Tag: Extraction Shooter

  • Modern Warfare 4: DMZ-Trait „Possum“ lässt dich nach dem Tod wieder aufstehen

    Modern Warfare 4: DMZ-Trait „Possum“ lässt dich nach dem Tod wieder aufstehen

    DMZ ist in Call of Duty: Modern Warfare 4 erst seit einem Tag spielbar, und schon sorgt ein Operator-Trait für Diskussionen: „Possum“. Die Community nennt ihn überpowert. Wir erklären, was er kann und wie du dich gegen ihn wappnest.

    Ein maskierter Operator mit Totenkopfhelm kniet über einem gefallenen Soldaten, zwei weitere Soldaten stehen im Regen im Hintergrund
    Bildquelle: PC Gamer (https://www.pcgamer.com/games/call-of-duty/modern-warfare-4-players-declare-broken-on-dmz-perk-that-lets-you-self-revive-after-full-death/)

    Wie funktioniert der Possum-Trait in DMZ?

    Possum gehört zum Warfighter-Skilltree. Er greift erst nach dem vollständigen Tod: Du liegst als ganz normale, lootbare Leiche am Boden und stehst später wieder auf. Das ist etwas anderes als das Selbstrevive im DBNO-Zustand (down but not out), das jeder Spieler schon ab Level 1 nutzen kann.

    Lange freischalten musst du ihn nicht. Wer im Skilltree direkt darauf zusteuert, hat ihn laut PC Gamer in einer Handvoll Matches beisammen. Ein paar Dinge bremsen den Trait aber:

    • Das Selbstrevive läuft nicht schnell ab.
    • Danach brauchst du noch ein Tourniquet, um aus dem DBNO-Zustand wieder hochzukommen.
    • In beiden Phasen bist du angreifbar, wenn jemand aufpasst.

    Gedacht ist der Trait wohl als Versicherung: Du stellst dich tot, wartest, bis deine Leiche gefleddert ist und die Gegner weg sind, und kommst mit deinem Operator davon. Du verlierst dabei Ausrüstung, rettest aber den Operator, der sich nur teuer ersetzen lässt. Call-of-Duty-YouTuber JGOD hat genau das gezeigt: etwa drei Minuten warten, bis die Gegner abgezogen sind, dann Loot einsammeln und extracten. Mehr zu Traits, MIA und Prestige findest du in unserem DMZ-Operator-Guide.

    Warum nennt die Community Possum kaputt?

    Auslöser ist ein Clip des Spielers xFleXy_ auf X vom 20. Oktober. Er tötet einen Gegner, dreht sich zu weiteren Feinden um, und der vermeintlich Tote steht auf und schießt ihm in den Rücken. Der Spieler fragt dazu direkt bei Infinity Ward und Call of Duty nach.

    Genau so war der Trait vermutlich nicht gedacht: nicht als Comeback mitten im Kampf, sondern als stilles Abwarten. Eine Reaktion von Infinity Ward gibt es bislang nicht.

    Wie konterst du Possum in DMZ?

    Aus dem Gesagten ergeben sich ein paar Grundregeln:

    • Dreh einer frisch erledigten Leiche nicht blind den Rücken zu, solange andere Feinde in der Nähe sind.
    • Achte auf deine Umgebung. Das Selbstrevive dauert, und danach braucht der Gegner noch ein Tourniquet. In dieser Zeit kannst du ihn erneut ausschalten.
    • Bleib in der Nähe, wenn du den Verdacht hast, dass der Gegner den Trait nutzt, und beobachte die Leiche.

    Wer selbst Possum spielt, sollte es wie JGOD machen: erst warten, bis die Gegner wirklich weg sind, dann aufstehen.

    Was schlägt PC Gamer zur Entschärfung vor?

    Autor Morgan Park hält Possum grundsätzlich für eine gute Idee in DMZ, weil der Modus weniger strafend sein soll als andere Extraction Shooter. Das Problem sei die Umsetzung. Seine Vorschläge: mehr Geräusch beim Aufstehen, eine lange Wartezeit von fünf bis zehn Minuten oder die Möglichkeit, Leichen zu verbrennen. Letzteres kennt man aus Hunt: Showdown, wo der Necromancer-Trait ähnlich funktioniert und Gegner den Körper anzünden können. Das ist die Meinung des Autors, keine Ankündigung.

    Aus unserer Sicht wäre ein Konter wie in Hunt: Showdown der fairste Weg. Der Killer bekommt ein Werkzeug in die Hand, und der Trait bleibt als Risiko-Absicherung erhalten. Ob Infinity Ward etwas ändert, bleibt abzuwarten. Bis dahin gilt: Augen auf bei jeder Leiche. Wie du in DMZ überhaupt einsteigst, erfährst du in unserem Überblick, was DMZ kostet und wer Zugang hat. Der Launch von Modern Warfare 4 folgt am 23. Oktober 2026, DMZ lässt sich bereits spielen.

    Quelle: PC Gamer

    Hast du Possum schon ausprobiert oder wurdest du von einer Leiche erwischt? Schreib es in die Kommentare!

