Tag: Mods

  • Helldivers 2 wechselt zu Easy Anti-Cheat – Mods könnten brechen

    Helldivers 2 wechselt zu Easy Anti-Cheat – Mods könnten brechen

    Heute, am 20. Oktober, ist es soweit: Arrowhead stellt Helldivers 2 von der bisherigen Anti-Cheat-Software GameGuard auf Easy Anti-Cheat (EAC) um. Das Studio will damit härter gegen Cheat-Mods vorgehen, die das Spielerlebnis anderer beeinflussen.

    Warum wechselt Arrowhead den Anti-Cheat?

    Die Begründung ist ungewöhnlich offen. Arrowhead schreibt, die Umsetzung von GameGuard sei „nicht so effektiv gewesen, wie sie hätte sein können“. Deshalb gehe man mit EAC einen anderen Weg. EAC sei ein Industriestandard in über 200 Spielen und schütze den Galactic War sowie faires Gameplay besser.

    Easy Anti-Cheat gehört Epic und kommt etwa in Elden Ring, Fortnite und Rust zum Einsatz. Zusätzlich kündigt das Studio weitere Sicherheitswerkzeuge an, um den Schutz zu erhöhen.

    Welche Mods funktionieren nach dem Wechsel noch?

    Hier wird es für Modder spannend. Arrowhead betont, Mods seien Teil der DNA des PC-Gamings und kosmetische Mods ohne Gameplay-Einfluss schätze man. Verbessern wolle man den Schutz vor Modifikationen, die unfaire Vorteile bringen oder andere Spieler beeinträchtigen.

    • Mods, die andere Spieler beeinflussen, könnten nicht mehr funktionieren.
    • Auch harmlose Kosmetik-Mods brauchen womöglich ein Update ihrer Ersteller.
    • Wer glaubt, dass ein unbedenklicher Mod fälschlich blockiert wird, soll sich über Zendesk an den Support wenden.

    Was bedeutet das für Spieler?

    Unsere Einordnung: Helldivers 2 ist ein Koop-Spiel, in dem Cheater auch Fremden den Spaß verderben und den Galactic War verzerren können. Ein strikterer Schutz ist daher nachvollziehbar. Rock Paper Shotgun vermutet, dass vor allem HUD- und UI-Overhauls zum Streitfall werden, weil sie nur den eigenen Client betreffen, aber teils mehr Bedrohungen sichtbar machen könnten. Das ist die Einschätzung des Portals, offiziell geäußert hat sich Arrowhead dazu nicht.

    Praktisch heißt das: Spielt ihr mit Mods, prüft nach dem Update, ob sie noch laufen, und schaut auf die Seiten der Mod-Autoren nach Aktualisierungen.

    Quelle: Rock Paper Shotgun

    Nutzt ihr Mods in Helldivers 2 und was haltet ihr vom Wechsel? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • The Last of Us Part 2: Multiplayer-Mod nach Sony-Anfrage eingestellt

    The Last of Us Part 2: Multiplayer-Mod nach Sony-Anfrage eingestellt

    Ein ambitioniertes Fan-Projekt für The Last of Us Part 2 auf PC wird es nicht geben: Ein Team von Moddern hatte monatelang an einem inoffiziellen PvP-Multiplayer-Mod gearbeitet, der eigentlich veröffentlicht werden sollte. Jetzt melden sich die Entwickler selbst zu Wort – das Projekt wird eingestellt, weil Sony Interactive Entertainment sie direkt kontaktiert und um die Nicht-Veröffentlichung gebeten hat.

    Warum hat Sony den Last-of-Us-2-Multiplayer-Mod stoppen lassen?

    Eine ausführliche rechtliche Begründung hat Sony nicht öffentlich gemacht. Die Mod-Macher selbst schreiben in ihrer Ankündigung, man sei kontaktiert und gebeten worden, das Projekt nicht zu veröffentlichen – und habe sich dazu entschieden, dieser Bitte nachzukommen, statt einen rechtlichen Streit mit dem Publisher zu riskieren. Sony hält die Rechte an praktisch allen Assets, dem Netcode-Konzept und der Marke selbst, wodurch ein inoffizieller PvP-Modus rechtlich auf dünnem Eis steht, selbst wenn er kostenlos und ohne kommerzielle Absicht angeboten wird.

    Was hätte der Mod für Inhalte geboten?

