Tag: Diablo 4

  • Diablo 5 geht beim Monster-Level-Scaling einen anderen Weg als Diablo 4

    Diablo 5 geht beim Monster-Level-Scaling einen anderen Weg als Diablo 4

    Diablo-4-Fans kennen das Gefühl: Man levelt stundenlang, holt sich ein episches neues Item – und die Monster vor einem sind trotzdem genauso zäh wie vorher. Genau dieses Problem will Blizzard beim kommenden Diablo 5 anders angehen. In einem Interview mit PC Gamer hat Diablo-5-Director Joe Shely erklärt, dass das Monster-Level-Scaling im nächsten Serienteil “einen etwas anderen Ansatz” verfolgen soll als in Diablo 4, damit sich der eigene Charakter im Spielverlauf tatsächlich spürbar stärker anfühlt.

    Was war das Problem mit dem Monster-Scaling in Diablo 4?

    Seit dem Release im Jahr 2023 zählt das automatische Level-Scaling zu den meistkritisierten Systemen von Diablo 4. Weil Monster in weiten Teilen der Welt mit dem eigenen Charakter mitwachsen, blieb das Kampfgefühl über viele Spielstunden hinweg fast identisch – Spieler beschrieben es als “Gummiband-Progression”, bei der man sich trotz neuer Level und besserer Ausrüstung nie wirklich mächtiger fühlt. Die Kritik war so laut, dass sie bis heute in offiziellen Blizzard-Foren diskutiert wird. Blizzard reagierte in den vergangenen Seasons bereits mehrfach mit Anpassungen, etwa indem Nightmare-Dungeons nicht mehr automatisch mit dem Spieler skalieren, sondern über Sigil-Level gesteuert werden. Auch aktuelle Inhalte wie unser Season-15-Artikel zu Hell’s Legacy zeigen, dass Blizzard weiterhin an der Progression von Diablo 4 feilt, das grundlegende Scaling-Prinzip aber bestehen bleibt.

    Wie soll das neue System in Diablo 5 konkret funktionieren?

    Joe Shely macht im Interview deutlich, worum es ihm geht: Diablo lebe davon, dass der eigene Charakter mit jedem Level-Up und jedem guten Item objektiv stärker wird – und dieses Gefühl dürfe nicht durch Monster ausgebremst werden, die im selben Moment ebenfalls automatisch mitwachsen. Automatisches Scaling könne, so Shely, genau dieses zentrale Vergnügen des Genres untergraben. Als möglichen Referenzpunkt nennt der Bericht das ältere System aus Diablo 2, das mit festen Level-Bereichen pro Gebiet arbeitete: Spieler konnten frühe Zonen irgendwann regelrecht “übermachten” und dort spürbar überlegen sein, statt ewig auf Augenhöhe mit den Gegnern zu bleiben. Ein final ausgearbeitetes System hat Blizzard für Diablo 5 bislang noch nicht vorgestellt, doch Shelys Aussagen deuten klar in Richtung eines weniger automatischen, dafür planbareren Kräfteverhältnisses zwischen Charakter und Spielwelt.

    Was bedeutet das für Diablo-Spieler schon jetzt?

    Wichtig einzuordnen: Diablo 5 wurde erst kürzlich offiziell angekündigt und soll frühestens 2029 erscheinen, das neue Scaling-System ist also noch weit von der finalen Umsetzung entfernt. Für Diablo-4-Spieler ändert sich dadurch kurzfristig nichts – Blizzard hat bereits zugesichert, das aktuelle Spiel bis zum Release des Nachfolgers weiter mit Inhalten zu versorgen. Redaktionell werten wir die Aussagen aber als positives Signal: Dass Joe Shely die Diablo-4-Kritik am Scaling so offen anspricht, zeigt, dass Blizzard das Problem tatsächlich ernst nimmt und nicht nur kosmetisch nachbessern will. Ob daraus am Ende wirklich das befriedigende Machtgefühl von Diablo 2 wird, muss sich erst noch zeigen.

