Tag: Esports

  • CS2: s1mple gibt sein Debüt für BC.Game Esports – Sieg trotz schwacher Form

    CS2: s1mple gibt sein Debüt für BC.Game Esports – Sieg trotz schwacher Form

    Ein neues Kapitel für einen der bekanntesten Namen im Counter-Strike: Oleksandr „s1mple“ Kostyliev, jahrelang das Aushängeschild von Natus Vincere, hat sein Debüt für seine neue Organisation BC.Game Esports gegeben. Beim Tier-2/3-Turnier „Exort The Proving Grounds Season 3“ traf sein neues Team auf CYBERSHOKE – und ging am Ende mit 2:1 als Sieger vom Server.

    Vom Weltstar bei NAVI zum Neustart bei BC.Game

    Der Wechsel markiert einen der größten Umbrüche in s1mples Karriere. Über fast ein Jahrzehnt war er das Gesicht von Natus Vincere, wurde 2021 zum MVP der Major-Meisterschaft in Stockholm gekürt und gilt für viele Fans bis heute als einer der talentiertesten CS-Spieler überhaupt. Mit BC.Game Esports wagt er nun einen Neuanfang bei einer deutlich kleineren Organisation, die sich im hart umkämpften CS2-Markt erst noch einen Namen machen muss – ein Schritt, den in der Szene nicht jeder von einem Spieler seines Kalibers erwartet hätte.

    CS2-Profi s1mple im Trikot von BC.Game Esports
    Bildquelle: esports.net (esports.net)

    So lief das Debüt im Detail

    Auf Overpass setzte sich CYBERSHOKE zunächst mit 16:13 durch. BC.Game Esports schlug jedoch zurück: Auf Mirage gewannen sie knapp mit 19:17, ehe sie die Serie auf Ancient mit einem deutlichen 13:8 für sich entschieden. In den Opening Duells war ausgerechnet s1mple der auffälligste Spieler seines Teams und gewann 13 von 16 direkten Anfangsduellen – ein Zeichen dafür, dass sein Aim-Skill nach wie vor vorhanden ist.

    Warum die Fans trotzdem skeptisch bleiben

    Beim genaueren Blick auf die Statistiken zeigt sich aber auch, warum viele Fans nach dem Match eher gedämpft reagierten: Mit einem Rating von 1,01, einer K/D von 1,03 und einem ADR von 61,9 lieferte s1mple die schwächste Einzelleistung im gesamten BC.Game-Aufgebot ab – ungewöhnlich für einen Spieler, der über Jahre als bester CS-Spieler der Welt galt. Erschwerend kamen technische Probleme hinzu: Auf der ersten Map soll es laut Berichten mehrfach zu Freezes und kurzen Verbindungsaussetzern gekommen sein. Aus unserer Sicht ist ein einzelnes Debüt-Match natürlich kein verlässlicher Maßstab, gerade nach einem Organisationswechsel braucht ein eingespieltes Zusammenspiel Zeit. Trotzdem dürfte der Druck auf s1mple in den kommenden Wochen hoch bleiben, schließlich wird jeder seiner Auftritte im neuen Trikot besonders genau unter die Lupe genommen.

    Quelle: Esports.net, VPEsports

    Glaubt ihr, s1mple findet bei BC.Game Esports zu alter Stärke zurück? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

  • VALORANT: Team Liquid bankt MiniBoo vor Stage 2 – Fire Flux übernimmt REBORN-Roster

    VALORANT: Team Liquid bankt MiniBoo vor Stage 2 – Fire Flux übernimmt REBORN-Roster

    Kurz vor dem Start der VALORANT Champions Tour EMEA Stage 2 gibt es gleich zwei Roster-News, die die Community beschäftigen: Team Liquid verabschiedet sich vorerst von einem Stammspieler, während die Organisation Fire Flux Esports einem kompletten Team eine neue Heimat gibt.

    Team Liquids Umbruch: MiniBoo geht, Kicks kommt

    Dominykas „MiniBoo“ Lukaševičius wird für die kommende Stage 2 nicht Teil von Team Liquids aktivem Kader sein. Besonders bemerkenswert dabei: Der Wechsel auf die Bank kam auf eigenen Wunsch des Spielers, der sich laut Team-Statement Zeit nehmen möchte, um über seine Zukunft als Profispieler nachzudenken. Ersetzt wird er durch Kimmie „Kicks“ Laasner, die bisher im Akademie-Team der Organisation spielte.

