Tag: GTA 6

  • GTA 6: Vice City ist fast doppelt so groß wie Los Santos aus GTA 5

    GTA 6: Vice City ist fast doppelt so groß wie Los Santos aus GTA 5

    Wie riesig wird die Karte von GTA 6 eigentlich wirklich? Reddit-Nutzer u/Haykguy hat sich die Mühe gemacht und ein Vergleichsvideo gebastelt, das die Umrisse von Vice City direkt über die Karte von Los Santos aus GTA 5 legt. Das Ergebnis: Vice City wirkt gewaltig.

    Laut der Rekonstruktion kommt Vice City allein als reine Stadtfläche auf rund 16,6 Quadratkilometer, während der Stadtanteil von Los Santos in GTA 5 bei etwa 9,1 Quadratkilometern liegt. Damit wäre Vice City fast doppelt so groß wie der reine Stadtteil von Los Santos – und das, obwohl beide Karten jenseits der Stadtgrenzen noch deutlich mehr Fläche bieten.

    Wie groß wird Vice City im Vergleich zu Los Santos wirklich?

    Wichtig zu wissen: Die Zahlen aus dem Video stammen nicht von einer offiziellen Rockstar-Karte, sondern von der Community-Rekonstruktion des sogenannten GTA-6-Mapping-Projekts. Die tatsächlichen Proportionen können also noch abweichen, sobald Rockstar Games selbst genaue Angaben macht. Die Grundaussage passt aber ins Bild: Rockstar-North-Co-Studioleiter Rob Nelson hatte in der Rockstar Newswire bereits bestätigt, dass Vice City rund doppelt so groß wie Los Santos ausfällt und die Vororte sogar rund elfmal mehr Fläche einnehmen als in GTA 5.

    Wie haben sich die Kartengrößen der GTA-Reihe über die Jahre entwickelt?

    Ein Blick zurück zeigt, wie sehr Rockstar bei jedem neuen Teil nachgelegt hat. Liberty City aus GTA 3 kam noch auf rund 7,4 Quadratkilometer, mit GTA 4 wuchs die Stadt auf etwa 16,1 Quadratkilometer. Mit GTA San Andreas und gleich drei Städten – Los Santos, San Fierro und Las Venturas – sprang die Gesamtfläche auf rund 38 Quadratkilometer. GTA 5 legte mit Los Santos und dem ländlichen Blaine County noch mal drauf und kommt inklusive Umland auf fast 76 Quadratkilometer. GTA 6 dürfte diese Entwicklung fortsetzen, denn Leonida soll insgesamt deutlich mehr Fläche bieten als nur die Stadt Vice City.

    Für Spieler bedeutet das vor allem: mehr Wege, mehr Erkundung, mehr Zeit im Auto oder auf dem Motorrad. Offene Fragen zum bisherigen Gameplay-Material gibt es ohnehin schon genug, und die Kartengröße dürfte noch für einige Diskussionen sorgen, sobald Rockstar handfeste Zahlen liefert. Bis dahin bleibt es bei Community-Schätzungen wie dieser – ähnlich detailversessen zeigten sich Fans zuletzt auch bei anderen Aspekten rund ums Spiel, etwa als Fans Macca the Gator aus der Collector’s Edition kurzerhand selbst nachdruckten.

    Offiziell äußert sich Rockstar Games traditionell erst kurz vor Release ausführlich zu technischen Details wie der exakten Kartengröße. Bis dahin dürfte die Community weiter fleißig Screenshots, Trailer-Frames und Leaks zusammenpuzzeln, um sich ein genaueres Bild von Leonida zu machen.

    Quelle: GameStar

    Was sagt ihr: Wird euch Vice City schon zu groß, oder kann eine GTA-Karte gar nicht riesig genug sein? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • GTA 6: Fans drucken Macca the Gator aus der 400-Dollar-Box einfach selbst nach

    GTA 6: Fans drucken Macca the Gator aus der 400-Dollar-Box einfach selbst nach

    Rockstar hat die Collector’s-Box zu GTA 6 vorgestellt – und die Community hat direkt reagiert. Für satte 399,99 US-Dollar gibt es die “Goodtime State – Vice City Collection”, ein Merch-Paket rund um die fiktive Leonida-TV-Show “Macca the Gator”. Das eigentliche Spiel ist da NICHT inklusive, das kostet extra. Innerhalb eines einzigen Tages haben Fans das Herzstück der Box, eine sechs Zoll große Alligator-Figur, per 3D-Drucker nachgebaut und die Druckdatei kostenlos ins Netz gestellt.

    Laut der offiziellen Ankündigung im Rockstar Newswire ist die Box ab dem 19. November limitiert verfügbar und nur in kleiner Stückzahl vorbestellbar. Klar, dass sich nicht jeder Fan das komplette Paket für 400 Dollar ins Regal stellen will – vor allem, wenn das eigentliche Spiel separat bezahlt werden muss.

    Was steckt in der 400-Dollar-Collector’s-Box zu GTA 6?

    Insgesamt umfasst das Set elf Artikel, die alle auf die In-Game-Marke “Macca the Gator” einzahlen. Darunter:

    • Die namensgebende Macca-the-Gator-Figur mit aufklappbarem Sockel als verstecktem Fach
    • Eine Sonnenbrille vom Typ Oakley Frogskins im Leonida-Design
    • Eine Umhängetasche mit “Leonida Keys”-Motiv
    • Eine New-Era-9FORTY-Cap mit Collection-Branding
    • Weitere Kleidungs- und Deko-Artikel im Vice-City-Look

    Besonders die Alligator-Figur mit ihrem geheimen Stash-Fach im Sockel ist für viele Fans der eigentliche Grund, sich mit der Box zu beschäftigen – auch ohne die vollen 400 Dollar dafür auszugeben.

