Tag: Early Access

  • Manor Lords: Update #8 bringt Kühe, Käse und eine neue Karte – und einen Verkaufsrekord

    Manor Lords: Update #8 bringt Kühe, Käse und eine neue Karte – und einen Verkaufsrekord

    Manor Lords bekommt sein bislang größtes Update seit dem Early-Access-Start – und das ausgerechnet in der Woche, in der das Aufbauspiel eine neue Verkaufsmarke geknackt hat. Update #8 bringt eine komplett neue Karte, Vieh, Käse und jede Menge Feinschliff an der Bauwirtschaft mit.

    Was ändert sich mit Update #8 in Manor Lords?

    Entwickler Slavic Magic hat den achten großen Patch nach wochenlanger Beta-Phase auf den Hauptzweig von Manor Lords bei Steam gebracht. Die kompletten offiziellen Patch Notes sind lang, wir haben die wichtigsten Neuerungen für euch in eigenen Worten zusammengefasst:

    • Mit “Wide Valley” gibt es eine frische Flusskarte, die euren Siedlungen ein komplett neues Layout mit mehreren Wasserläufen verpasst.

    Manor-Lords-Siedlung an einem Fluss mit Kirche, passend zur neuen Wide-Valley-Karte

    Die neue Wide-Valley-Karte bringt Flüsse mitten durchs Siedlungsgebiet.

    • Kühe ziehen ins Dorf ein: Über den Viehhändler importiert, liefern sie dauerhaft Milch und nach dem Schlachten Rindfleisch sowie Häute.
    • Beim Käsehändler, ab Burgage-Stufe drei freischaltbar, wird aus Milch und Salz erstmals Käse hergestellt.
    • Äpfel lassen sich jetzt zu Apfelwein verarbeiten, aus Honig entsteht Met – beides erweitert die Getränkeproduktion in den Brauereien.
    • Fortgeschrittene Gebäude sind an einen neuen Bauhof gekoppelt: Mit ausgebildeten Handwerkern dort steigt das Bautempo spürbar, zusätzlich lassen sich Ochsen fürs Holz-Transportieren in großen Mengen einspannen.
    • Jahreszeiten spielen jetzt eine echte Rolle für die Tierhaltung: Kühe und Schafe pflanzen sich saisonal fort, und Hafer wird als Tierfutter benötigt, damit die Herden den Winter überstehen.
    • Das bisherige Produktionsfokus-System der Werkstätten wurde durch “Aktive Rezepte” ersetzt – eine Prioritäten-Warteschlange, mit der ihr die Reihenfolge der Fertigungsaufträge selbst festlegt.
    • Erträge bei Obst und Gemüse wurden nach unten korrigiert, dafür wurden Weizen, Roggen sowie Schweine-, Schaf- und Hühnerhaltung angepasst, damit Produktionsentscheidungen im späteren Spielverlauf mehr Gewicht bekommen.
    • Auch die KI-Siedlungen wurden schlauer: Sie wählen jetzt eigene Ursprungs-Perks, bauen Bauhöfe und Försterhütten und passen ihre Strategie bei Handel, Steuern und früher Expansion an.

    Wie erfolgreich verkauft sich Manor Lords wirklich?

    Parallel zum Update vermeldeten Slavic Magic und Publisher Hooded Horse einen neuen Meilenstein: Manor Lords hat inzwischen die Marke von vier Millionen verkauften Exemplaren überschritten. Zur Feier des Erfolgs ist das Spiel aktuell bis zum 10. September 2026 mit 35 Prozent Rabatt im Sale.

    Der Erfolg kommt nicht über Nacht: Schon in der ersten Woche nach dem Early-Access-Start im April 2024 knackte Manor Lords die Million verkaufter Kopien, im Februar 2025 waren es bereits drei Millionen. Dass das mittelalterliche Aufbauspiel eines einzelnen polnischen Entwicklers mittlerweile bei vier Millionen steht, zeigt, wie groß der Hunger nach durchdachten City-Buildern nach wie vor ist – und wie sehr sich regelmäßige, substanzielle Updates wie dieses für die langfristige Bindung der Community auszahlen. Für Spieler bedeutet das vor allem: Der Early-Access-Support wirkt stabil und langfristig angelegt, ein voller Release-Termin ist trotzdem weiterhin nicht offiziell bekannt.

    Quelle: GameStar

    Habt ihr Update #8 schon angetestet? Schreibt uns in den Kommentaren, welche Neuerung euch am meisten begeistert – oder was euch bei Manor Lords noch fehlt!

  • Wardogs stürmt an die Steam-Spitze – und die Entwickler warnen selbst vor dem Kauf

    Wardogs stürmt an die Steam-Spitze – und die Entwickler warnen selbst vor dem Kauf

    Wardogs, der kommende taktische Milsim-Shooter vom Team hinter Battalion 1944, ist offiziell vorbestellbar – und liegt seither an der Spitze der Steam-Verkaufscharts für Vollpreistitel. Bereits vor dem Vorbestellstart hatte sich das Spiel unter Steams meistgewünschten Titeln festgesetzt, seitdem geht es nur noch nach oben.