    Fire Flux schnappt sich das komplette REBORN-Team

    Das türkische Challengers-Team REBORN tritt für die Play-Ins der VCT EMEA Stage 2 künftig unter der Flagge von Fire Flux Esports an. Damit bekommt der bisher organisationslose Kader endlich professionellen Unterbau. Zum Roster gehören Mehmet Batu „batujnax“ Özaslan, Berkay „hezacoil“ Doğar, Samet „Kachoww“ Arıcı, Utku Onur „DeadInk“ Aydın und Kaan „reazy“ Ürpek, als Ersatzspieler steht zusätzlich Mehmet „b1squw1“ Aydın bereit.

    Für Team Liquid ist der Umbruch Teil einer ohnehin turbulenten Saison, in der die Organisation seit Monaten mit wechselnder Form kämpft – ein freiwilliger Bankwechsel eines etablierten Spielers wie MiniBoo ist da ein ungewöhnlich offener Umgang mit der eigenen Krise. Für REBORN wiederum ist der Fire-Flux-Deal ein handfester Vertrauensbeweis kurz vor einem wichtigen Turnierabschnitt: Play-In-Teams ohne Organisation im Rücken haben es bei Sponsoring und Planungssicherheit traditionell deutlich schwerer.

    Quelle: THESPIKE.GG, Sheep Esports

    Wie schätzt ihr Team Liquids Chancen für Stage 2 ein? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

  • Esports World Cup 2026: FaZe, G2 und Co. sichern sich die ersten Black-Ops-7-Playoff-Tickets

    Esports World Cup 2026: FaZe, G2 und Co. sichern sich die ersten Black-Ops-7-Playoff-Tickets

    Beim Esports World Cup 2026 in Paris nimmt der Black-Ops-7-Wettbewerb Fahrt auf. Nach den Upper-Bracket-Spielen am gestrigen Donnerstag stehen bereits vier von acht Playoff-Teams fest – am heutigen Freitag entscheidet sich im Lower Bracket, wer den Teams noch folgt.

    Diese vier Teams haben die Playoffs schon sicher

    FaZe Clan setzte sich mit 3:1 gegen Movistar KOI durch, G2 Esports gewann klar mit 3:0 gegen Gentle Mates. Auch 100 Thieves und Team Falcons zogen bereits in die Playoffs ein – 100 Thieves setzte sich dabei in einem engen 3:2-Krimi gegen Titelverteidiger OpTic Gaming durch, der damit den direkten Weg in die Playoffs verpasst hat und nun über das Lower Bracket zurückkämpfen muss.

    Wer sich heute noch für die restlichen Playoff-Plätze qualifiziert

    Im Lower Bracket geht es heute Schlag auf Schlag: Ab 15 Uhr deutscher Zeit treffen Movistar KOI und Cloud9 aufeinander, im weiteren Tagesverlauf folgen mehrere Decider-Matches, darunter am späten Nachmittag OpTic Gaming gegen Project Notorious ab 18:45 Uhr. Für die unterlegenen Teams aus dem Upper Bracket heißt es damit “Do or die” – wer heute verliert, ist beim diesjährigen Event raus. Die vier verbleibenden Playoff-Tickets werden im Laufe des Nachmittags und Abends vergeben, die Playoffs selbst starten dann am 8. und 9. August.

    Warum das Turnier für die Szene so viel bedeutet

    Wie wir bereits beim Auftakt der Gruppenphase berichtet haben, geht es bei der Black-Ops-7-Competition um satte 1,8 Millionen Dollar Preisgeld – entsprechend hoch ist der Druck auf alle 16 gestarteten Teams. Dass ein Titelverteidiger wie OpTic Gaming den direkten Weg verpasst, zeigt, wie eng es in diesem Jahr zugeht. Für die Community ist das Turnier zugleich ein wichtiger Formcheck vor der laufenden Black Ops 7-Saison.

