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  • Minecraft bekommt erste neue Dimension seit 14 Jahren: “The Sift” kommt 2027 ins Hauptspiel

    Minecraft bekommt erste neue Dimension seit 14 Jahren: “The Sift” kommt 2027 ins Hauptspiel

    Bei der Minecraft-LIVE-Show im September 2026 hat Mojang gleich zwei große Ankündigungen auf einmal gemacht: Mit “The Sift” bekommt Minecraft seine erste komplett neue Dimension seit über 14 Jahren, und fürs Hauptspiel steht mit “Ice Caves” schon der nächste große Game Drop in den Startlöchern. Wir fassen beide Reveals zusammen.

    Was ist die neue Dimension “The Sift”?

    “The Sift” ist ab sofort offiziell die vierte spielbare Dimension in Minecraft und reiht sich damit neben Overworld, Nether und End ein. Zuerst betreten Spielerinnen und Spieler die Dimension aber nicht im Hauptspiel, sondern im Dungeon-Crawler Minecraft Dungeons II, der am 29. September 2026 erscheint. Ins Hauptspiel (Java und Bedrock Edition) soll The Sift dann 2027 nachziehen.

    • Neue Biome: unter anderem “Meadows” (weite, leuchtende Wiesenlandschaften) und “Carapace” (organische, panzerartige Strukturen)
    • Neue, bislang unbekannte Mobs, die exklusiv in The Sift vorkommen
    • Eigene neue Spielregeln, die das Verhalten der Dimension von Overworld, Nether und End unterscheiden
    • Debüt in Minecraft Dungeons II am 29. September 2026
    • Start im Hauptspiel (Java & Bedrock) für 2027 angekündigt
    Kampfszene in der neuen Dimension The Sift aus Minecraft Dungeons II mit einem pinkfarbenen Energiestrahl und bunten, kristallartigen Bodenfliesen
    Bildquelle: Mojang/Xbox, offizielles Pressematerial

    Wie genau das Ganze in Bewegung aussieht, zeigt der offizielle Reveal-Trailer von der Show:

    Wie wirkt sich das auf Minecraft Dungeons II aus?

    Für Minecraft Dungeons II ist The Sift kein kleines Bonus-Gebiet, sondern ein zentraler Baustein der Kampagne: Die neuen Biome und Mobs sind laut den offiziellen Angaben direkt in die Story und die Kämpfe des Spiels eingebunden. Wer also schon vor 2027 einen ersten Eindruck von der neuen Dimension bekommen will, kommt an Minecraft Dungeons II nicht vorbei. Mehr Details zur Enthüllung gibt es im offiziellen Xbox-Wire-Beitrag.

    Vier Minecraft-Dungeons-II-Heldinnen und -Helden kämpfen sich durch hohes Gras in einem leuchtenden Biom der Dimension The Sift
    Bildquelle: Mojang/Xbox, offizielles Pressematerial

    Wann kommen die Ice Caves nach Minecraft?

    Neben The Sift hat Mojang bei derselben Show auch den nächsten Game Drop fürs Hauptspiel bestätigt: “Ice Caves”. Der Winter-Drop soll voraussichtlich im Dezember 2026 erscheinen und bringt frostige Neuerungen unter die kalten Regionen von Minecraft.

    • Neue Ice-Caves-Biome, die unter kalten Oberflächen-Regionen generiert werden
    • Ice-Crystal-Blöcke, die zugleich als neue Lichtquelle dienen
    • Neuer Mob “Frozen Zombie” mit einer Fernkampf-Angriffsattacke aus Eisbällen
    • Craftbare Eisbälle für Spielerinnen und Spieler
    • Neuer Freezing-Trank mit frostigem Effekt
    • Geplanter Release: voraussichtlich Dezember 2026

    Alle Infos zu The Sift und den Ice Caves bündelt Mojang wie gewohnt auf der offiziellen Minecraft-Website, wo künftig auch Patchnotes und weitere Details nachgereicht werden dürften.

    Zur Einordnung: Die letzte komplett neue Dimension, das End, kam mit Minecraft Beta 1.9 im Jahr 2011 ins Spiel – The Sift ist damit tatsächlich die erste neue Dimension seit über 14 Jahren. Das zeigt, wie behutsam Mojang mit dem Grundgerüst von Minecraft umgeht: Neue Dimensionen sind in der Update-Historie die absolute Ausnahme, während Biome, Mobs und Items regelmäßig über die jährlichen Game Drops nachgereicht werden. Dass ausgerechnet jetzt eine vierte Dimension kommt, unterstreicht, wie viel Substanz in einem Spiel steckt, das mittlerweile seit über 15 Jahren Bestand hat – wie langlebig und wandelbar Minecraft ist, zeigt auch unser Artikel darüber, wie ein YouTuber 2 Milliarden Jahre Spielzeit in Minecraft simuliert hat.