  • Modern Warfare 4: Gibt es in DMZ einen reinen PvE-Modus? Trailer sorgen für Verwirrung

    Modern Warfare 4: Gibt es in DMZ einen reinen PvE-Modus? Trailer sorgen für Verwirrung

    Infinity Ward hat eine ganze Woche mit News zu DMZ in Call of Duty: Modern Warfare 4 eingeläutet. Gezeigt wurde der „Action-Extraction“-Modus samt Einblicken in die Entwickler-Philosophie. Eine zentrale Frage ist trotzdem offen geblieben: Gibt es eine reine PvE-Playlist für alle, die keine Lust auf Kämpfe gegen andere Spieler haben?

    Offiziell gesagt hat Infinity Ward dazu bislang nichts. Die Community sucht deshalb in den Trailern nach Hinweisen. Ein Blick auf den offiziellen Call-of-Duty-Auftritt liefert dazu aktuell ebenfalls keine Antwort.

    Operator in DMZ aus Call of Duty: Modern Warfare 4 auf dem Weg zur Extraktion
    Bildquelle: Eurogamer

    Was hat die Spieler an den DMZ-Trailern verwirrt?

    Alles beginnt mit Folge sieben von „From the Ward“, dem Behind-the-Scenes-Format aus dem Studio. Die Folge dreht sich komplett um DMZ. Bei Minute 7:34 ist der Einsatzbildschirm mit vier Optionen zu sehen. Drei davon werden erklärt. Nur die „Single Squad Mission“ hat weder Namen noch Beschreibung auf dem Screen.

    Der Name legt nahe, dass die Lobby auf ein einziges Squad begrenzt ist. Man käme also nur per Einladung rein. Spieler fragten auf Reddit und X nach, einige markierten sogar direkt den offiziellen Call-of-Duty-Account.

    Ein Reddit-Nutzer schrieb, es könne ein reiner PvE-Modus sein. Er wolle nicht erst lange Ausrüstung sammeln, nur um von einem übermächtigen Gegner ausradiert zu werden. Andere sehen einen Bezug zu den Lieutenant Hunts. Dort lässt ein besiegter Lieutenant seine Dog Tag fallen, die man sicher extrahieren muss. „Single Squad“ hieße dann: Es fällt nur ein Tag, den nur ein Squad mitnehmen kann. Laut Eurogamer ist das die schwächere Erklärung.

    Warum fehlt „Single Squad“ im Dynamic-Ops-Trailer?

    Einen Tag später erschien ein weiterer Trailer, der Dynamic Ops zeigt. Auf dem dortigen Einsatzbildschirm fehlt „Single Squad“. Dafür gibt es zwei plausible Erklärungen:

    • Die Trailer zeigen unterschiedliche Builds. Die Option könnte entfernt oder auf eine spätere Season verschoben worden sein.
    • Die Option ist nur für Neulinge gedacht. Der Spieler im „From the Ward“-Video ist Level 5, im neuen Trailer Level 28.

    Solche Einsteigermodi sind nicht ungewöhnlich. Battlefield 6 bietet etwas Ähnliches, und viele Battle Royales stecken neue Spieler in den ersten Leveln in Matches mit Bots, etwa Fortnite.

    Was bedeutet das für DMZ-Spieler zum Launch?

    Fest steht: DMZ erscheint zusammen mit Modern Warfare 4 am 23. Oktober für PC, PS5, Xbox Series X/S und Switch 2. Wie das Konzept aufgebaut ist (mehr dazu auch in der Vorschau von Gamereactor), haben wir bereits erklärt: Modern Warfare 4: DMZ kehrt als Extraction-Shooter zurück.

    Aus unserer Sicht zeigt die Debatte, wie groß der Wunsch nach PvE in Extraction-Shootern ist. Das Thema kam zuletzt bei Arc Raiders, Marathon und schon früher bei Escape from Tarkov auf. Infinity Ward hat zudem zuletzt Dinge geändert, die lange unwahrscheinlich wirkten, etwa einen Skin-Off-Schalter in Warzone. Ein PvE-DMZ, vielleicht erst nach Release, wäre also kein Wunder. Bestätigt ist aber nichts. Schon vorab hatte Insider Gaming die große DMZ-Woche angekündigt. Bis Infinity Ward sich äußert, bleibt „Single Squad“ reine Spekulation.

    Passend dazu: Gegen Cheater will das Studio mit Technik vorgehen, wie unser Bericht zum Server-Culling gegen Wallhacks zeigt.

    Screenshot aus dem DMZ-Modus von Modern Warfare 4 mit Squad im Einsatzgebiet
    Bildquelle: Eurogamer
    Spielszene aus Modern Warfare 4 DMZ mit Gefechten in einer Karte
    Bildquelle: Eurogamer

    Quelle: Eurogamer

    Wie wichtig wäre dir ein reiner PvE-Modus in DMZ? Schreib es in die Kommentare!

  • Arc Raiders: Vier Tage gratis spielen zum größten Update Frozen Trail

    Arc Raiders: Vier Tage gratis spielen zum größten Update Frozen Trail

    Embark Studios macht Arc Raiders für vier Tage kostenlos spielbar. Vom 8. bis 12. Oktober kannst du den Extraction-Shooter auf Steam, PlayStation und Xbox gratis herunterladen und zocken. Der Anlass: Das bislang größte Update „Frozen Trail“ geht an den Start.

