Tag: BlizzCon

  • World of Warcraft: Forever angekündigt – neue Vanilla-Ära startet im November

    World of Warcraft: Forever angekündigt – neue Vanilla-Ära startet im November

    Die Opening Ceremony der BlizzCon 2026 hatte einiges zu bieten, aber die größte Überraschung kam aus der Ecke, die viele Classic-Fans schon lange herbeigesehnt haben: Blizzard hat World of Warcraft: Forever angekündigt, eine eigenständige neue Vanilla-Ära-Erfahrung mit frischen Zonen, Hunderten Quests und einer komplett neuen Rasse. Und das Beste: Ihr müsst nicht ewig warten, die Beta startet schon in wenigen Tagen.

    Was ist World of Warcraft: Forever?

    Forever ist kein weiterer befristeter Classic-Server und keine einfache Neuauflage, sondern laut Blizzard ein dauerhaftes, eigenständiges Zuhause im klassischen Azeroth. Enthalten sind drei neue Zonen (darunter Zephras Isle und Gebiete rund um Hyjal), über 1.000 neue Quests verteilt auf den kompletten Level-Bereich von 1 bis 60, neun zusätzliche Dungeons sowie zwei neue Raids. Dazu kommen ein SD/HD-Grafik-Umschalter, neue Volk-Klassen-Kombinationen und neue Rufraids fürs Itemfarmen. Einen Überblick über alle WoW-Editionen liefert die offizielle World-of-Warcraft-Seite, mehr Hintergrund zum bisherigen BlizzCon-Programm findet ihr in unserer BlizzCon-2026-Vorschau.

    Neu mit dabei ist außerdem die Skyborne, eine originale, neutrale Elfen-Rasse, die es im echten Vanilla-WoW nie gab. Die Skyborne stammen von Hochgeborenen ab, die einst einen Pakt mit den Windgeistern von Skywall geschlossen haben, und sind auf der neu entdeckten, schwebenden Insel Zephras Isle beheimatet. Bei der Charaktererstellung entscheidet ihr euch für Allianz oder Horde, wobei die Fraktionswahl auch die verfügbaren Klassen beeinflusst, etwa Schamane auf Allianz-Seite oder Magier auf Horde-Seite, während beide Fraktionen neue Druiden-Formen erhalten. Weitere Details findet ihr auf der offiziellen Seite zu World of Warcraft: Forever.

    Spielszene aus World of Warcraft: Forever – Charaktere sitzen am Lagerfeuer in einer Vanilla-Zone
    Bildquelle: Blizzard Entertainment via Massively Overpowered (https://massivelyop.com/2026/09/12/blizzcon-2026-world-of-warcraft-forever-deep-dive-promises-adventures-worth-telling-in-the-original-world-of-azeroth/)

    Wann startet die Beta zu WoW: Forever?

    Die Beta öffnet bereits am 17. September 2026 und läuft bis zum 22. Oktober, der volle Release folgt am 4. November 2026. Laut Roadmap ist danach nicht Schluss: Am 9. Dezember folgen die ersten Raids, im Frühjahr 2027 zwei weitere Raids und Dungeons samt Legendary-Questreihe, im Sommer 2027 ein überarbeiteter, ikonischer Raid sowie mehr Weltinhalt. Der Zugang ist regulär im bestehenden WoW-Abo beziehungsweise Game Time enthalten, Upgrade-Pakete gewähren zusätzlich frühen Beta-Zugriff. Alle Termine pflegt Blizzard auf blizzard.com.

    Offizielle Content-Roadmap 2026/2027 zu World of Warcraft: Forever mit Beta-, Launch- und Raid-Terminen
    Bildquelle: Blizzard Entertainment via Massively Overpowered (https://massivelyop.com/2026/09/12/blizzcon-2026-world-of-warcraft-forever-deep-dive-promises-adventures-worth-telling-in-the-original-world-of-azeroth/)

    Damit reiht sich Forever in eine lange Liste an Nostalgie-Angeboten ein, die mit WoW Classic 2019 begann und über Season of Discovery bis zu Cataclysm Classic reichte. Der Unterschied: Frühere Classic-Ausgaben konservierten historische Patches oder experimentierten mit befristeten Änderungen, Forever dagegen ist explizit als dauerhaftes Angebot mit eigener, mehrjähriger Roadmap gedacht, das parallel zu Classic und zur aktuellen Retail-Version bestehen bleibt. Für bestehende Classic-Charaktere ändert sich dadurch nichts, sie bleiben auf ihren Servern unangetastet. Wer Forever spielen will, startet offenbar mit einem frischen Charakter, ein Zwangsumzug ist bislang nicht angekündigt.

