Tag: Marvel’s Wolverine

  • Marvel’s Wolverine: 35 Prozent der Verkäufe laufen über Disc – trotz Sonys Disc-Aus

    Marvel’s Wolverine: 35 Prozent der Verkäufe laufen über Disc – trotz Sonys Disc-Aus

    Sony will die Disc-Produktion für PlayStation bis 2028 auslaufen lassen – und ausgerechnet der aktuelle Hit zeigt, dass viele Spieler noch zur Hülle greifen. Laut Daten von Ampere Analysis (via The Game Business) waren 35 Prozent der Verkäufe von Marvel’s Wolverine physische Discs. IGN hat die Zahlen aufgegriffen.

    Artwork zu Marvel's Wolverine von Insomniac Games
    Bildquelle: IGN (https://www.ign.com/articles/35-percent-marvels-wolverine-sales-disc)

    Wie oft wurde Marvel’s Wolverine auf Disc gekauft?

    Die Zahlen im Detail:

    • Im September wurden laut Ampere rund 2,16 Millionen Einheiten verkauft (Release war am 15. September)
    • 35 Prozent davon waren physische Discs
    • In Europa lag der Disc-Anteil bei 51 Prozent
    • In Frankreich waren mehr als zwei Drittel der Verkäufe physisch, in Großbritannien dagegen zwei Drittel digital

    Wolverine war damit der zweitbeste Seller auf der PS5 im September – nur EA Sports FC 27 lag davor, mit knapp 5 Millionen Verkäufen auf PS5 und 1,65 Millionen auf Xbox.

    Warum ist die Disc-Debatte bei Sony so hitzig?

    Sonys Ankündigung, die Disc-Produktion bis 2028 einzustellen, löste einen Aufschrei in der Community aus. Die Video Game History Foundation fordert Lösungen, damit Archive und Museen digitale Spiele rechtlich sicher bewahren können. Ex-PlayStation-Chef Shawn Layden nannte den Schritt laut unserem Bericht zu seiner Kritik einen deutlichen Markenschaden. Sony hat im Juli von „starken Meinungen“ gesprochen, bleibt aber bei seiner Linie – ein Kurswechsel ist laut IGN nicht in Sicht.

    Was bedeutet das für Spieler?

    Wer Wert auf Sammlerstücke, Weiterverkauf oder Unabhängigkeit vom Store legt, sollte sich darauf einstellen, dass die Auswahl an Discs schrumpft. Selbst der GTA-6-Release hat laut IGN keine Disc-Version, die Sonderedition enthält nur einen Code in einer sonst leeren Box. Auf der PlayStation-Plattform wird digital also immer häufiger zum Standard.

    Aus unserer Sicht zeigen die Zahlen vor allem eines: Der Disc-Anteil ist von Land zu Land sehr verschieden. Ob die Rechnung für Sony trotzdem aufgeht, hängt davon ab, ob die Käufer in Europa tatsächlich auf digital umsteigen – die Wolverine-Daten sprechen bislang eher dagegen.

    Quelle: IGN

    Kauft ihr noch Discs oder seid ihr längst komplett digital unterwegs? Schreibt es in die Kommentare!

  • PS5 bekommt KI-Upscaling QSSR: Wolverine und Ghost of Yōtei machen den Anfang

    PS5 bekommt KI-Upscaling QSSR: Wolverine und Ghost of Yōtei machen den Anfang

    Sony macht die Standard-PS5 schlauer: Die Konsole bekommt ein KI-gestütztes Upscaling, das PlayStation QSSR (Quick Spectral Super Resolution) nennt. Zum Start ist die Technik bereits in zwei Spielen aktiv: Marvel’s Wolverine und Ghost of Yōtei.

    Was ist QSSR auf der PS5?

    QSSR folgt dem Prinzip des PSSR-Upscalers, den Sony für die PS5 Pro entwickelt hat: Das Spiel rendert intern in niedrigerer Auflösung, ein KI-gestütztes Verfahren rekonstruiert daraus ein schärferes Bild. Laut Berichten ist QSSR eine leichtere Variante, die auf der normalen PS5 laufen soll. Dort fehlt die dedizierte Hardware für maschinelles Lernen, die die Pro mitbringt.

    Welche Spiele unterstützen QSSR schon?

