Tag: Hardware

  • Battlefield 6: So schlägt sich eine zwölf Jahre alte GTX 750 Ti mit 8 GiB

    Battlefield 6: So schlägt sich eine zwölf Jahre alte GTX 750 Ti mit 8 GiB

    Zwölf Jahre alt, aber mit vervierfachtem Speicher: Eine ungewöhnliche Geforce GTX 750 Ti mit 8 GiB musste sich jetzt in aktuellen Spielen beweisen – darunter Battlefield 6. Das Ergebnis ist überraschender, als man denkt, aber kein Grund, die RTX-Karte zu verschrotten.

    Der YouTube-Kanal RandomGaminginHD hat die Karte des Anbieters Xynsviu in acht Spielen getestet, darunter Battlefield 6, ARC Raiders und Cyberpunk 2077. Die GTX 750 Ti erschien im Februar 2014, ursprünglich mit 2 GiB GDDR5. Die getestete Variante bringt 8 GiB mit – bei gleichem GM107-Chip mit 640 CUDA-Kernen und 128-Bit-Speicherinterface.

    Wie schlägt sich die GTX 750 Ti in Battlefield 6?

    Im Schnitt kommt die Karte auf rund 35 Fps. Dafür mussten allerdings sämtliche Details auf die niedrigste Stufe, zusätzlich lief die Auflösungsskalierung bei Full-HD-Ausgabe auf 50 Prozent – intern rendert das Spiel also nur mit 960 × 540 Pixeln. Die 1-Prozent-Lows liegen bei etwa 22 Fps, außerdem fielen fehlende Texturen und verzögert nachladende Objekte auf. Flüssig fühlt sich das nicht an.

    Zum Vergleich: Electronic Arts nennt als Mindestanforderung für Battlefield 6 eine Geforce RTX 2060 mit 6 GiB. Die Rohleistung der alten Karte liegt klar darunter, da hilft auch der große Speicher nicht.

    Was bringen 8 GiB VRAM bei so einer alten Karte?

    • Cyberpunk 2077: etwa 32 Fps auf niedrigsten Einstellungen mit FSR 2.1 im Performance-Modus
    • ARC Raiders: rund 48 Fps bei minimalen Details und 50 Prozent TSR-Skalierung, aber 1-Prozent-Lows von nur 9 Fps
    • Counter-Strike 2: 102 Fps auf mittleren Einstellungen
    • Fortnite: etwa 75 Fps im Performance-Modus
    • GTA 5 Legacy: im Schnitt 61 Fps mit hohen Details
    • Red Dead Redemption 2: 37 Fps, Texturen konnten auf Ultra gestellt werden

    Der Speicher läuft mit 1.253 MHz langsamer als beim Original (1.350 MHz), die Bandbreite sinkt damit von 86,4 auf rund 80,2 GB/s. Mehr VRAM heißt hier also nicht automatisch mehr Tempo. Ein direkter Vergleich mit der 2-GiB-Version unter identischen Bedingungen fehlt, wie groß der Vorteil wirklich ist, bleibt offen.

    Lohnt sich so eine Karte für Battlefield-Spieler?

    Aus unserer Sicht: nein. Für einen Shooter, in dem es auf schnelle Reaktionen und stabile Frametimes ankommt, sind 35 Fps mit Einbrüchen auf 22 Fps und 540p-Rendering keine Basis. Als Experiment ist der Test unterhaltsam und zeigt, wie weit sich ein Chip dehnen lässt. Wer Battlefield 6 ernsthaft spielen will, sollte sich an die offiziellen Mindestanforderungen halten – und das ist mindestens die RTX 2060. Spannend bleibt der Test trotzdem für alle, die zeigen wollen, wie genügsam ältere Hardware sein kann.

    Quelle: PC Games Hardware

    Welche Karte hat bei euch zuletzt in Battlefield 6 die Stellung gehalten? Schreibt es in die Kommentare!

  • Gerücht: PlayStation 6 soll allein bei Speicher über 680 Dollar kosten

    Gerücht: PlayStation 6 soll allein bei Speicher über 680 Dollar kosten

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht, das bislang NICHT offiziell von Sony bestätigt wurde.