    Der Mod sollte einen kompetitiven PvP-Modus für die PC-Version von The Last of Us Part 2 nachrüsten – also genau jene Art von Multiplayer-Erlebnis, die Naughty Dog und Sony selbst einmal als eigenständiges Spiel geplant, dann aber Ende 2023 endgültig eingestellt hatten (das damalige Projekt war unter dem Namen “The Last of Us Online” bekannt). Die Modding-Community wollte mit dem Fan-Projekt genau diese Lücke schließen, allerdings ohne Live-Service-Ambitionen und kostenlos für alle Besitzer des Hauptspiels.

    Wie ordnet sich der Fall in Sonys bisherigen Umgang mit Mods ein?

    Sony ist in Sachen Fan-Content generell strenger unterwegs als viele andere große Publisher: Bei First-Party-Marken wie The Last of Us, God of War oder Horizon greift der Konzern regelmäßig ein, sobald Mods über reine kosmetische Anpassungen hinausgehen und eigene Spielmodi oder Netzwerk-Funktionen einführen. Das unterscheidet sich merklich von der Modding-Kultur bei vielen PC-fokussierten Studios, wo eigene Multiplayer-Mods oft toleriert oder sogar gefördert werden. Für Spieler bedeutet das konkret: Wer auf einen inoffiziellen PvP-Modus gehofft hatte, muss sich weiter gedulden oder auf ein offizielles Sony-Projekt hoffen, das aktuell aber nicht angekündigt ist.

    Aus unserer Sicht ist die Entscheidung der Modder nachvollziehbar – gegen einen Publisher wie Sony ziehen unabhängige Fan-Teams rechtlich ohnehin fast immer den Kürzeren, ein frühzeitiges Einlenken spart allen Seiten Ärger.

    Szene aus The Last of Us Part 2, dessen inoffizieller Multiplayer-Mod auf Wunsch von Sony eingestellt wird
    Bildquelle: Video Games Chronicle

    Quelle: VGC, IGN

    Hättet ihr den inoffiziellen Multiplayer-Mod gespielt? Sagt uns eure Meinung zu Sonys Vorgehen in den Kommentaren!

  • Skyrim bekommt offizielle IKEA-Mod: Sprechendes Kallax-Regal als Begleiter

    Skyrim bekommt offizielle IKEA-Mod: Sprechendes Kallax-Regal als Begleiter

    Ungewöhnliche Marketing-Aktion für IKEA: Der Möbelkonzern hat gemeinsam mit Bethesda eine offizielle Mod für The Elder Scrolls V: Skyrim veröffentlicht. Im Zentrum steht das legendäre Kallax-Regal, das in der Mod unter dem Namen “Kallax Storageborn” zu einem vertonten Begleiter wird.

    Screenshot der Skyrim-Mod Kallax Storageborn mit einem Kallax-Regal von IKEA neben dem Spielercharakter
    Bildquelle: GamePro (gamepro.de)

    Was macht die Kallax-Storageborn-Mod in Skyrim genau?

    Die kostenlose Mod ist über Bethesdas Creations-System für Xbox und PC erhältlich, eine PlayStation-Version soll folgen. Spieler bauen sich zunächst ein klassisches Kallax-Regal im Spiel zusammen und erwecken es anschließend mit einem magischen Inbusschlüssel zum Leben. Danach begleitet das sprechende Regal den Spieler als vollständig vertonter Companion durch Himmelsrand, trägt zusätzliches Inventar und schaltet eine eigene Questreihe frei, in der es darum geht, verschollene Erbstücke des Regals wiederzufinden.

    Wer spricht das Kallax-Regal in der deutschen beziehungsweise englischen Fassung?

    Für die Stimme des Regals konnte mit Matt Berry, bekannt aus Serien wie “What We Do in the Shadows”, ein prominenter Sprecher gewonnen werden. Laut übereinstimmenden Berichten mehrerer Redaktionen bringt Berry dem hölzernen Begleiter einen trocken-humorvollen Ton, der stark an seine bekannten Serienrollen erinnert.

    Warum setzt IKEA ausgerechnet auf eine Skyrim-Mod als Werbeform?

    Offizielle Marken-Kollaborationen innerhalb von Mod-Systemen sind noch immer selten, gewinnen aber seit einigen Jahren an Bedeutung, weil Publisher wie Bethesda mit Creations eine offizielle, kuratierte Plattform für genau solche Partnerschaften anbieten. Für IKEA ist der Auftritt in einem der meistgespielten Rollenspiele überhaupt eine Möglichkeit, eine junge, internationale Zielgruppe zu erreichen, die klassische Werbeformate zunehmend meidet. Aus unserer Sicht ist der selbstironische Umgang mit dem eigenen Möbelstück – das sich selbst als Questgeber und Lastenträger inszeniert – der Grund, warum die Aktion in der Community bislang so gut ankommt: Statt platter Produktplatzierung liefert IKEA einen waschechten, wenn auch kurzen Inhalt mit eigener kleiner Geschichte.