    Quelle: Xbox Wire, IGN

    Was haltet ihr von The Sift und den Ice Caves – freut ihr euch mehr auf die neue Dimension oder auf den frostigen Winter-Drop? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Minecraft Live 2026: Heute die große Show – Dungeons 2, Ice Caves und möglicherweise das größte Update seit 15 Jahren

    Minecraft Live 2026: Heute die große Show – Dungeons 2, Ice Caves und möglicherweise das größte Update seit 15 Jahren

    Heute ist es endlich so weit: Mojang läutet mit Minecraft Live September 2026 die nächste große Präsentation für das meistverkaufte Spiel der Welt ein. Angekündigt wurde die Show bereits am 21. September 2026 im Rahmen des In-Game-Events “The Last Stand”, nachdem am 13. September im “Inbox”-Feature bereits ein erster Teaser mit “kommenden Game Drops, Blicken hinter die Kulissen und mehr” gestreut worden war. Fans dürfen sich also auf einen vollgepackten Abend freuen.

    Wann startet Minecraft Live 2026 genau?

    Die Show beginnt heute, Samstag, den 26. September 2026, um 19:00 Uhr MESZ. Umgerechnet entspricht das 17:00 Uhr UTC, 18:00 Uhr britischer Zeit, 13:00 Uhr ET an der US-Ostküste und 10:00 Uhr PT an der Westküste. Verfolgen lässt sich der Stream kostenlos und ohne Anmeldung direkt auf minecraft.net/live sowie parallel auf YouTube und Twitch. Ein offizieller Trailer zur September-Ausgabe ist bereits online und stimmt mit stimmungsvollen Bildern auf den Abend ein.

    Was wird bei Minecraft Live 2026 enthüllt?

    Laut übersetzten Angaben aus dem offiziellen Minecraft-Kanal auf WeChat stehen mehrere große Themenblöcke auf dem Programm: aktuelle News zum Creator Studio Program, ein Update zum geplanten Minecraft-Themenpark, neue Ice-Caves-Biome sowie ein neuer Game Drop für den Sandbox-Titel. Dazu kommt ein weiterer, ausführlicher Blick auf Minecraft Dungeons II. Wichtig zur Einordnung: Der Dungeons-Ableger wurde nicht heute zum ersten Mal enthüllt, sondern bereits bei Minecraft Live im März 2026 offiziell angekündigt. Entwickelt von Mojang gemeinsam mit Double Eleven, dem Studio hinter dem ersten Minecraft Dungeons, schickt der Nachfolger Spielerinnen und Spieler gegen einen neuen, mächtigen Bösewicht ins Rennen. Das Actionspiel erscheint für Xbox Series X/S, PlayStation 5, Nintendo Switch, Nintendo Switch 2 und PC und ist zudem im Xbox Game Pass enthalten. Da der Release bereits für dieses Wochenende terminiert ist, dürfte die heutige Präsentation eher ein finaler Showcase kurz vor Launch sein als eine echte Überraschung.

    Noch spannender könnte laut GameSpot ein ganz anderer Punkt werden: Gerüchten zufolge könnte mit “The Sift” eine völlig neue Dimension ins Basisspiel kommen – die erste seit dem End im Jahr 2011. Bestätigt ist das bislang nicht, aber genau diese Möglichkeit nährt die Spekulation, dass es sich um das größte Minecraft-Update seit 15 Jahren handeln könnte.

    Wie hat sich Minecraft Live über die Jahre entwickelt?