    Der begehrte Black-Ops-7-Championship-Pokal beim Esports World Cup 2026
    Bildquelle: Dot Esports (https://dotesports.com/call-of-duty/news/bo7-ewc-2026-schedule-results-bracket)
    Turnierbaum der Black-Ops-7-Gruppe A beim Esports World Cup 2026
    Bildquelle: Dot Esports (https://dotesports.com/call-of-duty/news/bo7-ewc-2026-schedule-results-bracket)

    Quelle: Dot Esports

    Wer schnappt sich eurer Meinung nach die letzten Playoff-Tickets? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Warzone: Audio-Tunes sorgen für Zoff im Wettkampf-Modus

    Warzone: Audio-Tunes sorgen für Zoff im Wettkampf-Modus

    Kaum ist die Warzone Resurgence Series (WRS) vorbei, tobt in der Community schon die nächste Grundsatzdebatte: Es geht um sogenannte “Audio-Tunes” – EQ- und Kompressions-Tools, mit denen sich Schritte und andere Sound-Cues von Gegnern deutlich lauter und klarer heraushören lassen. Content-Creator Isaac hat die bekannte Warzone-Persönlichkeit Repullze öffentlich aufgefordert, sich für ein Verbot solcher Tools im Competitive Play sowie eine Blacklist für erwischte Spielerinnen und Spieler starkzumachen.

    Was Audio-Tunes eigentlich sind und warum sie umstritten sind

    Audio-Tunes greifen meist über externe Software oder spezielle Headset-Einstellungen in den Sound-Mix ein, verstärken leise Frequenzen wie Schritte und dämpfen dafür lautere Geräusche wie Explosionen oder Schüsse. Wer sie nutzt, hört Gegner theoretisch früher und präziser als jemand mit Standard-Audio. Kritiker sehen darin einen unfairen Vorteil, der eigentlich durch Skill und Spielsinn entschieden werden sollte – ähnlich wie bei Aim-Assist-Debatten oder Sichtbarkeits-Mods in anderen Shootern. Befürworter halten dagegen, dass reine Audio-Anpassung, anders als Cheats oder Wallhacks, keine Spielinformationen erzeugt, die eigentlich verborgen sein sollten, sondern nur vorhandene Signale hörbarer macht.

    Wie es jetzt weitergehen könnte

    Repullze verweist in der Diskussion darauf, dass die Entscheidungsgewalt letztlich bei Activision liege, da das Herunterladen von externer Zusatzsoftware bei LAN-Events ohnehin bereits verboten sei – das eigentliche Problem liege also eher in der Durchsetzung als im fehlenden Regelwerk. Ähnliche Debatten kennt die Szene bereits aus anderen Titeln: Sowohl Fortnite als auch Apex Legends und Call of Duty selbst im Rahmen von Black Ops 7 bei aktuellen Esports-Turnieren haben in der Vergangenheit ähnliche Audio-Manipulationen eingeschränkt oder ganz verboten. Für die Warzone-Wettkampfszene dürfte die Frage jetzt vor allem sein, ob Activision klare technische Kontrollen bei LAN-Events einführt oder die Sache weiter der Selbstregulierung der Community überlässt. Bis dahin bleibt der Vorwurf im Raum stehen, dass Online-Turniere mit Audio-Tunes ein ungleiches Spielfeld schaffen könnten.

    Bühne der World Series of Warzone bei einem Live-Turnier
    Bildquelle: Esports Insider (esportsinsider.com)
    Illustration zur Debatte um Audio-Tunes im Warzone-Wettkampfmodus
    Bildquelle: Esports Insider (esportsinsider.com)

    Quelle: Esports Insider

    Sollten Audio-Tunes im Competitive Play verboten werden? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

  • Esports World Cup 2026: Rainbow Six Siege – Gruppenphase läuft, 2 Millionen Dollar und ein SI-2027-Slot stehen auf dem Spiel

    Esports World Cup 2026: Rainbow Six Siege – Gruppenphase läuft, 2 Millionen Dollar und ein SI-2027-Slot stehen auf dem Spiel

    Während in Paris beim Esports World Cup 2026 längst mehrere Titel parallel laufen, steht auch Rainbow Six Siege im Fokus. 22 Teams treten in der Gruppenphase gegeneinander an, unter ihnen bekannte Namen wie Team Secret, FaZe Clan und Fnatic. Gespielt wird um ein Preisgeld von satten 2 Millionen US-Dollar – eines der höchsten Preisgelder, die die Siege-Szene außerhalb der Six Invitational überhaupt zu bieten hat.

