Tag: Boykott

  • PlayStation-Blackout: Community-Protest gegen Sonys Disc-Ausstieg endet heute

    PlayStation-Blackout: Community-Protest gegen Sonys Disc-Ausstieg endet heute

    Heute endet eine Protestaktion, die in den letzten Tagen für einiges Aufsehen in der PlayStation-Community gesorgt hat: Der einwöchige “PlayStation-Blackout”, organisiert von der Bewahrungs-Initiative Does It Play?, läuft seit dem 23. August und schließt heute Abend.

    Warum protestiert die Gaming-Community gegen Sony?

    Auslöser ist eine Ankündigung von Sony vom 1. Juli 2026: Ab Januar 2028 will der Konzern keine physischen Disc-Versionen von PlayStation-Spielen mehr produzieren. Für viele Spielerinnen und Spieler ist das ein Alarmsignal, denn rein digitale Spiele lassen sich nicht weiterverkaufen, verleihen oder dauerhaft archivieren – verschwindet ein Titel aus dem Store oder wird ein Server abgeschaltet, ist der Zugriff im schlimmsten Fall komplett weg. Does It Play? rief deshalb dazu auf, eine Woche lang keine Käufe im PlayStation Store zu tätigen, PS Plus ruhen zu lassen und die eigene Konsole entweder auszuschalten oder sich aus dem PSN auszuloggen.

    Illustration zum PlayStation-Blackout-Protest der Community gegen Sonys Disc-Ausstieg
    Bildquelle: Tom’s Hardware (https://www.tomshardware.com/video-games/playstation/)

    Wie erfolgreich war der PlayStation-Blackout wirklich?

    Das lässt sich aktuell noch nicht seriös beziffern. Weder Sony noch unabhängige Analysten haben bislang belastbare Zahlen dazu veröffentlicht, wie stark sich der Protest tatsächlich auf PSN-Nutzerzahlen oder Store-Umsätze ausgewirkt hat – Sony selbst hat sich zu der Aktion bisher gar nicht offiziell geäußert. Das ist bei derartigen Boykott-Aufrufen keine Seltenheit: Auch bei ähnlichen Protesten in der Vergangenheit, etwa gegen Preiserhöhungen einzelner Publisher, blieb der tatsächliche wirtschaftliche Effekt meist im Dunkeln, während die mediale Aufmerksamkeit und Diskussion in Foren und sozialen Netzwerken sehr wohl messbar zunahm.

    Aus unserer Sicht zeigt die Aktion vor allem eins: Das Thema Spielebewahrung (“Game Preservation”) ist längst kein Nischenthema für Archivare mehr, sondern hat eine breite, gut organisierte Fangemeinde. Ob Sony auf den Protest reagiert oder stur beim Zeitplan für 2028 bleibt, dürfte trotzdem eher von wirtschaftlichen als von öffentlichkeitswirksamen Erwägungen abhängen – Disc-Verkäufe machen laut Branchenschätzungen nur noch einen kleinen Bruchteil des PlayStation-Umsatzes aus.

    Quelle: Tom’s Hardware

    Habt ihr beim Blackout mitgemacht oder haltet ihr die Aktion für wirkungslos? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

  • PS5-Boykott wird unbefristet: Protest-Community will jetzt auch GTA 6 und Marvel’s Wolverine boykottieren

    PS5-Boykott wird unbefristet: Protest-Community will jetzt auch GTA 6 und Marvel’s Wolverine boykottieren

    Was als einwöchige Protestaktion begann, wird jetzt zum Dauerzustand: Die Preservation-Community rund um die Initiative “Does It Play” hat ihren Boykott gegen Sony auf unbestimmte Zeit verlängert. Ausgangspunkt des Ärgers ist Sonys angekündigte Abkehr von physischen PS5-Discs ab 2028 – ein Schritt, den viele Sammler und Spielebewahrer als direkten Angriff auf ihr Hobby verstehen.

    Konkret bedeutet das: Teilnehmer der Aktion lassen ihre PS5 demonstrativ ausgeschaltet und wollen dadurch ein Zeichen setzen. Besonders pikant dabei ist die Symbolik der Wahl: Zwei der größten kommenden PS5-Titel, GTA 6 und Marvel’s Wolverine, sollen laut den Organisatoren explizit von dem Boykott betroffen sein – also ausgerechnet die Spiele, mit denen Sony rechnet, besonders viele neue Konsolen zu verkaufen.

    Wie reagiert Sony auf den PS5-Boykott?