    Quelle: PC Gamer

    Was haltet ihr von Diablo 4s Monster-Scaling – Fluch oder Segen? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Diablo 4 Season 15: Warum Blizzard mit „Hell’s Legacy“ endlich wieder alles richtig macht

    Diablo 4 Season 15: Warum Blizzard mit „Hell’s Legacy“ endlich wieder alles richtig macht

    Diablo 4 hat seit dem 15. September eine neue Season, und die heißt nicht umsonst „Hell’s Legacy“. GameStar bringt es in seinem aktuellen Video-Kommentar auf den Punkt: Blizzard hat hier endlich wieder verstanden, was Fans an der Reihe wirklich lieben. Statt neuer Fantasy-Kulissen geht es diesmal zurück zu den Wurzeln.

    Was ändert sich in Diablo 4 Season 15 konkret?

    Season 15 dreht sich komplett um die Vergangenheit der Reihe. Das sind die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

    • Das alte Tristram aus dem allerersten Diablo kehrt zurück – als Erinnerung von Deckard Cain, optisch aufpoliert für 2026.
    • Der Weg von der Kathedrale direkt hinab in die Hölle wird originalgetreu nachgebaut, ganz wie im ersten Teil der Reihe.
    • Ihr bekommt es mit allen drei Prime Evils zu tun: Diablo unter der Kathedrale, Mephisto in der Durance of Hate und Baal am Mount Arreat.
    • Als Belohnung winkt die legendäre Hellfire Torch, ein Unique-Charm mit Kultstatus aus Diablo 2.
    • Die Season steht offiziell im Zeichen des 30. Geburtstags von Diablo und bündelt Anspielungen aus der gesamten Reihenhistorie.

    Warum passt der Rückgriff auf Tristram gerade jetzt so gut?

    Diablo feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum – das Original erschien 1996 und machte Tristram zum vielleicht ikonischsten Ort der gesamten Reihe. Dass Blizzard ausgerechnet diesen Startpunkt jetzt in Diablo 4 nachbaut, ist kein Zufall, sondern bewusste Rückbesinnung: Statt einer weiteren generischen Erweiterung bekommt die Community einen direkten Draht zur eigenen Spielhistorie. Für viele Diablo-4-Spieler dürfte das ein nostalgischer Moment sein, den es so seit dem Launch des vierten Teils nicht gab.

    Aus unserer Sicht ist genau das der richtige Move für eine Season, die zum runden Jubiläum ansteht. Statt nur neue Zahlenwerte oder ein weiteres generisches Gebiet abzuliefern, zeigt Blizzard, dass Vergangenheit und Gegenwart der Reihe zusammengedacht werden können. Ob das auch spielerisch auf Dauer trägt, muss sich erst noch zeigen – als Fanservice zum Jubiläum funktioniert es aber schon jetzt richtig gut.

    Nahaufnahme eines dämonischen Erzfeinds aus Diablo 4 mit rotglühenden Augen, spitzen Hörnern und Reißzähnen
    Bildquelle: GameStar
    Offizielles Diablo-4-Schlüsselbild zeigt die dämonische Lilith mit Hörnern vor rotem Hintergrund und dem Spiellogo
    Bildquelle: Blizzard Entertainment, offizielles Pressematerial

    Quelle: GameStar

    Wart ihr schon im neuen alten Tristram unterwegs? Schreibt uns in den Kommentaren, wie euch Season 15 gefällt!

  • Diablo 4: Season 15 bringt Runenwörter aus Diablo 2 zurück

    Diablo 4: Season 15 bringt Runenwörter aus Diablo 2 zurück

    Blizzard hat in Season 15 von Diablo 4 ein Feature nachgereicht, auf das viele Diablo-2-Veteranen gewartet haben: Runenwörter sind zurück. Das System kam praktisch ohne große Ankündigung, wurde aber schnell von der Community entdeckt und inzwischen von mehreren Fachportalen wie Icy Veins und Maxroll bestätigt.