    Format und was auf dem Spiel steht

    Die Gruppenphase läuft aktuell und entscheidet, welche Teams sich für die K.-o.-Runde qualifizieren. Neben dem Preisgeld gibt es noch einen zweiten, sportlich mindestens genauso wichtigen Anreiz: Ein Startplatz für die Six Invitational 2027, das prestigeträchtigste Turnier der gesamten Rainbow-Six-Szene. Für viele der 22 Teams dürfte dieser Slot sogar schwerer wiegen als das Preisgeld selbst, weil eine SI-Teilnahme direkten Einfluss auf Sponsoring und Kaderplanung fürs kommende Jahr hat.

    Wer mitspielt

    Das Teilnehmerfeld ist international breit aufgestellt. Neben den bereits erwähnten Organisationen Team Secret, FaZe Clan und Fnatic sind zahlreiche weitere Top-Teams aus Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien am Start – ein Format, das dem Esports World Cup als Cross-Region-Turnier eigen ist und Siege-Fans sonst nur bei der Six Invitational selbst in dieser Dichte zu sehen bekommen.

    Einordnung: Warum der EWC für Siege-Teams so wichtig geworden ist

    Der Esports World Cup hat sich seit seiner Einführung als eine Art inoffizielle Zwischensaison-Weltmeisterschaft über mehrere Spiele hinweg etabliert – und für Rainbow Six Siege ist er inzwischen der zweitwichtigste Termin im Kalender direkt hinter der Six Invitational. Das liegt vor allem am Preisgeld, das viele reguläre Liga-Events der Saison übertrifft, und am direkten Draht zur SI-Qualifikation. Aus unserer Sicht macht genau diese Kombination den EWC für Organisationen und Spieler so attraktiv: Wer hier stark performt, sichert sich nicht nur ein dickes Preisgeld, sondern verschafft sich auch einen echten sportlichen Vorteil für die wichtigste Veranstaltung des Jahres. Parallel dazu läuft in Paris auch die Gruppenphase von Call of Duty: Black Ops 7 – mehr dazu in unserem Artikel zur Black-Ops-7-Gruppenphase.

    Quelle: Dot Esports, esports.gg

    Verfolgt die Gruppenphase live und drückt eurem Favoriten die Daumen – der Weg zur Six Invitational 2027 führt für 22 Teams gerade durch Paris.

  • Team Spirit schreibt Geschichte: Erstes Team außerhalb Südostasiens gewinnt MLBB-MSC-Titel

    Team Spirit schreibt Geschichte: Erstes Team außerhalb Südostasiens gewinnt MLBB-MSC-Titel

    In Paris ist am heutigen Samstag Esports-Geschichte geschrieben worden: Bei den Grand Finals des Mobile Legends: Bang Bang-Wettbewerbs beim Esports World Cup 2026 hat sich Team Spirit gegen die Yangon Galacticos aus Myanmar durchgesetzt. Nach einem Sieben-Spiele-Krimi stand es am Ende 4:3 für Team Spirit – und damit ist die Organisation das erste Team überhaupt außerhalb Südostasiens, das einen der beiden größten internationalen MLBB-Titel gewinnt.

    Der MLBB Mid Season Cup (MSC) 2026 war ursprünglich für Riad geplant, wurde im Mai aber nach Paris verlegt und lief dort vom 22. Juli bis zum 1. August. Insgesamt kämpften 25 Teams aus aller Welt um einen Anteil am Preisgeld von rund 3 Millionen US-Dollar, dem Sieger winkte davon eine Million Dollar.

    Der steinige Weg ins Finale

    Beide Finalisten mussten sich ihren Platz in der Endrunde hart erkämpfen. Team Spirit fegte im Viertelfinale mit einem klaren 3:0 über Team Vamos hinweg – eine Art Revanche für eine frühere Niederlage gegen die Südamerikaner – und ließ anschließend auch Indonesiens ONIC Esports im Halbfinale mit 3:0 chancenlos. Die Yangon Galacticos wiederum setzten sich im Viertelfinale ebenfalls klar mit 3:0 gegen PRO Esports durch, ehe sie im Halbfinale die philippinische Krachtruppe Team Falcons PH aus dem Turnier warfen und damit eine seit Jahren anhaltende Finalserie philippinischer Teams beim MSC beendeten.