    Wie schnell haben Fans die Macca-the-Gator-Figur nachgebaut?

    Kaum war die Box offiziell, tauchten auf X bereits erste Fotos von 3D-gedruckten Nachbauten auf. Ein 3D-Artist hat die Figur laut eigener Aussage innerhalb eines Tages nahezu 1:1 nachmodelliert, unter anderem weil sie in der gewünschten Größe nicht am Stück auf den eigenen Drucker passte und deshalb in Schwanz und Sockel aufgeteilt werden musste.

    https://x.com/Top5Gamingx/status/2103512153219039610

    Kurz danach landete eine fertige Druckdatei auf der Plattform Cults3D, wo Nutzer sie unter einem “Pay what you want”-Modell herunterladen können – man zahlt also nur so viel, wie man selbst für angemessen hält, statt der vollen 400 Dollar für die Rockstar-Box. Empfohlen wird der Druck in Resin bei rund 16 Zentimetern Höhe, um möglichst nah an die Vorlage heranzukommen.

    Unsere Einordnung: Interessant ist der Kontrast zu Rockstars sonstigem Kurs gegenüber Community-Inhalten. Bei Eingriffen ins eigentliche Spiel, etwa bei Mods, geht das Studio zuletzt spürbar härter vor. Bei reinem Merchandise-Fanwerk wie diesem 3D-Druck, das weder Code noch Spielinhalte betrifft, gibt es bislang keinerlei öffentliche Reaktion von Rockstar – wohl auch, weil hier niemand am Spiel selbst herumbastelt, sondern nur ein Sammlerstück nachgebaut wird.

    Wer selbst drucken will: Ein 3D-Drucker mit Resin-Fähigkeit reicht, die Datei ist kostenlos beziehungsweise gegen freiwillige Spende erhältlich, ein Rockstar-Account oder eine Vorbestellung der Collector’s Box braucht es dafür nicht.

    Quelle: IGN

    Hättet ihr euch die echte Box für 400 Dollar gekauft oder reicht euch der Eigenbau? Schreibt’s uns in die Kommentare und teilt den Artikel mit eurer Crew!

  • Xbox erklärt: Anteil an GTA-6-Vorbestellungen entspricht dem eigenen Konsolenmarktanteil

    Xbox erklärt: Anteil an GTA-6-Vorbestellungen entspricht dem eigenen Konsolenmarktanteil

    Kaum ein Spiel wird 2026 so genau beobachtet wie GTA 6 – und das gilt längst nicht nur für Verkaufszahlen, sondern auch für die Frage, welche Konsole im Vorbestellungs-Rennen vorn liegt. Diese Woche sorgte ein Bericht des Verge-Journalisten Tom Warren für Wirbel, der von internen Xbox-Quellen erfahren haben will, dass die GTA-6-Vorbestellungen “heavily skewed toward PS5” seien – zu Deutsch: stark in Richtung PS5 verschoben. Warren sprach dabei sogar von weiteren “Alarmglocken” für die Plattform. Jetzt hat sich Xbox-Chief-Strategy-Officer Matthew Ball direkt auf X zu Wort gemeldet und versucht, die Wogen zu glätten.

    Warum streiten Xbox und PlayStation über die GTA-6-Vorbestellungen?

    Auslöser des Streits sind Zahlen des Marktforschers Sensor Tower, die aktuell die Runde machen: Von rund 4,3 Millionen erfassten GTA-6-Vorbestellungen sollen demnach etwa 77 Prozent auf die PS5 entfallen, während nur rund 23 Prozent an Xbox Series X|S gehen. Für Außenstehende liest sich das zunächst wie ein deutlicher Rückstand von Microsofts Konsole. Genau dieses Bild wollte Ball nicht unwidersprochen stehen lassen, nachdem der Bericht die Runde gemacht hatte.

    Was genau hat Xbox-Stratege Matthew Ball gesagt?

    In einer direkten Antwort an Tom Warren schrieb Ball wörtlich: “Tom, we are very happy with GTA VI pre-orders. The title is breaking records for XBOX, we expect even more records will be broken throughout the fall, and our internal analysis shows our share of pre-orders to be matching our share of the console market.” Übersetzt: GTA 6 breche für Xbox eigene Rekorde, im Laufe des Herbstes würden noch mehr folgen, und laut interner Analyse entspreche der Xbox-Anteil an den Vorbestellungen exakt dem allgemeinen Marktanteil der Konsole gegenüber der PlayStation. Mit anderen Worten: Xbox verliere relativ gesehen keinen Boden, sondern bewege sich bei GTA 6 genauso wie sonst auch im Konsolenmarkt üblich.

    Wie ist der Vorbestellungs-Streit zwischen Xbox und PlayStation einzuordnen?

    Rivalitäten zwischen den Konsolenlagern sind bei großen Multiplattform-Titeln nichts Neues – schon bei früheren Blockbustern wurde jede Verkaufszahl parteiisch ausgeschlachtet, um die eigene Plattform besser dastehen zu lassen. Neu ist hier der Ton: Statt zu schweigen, ging Ball öffentlich in die Konfrontation – ein Novum, da Microsoft interne Verkaufszahlen sonst selten kommentiert. Für Spielerinnen und Spieler ändert der Schlagabtausch praktisch nichts, wer GTA 6 vorbestellt hat, bekommt das Spiel unabhängig davon, wessen Zahlen stimmen. Bemerkenswert bleibt dennoch, wie hitzig die Debatte um releasenahe Statistiken geführt wird, obwohl weder Sony noch Microsoft geprüfte, offizielle Zahlen veröffentlicht haben.