    Erste Eindrücke: Ein Blick hinter die Kulissen

    PC-Gamer-Redakteur Morgan Park nahm an einem geschlossenen Playtest-Wochenende teil und schilderte seine rund fünf Spielstunden so eindrücklich, dass sich daraus ein eigener Erfahrungsbericht ergab. Sein Fazit vorweg: möglicherweise der nächste große Multiplayer-Shooter.

    Wardogs ist reines PvP für bis zu 100 Spieler. Im getesteten Hauptmodus kämpfen drei Teams um dieselbe Kontrollzone auf einer riesigen Map – wer in der besonders umkämpften “Hot Zone” steht, zählt für die eigene Wertung doppelt. Das Format ist erkennbar vom populären Arma-3-Mod “King of the Hill” inspiriert.

    Spielerisch positioniert sich Wardogs bewusst zwischen “hardcore Arma” und “im Grunde Battlefield”: zugängliches, knackiges Gunplay an der Oberfläche, darunter aber ein waschechtes Milsim-Metagame mit Forward Operating Bases, Verteidigungsanlagen und Nachschublogistik.

    Das eigentliche Alleinstellungsmerkmal ist laut Park jedoch die persistente Ingame-Wirtschaft: Spieler verdienen Geld für praktisch jede nützliche Aktion – Kills, Zonenpräsenz, Heilen, Transportflüge – und geben es für Ausrüstung wieder aus. Wer stirbt, verliert das investierte Loadout, was dem Spiel eine Extraction-Shooter-artige Anspannung verleiht. Besonders plastisch wird das an einer Anekdote aus dem Test: Ein Hubschrauberpilot, der ausschließlich Mitspieler transportierte und keinen einzigen Kill vorweisen konnte, hatte sich dennoch über 35.000 Dollar Ingame-Geld erspielt – unter anderem durch Trinkgelder der Passagiere. Sogar ein “Bestechungssystem” gehört dazu: Wer am Boden liegt und auf Rettung wartet, kann anderen Spielern Geld anbieten, damit sie das Risiko einer Rettung eingehen.

    Die “10 Gründe, Wardogs NICHT zu kaufen”

    Mitten in diesen Hype-Moment platziert Entwicklerstudio Bulkhead ein Video-Devlog, das ungewöhnlich offen mit möglichen Kaufbedenken umgeht:

    • Content-Tempo: Nach dem Early-Access-Start konzentriert sich Bulkhead zunächst auf Bugfixes, Feedback und eine neue Map – regelmäßige große Content-Drops soll man laut Studio nicht erwarten.
    • Preis: Die Vorbestellung kostet 39,99 US-Dollar und gewährt Beta-Zugang. Bulkheads Rat an unsichere Käufer: abwarten, die Beta ausprobieren oder notfalls den Steam-Refund nutzen.
    • Sinkende Spielerzahlen: Das Studio warnt selbst vorab, dass die Spielerzahlen nach dem Launch-Peak natürlich zurückgehen werden – das sei normal. Ziel sei eine nachhaltige Community von 3.000 bis 5.000 gleichzeitigen Spielern statt ein kurzfristiger Hype-Ausschlag.
    • Monetarisierung: Während der gesamten Early-Access-Phase soll es keine Monetarisierung geben – keine kaufbaren Gold-Barren, keine käuflichen Camos außer einer optionalen Supporter’s Edition. Nach dem Vollrelease (1.0) könnten laufende Betriebskosten allerdings zusätzliche Einnahmen nötig machen.
    • Die Battalion-1944-Vergangenheit: Bulkhead spricht offen über das Scheitern der Kommunikation und die wirtschaftlichen Probleme rund um ihr vorheriges Spiel Battalion 1944. Wer dem Studio deswegen misstraut, solle mit dem Kauf lieber warten.

    Warum die Ehrlichkeit funktioniert

    Ungewöhnlich an der Aktion ist vor allem, dass ein Entwicklerteam aktiv gegen den eigenen kurzfristigen Verkaufserfolg zu argumentieren scheint – und trotzdem an der Spitze der Steam-Charts steht. Gerade vor dem Hintergrund von Parks Playtest-Bericht wirkt das stimmig: Wardogs verkauft sich nicht über reinen Hype, sondern über ein Spielsystem, das laut erster Praxiserfahrung tatsächlich hält, was es verspricht – kombiniert mit einem Studio, das seine eigene Vergangenheit nicht verschweigt.

    Release: Early Access startet am 10. September, Vorbesteller erhalten bereits ab dem 21. August Zugang zur Beta.

    Quelle: PC Gamer

  • Grounded 2: Update “Into the Abyss” öffnet den Teich, Spiel startet auf PS5

    Grounded 2: Update “Into the Abyss” öffnet den Teich, Spiel startet auf PS5

    Obsidian macht ernst mit dem nassen Teil von Brookhollow Park: Das kostenlose Update “Into the Abyss” für Grounded 2 ist da und öffnet den lange angeteaserten Teich-Bereich für Erkundung sowohl an der Oberfläche als auch unter Wasser. Gleichzeitig feiert das Spiel heute seinen Einstand auf der PlayStation 5.