    Nahaufnahme des Kallax-Regals mit Deko-Gegenständen in Skyrim
    Bildquelle: GamePro (gamepro.de)

    Quelle: GamePro, VGC

    Würdet ihr euch das sprechende Kallax-Regal als Begleiter in euer Spiel holen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

  • GTA 5 bekommt schon jetzt das Tank-System von GTA 6

    GTA 5 bekommt schon jetzt das Tank-System von GTA 6

    Bei PC Gamer läuft seit Wochen eine der schrägsten Mod-Serien im GTA-Universum: Die Redaktion baut ihr GTA 5 Stück für Stück in Richtung GTA 6 um – mit Mods, die auf durchgesickerten Gameplay-Szenen des Nachfolgers basieren. Die neueste Ergänzung: ein Tanksystem, das Autos in Los Santos jetzt wirklich Sprit verbrauchen lässt, inklusive Stopp an der Zapfsäule.

    Wie funktioniert der Tank-Mod in GTA 5?

    Der Mod orientiert sich an geleakten Aufnahmen aus Grand Theft Auto 6, in denen eine Tank- und PS-Anzeige eingeblendet wird, sobald man ein Fahrzeug betritt. Genau das bildet die Modifikation in GTA 5 nach: Der Tank leert sich während der Fahrt, und wer nicht rechtzeitig an einer Tankstelle hält, bleibt liegen. Für den Test nutzte die Redaktion ihr ohnehin schon stark modifiziertes GTA 5, in dem allerlei Chaos und physikalische Eigenheiten auf den Straßen von Los Santos bereits Alltag sind – das neue Spritsystem kommt da als weiterer Realismus-Layer oben drauf.

    Kommt das Tank-System wirklich in GTA 6?

    Anders als bei vielen anderen GTA-6-Leaks ist dieser Punkt inzwischen offiziell bestätigt: Rob Nelson, Co-Head of Development bei Rockstar, hat das Tanksystem gegenüber Content-Creators in einer frühen Preview-Session als festen und ausgearbeiteten Bestandteil des Spiels bezeichnet. In der Community sorgt das seit den ersten Leaks für Diskussionen – die einen freuen sich auf mehr Realismus und Immersion, andere befürchten, dass ständige Tankstopps das rasante GTA-Tempo ausbremsen könnten. Ganz unumstritten ist die Idee also nicht, auch wenn Rockstar selbst von einem durchdachten System spricht.

    Was bedeutet das für Spieler von GTA 5 und GTA 6?

    Wer schon vor dem Release von GTA 6 im November 2026 eine Ahnung bekommen will, wie sich ein Leben mit Tankangst in Los Santos anfühlt, kann das dank des Mods schon heute in GTA 5 ausprobieren. Für die breite Masse der GTA-6-Fans ist die eigentliche Botschaft aber eine andere: Nach unserem Bericht darüber, wie abgeschottet selbst Rockstars eigene Entwickler von der kompletten Open World gehalten werden, ist das bestätigte Tanksystem eines der wenigen handfesten Gameplay-Details, die schon vor Release feststehen. Zusammen mit dem Rekord-Trailer, der kürzlich exklusiv auf Netflix Premiere feierte, zeigt sich: Je näher der Release rückt, desto mehr Puzzleteile zum tatsächlichen Gameplay setzen sich zusammen.

    Quelle: PC Gamer

    Was haltet ihr vom Tanksystem – nerviger Realismus oder endlich mehr Immersion in Los Santos? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • SteamDB wechselt zu Nexus Mods: Das steckt hinter dem Eigentümerwechsel

    SteamDB wechselt zu Nexus Mods: Das steckt hinter dem Eigentümerwechsel

    Wer Preise, Spielerzahlen oder Update-Historien von Steam-Spielen checken will, landet früher oder später bei SteamDB. Jetzt hat der beliebte Community-Dienst den Besitzer gewechselt: Er gehört ab sofort zu Nexus Mods, der bekannten Plattform für Spiele-Mods.

    Was ist bei SteamDB passiert?

    Käufer ist Chosen, das Mutterunternehmen von Nexus Mods, das die Plattform bereits seit Juni 2025 besitzt. Den Deal eingefädelt hat SteamDB-Mitgründer Pavel “xPaw” Djundik direkt mit Nexus Mods. Als Grund für den Verkauf nennt xPaw vor allem Burnout – SteamDB lief über Jahre praktisch als Ein-Mann-Projekt neben seinem Hauptjob, inklusive Serverkosten und Support, die er lange allein gestemmt hat.

    Was bedeutet der Wechsel für Nutzer von SteamDB?