    • Marvel’s Wolverine: QSSR ist über einen Patch verfügbar.
    • Ghost of Yōtei: Auch hier kommt die Technik per Update.
    • Alle anderen Spiele: Entwickler müssen QSSR selbst einbauen, automatisch profitiert nichts. Sony will die Technik laut Meldungen breit für Studios öffnen.

    Was bedeutet das für PS5-Spieler?

    Die gute Nachricht: Ihr müsst nichts kaufen. Wer eine normale PS5 besitzt, bekommt in den beiden Spielen nach dem Update ein stabileres, detailreicheres Bild. Die weniger gute: Auf das Niveau von PSSR auf der PS5 Pro dürft ihr nicht hoffen, denn die Hardware setzt hier Grenzen. Und solange nur zwei Spiele mitmachen, bleibt QSSR erst einmal ein Versprechen für die Zukunft.

    Wer Wolverine ohnehin spielt, findet in unserem Bericht zum neuen Wolverine-Patch gegen die nervigen Duftspuren außerdem eine nützliche Komfortoption.

    Wie bewertet Scene Gamers das?

    Aus unserer Sicht ist das ein cleverer Schachzug. Die PS5 ist inzwischen eine Konsole im reifen Alter, und mit KI-Rekonstruktion lässt sich ohne neue Hardware noch Leistung herausquetschen – ähnlich, wie es PC-Spieler seit Jahren von DLSS und Co. kennen. Entscheidend wird, ob die großen Studios nachziehen. Bleibt es bei zwei Sony-Titeln, ist QSSR ein nettes Extra. Kommen bald weitere Spiele dazu, könnte es das Performance-Problem vieler Cross-Gen-Titel entschärfen.

    Quelle: Eurogamer

    Habt ihr QSSR schon ausprobiert? Schreibt uns in den Kommentaren, ob ihr einen Unterschied seht!

  • Marvel’s Wolverine: Neuer Patch lässt euch die nervigen Duftspuren abschalten

    Marvel’s Wolverine: Neuer Patch lässt euch die nervigen Duftspuren abschalten

    Insomniac Games hört zu: Mit Update 1.001.006 für Marvel’s Wolverine könnt ihr ab sofort einen Teil der berüchtigten Duftspuren und Sense-Hinweise komplett abschalten. Das Spiel ist seit dem 15. September 2026 exklusiv für PS5 erhältlich und stand seither wegen seiner aufdringlichen Hilfestellungen in der Kritik.

    Was genau könnt ihr im neuen Update deaktivieren?

    Unter Einstellungen → Gameplay → Senses gibt es jetzt drei neue Schalter, mit denen ihr gezielt Hinweise ausblenden könnt:

    • Whiskey-Bottle-Duftspuren, die euch bislang penetrant zu Sammelobjekten geführt haben
    • Material-Crate-Audio-Hinweise, die Ressourcenkisten akustisch verraten haben
    • Nightmare-Door-Roots, visuelle Wurzelpfade zu optionalen Bereichen in Albtraum-Sequenzen
    Eine Whiskey-Flasche mit Duftspur-Effekt in Marvel's Wolverine, die sich nun deaktivieren lässt
    Bildquelle: Eurogamer / Insomniac Games

    Zusätzlich behebt der Patch mehrere Abstürze, einen Bug beim Fortschritt während des Baum-Slidens, ein Problem mit Wolverines Krallen im Foto-Modus sowie zwei weitere visuelle Fehler. Alle Infos zum Spiel gibt es auf der offiziellen PlayStation-Seite sowie bei Insomniac Games selbst.

    Warum bleiben einige Sinnes-Hinweise trotzdem aktiv?

    Ganz abschalten lässt sich Wolverines Spürnase nicht: Story-kritische Senses, die euch etwa bei Missionszielen oder zentralen Handlungssträngen weiterhelfen, bleiben unabhängig von euren Einstellungen aktiv. Insomniac will damit verhindern, dass sich Spieler in der Hauptstory komplett verlaufen – schließlich ist Wolverines Geruchssinn auch ein zentrales erzählerisches Element seiner Mutantenfähigkeiten.