    Die PlayStation 6 könnte richtig teuer werden. Laut dem Insider KeplerL2 sollen allein Arbeitsspeicher und Flash-Speicher Sony „über 680 Dollar“ pro Konsole kosten. Berichtet hat darüber zuerst das Videospiele-Portal VGC, die Aussage stammt aus einem Post im NeoGAF-Forum.

    PlayStation-Konsole und Zubehör als Symbolbild zur PlayStation 6
    Bildquelle: VGC (https://www.videogameschronicle.com/news/playstation-6s-memory-costs-alone-exceed-680-per-console-its-claimed/)

    Was genau behauptet der Insider zur PS6?

    KeplerL2 schreibt, „RAM + NAND allein“ würden bei der PlayStation 6 mehr als 680 Dollar pro Gerät ausmachen. Diese Komponenten seien zu dem Zeitpunkt, als Sony das Design der Konsole festgelegt hat, noch deutlich günstiger gewesen. Der Insider gilt laut VGC als jemand, der in der Vergangenheit zuverlässig über AMD-Hardware berichtet hat. Offiziell bestätigt ist nichts – weder Sony noch AMD haben sich zu den Zahlen geäußert.

    Warum werden Speicherchips gerade so teuer?

    Den Hintergrund bildet ein weltweiter Engpass: Die Nachfrage von KI-Rechenzentren hat Speicher und Flash-Chips knapp und teuer gemacht. Die Folgen spüren Käufer bereits heute – eine PS5 kostet inzwischen laut VGC über 50 Prozent mehr (rund 200 Dollar bzw. Pfund) als zum Launch, und die PS5 Pro liegt nach zwei Preiserhöhungen binnen eines Jahres bei 899 Dollar. Auch Xbox hat eine Konsole der nächsten Generation unter dem Codenamen Helix angekündigt und davor gewarnt, dass neue Geschäftsmodelle nötig sein könnten, um die Kosten zu decken.

    Was bedeutet das für den Preis der nächsten Konsolen?

    Analysten diskutieren schon länger, ob die nächste Generation die Marke von 1.000 Dollar knackt. Joost van Dreunen von Aldora hält das für sicher und warnt, die neue Generation erscheine womöglich erst 2028. Newzoo-Analyst Manu Rosier erwartet dagegen, dass ein Basismodell aus psychologischen und Marketing-Gründen unter 999 Dollar bleibt – Premium-Varianten könnten aber teurer werden.

    Aus unserer Sicht zeigt das Gerücht vor allem, wie stark die Hardware-Preise gerade unter Druck stehen. Selbst wenn die 680 Dollar nicht stimmen sollten: Dass Sony bei der PS6 weniger Spielraum hat als bei früheren Konsolen, wirkt plausibel. Für uns Spieler heißt das: Wer eine neue Konsole plant, sollte die PS5-Preise im Blick behalten und sich auf eine spätere und teurere nächste Generation einstellen. Bis Sony selbst Zahlen nennt, bleibt alles Spekulation.

    Quelle: VGC

    Wie viel wärst du bereit, für eine PS6 zu zahlen? Diskutier mit uns in den Kommentaren!

  • Sony befragt Entwickler zum Disc-Ausstieg bei PlayStation

    Sony befragt Entwickler zum Disc-Ausstieg bei PlayStation

    Sony hat im Juli angekündigt, die Produktion physischer PlayStation-Discs bis Anfang 2028 komplett einzustellen. Jetzt gibt es laut einem Bericht von Eurogamer neue Bewegung in der Sache: Der Konzern soll Entwickler in einer ungewöhnlich großen Umfrage zur Zukunft physischer Spiele befragt haben – ein Schritt, der Spekulationen über eine mögliche Kehrtwende befeuert.

    Was steckt hinter der Sony-Umfrage zum Disc-Aus?

    Ursprung der Story ist der YouTube-Kanal Moore’s Law is Dead, der im Broken Silicon Podcast von einer Umfrage berichtet, die Sony an Entwickler-Studios verschickt haben soll. Berichten zufolge handelt es sich um eine der größten Umfragen, die der Konzern jemals verschickt hat. Eine der Fragen soll indirekt darauf abzielen, ob Studios ein Problem damit haben, wie Sony aktuell physische Spiele vertreibt – im Kern also eine Reaktion auf die eigene Disc-Ausstiegs-Entscheidung. Eurogamer hat die Geschichte aufgegriffen, kurz darauf zogen auch Push Square, Beebom und Dexerto nach.