    Für alle, die Grounded 2 bereits besitzen, ist das Update kostenlos und wird automatisch mit dem nächsten Start eingespielt. Wer bisher nur auf Xbox oder PC unterwegs war, kann sich ab sofort auch auf PS5 mit Freunden auf anderen Plattformen zusammenschliessen – vollständiges Crossplay ist mit an Bord.

    Das steckt im Into-the-Abyss-Update

    • Komplett neu gebautes Unterwasser-Bewegungs- und Kampfsystem: gerichteter Dash, Lock-on-Zielerfassung und eine neue Harpune als Waffe.
    • Der Teich in Brookhollow Park ist erstmals begehbar und tauchbar – sowohl an der Oberfläche als auch in der Tiefe.
    • Neue Tauchausrüstung schaltet sich frei, die euch länger und sicherer unter Wasser hält.
    • Das amphibische Fahrzeug “Toe-Biter Buggy” hilft euch, Land und Wasser gleichermassen zu befahren.
    • Neue aquatische Bedrohungen warten in der Tiefe, darunter der zurückkehrende Koi-Fisch als eine der grösseren Gefahren.
    • Grounded 2 startet zeitgleich in den Early Access auf PS5 und ist dort auch über Game Pass Premium spielbar.

    Was das für Grounded-2-Spieler bedeutet

    Grounded 2 befindet sich weiterhin im Early Access, ein Termin für die fertige Version 1.0 steht noch nicht fest. Obsidian hat aber schon beim ersten Grounded-Teil vorgemacht, wie sowas laufen kann: Der Vorgänger startete 2020 ebenfalls im Early Access und wurde erst rund zwei Jahre später, im September 2022, offiziell fertiggestellt. Der Teich ist laut Studio ausdrücklich nur der Anfang und nicht das Ende der geplanten Inhalte – weitere Bereiche, Kreaturen und Systeme befinden sich bereits in Arbeit für die laufende Early-Access-Phase. Wer also jetzt einsteigt, sollte sich eher auf ein wachsendes Spiel als auf ein fertiges Produkt einstellen. Für bestehende Spieler heisst das konkret: Das aktuelle Save bleibt erhalten, ihr braucht nur das neueste Update, um Teich und Harpune nutzen zu können.

    Ein Kaefer-Gegner aus dem neuen Grounded-2-Update Into the Abyss
    Bildquelle: Obsidian Entertainment, offizielles Pressematerial
    Eine Hoehle in Grounded 2, Teil des neuen Unterwasser-Contents
    Bildquelle: Obsidian Entertainment, offizielles Pressematerial

    Quelle: Obsidian Entertainment, Tech Times

    Traut ihr euch schon in die Tiefen des Teichs? Erzählt uns in den Kommentaren von eurer ersten Begegnung mit dem Koi-Fisch!

  • RIFTSTORM startet in den Early Access: Koop-Extraction-Shooter im Mythic-Protocol-Universum

    RIFTSTORM startet in den Early Access: Koop-Extraction-Shooter im Mythic-Protocol-Universum

    Nach rund fünf Jahren Entwicklungszeit ist es soweit: RIFTSTORM vom Studio Confiction Labs startet offiziell in den Early Access auf Steam. Das Koop-PvE-Extraction-Game siedelt sich im sogenannten Mythic-Protocol-Universum an und schickt Spielerinnen und Spieler als „Weaver“ in gefährliche Einsätze gegen mythische Bedrohungen. Wie bei Early-Access-Titeln üblich, dürfte der weitere Feinschliff an Inhalten und Balance in den kommenden Monaten stark von Feedback aus der Community abhängen, bevor irgendwann ein vollständiger 1.0-Release folgen könnte.

    Offizielles Key Art zu RIFTSTORM (Mythic Protocol) mit drei Weaver-Charakteren im Kampf
    Bildquelle: Confiction Labs, offizielles Pressematerial

    Das bietet RIFTSTORM zum Early-Access-Start

    • Fünf spielbare Weaver-Charaktere: Rook, Starling, Hertz, Botsy und Caracal, jeweils mit eigenen Fähigkeiten und Spielstilen
    • Rund 30 Startwaffen für unterschiedliche Kampftaktiken
    • Solo-Modus oder Koop-Einsätze im 3er-Squad
    • Ein Progressionssystem rund um sogenannte „Periapts“, mit denen Ausrüstung und Fähigkeiten dauerhaft verbessert werden können
    • Roguelite-Elemente, die jeden Run unterschiedlich verlaufen lassen
    Charakterillustration der RIFTSTORM-Weaver Starling und Rook in stilisierten Umhängen
    Bildquelle: Confiction Labs, offizielles Pressematerial