    Wie funktionieren die neuen Runenwörter in Diablo 4?

    Blizzard hat gleich zwei unterschiedliche Systeme eingebaut. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

    • Normale Runenwörter bestehen aus einer Ritual-Rune und einer Invokations-Rune, die zusammen in ein Ausrüstungsteil mit zwei Sockeln gesteckt werden.
    • Die Ritual-Rune erzeugt durch eine bestimmte Bedingung im Kampf eine Ressource namens “Offering”.
    • Die Invokations-Rune verbraucht dieses Offering, um einen zusätzlichen Effekt oder eine Fähigkeit auszulösen.
    • Wird mehr Offering erzeugt als für die Invokation nötig ist, greift die sogenannte Overflow-Mechanik und verstärkt den Effekt zusätzlich.
    • Legacy-Runenwörter funktionieren komplett anders: Ihr kombiniert ein gewöhnliches (weißes) Item mit mehreren passenden Runen im Horadric-Kessel und erschafft so ein neues, einzigartiges Item.
    • Bei Legacy-Runenwörtern sind bis zu fünf Runen gleichzeitig möglich – deutlich mehr als bei der Sockel-Variante mit nur zwei Runen.

    Warum ist das ein großes Thema für Diablo-Fans?

    Runenwörter waren eines der prägendsten Endgame-Systeme von Diablo 2 und gelten bei vielen langjährigen Fans als Herzstück der Reihe. Dass Blizzard dieses Konzept jetzt, mehr als zwei Jahrzehnte später, in angepasster Form nach Diablo 4 bringt, ist ein bewusster Fanservice-Move – und passt zum Jubiläumsjahr der Marke. Für Build-Bastler bedeutet das vor allem eins: noch mehr Kombinationsmöglichkeiten und ein guter Grund, alte Item-Stashes nach passenden weißen Basisitems zu durchsuchen, die durch das Cube-Crafting plötzlich wieder wertvoll werden.

    Aus unserer Sicht ist das genau die Art von Update, welches Diablo 4 aktuell guttut: Es bringt zusätzliche Build-Tiefe, ohne bestehende Systeme zu ersetzen, und belohnt Spieler, die sich mit der Itemisierung auseinandersetzen. Wer nach der etwas holprigen Season-15-Einführung (siehe unseren Bericht zu den Server-Problemen beim Season-15-Start) skeptisch war, bekommt hier zumindest inhaltlich einen guten Grund zum Weiterspielen. Auch für Konsolen-Spieler bleibt die Marke spannend, wie zuletzt unser Bericht zur Switch-2-Version von Diablo IV gezeigt hat.

    Quelle: GamePro, Icy Veins

    Habt ihr die neuen Runenwörter schon ausprobiert? Verratet uns eure besten Kombinationen in den Kommentaren!

    Was hältst du davon? Schreib es uns in die Kommentare und bleib für weitere Updates bei Scene Gamers am Ball!

  • Diablo IV auf Switch 2: Blizzard verrät Auflösung und Framerate zum Release

    Diablo IV auf Switch 2: Blizzard verrät Auflösung und Framerate zum Release

    Pünktlich zum heutigen Release auf der Nintendo Switch 2 hat Blizzard die technischen Eckdaten zu Diablo IV veröffentlicht. Die „Age of Hatred Collection“ bündelt das Hauptspiel sowie die beiden Erweiterungen Vessel of Hatred und Lord of Hatred und ist ab sofort für 69,99 Euro im Nintendo eShop erhältlich.

    Mit welcher Auflösung und Framerate läuft Diablo IV auf der Switch 2?