    Besonders spannend: Die Testphase kommt ohne Einschränkungen. Embark spricht davon, dass sie „Zugriff auf das komplette Spiel“ gewährt. Gesperrte Inhalte gibt es also nicht.

    Was steckt im Update Frozen Trail?

    Frozen Trail ist laut Eurogamer ein Update in Erweiterungs-Größe. Es bringt unter anderem:

    • eine riesige neue Map namens Pendola Pass
    • mehrere neue Arc-Gegner
    • neue Waffen und Gadgets
    • Änderungen an Munition und Crafting
    • einen klassischeren Battle Pass

    Es ist damit der erste große Umbau des Metagames. Die Details hat Embark in den vergangenen Tagen vorgestellt.

    Riesiger kegelförmiger Arc-Flugkörper schwebt mit Triebwerksflamme über einer nebligen Küstenlandschaft in Arc Raiders, davor die Silhouette eines Raiders
    Bildquelle: Eurogamer (https://www.eurogamer.net/arc-raiders-free-trial-frozen-trail)

    Kann ich den neuen Pendola Pass sofort spielen?

    Technisch ja, praktisch nicht ganz. Auch Free-Trial-Spieler dürfen die neue Map betreten. Sie muss aber erst durch Level-Fortschritt freigeschaltet werden, das kann also dauern. Der Trick: Hat ein Freund Pendola Pass schon freigespielt, kann er dich in sein Squad einladen und du kommst direkt mit.

    Was kommt nach dem Free Trial?

    Direkt im Anschluss lädt Embark zum PvE-Test. Vom 13. bis 20. Oktober ist der Schaden zwischen Spielern deaktiviert. Das formalisiert im Grunde das, was viele Lobbys ohnehin leben: freundliches Miteinander statt ständigem Beschuss. Viele Fans wünschen sich so einen Modus seit dem Launch.

    Lohnt sich der Einstieg jetzt?

    Aus unserer Sicht: ja, vor allem für Neugierige. Eurogamer weist darauf hin, dass Arc Raiders sein riesiges Launch-Publikum längst nicht mehr hat. Frozen Trail könnte Rückkehrer zurückholen. Weil das Update große Teile des Kernspiels verändert, ist es zugleich der beste Zeitpunkt für Neueinsteiger. Kosten entstehen nicht. Ob dein Fortschritt nach dem Trial bei einem Kauf erhalten bleibt, hat Embark in der Meldung nicht genannt, das solltest du vor dem Kauf prüfen.

    Raiderin in gelb-violettem Overall und grüner Jacke hält ein Gewehr und einen Helm in Arc Raiders
    Bildquelle: Eurogamer (https://www.eurogamer.net/arc-raiders-free-trial-frozen-trail)

    Quelle: Eurogamer

    Schaust du beim Free Trial vorbei oder wartest du auf den PvE-Test? Schreib es uns in die Kommentare!

  • Arc Raiders testet reinen PvE-Modus – und viele Ex-Spieler wollen deswegen zurückkehren

    Arc Raiders testet reinen PvE-Modus – und viele Ex-Spieler wollen deswegen zurückkehren

    Wer Arc Raiders wegen der ständigen Angst vor anderen Spielern aufgegeben hat, sollte jetzt genau hinschauen: Embark Studios testet erstmals eine Matchmaking-Option, bei der PvP komplett wegfällt. Der Extraction-Shooter, der bislang bewusst auf die Bedrohung durch andere Raiders gesetzt hat, bekommt damit für eine begrenzte Zeit eine reine PvE-Variante.

    Der Test läuft vom 13. bis zum 20. Oktober 2026 und ist über einen Toggle im Matchmaking erreichbar. Spieler können dann wählen, ob sie wie gewohnt im PvPvE-Modus antreten oder eine Runde ohne menschliche Gegner spielen wollen, in der nur noch die ARC-Maschinen die Bedrohung darstellen.

    Wann kann ich den PvE-Modus in Arc Raiders testen?

    Der Testzeitraum ist auf eine Woche begrenzt: vom 13. bis zum 20. Oktober 2026. In dieser Zeit steht der PvE-Modus als zusätzliche Option neben dem regulären PvPvE-Matchmaking zur Verfügung, ersetzt dieses also nicht. Wer teilnehmen will, braucht keine Anmeldung oder Zugangscode – der Toggle soll direkt im Spiel-Client auftauchen, sobald der Test startet. Wichtig für alle, die weiter im klassischen Modus unterwegs sein wollen: Die eigene Matchmaking-Wertung im PvPvE-Modus bleibt von den PvE-Runden unberührt, ein Wechsel zwischen beiden Varianten soll jederzeit möglich sein.

    Kommt der PvE-Modus dauerhaft ins Spiel?

    Genau das ist noch offen. Embark Studios betont ausdrücklich, dass es sich um einen reinen Test handelt und es keine Zusage für eine dauerhafte Einführung gibt. Das Studio will die gesammelten Daten und das Feedback der Community erst auswerten, bevor eine Entscheidung über die Zukunft des Modus fällt. Wer also schon jetzt fest mit einem dauerhaften PvE-Modus rechnet, könnte enttäuscht werden – die Tür steht offen, mehr aber vorerst nicht.