    Warum der Zeitpunkt für den Start kein Zufall ist

    Extraction-Shooter erleben gerade eine echte Hochphase: Vom Genre-Urgestein bis zu neuen Indie-Produktionen buhlen aktuell zahlreiche Titel um dieselbe Zielgruppe, die Lust auf risikoreiche Koop-Einsätze mit echtem Verlustpotenzial hat. Dass Confiction Labs sich fünf Jahre Zeit für RIFTSTORM genommen hat, spricht dafür, dass hier nicht einfach ein schneller Trend-Aufsatz entstehen sollte, sondern ein eigenständiges Setting mit Mythologie-Bezug. Aus unserer Sicht ist besonders die Kombination aus festen Charakteren mit individuellen Fähigkeiten und dem Periapt-Progressionssystem interessant – das erinnert stellenweise an Hero-Shooter-Mechaniken, gepaart mit dem Nervenkitzel klassischer Extraction-Titel. Ob das Spielgefühl trägt, muss sich im Early Access erst noch zeigen, immerhin ist der Feinschliff an Balance und Content-Umfang bei diesem Genre erfahrungsgemäß entscheidend für den langfristigen Erfolg. Gerade weil das Extraction-Genre inzwischen von großen wie kleinen Studios gleichermaßen bedient wird, dürfte sich RIFTSTORM vor allem über sein Charaktersystem und das Mythologie-Setting von der Konkurrenz abheben müssen, um dauerhaft eine eigene Spielerbasis aufzubauen.

    Quelle: PR Hound, Games Press

    Habt ihr Lust, euch als Weaver in den Riftstorm zu stürzen? Erzählt uns in den Kommentaren, welcher Charakter euch am meisten reizt!

  • Gears of War: E-Day: Die Open-Beta ist startklar – das müsst ihr wissen

    Gears of War: E-Day: Die Open-Beta ist startklar – das müsst ihr wissen

    Es ist endlich so weit: The Coalition öffnet heute die Pforten zu Gears of War: E-Day. Ab 12:00 Uhr Pacific Time, also 19:00 Uhr UTC beziehungsweise 21 Uhr bei uns, startet die Early-Access-Betaphase – allerdings zunächst nur für einen ausgewählten Kreis. Wer das Spiel vorbestellt hat oder ein aktives Abo von Xbox Game Pass Ultimate beziehungsweise PC Game Pass besitzt, darf schon jetzt ran.

    Getestet werden zwei Modi: Der kooperative Horde-Siege-Modus, bei dem ihr euch gemeinsam gegen Horden der Locust verteidigt, sowie der klassische 4v4-Versus-Modus. Die Early-Access-Phase läuft bis einschließlich 10. August, danach folgt eine Pause, bevor vom 13. bis 17. August ein offenes Beta-Wochenende für alle Interessierten ansteht – dann auch ohne Vorbestellung oder Game-Pass-Abo.

    Was in der Beta getestet wird

    Die Beta soll vor allem das Kerngefühl der Coversystem-Action und die neuen Horde-Mechaniken auf Herz und Nieren prüfen, bevor die Vollversion an den Start geht. Konkret erwartet euch:

    • Der Koop-Modus Horde Siege mit anpassbaren Verteidigungsstrukturen und Wellen-Gegnern
    • 4v4 Versus mit mindestens einer bekannten Gears-Map im Setting der 90er-Jahre-Rückblende
    • Server-Stresstests, die direkten Einfluss auf die Netzwerk-Performance zum Release haben sollen
    • Erste spielbare Fassungen der überarbeiteten Deckungs- und Ausweichmechaniken
    • Cross-Play zwischen Xbox-Konsolen und PC innerhalb der Beta-Lobbys

    Zugang bekommt ihr über die Xbox-App, den PC Game Pass oder Steam, sofern ihr vorbestellt habt. Ladet den Client am besten schon vorab herunter, damit ihr pünktlich zum Startschuss dabei seid – die Downloadgröße kann je nach Plattform mehrere Gigabyte betragen, plant also entsprechend Speicherplatz ein.

    Artwork zu Gears of War: E-Day
    Bildquelle: Xbox Wire

    Zeitplan bis zum Release im Oktober

    Die Beta ist nur eine Zwischenstation. Gears of War: E-Day erscheint als Vollversion am 6. Oktober für Xbox Series X|S, PC und direkt in den Game-Pass-Katalog. Wer die Early-Access-Phase verpasst, bekommt beim offenen Wochenende Mitte August also noch eine zweite Chance, bevor es im Herbst ernst wird.

    Einordnung: Ein Prequel mit viel Nostalgie-Potenzial

    E-Day setzt zeitlich vor dem allerersten Gears of War aus dem Jahr 2006 an und erzählt die Ereignisse rund um den titelgebenden „Emergence Day“ – den Tag, an dem die Locust erstmals aus der Tiefe auftauchten. Für Serien-Veteranen ist das ein spannender Winkel, weil bekannte Figuren wie Marcus Fenix und Dominic Santiago hier noch jung und unerfahren sind. Aus unserer Sicht ist besonders die Kombination aus Horde-Modus und Origin-Story reizvoll: Statt nur nostalgisch zu bedienen, testet The Coalition mit der Beta auch, ob sich die überarbeiteten Systeme tatsächlich frisch anfühlen – und nicht nur wie ein Facelift der Vorgänger. Wie gut das gelingt, werden die kommenden Tage zeigen, wenn die ersten Community-Eindrücke von Horde Siege eintrudeln. Mehr zum ersten Multiplayer-Trailer und was uns dort schon aufgefallen ist, lest ihr in unserem Deep-Dive zum E-Day-Multiplayer.

