Tag: Microsoft

  • Xbox Project Helix: CEO Asha Sharma bestätigt eine ganze Geräte-Familie

    Xbox Project Helix: CEO Asha Sharma bestätigt eine ganze Geräte-Familie

    Es ist offiziell: Das bislang unter dem Codenamen “Project Helix” gehandelte nächste große Xbox-Vorhaben wird kein einzelnes Gerät, sondern eine ganze Produktfamilie. Das hat Xbox-CEO Asha Sharma in einem Interview mit der BBC am Rande der gamescom bestätigt.

    Sharma erklärte laut mehreren übereinstimmenden Berichten sinngemäß, man arbeite an einer “großartigen nächsten Generation und einer großartigen Geräte-Familie” für Xbox – und dass Effizienz und Erschwinglichkeit dabei genauso wichtig seien wie reine Performance.

    Was ist Xbox Project Helix eigentlich?

    Project Helix ist der interne Codename für Microsofts nächste große Xbox-Hardware-Generation. Bislang war unklar, ob es sich um eine klassische Nachfolge-Konsole, einen PC-Hybriden oder ein reines Handheld-Konzept handelt. Mit Sharmas Aussage ist jetzt zumindest klar: Es wird nicht das eine Gerät geben, sondern mehrere Varianten für unterschiedliche Budgets und Spielweisen – ähnlich wie es Xbox mit der Aufteilung in Series S und Series X bereits vorgemacht hat, nur konsequenter zu Ende gedacht.

    Warum setzt Xbox jetzt auf mehrere Geräte statt auf eine einzelne Konsole?

    Das ist an sich keine ganz neue Strategie: Schon die aktuelle Generation trennt mit Series S und Series X bewusst Einsteiger- und Performance-Publikum. Neu ist aber, wie deutlich Sharma die wirtschaftliche Lage als Treiber benennt. Die Branche kämpft aktuell mit steigenden Hardware-Kosten, teureren Chips und einer Kundschaft, die nach Jahren voller Preiserhöhungen bei Konsolen und Spielen zunehmend preissensibel reagiert. Dass ausgerechnet die Xbox-Chefin “Affordability” so prominent in den Vordergrund stellt, liest sich auch als Reaktion auf die wachsende Konkurrenz durch PC-Handhelds und Cloud-Gaming-Angebote, die klassische Konsolen zunehmend unter Druck setzen. Für Spielerinnen und Spieler könnte das am Ende heißen: mehr Auswahl beim Einstiegspreis, aber vermutlich auch weiterhin ein Premium-Modell für alle, die maximale Leistung wollen.

    Konkrete Preise, Termine oder technische Daten zu den einzelnen Geräten der Helix-Familie nannte Sharma bislang nicht. Microsoft dürfte weitere Details erst zu einem späteren Zeitpunkt enthüllen.

    Quelle: Video Games Chronicle, Pure Xbox

    Was erwartet ihr von der Xbox-Geräte-Familie: Lieber mehrere günstige Optionen oder eine starke Konsole für alle? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • PS6 und Xbox Helix: Analysten fordern 700 statt 1.000 Dollar Startpreis

    PS6 und Xbox Helix: Analysten fordern 700 statt 1.000 Dollar Startpreis

    Die Debatte um die Preise der nächsten Konsolengeneration wird lauter. Seit Wochen kursieren Gerüchte, dass PlayStation und Xbox ihre kommenden Konsolen PS6 und Xbox „Helix“ für rund 1.000 US-Dollar auf den Markt bringen könnten. Jetzt legt die Marktforschungsfirma Ampere Analysis nach – mit einer Rechnung, die Sony und Microsoft eigentlich zu denken geben sollte.

    Wie teuer werden PS6 und Xbox Helix wirklich?