    Interessant ist vor allem die Reaktion der Community auf die Ankündigung. Auf Reddit hat ein Top-Kommentar zum Thema mittlerweile über 1.200 Upvotes gesammelt. Darin beschreiben zahlreiche ehemalige Spieler, dass sie Arc Raiders genau wegen des PvP-Frusts verlassen hatten – ständig von anderen Raiders überfallen zu werden, kurz bevor man mit seiner Beute die Extraction-Zone erreicht, war für viele der Hauptgrund zum Aufhören. Mit einem reinen PvE-Modus signalisieren nun genau diese Spieler große Bereitschaft, zurückzukehren und dem Spiel eine zweite Chance zu geben.

    Für die Praxis heißt das: Wer Arc Raiders wegen PvP-Ärger an den Nagel gehängt hat, kann ab dem 13. Oktober risikofrei reinschauen, ohne befürchten zu müssen, kurz vor der Extraction von einem menschlichen Gegner ausgeraubt zu werden. Ob sich daraus ein dauerhaftes Feature entwickelt, hängt maßgeblich davon ab, wie viele Spieler den Testzeitraum tatsächlich nutzen und wie das Feedback bei Embark ausfällt. Wer das Spiel selbst ausprobieren möchte, findet es auf der Steam-Store-Seite von Arc Raiders.

    Quelle: GameStar

    Würdet ihr wegen eines dauerhaften PvE-Modus zu Arc Raiders zurückkehren, oder gehört die Angst vor anderen Spielern für euch untrennbar zum Extraction-Shooter-Erlebnis? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Bungie kündigt Kurswechsel an: Marathon wird spürbar Destiny-ähnlicher

    Bungie kündigt Kurswechsel an: Marathon wird spürbar Destiny-ähnlicher

    Bungie schlägt bei Marathon ein neues Kapitel auf. Unter dem Titel „The Future of Marathon” hat der Entwickler angekündigt, seinen Extraction-Shooter spürbar zugänglicher und damit näher an die eigene Paradedisziplin Destiny heranzuführen. Den Auftakt macht im Dezember das Update „Symbiosis” – der erste von mehreren Schritten, mit denen Bungie das seit dem Launch schwächelnde Spiel wieder auf Kurs bringen will.

    Was bringt das Symbiosis-Update für Marathon im Dezember?

    Symbiosis erscheint am 8. Dezember 2026 und bringt laut Bungie den bislang größten Umbau seit Release. Kernstück ist Marathons erster dauerhafter PvE-Modus, der Spielern erstmals eine Alternative zum reinen PvPvE-Loop bietet. Dazu kommt mit „Bishop” eine neue Shell – ein auf Tempo und Nahkampf ausgelegter Roboter-Samurai. Die Zone Perimeter wird optisch und inhaltlich überarbeitet, inklusive eines neuen Pilzökosystems, zusätzlicher Sehenswürdigkeiten und eines Bosskampfs gegen die sogenannte „Tick Queen”. Hinzu kommen ein neuer, CyAc-gesponserter Sozialraum mit Schießstand, ein experimenteller Team-Deathmatch-Modus sowie ein überarbeitetes Einsteiger-Tutorial. Bungie löst damit auch den bisherigen starren Saison-Rhythmus auf: Statt fixer Termine sollen künftige große Updates erst dann erscheinen, wenn sie wirklich fertig sind. Nach dem „Nightfall Refresh” im Oktober und Symbiosis im Dezember soll im März 2027 mit „Fusion” ein drittes großes Update PvE, PvP und PvEvP stärker verzahnen. Details liefert der offizielle Bungie-Beitrag „Marathon Development Update – Nightfall Refresh and Symbiosis”.

    Spielszene aus dem Symbiosis-Update von Marathon mit dem Bosskampf gegen die Tick Queen
    Der neue Bosskampf gegen die „Tick Queen” ist Teil der überarbeiteten Zone Perimeter im Symbiosis-Update. Bildquelle: Bungie (bungie.net)
    Der überarbeitete Sunken Reservoir im Perimeter-Gebiet von Marathon nach dem Symbiosis-Update
    Auch der „Sunken Reservoir” im Perimeter-Gebiet bekommt mit Symbiosis ein neues Pilzökosystem spendiert. Bildquelle: Bungie (bungie.net)

    Warum steuert Bungie bei Marathon jetzt Richtung Destiny?

    Der Kurswechsel kommt nicht überraschend. Marathon startete am 5. März 2026 mit einem Steam-Rekord von rund 88.337 gleichzeitigen Spielern, verlor seither aber massiv an Zuspruch: Bis zum 24. September 2026 war der 24-Stunden-Spitzenwert auf nur noch rund 3.000 Spieler gefallen, ein Rückgang von etwa 96,5 Prozent. Schon während der „Server Slam”-Beta im Februar hatten viele Fans das Spiel als zu hart und frustrierend empfunden – auf Reddit war früh von einem „strafenden” Spielgefühl die Rede, während Steam-Reviews zumindest das Gunplay lobten. Bungie selbst räumt die Probleme inzwischen offen ein: Man habe erkannt, dass das Spiel „ziemlich nischig” geraten sei und vor allem „sweaty” PvP-Spieler anspreche, wie es im offiziellen Ankündigungsvideo „The Future of Marathon” heißt. Für viele Neueinsteiger sei der eigene Tod oft der einzige Lernschritt gewesen, den das Spiel geboten habe. Verschärft wird die Lage durch den wirtschaftlichen Druck bei Bungie: Erst im Juli 2026 strich Sony rund 292 Stellen am Bungie-Standort Bellevue, betroffen waren vor allem das Destiny-Team, aber auch Teile des Marathon-Teams. Der Kurswechsel ist also auch ein Versuch, ein wirtschaftlich angeschlagenes Projekt langfristig überlebensfähig zu machen.