    Quelle: Xbox Wire, gearsofwar.com, Pure Xbox

    Habt ihr Zugang zur Beta? Sichert euch rechtzeitig einen Platz in der Lobby und teilt uns eure ersten Eindrücke zu Horde Siege in den Kommentaren mit.

  • Wardogs: Alles, was ihr über den 100-Spieler-Dreikampf-Shooter von BULKHEAD wissen müsst

    Wardogs: Alles, was ihr über den 100-Spieler-Dreikampf-Shooter von BULKHEAD wissen müsst

    Battlefield 6 kämpft gerade mit Server-Problemen, Halo: Campaign Evolved holpert über den PC-Launch – und mittendrin schiebt sich ein drittes, komplett neues Großgefecht-Konzept ins Rampenlicht: Wardogs. Das britische Studio BULKHEAD und Publisher Team17 wollen mit dem taktischen Shooter zeigen, wie sich 100-Spieler-Chaos auch anders anfühlen kann als Battle Royale oder Extraction. Wir haben uns durch offizielle Ankündigungen, Trailer und Presseinfos gewühlt und fassen zusammen, was ihr über Wardogs wissen müsst.

    Was ist Wardogs: Ein Dreikampf um eine einzige Kontrollzone

    BULKHEAD selbst wird da sehr deutlich: Wardogs ist kein Battle Royale und kein Extraction-Shooter. Die Entwickler nennen ihr Spiel ein “Tactical All Out Warfare”-FPS – ein taktischer Großgefecht-Shooter, der bewusst gegen den aktuellen Trend schwimmt. Bis zu 100 Spieler werden dabei nicht in zwei, sondern in drei rivalisierende Teams aufgeteilt, die gemeinsam auf einer gewaltigen Karte von 256 Quadratkilometern landen. Irgendwo darauf liegt eine zufällig platzierte “Control Zone” von 2×2 Kilometern Größe, und genau die entscheidet über Sieg oder Niederlage.

    Das Punktesystem ist bewusst simpel gehalten: Welches Team gerade die meisten Spieler innerhalb der Zone stehen hat, kassiert Punkte. Das erste Team, das 100 Punkte erreicht, gewinnt die Runde. Statt eines schrumpfenden Rings wie bei klassischen Battle-Royale-Titeln gibt es also einen einzigen, hart umkämpften Brennpunkt, um den herum sich das gesamte restliche Match organisiert. Als Setting hat sich BULKHEAD eine verlassene Industrie- und Gebirgslandschaft in Osteuropa ausgesucht – verfallene Fabrikanlagen, dichte Wälder und schroffe Bergketten, die genug Deckung und taktische Optionen für drei Fronten gleichzeitig bieten.

    Die Mechaniken im Detail: Taktik, Fahrzeuge und das Cash-System

    Unter der Haube steckt klassisches, taktisches Gunplay: Kein Killstreak-Overkill, sondern bedächtiges Peeken, Teamplay und Positionsspiel. Dazu kommt waschechtes Combined-Arms-Gameplay: Panzer, gepanzerte Transporter, Hubschrauber und sogar bewaffnete zivile Fahrzeuge lassen sich einsetzen, müssen betankt und repariert werden und können fürs eigene Squad reserviert werden. Wer lieber zu Fuß bleibt, kann Vorposten irgendwo auf der Karte errichten und dort Mörserstellungen, Flak-Geschütze oder Scharfschützentürme hochziehen. Gebäude sind zudem zerstörbar – Panzer schießen Löcher in Wände, Raketenwerfer pulverisieren Deckung. BULKHEAD hat die Zerstörung bewusst gedrosselt, nachdem interne Tests zeigten, dass eine komplett freie Zerstörungsphysik die Karte innerhalb einer Stunde plattmachen und jedes Leveldesign zunichtemachen würde.

    Kommunikation läuft über Proximity Voice Chat: Wer nah genug dran ist, hört auch gegnerische Spieler reden – ein Feature, das in Titeln wie Arma oder DayZ regelmäßig für die denkwürdigsten Momente sorgt. Das Herzstück des Spielgefühls ist aber das persistente Cash-System, das BULKHEAD selbst mit dem Slogan “cash is earned and cash is king” bewirbt. Jeder Söldner startet mit einem Startkapital, kauft sich bei jedem Respawn eine individuelle Ausrüstung aus Waffen, Gadgets und Fahrzeugen zusammen und verdient durch taktische Aktionen dazu – Kills, das Wiederbeleben von Verbündeten oder das Verteidigen der Kontrollzone bringen am meisten ein. Wer nur stur draufhält, bleibt finanziell im Hintertreffen. Wer taktisch spielt und dem Team hilft, kann sich mit der Zeit immer schwerere Ausrüstung leisten. Das verschiebt den Fokus weg von reinem Reflex-Gameplay hin zu einer Art Wirtschaftskriegsführung mitten im Gefecht.