    Ampere Analysis hat durchgerechnet, was ein Einstiegspreis von 1.000 Dollar für die nächste Konsolengeneration bedeuten würde – und die Zahlen sind deutlich. Der Analyse zufolge könnte der gemeinsame Absatz von PS6 und Xbox Helix in den ersten fünf Jahren nach Release um bis zu 38 Prozent niedriger ausfallen als der von PS5 und Xbox Series X/S im gleichen Zeitraum. Bis 2031 würde der Markt für Konsolenspiele und -services bei PlayStation und Xbox dadurch rund 3,4 Milliarden Dollar beziehungsweise 12 Prozent kleiner ausfallen, als es bei einem Preis von 700 Dollar der Fall wäre. Die Analysten empfehlen den Herstellern deshalb ausdrücklich, den Einstiegspreis bei 700 statt bei 1.000 Dollar anzusetzen.

    Warum soll ein niedrigerer Preis mehr Umsatz bringen?

    Die Logik dahinter klingt zunächst widersprüchlich, ist aber simpel: Weniger Marge pro verkaufter Konsole kann sich lohnen, wenn dafür deutlich mehr Leute überhaupt einsteigen. Mehr verkaufte Konsolen bedeuten mehr Spieler, die Spiele kaufen, Abos abschließen und im Store einkaufen – und genau daran verdienen Sony und Microsoft langfristig am meisten, nicht an der Hardware selbst. Bei einem Preis von 1.000 Dollar, so die Befürchtung, würden viele potenzielle Käufer entweder bei ihrer aktuellen Konsole bleiben oder gleich auf einen Gaming-PC wechseln.

    Zur Einordnung lohnt ein Blick zurück: Schon die aktuelle Generation zeigt, wie sensibel der Markt auf den Preis reagiert. Die PS5 startete 2020 bei 499 Euro für die Standardversion, die Xbox Series X ebenfalls bei 499 Euro, die günstigere Series S sogar bei 299 Euro. Genau dieses vergleichsweise moderate Preisgefüge hat es beiden Herstellern leichter gemacht, schnell eine breite Spielerbasis aufzubauen. Ein sprunghafter Anstieg auf vierstellige Preise wäre ein deutlicher Bruch mit diesem Muster – und laut Ampere Analysis genau das Risiko, vor dem Sony und Microsoft jetzt stehen. Wie wir bereits berichtet haben, hält sich Sony bei der PS6 ohnehin noch bedeckt, was den konkreten Release-Termin angeht – Preisfragen dürften da vorerst zweitrangig bleiben.

    Aus unserer Sicht ist der Vorstoß von Ampere Analysis nachvollziehbar, aber auch nicht ganz uneigennützig zu Ende gedacht: Speicherchip-Preise, Inflation und höhere Produktionskosten treiben die Kalkulation der Hersteller gerade in eine andere Richtung. Ob Sony und Microsoft angesichts steigender Bauteilkosten tatsächlich auf 700 Dollar herunterkommen, ohne bei jeder verkauften Konsole draufzuzahlen, bleibt fraglich. Für Spieler ist die Botschaft trotzdem eindeutig: Der Preis wird zum entscheidenden Faktor dafür, ob die nächste Konsolengeneration ein breiter Erfolg wird oder ein Nischenprodukt für Enthusiasten bleibt.

    Quelle: GameStar, VGC, Notebookcheck, play3.de

    Was haltet ihr von der 700-Dollar-Forderung – zahlbar oder trotzdem zu teuer? Schreibt es uns in die Kommentare und bleibt bei Scene Gamers dran, wir halten euch bei allen Preis-News zu PS6 und Xbox Helix auf dem Laufenden.

  • Gerücht: Xbox Elite Controller Series 3 – Leak zeigt Prototyp mit eingebautem Display

    Gerücht: Xbox Elite Controller Series 3 – Leak zeigt Prototyp mit eingebautem Display

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht/einen Leak, das/der bislang NICHT offiziell von Microsoft bestätigt wurde.