    Warum dieser Sieg so viel bedeutet

    Mobile Legends: Bang Bang gilt seit Jahren als die Domäne Südostasiens: Die Philippinen, Indonesien und Myanmar stellten bislang praktisch durchgehend die Champions bei M-Series-Weltmeisterschaft und MSC. Dass nun ausgerechnet eine Organisation, die vor allem aus Dota 2 und CS2 bekannt ist, den MSC-Pokal mit nach Hause nimmt, ist für die MLBB-Szene ein echter Bruch mit der Tradition und zeigt, wie sehr sich das Spiel inzwischen auch außerhalb seiner Kernmärkte etabliert hat. Aus unserer Sicht ist das ein starkes Signal an Organisationen außerhalb Asiens, ernsthaft in MLBB zu investieren – der Titel beweist, dass sich die SEA-Dominanz durchaus knacken lässt.

    Spieler von Yangon Galacticos konzentriert am Bühnenrand während des MSC-2026-Turniers
    Bildquelle: GosuGamers
    Vier Profispieler verschiedener MLBB-Teams posieren vor dem offiziellen MSC-2026-Turnierbanner in Paris
    Bildquelle: GosuGamers

    Für die Community war es das nächste große Highlight des Esports World Cup 2026 in Paris – nachdem dort zuvor schon in anderen Titeln Champions gekrönt wurden, wie wir in unserem Bericht zum Fatal-Fury-Titelgewinn von DarkAngel beim selben Turnier beschrieben haben. Das Preisgeld von einer Million Dollar dürfte bei Team Spirit für ausgelassene Feierlaune sorgen, die Yangon Galacticos gehen als Vizemeister mit einem beträchtlichen Preisgeld nach Hause.

    Quelle: GosuGamers, Dot Esports

    Naht die SEA-Dominanz in MLBB tatsächlich ihrem Ende? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

  • Esports World Cup 2026: DarkAngel holt sich den Fatal-Fury-Titel in Paris

    Esports World Cup 2026: DarkAngel holt sich den Fatal-Fury-Titel in Paris

    Auf dem Esports World Cup 2026 in Paris ist am Wochenende die Fighting-Games-Bühne aufgegangen. Nach dem PUBG-Triumph von Virtus.pro, über den wir bereits berichtet haben, war jetzt die Prügelspiel-Fraktion an der Reihe – mit einem klaren Ergebnis bei Fatal Fury und einer noch offenen Lage bei Street Fighter 6.

    Fatal Fury: DarkAngel lässt im Finale nichts anbrennen

    Im Grand Final von Fatal Fury: City of the Wolves setzte sich DarkAngel deutlich mit 5:1 gegen Mi2ha4 durch und sicherte sich damit den Turniersieg. Für Mi2ha4 blieb trotz starker Vorrunde am Ende nur der zweite Platz – gegen die konstante Leistung von DarkAngel im Finalmatch gab es kein Ankommen.

    Street Fighter 6: Die Gruppenphase läuft noch

    Während bei Fatal Fury also schon alles entschieden ist, kämpfen bei Street Fighter 6 noch namhafte Profis um die Playoff-Plätze. Mit dabei sind unter anderem Xiaohai, MenaRD, Arslan Ash, Punk und Fuudo – eine Ansammlung an Titeln und Preisgeldern, wie man sie selten auf einem Turnier gleichzeitig sieht. Die Gruppenphase läuft aktuell, das Finale ist erst für den 1. August terminiert. Wie schon bei den anderen Disziplinen des Turniers zählen auch hier die erspielten Platzierungen zusätzlich in die übergeordnete Club-Championship-Wertung des Esports World Cup ein, bei der Organisationen über alle Spiele hinweg um einen Gesamtsieg konkurrieren.