    Minecraft Live ist inzwischen ein fester Programmpunkt im Mojang-Kalender und findet mittlerweile zweimal jährlich statt, im Frühjahr und im Herbst. Bei der März-Ausgabe 2025 etwa drehte sich alles um das “Spring to Life”-Update, neue Wolf-Persönlichkeiten sowie Mob-Varianten für Schweine, Kühe und Hühner, dazu gab es exklusive Szenen aus dem Kinofilm “A Minecraft Movie” und die Enthüllung neuer Kreaturen wie dem Dried Ghast und dem Happy Ghast. Seit 2025 gehört außerdem die Aftershow “The Deep Dig” zum festen Programm, in der Entwicklerinnen und Entwickler sowie Creator die frisch gezeigten Inhalte vertiefen. Für Fans bedeutet die heutige Ausgabe vor allem eins: Wer Minecraft Dungeons II ohnehin auf dem Zettel hat, bekommt kurz vor Release noch einmal handfeste Gameplay-Eindrücke, während alle anderen gespannt auf neue Biome und mögliche Basisspiel-Überraschungen schauen dürfen.

    Wer sich zwischendurch schon einmal ansehen will, wie kreativ die Minecraft-Community mit dem Spiel umgeht, findet einen guten Einstieg in unserem Artikel über einen YouTuber, der 2 Milliarden Jahre Spielzeit simuliert hat.

    Quelle: GameSpot, Minecraft Wiki, Insider Gaming, Beebom

    Schaltet ihr heute Abend live ein oder wartet ihr lieber die Zusammenfassung ab? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Minecraft besiegt sich selbst: YouTuber simuliert 2 Milliarden Jahre Spielzeit

    Minecraft besiegt sich selbst: YouTuber simuliert 2 Milliarden Jahre Spielzeit

    Kann sich Minecraft theoretisch selbst besiegen, ganz ohne dass jemand Maus oder Controller in die Hand nimmt? Genau dieser Frage ist der YouTuber RedLogic nachgegangen – und ist auf ein verblüffendes Ergebnis gestoßen: Unter den richtigen Zufallsbedingungen kann eine Minecraft-Welt tatsächlich den Enderdrachen besiegen und den Abspann auslösen. Der Haken dabei: Es würde rund 2 Milliarden Ingame-Jahre dauern.

    Was hat RedLogic bei seinem Minecraft-Projekt wirklich gemacht?

    Wichtig fürs Verständnis: RedLogic hat nicht 2 Milliarden Jahre lang tatsächlich einen Minecraft-Server laufen lassen. Zunächst suchte er sich einen passenden Seed mit einem bereits vollständig aktivierten Endportal mit allen zwölf Enderaugen, das nah genug unter einem Eisspitzen-Biom liegt, damit Mobs überhaupt in seine Nähe gelangen können. Mobs können selbst keine Enderaugen herstellen oder einsetzen, das Portal musste also von Anfang an “fertig” im Seed vorhanden sein. Aufbauend auf einer Idee des YouTubers RetroGamingNow testete RedLogic anschließend eine Kettenreaktion: Ein Enderman müsste rein zufällig einen geschnitzten Kürbis aufheben und auf Schnee ablegen, wodurch versehentlich ein Schneegolem entsteht. Dieser Golem müsste sich dann Richtung Portal bewegen und dort einen Creeper reizen, dessen Explosion Blöcke wegsprengt und so den Weg zum Enderdrachen freilegt.

    Da niemand einen Rechner Milliarden Jahre lang laufen lassen kann, ersetzte RedLogic die einzelnen Spiel-Ticks durch eine statistische Methode, eine sogenannte Monte-Carlo-Simulation. Die Software rechnete anhand der bekannten Zufallswahrscheinlichkeiten von Minecraft aus, wie lange ein bestimmtes Ereignis im Schnitt auf sich warten lässt, und sprang dann direkt zum nächsten relevanten Zeitpunkt. Aus Milliarden einzelner Spiel-Ticks wurden so, wie RedLogic es nennt, “statistisch abgetastete Wartezeiten”. Das Ergebnis ist also eine mathematische Hochrechnung auf Basis echter Spielmechaniken, keine tatsächlich durchgespielte Ingame-Zeit und erst recht keine 2 Milliarden Jahre am Stück gespielt.

    Wie kam RedLogic auf genau 2 Milliarden Jahre für den Sieg?

    Laut Simulation dauerte es bis Jahr 33.477, ehe ein Enderman zum ersten Mal einen Kürbis aufhob. Erst im Jahr 35.510 provozierte ein daraus entstandener Schneegolem einen Creeper, dessen Explosion den ersten Abschnitt des Weges zum Portal freilegte. Danach zog sich der Prozess über schier astronomische Zeiträume: Ein einzelner Golem soll RedLogics Berechnungen zufolge rund 18 Millionen Jahre lang ziellos durchs Ende gewandert sein, bevor er einen weiteren Endkristall traf. Erst nach etwa einer Milliarde Jahre war der Enderdrache durch die zufälligen Golem- und Creeper-Treffer spürbar geschwächt, und erst nach rund 1,975 Milliarden Jahren landete der entscheidende Treffer, der den Drachen endgültig besiegte und den Abspann auslöste.