    Blizzard bietet zwei Grafikmodi zur Wahl. Im Qualitätsmodus läuft das Spiel im TV-Betrieb mit 1440p bei 30 fps, im Handheld-Modus mit 1080p bei 30 fps. Wer lieber flüssiger spielt, kann in den Performance-Modus wechseln: Dort sind 1080p bei 40 fps möglich – im Docked-Betrieb allerdings nur, wenn der angeschlossene Bildschirm mindestens 120 Hz unterstützt. Im Handheld-Modus läuft der Performance-Modus ebenfalls mit 1080p und 40 fps. Zusätzlich unterstützt die Switch-2-Version Touchscreen-Steuerung für Menüs, Karte und Inventar sowie per USB angeschlossene Maus und Tastatur.

    Was bringt die Age of Hatred Collection für Switch-2-Spieler?

    Neben den reinen Leistungsdaten hat Blizzard auch geklärt, was beim Plattformwechsel mitgenommen werden kann: Kosmetik-Items und Käufe des Reliquary Battle Pass wandern zwischen verknüpften Plattformen mit. Auch das durch Spielen verdiente Platin wird übertragen – nur Platin, das direkt auf der Switch 2 gekauft wurde, bleibt exklusiv auf der Konsole. Unterstützt werden außerdem Controller-Vibration, diverse Barrierefreiheits-Optionen sowie die systemweite GameChat-Funktion der Switch 2.

    Für alle, die Diablo IV bereits auf dem PC oder einer anderen Konsole durchgespielt haben, ändert sich inhaltlich nichts – wer aber unterwegs weiterzocken will, bekommt hier eine vollwertige Portierung mit echter Cross-Progression statt eines abgespeckten Handheld-Ablegers. Das ist keine Selbstverständlichkeit: Frühere Diablo-Konsolenumsetzungen mussten teils deutliche Abstriche bei Grafik oder Steuerung hinnehmen, bevor sich das Franchise auf Konsolen überhaupt etablieren konnte.

    Während sich Diablo IV auf der Switch 2 einrichtet, arbeitet Blizzard bereits am nächsten großen Kapitel der Reihe – mehr dazu in unserem Bericht zur Ankündigung von Diablo V. Wie eng Blizzard seine Marken inzwischen verzahnt, zeigt außerdem unsere Meldung darüber, dass Geralt aus The Witcher mittlerweile sogar in Diablo 4 auftaucht.

    Werbegrafik zur Diablo IV Age of Hatred Collection auf der Nintendo Switch 2 mit dem Schriftzug Hell Is Coming
    Bildquelle: Nintendo Life

    Quelle: Nintendo Life

    Werdet ihr euch die Switch-2-Version von Diablo IV holen, oder bleibt ihr eurer PC- oder Konsolenversion treu? Verratet es uns in den Kommentaren!

  • Cyberpunk 2077 kommt zu Battle.net – und Geralt taucht in Diablo 4 auf

    Cyberpunk 2077 kommt zu Battle.net – und Geralt taucht in Diablo 4 auf

    Tag zwei der BlizzCon 2026 hält eine echte Überraschung bereit: CD Projekt Red und Blizzard vertiefen ihre Zusammenarbeit, die schon auf der Gamescom angeteasert wurde. Konkret bedeutet das zwei Dinge: Cyberpunk 2077 erscheint künftig auch auf Battle.net, und in Diablo 4 taucht ein waschechter Geralt von Riva als Skin für die Barbaren-Klasse auf.

    Für viele Spieler wirkt die Kombination erstmal kurios: Ein storygetriebenes Cyberpunk-RPG auf Blizzards Launcher, und der weiße Wolf aus The Witcher 3 mitten in Sanktuario. Doch hinter der Ankündigung steckt eine handfeste Geschäftslogik beider Studios.

    Warum bringt CD Projekt Red Cyberpunk 2077 ausgerechnet auf Battle.net?