    Wer sich vorab noch genauer mit dem kommenden Titel beschäftigen möchte, findet in unserem Überblick zu offenen Gameplay-Fragen zu GTA 6 weitere Einordnung, während wir kürzlich auch berichtet haben, wie Rockstar kurz vor dem Launch die Mod-Regeln verschärft hat.

    Ob sich der Vorbestellungs-Vorsprung der PS5 tatsächlich in dieser Höhe bestätigt oder Balls Einordnung näher an der Realität liegt, lässt sich von außen kaum überprüfen – geprüfte Zahlen von Sony oder Microsoft gibt es bislang nicht. Mehr Infos zum Spiel selbst gibt es auf der offiziellen GTA-6-Seite sowie in Balls Original-Statement auf X.

    https://x.com/ballmatthew/status/2103210685920424384

    Quelle: IGN

    Was haltet ihr von Balls Kontern – reine PR-Beruhigung oder eine faire Einordnung der Zahlen? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • GTA 6: Diese großen Fragen lässt das bisherige Gameplay-Material offen

    GTA 6: Diese großen Fragen lässt das bisherige Gameplay-Material offen

    Das GTA-6-Gameplay-Material sorgt seit Wochen für Gesprächsstoff. Am 27. August ist Rockstars rund 26-minütiger “Extended Look” erschienen und hat Jason, Lucia sowie große Teile von Vice City und dem Bundesstaat Leonida gezeigt. Trotzdem bleiben laut einer aktuellen Analyse von GameStar und GamePro etliche wichtige Fragen offen.

    Was verrät GTA 6 bislang nicht über den Online-Modus?

    Zum Multiplayer-Teil von GTA 6 hat Rockstar bis heute kein einziges Wort verloren. Weder wie GTA Online in Leonida weitergeführt wird, noch ob es einen komplett neuen Online-Ableger gibt, ist bekannt. Für viele Fans ist das die größte Leerstelle im bisherigen Material – schließlich hängt an GTA Online ein Millionenpublikum, das seit Jahren auf Nachschub wartet.

    Wie viel vom kompletten Kartenumfang Leonidas haben wir wirklich gesehen?

    Der Extended Look zeigt zwar eine dichte Großstadt im Miami-Stil sowie Sumpf- und Küstengebiete drumherum, doch laut GameStar und GamePro war das nur ein Bruchteil. Rockstar selbst betont, dass das Spiel vor lauter Inhalten kaum vollständig zu präsentieren sei. Wie groß Leonida am Ende wirklich ausfällt und was hinter den gezeigten Vierteln steckt, bleibt Spekulation. Auch Gerüchte um eine mögliche Liberty-City-Erweiterung sind bislang nicht bestätigt.

    Was bedeutet das Beziehungssystem von Jason und Lucia für das Story-Ende?

    Rockstar hat bestätigt, dass die Beziehung zwischen Jason und Lucia den Verlauf und das Ende der Geschichte beeinflusst. Wie genau sich das auswirkt, welche Entscheidungen wirklich zählen und wie viele unterschiedliche Enden es geben könnte, hat das Studio aber nicht erklärt. Genau diese Unschärfe sorgt laut GameStar und GamePro für einen Großteil der Spekulationen in der Community.

    Standbild aus dem GTA-6-Gameplay-Video zur Analyse offener Fragen
    Aus dem GTA-6-Gameplay-Material: Längst nicht alles wurde bislang gezeigt.
    Weiteres Standbild aus dem GTA-6-Gameplay-Material von Rockstar Games
    Vice City und Umgebung: Wie groß Leonida wirklich ist, bleibt offen.

    Zur Einordnung lohnt sich ein Blick zurück: Auch beim Marketing zu GTA 5 im Jahr 2013 hielt sich Rockstar mit zentralen Systemen wie den Heists lange bedeckt – erst kurz vor Release und in Previews kamen viele Details ans Licht. Bei GTA 6 dürfte es ähnlich laufen. Wer auf handfeste Antworten zu Online-Modus, Kartenumfang und Story-Verzweigungen wartet, sollte sich also eher auf weitere Previews und Leaks bis zum Release am 19. November verlassen als auf einen weiteren großen Trailer. Auch Rockstars aufwändige Vice-City-Marketingaktionen zeigen: Das Studio setzt bis zum Launch eher auf Atmosphäre und Teaser als auf komplette Transparenz.

    Quelle: GameStar

    Was fehlt euch im bisherigen GTA-6-Gameplay am meisten – Online-Modus, mehr Story-Details oder ein Blick auf die komplette Karte? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • GTA 6 vor dem Launch: Rockstar verschärft die Mod-Regeln drastisch

    GTA 6 vor dem Launch: Rockstar verschärft die Mod-Regeln drastisch

    Kurz vor dem Release von GTA 6 sorgt Rockstar für dicke Luft in der eigenen Community. Der Entwickler hat eine neue, deutlich striktere Mod-Richtlinie veröffentlicht, die nicht nur für den kommenden Blockbuster gilt, sondern für das gesamte Rockstar-Portfolio – also auch für GTA 6 selbst. Die Regeln sind zwar bereits am 10. September online gegangen, sorgen aber erst jetzt für die große Aufregungswelle in Foren und sozialen Netzwerken, seit Modder und YouTuber die Details genauer durchleuchtet haben.

    Welche neuen Mod-Regeln hat Rockstar aufgestellt?