    Wolverine steht vor einer Materialkiste, deren Audio-Hinweis künftig abschaltbar ist
    Bildquelle: Eurogamer / Insomniac Games

    Zur Einordnung: Das ist bereits der zweite Anlauf von Insomniac in dieser Sache. Schon vergangene Woche hatte ein erstes Update die Intensität der Duftspuren reduziert, nachdem sich Spieler seit dem Launch über die aufdringliche visuelle Führung beschwert hatten. Mit den neuen Schaltern reagiert das Studio jetzt deutlich umfassender auf die Kritik, statt nur an der Kosmetik zu schrauben. Aus unserer Sicht ein gutes Zeichen: Gerade bei einem Spiel, das so stark auf Immersion setzt wie Marvel’s Wolverine, sollten Spieler selbst entscheiden können, wie viel Führung sie brauchen.

    Für euch heißt das konkret: Ladet den Patch, öffnet die Gameplay-Einstellungen und schaltet die Hinweise ab, die euch am meisten gestört haben. Wer maximale Herausforderung will, kann so erstmals wirklich selbst entscheiden, wie sehr Logan ihm unter die Arme greift.

    Quelle: Eurogamer

    Probiert die neuen Senses-Einstellungen direkt nach dem Update aus und findet die Balance, die zu eurem Spielstil passt.

  • Marvel’s Wolverine – Trotz durchwachsener Reviews fast 1,9 Millionen Verkäufe

    Marvel’s Wolverine – Trotz durchwachsener Reviews fast 1,9 Millionen Verkäufe

    Marvel’s Wolverine ist seit dem 15. September 2026 exklusiv für die PlayStation 5 erhältlich – und offenbar ein Verkaufsschlager, obwohl das Spiel von Insomniac Games in der vergangenen Woche reichlich Spott in sozialen Netzwerken abbekommen hat. Laut einer Schätzung des Marktanalysten Rhys Elliott von Alinea Analytics hat sich der Titel innerhalb der ersten drei Tage rund 1,9 Millionen Mal verkauft und dabei etwa 130 Millionen US-Dollar Umsatz erzielt. Offizielle Zahlen von Sony oder Insomniac Games gibt es bislang nicht – die Werte stammen ausschließlich aus einer unabhängigen Markteinschätzung.

    Wie viele Exemplare hat Marvel’s Wolverine verkauft?

    Elliott zufolge setzen sich die rund 1,9 Millionen verkauften Einheiten aus etwa einer Million digitalen Vorbestellungen sowie weiteren Verkäufen zum Launch zusammen. Rund 22,9 Prozent der Verkäufe entfielen demnach auf physische Kopien – ein für ein reines PS5-Exklusivspiel bemerkenswert hoher Anteil. Damit hätte Marvel’s Wolverine laut der Schätzung bereits jetzt mehr Umsatz generiert als Death Stranding 2 während seiner gesamten bisherigen Laufzeit auf der PS5 und würde sich als meistverkauftes neues Erstanbieter-Spiel des Jahres 2026 für die Konsole positionieren. Zum Vergleich: Insomniacs vorheriger Marvel-Titel soll laut Elliott in den ersten drei Tagen rund 250 Millionen US-Dollar umgesetzt haben, also fast doppelt so viel wie Wolverine.

    Warum verkauft sich das Spiel trotz gemischter Kritik so gut?

    Die Kritikerwertungen fallen für ein Insomniac-Spiel ungewöhnlich durchwachsen aus, unter anderem wegen repetitiver Kampfmechaniken, linearer Levelstruktur und stark vereinfachender Hilfsfunktionen, die in der Community teils spöttisch als “Fährten-Gas” bezeichnet werden. Gleichzeitig bewerten Spielerinnen und Spieler den Titel im PlayStation Store deutlich positiver als die Fachpresse. Die Marke selbst – Marvel und ein jahrzehntelang etablierter X-Men-Charakter – dürfte zusammen mit dem Namen Insomniac Games viele Vorbestellungen unabhängig von den Testberichten gesichert haben, die naturgemäß erst nach Release erschienen sind.

    Wolverine brüllt kämpferisch mit ausgefahrenen Krallen vor Flammenhintergrund
    Bildquelle: PlayStation Store / Insomniac Games, offizielles Pressematerial zu Marvel’s Wolverine

    Wie ordnen wir die Zahlen ein?