    Trotz der lauten Proteste zeigt sich Sony bislang unbeeindruckt. In einem Investoren-Briefing erklärte das Unternehmen, der Boykott habe bisher keine messbaren Auswirkungen auf das Geschäft gezeigt. Das deckt sich mit einem Muster, das man aus der Games-Branche kennt: Online-Boykott-Bewegungen erzeugen zwar viel Aufmerksamkeit in sozialen Netzwerken und auf Reddit, schlagen sich aber selten in echten Verkaufszahlen nieder, solange die betroffenen Spiele selbst gut ankommen.

    Was steckt hinter dem Streit um physische PS5-Spiele?

    Der Kern des Konflikts ist nicht neu: Seit Jahren verschieben Konsolenhersteller ihr Geschäft zunehmend Richtung digitaler Downloads, was aus Sicht von Sammlern und Archivaren ein echtes Problem darstellt. Ohne physischen Datenträger verschwinden Spiele im schlimmsten Fall komplett, sobald ein Server abgeschaltet wird oder ein Store-Eintrag entfernt wird – eine Sorge, die durch unseren Bericht zum offiziellen Releasefenster 2028 von The Witcher 4 zusätzlich befeuert wird, da auch dort offen ist, ob eine Disc-Version überhaupt noch kommt. Für uns als Redaktion ist bemerkenswert, wie hartnäckig sich diese verhältnismäßig kleine, aber sehr laute Community hält – auch wenn ein spürbarer wirtschaftlicher Effekt bislang ausbleibt.

    Symbolbild zum PS5-Blackout-Protest: Spielerinnen und Spieler stecken ihre PS5 aus Protest gegen Sony aus
    Bildquelle: Push Square (pushsquare.com)

    Quelle: Push Square, TheGamer

    Haltet ihr den PS5-Boykott für berechtigt, oder übertreibt die Community da maßlos? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • PlayStation-Blackout: Fans planen einwöchigen Boykott gegen Sonys Disc-Aus

    PlayStation-Blackout: Fans planen einwöchigen Boykott gegen Sonys Disc-Aus

    Der Ärger über Sonys Disc-Aus kocht weiter hoch – und jetzt wird aus Meckern im Netz eine konkrete Aktion. Die Verbraucher-Community DoesItPlay ruft alle PlayStation-Besitzer dazu auf, vom 23. bis 30. August eine Woche lang komplett auf ihre Konsole zu verzichten. Sinngemäß heißt das: Konsole aus, keine Logins, keine Käufe im PlayStation Store – ein wirtschaftlicher und spielerischer Blackout, mit dem Sony spüren soll, wie viel Marktmacht die eigene Kundschaft eigentlich hat.

    Auslöser der ganzen Debatte ist Sonys Ankündigung von Anfang Juli, ab Januar 2028 keine physischen Disc-Versionen mehr für neue PlayStation-Spiele zu produzieren. Seitdem brodelt es in der Community, wie unser Artikel zu God-of-War-Schöpfer David Jaffes Verteidigung der Entscheidung zeigt. Eine Change.org-Petition gegen das Disc-Aus hat mittlerweile zwischen 180.000 und 345.000 Unterschriften gesammelt – die Zahlen schwanken je nach Quelle, klar ist aber: Es ist längst keine Nische mehr, die sich hier aufregt.

    Was den Protest von reiner Kommentarspalten-Wut unterscheidet, ist das Tempo, mit dem er sich verbreitet: Laut Berichten sammelte die Blackout-Ankündigung binnen rund 24 Stunden schon rund 800.000 Aufrufe in sozialen Netzwerken. Die Kernsorge der Fans bleibt dabei die gleiche wie seit der ersten Ankündigung: Ohne physisches Medium verschwindet die Möglichkeit, gebrauchte Spiele zu verkaufen oder zu tauschen, und der Zugriff auf die eigene Bibliothek hängt komplett an Sonys Servern und Accounts.

    Ob ein einwöchiger Boykott Sony tatsächlich zum Umdenken bewegt, ist fraglich – schließlich betrifft die Ankündigung erst Spiele ab 2028, und Konsolenhersteller haben ähnliche Protestwellen in der Vergangenheit meist ausgesessen. Trotzdem zeigt die Aktion, wie tief das Misstrauen gegenüber einer rein digitalen Zukunft in Teilen der Community sitzt. Bis Ende August dürfte die Debatte auf jeden Fall noch weiter an Fahrt aufnehmen.

    Mehrere physische PlayStation-5-Spielehuellen nebeneinander, Symbolbild zur Debatte um Sonys Disc-Aus
    Bildquelle: Kotaku (kotaku.com)

    Quelle: Kotaku, Push Square, GamingBible

    Würdet ihr bei so einem Blackout mitmachen, oder haltet ihr das für Symbolpolitik ohne echten Effekt? Ab in die Kommentare damit!