Tag: Hardware

  • PlayStation stellt neue Pulse und Pulse Edge Wireless Headsets vor

    PlayStation stellt neue Pulse und Pulse Edge Wireless Headsets vor

    Sony hat am 15. September 2026 im PlayStation Blog eine komplett neue Generation seiner PS5-Audio-Hardware vorgestellt: die PlayStation Pulse und die PlayStation Pulse Edge Wireless Headsets. Beide lösen die bisherige Pulse-Elite-Serie aus dem Jahr 2024 ab und sollen laut Sony spürbar bessere Klangqualität und mehr Komfort liefern.

    Was können die neuen PlayStation Pulse und Pulse Edge Headsets?

    Beide Modelle setzen erstmals in der regulären Pulse-Reihe auf planare Magnettreiber, wie sie zuvor schon im teureren Pulse-Elite-Vorgänger steckten. Die Verbindung zur PS5 läuft weiterhin über den USB-C-PlayStation-Link-Adapter, das Design wurde gegenüber den bisherigen Over-Ear-Headsets sichtlich schlanker und aufgeräumter. Beide Headsets besitzen zudem ein Mikrofon mit KI-gestützter Rauschunterdrückung und sind laut Sony jeweils in Schwarz und Weiß erhältlich.

    Das Pulse Edge als Topmodell legt noch eine Schippe drauf: Laut PlayStation-Blog verbaut Sony hier doppelt so viele Magnete pro planarem Treiber, was für mehr Bass und Druck sorgen soll. Dazu kommen ein versenkbares, abnehmbares Boom-Mikrofon mit KI-Rauschunterdrückung, eingebaute Regler für die Game-Chat-Audiobalance direkt am Headset sowie aktive Rauschunterdrückung (ANC) – eine Funktion, die dem Pulse Elite von 2024 noch komplett fehlte. Im Lieferumfang des Pulse Edge steckt außerdem eine Tragetasche mit Audio- und Mikrofonbuchse samt Adapter für unterwegs.

    PlayStation Pulse Wireless Headset in Weiß-Schwarz und Pulse Edge Headset in Schwarz im Frontal-Vergleich
    PlayStation Pulse (links) und PlayStation Pulse Edge (rechts) im direkten Vergleich. Bildquelle: PlayStation Blog, offizielles Pressematerial

    Wann und für wie viel Geld kommen Pulse und Pulse Edge?

    Zu Preisen hat sich Sony im Blogpost bislang nicht konkret geäußert – offizielle Preisangaben stehen noch aus. Beim Release-Fenster zeichnet sich aber schon eine Reihenfolge ab: Das reguläre Pulse-Headset soll noch im laufenden Jahr 2026 in den Handel kommen, das High-End-Modell Pulse Edge folgt Berichten zufolge erst Anfang 2027. Zum Vergleich: Der Vorgänger Pulse Elite kostete zum Marktstart 149,99 US-Dollar und bot rund 30 Stunden Akkulaufzeit, allerdings ohne aktive Rauschunterdrückung.

    Für die Einordnung lohnt sich der Blick auf die Historie: 2024 brachte Sony mit Pulse Explore und Pulse Elite erstmals planare Magnettreiber in die PS5-Zubehörwelt, verzichtete aber noch auf ANC. Mit Pulse und Pulse Edge wird diese Technik nun in zwei Preisklassen verfügbar gemacht, und das Edge-Modell schließt mit aktiver Geräuschunterdrückung und mehr Bass genau die Lücke, die Nutzer beim Elite oft bemängelt hatten. Wer aktuell ein Pulse Elite besitzt, muss also nicht sofort umsteigen, wer sich aber ohnehin ein neues PS5-Headset zulegen wollte, bekommt mit dem Pulse Edge künftig mehr Ausstattung fürs Geld.

    PlayStation Pulse Edge Wireless Headset mit ausklappbarem Mikrofon und USB-C-PlayStation-Link-Adapter
    Das Pulse Edge mit ausklappbarem Boom-Mikrofon und dem beiliegenden USB-C-PlayStation-Link-Adapter. Bildquelle: PlayStation Blog, offizielles Pressematerial

    Mehr zum bisherigen PS5-Zubehör gibt es auf der offiziellen PlayStation-Zubehörseite, alle Ankündigungen rund um Pulse und Pulse Edge sammelt Sony auf der PlayStation-Blog-Hauptseite.