    Laut offizieller Ankündigung soll sich für die Nutzer erst einmal nichts spürbar ändern: SteamDB bleibt ein eigenständiger Dienst mit eigener Marke, es ist explizit keine Werbung und keine Paywall geplant, ein Nexus-Mods-Account wird nicht vorausgesetzt, und auch die Browser-Erweiterung von SteamDB soll unverändert weiterlaufen. Nexus Mods übernimmt im Kern also die Finanzierung und den technischen Unterbau, während die Seite inhaltlich SteamDB bleibt.

    Wie ordnet sich der Nexus-Mods-Deal ein?

    Übernahmen von beliebten, lange von Einzelpersonen betriebenen Community-Tools durch größere Unternehmen sorgen in der Szene erfahrungsgemäß schnell für Sorgenfalten – zu oft folgten auf solche Deals in der Vergangenheit Werbebanner, Abo-Zwang oder ein schleichender Funktionsabbau. Nexus Mods selbst ist allerdings keine gesichtslose Investmentfirma, sondern seit Jahren fest in der PC-Gaming-Community verankert und lebt selbst stark von Nutzervertrauen – ein Kurswechsel bei SteamDB Richtung Werbung würde also auch dem eigenen Ruf schaden. Aus unserer Sicht ist das ein gutes Zeichen dafür, dass die Zusagen zunächst halten dürften, auch wenn sich das erst über die kommenden Monate wirklich zeigen muss. Für alle, die täglich mit SteamDB arbeiten, dürfte vor allem wichtig sein: xPaw bleibt laut Ankündigung weiter an Bord und behält die technische Verantwortung für den Dienst.

    Quelle: PC Gamer

    Nutzt ihr SteamDB regelmäßig? Sagt uns in den Kommentaren, ob euch der Eigentümerwechsel Sorgen macht oder ob ihr Nexus Mods vertraut.

  • The Witcher 3 Remaster: CD Projekt Red holt sich bekannten Grafik-Modder ins Team

    The Witcher 3 Remaster: CD Projekt Red holt sich bekannten Grafik-Modder ins Team

    Wer The Witcher 3 in den letzten Jahren grafisch aufgehübscht spielen wollte, kam am HD Reworked Project kaum vorbei. Jetzt macht CD Projekt Red aus dem Community-Projekt offizielle Studio-Arbeit: Der Modder mit dem Szenenamen “HalkHogan” wurde fest eingestellt, um seine Textur- und Grafikverbesserungen direkt in das kommende Remaster einzuarbeiten.

    Was bedeutet die Einstellung des Modders für das Remaster?

    HalkHogans HD Reworked Project galt jahrelang als eine der umfangreichsten und detailliertesten Grafik-Mods für The Witcher 3, mit überarbeiteten Texturen für Charaktere, Umgebungen und Effekte. Mit dem offiziellen Release des Remasters am 29. September wird sein Mod praktisch überflüssig, weil seine Arbeit dann direkt ins Hauptspiel integriert ist. CD Projekt Red kooperiert für das Remaster zusätzlich mit dem ungarischen Studio Geeksoft, das bei der technischen Umsetzung unterstützt.

    Szene aus The Witcher 3 mit überarbeiteter Grafik im Remaster
    Bildquelle: GamePro (gamepro.de)

    Warum ist die Anstellung von Modder-Talent für Studios sinnvoll?

    CD Projekt Red ist längst nicht das erste Studio, das erfolgreiche Modder ins eigene Team holt – Bethesda und andere Entwickler haben mit diesem Modell schon öfter gute Erfahrungen gemacht. Der Vorteil liegt auf der Hand: Modder wie HalkHogan kennen die Schwachstellen und das Verbesserungspotenzial eines Spiels oft besser als mancher interner Entwickler, weil sie jahrelang ehrenamtlich genau daran gearbeitet haben. Für CD Projekt Red bedeutet das, bewährte und community-erprobte Verbesserungen ohne große Entwicklungsrisiken direkt übernehmen zu können, statt das Rad selbst neu zu erfinden. Gleichzeitig ist es ein cleveres Signal an die eigene Modding-Community: Wer richtig gute Arbeit abliefert, hat eine realistische Chance auf einen Job beim Studio.

    Für Spieler heißt das vor allem: Wer bisher auf Mods verzichtet hat, weil ihm die Installation zu kompliziert war, bekommt mit dem Remaster viele dieser Verbesserungen ab dem 29. September direkt vanilla und ohne Bastelei mitgeliefert.

    Quelle: GamePro

    Nutzt ihr selbst Grafik-Mods oder wartet ihr lieber auf offizielle Verbesserungen? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!