Tag: JRPG

  • Wild-Arms-Nachfolger “Armed Fantasia” ist offenbar endgültig gecancelt

    Wild-Arms-Nachfolger “Armed Fantasia” ist offenbar endgültig gecancelt

    Es ist eine bittere Nachricht für alle, die seit 2022 auf einen würdigen geistigen Nachfolger von Wild Arms gehofft haben: Armed Fantasia: To the End of the Wilderness ist offenbar endgültig gecancelt. Digital Bros, der italienische Mutterkonzern von 505 Games, hat die Einstellung des Projekts am 24. September 2026 im Rahmen seiner Geschäftszahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr (Stichtag 30. Juni 2026) bestätigt. Auch am heutigen 27. September wird die Entscheidung weiterhin breit diskutiert, unter anderem von Kotaku, denn die eigentliche Bestätigung liegt bereits drei Tage zurück — neu ist vor allem, wie viele Redaktionen und Fans erst jetzt darauf reagieren.

    Neben Armed Fantasia strich Digital Bros in denselben Geschäftszahlen auch die Titel Directorate: Novitiate sowie ein Sequel zu Battle Islands. In den Unterlagen ist von rund 17,6 Millionen Euro an Abschreibungen im Zusammenhang mit eingestellten Projekten die Rede, zusätzlich zu einer Wertminderung von etwa einer Million Euro. Wie viel davon konkret auf Armed Fantasia entfällt, wurde von Digital Bros nicht separat aufgeschlüsselt. Als Begründung nennt der Konzern laut übereinstimmenden Berichten die aktuellen Marktbedingungen sowie die Kosten, die für eine Fertigstellung der Spiele noch nötig gewesen wären.

    Besonders schwer wiegt der Cancel-Entscheid, weil Armed Fantasia alles andere als ein frisches, unausgereiftes Projekt war. Die von Wild-Arms-Schöpfer Akifumi Kaneko geleitete Entwicklung hatte laut einem Update auf der offiziellen Kickstarter-Seite im März 2026 einen fertigen Vertical Slice an den Publisher übergeben. Vier Jahre nach dem Start der Kampagne war das Spiel also spielbar und in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium — und wurde trotzdem nicht weitergeführt.

    Was bedeutet die Absage für die Kickstarter-Unterstützer?

    Die gemeinsame Kickstarter-Kampagne von Armed Fantasia und dem Shadow-Hearts-Nachfolger Penny Blood spielte 2022 knapp drei Millionen US-Dollar ein und zählte damals zu den größeren Erfolgsgeschichten im JRPG-Crowdfunding. Bislang liegt allerdings keine offizielle Ankündigung vor, dass Backerinnen und Backer eine Rückerstattung erhalten. Bei Kickstarter-Projekten gilt grundsätzlich: Eine Rückzahlung ist rechtlich nicht garantiert, sofern das Team nachweislich versucht hat, das Spiel umzusetzen — und mit einem fertigen Vertical Slice lässt sich das im Fall von Armed Fantasia kaum bestreiten. Ob sich Digital Bros oder das Entwicklerteam dennoch zu einer Geste in Richtung der Community entschließen, ist derzeit offen. Wer das Projekt unterstützt hat, sollte in den kommenden Wochen die eigenen Kickstarter-Benachrichtigungen und die Kommentare auf der Kampagnenseite im Blick behalten.

    Wie oft werden erfolgreich finanzierte Crowdfunding-Spiele eigentlich gecancelt?

    Armed Fantasia ist kein Einzelfall. Gerade im Nischenbereich klassischer JRPGs und ihrer geistigen Nachfolger gab es in den vergangenen Jahren mehrfach Fälle, in denen erfolgreich finanzierte Projekte ins Stocken gerieten oder ganz eingestellt wurden, obwohl das Funding-Ziel längst erreicht war. Ein durch Crowdfunding gedecktes Budget federt zwar den größten Teil der frühen Entwicklungskosten ab, schützt ein Spiel aber nicht automatisch vor gestiegenen Produktionskosten, wirtschaftlichem Gegenwind beim Publisher oder schlicht der Entscheidung eines Konzerns, sich auf profitablere Projekte zu konzentrieren. Für Wild-Arms-Fans ist das ein besonders bitterer Beigeschmack, weil die Serie schon seit Jahren auf ein echtes Comeback wartet — und mit Armed Fantasia zumindest ein spiritueller Nachfolger in Sichtweite schien.