    Das komplette Video zu dem Projekt “Running Minecraft Until It Beats Itself” hat RedLogic auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht.

    Warum ist so ein Kuriositäten-Projekt überhaupt bemerkenswert?

    So schräg das Projekt klingt, es reiht sich in eine lange Tradition der Minecraft-Community ein, Spielmechaniken bis an ihre Grenzen und darüber hinaus auszureizen, von riesigen Redstone-Computern bis zu Marathon-Let’s-Plays, die reale Jahre dauern. Dass ausgerechnet Minecraft, seit Jahren eines der meistgespielten Spiele der Welt, sich unter Laborbedingungen selbst besiegen kann, unterstreicht vor allem, wie komplex und emergent das Zusammenspiel aus Mobs, Physik und Zufallswerten mittlerweile geworden ist. Für den eigenen Spielstand ändert sich dadurch natürlich nichts, niemand muss 2 Milliarden Jahre warten, um den Enderdrachen zu besiegen. Das Experiment zeigt aber eindrucksvoll, wie viel Rechenarbeit und Kreativität die Community abseits offizieller Updates in das Spiel steckt, während Mojang mit der kommenden Minecraft LIVE 2026 schon die nächsten offiziellen Neuigkeiten vorbereitet.

    Quelle: PC Gamer

    Würdest du lieber 2 Milliarden Jahre auf den Abspann warten oder holst du dir den Sieg über den Enderdrachen selbst? Schreib’s uns in die Kommentare!

  • Minecraft LIVE 2026: Termin und Uhrzeit für die große Show stehen fest

    Minecraft LIVE 2026: Termin und Uhrzeit für die große Show stehen fest

    Die nächste große Minecraft-Show steht in den Startlöchern: Mojang Studios hat offiziell bestätigt, dass Minecraft LIVE 2026 am kommenden Samstag über die Bildschirme flimmert. Passend zur Ankündigung gibt es auch schon einen ersten offiziellen Trailer, der einen neuen “Game Drop” sowie einen Blick auf Minecraft Dungeons II verspricht.

    Wann läuft Minecraft LIVE 2026 und wo kann man zuschauen?

    Die Show startet am Samstag, den 26. September 2026, um 13 Uhr Ostküstenzeit (ET) – für uns in Deutschland, Österreich und der Schweiz bedeutet das 19 Uhr (10 Uhr morgens an der US-Westküste). Übertragen wird auf drei Kanälen gleichzeitig: Minecraft.net/live, dem offiziellen YouTube-Kanal und auf Twitch. Erfahrungsgemäß dauert die Hauptshow zwischen 30 und 60 Minuten, je nachdem, wie viele Neuigkeiten Mojang im Gepäck hat. Direkt im Anschluss folgt traditionell die “Deep Dive”-Nachshow, in der Entwickler einzelne Features noch einmal genauer vorstellen.

    Was wird bei Minecraft LIVE 2026 gezeigt?

    Offiziell verspricht Mojang “einen Blick auf kommende Game Drops, hinter die Kulissen und mehr”. Konkret wird erwartet:

    • ein neuer Ausblick auf Minecraft Dungeons II, das bereits auf der Tokyo Game Show anspielbar war
    • erste Details zum nächsten großen “Game Drop” für das Hauptspiel, inklusive möglicher winterlich angehauchter Inhalte
    • Entwickler-Talks und Behind-the-Scenes-Einblicke in die Arbeit bei Mojang
    • weitere Ankündigungen rund um die Zukunft von Vanilla-Minecraft

    Warum ist Minecraft LIVE für die Community so wichtig?