    Wer steht eigentlich hinter dem neuen Marathon-Kurs?

    Ein Detail lohnt sich klarzustellen: Die vieldiskutierte Aussage „We all thought we were bringing extraction to the masses, and we didn’t” stammt nicht von Joe Ziegler, sondern von Kevin Yanes, Senior Design Lead bei Marathon. Ziegler, der das Spiel jahrelang als Game Director geprägt hatte, verließ Bungie bereits im Juli 2026 – vier Monate nach dem Launch und im selben Zeitraum wie die Sony-Sparrunde. Die Leitung von Marathon liegt seither bei Del Chafe III, der zuvor als Assistant Game Director tätig war, unterstützt von Creative Director Julia Nardin. Beide erklären den jetzigen Umbau ausdrücklich zur Chefsache und stehen im aktuellen Vidoc persönlich vor der Kamera.

    Für Marathon-Spieler bedeutet das konkret: Wer bislang am hohen Einstiegsdruck und der reinen PvPvE-Ausrichtung verzweifelt ist, bekommt ab Dezember mit dem dauerhaften PvE-Modus, dem Team-Deathmatch und dem entschärften Tutorial erstmals echte Alternativen, ohne gleich ins volle Risiko eines Extraction-Runs gehen zu müssen. Ob das reicht, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen, dürfte sich erst zeigen, wenn Symbiosis tatsächlich live ist. Bewegung gibt es derzeit ohnehin im ganzen Genre, etwa auch bei der Konkurrenz: Im Frozen-Trail-Update von Arc Raiders setzen die Entwickler zuletzt ebenfalls auf mehr Inhalte und Komfort für Einsteiger.

    Quelle: PC Gamer

    Habt ihr Marathon seit dem Release noch gespielt oder wartet ihr erst auf Symbiosis im Dezember? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Delta Force feiert 2. Jahrestag: Season “Reorientation” live, Modus “Detonation” startet

    Delta Force feiert 2. Jahrestag: Season “Reorientation” live, Modus “Detonation” startet

    Zwei Jahre Delta Force – das feiert Entwickler Team Jade ab dem 26. September 2026 mit einem dicken Update-Paket. Die Season “Reorientation” läuft schon seit ein paar Wochen und bringt einiges zum Jubiläum. Obendrauf legt das Team ab dem 27. September mit dem neuen Modus “Detonation” nach. Wir fassen zusammen, was ihr wissen müsst.

    Offizielles Key-Art zum zweiten Jahrestag von Delta Force mit Operatoren in taktischer Ausrüstung
    Bildquelle: Xbox Wire (news.xbox.com)

    Was steckt in der Season “Reorientation” von Delta Force?

    Die 2nd-Anniversary-Season dreht sich vor allem darum, den Einstieg für neue Spieler zu erleichtern und eingespielte Systeme zu polieren. Die wichtigsten neuen Inhalte im Überblick:

    • Neuer Support-Operator Rover mit seinem KI-gesteuerten Hund Clover, der Gegner aufspürt, Verbündete heilt und den Kampf durcheinanderbringt
    • Überarbeitete Extraction-Map Layali Grove 2.0 mit drei neuen Zonen und komplett neu gestalteten Wasserwegen
    • Neue Warfare-Map “The Mog”, die das ikonische Black-Hawk-Down-Setting aufgreift
    • Neuer Operations-Modus Polaris Patrol rund um Operator Desmoulins und ihr steuerbares Fahrzeug “Ruin” mit Turm, Granatwerfer und Wärmebildkamera
    • Neue Waffen wie das MDR-Sturmgewehr und die Thompson-Maschinenpistole
    • Jubiläums-Event vom 26. September bis 25. Oktober mit bis zu 3.900 kostenlosen Limited-Time Delta Tickets über Login- und Match-Missionen
    • Neues Kapitel im Delta-Force-Esport: Die RISE Series Season 2 läuft bereits, die besten Teams treffen beim Delta Force Invitational auf der DreamHack Stockholm aufeinander
    Der Hund Clover, treuer Begleiter des neuen Support-Operators Rover in Delta Force Season Reorientation
    Bildquelle: Xbox Wire (news.xbox.com)
    Neue Angelstelle in der überarbeiteten Extraction-Map Layali Grove 2.0 in Delta Force
    Bildquelle: Xbox Wire (news.xbox.com)

    Was bringt der neue Modus “Detonation” ab dem 27. September?