    • 100 Spieler in drei Teams auf einer 256 km² großen Karte
    • Zufällig platzierte 2×2 km Kontrollzone als zentraler Brennpunkt, erstes Team mit 100 Punkten gewinnt
    • Combined Arms mit Panzern, Hubschraubern, Transportern und zivilen Fahrzeugen
    • Baubare Vorposten mit Mörsern, Flak und Scharfschützentürmen
    • Kontrollierte Zerstörung von Deckung und Gebäuden
    • Proximity Voice Chat für Kommunikation und Gegner-Abhören in Spielernähe
    • Persistentes Cash-System: Ausrüstung kaufen, durch Teamplay verdienen

    BULKHEAD: Zehn Jahre Shooter-Geschichte aus Derby

    Wardogs fällt nicht vom Himmel. BULKHEAD sitzt im britischen Derby und ist seit über zehn Jahren im Geschäft. Gegründet 2015, machte sich das Studio zunächst mit dem Rätselspiel The Turing Test einen Namen, bevor es sich dem Shooter-Genre zuwandte. Mit Battalion 1944 lieferte BULKHEAD 2019 einen bewusst reduzierten WW2-Shooter ohne Killstreaks und Perks ab, ganz in der Tradition alter Call-of-Duty-Titel. 2022 endete die Partnerschaft mit Square Enix, woraufhin BULKHEAD das Spiel als kostenloses Battalion: Legacy neu auflegte, mit überarbeitetem Serverbrowser und Feintuning für die verbliebene Community. Für ihre Arbeitsplatzkultur wurde die Studio-Belegschaft von GamesIndustry.biz zudem zwei Jahre in Folge als eines der “Best Places to Work” der Branche ausgezeichnet – kein schlechtes Zeugnis für ein Studio dieser Größe.

    Vom Reveal bis zum ersten Livestream: Die Wardogs-Chronologie

    Offiziell angekündigt wurde Wardogs am 5. Februar 2026, gemeinsam mit Publisher Team17, inklusive Reveal-Trailer und eigener Steam-Seite. Schon der erste Trailer sorgte für ordentlich Gesprächsstoff in der Shooter-Community. Am 6. Juni 2026 legte BULKHEAD beim Future Games Show Summer Showcase nach und zeigte einen neuen Gameplay-Trailer mit deutlich mehr Einblicken in die 100-Spieler-Gefechte. Zu diesem Zeitpunkt hatte Wardogs auf Steam bereits die Marke von 500.000 Wishlists geknackt – für ein unabhängiges Studio eine beachtliche Hausnummer. Am 23. Juli 2026 folgte dann der erste offizielle Livestream auf Twitch, bei dem Entwickler gemeinsam mit echten Playtestern live spielten. Wer selbst mitmischen will, kann sich für kommende Alpha- und Playtest-Phasen auf der offiziellen Wardogs-Seite anmelden.

    Der Ursprung: Wie eine Arma-3-Mod zum eigenständigen Spiel wurde

    Richtig spannend wird es beim Blick auf die Inspirationsquelle: Wardogs’ gesamtes Kernkonzept geht auf “King of the Hill” zurück, eine der bekanntesten Community-Mods für Arma 3. Genau wie beim Vorbild dreht sich alles um eine einzige umkämpfte Zone, organisch entstehende Trupps und die Spannung, die aus geteilten Zielen entsteht. BULKHEAD hat das nicht einfach kopiert, sondern nach eigenen Angaben von Anfang an mit den Machern der Original-Mod zusammengearbeitet, um herauszufinden, was King of the Hill so besonders gemacht hat und was sich in einem eigenständigen Spiel noch weiter ausbauen lässt.

    Release und Plattformen: Early Access ohne festes Datum

    Wardogs soll laut BULKHEAD und Team17 im Sommer 2026 als Steam Early Access starten, zunächst exklusiv für PC. Ein konkretes, bestätigtes Release-Datum gibt es bis heute jedoch nicht – wer also einen fixen Termin im Kalender sucht, wird derzeit noch nicht fündig. BULKHEAD betont, dass der Early-Access-Start vor allem dazu dienen soll, die Kernsysteme mit echtem Spielerfeedback zu verfeinern, bevor weitere Inhalte folgen. Bis ein Datum offiziell steht, bleibt nur das Wishlisten und Beobachten der offiziellen Kanäle.

    Einordnung: Zwischen Battlefield und Arma – kann der Dreikampf funktionieren?

    Aus unserer Sicht ist der Dreikampf-Ansatz das eigentlich Interessante an Wardogs. Die meisten großen Multiplayer-Shooter, von Battlefield 6 bis Halo, setzen auf das klassische Zweikampf-Prinzip. Drei Teams um eine einzige Zone verändern die Dynamik grundlegend: Es gibt kein simples “wir gegen die” mehr, sondern ständig wechselnde Bündnisse, Zwei-gegen-einen-Situationen und die Möglichkeit, dass sich zwei geschwächte Teams kurzzeitig gegen den Zonen-Halter verbünden. Ob sich 256 Quadratkilometer sinnvoll mit Leben füllen lassen, ist dagegen die große offene Frage – bei nur 100 Spielern auf einer derart riesigen Karte braucht es clevere Anreize, damit sich die Action nicht komplett verläuft. Genau dafür scheint die enge, zufällig platzierte Kontrollzone gedacht zu sein: Sie zwingt alle drei Teams früher oder später an denselben Punkt. Ob das Konzept trägt, werden am Ende aber nicht Pressemitteilungen zeigen, sondern der Early-Access-Start selbst.