    Minecraft LIVE ist seit 2020 das feste jährliche (mittlerweile teils sogar mehrmals im Jahr stattfindende) Schaufenster für die Zukunft des meistverkauften Videospiels aller Zeiten – als Nachfolger der alten MineCon-Events. Bekannt wurde das Format vor allem durch die “Mob Vote”, bei der die Community per Abstimmung entscheiden durfte, welches neue Wesen ins Spiel kommt – ein Community-Feature, das in der Vergangenheit auch für hitzige Diskussionen sorgte, wenn beliebte Vorschläge den Kürzeren zogen. Dass Mojang inzwischen mehrere kleinere “Game Drops” pro Jahr statt eines einzigen Mega-Updates veröffentlicht, zeigt sich auch daran, dass bereits im Frühjahr das nächste große Update seinen Namen erhielt – die Show am Samstag dürfte also nahtlos an diese Update-Strategie anknüpfen. Für Spieler heißt das ganz praktisch: Wer wissen will, was als Nächstes ins Spiel kommt, kommt an dieser Show nicht vorbei – wir halten euch hier auf dem Laufenden, sobald die Ankündigungen fallen.

    Quelle: Xbox Wire, Beebom

    Werdet ihr Minecraft LIVE 2026 live verfolgen? Schreibt uns in die Kommentare, worauf ihr am meisten hofft!

  • Mighty Mike Plays: 9-Jähriger soll 118.000 Dollar auf Firmenkarte seines Vaters ausgegeben haben

    Mighty Mike Plays: 9-Jähriger soll 118.000 Dollar auf Firmenkarte seines Vaters ausgegeben haben

    Ein kleiner Minecraft-YouTube-Kanal namens Mighty Mike Plays ist innerhalb weniger Tage zum Gesprächsthema im halben Internet geworden. Der Grund: Der Vater des neunjährigen Betreibers behauptet in einem eigenen Video, sein Sohn habe heimlich Werbekampagnen für seine eigenen Minecraft- und Roblox-Videos gebucht – und dabei rund 118.000 Dollar auf einer Firmenkreditkarte verbrannt. Die Geschichte hat sich rasant verbreitet, unter anderem aufgegriffen von IGN, das sie in einem umfassenden Überblicksartikel zusammengefasst hat.

    Wichtig vorab: Die konkrete Summe stammt ausschließlich aus der Selbstaussage des Vaters, veröffentlicht in seinem eigenen YouTube-Video. Eine unabhängige Prüfung durch Arbeitgeber, Bank oder Dritte liegt bislang nicht vor. Wir ordnen die Zahl deshalb bewusst als unbestätigte Eigenaussage ein und nicht als geprüften Fakt.

    Wer ist Mighty Mike Plays?

    Hinter dem Kanal steckt ein neunjähriger Junge namens Mike, der vor allem Minecraft– und Roblox-Gameplay hochlädt und streamt. Vater Dave hatte seinem Sohn offenbar geholfen, eine kleine Werbekampagne über sein mit dem Google-Konto verknüpftes Firmenkonto aufzusetzen – ursprünglich gedacht als einmaliger 20-Dollar-Boost für ein Video. Laut Daves Schilderung nutzte Mike den Zugang danach eigenständig weiter, ohne Limit und ohne Kindersicherung auf dem Konto.

    Wie kam es zu der Rechnung über 118.000 Dollar?

    Über rund drei Wochen soll Mike laut seinem Vater immer neue, teils hochpreisige Anzeigenkampagnen für seine eigenen Videos gestartet haben – mit dem simplen Ziel, mehr Klicks und mehr Abonnenten zu bekommen. Auf die Frage, warum er so viel Geld ausgegeben habe, soll der Junge nur geantwortet haben: mehr Geld, mehr Aufrufe. Dave wurde deswegen offenbar zu einem Gespräch mit Vorgesetzten und der Finanzabteilung seines Arbeitgebers bestellt, bei dem ihm die fehlende Summe vorgehalten wurde. Sein Video mit dem Titel „Message from Dad… Mighty Mike Plays Is Over“ erklärt die Lage aus seiner Sicht – und wurde selbst zum viralen Ausgangspunkt der ganzen Geschichte.

    Wie reagierte das Netz auf die virale Story?

    Statt unterzugehen, explodierte der Kanal: Innerhalb weniger Tage kamen laut Medienberichten über 100.000 neue Abonnenten hinzu. Kurz darauf sorgte der Kanal erneut für Diskussionen, weil im offiziellen Merch-Shop KI-generierte T-Shirts rund um die Geschichte auftauchten, einige davon für bis zu 97 Dollar. Teile der Community werteten das als fragwürdige Kommerzialisierung einer eigentlich unangenehmen Situation für die Familie – auch das lässt sich bislang nur als Reaktion einzelner Nutzer:innen einordnen, nicht als repräsentativer Stimmungsbeleg.