    Offiziell nennen weder CD Projekt Red noch Blizzard einen tieferen Grund als “vertiefte Partnerschaft” – das lässt viel Raum für Spekulation. Plausibel ist, dass beide Studios ihre jeweilige Nutzerbasis gegenseitig anzapfen wollen: Battle.net-Spieler bekommen erstmals Zugriff auf ein CD-Projekt-Red-Spiel außerhalb von Steam und GOG, während Blizzard mit einem der meistverkauften RPGs der letzten Jahre zusätzliche Kundschaft auf die eigene Plattform holen kann. Eine Portierung auf Konsolen ist bislang nicht angekündigt, es bleibt vorerst bei PC über Battle.net.

    Was genau bietet der Geralt-Skin für Diablo-4-Barbaren?

    Der Skin ist kein eigenständiger Kauf, sondern an eine Vorbestellung gekoppelt: Wer die kommende Witcher-3-Erweiterung “Songs of the Past” über Battle.net vorbestellt, erhält den Geralt-Look automatisch für die Diablo-4-Barbarenklasse dazu. Laut CD Projekt Red wurde ausgerechnet der Barbar gewählt, weil beide Figuren “Meister der körperlichen Stärke” seien. Wichtig für Steam- und Konsolen-Spieler: Der Skin ist exklusiv an Battle.net gebunden, wer The Witcher 3 anderswo kauft, geht leer aus.

    Der Geralt-Skin für Diablo-4-Barbaren, enthüllt auf der BlizzCon 2026
    Bildquelle: IGN

    Wie ordnet sich diese Kooperation in die Geschichte beider Studios ein?

    Die Partnerschaft ist kein Zufallsprodukt: Bereits auf der Gamescom hatten CD Projekt Red und Blizzard eine engere Zusammenarbeit angeteasert, ohne Details zu nennen. Jetzt wird klar, worum es ging. Der Zeitpunkt ist außerdem kein Zufall: The Witcher 3 Remastered startet am 29. September 2026 auf Battle.net, und “Songs of the Past” ist die erste große Witcher-3-Erweiterung seit “Blood and Wine” im Jahr 2016 – also fast ein Jahrzehnt Pause. CD Projekt Red kündigt bereits an, dass der Geralt-Skin “nicht alles” sei und 2027 weitere Inhalte folgen sollen. Wer die BlizzCon-Ankündigungen rund um Diablo im Überblick behalten will, findet in unserem Überblick zum BlizzCon-2026-Auftakt alle wichtigen Ankündigungen, und wie es mit der Diablo-Reihe langfristig weitergeht, zeigt unser Bericht zur Ankündigung von Diablo V.

    Aus unserer Sicht ist das eine der ungewöhnlicheren, aber auch smartesten Marketing-Kooperationen des Jahres: Statt eines weiteren generischen Cross-Promo-Skins bekommen beide Fanbasen einen handfesten Grund, in die jeweils andere Plattform reinzuschauen.

    Quelle: PC Gamer, IGN

    Was haltet ihr von der Kooperation – holt ihr euch Songs of the Past wegen des Geralt-Skins, oder ist euch das zu viel Plattform-Zwang? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Diablo V angekündigt: Sanctuary ist gefallen, Release im Frühjahr 2029

    Diablo V angekündigt: Sanctuary ist gefallen, Release im Frühjahr 2029

    Blizzard hat auf der BlizzCon 2026 in Anaheim den nächsten Hauptteil der Reihe enthüllt: Diablo V. Die Ankündigung während der Opening Ceremony überrascht mit einer düsteren Prämisse wie nie zuvor – zum ersten Mal in der Geschichte der Serie hat das Böse bereits gewonnen.

    Titelbild BlizzCon 2026 The Next Chapter mit Diablo-, Warcraft- und StarCraft-Figuren in Blautönen
    Bildquelle: GamesRadar+ (https://www.gamesradar.com/news/live/blizzcon-2026-everything-announced/)

    Wann erscheint Diablo V?