    Kehrt Sony seine Digital-only-Entscheidung wirklich um?

    So verlockend die Vorstellung einer Kehrtwende klingt: Ganz so einfach ist es wohl nicht. Sony-CFO Lin Tao hatte erst diesen Sommer betont, man werde trotz des Gegenwinds “vorsichtig” am Plan für Anfang 2028 festhalten. Spiele, die vor dem Stichtag erscheinen, sollen demnach weiterhin Disc-Nachdrucke bekommen. Auch Branchenveteran Richard Browne, der unter anderem für Sony und Tencent gearbeitet hat, winkt ab: Von einem Strategiewechsel sei ihm nichts bekannt, alle Publisher würden sich weiterhin auf ein disc-loses PlayStation ab 2028 einstellen. Die Umfrage allein ist also noch kein Beweis für eine Rolle rückwärts – aber sie zeigt, dass Sony den Unmut der Community offenbar ernster nimmt als bislang gedacht.

    Ein Datenpunkt dürfte bei Sony besonders aufhorchen lassen: Laut einer Marktanalyse von Alinea Analytics stammten rund 23 Prozent der Erlöse von Marvel’s Wolverine in den ersten drei Verkaufstagen aus dem Disc-Verkauf. Physische Spiele verkaufen sich also nach wie vor gut, selbst bei großen First-Party-Titeln.

    Eine PlayStation-5-Konsole mit Disc-Laufwerk, während Sony laut Berichten Entwickler zur Zukunft physischer Spiele befragt
    Bildquelle: Push Square (pushsquare.com)

    Warum ist die Debatte um PlayStation-Discs überhaupt so hitzig?

    Die Vorgeschichte reicht bis 2020 zurück: Schon mit der PS5 brachte Sony parallel zur Standardkonsole eine Digital Edition ohne Laufwerk auf den Markt und testete damit früh, wie gut ein rein digitales Ökosystem angenommen wird. Die im Juli verkündete Ausstiegs-Entscheidung ging vielen Fans dann trotzdem deutlich zu weit – seither hält sich der Unmut in Foren und sozialen Netzwerken hartnäckig. Für Spieler geht es dabei um mehr als Nostalgie: Ohne Disc verschwindet die Möglichkeit, Spiele gebraucht zu kaufen oder zu verkaufen, Sammlungen verlieren an Wert, und wer offline zocken will, ist künftig komplett auf den PlayStation Store sowie funktionierende Download-Server angewiesen.

    Aus unserer Sicht ist die Umfrage vor allem ein Signal: Sony hört zumindest zu. Ob daraus eine echte Kurskorrektur wird oder nur kosmetische Zugeständnisse wie längere Übergangsfristen, ist offen. Spannend wird das auch mit Blick auf die nächste PlayStation-Generation – falls die PS6 tatsächlich in wenigen Jahren ansteht, dürfte Sony seine Disc-Strategie spätestens dann final festzurren müssen.

    Quelle: Eurogamer, Push Square

    Was denkt ihr: Rudert Sony beim Disc-Aus wirklich zurück, oder bleibt es am Ende doch bei Anfang 2028? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

  • Gerücht: PS6 mit 40 TFLOPS, Xbox „Project Helix” mit 56 TFLOPS?

    Gerücht: PS6 mit 40 TFLOPS, Xbox „Project Helix” mit 56 TFLOPS?

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht/einen Leak, das/der bislang NICHT offiziell von Sony bzw. Microsoft bestätigt wurde.

    Laut einem neuen Bericht von PC Gamer soll der bekannte Hardware-Leaker KeplerL2 in einem Forenpost auf NeoGAF konkrete Zahlen zu den Next-Gen-Konsolen von Sony und Microsoft genannt haben. Demnach sollen die Chips für PS6 und die nächste Xbox-Generation, intern angeblich unter dem Codenamen „Project Helix” geführt, bereits das sogenannte Tape-out erreicht haben – also jenen Punkt, an dem ein fertiges Chipdesign endgültig zur Fertigung freigegeben wird. Konkret spricht KeplerL2 von rechnerisch rund 40 TFLOPS für die PS6 und rund 56 TFLOPS für Xbox „Project Helix”. Bestätigt ist davon bislang nichts – weder von Sony noch von Microsoft oder Chip-Partner AMD.