    Ein ziemlich schräger Fund sorgt gerade für Gesprächsstoff in der Xbox-Community: Ein Reddit-Nutzer soll auf dem Gebraucht-Marktplatz OfferUp für gerade einmal 200 Dollar einen Prototyp des noch gar nicht offiziell angekündigten Xbox Elite Controller Series 3 erstanden haben. Berichten zufolge stammte das Angebot aus der Gegend um Seattle – also praktisch vor der Haustür von Microsoft. Wirklich benutzen lässt sich das Ding aber offenbar nicht: Weder per Kabel noch kabellos soll sich der Controller mit einer Konsole oder einem PC verbinden lassen, stattdessen blinkt angeblich nur eine rote LED.

    Ist der Xbox Elite Controller Series 3 schon offiziell angekündigt?

    Nein. Bislang gibt es von Microsoft keinerlei offizielle Bestätigung für ein drittes Elite-Modell. Der aktuell aktuelle offizielle Xbox-Auftritt führt weiterhin nur den Elite Wireless Controller Series 2 im Sortiment. Alles, was aktuell kursiert, stammt aus einem mittlerweile gelöschten Reddit-Post samt gelöschtem Account – Microsoft selbst äußert sich dazu offiziell nicht.

    Was zeigt der geleakte Prototyp des Xbox Elite Controller Series 3?

    Laut Fund auf Reddit soll der Prototyp direkt neben dem Pair-Button ein kleines, bislang unbekanntes Display verbaut haben – ein Feature, das es beim aktuellen Elite Series 2 schlicht nicht gibt. Weiteren Berichten zufolge, unter anderem von PC Gamer und Windows Central, sollen zudem ein überarbeitetes D-Pad, zwei neue Scroll-Räder sowie ein austauschbarer, offenbar kleinerer Akku zu erkennen sein. Auf Controller und Akku sollen außerdem “Not For Sale”-Aufdrucke sowie Platzhalter statt echter Zulassungsnummern zu sehen gewesen sein – typische Merkmale eines echten Vorserien-Prototyps. Der ursprüngliche Reddit-Thread ging kurz nach dem Auftauchen offline, die Bilder sollen aber vorher gesichert worden sein.

    Einordnung: Sollte sich das Gerücht bewahrheiten, wäre ein eigenes Display am Elite-Controller tatsächlich ein spürbarer Sprung. Aktuell zeigt der Elite Series 2 Status-Infos wie Akkustand oder Profilwechsel nur über kleine LEDs an der Oberseite – ein Mini-Display könnte hier deutlich mehr Komfort bringen, etwa beim schnellen Wechsel zwischen lokaler Konsolen-Verbindung und Cloud-Gaming-Servern. Zur Erinnerung: Der erste Elite Controller kam 2015, die zweite Generation folgte im Sommer 2019 zur Ankündigung und im Herbst desselben Jahres regulär im Handel – Microsoft lässt sich für neue Elite-Generationen also traditionell viel Zeit. Besondere Xbox-Controller sorgen ohnehin regelmäßig für Aufsehen, wie zuletzt beim limitierten Storm-King-Controller zu Gears of War: E-Day zu sehen war – nur dass es sich diesmal eben um ein ungeprüftes Leak statt um ein bestätigtes Produkt handelt.

    Bis Microsoft sich offiziell äußert, bleibt also erstmal alles Spekulation. Beobachter gehen aber davon aus, dass ein solcher Prototyp nicht ohne Grund den Weg auf einen Gebraucht-Marktplatz gefunden hat – meist ein Zeichen dafür, dass ein Produkt intern schon deutlich weiter fortgeschritten ist, als man von außen vermuten würde.

    Quelle: PC Gamer, Windows Central, Beebom

    Bleibt dran auf Scene Gamers – wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es handfeste Neuigkeiten zum Xbox Elite Controller Series 3 gibt!

  • Halo Studios: Nach dem Start von Campaign Evolved verlieren mehrere Entwickler ihren Job

    Halo Studios: Nach dem Start von Campaign Evolved verlieren mehrere Entwickler ihren Job

    Kaum ist Halo: Campaign Evolved seit dem 28. Juli 2026 auf dem Markt, gibt es bei Halo Studios schon wieder Ärger um Jobs. Mehrere langjährige Mitarbeitende haben laut übereinstimmenden Berichten in den letzten Tagen ihre Stelle verloren – und das nur wenige Tage nach dem großen Release.