    Ego-Perspektive im Feuergefecht mit brennendem Fahrzeug und Rauchsäule in einer Wardogs-Gefechtszone
    Bildquelle: BULKHEAD, offizielles Pressematerial
    Cockpit-Ansicht aus einem Kampfhubschrauber über der bergigen Wardogs-Spielwelt bei Sonnenuntergang
    Bildquelle: BULKHEAD, offizielles Pressematerial
    Schusswechsel in einer verlassenen Industrieanlage mit brennendem Fahrzeug in einer Wardogs-Kontrollzone
    Bildquelle: BULKHEAD, offizielles Pressematerial
    Spieler verteidigen einen improvisierten Stützpunkt mit Holzverschlägen in der Wardogs-Spielwelt
    Bildquelle: BULKHEAD, offizielles Pressematerial

    Quelle: BULKHEAD (offizielle Spieleseite), Team17 Newsroom, Steam-Seite von Wardogs, Gamespress, GamesRadar+

    Wollt ihr live dabei sein, wenn sich die drei Teams das erste Mal um eine Kontrollzone prügeln? Dann meldet euch jetzt für die nächste Wardogs-Playtest-Phase an und wishlistet das Spiel auf Steam.

  • Halo: Campaign Evolved: Early Access startet heute für Premium- und Collector’s-Edition-Käufer

    Halo: Campaign Evolved: Early Access startet heute für Premium- und Collector’s-Edition-Käufer

    Master-Chief-Fans aufgepasst: Ab heute, dem 23. Juli 2026, startet der Early Access zu Halo: Campaign Evolved. Allerdings nur für einen bestimmten Kreis: Wer die Premium-Edition (69,99 Dollar) oder die Collector’s Edition vorbestellt hat, darf ab 8 Uhr PDT schon fünf Tage früher loslegen als alle anderen.

    Geboten wird das komplette Remake der ursprünglichen Halo-Kampagne, runderneuert mit HD-Grafik, überarbeiteten Cutscenes und einer komplett neuen, dreiteiligen Zusatz-Story, die es so im Original nicht gab. Gespielt werden kann solo, im klassischen 2-Spieler-Splitscreen auf der Konsole oder im Online-Koop mit bis zu vier Leuten – inklusive Crossplay und Cross-Progression zwischen den Plattformen.

    Der Vollrelease für alle folgt dann am 28. Juli 2026, gleichzeitig für Xbox Series X|S, PlayStation 5 und PC über Steam. Wer vorbestellt, sichert sich zusätzlich das kosmetische “Foundry Armory”-Paket. Damit setzt Xbox voll auf den Nostalgie-Faktor, verbindet das aber mit waschechten Next-Gen-Verbesserungen bei Technik und Umfang.

    Für alle, die jetzt schon reinschauen wollen: Der Early Access läuft bis zum Vollrelease durch, Speicherstände und Fortschritt übertragen sich danach nahtlos. Wer noch unschlüssig ist, kann sich in den ersten Tagen also in Ruhe ein Bild machen, bevor der Rest der Community am 28. Juli nachzieht.

    Szene aus dem Koop-Modus von Halo: Campaign Evolved in der neu gestalteten Bibliothek-Umgebung
    Bildquelle: Halo Waypoint, offizielles Pressematerial

    Quelle: AltChar, Halo Waypoint

  • Colossus: Eternal Blight startet in den Early Access – Indie-Action-RPG mit Chrono-Trigger-Flair

    Colossus: Eternal Blight startet in den Early Access – Indie-Action-RPG mit Chrono-Trigger-Flair

    Kleines Studio, großer Anspruch: Mit Colossus: Eternal Blight ist das Debütspiel von Rustic Panda Games ab sofort im Early Access auf Steam spielbar. Publisher Level Up Gaming bringt damit ein Action-RPG an den Start, das sich ganz offen an Klassikern wie Chrono Trigger und Hyper Light Drifter orientiert.

    Spielerisch erwarten euch vier handgefertigte Regionen, durch die ihr euch kämpft und knobelt. Die Rätsel im Spiel sind angelehnt an das, was man aus der Zelda-Reihe kennt: Statt nur stumpf durchzurushen, müsst ihr Umgebung und Mechaniken kombinieren, um weiterzukommen. Dazu kommt ein Kampfsystem, das auf schnelle, aber lesbare Action setzt – ganz im Stil der genannten Vorbilder.

    Preislich bleibt Colossus: Eternal Blight fair: Der Early-Access-Start kostet aktuell 12,79 Euro, ein Rabatt von 20 Prozent auf den regulären Preis von 15,99 Euro. Der Launch-Rabatt gilt für die ersten 14 Tage, wer also Interesse hat, sollte nicht allzu lange warten. Wie es für Early-Access-Titel üblich ist, dürfte der Umfang im Laufe der Entwicklung noch wachsen – konkrete Angaben zur geplanten Zeit bis zum Vollversion-Release macht das Studio bislang nicht.