    Wie zuverlässig ist der Leaker KeplerL2?

    KeplerL2 ist in der GPU- und Hardware-Szene kein Unbekannter. Berichten zufolge durchforstet der Leaker regelmäßig Treiber-Datenbanken von AMD nach Codenamen, Speicherkonfigurationen und Geräte-IDs unangekündigter Produkte und soll auf diese Weise in der Vergangenheit mehrfach richtig gelegen haben – unter anderem bei den Spezifikationen der PS5 Pro, die er Monate vor der offiziellen Vorstellung weitgehend zutreffend umrissen haben soll. Auch bei mehreren AMD-Grafikchips soll er vor der offiziellen Ankündigung bereits akkurate Daten geliefert haben. Das macht ihn zu einer vergleichsweise vertrauenswürdigen Stimme innerhalb der Leak-Szene – eine Garantie für die Richtigkeit der aktuellen Zahlen ist das aber ausdrücklich nicht. Auch gut vernetzte Insider können sich irren oder auf zwischenzeitlich verworfene Entwicklungsstände zugreifen.

    Was würden 40 bzw. 56 TFLOPS für Spieler bedeuten?

    Zum Einordnen: Die aktuelle PS5 kommt auf rechnerische 10,28 TFLOPS, die mit stärkerem Grafikchip ausgestattete PS5 Pro auf rund 16,7 TFLOPS. Die Xbox Series X liegt bei etwa 12 TFLOPS, die Series S bei rund 4 TFLOPS – nachzulesen etwa auf der offiziellen Xbox-Produktseite sowie den technischen Daten der PS5 Pro bei Sony. Sollten sich 40 beziehungsweise 56 TFLOPS bestätigen, wäre das gegenüber der aktuellen Generation ein Sprung um etwa das Zwei- bis Dreifache. Wichtig dabei: TFLOPS beschreiben lediglich die theoretische Rechenleistung der Grafikeinheit und sagen wenig darüber aus, wie sich ein Spiel am Ende tatsächlich anfühlt – Architektur, Speicherbandbreite und Software-Optimierung spielen mindestens ebenso eine Rolle. Auch unabhängige Kollegen wie WCCFTech und OC3D weisen in ihrer eigenen, unabhängigen Berichterstattung zu dem Leak ausdrücklich auf diesen Umstand hin.

    Was könnten PS6 und Xbox „Project Helix” beim Start kosten?

    Neben der reinen Leistung dürfte der Preis eine der entscheidendsten Fragen für die nächste Konsolen-Generation werden. Berichten zufolge zweifeln erste Analysten bereits daran, dass Sony und Microsoft angesichts steigender Chip- und Speicherkosten unter der Marke von 1.000 US-Dollar bleiben können.

    Redaktionelle Einordnung: Sollten sich die kolportierten Werte bewahrheiten, würde Microsoft mit „Project Helix” auf dem Papier einen spürbaren Leistungsvorsprung vor der PS6 herausfahren – rund 40 Prozent mehr theoretische Rechenleistung wären kein Rundungsfehler. Für Kaufentscheidungen sollten Spielerinnen und Spieler solche frühen TFLOPS-Werte dennoch nicht überbewerten: Preis, Spielebibliothek und die tatsächliche Leistung in echten Titeln dürften am Ende deutlich schwerer wiegen als ein Balken auf dem Papier. Offizielle Release-Termine gibt es ohnehin noch nicht – auch Sony-Chef Kenichiro Totoki hatte zuletzt keinen konkreten Termin genannt.

    Quelle: PC Gamer, WCCFTech, OC3D

    Was haltet ihr von den geleakten TFLOPS-Werten – überzeugt euch Xbox „Project Helix” stärker als die PS6? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • PlayStation stellt neue Pulse und Pulse Edge Wireless Headsets vor

    PlayStation stellt neue Pulse und Pulse Edge Wireless Headsets vor

    Sony hat am 15. September 2026 im PlayStation Blog eine komplett neue Generation seiner PS5-Audio-Hardware vorgestellt: die PlayStation Pulse und die PlayStation Pulse Edge Wireless Headsets. Beide lösen die bisherige Pulse-Elite-Serie aus dem Jahr 2024 ab und sollen laut Sony spürbar bessere Klangqualität und mehr Komfort liefern.

