Tag: Gears of War: E-Day

  • Gears of War: E-Day startet am Dienstag auf Steam – Metacritic 87, Premium-Spieler zocken schon

    Gears of War: E-Day startet am Dienstag auf Steam – Metacritic 87, Premium-Spieler zocken schon

    Sieben Jahre nach Gears 5 ist die Wartezeit vorbei: Gears of War: E-Day führt die Steam-Release-Woche an. Offizieller Start ist am Dienstag, den 6. Oktober, um 17 Uhr deutscher Zeit – auf Steam ebenso wie im PC Game Pass.

    Wann und wo erscheint Gears of War: E-Day?

    Der Shooter von The Coalition kommt am 6. Oktober 2026 für den PC. Wer die Premium Edition vorbestellt hat, darf bereits seit dem 1. Oktober spielen – fünf Tage Vorsprung gibt es nur gegen Aufpreis. Plant außerdem Platz ein: Rund 120 GB will das Spiel auf eurer SSD haben.

    Wie gut sind die ersten Tests?

    Sehr gut. Auf Metacritic steht E-Day laut GameStar bei 87 Punkten – damit ist es das bestbewertete Gears seit Gears of War 3. GameStar selbst vergibt 86 Punkte. Spielerisch hat The Coalition die Formel kaum angetastet: Ihr klebt hinter Deckungen, sägt euch durch Locust-Viecher und bekommt die für die Reihe typische deftige Gewaltdarstellung serviert. Neu sind die überarbeitete Bewegung mit flüssigerem Sprinten und Klettern. Technisch setzt das Spiel auf die Unreal Engine 5.

    Worum geht es in E-Day?

    E-Day ist ein Prequel. Die Story spielt 14 Jahre vor dem ersten Gears of War, genau an dem Tag, an dem die Locust-Horde zum ersten Mal aus dem Boden bricht. Für Neueinsteiger ist das praktisch: Ihr müsst die Vorgänger nicht kennen, um den Einstieg zu finden. Warum das Studio dabei bewusst auf mehr Blut setzt, haben wir in unserem Bericht zur Gore-Entscheidung von The Coalition aufgegriffen.

    Was erscheint sonst noch diese Woche auf Steam?

    Die Woche ist ohnehin vollgepackt. Laut GameStar starten unter anderem:

    • Aion 2: Free2Play-MMORPG mit Luftkämpfen und einer Welt, die 36-mal größer sein soll als beim Original
    • STAR WARS: Galactic Racer: Rennspiel mit Roguelike-Anleihen, in dem Rammen und Takedowns erlaubt sind
    • Clive Barker’s Hellraiser: Revival: Survival-Horror mit Pinhead, wieder gesprochen von Doug Bradley
    • Order of the Sinking Star: Puzzle-Adventure von Braid-Schöpfer Jonathan Blow mit über 1.000 Rätseln

    Aus unserer Sicht ist E-Day damit der klare Pflichttermin für alle, die auf PC lange auf neuen Gears-Nachschub gewartet haben – zumal der Game Pass den Einstieg günstig macht.

    Quelle: GameStar

    Springt ihr direkt am Dienstag ein oder wartet ihr auf Patches? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Gears of War: E-Day – Warum The Coalition bewusst mehr Gore einbaut

    Gears of War: E-Day – Warum The Coalition bewusst mehr Gore einbaut

    Gears of War: E-Day hat schon vor dem offiziellen Start ein solides Publikum gefunden: Frühe Reviews fallen lobend aus, und auch die ersten Spielerzahlen sollen laut Eurogamer stark sein. Jetzt erklären die Entwickler von The Coalition, warum das Spiel so viel Blut, Dismemberment und Brutalität zeigt wie kaum ein Teil zuvor.

    Warum wurde die Gewalt in Gears of War: E-Day verstärkt?

    Im Gespräch mit Eurogamer sagt Studio-Art-Director Aryan Hanbeck, das Team habe das Gefühl gehabt, dass Fans gegenüber der Gewalt in der Reihe etwas abgestumpft seien. In den letzten Teilen sei das Blut stilisierter gewesen. Diesmal wollte The Coalition es realistischer machen – nicht so sehr, dass es Spieler anekelt, aber genug, damit man jeden einzelnen Kill spürt.

    Creative Director Matt Searcy spricht von einer „großen Investition in Gore“. Dazu gehören laut Hanbeck Skelette in allen Körpern, kreative Dismemberment-Effekte und Blutlachen. Besonders viel Arbeit stecke in einem guten Headshot: Sound, Effekte, die Höhe der Blutfontäne, der Nebel danach und die Reaktion des Körpers seien aufeinander abgestimmt.

    Wie passt die Brutalität zum Ton der Reihe?

    Brand Director Nicole Fawcett betont, dass Gears sich nie zu ernst nehmen wolle. Der Kontrast mache die Reihe aus: düstere Kriegsszenen auf der einen, Galgenhumor und Squad-Banter auf der anderen Seite. Selbst der wortkarge Marcus Fenix soll zwischendurch einen trockenen Spruch liefern. Die Gewalt dient laut Searcy außerdem als Ventil: Jede Kampfbegegnung sei wie eine gespannte Feder aufgebaut, die sich in einem befriedigenden Kill entlädt.

    Neu ist, dass die Geschichte stärker um Menschen und zivile Opfer kreist, während die Locust in der Stadt Kalona auftauchen. Dadurch wirkt die Gewalt näher an der Realität. Eurogamer ordnet den Look eher als Tarantino-Stil denn als Satire ein.

    Was müssen Spieler zu Start und Season 1 wissen?

    • Der allgemeine Release ist am 6. Oktober, Early-Access-Spieler können schon jetzt loslegen.
    • Season 1 startete gestern mit dem Early Access und läuft acht Wochen bis zum 1. Dezember.
    • Ranked-Modi für PvP folgen am 13. Oktober.
    • Einen vollständigen Test mit Horde und PvP kündigt Eurogamer für nächste Woche an.

    Aus unserer Sicht ist der Schritt konsequent: Wer die Reihe wegen ihrer Wucht spielt, bekommt hier ein Spiel, das diese Wucht in jedes Detail packt. Ob die Dosis für jeden passt, ist Geschmackssache – wer mit Gore wenig anfangen kann, sollte die Eindrücke vor dem Kauf genau lesen. Spannend bleibt, wie sich die Brutalität im Multiplayer-Alltag anfühlt, den die Entwickler im Interview nicht im Detail beleuchten.

    Spielszene aus Gears of War: E-Day mit Soldaten im Kampf gegen die Locust
    Bildquelle: Eurogamer (https://www.eurogamer.net/we-felt-that-fans-were-getting-a-bit-desensitised-to-the-violence-gears-of-war-e-day-devs-made-a-big-investment-in-gore-and-weirdly-it-works)
    Weitere Spielszene aus Gears of War: E-Day in der zerstörten Stadt Kalona
    Bildquelle: Eurogamer (https://www.eurogamer.net/we-felt-that-fans-were-getting-a-bit-desensitised-to-the-violence-gears-of-war-e-day-devs-made-a-big-investment-in-gore-and-weirdly-it-works)

    Quelle: Eurogamer

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