    Wer sich noch einmal ins Gedächtnis rufen möchte, wie ambitioniert das Projekt einst gestartet ist, findet im ursprünglichen Kickstarter-Trailer einen guten Eindruck vom “Westernpunk”-Setting und dem geplanten Kampfsystem namens Cross Order Tactics:

    Offiziell hat sich weder Digital Bros noch das Entwicklerteam bislang mit einem ausführlichen Statement direkt an die Community gewandt, das über die Zahlen im Geschäftsbericht hinausgeht. Genauere Angaben zur Unternehmensbilanz sind über die Investor-Relations-Seite von Digital Bros einsehbar. Sollte es weitere offizielle Stellungnahmen zu Rückerstattungen oder den Hintergründen der Absage geben, aktualisieren wir diesen Artikel.

    Quelle: PC Gamer, Siliconera, Gematsu

    Wart ihr Backer der Armed-Fantasia-Kampagne oder habt ihr auf ein Wild-Arms-Comeback gehofft? Schreibt uns eure Meinung zur Absage in die Kommentare!

  • Final Fantasy 7 Revelation – Director erwartet über 100 Stunden Spielzeit für Completionisten

    Final Fantasy 7 Revelation – Director erwartet über 100 Stunden Spielzeit für Completionisten

    Final-Fantasy-7-Revelation-Regisseur Naoki Hamaguchi hat im Gespräch mit IGN eine erste, sehr grobe Vorstellung davon gegeben, wie viel Zeit Fans für den Abschluss der Remake-Trilogie einplanen sollten – zumindest, wenn sie wirklich alles sehen wollen. Wer jedes Asset und jedes Element des Spiels prüfen und vervollständigen möchte, komme dabei „leicht auf über hundert Stunden“, so Hamaguchi wörtlich. Die Aussage fiel im selben Interview-Umfeld, in dem der Regisseur zuletzt bereits für Aufsehen gesorgt hatte.

    Wie lang ist Final Fantasy 7 Revelation zum Durchspielen?

    Eine offizielle, exakte Spielzeitangabe für die Hauptgeschichte allein nannte Hamaguchi nicht. Seine Formulierung bezog sich ausdrücklich auf Completionisten, die das gesamte Spiel bis ins letzte Detail durchleuchten – von Nebenaufgaben über Sammelobjekte bis zu optionalen Arealen. Genau für dieses Vorgehen veranschlagt der Regisseur „leicht über hundert Stunden“, was den dritten und letzten Teil der Final-Fantasy-7-Remake-Trilogie zu einem der umfangreichsten Rollenspiele der kommenden Jahre machen würde, sollte sich die Einschätzung im finalen Produkt bestätigen.

    Was macht die Fertigstellung so aufwendig?

    Als Grund für den enormen Umfang nannte Hamaguchi implizit die schiere Menge an Inhalten, die als letztes Kapitel der Geschichte abgebildet werden müssen: offene Areale, zahlreiche Nebenhandlungen und ein finaler Akt, der die Ereignisse rund um Sephiroths Rückkehr zu Ende erzählt. Erst kürzlich hatte der Regisseur zudem den gewaltigen Speicherbedarf des Spiels bestätigt – in unserem Bericht zum gewaltigen Speicherbedarf des Spiels lest ihr, warum die Installation auf PS5 und PC rund 200 GB belegen soll. Beide Aussagen zusammen zeichnen das Bild eines Titels, der bei Umfang und Detailgrad offenbar keine Kompromisse eingeht.

    Zur Einordnung: Schon die ersten beiden Trilogie-Teile, Final Fantasy 7 Remake und Final Fantasy 7 Rebirth, galten für ein einzelnes Kapitel der ursprünglichen Geschichte als überraschend umfangreich und boten weit mehr Nebeninhalte, als es das Original von 1997 vorsah. Sollte sich Hamaguchis Einschätzung von über 100 Stunden für Completionisten bestätigen, würde Revelation als Abschluss der Neuinterpretation diesen Trend konsequent fortsetzen – und Fans, die die Reise wirklich bis zum letzten Detail auskosten wollen, müssten entsprechend viel Zeit mitbringen.