    Was genau passiert ist

    Seit dem 6. August häufen sich LinkedIn-Beiträge von Betroffenen, die ihren Abschied vom Studio öffentlich machen. Besonders viel Aufmerksamkeit bekam der Post von Producer Nick Treitman, der schrieb: „Nach 6,5 Jahren bei Halo und ebenso vielen überstandenen Entlassungsrunden hat es mich jetzt doch erwischt.“ Betroffen sind vor allem Contractor-Stellen, also extern angestellte Kräfte, nicht die Kernbelegschaft von Halo Studios.

    Microsoft dementiert Entlassungen – Betroffene widersprechen

    Ein Xbox-Insider erklärte gegenüber der Presse: „Es gab keine Entlassungen bei Halo Studios. Es kommt oft vor, dass externe Vertragsverhältnisse nach dem Release eines Spiels enden. Das ist es, was die Leute gerade bemerken.“ Offiziell äußert sich Microsoft bislang nicht. Für die betroffenen Contractors fühlt sich das trotzdem wie ein klassischer Jobverlust an, und genau diese Diskrepanz zwischen offizieller Sprachregelung und persönlicher Erfahrung sorgt gerade für Wirbel in der Community.

    Aus unserer Sicht ist die Debatte um Wortklauberei zwischen ‚Layoffs‘ und ‚auslaufenden Contractor-Verträgen‘ ziemlich durchsichtig: Für die Menschen, die morgen ohne Job dastehen, macht es keinen Unterschied, wie Microsoft die Situation nennt. Der Fall reiht sich damit in eine längere Serie von Personalabbau-Meldungen bei Xbox-Studios der letzten Jahre ein, die unter dem Schlagwort „Xbox Reset“ diskutiert wird – ein Muster, bei dem kurz nach großen Releases immer wieder Stellen abgebaut werden, obwohl die Spiele selbst gut ankommen.

    Quelle: Game Developer, Windows Central

    Was denkt ihr über den Umgang mit Contractor-Verträgen in der Spielebranche? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Xbox-Netzwerk fällt rund 20 Stunden aus: CTO entschuldigt sich persönlich

    Xbox-Netzwerk fällt rund 20 Stunden aus: CTO entschuldigt sich persönlich

    Rund 20 Stunden lang ging bei vielen Xbox-Spielerinnen und -Spielern gar nichts mehr: Von Sonntagabend, den 26. Juli, bis in den Montag, den 28. Juli 2026 hinein, meldeten Nutzerinnen und Nutzer weltweit massive Probleme mit dem Xbox-Netzwerk. Logins schlugen fehl, gekaufte Spiele ließen sich nicht starten, und auch Downloads blieben hängen. Xbox reagierte mit einer ungewöhnlich offenen und persönlichen Entschuldigung.

    Was beim Ausfall genau schiefging

    Ursache war laut Xbox der Ausfall eines externen Lizenzierungssystems. Dieses System prüft im Hintergrund, ob ein Account das Recht besitzt, ein bestimmtes Spiel zu starten – die sogenannten Entitlement-Checks. Fiel diese Prüfung aus, blieb der Spielstart blockiert. Konkret berichteten Betroffene von folgenden Problemen:

    • Fehlgeschlagene Logins ins Xbox-Netzwerk auf Konsole, PC und Mobile
    • Digitale Spiele ließen sich trotz vorhandener Lizenz nicht starten
    • Auch bereits installierte Disc-Spiele waren betroffen, da die Berechtigungsprüfung ebenfalls online läuft
    • Download- und Update-Vorgänge blieben hängen oder brachen ab
    • Der Ausfall traf zeitlich mitten in den großen, mit Spannung erwarteten Release-Tag von Halo: Campaign Evolved

    Die Entschuldigung des Xbox-CTO

    Ungewöhnlich für einen Konzern dieser Größe: Xbox-CTO Scott Van Vliet meldete sich persönlich zu Wort und entschuldigte sich öffentlich mit klaren Worten: “This is an unacceptable situation, and we must do better” – auf Deutsch sinngemäß: “Das ist eine inakzeptable Situation, und wir müssen es besser machen.” Van Vliet bestätigte, dass der Traffic mittlerweile umgeleitet und die Dienste wieder vollständig hergestellt seien. Zusätzlich kündigte er eine interne Post-Incident-Review an, bei der die genauen Ursachen aufgearbeitet werden sollen.