    Einen Tag nach dem offiziellen Jubiläum schiebt Delta Force den Beta-Modus “Detonation” nach. Dahinter steckt ein klassischer 5v5-Bombenmodus: Ein Team greift an und muss den Sprengsatz an einer von mehreren Bombenstellen platzieren, das andere verteidigt oder entschärft rechtzeitig. Das Grundgerüst erinnert stark an Counter-Strike oder Valorant, kommt aber mit dem gewohnten Gunplay, der Waffen-Individualisierung und den Operator-Fähigkeiten von Delta Force daher. Falls euch das an einen anderen Taktik-Shooter mit ähnlichem Fokus erinnert: Erst kürzlich hat auch Counter-Strike 2 mit dem Rush-Hour-Update einen neuen kompetitiven Modus spendiert. Wer ab dem 27. September “Detonation” spielt und die täglichen Missionen erledigt, kassiert zusätzliche Delta Tickets obendrauf.

    Was sagt Game Director Shadow Guo zum Feedback der letzten zwei Jahre?

    Im Interview mit Xbox Wire zieht Game Director Shadow Guo Bilanz: “Two years went faster than we expected”, sagt er zum Jubiläum. Das Team habe genau hingeschaut, wo neue Spieler beim Einstieg hängen bleiben und was erfahrene Spieler bei jedem Match wiederholen müssen – solche kleinen Reibungspunkte würden in Summe viel Spielzeit kosten. Sein Fazit zur Community: “Players have stayed with us, challenged us, and helped us see the game more clearly”, so Guo, der sich im Namen des gesamten Teams bei den Spielerinnen und Spielern bedankt.

    Zur Einordnung: Delta Force ist seit dem Release im September 2024 in China und dem globalen Early-Access-Start im Dezember 2024 zu einem der größten Free-to-Play-Extraction-Shooter überhaupt gewachsen und mischt seither kräftig in einem Markt mit, den lange Escape from Tarkov dominiert hat. Zuletzt hat sich mit dem Frozen-Trail-Update von Arc Raiders ein weiterer Konkurrent mit frischem Live-Service-Content gemeldet. Elf Seasons nach dem Start zeigt “Reorientation”, dass Team Jade nicht nur neue Maps und Operatoren nachschiebt, sondern auch an Grundlagen wie Matchmaking und Einstieg schraubt.

    Für die Jubiläums-Belohnungen müsst ihr nicht viel tun: Wer sich am 26. September einloggt und eine Runde spielt, sichert sich laut der offiziellen Ankündigung die Day-1-Gift-Box inklusive 1.000 garantierter Delta Tickets. Ab dem 27. September kommen tägliche Missionen rund um “Detonation” dazu, über die sich die restlichen der insgesamt 3.900 Tickets bis zum 25. Oktober einsammeln lassen. Delta Force ist plattformübergreifend kostenlos, unter anderem auf Steam, spielbar.

    Aus unserer Sicht macht Delta Force gerade das Richtige für ein Live-Service-Spiel im dritten Jahr: Statt nur Kosmetik nachzuschieben, geht das Team strukturelle Probleme an und baut mit “Detonation” parallel einen kompetitiven Modus für neue Zielgruppen. Ob das reicht, um im hart umkämpften Extraction- und Tac-Shooter-Markt weiter zu wachsen, wird sich zeigen.

    Quelle: Xbox Wire

    Feiert ihr den zweiten Geburtstag von Delta Force mit, oder zieht es euch eher zu “Detonation” als neuem kompetitiven Modus? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

  • Arc Raiders: Frozen-Trail-Update bringt neue Map, ARC-Gegner und dekorierbare Outposts

    Arc Raiders: Frozen-Trail-Update bringt neue Map, ARC-Gegner und dekorierbare Outposts

    Arc Raiders bekommt sein bislang größtes Update seit dem Release: Am 8. Oktober 2026 rollt Entwickler Embark Studios das “Frozen Trail”-Update aus, und das Paket ist laut ersten Previews deutlich umfangreicher als erwartet. Neben einer komplett neuen Schnee-Map gibt es einen fiesen frischen ARC-Gegnertyp samt Waffen-Upgrade-System und mit den “Outposts” erstmals einen persönlichen Rückzugsort, den Raider selbst einrichten können.

    Was bringt das Frozen-Trail-Update für Arc Raiders mit?

    Herzstück des Updates ist die neue Karte Pendola Pass: ein verschneites, ehemals italienisches Bergdorf, das einst als Umschlagplatz für das Exodus-Projekt diente und jetzt unter einer dicken Schneedecke liegt. Die Map setzt stark auf Höhenunterschiede, offene Hänge und enge Gassen zwischen den Ruinen, was taktisch ganz neue Wege eröffnet, ARC-Patrouillen zu umgehen oder Gegner aus der Distanz zu erwischen. Auf der offiziellen Arc-Raiders-Website von Embark Studios gibt es bereits erste Konzeptbilder der neuen Region.