    Für die Fighting-Games-Szene ist der Esports World Cup längst mehr als nur ein weiteres Turnier: Die im Vergleich zur Community-Turnierlandschaft ungewöhnlich hohen Preisgelder und die Bündelung praktisch aller Topspieler an einem Ort machen die Veranstaltung zu einem der wenigen Momente im Jahr, in dem sich die komplette Weltspitze mehrerer Spiele gleichzeitig misst. Dass mit DarkAngel ein Name den Titel holt, der abseits der Community-Bubble bisher eher unbekannt war, zeigt außerdem, wie eng die Konkurrenz an der Spitze inzwischen wirklich ist.

    Quelle: EventHubs

    Verfolgt ihr die Street-Fighter-6-Playoffs bis zum Finale am 1. August? Sagt uns in den Kommentaren, wer für euch der Favorit ist!

  • Fortnite: FNCS Major 2 – Last Chance Qualifier vergibt letzte Tickets für die Finals

    Fortnite: FNCS Major 2 – Last Chance Qualifier vergibt letzte Tickets für die Finals

    Die letzte Ausfahrt vor den Major-Finals: Am 27. und 28. Juli liefen bei der Fortnite Championship Series die “Last Chance Lobbies” für Major 2 – die letzte Chance für Duos, die es in den vorherigen Heats knapp nicht auf die Cut-Linie geschafft hatten. In Europa fand die Qualifikation am 28. Juli statt, in den nordamerikanischen Regionen einen Tag später am 29. Juli.

    So funktioniert die Last-Chance-Lobby

    Das Prinzip ist simpel, aber gnadenlos: Die besten 50 Duos jeder Region qualifizieren sich für die Last-Chance-Lobby. Dort zählt am Ende nur ein Ergebnis pro Match – wer eine Runde mit einem Victory Royale gewinnt, sichert sich sein Ticket direkt für die Major-2-Finals am 1. und 2. August. Kein Punktesystem, keine zweite Chance innerhalb der Lobby, sondern reines Alles-oder-nichts-Format unter enormem Druck.

    Warum sich das Format in dieser Saison geändert hat

    Verglichen mit Major 1 hat Epic Games das System bewusst vereinfacht: Das bisherige Divisional-Cup-System wurde gestrichen, damit mehr Spieler überhaupt eine realistische Chance auf den Sprung in die Finals bekommen. FNCS 2026 läuft außerdem wieder im Duos-Format, nachdem die komplette Saison 2025 auf Trios umgestellt worden war – für viele Profispieler eine Rückkehr zu vertrauten Team-Konstellationen. Die besten Duos aus dem Major-1-Gipfeltreffen, den Major-2-Finals und eben dieser Last-Chance-Qualifikation qualifizieren sich am Ende für die Fortnite Global Championship, die am 26. und 27. September in Antwerpen über die Bühne geht.

    Für die Community bedeutet das: Wer sich durch die Last-Chance-Lobby kämpft, hat oft den steinigeren Weg hinter sich als mancher direkt qualifizierte Top-Spieler – und geht dementsprechend hochmotiviert in die Finals. Gerade das macht die Last-Chance-Teilnehmer bei den Major-Finals oft zu unterschätzten Überraschungskandidaten.

    Für alle, die die Finals verfolgen wollen: Die Major-2-Endrunde läuft am 1. und 2. August in allen Regionen parallel, die genauen Uhrzeiten und den Stream-Link findet ihr wie gewohnt auf der offiziellen Fortnite-Competitive-Seite. Wer schon jetzt mitfiebern will, kann sich die Teilnehmerlisten der Last-Chance-Lobbies bei Liquipedia im Detail ansehen.

    Quelle: Liquipedia Fortnite, Fortnite.com (offiziell)

    Welches Duo hat sich bei euch aus der Last-Chance-Lobby gekämpft? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • BLAST Bounty: Team Spirit zittert sich als letztes Team nach Malta

    BLAST Bounty: Team Spirit zittert sich als letztes Team nach Malta

    Die Zitterpartie ist vorbei: Bei BLAST Bounty Season 2 steht jetzt das komplette Teilnehmerfeld für die LAN-Finals in Malta fest. Den letzten freien Platz sicherte sich ausgerechnet Team Spirit – und zwar denkbar knapp: Gegen 100 Thieves setzte sich das Team im entscheidenden Match mit 2:1 durch. Auf Mirage gab es noch eine deutliche 4:13-Klatsche, doch Spirit drehte danach auf: Anubis ging mit 13:11 an die Russen, und auf Dust2 ließen sie 100 Thieves mit einem glatten 13:0 überhaupt keine Chance. Maßgeblichen Anteil daran hatte Star-Spieler donk, der auf Dust2 einen persönlichen Karriere-Bestwert von 2,84 Rating einfuhr.