    Kein Einzelfall: Schon der zweite große Ausfall in dieser Woche

    Bemerkenswert ist der Zeitpunkt: Erst wenige Tage zuvor, am 24. Juli, hatte bereits das PlayStation Network einen eigenen, unabhängigen Ausfall – unser Bericht zum PSN-Ausfall, der sogar die EA FC Pro World Championship verschieben ließ. Dass binnen weniger Tage gleich zwei der großen Plattform-Netzwerke stundenlang in die Knie gehen, nährt bei vielen Spielern den Eindruck, dass die Infrastruktur der großen Anbieter zunehmend unter Last steht – gerade an Wochenenden mit besonders vielen gleichzeitigen Logins. Besonders ärgerlich traf es dieses Mal Spielerinnen und Spieler, die pünktlich zum Release in unserem Bericht zum Release von Halo: Campaign Evolved einsteigen wollten und stattdessen vor einer Fehlermeldung standen.

    Aus unserer Sicht zeigt gerade die schnelle, unaufgeregte und persönliche Reaktion von Van Vliet, wie wichtig Xbox mittlerweile Transparenz bei solchen Vorfällen nimmt – früher wären solche Ausfälle oft tagelang nur über den Support-Status-Account kommentiert worden, ganz ohne persönliche Stellungnahme aus der Chefetage.

    Quelle: Windows Central, TechPowerUp

    Wart ihr auch vom Ausfall betroffen? Schreibt es uns in die Kommentare und erzählt, wie lange ihr ausgesperrt wart.

  • Xbox testet werbefinanziertes Cloud-Gaming – kostenlos, aber mit Haken

    Xbox testet werbefinanziertes Cloud-Gaming – kostenlos, aber mit Haken

    Microsoft testet gerade ein neues Modell für Cloud-Gaming: Ausgewählte Teilnehmer des Xbox-Insider-Programms können ab sofort kostenlos streamen – finanziert wird das Ganze über Werbung.

    Wichtig zu wissen, bevor ihr euch Hoffnungen macht: Das Angebot gilt nur für Spiele, die ihr bereits besitzt, sowie für ausgewählte Free-to-Play-Titel wie Warzone, Genshin Impact oder War Thunder. Neue Vollpreisspiele bekommt ihr darüber nicht gratis.

    • Jede Streaming-Session ist auf maximal eine Stunde begrenzt.
    • Vor dem Start jeder Session läuft ein rund zweiminütiger Werbeblock.
    • Während des eigentlichen Spielens wird keine Werbung eingeblendet – die Unterbrechung passiert ausschließlich vorher.
    • Zahlende Cloud-Gaming-Abonnenten sehen grundsätzlich keine Werbung.
    • Die Teilnahme ist aktuell auf das Xbox-Insider-Programm beschränkt, ein breiterer Rollout ist bislang nicht offiziell angekündigt.

    Der Test reiht sich in Microsofts breitere Strategie ein, Cloud-Gaming stärker in kostenlose und kostenpflichtige Stufen aufzuteilen und so auch Spieler ohne Xbox Game Pass-Abo an Bord zu holen. Ob und wann das Modell den Weg zu allen Nutzern findet, ist noch offen – wir halten euch auf dem Laufenden.