    Die Richtlinie liest sich wie eine Checkliste dessen, was die Modding-Szene rund um FiveM und Co. seit Jahren treibt – und macht daraus in weiten Teilen ein Verbot. Konkret untersagt Rockstar unter anderem:

    • Fan-Erweiterungen oder Änderungen an offiziellen Storylines, Missionen und Charakteren
    • das Übertragen von Maps, Figuren oder Assets zwischen verschiedenen Rockstar-Spielen (also z. B. GTA-Inhalte in Red Dead Redemption oder umgekehrt)
    • inoffizielle Ports auf Plattformen oder Hardware, für die Rockstar das jeweilige Spiel nie veröffentlicht hat
    • Multiplayer-Mods außerhalb der lizenzierten Creator Platform (FiveM/RedM) oder gesondert genehmigter Systeme
    • jede Form der Kommerzialisierung von Mods außerhalb dieser offiziellen Plattform
    • Glücksspiel-Mechaniken sowie Werbung innerhalb von Mods
    • die Nutzung von Stimmen, Gesichtern oder sonstigen Abbildern realer Personen ohne deren Erlaubnis, ebenso wie das Verändern oder Wiederverwenden von Rockstars eigenen Sprachaufnahmen

    Nicht-kommerzielle Mods, die keine Änderungen an der offiziellen Handlung vornehmen, bleiben laut Rockstar weiterhin erlaubt. Genau an dieser Grenze scheiden sich aber die Geister: Zahlreiche Mods, die seit Jahren zum festen Bestandteil der Szene gehören – etwa umfangreiche Story-Erweiterungen oder Crossover-Projekte zwischen mehreren Rockstar-Titeln – fallen nach dem neuen Wortlaut eindeutig unter die verbotenen Kategorien.

    Warum trifft das die GTA-Community so hart?

    Um zu verstehen, warum die Regeln gerade jetzt für so viel Wirbel sorgen, lohnt sich ein Blick zurück: Die PC-Modding-Szene ist seit GTA San Andreas und spätestens seit GTA 5 einer der größten Gründe, warum ältere Rockstar-Spiele auch Jahre nach Release noch aktiv gespielt werden. Server-Projekte wie FiveM haben aus GTA 5 quasi ein eigenständiges zweites Spiel gemacht, mit riesigen Rollenspiel-Communities, eigenen Wirtschaftssystemen und eigenen Story-Ideen. Rockstar hat diese Szene lange Zeit weitgehend gewähren lassen und FiveM 2023 sogar offiziell unter eigenem Dach lizenziert – ein Kurswechsel, nachdem der Publisher Take-Two Jahre zuvor mit Abmahnungen gegen einzelne Mod-Projekte für einen handfesten Community-Aufstand gesorgt hatte und diesen Kurs später wieder abmilderte.

    Die neuen Regeln lesen sich für viele in der Szene deshalb wie ein Rückschritt zu genau jener härteren Linie. Für die Spieler bedeutet das ganz praktisch: Wer nach dem GTA-6-Release auf große, community-getriebene Story- oder Rollenspiel-Mods hofft, muss künftig damit rechnen, dass Rockstar deutlich früher und konsequenter einschreitet als bislang. Aus unserer Sicht ist besonders der Zeitpunkt bemerkenswert – zwei Monate vor dem größten Release der Firmengeschichte signalisiert Rockstar damit vor allem eins: Kontrolle über das eigene Ökosystem hat für den Launch oberste Priorität, selbst wenn das einen Teil der eigenen Fan-Basis vor den Kopf stößt.

    Wer die Launch-Phase von GTA 6 ohnehin schon aus anderen Blickwinkeln verfolgt, kennt vielleicht schon unseren Bericht über Rockstars Kampf gegen Scalper vor dem Launch sowie unsere Meldung zum realen “Welcome to Vice City”-Schild in Miami.

    Quelle: GameStar, Dot Esports

    Was haltet ihr von Rockstars neuem Kurs – berechtigter Schutz des eigenen Spiels oder Angriff auf eine der kreativsten Communitys im Gaming? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • ShinyHunters behauptet: Hacker-Gruppe will FBI-Datenbanken geknackt haben

    ShinyHunters behauptet: Hacker-Gruppe will FBI-Datenbanken geknackt haben

    Die für ihre Erpressungsmaschen bekannte Hacker-Gruppe ShinyHunters behauptet, sich Zugriff auf interne Systeme des FBI verschafft zu haben. Nach eigenen Angaben der Gruppe sollen dabei Daten zu “fast allen” aktuellen und ehemaligen FBI-Mitarbeitenden sowie zu Personen erbeutet worden sein, die sich einmal auf eine Stelle bei der Behörde beworben haben. Wichtig vorweg: Es handelt sich bislang ausschließlich um eine Behauptung der Täterseite, wie PC Gamer berichtet. Eine unabhängige, vollständige Bestätigung durch das FBI selbst liegt nicht vor.

    Was genau will ShinyHunters gehackt haben?

    Laut eigenen Angaben der Gruppe sollen die Hacker über eine Zero-Day-Lücke in einer Oracle-PeopleSoft-Anwendung auf der Bewerbungsseite FBIjobs.gov eingedrungen sein und darüber Code auf den Servern ausgeführt haben. ShinyHunters erklärte gegenüber Medien, die Aktion sei “nicht finanziell motiviert”, wie unter anderem The Register berichtet. Stattdessen fordere die Gruppe die Rücknahme einer FBI-Mitteilung vom Mai 2026, in der die Behörde vor den Methoden von ShinyHunters gewarnt und Betroffenen ausdrücklich davon abgeraten hatte, auf Lösegeldforderungen einzugehen. Auf der Bewerberseite sollen zudem Behördenbilder durch ein Bild ersetzt worden sein, das die Gruppe inzwischen als eine Art Erkennungszeichen nutzt. Auch dazu gibt es bislang nur Angaben der Angreifer selbst.