    Komplett neu ist ein solcher Fall nicht: Immer wieder kursieren Geschichten von Kindern, die unbeaufsichtigt gespeicherte Zahlungsdaten von Eltern für Spiele, Skins oder eben Werbebuchungen nutzen. Wer verhindern will, dass sowas im eigenen Haushalt passiert, kommt an ein paar Basics kaum vorbei: Zahlungsmethoden bei Google-, Apple- oder Microsoft-Konten nicht dauerhaft gespeichert lassen, für Kinderkonten eine PIN- oder Passwortabfrage bei jedem Kauf aktivieren und separate Kinderkonten mit Ausgabenlimit einrichten, etwa über die Familienfunktionen von Google. Das ersetzt kein wachsames Auge, senkt das Risiko einer bösen Überraschung auf der nächsten Abrechnung aber erheblich.

    Unsere Einschätzung: Ob am Ende wirklich exakt 118.000 Dollar draufgegangen sind oder die Zahl Teil einer guten Story ist, wissen aktuell nur Dave und sein Arbeitgeber. Fest steht: Die Aufregung ums Video hat dem Kanal ordentlich Reichweite gebracht – und genau das macht skeptische Leser:innen zusätzlich stutzig.

    Quelle: IGN

    Was haltet ihr davon: Wäre euch das mit euren Kids auch fast passiert, oder habt ihr eure Zahlungsdaten längst abgesichert? Schreibt’s uns in die Kommentare!

  • Minecraft: Name des nächsten großen Updates wird heute bei der MCC Fall Stars enthüllt

    Minecraft: Name des nächsten großen Updates wird heute bei der MCC Fall Stars enthüllt

    Minecraft-Fans dürfen heute genau hinschauen: Bei der MC Championship: Fall Stars enthüllt Mojang live den offiziellen Namen des dritten großen Updates für 2026. Bislang ist unter Entwicklern und in den Snapshots nur von „Drop 3“ die Rede, ab heute Abend hat das Update endlich einen richtigen Namen.

    Wann genau wird der Update-Name heute enthüllt?

    Laut dem offiziellen MC-Championship-Account startet die Enthüllung im Rahmen des Fall-Stars-Streams am 5. September um 20 Uhr britischer Zeit, also 21 Uhr deutscher Zeit. Übertragen wird das Ganze wie gewohnt live auf dem offiziellen Minecraft-Twitch-Kanal, moderiert von den bekannten Hosts Couriway und Jojosolos. An dem Event nehmen wie üblich 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer teil, die sich bei früheren MCC-Events bereits mindestens einen Sieg gesichert haben.

    Was steckt inhaltlich schon jetzt im kommenden Update?

    Auch wenn der Name noch fehlt, ist der grobe Inhalt aus den Snapshots längst bekannt: Im Zentrum steht ein neues Waldbiom mit Pappel-Bäumen, die gleich in drei unterschiedlichen Laubfarben vorkommen, dazu eine neue Holzart und mehrere neue natürliche Blöcke. On top gibt es Treppen und Stufen für Beton und Wolle, neue Kissen-Deko sowie Strohbetten. Als neue Struktur wird außerdem ein verlassenes Lager eingeführt, das sich zum Erkunden und Plündern eignet.

    Für die Community ist das mehr als reine Kosmetik: Neue Baumaterialien und ein frisches Biom bedeuten automatisch auch neue Möglichkeiten für Redstone-Bauten, Survival-Basen und Adventure-Maps – Content-Creator dürften also schon in den Startlöchern stehen, sobald das Update tatsächlich name und Datum trägt. Traditionell folgt der volle Release eines Drops einige Wochen nach der offiziellen Namensverkündung bei einem MCC-Event, historisch waren das meist rund zwei bis vier Wochen.

    Wer bei der Enthüllung heute Abend nicht live dabei sein kann, muss sich also keine Sorgen machen: Der Name wird binnen Minuten in jedem einschlägigen Minecraft-Forum und auf Reddit die Runde machen. Spannender dürfte ohnehin sein, wie Mojang das neue Waldbiom balanct und ob es weitere, bislang noch nicht geleakte Überraschungen im finalen Patch gibt.

    Minecraft-Screenshot einer unterirdischen Nether-ähnlichen Höhle mit goldenem Licht
    Bildquelle: PCGamesN (https://www.pcgamesn.com)

    Quelle: PCGamesN

    Was tippt ihr: Wie wird das neue Minecraft-Update heißen? Ratet mit in den Kommentaren!