    Blizzard peilt einen Release im Frühjahr 2029 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S an. Präsentiert wurde die Ankündigung von Blizzard-Präsidentin Johanna Faries im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen der Diablo-Reihe. Die Prämisse laut offizieller Beschreibung: Ein Jahrhundert nach den Ereignissen von Diablo IV ist Sanctuary gefallen, Diablo hat triumphiert, seine Helden sind besiegt. Spielerinnen und Spieler betreten damit erstmals ein Sanctuary, in dem der Dämonenfürst bereits gewonnen hat – die zentrale Frage laut Blizzard: Was muss man werden, wenn die Welt schon untergegangen ist? Als erste Klassen wurden Demon Hunter, Mönch und die komplett neue Klasse Plague Knight bestätigt, beschrieben als personifizierter wandelnder Tod. Mehr zu den Ankündigungen der Messe findet ihr auch in unserer BlizzCon-2026-Vorschau und auf der offiziellen BlizzCon-Seite.

    Was passiert mit Diablo 4 nach der Ankündigung von Diablo V?

    Keine Sorge, Diablo IV verschwindet nicht: Das Spiel läuft als Live-Service weiter, aktuell mit Season 15. Zusätzlich kündigte Blizzard für 2027 eine neue Amazon-Klasse für Diablo 4 an, und zum Jubiläum der Reihe kehrt mit Deckard Cain eine der ikonischsten Figuren der Serie zurück, begleitet von Anniversary-Inhalten und Ausrüstung aus allen Ären der Reihe. Obendrauf bestätigte Faries eine animierte Netflix-Serie im Diablo-Universum, die laut ihren Worten erst der Anfang sei. Alle Infos rund um Blizzard und die Diablo-Marke gibt es auch im offiziellen Blizzard-Hub sowie auf der offiziellen Diablo-Seite.

    Einordnung: Seit dem ersten Diablo von 1997 hat die Serie nie zuvor mit einer bereits verlorenen Welt begonnen – selbst in den düstersten Momenten von Diablo II und III blieb die Hoffnung ein zentrales Motiv. Dass Diablo V nun explizit mit der Niederlage der Menschheit beginnt, ist erzählerisch ein Bruch mit fast drei Jahrzehnten Franchise-Tradition und zeigt, wie sehr Blizzard beim nächsten Teil neue narrative Wege einschlagen will. Für Diablo-4-Spieler ändert sich vorerst nichts: Das Spiel bleibt bis mindestens zum Release von Diablo V die aktive Plattform der Serie, wie die laufende Season 15 zeigt.

    Quelle: GamesRadar+, Kotaku, GameSpot, Xbox Wire

    Was haltet ihr von der düsteren neuen Richtung für Diablo V? Schreibt’s uns in die Kommentare!

  • BlizzCon 2026 startet: Das erwartet euch bei WoW, Diablo und Overwatch

    BlizzCon 2026 startet: Das erwartet euch bei WoW, Diablo und Overwatch

    Die BlizzCon 2026 startet heute im Anaheim Convention Center – zwei Tage lang dreht sich dort wieder alles um World of Warcraft, Diablo und Overwatch. Die Opening Ceremony beginnt um 10:30 Uhr Ortszeit (19:30 Uhr deutscher Zeit), wer nicht vor Ort ist, kann kostenlos über Twitch, YouTube und Battle.net mitschauen.

    Wann und wo findet die BlizzCon 2026 statt?

    Austragungsort ist wie gewohnt das Anaheim Convention Center in Kalifornien, das Event läuft am 12. und 13. September. Neben den Panels auf der Hauptbühne gibt es ein prall gefülltes Esports-Programm: Bereits am ersten Tag laufen von 12 bis 18 Uhr Ortszeit die Viertelfinals des Overwatch World Cup, dazu kommen die World of Warcraft Mythic Dungeon International, die Arena World Championship, die Hearthstone World Championship und der Blizzard Classic Cup.

    Welche Panels und Reveals erwarten Fans bei WoW, Diablo und Overwatch?