    Wie reagiert das FBI auf die Vorwürfe?

    Zurückhaltend. Auf Anfrage erklärte das FBI laut Berichten von US News und Reuters lediglich, man sei sich der “Behauptungen zu unautorisierten Aktivitäten auf FBIjobs.gov” bewusst und ermittle derzeit. Von einer Bestätigung eines tatsächlichen Einbruchs ist darin ausdrücklich nicht die Rede. Auch ob die von ShinyHunters veröffentlichten Datenproben wirklich aus FBI-Systemen stammen, ist damit weiterhin offen, selbst wenn laut Recherchen einzelne Datensätze auf den ersten Blick echt wirken könnten. Genauere technische Details zur angeblichen Angriffsmethode über die PeopleSoft-Schwachstelle fasst unter anderem The Hacker News zusammen.

    Für die GTA-6-Community ist der Name ShinyHunters kein Unbekannter. Im April 2026 hatte dieselbe Gruppe Rockstar-Mutterkonzern Take-Two über den Umweg eines Drittanbieters angegriffen: Über den kompromittierten Cloud-Dienst Anodot, der Zugriff auf Rockstars Snowflake-Datenlager hatte, erbeutete ShinyHunters nach eigenen Angaben rund 78,6 Millionen Analyse-Datensätze und forderte 200.000 US-Dollar Lösegeld. Rockstar zahlte nicht, woraufhin die Daten veröffentlicht wurden. Quellcode oder unveröffentlichtes Gameplay-Material zu GTA 6 tauchte dabei nach bisherigem Kenntnisstand nicht auf, anders als beim eigentlichen GTA-6-Datenleck von 2022, das auf einen völlig anderen Angreifer zurückging. Genau diese Vorgeschichte macht ShinyHunters zu einem Namen, den Rockstar- und GTA-6-Fans im Hinterkopf behalten sollten, auch wenn der aktuelle FBI-Fall selbst nichts mit Gaming zu tun hat.

    Sollte man der Behauptung von ShinyHunters einfach glauben?

    Aus unserer Sicht ist hier Vorsicht angebracht: ShinyHunters hat in der Vergangenheit tatsächlich große Datenmengen bei Unternehmen wie Microsoft, Ticketmaster, Cisco oder eben Rockstar erbeutet, die Gruppe operiert also nicht aus dem Nichts. Gleichzeitig gehört es zur Strategie solcher Erpressergruppen, Behauptungen möglichst dramatisch und einschüchternd zu formulieren, um Druck aufzubauen, egal ob im konkreten Fall am Ende alles stimmt oder nicht. Bis das FBI selbst oder unabhängige Sicherheitsforscher den Vorfall bestätigen oder dementieren, bleibt die Faktenlage unklar. Wer von den möglichen Vorfällen betroffen sein könnte, etwa weil er oder sie sich einmal bei der Behörde beworben hat, sollte die Entwicklung im Auge behalten, auch wenn aktuell keine offizielle Warnung an Betroffene vorliegt.

    Mit dem früheren Rockstar-Vorfall rund um GTA 6 zeigt sich, wie hartnäckig sich einmal erbeutete Daten im Netz halten können, ganz gleich ob es um Spielefirmen oder Behörden geht.

    Quelle: PC Gamer, The Hacker News, The Register, US News/Reuters

    Was haltet ihr von der Behauptung, glaubt ihr ShinyHunters oder eher nicht? Schreibt uns eure Einschätzung in die Kommentare!

  • WWE lässt seine “Vice City”-Markenanmeldung fallen, kurz vor dem GTA-6-Launch

    WWE lässt seine “Vice City”-Markenanmeldung fallen, kurz vor dem GTA-6-Launch

    Kurz vor dem Launch von GTA 6 sorgt ausgerechnet die WWE für eine kuriose Randnotiz: Der Wrestling-Konzern hat seine eigene Markenanmeldung für den Begriff “Vice City” wieder fallen gelassen. Wie IGN und mehrere US-Wrestling- und Gaming-Portale wie Fightful, Wrestlezone, Insider Gaming und Yahoo Sports übereinstimmend berichten, hatte die WWE den Antrag am 8. August beim US-Patent- und Markenamt (USPTO) eingereicht. Am 21. September 2026 wurde er offiziell als “tot” beziehungsweise aufgegeben geführt.

    Die Anmeldung fiel damit in eine denkbar sensible Phase: Rockstar Games steuert mit Grand Theft Auto 6 auf den großen Release im November zu, und der Name “Vice City” gehört seit Jahrzehnten untrennbar zur GTA-Reihe. Entsprechend groß war die Verwunderung, als bekannt wurde, dass ausgerechnet ein Wrestling-Unternehmen sich diesen Begriff markenrechtlich sichern wollte.

    Warum hatte die WWE überhaupt eine Marke namens “Vice City” angemeldet?

    Mit GTA hatte der Antrag ursprünglich nichts zu tun. Laut den Berichten von Fightful und Wrestlezone reichte die WWE die Anmeldung ein, nachdem NXT-Star Lola Vice, bürgerlich Valerie Loureda, ihren Abschied von der Nachwuchsliga gefeiert und den Sprung ins Hauptroster angedeutet hatte. Vice stammt aus Miami und hat kubanische Wurzeln, ihr Ringname spielt bewusst auf ihre Herkunft an. “Vice City” sollte offenbar als Marke für Wrestling- und Live-Sport-Inhalte rund um die Aufsteigerin dienen, nicht als Anspielung auf Rockstars Spielewelt.