    Final Fantasy 7 Revelation erscheint am 8. April 2027 für PS5, Nintendo Switch 2, PC und Xbox Series X/S. Wie viel Zeit für einen reinen Durchlauf der Hauptstory nötig sein wird, ließ Hamaguchi offen – hier dürften genauere Angaben erst näher am Release folgen.

    Quelle: IGN

    Wie stehst du zu einer Spielzeit von über 100 Stunden für Completionisten? Schreib es uns in die Kommentare und bleib für weitere Updates bei Scene Gamers am Ball!

  • Trails in the Sky: 2nd Chapter startet mit Top-Wertungen von IGN und PC Gamer

    Trails in the Sky: 2nd Chapter startet mit Top-Wertungen von IGN und PC Gamer

    Heute ist Release-Tag für Trails in the Sky: 2nd Chapter, Falcoms Remake-Fortsetzung des JRPG-Klassikers – und die ersten Testberichte großer Redaktionen sind da. IGN und PC Gamer haben ihre Reviews veröffentlicht, und der Tenor ist durchweg positiv.

    Wie gut ist Trails in the Sky: 2nd Chapter laut den ersten Testberichten?

    IGN und PC Gamer zeigen sich in ihren Reviews gleichermaßen angetan: Das Remake baue auf dem soliden Fundament des ersten Kapitels auf und liefere eine deutlich dichtere, düsterere Geschichte rund um Estelle Brights Suche nach dem verschwundenen Joshua und die Auseinandersetzung mit der Geheimorganisation Ouroboros. Besonders gelobt wird, wie das Team die modernisierte 3D-Präsentation nutzt, um Atmosphäre aufzubauen – PC Gamer hebt in seiner Review sogar ein einzelnes Monster-Design hervor, das zu den einprägsamsten der gesamten JRPG-Serie zähle.

    Muss ich Trails in the Sky: 1st Chapter gespielt haben, um die Story zu verstehen?

    Das ist die Kernfrage, mit der sich beide Reviews ausführlich beschäftigen – und das aus gutem Grund. Die Trails-Reihe gilt seit Jahren als notorisch schwer zugänglich für Neueinsteiger, weil fast jeder Teil direkt an den vorherigen anknüpft. Das ursprüngliche Trails in the Sky erschien einst nur auf PC und älteren Handhelds wie der PSP, was vielen Fans der neueren Cold-Steel-Ableger den Einstieg erschwerte. Mit dem 3D-Remake von 1st Chapter im letzten Jahr und jetzt 2nd Chapter senkt Falcom diese Einstiegshürde spürbar: Wer 1st Chapter gespielt hat, steigt nahtlos ein, aber auch ohne Vorwissen soll die Geschichte laut den Testern verständlich bleiben, da die wichtigsten Ereignisse zu Beginn kurz zusammengefasst werden.

    Quelle: IGN, PC Gamer

    Spielt ihr die Trails-Reihe schon länger oder steigt ihr erst mit dem Remake ein? Verratet es uns in den Kommentaren.

  • Trails in the Sky 1st Chapter: Legacy Patch 1.0.7 bringt wichtige Begriffs-Anpassungen

    Trails in the Sky 1st Chapter: Legacy Patch 1.0.7 bringt wichtige Begriffs-Anpassungen

    Nihon Falcom hat für Trails in the Sky 1st Chapter den sogenannten Legacy Patch in Version 1.0.7 veröffentlicht. Klingt erstmal nach einer trockenen Randnotiz, ist aber für alle Trails-Fans ein wichtiger Schritt: Das Update gleicht zentrale Begriffe des Spiels an die Terminologie der restlichen, deutlich jüngeren Trails-Reihe an.

    Hintergrund ist der bevorstehende Release von Trails in the Sky 2nd Chapter am 17. September 2026. Damit Neueinsteiger und Serienveteranen nicht bei jedem Begriff stolpern, will Nihon Falcom die Sky-Trilogie sprachlich näher an die späteren Titel heranführen.

    Was ändert sich konkret durch den Legacy Patch?