    Was können die neuen PlayStation Pulse und Pulse Edge Headsets?

    Beide Modelle setzen erstmals in der regulären Pulse-Reihe auf planare Magnettreiber, wie sie zuvor schon im teureren Pulse-Elite-Vorgänger steckten. Die Verbindung zur PS5 läuft weiterhin über den USB-C-PlayStation-Link-Adapter, das Design wurde gegenüber den bisherigen Over-Ear-Headsets sichtlich schlanker und aufgeräumter. Beide Headsets besitzen zudem ein Mikrofon mit KI-gestützter Rauschunterdrückung und sind laut Sony jeweils in Schwarz und Weiß erhältlich.

    Das Pulse Edge als Topmodell legt noch eine Schippe drauf: Laut PlayStation-Blog verbaut Sony hier doppelt so viele Magnete pro planarem Treiber, was für mehr Bass und Druck sorgen soll. Dazu kommen ein versenkbares, abnehmbares Boom-Mikrofon mit KI-Rauschunterdrückung, eingebaute Regler für die Game-Chat-Audiobalance direkt am Headset sowie aktive Rauschunterdrückung (ANC) – eine Funktion, die dem Pulse Elite von 2024 noch komplett fehlte. Im Lieferumfang des Pulse Edge steckt außerdem eine Tragetasche mit Audio- und Mikrofonbuchse samt Adapter für unterwegs.

    PlayStation Pulse Wireless Headset in Weiß-Schwarz und Pulse Edge Headset in Schwarz im Frontal-Vergleich
    PlayStation Pulse (links) und PlayStation Pulse Edge (rechts) im direkten Vergleich. Bildquelle: PlayStation Blog, offizielles Pressematerial

    Wann und für wie viel Geld kommen Pulse und Pulse Edge?

    Zu Preisen hat sich Sony im Blogpost bislang nicht konkret geäußert – offizielle Preisangaben stehen noch aus. Beim Release-Fenster zeichnet sich aber schon eine Reihenfolge ab: Das reguläre Pulse-Headset soll noch im laufenden Jahr 2026 in den Handel kommen, das High-End-Modell Pulse Edge folgt Berichten zufolge erst Anfang 2027. Zum Vergleich: Der Vorgänger Pulse Elite kostete zum Marktstart 149,99 US-Dollar und bot rund 30 Stunden Akkulaufzeit, allerdings ohne aktive Rauschunterdrückung.

    Für die Einordnung lohnt sich der Blick auf die Historie: 2024 brachte Sony mit Pulse Explore und Pulse Elite erstmals planare Magnettreiber in die PS5-Zubehörwelt, verzichtete aber noch auf ANC. Mit Pulse und Pulse Edge wird diese Technik nun in zwei Preisklassen verfügbar gemacht, und das Edge-Modell schließt mit aktiver Geräuschunterdrückung und mehr Bass genau die Lücke, die Nutzer beim Elite oft bemängelt hatten. Wer aktuell ein Pulse Elite besitzt, muss also nicht sofort umsteigen, wer sich aber ohnehin ein neues PS5-Headset zulegen wollte, bekommt mit dem Pulse Edge künftig mehr Ausstattung fürs Geld.

    PlayStation Pulse Edge Wireless Headset mit ausklappbarem Mikrofon und USB-C-PlayStation-Link-Adapter
    Das Pulse Edge mit ausklappbarem Boom-Mikrofon und dem beiliegenden USB-C-PlayStation-Link-Adapter. Bildquelle: PlayStation Blog, offizielles Pressematerial

    Mehr zum bisherigen PS5-Zubehör gibt es auf der offiziellen PlayStation-Zubehörseite, alle Ankündigungen rund um Pulse und Pulse Edge sammelt Sony auf der PlayStation-Blog-Hauptseite.