    Offizielles Schlüsselbild zu Grand Theft Auto 6 von Rockstar Games mit den Hauptfiguren Lucia und Jason vor der Kulisse von Vice City
    Bildquelle: Rockstar Games

    Steckt Druck von Rockstar Games hinter der plötzlichen Aufgabe der Marke?

    Eine offizielle Begründung für die Rücknahme nennt die WWE nicht. Die USPTO-Akte verzeichnet lediglich die freiwillige Abstandserklärung vom 2. September, die am 21. September final verarbeitet wurde. Dass ausgerechnet jetzt, wenige Wochen vor dem GTA-6-Release, Schluss war, nährt in der Community die Vermutung, Rockstar-Mutterkonzern Take-Two könnte im Hintergrund interveniert haben.

    Ganz aus der Luft gegriffen ist das nicht: Take-Two verteidigt seine Marken traditionell aggressiv. Erst kürzlich lag das Unternehmen mit Remedy Entertainment wegen eines neuen Firmenlogos im Streit, weil der stilisierte Buchstabe “R” dem Rockstar-Emblem zu ähnlich sah. Belegt ist ein direktes Eingreifen im aktuellen Fall aber nicht, und keines der Portale hat bislang eine Stellungnahme von Take-Two oder Rockstar vorliegen. Genauso denkbar ist, dass die WWE die Anmeldung intern einfach nicht mehr für nötig hielt oder juristisch als aussichtslos einstufte, weil Take-Two selbst seit Jahren ältere Schutzrechte an “Vice City” hält. Fest steht nur: Der zeitliche Zusammenfall wenige Wochen vor dem realen Vice-City-Marketing-Stunt von Rockstar in Miami war denkbar ungünstig für die WWE.

    Ist das schon einmal passiert, dass Dritte GTA-Begriffe für sich beanspruchen wollten?

    Fälle wie dieser sind selten, aber nicht beispiellos: Immer wieder versuchen Firmen aus völlig anderen Branchen, eingeführte Popkultur-Begriffe markenrechtlich zu besetzen, bevor der eigentliche Rechteinhaber reagieren kann. Bei GTA kommt erschwerend hinzu, dass Take-Two selbst schon vor Jahren die Kernmarken “Grand Theft Auto” und “GTA” eintragen ließ und seither akribisch überwacht, wer sich in der Nähe dieser Begriffe bewegt. Spekulationen über weitere Überschneidungen gibt es aktuell auch beim möglichen Liberty-City-DLC für GTA 6, dessen Namensraum ebenfalls fest mit der Reihe verbunden ist.

    Für Spielerinnen und Spieler ändert der Vorgang an sich wenig: Die WWE besitzt keine Rechte am Begriff “Vice City”, GTA 6 kann den Namen wie gewohnt verwenden. Interessant ist die Episode trotzdem, weil sie zeigt, wie nervös das Umfeld rund um den GTA-6-Launch inzwischen auf jede vermeintliche Namenskollision reagiert, selbst wenn diese ursprünglich gar nichts mit dem Spiel zu tun hatte.

    Quelle: IGN

    Was haltet ihr von der Vice-City-Marken-Posse rund um WWE und GTA 6? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Gerücht: Liberty City als riesiger DLC für GTA 6?

    Gerücht: Liberty City als riesiger DLC für GTA 6?

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht/einen Leak, das/der bislang NICHT offiziell von Rockstar Games bestätigt wurde.

    Kaum ist der nächste große GTA-Leak da, schon kocht die Gerüchteküche wieder über: Ein Berichten zufolge rund 192 Gigabyte großer Datenfund, der am 18. September 2026 im Netz aufgetaucht sein soll, nährt Spekulationen, dass Liberty City als gigantischer DLC seinen Weg in GTA 6 finden könnte. Die Fachredaktion GameStar berichtete zuerst darüber, kurz darauf griffen auch GamesRadar, Gamingbible und Gameranx das Thema auf. Rockstar Games selbst hat sich bislang mit keinem Wort dazu geäußert.

    Was genau wurde in den geleakten Spieldateien gefunden?

    Laut den kursierenden Dateien sollen Datamining-Fans unter anderem eine Audio-Trigger-Datei entdeckt haben, die Positionsdaten für Sprachausgabe enthält. Importiert man diese Koordinaten angeblich in den inoffiziellen Karteneditor CodeWalker, ergibt sich der Umriss einer Liberty-City-Karte, die größer ausfallen soll als die bekannte Version aus GTA 4. Offenbar handelte es sich ursprünglich um eine gestrichene Erweiterung für GTA Online beziehungsweise GTA 5, die Rockstar nie veröffentlicht hat. Im selben Datenpaket sollen zudem Überreste der ebenfalls gecancelten Solo-DLC “Agent Trevor” stecken, inklusive einer Raumschiff-Location, Raumanzügen und einer unterirdischen Höhle unter einer Villa, dazu gestrichene Missionsnamen und Dialogzeilen samt einer alternativen Fassung von Trevors “Option A”-Ende. Ergänzend sollen sich in dem Fund auch frühe, offenbar sehr grob aufgelöste GTA-6-Kartenobjekte befinden.

    Kommt Liberty City wirklich als DLC für GTA 6?