    Für World of Warcraft gibt es am ersten Tag gleich zwei separate “What’s Next”-Panels auf der Hauptbühne, tags darauf folgen ein WoW Deep Dive sowie ein eigenes Panel namens “World of Warcraft: Archives”. Bei Overwatch enthüllen die Entwickler einen neuen Helden und geben einen Ausblick auf kommende Gameplay-Änderungen. Diablo feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Franchise-Jubiläum, passend dazu läuft das Panel “Diablo IV: What’s Next” mit einer Vorschau auf kommende Inhalte und Features. Wer die aktuelle Season von Diablo IV noch nicht kennt: Wir haben unseren Bericht zum Start von Season 15 mit allen Infos zu den neuen Seelensplittern.

    Wie kann man die BlizzCon 2026 kostenlos verfolgen?

    Alle großen Panels und Esports-Wettbewerbe werden laut offizieller Ankündigung von Blizzard kostenlos live auf Twitch, YouTube und im Battle.net-Client übertragen. Ein Ticket vor Ort ist also für Zuschauer zu Hause nicht nötig, wer aber Twitch-Drops mitnehmen will, sollte während der Panels eingeloggt bleiben.

    Spannend wird die BlizzCon 2026 auch deshalb, weil sie in eine Phase fällt, in der Blizzard intern mit ganz anderen Themen zu kämpfen hat: Erst vor Kurzem wurde bekannt, dass der Publisher KI-Einsatz künftig mit der eigenen Gewerkschaft verhandeln muss. Ob und wie stark das Thema KI in den Panels selbst zur Sprache kommt, dürfte für viele Fans mindestens genauso interessant sein wie die eigentlichen Spiele-Reveals.

    Teaser-Grafik zur BlizzCon 2026 mit Logos von World of Warcraft, Diablo und Overwatch
    Bildquelle: GameStar (images.cgames.de)

    Quelle: GameStar, Blizzard

    Welches Panel interessiert euch am meisten – der neue Overwatch-Held, die Diablo-Jubiläumsshow oder die WoW-Ankündigungen? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Diablo 4: Season 15 startet mit neuen Seelensplittern

    Diablo 4: Season 15 startet mit neuen Seelensplittern

    Blizzard hat weitere Details zu Diablo 4 Season 15 bestätigt, die am 15. September 2026 startet. Im Zentrum steht ein neues Item-System namens Seelensplitter, dazu kehren mehrere legendäre Uniques aus früheren Diablo-Teilen zurück.

    Was sind die neuen Seelensplitter in Diablo 4 Season 15?

    Die Seelensplitter lassen sich in Ringe und Amulette mit passenden Sockeln einsetzen und verleihen Charakteren teils enorme Bonuseffekte. Das Prinzip dahinter: Jeder Splitter kombiniert einen starken offensiven oder defensiven Vorteil fest mit einem spürbaren Nachteil. Ein Beispiel aus den bislang bekannten Splittern ist der Splinter of Lies, der 60 Prozent mehr Gold-, Material- und Erfahrungsdrop bringt, Spielercharaktere dafür aber dauerhaft mit den Debuffs Geschwächt und Verwundbar belegt. Inhaltlich knüpfen die Splitter an den Schwarzen Seelenstein an, der seit den Ereignissen von Diablo 3: Reaper of Souls als zerstört galt und nun auf neue Weise zurückkehrt.

    Welche weiteren Neuerungen bringt die neue Season?

    Neben den Seelensplittern kehren mehrere legendäre Uniques aus Diablo, Diablo 2 und Diablo 3 dauerhaft ins Spiel zurück und bleiben laut Blizzard auch nach dem Ende von Season 15 permanent verfügbar. Dazu kommen neue herausfordernde Dungeons, seltene Überfälle in der offenen Spielwelt sowie ein überarbeitetes Mythic-System. Zusätzlich testete Blizzard im Public-Test-Realm bereits die Features Rebirth und Horadric Post. Wie schon in früheren Seasons hält sich Blizzard mit dem offiziellen Season-Namen und einem Teil der Inhalte noch zurück – vollständig enthüllt werden dürfte alles rund um die BlizzCon am 12. und 13. September 2026, also nur wenige Tage vor dem eigentlichen Season-Start.