    Ob Forever langfristig die Klassiker-Community bündelt oder das Angebot an parallelen WoW-Versionen nur weiter zersplittert, wird sich erst nach dem Beta-Start zeigen. Fest steht: Blizzard investiert sichtlich in die Idee, dass Vanilla-Azeroth kein Museum, sondern ein aktiv weiterentwickelter Ort bleiben soll.

    Quelle: Massively Overpowered, GamesRadar+, Kotaku

    Zieht ihr mit euren Twinks nach Zephras Isle oder bleibt ihr eurem alten Classic-Realm treu? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Overwatch Season 5: Vampir-Held Doctrine, Sombra-Rework und Talon-Finale

    Overwatch Season 5: Vampir-Held Doctrine, Sombra-Rework und Talon-Finale

    Blizzard hat zum Auftakt der BlizzCon 2026 die nächste große Overwatch-Season enthüllt. Season 5 bringt den vampirischen Support-Helden Doctrine, dicke Reworks für Sombra und Roadhog sowie die neue Karte Watchpoint: Grímsvötn – und beendet damit die einjährige Story-Arc „Reign of Talon”.

    Wer die Vorschau zur diesjährigen BlizzCon verfolgt hat, wusste bereits, dass Overwatch einen großen Programmpunkt bekommen würde. Jetzt ist klar, wie umfangreich das Paket tatsächlich ausfällt.

    Key Art zur Overwatch-Story Reign of Talon mit dem aktuellen Season-5-Heldenroster
    Bildquelle: Blizzard Entertainment (overwatch.blizzard.com)

    Wer ist Doctrine, der neue Overwatch-Support-Held?

    Doctrine ist der nächste Neuzugang im Overwatch-Roster und spielt sich als Support mit klarer Vampir-Note. Seine Hauptwaffe, das Ewige Zepter, heilt Verbündete und verletzt Feinde im Nahbereich – im „infundierten” Zustand feuert es einen größeren, durchschlagenden Schuss ab. Per Rechtsklick veredelt er mit Infuse seine nächste Aktion, per Shift weicht er mit Shrouded Momentum samt Schadensreduktion seitlich aus. Seine Ultimate schickt einen Schwarm Fledermaus-Drohnen los, der gegnerische Maximal-Lebenspunkte senkt und dem eigenen Team Overhealth verschafft. Lore-technisch steckt Doctrine tief in der Talon-Geschichte: Ein Animationskurzfilm zeigt, wie Doomfist, Sombra und Reaper ihn aus einem Gefängnis befreien und für ihre Sache rekrutieren. Ausprobieren lässt er sich schon jetzt in einem zeitlich begrenzten Hero-Trial bis zum 14. September, fester Roster-Bestandteil wird er erst mit Season 5.

    Was ändert sich bei Sombra und Roadhog in Season 5?

    Neben dem neuen Helden hat Blizzard zwei handfeste Reworks bestätigt. Sombra wandert komplett aus der Damage- in die Support-Rolle, was ihre Spielweise grundlegend verändert. Auch Roadhog bekommt ein umfassendes Overhaul, zu den genauen Werten hat Blizzard bislang noch keine Details veröffentlicht. Schauplatz des großen Season-Finales wird die neue Eskorte-Karte Watchpoint: Grímsvötn, ein isländisches Vulkan-Gefängnis, in dem Doomfist Doctrine befreit und damit den letzten Akt der Story einläutet. Wer sich vorab ein Bild von Talons Rückkehr machen will, findet auf der offiziellen Overwatch-Website bereits erste Eindrücke.

    Cinematic-Szene aus der Overwatch-Season-5-Ankündigung: Doctrines Gefängnis auf der neuen Karte Watchpoint Grímsvötn
    Bildquelle: Blizzard Entertainment (overwatch.blizzard.com)

    Wann startet Overwatch Season 5 und wie endet die Reign-of-Talon-Story?