    Der Patch greift gezielt dort ein, wo Begriffe über die Jahre in unterschiedlichen Übersetzungen auseinandergedriftet sind. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

    • Zentrale Begriffe wurden an die Terminologie späterer Trails-Titel angeglichen, priorisiert nach ihrer Bedeutung für die Serien-Kontinuität
    • Begriffe und Charakternamen, die ausschließlich in Trails in the Sky vorkommen, bleiben größtenteils unangetastet
    • Ausnahme: Die Namen der Tetracyclic Towers wurden angepasst, weil diese Orte im kommenden 2nd Chapter eine zentrale Rolle in der Story spielen
    • Überarbeitete englische Sprachausgabe, Texte und UI-Elemente an mehreren Stellen im Spiel
    • Angepasste In-Game-Grafiken, die die neuen Begriffe visuell widerspiegeln
    Szene aus Trails in the Sky 1st Chapter auf Nintendo Switch
    Bildquelle: Nintendo Life

    Warum bekommt ein zehn Jahre altes Spiel jetzt noch ein Update?

    Die Trails-Reihe (im Original The Legend of Heroes: Trails) umfasst mittlerweile über ein Dutzend Spiele, die über mehr als 15 Jahre von verschiedenen Teams lokalisiert wurden. Wer früher mit Trails in the Sky eingestiegen ist und Jahre später zu neueren Ablegern wie Trails through Daybreak wechselte, kennt das Problem: Namen, Fraktionen und Fachbegriffe wurden nicht immer einheitlich übersetzt, was gerade Neueinsteigern die Orientierung erschwert. Der Legacy Patch ist Teil einer längeren Strategie von Falcom und den westlichen Publishern, die frühen Sky-Spiele als sauberen, verständlichen Einstiegspunkt in die riesige Spielwelt von Zemuria zu positionieren, bevor mit 2nd Chapter der nächste große Baustein folgt.

    Aus unserer Sicht ist das ein kluger, wenn auch später Schachzug: Gerade weil die Trails-Serie für ihre dichte, über Dutzende Spielstunden verteilte Lore berühmt ist, zahlt sich saubere Begriffs-Konsistenz langfristig mehr aus als kurzfristige Community-Diskussionen über geänderte Namen.

    Quelle: Nintendo Life

    Spielst du aktuell Trails in the Sky oder wartest du auf 2nd Chapter im September? Schreib uns deine Meinung zu den Begriffs-Anpassungen in die Kommentare!

  • Xenoblade Chronicles 2 kehrt als Switch-2-Edition zurück – das bringt der neue Trailer

    Xenoblade Chronicles 2 kehrt als Switch-2-Edition zurück – das bringt der neue Trailer

    Nintendo hat einen neuen Overview-Trailer zu Xenoblade Chronicles 2: Nintendo Switch 2 Edition veröffentlicht und zeigt darin, was euch bei der überarbeiteten Fassung des beliebten JRPGs erwartet.

    Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

    • Grafik-Upgrade auf 4K und 60 Bilder pro Sekunde im TV-Modus, im Handheld-Modus laufen 1080p bei 60 fps.
    • Überarbeitete und geglättete Zwischensequenzen.
    • Neuer Kampfmodus “Merc Assault”: Bis zu sechs Blades lassen sich gleichzeitig in Echtzeit-Gefechten steuern.
    • Neue spielbare Blade namens “MOMO”, die zwischen einer Licht- und einer Dunkelform wechseln kann.
    • Neue Kostüme für die Hauptcharaktere Pyra und Mythra.

    Wer die Switch-Originalversion bereits besitzt, bekommt laut Nintendo eine Upgrade-Option auf die neue Switch-2-Fassung, statt das Spiel komplett neu kaufen zu müssen. Digital erscheint Xenoblade Chronicles 2: Nintendo Switch 2 Edition bereits am 30. Juli 2026, die physische Fassung folgt dann am 1. Oktober 2026.

    Für Fans des Genres ein guter Anlass, das gefeierte JRPG rund um die schwebenden Titanenwelten und ihre Bewohner nochmal in bestmöglicher Optik zu erleben – oder erstmals nachzuholen.

    Quelle: My Nintendo News, Nintendo Life