    Wichtig für die Einordnung: Die 1,9 Millionen verkauften Exemplare sind eine Analysten-Schätzung, keine von Sony bestätigte Zahl. Solche Hochrechnungen basieren üblicherweise auf Store-Rankings, Marktdaten und Vergleichswerten und können von den tatsächlichen Verkäufen abweichen. Aus unserer Sicht zeigt der Fall trotzdem exemplarisch, wie stark Marke und Vorbestellungen den Starterfolg eines Spiels absichern können, selbst wenn die Kritikerreaktionen gemischt bleiben. Ob sich der Verkaufsschwung angesichts der andauernden Kritik an Kampfsystem und Leveldesign auch in den kommenden Wochen fortsetzt, bleibt abzuwarten – Insomniac Games hat bereits Anpassungen basierend auf dem Spielerfeedback angekündigt.

    Weitere Hintergründe zum Spiel gibt es auf der offiziellen PlayStation-Seite zu Marvel’s Wolverine. Berichterstattung zu den Verkaufszahlen und der Kontroverse um die Reviews findet sich unter anderem bei IGN und Eurogamer.

    Quellen: Alinea Analytics, IGN, Eurogamer

    Was denkt ihr: Rechtfertigen Marke und Ambition den Erfolg von Marvel’s Wolverine trotz der Kritik am Gameplay, oder ist das ein Fall von Hype vor Substanz? Schreibt es uns in die Kommentare – und bleibt bei Scene Gamers dran, falls Sony doch noch offizielle Zahlen veröffentlicht.

    Was hältst du davon? Schreib es uns in die Kommentare und bleib für weitere Updates bei Scene Gamers am Ball!

  • Marvel’s Wolverine: Insomniac entschärft “Fart Gas”-Effekt per Hotfix

    Marvel’s Wolverine: Insomniac entschärft “Fart Gas”-Effekt per Hotfix

    Insomniac hat gehört und reagiert: Mit dem Hotfix v1.001.005 vom 19. September 2026 macht Insomniac Games der wohl unbeliebtesten Mechanik in Marvel’s Wolverine den Garaus – zumindest teilweise. Die Rede ist vom knallblauen Geruchsspur-Effekt, den die Community wegen seiner grellen, gasartigen Optik nur noch “Fart Gas” nennt.

    Was ändert der Hotfix bei Marvel’s Wolverine genau?

    Kurz gesagt: weniger Neon, mehr Subtilität. Insomniac hat mit dem offiziellen Patch an mehreren Stellschrauben gedreht:

    • Die Deckkraft der Geruchsspuren (Scent Trails), die Logan zum nächsten Missionsziel führen, wurde deutlich reduziert.
    • Statt einer auffälligen neongrünen Nebelspur liegt jetzt nur noch ein dezenter Farbschimmer auf dem Boden vor Wolverine.
    • Die Audio-Sense-Indikatoren, also die akustischen Hinweistöne für Logans Mutantensinne, wurden ebenfalls leiser und weniger aufdringlich gestaltet.
    • Zusätzlich wurden einige Absturzursachen behoben, die einen kleinen Teil der Spielerschaft seit dem Release geplagt haben.

    Eine Option, die Spur komplett auszuschalten, gibt es mit diesem Update noch nicht. Insomniac erklärt aber, man arbeite weiter an Verbesserungen des Sinnessystems und prüfe für ein künftiges Update ausdrücklich eine Toggle-Option, mit der sich die Anzeige ganz deaktivieren lässt.

    Warum wurde die Geruchsspur-Mechanik als “Fart Gas” verspottet?

    Der Spitzname kam nicht von irgendwoher: Schon vor dem offiziellen Release monierten Reviewer die visuelle Umsetzung von Logans gesteigerten Sinnen als too much. Besonders scharf äußerte sich Gene Park von der Washington Post in seiner Kritik – seither hat sich “Fart Gas” als griffiger, aber wenig schmeichelhafter Community-Begriff für die Mechanik durchgesetzt. Wie wir bereits berichtet haben, verteidigte Insomniac den Effekt zunächst noch als bewusstes Gameplay-Element, bevor sich das Studio nun zu spürbaren Anpassungen durchgerungen hat. Statt eines immersiven Gefühls für Wolverines übermenschlichen Geruchssinn wirkte der Effekt für viele Spielerinnen und Spieler wie ein aufdringliches Leitsystem, das mehr an eine Quest-Marker-Autobahn erinnerte als an X-Men-Fantasie.