    Quelle: Xbox Wire, Variety, Engadget

  • Xbox-Kahlschlag: 3.200 Stellen weg, vier Studios abgestoßen

    Xbox-Kahlschlag: 3.200 Stellen weg, vier Studios abgestoßen

    Bei Xbox rollen gerade richtig Köpfe. Die neue Xbox-Chefin Asha Sharma hat den nach eigenen Worten „bedeutendsten Umbau” in der Geschichte der Sparte angekündigt – und der Einschnitt ist heftig: Rund 3.200 Stellen fallen weg, das sind etwa 20 Prozent der gesamten Xbox-Belegschaft. Etwa 1.600 Jobs sind bereits jetzt betroffen, der Rest wird gestaffelt bis zum 30. Juni 2027 abgebaut.

    Als Begründung nennt Sharma die Wirtschaftlichkeit der eigenen Studios: Man arbeite dort mit Margen, die drei- bis zehnmal niedriger seien als bei vergleichbaren Plattform- und Publishing-Geschäften. Konkret heißt das für vier Studios das Ende als Teil von Xbox: Ninja Theory, Undead Labs, Compulsion Games und Double Fine Productions werden verkauft beziehungsweise ausgegliedert. Zusammen hängen an den vier Teams rund 350 Arbeitsplätze.

    Double Fine und Compulsion Games sollen komplett unabhängig weiterarbeiten und behalten ihre eigenen Marken. Ninja Theory und Undead Labs gehen dagegen an neue Eigentümer, die laut Ankündigung die Weiterfinanzierung von Projekten wie einer möglichen Fortsetzung von Senua und von State of Decay 3 sicherstellen sollen. Was das im Detail für die laufenden Projekte bedeutet, ist aktuell aber noch offen.

    Die Reaktionen aus der Branche fallen entsprechend kritisch aus. Berichten zufolge soll bei id Software die Belegschaft um bis zu die Hälfte schrumpfen, das Team hinter The Elder Scrolls Online um bis zu 50 Prozent gekürzt werden. Beim Activision-Blizzard-Bereich warten viele Mitarbeitende noch auf Klarheit über ihre Situation. Manche Beobachter spekulieren inzwischen sogar offen darüber, ob Xbox langfristig als eigenständige Einheit aus Microsoft herausgelöst werden könnte.

    Für die Spieler-Community bleibt vor allem die Unsicherheit: Welche Spiele und Studios am Ende wirklich profitieren – oder verlieren – werden, zeigt sich wohl erst in den kommenden Monaten.

    Quelle: Xbox Wire, GeekWire, PC Gamer

  • Xbox-Entlassungswelle: Heute soll der grosse Kahlschlag beginnen

    Xbox-Entlassungswelle: Heute soll der grosse Kahlschlag beginnen

    Xbox-Fans, haltet euch fest: Laut mehreren übereinstimmenden Insider-Berichten (u.a. Bloomberg, GeekWire, Windows Central) soll heute, am 6. Juli 2026, eine neue Entlassungswelle bei Microsoft starten – mitten im Gaming-Bereich. Betroffen sein sollen tausende Stellen in Vertrieb, Consulting und dem Xbox-Sektor.

    Der Hintergrund: Xbox-Chefin Asha Sharma hatte bereits Anfang Juni in einem intern verschickten Memo (“Next 100 Days: Xbox Reset“) knallhart Tacheles geredet: Trotz 20 Milliarden Dollar Investitionen in fünf Jahren ist der Umsatz um fast 500 Millionen Dollar eingebrochen. Die Ansage war klar – es muss sich was ändern.

    Und “sich ändern” heisst offenbar: Studio-Kahlschlag. Mehrere Xbox-eigene Teams stehen auf der Kippe, darunter Arkane Studios, Compulsion Games und Undead Labs. Ninja Theory hat es schon erwischt – die Schliessung wurde bereits vor Wochen verkündet, nur kurz nachdem das neue Projekt “Senua” auf der Xbox Games Showcase gezeigt wurde. Bitter.

    Wichtig: Microsoft selbst hat weder Zahlen noch den genauen Zeitpunkt offiziell bestätigt, es handelt sich also weiterhin um Insider-Infos, die aber von mehreren unabhängigen Quellen übereinstimmend gestützt werden. Wir bleiben dran und updaten, sobald es handfeste Bestätigungen gibt.

    Quelle: GeekWire, Windows Central