    Quelle: PlayStation Blog

    Sobald Sony offizielle Preise und Release-Termine für Pulse und Pulse Edge bestätigt, halten wir euch auf Scene Gamers auf dem Laufenden.

  • Wooting 80HE+: Unsere Lieblings-Tastatur bekommt einen dicken Dreh-Regler und bessere Switches

    Wooting 80HE+: Unsere Lieblings-Tastatur bekommt einen dicken Dreh-Regler und bessere Switches

    Wenn ihr euch für Hall-Effect-Tastaturen interessiert, kennt ihr die Wooting 80HE wahrscheinlich schon: Sie gilt bei vielen Hardware-Redaktionen als eine der besten Gaming-Tastaturen überhaupt. Jetzt legt Wooting nach und stellt mit der 80HE+ eine überarbeitete Version vor, die an mehreren Stellen spürbar nachschärft.

    Die wichtigste optische Neuerung fällt sofort auf: ein großer, drehbarer Knob namens Lekker Knob Large. Aber auch unter der Haube hat sich einiges getan.

    Was bringt das Update der Wooting 80HE+ konkret?

    • Der neue Lekker Knob Large lässt sich frei belegen: Lautstärke, Medien-Steuerung oder eigene Tastatur-Funktionen, ganz nach Wahl
    • Bei den vormontierten Zinc-Modellen ist der Knob direkt dabei, für ABS-Versionen gibt es ihn separat zum Nachrüsten
    • Neue Lekker-Switches der aktuellen Generation sollen stabiler laufen und dank geschlossenem Boden von Haus aus gedämpfter klingen
    • Eine neue FR4-Platine sorgt für einen festeren, gleichmäßigeren Anschlag ohne das metallische Nachklingen einer Stahlplatte
    • Zusätzliche Dämmschaum-Elemente im Gehäuseboden machen den Gesamtklang tiefer und satter
    • Ein optionales Split-Spacebar-Modul ersetzt die einzelne Leertaste durch drei einzelne Tasten, sodass der linke Daumen eine zusätzliche, frei belegbare Taste erreicht, ohne die WASD-Position zu verlassen

    Dazu gibt es kleinere Detailpflege: Die ABS-Dark-Version bekommt ein dunkel-transparentes Oberteil, bei der Zinc-Dark-Variante wurde die Beschichtung widerstandsfähiger gegen Abnutzung gemacht.

    Wann könnt ihr die Wooting 80HE+ kaufen und was kostet sie?

    Die Vorbestellung für die 80HE+ startet laut Wooting am 17. September. Bei den vormontierten Versionen soll der Preis nach aktuellem Stand etwa auf dem Niveau des ursprünglichen 80HE-Modells liegen, das seinerzeit um die 200 US-Dollar kostete.

    Aus unserer Sicht ist das Update ein gutes Beispiel dafür, wie Wooting seine Nische bespielt: Statt jedes Jahr ein komplett neues Modell aus dem Boden zu stampfen, wird ein bereits sehr gut bewertetes Grundgerüst gezielt an den Stellen nachgebessert, die die Community am häufigsten kritisiert hat, etwa Sound und Haptik. Für Vielspieler, die eh schon auf Hall-Effect-Switches mit Analog-Input setzen, dürfte besonders das Split-Spacebar-Modul interessant sein, weil es eine zusätzliche Taste erschließt, ohne die Handposition zu verändern. Wer eine günstigere Alternative im Peripherie-Bereich sucht, findet in unserem Test der Razer Naga V3 Pro übrigens auch spannenden Lesestoff zum Thema Gaming-Peripherie.

    Mehr Details und die technischen Daten aller Wooting-Modelle findet ihr direkt bei Wooting.