    Quelle: PlayStation Blog

    Sobald Sony offizielle Preise und Release-Termine für Pulse und Pulse Edge bestätigt, halten wir euch auf Scene Gamers auf dem Laufenden.

  • Wooting 80HE+: Beliebte Gaming-Tastatur bekommt einen dicken Dreh-Regler und bessere Switches

    Wooting 80HE+: Beliebte Gaming-Tastatur bekommt einen dicken Dreh-Regler und bessere Switches

    Wenn ihr euch für Hall-Effect-Tastaturen interessiert, kennt ihr die Wooting 80HE wahrscheinlich schon: Sie gilt bei vielen Hardware-Redaktionen als eine der besten Gaming-Tastaturen überhaupt. Jetzt legt Wooting nach und stellt mit der 80HE+ eine überarbeitete Version vor, die an mehreren Stellen spürbar nachschärft.

    Die wichtigste optische Neuerung fällt sofort auf: ein großer, drehbarer Knob namens Lekker Knob Large. Aber auch unter der Haube hat sich einiges getan.

    Was bringt das Update der Wooting 80HE+ konkret?

    • Der neue Lekker Knob Large lässt sich frei belegen: Lautstärke, Medien-Steuerung oder eigene Tastatur-Funktionen, ganz nach Wahl
    • Bei den vormontierten Zinc-Modellen ist der Knob direkt dabei, für ABS-Versionen gibt es ihn separat zum Nachrüsten
    • Neue Lekker-Switches der aktuellen Generation sollen stabiler laufen und dank geschlossenem Boden von Haus aus gedämpfter klingen
    • Eine neue FR4-Platine sorgt für einen festeren, gleichmäßigeren Anschlag ohne das metallische Nachklingen einer Stahlplatte
    • Zusätzliche Dämmschaum-Elemente im Gehäuseboden machen den Gesamtklang tiefer und satter
    • Ein optionales Split-Spacebar-Modul ersetzt die einzelne Leertaste durch drei einzelne Tasten, sodass der linke Daumen eine zusätzliche, frei belegbare Taste erreicht, ohne die WASD-Position zu verlassen

    Dazu gibt es kleinere Detailpflege: Die ABS-Dark-Version bekommt ein dunkel-transparentes Oberteil, bei der Zinc-Dark-Variante wurde die Beschichtung widerstandsfähiger gegen Abnutzung gemacht.

    Wann könnt ihr die Wooting 80HE+ kaufen und was kostet sie?

    Die Vorbestellung für die 80HE+ startet laut Wooting am 17. September. Bei den vormontierten Versionen soll der Preis nach aktuellem Stand etwa auf dem Niveau des ursprünglichen 80HE-Modells liegen, das seinerzeit um die 200 US-Dollar kostete.

    Aus unserer Sicht ist das Update ein gutes Beispiel dafür, wie Wooting seine Nische bespielt: Statt jedes Jahr ein komplett neues Modell aus dem Boden zu stampfen, wird ein bereits sehr gut bewertetes Grundgerüst gezielt an den Stellen nachgebessert, die die Community am häufigsten kritisiert hat, etwa Sound und Haptik. Für Vielspieler, die eh schon auf Hall-Effect-Switches mit Analog-Input setzen, dürfte besonders das Split-Spacebar-Modul interessant sein, weil es eine zusätzliche Taste erschließt, ohne die Handposition zu verändern. Wer eine günstigere Alternative im Peripherie-Bereich sucht, findet in unserem Artikel zur Razer Naga V3 Pro übrigens auch spannenden Lesestoff zum Thema Gaming-Peripherie.

    Mehr Details und die technischen Daten aller Wooting-Modelle findet ihr direkt bei Wooting.

    Zwei Wooting-Gaming-Tastaturen mit sichtbarem neuen Dreh-Regler nebeneinander fotografiert
    Bildquelle: PC Gamer (https://www.pcgamer.com)

    Quelle: PC Gamer

    Reicht euch der neue Knob und die besseren Switches für ein Upgrade, oder bleibt ihr bei eurer aktuellen Tastatur? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

  • RTX 5090: Stromstecker schmilzt bei Hardware-Unboxed-Test auf 175 Grad

    RTX 5090: Stromstecker schmilzt bei Hardware-Unboxed-Test auf 175 Grad

    Ein neuer Fall sorgt für Aufsehen in der PC-Hardware-Szene: Beim YouTube-Kanal Hardware Unboxed ist während eines Belastungstests der Stromstecker einer GeForce RTX 5090 auf rund 175 Grad Celsius erhitzt und regelrecht geschmolzen. Betroffen war ein ASUS ROG Astral RTX 5090, angeschlossen an ein be quiet! Dark Power 13 Netzteil.

