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  • Overwatch 2: Season 4 startet mit neuer Heldin D.Mon und drei überarbeiteten Karten

    Overwatch 2: Season 4 startet mit neuer Heldin D.Mon und drei überarbeiteten Karten

    Overwatch 2 bekommt frischen Wind: Season 4 ist da, und mit ihr betritt die 53. Heldin des Spiels die Bühne. D.Mon heißt die neue Tankerin, und wer schon länger dabei ist, kennt ihren Namen vielleicht sogar – sie war nämlich schon immer Teil der Overwatch-Lore, nur eben nie spielbar. Dazu gibt es drei überarbeitete Karten und einen neuen Battle-Pass-Ablauf. Genug Stoff für einen ordentlichen Seasonstart also.

    Die neue Overwatch-2-Season ist am 11. August um 14 Uhr Ostküstenzeit (also am späten Nachmittag deutscher Zeit) live gegangen. Zeitgleich hat Blizzard das komplette Patch-Notes-Paket veröffentlicht.

    Das steckt in Season 4

    Die wichtigsten Änderungen im Überblick, kuratiert und in eigenen Worten zusammengefasst:

    • Neue Heldin D.Mon (bürgerlich Yuna Lee) betritt als 15. Tank-Charakter das Roster. Sie kämpft im Kampfanzug “Beast” mit Schwert, Schild und einem Maschinengewehr – also mit Nah- und Fernkampf-Optionen in einem Kit.
    • Die Karte Eichenwalde wurde überarbeitet: Neues erhöhtes Gelände nahe des Angreifer-Spawns sowie eine zusätzliche Flankenroute für fliegende Heldinnen wie Pharah sollen den lange bemängelten Verteidiger-Vorteil am ersten Choke-Point ausgleichen.
    • Auch Busan und Paraiso wurden angepasst. Auf Paraiso steht ab sofort eine Domina-Statue direkt am ersten Zielpunkt, die zusätzliche Deckung im bislang sehr offenen Teamfight-Bereich bietet.
    • Ein begleitendes Hero-Balance-Update passt Werte, Fähigkeiten und Perks mehrerer Helden an.
    • Der Battle Pass wurde umgebaut: Statt sofort alle Belohnungsspuren freizuschalten, startet ihr erst mit einem Einführungs-Track, bevor ihr euch aus fünf weiteren Spuren die passenden aussucht.

    Warum D.Mon für Overwatch mehr ist als nur ein neuer Tank

    Wer die Lore von Overwatch verfolgt, kennt Yuna Lee eigentlich schon lange: Sie war Teil der MEKA-Einheit aus Busan, also derselben Truppe, aus der auch D.Va stammt. Jahrelang verteidigte sie im Hintergrund die Stadt in ihrem eigenen Mech, ohne dass Spieler sie je selbst steuern konnten. Mit D.Mon bekommt Overwatch jetzt seine zweite MEKA-Pilotin als spielbare Heldin – und das erste Mal einen Tank, der Nah- und Fernkampf so direkt kombiniert wie sie. Aus unserer Sicht ist genau das der spannendste Teil an diesem Seasonstart: Neue Tanks verändern in Overwatch erfahrungsgemäß die Meta stärker als neue DPS- oder Support-Helden, weil sie das Tempo ganzer Teamfights vorgeben. Wie stark D.Mon das Tank-Duo-System kippt, wird sich erst in den ersten Ranglisten-Wochen zeigen.

    Szene aus Overwatch 2 Season 4 mit überarbeiteter Karte
    Bildquelle: esports.gg (via Blizzard Entertainment)
    Die neue Overwatch-2-Heldin D.Mon alias Yuna Lee im Kampfanzug Beast
    Bildquelle: esports.gg (via Blizzard Entertainment)

    Quelle: esports.gg, Dexerto

    Was sagt ihr zu D.Mon und den Kartenänderungen? Schreibt uns eure ersten Eindrücke aus den Ranglisten-Matches in die Kommentare!

  • Geleakte interne Mail: Blizzard soll aktuell Xboxs bestes Studio sein

    Geleakte interne Mail: Blizzard soll aktuell Xboxs bestes Studio sein

    Während bei Xbox insgesamt seit Monaten eher schlechte Nachrichten die Runde machen, kommt aus einer geleakten internen E-Mail ein ganz anderer Ton. Laut einem Bericht von Windows Central soll Blizzard Entertainment das mit Abstand bestperformende Studio im gesamten Xbox-Portfolio sein – und das in einem Geschäftsjahr, in dem andere Bereiche des Konzerns massiv unter Druck stehen.

    Beleuchtetes Blizzard-Entertainment-Logo an der Wand des Firmensitzes
    Bildquelle: PC Gamer (pcgamer.com)

    Das steckt in der geleakten E-Mail

    Verfasst wurde die interne Mitteilung von Blizzard-Präsidentin Johanna Faries. Darin bezeichnet sie das gerade abgeschlossene Geschäftsjahr (Juli 2025 bis Juni 2026) als das drittbeste Umsatzjahr in der Geschichte des Studios. Haupttreiber sollen zwei Titel sein: Overwatch erzielte demnach sein bestes Quartal seit 2022, während das Diablo-4-Addon „Lord of Hatred“ ebenfalls kräftig zum Wachstum beigetragen haben soll. Laut dem Leak habe Blizzard die internen Umsatzprognosen von Microsoft sogar deutlich übertroffen – und sei damit derzeit profitabler als das eigentlich als Vorzeige-Marke gehandelte Call of Duty.

    Warum das gerade jetzt für Xbox eine große Sache ist

    Der Kontext macht den Leak besonders brisant: Die Xbox-Sparte insgesamt soll laut denselben Berichten im vergangenen Jahr rund 11 Prozent Umsatz eingebüßt haben, mehrere Studios im Microsoft-Portfolio mussten zuletzt Stellen streichen – erst kürzlich hatten wir berichtet, wie bei Halo Studios nach dem Start von Campaign Evolved mehrere Entwicklerinnen und Entwickler ihren Job verloren haben. Vor diesem Hintergrund wirkt Blizzards Erfolgsmeldung fast wie ein Kontrastprogramm. Aus unserer Sicht zeigt der Leak vor allem, wie unterschiedlich die einzelnen Studios innerhalb des riesigen Microsoft-Gaming-Konzerns aktuell dastehen – und wie sehr sich Live-Service-Erfolge wie Overwatch und Diablo 4 mittlerweile auszahlen, während klassische Einzelspieler-Flaggschiffe wie Halo mit Umbrüchen kämpfen. Offiziell bestätigt hat weder Microsoft noch Blizzard die Zahlen aus der E-Mail bislang.

    Quelle: Windows Central, PC Gamer

    Was haltet ihr davon, dass ausgerechnet Blizzard gerade Xboxs Zugpferd ist? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!