    Aus unserer Sicht ist der Schritt überfällig, aber richtig: Guidance-Systeme, die zu offensiv ins Bild grätschen, sind kein neues Problem – von Ubisofts Adlerblick-Mechaniken bis zu Spurenlegern in anderen Open-World-Titeln gab es ähnliche Kritik, wenn Studios Orientierungshilfen über die Immersion stellen. Insomniac selbst kennt das Spannungsfeld aus den Spider-Man-Spielen, wo Webbed-Sense-Anzeigen ebenfalls zwischen Hilfestellung und visuellem Overkill balancieren mussten. Dass sich der Entwickler jetzt öffentlich zu einer möglichen kompletten Abschaltoption bekennt, zeigt: Man hört auf Reviews und Community-Feedback, statt es auszusitzen – genau das hatte Insomniac bereits vor wenigen Tagen angekündigt, als Community-Director James Stevenson Nachbesserungen nach der durchwachsenen Kritik versprach. Für Spieler bedeutet das konkret: Wer die Spur nervig fand, merkt ab sofort einen spürbar ruhigeren Bildschirm – ganz verschwunden ist sie aber noch nicht.

    Illustration zur entschärften Geruchsspur-Mechanik in Marvel's Wolverine nach dem Hotfix v1.001.005
    Bildquelle: Escapist Magazine
    Wolverine alias Logan in einer Actionszene aus Marvel's Wolverine von Insomniac Games
    Bildquelle: IGN

    Kommt noch eine komplette Abschaltoption für die Sinnes-Anzeigen?

    Offiziell bestätigt ist nur, dass Insomniac die Möglichkeit prüft. Ein Termin für ein entsprechendes Update steht bislang nicht fest. Sollte die Option kommen, dürfte sie vor allem Spieler freuen, die Logans Fähigkeiten lieber selbst erspüren statt sich von der UI an die Hand nehmen zu lassen.

    Quelle: Kotaku, Neowin, Escapist Magazine, IGN

    Was sagt ihr: War die Kritik am “Fart Gas”-Effekt berechtigt, oder habt ihr euch gar nicht dran gestört? Schreibt’s uns in die Kommentare und diskutiert mit, ob eine komplette Abschaltoption her muss!

  • Marvel’s Wolverine: Insomniac verspricht Nachbesserungen nach Kritik

    Marvel’s Wolverine: Insomniac verspricht Nachbesserungen nach Kritik

    Der Release von Marvel’s Wolverine ist da, doch die Resonanz fällt gemischter aus, als es sich Insomniac Games gewünscht hätte. Mit einem Metascore von 77 und unter anderem einer 6-von-10-Wertung bei IGN liegt das Action-Adventure unter den Erwartungen, die frühere Insomniac-Titel geweckt hatten. Community-Director James Stevenson hat sich nun direkt zur Kritik geäußert und Nachbesserungen versprochen.

    Was genau kritisieren Spieler und Presse an Marvel’s Wolverine?

    Die Kritikpunkte drehen sich vor allem um das Spielerlebnis selbst – etwa Balancing-Fragen im Kampfsystem und Aspekte der Spielerführung, die nicht bei allen Testern und Spielern gut ankamen. Stevenson betont laut Push Square, man habe die Rückmeldungen aus Community und Presse zu “100 Prozent” gehört und arbeite bereits an konkreten Anpassungen.

    Was bedeutet das für Spieler, die Marvel’s Wolverine bereits besitzen?

    Für Käuferinnen und Käufer ist das eine gute Nachricht: Statt das Spiel einfach so stehen zu lassen, wie es aktuell ist, signalisiert Insomniac aktive Post-Launch-Unterstützung. Wer also von anfänglichen Kritikpunkten abgeschreckt war, könnte in den kommenden Wochen und Monaten ein spürbar verbessertes Spielerlebnis erwarten – ganz ähnlich wie bei früheren Insomniac-Titeln, bei denen Patches nach dem Launch oft einen sichtbaren Unterschied gemacht haben.

    Einordnung: Insomniac hat sich in der Vergangenheit, etwa bei den Spider-Man-Spielen, den Ruf erarbeitet, sehr genau auf Community-Feedback zu hören und Probleme zügig anzugehen. Dass sich das Studio auch bei Wolverine so früh und offen zur Kritik äußert, passt in dieses Muster. Wie schon in unserem Bericht zu Insomniacs Erklärungen rund um Logans Charakter deutlich wurde, legt das Studio großen Wert darauf, die eigene kreative Vision transparent zu kommunizieren – jetzt zeigt sich, ob darauf auch schnelle Taten folgen.