    Season 5 startet am 6. Oktober 2026 und markiert gleichzeitig das Ende von „Reign of Talon” – laut Blizzard die erste ganzjährige, saisonübergreifende Story-Arc in der Geschichte von Overwatch. Alle Details zum Reveal, inklusive Cinematic und Patch-Notes-Vorschau, sammelt Blizzards offizieller Reveal-Artikel. Der nächste große Programmpunkt, ein „Overwatch Spotlight”, ist bereits für Februar 2027 angekündigt.

    Einordnung: Dass Blizzard eine komplette Season lang auf eine einzige, fortlaufende Erzählung setzt, ist für Overwatch ein Novum – bisher liefen Story-Häppchen meist als lose verknüpfte Kurzgeschichten und Comics neben dem eigentlichen Liveservice-Betrieb. Mit „Reign of Talon” bindet das Team seine Season-Inhalte erstmals über ein ganzes Jahr an einen roten Faden, was den Abschluss entsprechend gewichtig macht. Für das aktuelle Gameplay dürften vor allem die Reworks spürbar werden: Verliert die Damage-Reihe mit Sombra einen ihrer flexibelsten Flanker, wandert dafür ein mobiler Hacking-Pick in die Support-Riege, der gegnerische Positionierung und Ultimate-Timings empfindlich stören kann. Roadhogs Überarbeitung trifft zudem einen langjährigen Haken-Powerpick – je nachdem, wie tief Blizzard eingreift, könnten etablierte Off-Tank-Strategien ins Wanken geraten.

    Quelle: GamesRadar+, Blizzard Entertainment, GameSpot

    Was haltet ihr von Doctrine und den Reworks? Schreibt’s uns in die Kommentare!

  • StarCraft ist zurück: Neuer Hauptteil als Open-World-Shooter angekündigt

    StarCraft ist zurück: Neuer Hauptteil als Open-World-Shooter angekündigt

    Auf der BlizzCon 2026 Opening Ceremony hat Blizzard heute, am 12. September 2026 in Anaheim, ein komplett neues StarCraft-Spiel enthüllt. Es trägt schlicht den Titel „StarCraft“, wird von Fans aber bereits als „StarCraft 3“ oder unter dem internen Codenamen „Dominion“ gehandelt – und ist damit der erste neue Hauptteil der Reihe seit Blizzards StarCraft II: Legacy of the Void aus dem Jahr 2015.

    Statt Echtzeitstrategie gibt es diesmal einen story-getriebenen Open-World-Sci-Fi-Shooter, angesiedelt im Koprulu-Sektor rund 70 Jahre nach den Ereignissen von Legacy of the Void. Federführend ist Dan Hay, ehemaliger Executive Producer der Far-Cry-Reihe, der seit 2022 bei Blizzard an dem Projekt arbeitet. Bei der Präsentation kam außerdem Associate Director AnaLee Haertling zu Wort. Offizielles Bild- und Pressematerial zum Spiel stellt Blizzard mittlerweile auch im StarCraft-Pressecenter bereit. Wer die weiteren Ankündigungen der BlizzCon 2026 im Überblick verfolgen will, findet in unserer Vorschau auf die BlizzCon 2026 weitere Einordnung zur gesamten Show.

    Szene aus dem Ankündigungs-Trailer zu StarCraft: der Dominion-Marine Holt
    Bildquelle: GameInformer (gameinformer.com)

    Wann erscheint das neue StarCraft?

    Blizzard nennt als Zieldatum das Frühjahr 2030 – ein für die Branche ungewöhnlich weit entferntes, aber bewusst fest kommuniziertes Datum. Laut Dan Hay soll gerade diese frühe Festlegung das Team „ehrlich halten“ und als eine Art Sammelruf dienen, an dem sich die Entwicklung über die kommenden Jahre orientiert. Konkrete Plattformen wurden nicht genannt, das Spiel befinde sich laut Blizzard noch „früh in der Entwicklung“.

    Was zeigt der Trailer zum neuen StarCraft?

    Enthüllt wurde das Projekt über einen rund dreiminütigen Cinematic-Trailer – Gameplay gab es noch keines zu sehen. Im Video begleiten wir einen jungen Terran-Dominion-Marine namens Holt von der harten Grundausbildung bis zu seinem ersten Feuergefecht gegen die Zerg, das für ihn und seine Kameraden alles andere als glimpflich verläuft. Der Ton ist erdig und ernst, ganz ohne die gewohnte RTS-Kamera aus der Vogelperspektive.