    • Neue Map “Pendola Pass”: verschneites Bergdorf mit viel Höhenunterschied, offenen Flächen und engen Korridoren.
    • Neue ARC-Gegner: der vierbeinige “Bully” rennt aggressiv mit aufgesetztem Geschützturm an, der hundeähnliche “Skulker” hält Abstand für präzise Fernschüsse, und die turmartige “Hydra” feuert mit sechs Waffen gleichzeitig auf mehrere Ziele.
    • Endgame-Boss “Frigate”: ein fliegender, schiffsartiger ARC-Koloss, auf dem Raider herumklettern und Hindernisse umgehen müssen, um an die Beute im Inneren zu kommen.
    • Waffen-Amplifikation: An einer neuen Forschungsbank lassen sich Waffen auf eine zusätzliche Qualitätsstufe aufwerten und erhalten Spezialeffekte wie Brandmunition oder Dauerfeuer. Dazu kommen zwei neue Waffen, das Sturmgewehr “Stiletto” und der Revolver “Bantam”.
    • Personalisierbare Outposts: ein eigener Stützpunkt außerhalb von Speranza, den man mit Möbeln, Deko und Werkbänken einrichten kann.
    Ein vermummter Raider in winterlicher Ausrüstung mit Pistole in Arc Raiders.
    Bildquelle: Embark Studios / ARC Raiders

    Wie funktionieren die neuen Outposts genau?

    Die Outposts sind quasi das persönliche Basislager jedes Raiders: ein Ort abseits der zentralen Siedlung Speranza, den man mit Trophäen, Möbeln und verschiedenen Werkbänken vollstellen kann. Praktisch wird das Ganze auch, denn eine voll ausgebaute Forschungs-Workstation im Outpost schaltet eine fünfte Qualitätsstufe für einen Teil der Waffen frei. Wer aktuell hofft, frei durch seinen Outpost laufen zu können, muss sich noch gedulden: Zum Start ist das Ganze eher ein Menü mit Deko-Optionen als ein begehbarer Raum, Embark Studios hat aber bereits angedeutet, das Feature perspektivisch weiter auszubauen.

    Wann erscheint das Frozen-Trail-Update?

    Der Termin steht fest: Das Frozen-Trail-Update erscheint am 8. Oktober 2026 für alle Plattformen, auf denen Arc Raiders läuft. Den offiziellen Ankündigungstrailer “Frozen Trail: First Look” hat Embark Studios bereits veröffentlicht, samt erstem Blick auf Pendola Pass, die neuen ARC-Typen und die frischen Waffen. Wer sich selbst ein Bild machen will, findet Arc Raiders unter anderem auf der offiziellen Steam-Seite.

    Warum ist das Update für Arc Raiders gerade jetzt so wichtig?

    Zur Einordnung lohnt ein Blick zurück: Arc Raiders ist seit dem Release im Oktober 2025 einer der größten Überraschungserfolge im Extraction-Shooter-Genre, mit Spitzenwerten von mehreren Hunderttausend gleichzeitigen Spielern und Millionen verkauften Exemplaren binnen weniger Monate. Inzwischen ist der tägliche Spielerzuspruch spürbar abgeflacht, wie es bei Live-Service-Titeln nach dem Launch-Hype fast immer passiert. Genau deshalb ist “Frozen Trail” ein wichtiger Gradmesser: Es ist das erste große Content-Update seit Monaten, das nicht nur neue Kulissen liefert, sondern mit dem Waffen-Amplifikationssystem auch spürbar ins Loadout-Gameplay eingreift und mit den Outposts eine echte Langzeit-Motivation abseits der Raids schaffen soll. Ob das reicht, um Spieler zurückzuholen, dürfte sich in den Wochen nach dem 8. Oktober zeigen. Entwicklerstudio Embark Studios setzt damit klar auf Content-Tiefe statt auf reine kosmetische Häppchen.

    Quelle: PC Gamer

    Was haltet ihr vom Frozen-Trail-Update: Freut ihr euch mehr auf die neue Map oder auf die Outposts? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • RIFTSTORM startet in den Early Access: Koop-Extraction-Shooter im Mythic-Protocol-Universum

    RIFTSTORM startet in den Early Access: Koop-Extraction-Shooter im Mythic-Protocol-Universum

    Nach rund fünf Jahren Entwicklungszeit ist es soweit: RIFTSTORM vom Studio Confiction Labs startet offiziell in den Early Access auf Steam. Das Koop-PvE-Extraction-Game siedelt sich im sogenannten Mythic-Protocol-Universum an und schickt Spielerinnen und Spieler als „Weaver“ in gefährliche Einsätze gegen mythische Bedrohungen. Wie bei Early-Access-Titeln üblich, dürfte der weitere Feinschliff an Inhalten und Balance in den kommenden Monaten stark von Feedback aus der Community abhängen, bevor irgendwann ein vollständiger 1.0-Release folgen könnte.