    Tester Steve bemerkte das Problem, weil das Kabel so heiß wurde, dass er sich beim Anfassen beinahe die Finger verbrannte. Mit einem Thermal-Grizzly-WireView-Pro-Messgerät stellte das Team anschließend fest, wie ungleichmäßig der Strom durch den Stecker floss. Die wichtigsten Messwerte und Fakten im Überblick:

    • Gemessene Spitzentemperatur am Stecker: rund 175,4 Grad Celsius
    • Nur 2 von 6 Adern im Kabel führten nennenswert Strom, eine davon mit bis zu 22 Ampere Spitzenlast
    • Die größere Schmelzstelle lag überraschend nicht am Grafikkarten-, sondern am netzteilseitigen Stecker
    • Verwendetes Testsystem: ASUS ROG Astral RTX 5090 an einem be quiet! Dark Power 13 Netzteil
    • Hardware Unboxed betont: Der Stecker war beim Einbau vollständig eingerastet, ein Bedienfehler wird ausgeschlossen

    Warum schmilzt der Stromstecker der RTX 5090 schon wieder?

    Ganz neu ist das Problem nicht: Schon der 12VHPWR-Standard, der Vorläufer des heutigen 12V-2×6-Steckers, sorgte seit dem Marktstart der RTX 4090 im Jahr 2022 immer wieder für Schlagzeilen wegen geschmolzener Anschlüsse. Nvidia reagierte damals mit dem überarbeiteten 12V-2×6-Design, das für besseren Sitz und mehr Sicherheitsreserven sorgen sollte. Dass nun ausgerechnet bei einem etablierten Testlabor wie Hardware Unboxed erneut ein Kabel schmilzt, zeigt: Das Grundproblem der ungleichmäßigen Stromverteilung über die sechs dünnen Adern des Steckers scheint bei der aktuellen RTX-50-Generation weiterhin nicht vollständig gelöst. Ähnliche Fälle wurden zuvor bereits bei anderen Redaktionen und einzelnen Nutzern dokumentiert, oft unabhängig vom verwendeten Netzteil oder Kabelhersteller.

    Was sollten RTX-5090-Besitzerinnen und -Besitzer jetzt beachten?

    Wer selbst eine RTX 5090 betreibt, sollte den Stromstecker regelmäßig kontrollieren: Sitzt er wirklich vollständig eingerastet, verfärbt sich das Kabel oder der Stecker sichtbar, oder riecht es nach verschmortem Kunststoff? Zusätzliche Sicherheit bieten externe Messgeräte wie das erwähnte Thermal Grizzly WireView Pro, die die Stromverteilung über die einzelnen Adern in Echtzeit anzeigen. Wer Anzeichen von Überhitzung feststellt, sollte die Karte sofort abschalten und sich an Händler oder Nvidia direkt wenden – bei derart teurer High-End-Hardware lohnt sich der vorsichtige Umgang allemal.

    Aus unserer Sicht zeigt der wiederholte Vorfall vor allem eines: Solange Nvidia und die Boardpartner das grundlegende Steckerdesign nicht überarbeiten, wird das Thema RTX-5090-Besitzer weiter begleiten – egal wie sorgfältig sie ihr System zusammenbauen. Auch bei unserem Bericht zu Problemen mit RTX-50-Grafikkarten bei Battlefield 6 Season 4 zeigte sich bereits, dass die aktuelle Nvidia-Generation nicht nur im Gaming-Alltag, sondern auch bei der grundlegenden Stromversorgung noch mit Kinderkrankheiten kämpft.

    Quelle: GameStar

    Habt ihr selbst eine RTX 5090 im Einsatz? Schreibt uns in den Kommentaren, ob euer Stromstecker schon mal ungewöhnlich warm geworden ist.