    Hier wird es spekulativ: In den Dateien selbst steht Berichten zufolge an keiner Stelle explizit, dass die alte Liberty-City-Karte tatsächlich für GTA 6 wiederverwendet werden soll. Die Theorie speist sich vor allem daraus, dass angeblich so viel Entwicklungsarbeit in die Karte geflossen sein soll, dass ein ersatzloses Streichen aus Fan-Sicht wenig Sinn ergäbe. Denkbar wäre laut Community-Stimmen daher, dass Rockstar das Material für GTA 5 auf Eis gelegt hat, um es später, in überarbeiteter Form, als DLC für GTA 6 zurückzubringen. Bewiesen ist das jedoch nicht – solange Rockstar schweigt, bleibt es eine Interpretation der Leak-Funde, keine bestätigte Roadmap.

    Ganz neu ist die Idee ohnehin nicht: Bereits 2023 sorgte ein Leak aus dem Quellcode von GTA 5 für ähnliche Spekulationen, weil einzelne Code-Zeilen auf eine mögliche Liberty-City-Erweiterung hindeuteten. Ursprung vieler dieser Dateien dürfte der große Rockstar-Hack von 2022 sein, aus dem seither in unregelmäßigen Abständen immer wieder neues Material auftaucht. Der aktuelle 192-GB-Fund reiht sich also eher in eine längere Kette wiederkehrender Liberty-City-Gerüchte ein, als dass er ein komplett neues Kapitel aufschlägt wie schon bei einem früheren Leak zu gestrichenen GTA-5-DLC-Inhalten, über den wir berichtet haben. Für die Community wäre ein waschechter Liberty-City-DLC für GTA 6 trotzdem ein Traum: Die Stadt aus GTA 4 gilt bei vielen langjährigen Fans als eine der atmosphärisch dichtesten Kulissen der Serie, und eine moderne, deutlich größere Neuauflage im GTA-6-Ökosystem hätte Potenzial für jede Menge neuer Story- und Multiplayer-Inhalte.

    Offizielle Informationen zu GTA 6 gibt es bislang nur auf der offiziellen Rockstar-Seite zu GTA 6 sowie im Rockstar Newswire – zu einem möglichen Liberty-City-DLC findet sich dort aktuell nichts.

    Quelle: GameStar, GamesRadar+

    Was haltet ihr von den Liberty-City-Gerüchten – würdet ihr euch einen riesigen DLC für GTA 6 wünschen? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • GTA 6 Miami-Takeover: Rockstar zahlt fast eine Million Dollar für ein reales „Welcome to Vice City“-Schild

    GTA 6 Miami-Takeover: Rockstar zahlt fast eine Million Dollar für ein reales „Welcome to Vice City“-Schild

    Rockstar Games nimmt es mit dem Marketing für GTA 6 richtig ernst. Ganz richtig: Statt nur Trailer und Poster zu verteilen, verwandelt das Studio gerade das echte Miami in eine Vice-City-Kulisse. Der bisherige Höhepunkt: Am 22. September 2026 wurde ein gigantisches, pinkfarbenes „Welcome to Vice City“-Schild auf das Dach des Kaseya Center gehievt, der Heimspielstätte der Miami Heat mitten in der Stadt. Die Kosten dafür liegen laut übereinstimmenden Berichten bei fast einer Million US-Dollar.

    Wo genau hängt das neue Vice-City-Schild in Miami?

    Der Schriftzug thront jetzt auf dem runden Kuppeldach des Kaseya Center im Herzen von Downtown Miami. Ein Helikopter hat die tonnenschweren Einzelbuchstaben nacheinander auf das Dach geflogen, Bodenteams haben sie anschließend verschraubt und befestigt. Das Ergebnis ist bewusst so platziert, dass es aus der Luft besonders gut wirkt: Jede Maschine, die am Miami International Airport landet, bekommt einen Blick auf den Schriftzug „Welcome to Vice City“ samt kleinem Palmen-Logo. Genau dieses Kalkül steckt hinter der gesamten Aktion, denn sie soll auffallen, ohne dass Rockstar auch nur ein einziges neues Gameplay-Detail zeigen muss.

    Luftaufnahme des Kaseya Center in Miami mit dem neu installierten GTA-6-Werbeschild auf dem Rundbau-Dach
    Bildquelle: CBS News Miami / Chopper 4

    Konkret soll laut Berichten von Medien vor Ort Miami-Dade County rund 975.000 US-Dollar von Rockstar für die Nutzung des Arenadachs erhalten. Ein Teil des Geldes soll offenbar in die längst versprochene Entwicklung einer Brachfläche hinter der Arena fließen, etwa für einen öffentlichen Park. Damit ist die Zahl „fast eine Million Dollar“ aus dem Titel keine Marketing-Übertreibung, sondern eine sehr reale Summe, die tatsächlich in einem kommunalen Vertrag mit einer Behörde verhandelt wurde.

    Wie lange bleibt das Schild hängen und wer kritisiert den Deal?

    Nach aktuellem Stand soll das Schild ein Jahr lang oben bleiben oder zumindest bis zum letzten Heimspiel der Miami Heat in der Saison 2026/27 – je nachdem, was zuerst eintritt. Ganz unumstritten ist der Deal aber nicht: Berichten zufolge haben Stimmen aus dem Sheriff-Büro von Miami-Dade den Vertrag kritisiert, weil GTA-Spiele aus ihrer Sicht Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten verherrlichen. Ein Teil der Kritik richtete sich zudem dagegen, dass die Einnahmen aus dem Deal nicht direkt in den Haushalt der Ordnungsbehörden fließen. Genehmigt wurde die Aktion trotzdem, und die Buchstaben stehen längst oben auf dem Dach.