    Zwei Wooting-Gaming-Tastaturen mit sichtbarem neuen Dreh-Regler nebeneinander fotografiert
    Bildquelle: PC Gamer (https://www.pcgamer.com)

    Quelle: PC Gamer

    Reicht euch der neue Knob und die besseren Switches für ein Upgrade, oder bleibt ihr bei eurer aktuellen Tastatur? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

  • RTX 5090: Stromstecker schmilzt bei Hardware-Unboxed-Test auf 175 Grad

    RTX 5090: Stromstecker schmilzt bei Hardware-Unboxed-Test auf 175 Grad

    Ein neuer Fall sorgt für Aufsehen in der PC-Hardware-Szene: Beim YouTube-Kanal Hardware Unboxed ist während eines Belastungstests der Stromstecker einer GeForce RTX 5090 auf rund 175 Grad Celsius erhitzt und regelrecht geschmolzen. Betroffen war ein ASUS ROG Astral RTX 5090, angeschlossen an ein be quiet! Dark Power 13 Netzteil.

    Tester Steve bemerkte das Problem, weil das Kabel so heiß wurde, dass er sich beim Anfassen beinahe die Finger verbrannte. Mit einem Thermal-Grizzly-WireView-Pro-Messgerät stellte das Team anschließend fest, wie ungleichmäßig der Strom durch den Stecker floss. Die wichtigsten Messwerte und Fakten im Überblick:

    • Gemessene Spitzentemperatur am Stecker: rund 175,4 Grad Celsius
    • Nur 2 von 6 Adern im Kabel führten nennenswert Strom, eine davon mit bis zu 22 Ampere Spitzenlast
    • Die größere Schmelzstelle lag überraschend nicht am Grafikkarten-, sondern am netzteilseitigen Stecker
    • Verwendetes Testsystem: ASUS ROG Astral RTX 5090 an einem be quiet! Dark Power 13 Netzteil
    • Hardware Unboxed betont: Der Stecker war beim Einbau vollständig eingerastet, ein Bedienfehler wird ausgeschlossen

    Warum schmilzt der Stromstecker der RTX 5090 schon wieder?

    Ganz neu ist das Problem nicht: Schon der 12VHPWR-Standard, der Vorläufer des heutigen 12V-2×6-Steckers, sorgte seit dem Marktstart der RTX 4090 im Jahr 2022 immer wieder für Schlagzeilen wegen geschmolzener Anschlüsse. Nvidia reagierte damals mit dem überarbeiteten 12V-2×6-Design, das für besseren Sitz und mehr Sicherheitsreserven sorgen sollte. Dass nun ausgerechnet bei einem etablierten Testlabor wie Hardware Unboxed erneut ein Kabel schmilzt, zeigt: Das Grundproblem der ungleichmäßigen Stromverteilung über die sechs dünnen Adern des Steckers scheint bei der aktuellen RTX-50-Generation weiterhin nicht vollständig gelöst. Ähnliche Fälle wurden zuvor bereits bei anderen Redaktionen und einzelnen Nutzern dokumentiert, oft unabhängig vom verwendeten Netzteil oder Kabelhersteller.

    Was sollten RTX-5090-Besitzerinnen und -Besitzer jetzt beachten?

    Wer selbst eine RTX 5090 betreibt, sollte den Stromstecker regelmäßig kontrollieren: Sitzt er wirklich vollständig eingerastet, verfärbt sich das Kabel oder der Stecker sichtbar, oder riecht es nach verschmortem Kunststoff? Zusätzliche Sicherheit bieten externe Messgeräte wie das erwähnte Thermal Grizzly WireView Pro, die die Stromverteilung über die einzelnen Adern in Echtzeit anzeigen. Wer Anzeichen von Überhitzung feststellt, sollte die Karte sofort abschalten und sich an Händler oder Nvidia direkt wenden – bei derart teurer High-End-Hardware lohnt sich der vorsichtige Umgang allemal.

    Aus unserer Sicht zeigt der wiederholte Vorfall vor allem eines: Solange Nvidia und die Boardpartner das grundlegende Steckerdesign nicht überarbeiten, wird das Thema RTX-5090-Besitzer weiter begleiten – egal wie sorgfältig sie ihr System zusammenbauen. Auch bei unserem Bericht zu Problemen mit RTX-50-Grafikkarten bei Battlefield 6 Season 4 zeigte sich bereits, dass die aktuelle Nvidia-Generation nicht nur im Gaming-Alltag, sondern auch bei der grundlegenden Stromversorgung noch mit Kinderkrankheiten kämpft.

    Quelle: GameStar

    Habt ihr selbst eine RTX 5090 im Einsatz? Schreibt uns in den Kommentaren, ob euer Stromstecker schon mal ungewöhnlich warm geworden ist.