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  • PUBG wird zur Netflix-Serie – Donald Glover schreibt, produziert und spielt mit

    PUBG wird zur Netflix-Serie – Donald Glover schreibt, produziert und spielt mit

    Ja, das ist echt: PUBG bekommt eine Realserie bei Netflix. Donald Glover soll die Show schreiben, produzieren und selbst darin auftreten. IGN spricht sogar davon, dass er Regie führt und die Hauptrolle spielt. Hinter dem Projekt steht Krafton, der Eigentümer der Marke.

    Wer steckt hinter der PUBG-Serie auf Netflix?

    Neben Donald Glover ist auch sein Bruder Stephen Glover dabei, der als Co-Autor und Executive Producer geführt wird. Weitere Executive Producer sind laut Pressemitteilung Michael Schaefer für Neon TV, Fam Udeorji für Gilga sowie Taeseok Jang und Sujin Lee für LV3H. LV3H ist die Entertainment-Sparte von Krafton. Der südkoreanische Konzern will die Marke gezielt zu „originalen Unterhaltungsinhalten“ ausbauen. Einen Starttermin nennt die Meldung bislang nicht.

    Wie soll eine Serie über ein Battle Royale funktionieren?

    Auf den ersten Blick wirkt es schwierig: 100 Spieler landen auf einer Insel und kämpfen, bis nur einer übrig bleibt. Doch PUBG hat inzwischen eine Hintergrundgeschichte, die ihr auf der offiziellen Website nachlesen könnt. Demnach sind die Battlegrounds die Idee des Milliardärs Sergei Kalimnik, der 1965 als einziger einen Angriff der Sowjets auf die fiktive Insel Erangel überlebte. Später kaufte er die Insel und stellte seine traumatischen Erlebnisse im großen Maßstab nach. Die Experimente weiteten sich auf andere Schauplätze aus. IGN zieht dazu den Vergleich zu Squid Game: Auch dort schauen mächtige Eliten aus der Ferne zu.

    Was heißt das für PUBG-Fans?

    Direkt ändert sich im Spiel nichts. Aber eine Serie bringt der Marke Aufmerksamkeit. Aus unserer Sicht ist das Lore-Fundament überraschend tragfähig, solange die Serie mehr sein will als eine Dauer-Schießerei. Mit Glover, den viele aus Atlanta, Community und Swarm kennen, ist zumindest kreatives Talent an Bord. Ob daraus ein Hit wird, hängt davon ab, wie mutig Netflix die düstere Vorlage umsetzt. Ein Cast, ein Starttermin und ein erster Trailer stehen noch aus.

    Quelle: IGN, Destructoid

    Freut ihr euch auf die PUBG-Serie oder bleibt ihr skeptisch? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Inzoi: Director kündigt Multiplayer-Modus “Canvastown” im Stil von Ready Player One an

    Inzoi: Director kündigt Multiplayer-Modus “Canvastown” im Stil von Ready Player One an

    Krafton legt bei seinem Life-Sim-Hit Inzoi nach: Studio-Chef Hyungjun “Kjun” Kim hat einen neuen optionalen Modus namens Canvastown angekündigt. Darin sollen bis zu 50 Spielerinnen und Spieler gleichzeitig in einer Instanz unterwegs sein, jeder als sein eigener Zoi, statt wie gewohnt eine ganze Stadt von oben zu steuern. Kim vergleicht die Idee ausdrücklich mit Ready Player One: ein geteilter virtueller Raum, in dem man als eigener Charakter durch die Welt läuft und mit anderen echten Spielern interagiert.

    Was ist Canvastown genau?

    Canvastown ist als eigenständiger Nebenmodus gedacht, nicht als Ersatz für das klassische Inzoi-Kernspiel. Statt der gottgleichen Kontrolle über mehrere Zois und deren Leben lenkt man in diesem Modus einen einzelnen Charakter aus der Ich-Perspektive einer Person, bewegt sich frei durch eine gemeinsam genutzte Stadt und trifft dort auf andere echte Spieler statt auf KI-gesteuerte Nachbarn. Genaue Details zu Release-Termin, Umfang oder ob der Modus kostenlos im bestehenden Early-Access-Paket enthalten sein wird, hat Krafton bisher nicht genannt.

    Warum betont Kim ausgerechnet jetzt den Fokus auf die Kernziele?

    Der zeitliche Kontext ist kein Zufall. Inzoi startete im März 2025 in den Early Access und sorgte direkt für Aufsehen: Am ersten Tag zählte das Spiel rund 72.000 gleichzeitige Spieler und übertraf damit sogar den bisherigen Höchstwert von Marktführer Die Sims 4. Der Hype kühlte allerdings schnell ab, weil vielen Spielern schlicht der Umfang fehlte, um dauerhaft am Ball zu bleiben. Kim entschuldigte sich damals öffentlich für die “zahlreichen Schwachstellen” des Starts und entfernte in der Folge sogar den umstrittenen Denuvo-Kopierschutz, um direktes Feedback der Community einzuholen.

    Vor diesem Hintergrund wirkt die Ankündigung von Canvastown fast schon wie ein Balanceakt: Kim betont im selben Atemzug, das Studio bleibe “sehr fokussiert auf unsere Kernziele” und wolle die Hauptsimulation nicht vernachlässigen, während gleichzeitig ein komplett neues, aufwendiges Multiplayer-Feature entsteht. Aus unserer Sicht ist das nachvollziehbar: Ein zusätzlicher Social-Modus kann frischen Wind bringen, ohne dass Krafton die eigentliche Baustelle – mehr Tiefe im Singleplayer – aus den Augen verlieren darf. Ob Canvastown das schafft, wird sich erst zeigen, wenn handfeste Details und ein Testzeitraum bekannt sind.

    Quelle: PC Gamer

    Würdet ihr einen waschechten Multiplayer-Modus in Inzoi ausprobieren? Schreibt es uns in die Kommentare.