    Zur Einordnung: Auch frühere GTA-Teile hatten schon aufwendige Real-Life-Kampagnen, etwa großflächige Plakat- und Wandmalerei-Aktionen rund um den Start von GTA 5 im Jahr 2013. Was Rockstar hier aber mit GTA 6 abzieht, sprengt diesen Rahmen deutlich: Parallel zum Vice-City-Schild laufen seit Wochen weitere Aktionen quer durch Miami, Los Angeles und New York, unter anderem eine Kooperation mit Spotify samt eigenen Plakatmotiven. Für uns bei Scene Gamers ist das schon jetzt eine der aufwendigsten Marketingkampagnen, die die Spielebranche je gesehen hat – und ein starkes Signal dafür, wie viel Rockstar und Take-Two sich vom Launch im November erhoffen. In den sozialen Netzwerken wurde die Installation am 22. September zudem live verfolgt: Zahlreiche Fans hingen den ganzen Tag an Live-Kamerabildern der Stadt, um die Buchstaben Stück für Stück auf dem Dach landen zu sehen.

    https://x.com/gtasix_/status/2098345832529465735

    Illustration eines Flugzeugs im Landeanflug über einem großen Vice-City-Schild bei Sonnenuntergang
    Bildquelle: IGN

    Wer die Vorbereitungen auf den Launch weiterverfolgen will: Wir haben unter anderem schon berichtet, wie Rockstar sich schon vor dem eigentlichen Launch gegen Scalper zur Wehr setzt. GTA 6 erscheint nach aktuellem Stand am 19. November 2026 für PS5 und Xbox Series X/S, vorbestellen lässt sich das Spiel bereits jetzt über den offiziellen Rockstar Store.

    Quelle: IGN

    Was haltet ihr von Rockstars Millionen-Deal für ein reales Vice-City-Schild – cleveres Marketing oder rausgeworfenes Geld? Schreibt es uns in die Kommentare.

  • GTA 6 kämpft schon vor dem Launch gegen Scalper – Rainbow Six Siege will treue Spieler belohnen

    GTA 6 kämpft schon vor dem Launch gegen Scalper – Rainbow Six Siege will treue Spieler belohnen

    GTA 6 ist noch nicht mal draußen, da nervt das Spiel schon mit einem hässlichen Nebeneffekt: Scalping. Wer aktuell nach limitierten GTA-6-Editionen, Merchandise oder Zugängen sucht, landet schnell bei Wucherpreisen auf Zweitmarkt-Plattformen. Die Community ist entsprechend sauer. Parallel dazu schlägt Ubisoft einen ungewöhnlichen Ton an: Der Rainbow-Six-Siege-Boss verspricht allen, die beim GTA-6-Launch nicht abwandern, royale Behandlung.

    Warum ist Scalping bei GTA 6 schon jetzt ein Problem?

    Laut einem Bericht von GameStar tauchen bereits jetzt Angebote rund um GTA 6 zu absurden Aufpreisen auf Plattformen wie eBay auf. Limitierte Editionen und Merchandise werden von Scalpern aufgekauft und mit saftigem Aufschlag weiterverkauft, noch bevor das Spiel überhaupt erschienen ist. In der Community sorgt das für Frust: Fans, die ganz normal vorbestellen oder sich ein Sammlerstück sichern wollen, gehen leer aus oder müssen tief in die Tasche greifen, nur weil Wiederverkäufer schneller waren.

    Neu ist das Phänomen nicht. Schon bei Konsolen-Launches wie der PS5 oder limitierten Collector’s Editions großer Blockbuster-Spiele haben Bots und Wiederverkäufer ganze Kontingente leergekauft, bevor reguläre Fans überhaupt eine Chance hatten. Bei einem Mega-Release wie GTA 6, der seit Jahren als eines der meisterwarteten Spiele überhaupt gilt, war ein ähnliches Szenario also praktisch absehbar.

    Wie will Rainbow Six Siege Spieler beim GTA-6-Launch halten?

    Ganz anders geht Ubisoft das Thema an. Laut VGC hat der Verantwortliche für Rainbow Six Siege angekündigt, dass Spieler, die während des GTA-6-Launches beim Taktik-Shooter bleiben, mit besonderen Rewards belohnt werden sollen – wörtlich “wie Könige und Königinnen”. Der Seitenhieb ist deutlich: Ubisoft rechnet fest damit, dass GTA 6 einen gewaltigen Spielerschwund bei anderen Live-Service-Titeln auslösen wird, und versucht mit dieser Ankündigung gegenzusteuern, statt die Konkurrenz einfach zu ignorieren.

    Wie schützt du dich vor Scalping-Abzocke rund um GTA 6?

    Ein paar einfache Regeln helfen: Kauf Vorbestellungen und limitierte Editionen ausschließlich über offizielle Kanäle wie den offiziellen GTA-6-Auftritt von Rockstar Games oder autorisierte Händler. Finger weg von Drittanbieter-Angeboten, die deutlich über dem UVP liegen, egal wie verlockend das Sammlerstück wirkt. Und: Geduld zahlt sich aus – meistens gibt es Nachschub oder digitale Alternativen, sobald der erste Hype abgeflaut ist.

    Wer sich schon fragt, wie streng Rockstar rund um GTA 6 sonst noch durchgreift, findet Parallelen bei den strengen Modding-Regeln, die zahlreiche beliebte Fan-Projekte verbieten. Auch da zeigt sich: Rockstar will die Kontrolle über das GTA-6-Erlebnis so weit wie möglich behalten.

    Quelle: GameStar, VGC

    Was haltet ihr von den Scalping-Praktiken rund um GTA 6 – und lasst ihr euch von Ubisofts Königs-Versprechen beim Launch halten? Schreibt’s uns in die Kommentare!