    Damit ist Team Spirit das einzige verbliebene Top-10-Team im gesamten Feld, nachdem es zuvor schwergewichtige Namen wie Team Falcons, Team Vitality und FURIA schon in der Online-Stage rausgehauen hat. Neben Spirit komplettierten auch The MongolZ (klares 2:0 gegen Wildcard) und 3DMAX (2:0 gegen FUT Esports) das Malta-Ticket.

    Die finale Acht für die LAN-Finals im Überblick:

    • Team Spirit
    • MOUZ
    • The MongolZ
    • FaZe Clan
    • Astralis
    • paiN Gaming
    • 3DMAX
    • Team Liquid

    Für unsere Leser, die die Turnierserie schon länger verfolgen: Wer sich noch an unseren Bericht zum Cache-Comeback und die Stage-1-Krimis erinnert, findet mit diesem finalen Achterfeld jetzt die Antwort darauf, wer es tatsächlich bis nach Malta geschafft hat. Los geht es dort vom 30. Juli bis 2. August in den BLAST Arena Studios. Mit Spirit als einzigem Top-10-Team und einem ansonsten stark durchmischten Feld aus etablierten Namen und Außenseitern verspricht das Playoff-Wochenende jede Menge Überraschungspotenzial.

    CS2-Profispieler in Aktion waehrend eines BLAST-Bounty-Matches
    Bildquelle: HLTV.org (hltv.org)

    Quelle: esports.gg, Gamereactor, HLTV.org

    Wer ist für euch der Geheimfavorit fürs Malta-Finale – schafft Spirit als Außenseiter erneut den Coup, oder räumt ein Schwergewicht wie FaZe ab? Diskutiert mit in den Kommentaren!

  • VCT 2026: BBL Esports dreht 0:1-Rückstand gegen NAVI und zieht mit Reverse Sweep vorbei

    VCT 2026: BBL Esports dreht 0:1-Rückstand gegen NAVI und zieht mit Reverse Sweep vorbei

    Wer Natus Vincere in dieser Szene schon abgeschrieben hatte, wurde eines Besseren belehrt – und wenig später eiskalt bestraft. Bei der VCT 2026 EMEA Stage 2 lag BBL Esports gegen Natus Vincere (NAVI) nach der ersten Map bereits 0:1 hinten – und drehte die Serie danach komplett.

    Los ging es auf Haven, wo sich NAVI knapp mit 13:11 durchsetzte und die Serie eigentlich auf einen guten Kurs brachte. Doch BBL Esports fand prompt die Antwort: Auf Ascent setzte sich das Team mit 13:9 durch, ehe es auf Sunset richtig deutlich wurde – 13:3 hieß es am Ende für BBL. Macht unterm Strich einen waschechten Reverse Sweep und den 2:1-Seriensieg für die Truppe aus Istanbul.

    Offizielles Team-Logo von Natus Vincere (NAVI), das im Duell der VCT 2026 EMEA Stage 2 gegen BBL Esports verlor
    Bildquelle: EGamersWorld (egamersworld.com)

    Für NAVI ist die Niederlage ein herber Rückschlag in den laufenden Playoff-Bemühungen der EMEA-Region – gerade weil man die Serie eigentlich gut eröffnet hatte. BBL Esports dagegen zeigt einmal mehr, dass die Mannschaft auch unter Rückstand mental stabil bleibt und Serien drehen kann, wenn es darauf ankommt.

    Parallel dazu lief in der Pacific-Region ebenfalls einiges: Gen.G setzte sich mit 2:1 gegen Rex Regum Qeon durch, Paper Rex ließ KIWOOM DRX beim 2:0 keine Chance. Die VCT 2026 bleibt also auf allen Kontinenten hart umkämpft.

    Quelle: EGamersWorld, VLR.gg

    Was sagt ihr zu dem Comeback – habt ihr noch an BBL geglaubt, als es 0:1 stand? Ab in die Kommentare damit!