    Einordnung: Das Splitter-System wirkt wie eine direkte Weiterentwicklung des Charm-Systems aus Season 14 und dürfte gerade Build-Bastler ansprechen, die gerne mit riskanten Trade-off-Mechaniken experimentieren. Für Spieler, die eine neue Season entspannt angehen wollen, lohnt sich angesichts des harten Vor-und-Nachteil-Prinzips der Seelensplitter aber ein genauer Blick auf die jeweiligen Debuffs, bevor sie fest in den eigenen Build eingeplant werden.

    Vorschau der neuen Seelensplitter-Items in Diablo 4 Season 15
    Bildquelle: GameStar

    Quelle: GameStar

    Welchen Build wollt ihr mit den neuen Seelensplittern in Season 15 ausprobieren? Schreibt es uns in den Kommentaren.

  • Geleakte interne Mail: Blizzard soll aktuell Xboxs bestes Studio sein

    Geleakte interne Mail: Blizzard soll aktuell Xboxs bestes Studio sein

    Während bei Xbox insgesamt seit Monaten eher schlechte Nachrichten die Runde machen, kommt aus einer geleakten internen E-Mail ein ganz anderer Ton. Laut einem Bericht von Windows Central soll Blizzard Entertainment das mit Abstand bestperformende Studio im gesamten Xbox-Portfolio sein – und das in einem Geschäftsjahr, in dem andere Bereiche des Konzerns massiv unter Druck stehen.

    Beleuchtetes Blizzard-Entertainment-Logo an der Wand des Firmensitzes
    Bildquelle: PC Gamer (pcgamer.com)

    Das steckt in der geleakten E-Mail

    Verfasst wurde die interne Mitteilung von Blizzard-Präsidentin Johanna Faries. Darin bezeichnet sie das gerade abgeschlossene Geschäftsjahr (Juli 2025 bis Juni 2026) als das drittbeste Umsatzjahr in der Geschichte des Studios. Haupttreiber sollen zwei Titel sein: Overwatch erzielte demnach sein bestes Quartal seit 2022, während das Diablo-4-Addon „Lord of Hatred“ ebenfalls kräftig zum Wachstum beigetragen haben soll. Laut dem Leak habe Blizzard die internen Umsatzprognosen von Microsoft sogar deutlich übertroffen – und sei damit derzeit profitabler als das eigentlich als Vorzeige-Marke gehandelte Call of Duty.

    Warum das gerade jetzt für Xbox eine große Sache ist

    Der Kontext macht den Leak besonders brisant: Die Xbox-Sparte insgesamt soll laut denselben Berichten im vergangenen Jahr rund 11 Prozent Umsatz eingebüßt haben, mehrere Studios im Microsoft-Portfolio mussten zuletzt Stellen streichen – erst kürzlich hatten wir berichtet, wie bei Halo Studios nach dem Start von Campaign Evolved mehrere Entwicklerinnen und Entwickler ihren Job verloren haben. Vor diesem Hintergrund wirkt Blizzards Erfolgsmeldung fast wie ein Kontrastprogramm. Aus unserer Sicht zeigt der Leak vor allem, wie unterschiedlich die einzelnen Studios innerhalb des riesigen Microsoft-Gaming-Konzerns aktuell dastehen – und wie sehr sich Live-Service-Erfolge wie Overwatch und Diablo 4 mittlerweile auszahlen, während klassische Einzelspieler-Flaggschiffe wie Halo mit Umbrüchen kämpfen. Offiziell bestätigt hat weder Microsoft noch Blizzard die Zahlen aus der E-Mail bislang.

    Quelle: Windows Central, PC Gamer

    Was haltet ihr davon, dass ausgerechnet Blizzard gerade Xboxs Zugpferd ist? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!