    Quelle: Push Square

    Habt ihr Marvel’s Wolverine schon gespielt? Was wünscht ihr euch am meisten von den kommenden Patches? Schreibt es in die Kommentare!

  • Marvel’s Wolverine: Insomniac erklärt, wie Logan wirklich ticken soll

    Marvel’s Wolverine: Insomniac erklärt, wie Logan wirklich ticken soll

    Einen Tag vor dem Release am 15. September 2026 hat Sony auf dem PlayStation Blog ausführlich zu Wort kommen lassen, wer Insomniac Games für ihr neuestes PS5-exklusives Actionspiel gemacht hat: Marvel’s Wolverine. Im Fokus des Entwickler-Talks steht nicht die reine Härte des Spiels, sondern die Frage, wie sich Logan als Figur wirklich anfühlen soll.

    Wie wichtig ist Gore für das Wolverine-Feeling wirklich?

    Laut den Entwicklern war blanke Härte nie das eigentliche Ziel. Wichtiger war es, die richtige Balance aus Gewalt und Bewegung zu finden, die zu Logan als Charakter passt – nicht bloß möglichst viel Blut zu zeigen. Insomniac hat dem Bericht zufolge im Entwicklungsprozess sogar bereits fertige Kampfsequenzen wieder verworfen, wenn sie sich nicht “wolverine-typisch” genug anfühlten. Optisch wurde Logan bewusst als tankiger, etwas unbeholfener Charakter gestaltet, der mehr kaputt macht als ein gewandter Kämpfer wie Spider-Man – das Studio wich damit deutlich von der Spider-Man-Formel ab und setzte auf ein greifbareres, direkteres Spielgefühl.

    Was unterscheidet Wolverine von Insomniacs Spider-Man-Spielen?

    Anders als die offene Spielwelt der Spider-Man-Reihe setzt Marvel’s Wolverine auf eine dichtere, bodenständigere Inszenierung mit mehr direktem Kontakt zur Umgebung. Laut den Entwicklern soll das Spiel vor allem den Menschen hinter den Krallen zeigen: einen Mann, der viel gelitten und verloren hat und trotzdem immer wieder alles für die Menschen opfert, die ihm wichtig sind. Gelingt es dem Spiel, echtes Mitgefühl für Logan zu wecken statt nur actionreiche Gewalt zu feiern, wäre das laut Insomniac das eigentliche Ziel erreicht. Nach der zuletzt diskutierten “Fart Gas”-Duftspur, über die wir bereits berichtet haben, zeigt dieser Entwickler-Talk noch einmal, wie ernst es Insomniac mit der Charakterarbeit abseits kurioser Marketing-Details tatsächlich meint.

    Aus unserer Sicht ist genau diese Fokussierung auf Logan als gebrochene Figur spannender als reine Gore-Zahlen – ob das Konzept aufgeht, zeigt sich aber erst, wenn das Spiel morgen tatsächlich in den Händen der Spieler landet.

    Szene aus Marvel's Wolverine mit Logan im Kampf
    Bildquelle: PlayStation Blog, offizielles Pressematerial
    Weitere Spielszene aus Marvel's Wolverine auf PS5
    Bildquelle: PlayStation Blog, offizielles Pressematerial

    Quelle: PlayStation Blog

    Seid ihr bereit für Logan? Sagt uns in den Kommentaren, worauf ihr euch beim Release morgen am meisten freut!

  • Marvel’s Wolverine: Insomniac verteidigt umstrittene “Fart Gas”-Duftspur

    Marvel’s Wolverine: Insomniac verteidigt umstrittene “Fart Gas”-Duftspur

    Kaum steht der Release von Marvel’s Wolverine bevor, sorgt ein einzelnes Gameplay-Element schon für ordentlich Wirbel in der Community: die sogenannte Duftspur. Logan verfolgt in Insomniacs neuem Actionspiel Gerüche, um Personen, Hinweise oder Sammelobjekte aufzuspüren. Visuell äußert sich das durch eine leicht bläuliche Partikelspur, die sich durch die Level zieht.