    Einordnung: Für langjährige Fans hat die Ankündigung einen bitteren Beigeschmack von Erleichterung. Blizzard hat bereits zweimal versucht, StarCraft als Shooter umzusetzen, und ist beide Male gescheitert: Zuerst mit dem 2002 angekündigten StarCraft: Ghost, das nach jahrelanger Entwicklung 2006 auf Eis gelegt und nie veröffentlicht wurde, später mit einem zweiten, nie offiziell vorgestellten Anlauf unter dem Codenamen „Ares“. Dass nun ausgerechnet wieder ein Shooter-Ansatz gewählt wird, dürfte in der Community also durchaus für Stirnrunzeln sorgen. Gleichzeitig ist es historisch bemerkenswert, dass es sich hier überhaupt um den ersten komplett neuen StarCraft-Hauptteil seit elf Jahren handelt – in dieser Zeit hat sich die RTS-Reihe fast ausschließlich über Balance-Patches, Remaster und Esport am Leben gehalten.

    Zerg-Gefecht aus dem Cinematic-Trailer zum neuen StarCraft
    Bildquelle: GameInformer (gameinformer.com)

    Wie geht es jetzt weiter?

    Bis zum angepeilten Release im Frühjahr 2030 dürfte es noch reichlich weitere Informationshäppchen geben: Gameplay wurde bislang bewusst zurückgehalten, ebenso Angaben zu Plattformen oder einem möglichen Multiplayer-Anteil. Mehr Details soll es laut Blizzard erst zeigen, wenn das Projekt entsprechend weit ist – für ein derart früh angekündigtes Spiel keine Überraschung.

    Quelle: IGN, GameInformer

    Was haltet ihr von der Rückkehr zu StarCraft als Open-World-Shooter – und traut ihr Blizzard den Release 2030 wirklich zu? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Diablo V angekündigt: Sanctuary ist gefallen, Release im Frühjahr 2029

    Diablo V angekündigt: Sanctuary ist gefallen, Release im Frühjahr 2029

    Blizzard hat auf der BlizzCon 2026 in Anaheim den nächsten Hauptteil der Reihe enthüllt: Diablo V. Die Ankündigung während der Opening Ceremony überrascht mit einer düsteren Prämisse wie nie zuvor – zum ersten Mal in der Geschichte der Serie hat das Böse bereits gewonnen.

    Titelbild BlizzCon 2026 The Next Chapter mit Diablo-, Warcraft- und StarCraft-Figuren in Blautönen
    Bildquelle: GamesRadar+ (https://www.gamesradar.com/news/live/blizzcon-2026-everything-announced/)

    Wann erscheint Diablo V?

    Blizzard peilt einen Release im Frühjahr 2029 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S an. Präsentiert wurde die Ankündigung von Blizzard-Präsidentin Johanna Faries im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen der Diablo-Reihe. Die Prämisse laut offizieller Beschreibung: Ein Jahrhundert nach den Ereignissen von Diablo IV ist Sanctuary gefallen, Diablo hat triumphiert, seine Helden sind besiegt. Spielerinnen und Spieler betreten damit erstmals ein Sanctuary, in dem der Dämonenfürst bereits gewonnen hat – die zentrale Frage laut Blizzard: Was muss man werden, wenn die Welt schon untergegangen ist? Als erste Klassen wurden Demon Hunter, Mönch und die komplett neue Klasse Plague Knight bestätigt, beschrieben als personifizierter wandelnder Tod. Mehr zu den Ankündigungen der Messe findet ihr auch in unserer BlizzCon-2026-Vorschau und auf der offiziellen BlizzCon-Seite.

    Was passiert mit Diablo 4 nach der Ankündigung von Diablo V?

    Keine Sorge, Diablo IV verschwindet nicht: Das Spiel läuft als Live-Service weiter, aktuell mit Season 15. Zusätzlich kündigte Blizzard für 2027 eine neue Amazon-Klasse für Diablo 4 an, und zum Jubiläum der Reihe kehrt mit Deckard Cain eine der ikonischsten Figuren der Serie zurück, begleitet von Anniversary-Inhalten und Ausrüstung aus allen Ären der Reihe. Obendrauf bestätigte Faries eine animierte Netflix-Serie im Diablo-Universum, die laut ihren Worten erst der Anfang sei. Alle Infos rund um Blizzard und die Diablo-Marke gibt es auch im offiziellen Blizzard-Hub sowie auf der offiziellen Diablo-Seite.