    Für Fans von handgemachten Action-RPGs mit Retro-Wurzeln lohnt sich ein Blick auf jeden Fall. Gerade in einem Genre, das oft von großen Studios dominiert wird, ist es schön zu sehen, wenn ein kleines Team mit klarer Vision an den Start geht.

    Quelle: Worthplaying

  • SEED: Dieses Life-Sim-MMORPG lässt NPCs wirklich leben und sterben

    SEED: Dieses Life-Sim-MMORPG lässt NPCs wirklich leben und sterben

    Während die großen Franchises mal wieder mit neuen Maps und Season-Content um Aufmerksamkeit buhlen, geht heute ein richtig ungewöhnliches Projekt an den Start: Klang Games veröffentlicht SEED im Early Access – ein MMORPG, das mit dem Genre ziemlich hart bricht.

    Statt der üblichen Quest-Ketten und Instanzen bekommt ihr eine persistente Gesellschaftssimulation auf dem fiktiven Planeten Avesta. Das Besondere: Diese Welt läuft rund um die Uhr weiter, auch wenn ihr längst ausgeloggt seid. NPCs, in SEED „Seedlings“ genannt, werden geboren, altern, vererben ihren Nachkommen Besitz und Eigenschaften und sterben irgendwann – ein kompletter Lebenszyklus, den es so in einem MMORPG noch nicht gab.

    Ihr selbst schlüpft nicht direkt in die Rolle eines Seedlings, sondern übernehmt die Rolle eines sogenannten „Cultivators“. Aus dieser Position begleitet und lenkt ihr das Schicksal einzelner Seedlings und ganzer Gemeinschaften. Besonders spannend: Sogar gesellschaftliche Systeme wie Kriminalität, Justiz und Regierungsformen sollen komplett von den Spielern selbst gestaltet werden können, anstatt von Entwicklern vorgegeben zu sein.

    Der Early Access startet zunächst exklusiv über den hauseigenen Klang-Launcher. Wer lieber über die vertraute Plattform spielt, muss sich noch etwas gedulden: Eine Version für Steam ist erst für den Herbst 2026 angekündigt. Klang Games selbst bezeichnet SEED als eines der ambitioniertesten Life-Sim-Projekte seit Langem – ob das Studio das gewaltige Versprechen einer wirklich lebendigen, spielergesteuerten Welt halten kann, muss sich jetzt in der Praxis zeigen.

    Für alle, die von Standard-MMORPGs mit immer denselben Mechaniken die Nase voll haben, lohnt sich definitiv ein Blick auf SEED. Ob aus dem ambitionierten Konzept am Ende auch ein rundes Spielerlebnis wird, werden die kommenden Wochen im Early Access zeigen.

    Szene aus dem Life-Sim SEED von Klang Games, die den Planeten Avesta und die Gesellschaftssimulation zeigt
    Bildquelle: MMORPG.com

    Quelle: MMORPG.com, GamesBeat

  • Palworld verlässt die Early-Access-Phase: Version 1.0 ist da

    Palworld verlässt die Early-Access-Phase: Version 1.0 ist da

    Palworld ist erwachsen geworden: Nach langer Early-Access-Zeit hat Entwickler Pocketpair am 10. Juli die Version 1.0 veröffentlicht. Der Umstieg ist für alle Bestandsbesitzer kostenlos und steht auf PC, PS5, Xbox Series X/S sowie im Game Pass zur Verfügung. Wer schon einen Spielstand hat, muss sich keine Sorgen machen – der bleibt erhalten. Pocketpair empfiehlt aber, für das volle 1.0-Erlebnis noch einmal neu zu starten.

    Und es gibt einiges zu entdecken: Die Patch Notes zur Vollversion umfassen satte 27 Seiten. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

    • Über 20 zusätzliche Pals kommen neu ins Spiel
    • Ein neuer Haupt-Bereich rund um den „World Tree” mit eigenem Story-Fokus
    • Überarbeitete Turm-Bosse für mehr Abwechslung und Dynamik in den Kämpfen
    • Neue Bauteile, darunter erstmals die Möglichkeit, direkt im Wasser zu bauen

    Nebenbei nähert sich auch der seit rund zwei Jahren schwelende Patentstreit zwischen Nintendo und Pocketpair einem für Nintendo eher enttäuschenden Ende: Eine mündliche Verhandlung ist für den 1. Oktober angesetzt, eine Entscheidung wird für den 9. November erwartet – Beobachter rechnen mit einer bestenfalls sehr geringen Entschädigungssumme für Nintendo. Das dürfte Palworld-Fans aber ohnehin kaum kümmern, schließlich läuft die Weiterentwicklung des Spiels unbeeindruckt davon weiter.

    Mit der 1.0-Version verlässt Palworld offiziell den Early-Access-Status und tritt damit als vollwertiges Spiel gegen die Konkurrenz im Survival-Genre an. Für alle, die das Spiel bislang links liegen gelassen haben, dürfte jetzt ein guter Zeitpunkt für den Einstieg sein.

    Quelle: Tech Times, Push Square