    Warum nennt die Community die Duftspur “Fart Gas”?

    Den Spitznamen hat die Spur einem Journalisten der Washington Post zu verdanken, der die Optik der Effektspur scherzhaft mit Blähungen verglich. Der Begriff verbreitete sich rasend schnell in der Gaming-Community und wurde zum running Gag – gepaart mit der ernsthaften Forderung vieler Spieler, den Effekt über die Optionen deaktivieren zu können, da er als aufdringlich und immersionsstörend empfunden wird.

    Kann man die Duftspur in Marvel’s Wolverine abschalten?

    Genau hier liegt das Problem: Insomniac Games bietet zwar bereits diverse Zugänglichkeitsoptionen an, etwa einen sogenannten Chase Assist sowie die Möglichkeit, klassische Wegpunkt-Marker auszublenden. Die Duftspur selbst lässt sich damit aber nicht deaktivieren. Community-Direktor James Stevenson erklärte dazu, die Spur sei fest an Logans kanonische Mutantenfähigkeiten gekoppelt: seine übermenschlichen Sinne und seine Fähigkeiten als Fährtenleser. Laut Stevenson ist der Effekt zudem nicht durchgehend aktiv, sondern erscheint gezielt dann, wenn Logan einer bestimmten Spur folgt – etwa bei Story- und Missionsmomenten oder auf dem Weg zu Sammelobjekten wie einer bestimmten Whisky-Sorte.

    Warum trifft die Debatte Marvel’s Wolverine gerade jetzt besonders hart?

    Die Diskussion fällt in eine ohnehin sensible Phase für das Spiel: Erst vor wenigen Tagen sind die ersten Testberichte zu Marvel’s Wolverine erschienen, in denen unter anderem die Linearität und Führung durch die Level bereits ein wiederkehrendes Thema war. Die Duftspur-Debatte reiht sich damit in eine größere Grundsatzfrage ein, die aktuell viele große Singleplayer-Actionspiele begleitet: Wie viel Führung durch UI- und Gameplay-Elemente verträgt ein Spiel, bevor sich Spieler bevormundet fühlen? Aus unserer Sicht zeigt die Reaktion von Insomniac vor allem eins: Das Studio hält an seiner Designentscheidung fest, auch wenn ein Teil der Community lautstark eine Opt-out-Option fordert. Ob es vor dem finalen Release oder per Day-One-Patch doch noch eine Abschaltoption gibt, ist bislang offen.

    Quelle: IGN, Kotaku

    Was haltet ihr von der Duftspur – störender Effekt oder zu Unrecht kritisiert? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

  • Marvels Wolverine: Das sagen die ersten Testberichte

    Marvels Wolverine: Das sagen die ersten Testberichte

    Die Embargo-Frist ist gefallen: Die ersten Testberichte zu Marvels Wolverine von Insomniac Games sind da, kurz vor dem PS5-Release am 15. September 2026. Wir haben das Spiel selbst noch nicht gespielt, deshalb fassen wir hier zusammen, was IGN, Eurogamer, GameStar, GamePro und weitere Redaktionen bislang berichten.

    Wie bewerten die Kritiker Story und Charaktere in Marvels Wolverine?

    Einig sind sich die Redaktionen vor allem bei der Erzählung: Insomniac inszeniert Logans Geschichte als straffes, lineares und deutlich düsteres Charakterdrama mit dem für den Entwickler typischen filmischen Anspruch. Die harte Altersfreigabe ab 18 Jahren erlaubt dabei eine brutalere, direktere Inszenierung, als man es vom PlayStation-Studio bislang aus den Spider-Man-Spielen gewohnt war. Mehrere Testberichte heben besonders die Charakterzeichnung von Wolverine selbst sowie der Nebenfiguren hervor.

    Was kritisieren IGN, Eurogamer und Co. am Gameplay?