    Offizielles Key Art zu RIFTSTORM (Mythic Protocol) mit drei Weaver-Charakteren im Kampf
    Bildquelle: Confiction Labs, offizielles Pressematerial

    Das bietet RIFTSTORM zum Early-Access-Start

    • Fünf spielbare Weaver-Charaktere: Rook, Starling, Hertz, Botsy und Caracal, jeweils mit eigenen Fähigkeiten und Spielstilen
    • Rund 30 Startwaffen für unterschiedliche Kampftaktiken
    • Solo-Modus oder Koop-Einsätze im 3er-Squad
    • Ein Progressionssystem rund um sogenannte „Periapts“, mit denen Ausrüstung und Fähigkeiten dauerhaft verbessert werden können
    • Roguelite-Elemente, die jeden Run unterschiedlich verlaufen lassen
    Charakterillustration der RIFTSTORM-Weaver Starling und Rook in stilisierten Umhängen
    Bildquelle: Confiction Labs, offizielles Pressematerial

    Warum der Zeitpunkt für den Start kein Zufall ist

    Extraction-Shooter erleben gerade eine echte Hochphase: Vom Genre-Urgestein bis zu neuen Indie-Produktionen buhlen aktuell zahlreiche Titel um dieselbe Zielgruppe, die Lust auf risikoreiche Koop-Einsätze mit echtem Verlustpotenzial hat. Dass Confiction Labs sich fünf Jahre Zeit für RIFTSTORM genommen hat, spricht dafür, dass hier nicht einfach ein schneller Trend-Aufsatz entstehen sollte, sondern ein eigenständiges Setting mit Mythologie-Bezug. Aus unserer Sicht ist besonders die Kombination aus festen Charakteren mit individuellen Fähigkeiten und dem Periapt-Progressionssystem interessant – das erinnert stellenweise an Hero-Shooter-Mechaniken, gepaart mit dem Nervenkitzel klassischer Extraction-Titel. Ob das Spielgefühl trägt, muss sich im Early Access erst noch zeigen, immerhin ist der Feinschliff an Balance und Content-Umfang bei diesem Genre erfahrungsgemäß entscheidend für den langfristigen Erfolg. Gerade weil das Extraction-Genre inzwischen von großen wie kleinen Studios gleichermaßen bedient wird, dürfte sich RIFTSTORM vor allem über sein Charaktersystem und das Mythologie-Setting von der Konkurrenz abheben müssen, um dauerhaft eine eigene Spielerbasis aufzubauen.

    Quelle: PR Hound, Games Press

    Habt ihr Lust, euch als Weaver in den Riftstorm zu stürzen? Erzählt uns in den Kommentaren, welcher Charakter euch am meisten reizt!

  • ARC Raiders: Update 1.39.0 ändert Matchmaking und bringt neue Bugfixes

    ARC Raiders: Update 1.39.0 ändert Matchmaking und bringt neue Bugfixes

    Embark Studios dreht weiter an den Stellschrauben: Für ARC Raiders, aktuell einer der meistgespielten Extraction-Shooter überhaupt, ist am 28. Juli das Live-Update 1.39.0 erschienen. Im Fokus stehen diesmal weniger neue Inhalte als vielmehr Balancing beim Matchmaking und ein paar längst fällige Bugfixes.

    Das ändert sich mit Update 1.39.0

    Wir haben die wichtigsten Punkte aus den offiziellen Patch Notes für euch zusammengefasst:

    • Verteidigungs-Gefechte fließen künftig deutlich schwächer in die Matchmaking-Aggressions-Wertung ein als Kämpfe, die ihr selbst beginnt
    • Die Gegner-Typen Seeker und Wolfpack verursachen keinen inkonsistenten, teils überhöhten Schaden mehr
    • Trinkets aus dem älteren Update 1.33.0 lassen sich jetzt stapeln statt nur einzeln zu tragen
    • Neues “Dweller”-Outfit ist ab sofort im Store erhältlich
    • Überarbeitete Fußschritt-Audio unter Wasser für besseres Stealth-Feedback
    • Kollisions-Fixes auf den Karten Dam Battlegrounds und Buried City
    • Generelle Aufräumarbeiten an UI- und Progressions-Bildschirmen

    Warum die Matchmaking-Änderung mehr Gewicht hat als sie klingt

    Die neue Gewichtung bei Verteidigungs-Gefechten ist die eigentlich relevante Änderung im Patch. Bisher wurden Spieler, die sich nur gegen aggressive Gegner zur Wehr setzten, in ihrer Aggressions-Wertung genauso hochgestuft wie Spieler, die aktiv Jagd auf andere Raider machen – und landeten dadurch in stärkeren Lobbies, obwohl sie eigentlich nur überleben wollten. Für die Community, die sich seit Wochen über unfaire Matchmaking-Lobbies beschwert, ist das ein direktes Signal, dass Embark zuhört. Ob es reicht, um das Grundproblem zu lösen, wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen, wenn genug Daten aus echten Matches vorliegen.

    Offizieller ARC-Raiders-Store-Update-Header mit Ausrüstung und Charakteren
    Bildquelle: Embark Studios, offizielles Pressematerial

    ARC Raiders befindet sich seit Wochen im Spielerzahlen-Aufwind: Laut SteamDB kletterten die Concurrent-Player-Zahlen in den letzten 30 Tagen um rund 37 Prozent. Häufige, kleinteilige Updates wie 1.39.0 sind dabei Teil der Strategie von Embark, das Spiel nach dem Release-Hype nicht wieder abflachen zu lassen – ein Muster, das man aus anderen Extraction-Shootern kennt, wo die ersten Monate nach Launch über den langfristigen Erfolg entscheiden.

    Quelle: ARC Raiders (offiziell), MP1st

    Merkt ihr das neue Matchmaking schon in euren Runden? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!