dass Bethesda überhaupt öffentlich reagiert – gerade weil das Studio parallel mit Hochdruck an The Elder Scrolls 6 arbeitet und Oblivion Remastered dabei leicht aus dem Fokus geraten könnte. Wer die PC- oder Konsolenversion aktuell spielt, sollte weiterhin mit gelegentlichen Rucklern und Abstürzen rechnen, bis das Update tatsächlich ausgerollt wird.

    Quelle: GameStar

    Habt ihr auch auf diesen Patch gewartet? Schreibt uns in den Kommentaren, mit welchen Bugs ihr aktuell kämpft!

  • The Elder Scrolls 6: Xbox-Chefin lässt Fans jetzt acht Buchstaben raten

    The Elder Scrolls 6: Xbox-Chefin lässt Fans jetzt acht Buchstaben raten

    Offizielle Infos zu The Elder Scrolls 6 sind seit dem ersten Teaser-Trailer 2018 Mangelware. Umso mehr Wirbel löst jetzt eine beiläufige Aussage aus einem internen Preview-Event aus: Laut Berichten hat eine Xbox-Führungskraft dort erwähnt, dass der finale Titel des Spiels einen Untertitel mit genau acht Buchstaben trägt. Mehr wurde nicht verraten – und genau das reicht der Community, um seitdem wild zu spekulieren.

    Was genau gesagt wurde

    Die Aussage fiel offenbar eher beiläufig am Rande eines geschlossenen Presse- und Partner-Events, bei dem Xbox-Führungskräfte The Elder Scrolls 6 in einer frühen Form präsentiert haben. Ein achtstelliger Untertitel würde zu bekannten Vorgängern passen, denn auch “Oblivion”, “Morrowind” und “Skyrim” reihen sich exakt in dieses Buchstabenschema ein, wobei “Skyrim” nur sieben Buchstaben hat und “Oblivion” wiederum acht. Fans durchforsten seit der Meldung Wortlisten, Ortsnamen aus der Spielwelt Tamriel und alte Lore-Begriffe nach Kandidaten, die exakt passen könnten.

    Warum Bethesda mit Infohappen so sparsam ist

    Das Muster ist bei Bethesda nicht neu: Auch Starfield wurde jahrelang nur in homöopathischen Dosen angeteasert, bevor es tatsächlich Gameplay-Material gab. Bei The Elder Scrolls 6 kommt hinzu, dass Bethesda zuletzt mit Starfield und den Folgen der Microsoft-Übernahme alle Hände voll zu tun hatte – ein konkretes Release-Fenster für ES6 gibt es bis heute nicht. Aus unserer Sicht ist das Acht-Buchstaben-Detail deshalb weniger eine echte Ankündigung als ein kalkulierter Hype-Funke: genug, um tagelang Gesprächsstoff zu liefern, ohne dass Bethesda sich auf irgendetwas festlegen müsste.

    Das Preview-Event, bei dem die Aussage fiel, war ohnehin ein turbulenter Tag für Xbox: Während drinnen über The Elder Scrolls 6 gesprochen wurde, sorgte draußen eine ganz andere Aktion für Aufsehen – mehr dazu in unserem Bericht über die aufblasbare Protest-Ratte vor dem Microsoft-Gebäude.

    Illustration zur Namens-Spekulation um The Elder Scrolls 6
    Bildquelle: GameStar (gamestar.de)

    Quelle: GameStar

    Habt ihr schon einen heißen Kandidaten für den Untertitel? Schreibt eure Tipps in die Kommentare – wir sammeln die besten!

  • Riesige aufblasbare Ratte crasht internes Preview zu Elder Scrolls 6

    Riesige aufblasbare Ratte crasht internes Preview zu Elder Scrolls 6

    Kurioser Kontrast bei Bethesda: Während Xbox-Chefin Asha Sharma in einem internen Preview The Elder Scrolls 6 als “unglaublich” bezeichnete, stellten gewerkschaftlich organisierte Mitarbeitende direkt vor dem Studio-Gebäude in Rockville, Maryland, eine riesige aufblasbare Ratte auf. Das Timing war kein Zufall, sondern ein bewusst platzierter Protest während des Konzern-Showcases.

    Berichten von Eurogamer und Video Games Chronicle zufolge sollte die Aktion auf anhaltenden Unmut über vorangegangene Entlassungswellen bei Bethesda aufmerksam machen. Die Botschaft: Große Ankündigungen zu einem der meisterwarteten Elder-Scrolls-Titel überhaupt sollen nicht darüber hinwegtäuschen, dass im selben Konzern Stellen abgebaut wurden.

    Warum ausgerechnet eine Ratte?

    Die aufblasbare Ratte ist in den USA ein jahrzehntealtes Protestsymbol der Gewerkschaftsbewegung. Sie wird traditionell vor Firmengebäuden aufgestellt, wenn Arbeitnehmervertretungen einem Unternehmen unfaires Verhalten gegenüber der Belegschaft vorwerfen wollen. Dass ausgerechnet vor einem internen Xbox-Termin zu einem der wichtigsten Rollenspiele der nächsten Jahre so ein Protest stattfand, zeigt, wie angespannt das Verhältnis zwischen Teilen der Bethesda-Belegschaft und der Konzernführung von Microsoft weiterhin ist.

    Kein Einzelfall bei Xbox-Studios

    Der Protest reiht sich in eine längere Serie von Spannungen zwischen Xbox-Studios und ihren Mitarbeitenden ein. Erst vor wenigen Tagen berichteten wir über Entlassungen bei Halo Studios nach dem Start von Campaign Evolved – ebenfalls ein Xbox-eigenes Studio. Die Ratte vor Bethesda zeigt: Das Thema Jobsicherheit beschäftigt die Belegschaft über einzelne Studios hinweg, während die Konzernspitze gleichzeitig neue Blockbuster wie Elder Scrolls 6 bewirbt.

    Für Spieler:innen ändert der Vorfall an sich erst einmal nichts an der Entwicklung von Elder Scrolls 6 – ein Erscheinungstermin wurde weiterhin nicht genannt. Aus unserer Sicht ist die Aktion aber ein bemerkenswertes Signal: Je näher große Xbox-Titel ihrer Enthüllung oder ihrem Release kommen, desto lauter werden offenbar auch die Stimmen aus der eigenen Belegschaft, die auf strukturelle Probleme hinweisen wollen. Das dürfte Microsoft in den kommenden Monaten weiter begleiten, gerade wenn TES6 offizieller vorgestellt wird.

    Quelle: Eurogamer, Video Games Chronicle

    Die riesige aufblasbare Gewerkschafts-Ratte vor dem Bethesda-Gebäude als Protestsymbol gegen Entlassungen
    Bildquelle: Eurogamer
    Bethesda-Mitarbeitende protestieren mit der aufblasbaren Ratte Scabby vor dem Studio während des internen TES6-Previews
    Bildquelle: Video Games Chronicle

    Was haltet ihr von der Aktion – berechtigter Protest oder unpassendes Timing? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.