    Deutlich zurückhaltender fällt der Tenor beim Kampfsystem aus. Sowohl IGN als auch Eurogamer vergeben in ihren Tests 6 von 10 Punkten und bemängeln übereinstimmend, dass Logans Fähigkeiten im Vergleich zu Spider-Man deutlich weniger Abwechslung bieten: Statt Gadgets und akrobatischer Fortbewegung dominieren vor allem Krallenangriffe, Konter und aggressives Vorwärtsstürmen. IGN beschreibt das Kampfsystem in eigenen Worten sinngemäß als repetitiv über die Spiellänge hinweg. Nicht alle Redaktionen sehen das identisch kritisch – einzelne Stimmen bewerten das Gesamtpaket in ihren Wertungen deutlich positiver –, in der Breite der bisherigen Reviews überwiegt aber der Eindruck eines eher konventionellen, wenig überraschenden Gameplay-Fundaments bei starker Inszenierung.

    Einordnung: Das Muster ist für Insomniac nicht neu – auch bei den Spider-Man-Spielen liefen Story und Inszenierung Kritikern zufolge meist deutlich runder als die spielerische Innovation. Für ein waschechtes Marvel-Solo-Projekt mit M-Rating ist Marvels Wolverine trotzdem ein bemerkenswerter Ausreißer im sonst eher familienfreundlichen PlayStation-Marvel-Portfolio rund um Spider-Man. Wer vor allem wegen der Geschichte einsteigen will, dürfte laut aktueller Kritikerlage gut bedient sein; wer maximale spielerische Vielfalt erwartet, sollte die Erwartungen etwas zügeln. Eine eigene Einschätzung nach dem Release reichen wir nach, sobald wir selbst gespielt haben.

    Quelle: IGN

    Werdet ihr euch Marvels Wolverine zum Release am 15. September holen? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren.

  • Marvel’s Wolverine: Insomniac klärt Verwechslung im Trailer auf

    Marvel’s Wolverine: Insomniac klärt Verwechslung im Trailer auf

    Der frische Launch-Trailer zu Marvel’s Wolverine sorgt für Gesprächsstoff, allerdings nicht nur wegen der Action. Viele Fans waren sich nach dem ersten Anschauen sicher, eine bekannte X-Men-Antiheldin zu erkennen, lagen damit aber daneben. Insomniac Games hat die Verwechslung jetzt aufgeklärt.

    Welche Figur wurde im Trailer mit Psylocke verwechselt?

    Im Trailer taucht eine Gegnerin mit Klingen-Attacken und aggressivem Kampfstil auf, die viele Zuschauer spontan für Psylocke hielten, immerhin eine der bekanntesten X-Men-Kämpferinnen mit ihrer psionischen Klinge. Tatsächlich handelt es sich laut Insomniac aber um Lady Deathstrike, eine Cyborg-Gegenspielerin mit ausfahrbaren Adamantium-Krallen, die in den Comics traditionell eine enge Rivalität zu Wolverine selbst pflegt.

    Warum kommt es bei den beiden Marvel-Figuren so leicht zur Verwechslung?

    Auf den ersten Blick ist die Verwirrung nachvollziehbar: Beide Figuren sind athletische Nahkämpferinnen mit dunklem Haar und klingenartigen Waffen, und beide gehören seit Jahrzehnten zum erweiterten X-Men-Universum. Der Unterschied liegt im Detail: Psylockes Waffe ist eine aus reiner Psi-Energie geformte Klinge, während Lady Deathstrikes Krallen physisch aus ihrem Cyborg-Körper fahren, sehr ähnlich wie bei Wolverine selbst. Genau diese Parallele zu Logans eigenen Krallen dürfte auch erklären, warum Insomniac ausgerechnet sie als Gegnerin für das Spiel ausgewählt hat: Lady Deathstrike ist erzählerisch ein Spiegelbild des Protagonisten. In den Comics ist die Figur zudem eng mit Wolverines Vergangenheit beim Weapon-X-Programm verknüpft, was sie erzählerisch zu einer naheliegenden Wahl für ein Spiel macht, das offenbar tief in Logans dunkle Geschichte eintauchen will.

    Wann erscheint Marvel’s Wolverine und was zeigt der Trailer sonst noch?

    Marvel’s Wolverine von Insomniac Games erscheint am 15. September 2026 exklusiv für PS5. Neben Lady Deathstrike zeigt der Launch-Trailer weitere bekannte Gesichter aus dem X-Men-Kosmos, darunter Sabretooth, Jean Grey, Mystique und feindliche Sentinels, in einer Welt, in der die X-Men selbst nicht mehr existieren und Mutanten aktiv gejagt werden.

    Quelle: IGN

    Habt ihr die beiden Figuren im Trailer auch verwechselt? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!