    Einordnung: Seit dem ersten Diablo von 1997 hat die Serie nie zuvor mit einer bereits verlorenen Welt begonnen – selbst in den düstersten Momenten von Diablo II und III blieb die Hoffnung ein zentrales Motiv. Dass Diablo V nun explizit mit der Niederlage der Menschheit beginnt, ist erzählerisch ein Bruch mit fast drei Jahrzehnten Franchise-Tradition und zeigt, wie sehr Blizzard beim nächsten Teil neue narrative Wege einschlagen will. Für Diablo-4-Spieler ändert sich vorerst nichts: Das Spiel bleibt bis mindestens zum Release von Diablo V die aktive Plattform der Serie, wie die laufende Season 15 zeigt.

    Quelle: GamesRadar+, Kotaku, GameSpot, Xbox Wire

    Was haltet ihr von der düsteren neuen Richtung für Diablo V? Schreibt’s uns in die Kommentare!

  • BlizzCon 2026 startet: Das erwartet euch bei WoW, Diablo und Overwatch

    BlizzCon 2026 startet: Das erwartet euch bei WoW, Diablo und Overwatch

    Die BlizzCon 2026 startet heute im Anaheim Convention Center – zwei Tage lang dreht sich dort wieder alles um World of Warcraft, Diablo und Overwatch. Die Opening Ceremony beginnt um 10:30 Uhr Ortszeit (19:30 Uhr deutscher Zeit), wer nicht vor Ort ist, kann kostenlos über Twitch, YouTube und Battle.net mitschauen.

    Wann und wo findet die BlizzCon 2026 statt?

    Austragungsort ist wie gewohnt das Anaheim Convention Center in Kalifornien, das Event läuft am 12. und 13. September. Neben den Panels auf der Hauptbühne gibt es ein prall gefülltes Esports-Programm: Bereits am ersten Tag laufen von 12 bis 18 Uhr Ortszeit die Viertelfinals des Overwatch World Cup, dazu kommen die World of Warcraft Mythic Dungeon International, die Arena World Championship, die Hearthstone World Championship und der Blizzard Classic Cup.

    Welche Panels und Reveals erwarten Fans bei WoW, Diablo und Overwatch?

    Für World of Warcraft gibt es am ersten Tag gleich zwei separate “What’s Next”-Panels auf der Hauptbühne, tags darauf folgen ein WoW Deep Dive sowie ein eigenes Panel namens “World of Warcraft: Archives”. Bei Overwatch enthüllen die Entwickler einen neuen Helden und geben einen Ausblick auf kommende Gameplay-Änderungen. Diablo feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Franchise-Jubiläum, passend dazu läuft das Panel “Diablo IV: What’s Next” mit einer Vorschau auf kommende Inhalte und Features. Wer die aktuelle Season von Diablo IV noch nicht kennt: Wir haben unseren Bericht zum Start von Season 15 mit allen Infos zu den neuen Seelensplittern.

    Wie kann man die BlizzCon 2026 kostenlos verfolgen?

    Alle großen Panels und Esports-Wettbewerbe werden laut offizieller Ankündigung von Blizzard kostenlos live auf Twitch, YouTube und im Battle.net-Client übertragen. Ein Ticket vor Ort ist also für Zuschauer zu Hause nicht nötig, wer aber Twitch-Drops mitnehmen will, sollte während der Panels eingeloggt bleiben.

    Spannend wird die BlizzCon 2026 auch deshalb, weil sie in eine Phase fällt, in der Blizzard intern mit ganz anderen Themen zu kämpfen hat: Erst vor Kurzem wurde bekannt, dass der Publisher KI-Einsatz künftig mit der eigenen Gewerkschaft verhandeln muss. Ob und wie stark das Thema KI in den Panels selbst zur Sprache kommt, dürfte für viele Fans mindestens genauso interessant sein wie die eigentlichen Spiele-Reveals.

    Teaser-Grafik zur BlizzCon 2026 mit Logos von World of Warcraft, Diablo und Overwatch
    Bildquelle: GameStar (images.cgames.de)

    Quelle: GameStar, Blizzard

    Welches Panel interessiert euch am meisten – der neue Overwatch-Held, die Diablo-Jubiläumsshow oder die WoW-Ankündigungen? Schreibt es uns in die Kommentare!