Tag: Performance

  • Weniger FPS ab Oktober – dieses Windows-Update kostet Leistung in euren Spielen

    Weniger FPS ab Oktober – dieses Windows-Update kostet Leistung in euren Spielen

    Ab dem 13. Oktober 2026 schaltet Microsoft in Windows 11 ein Sicherheitsfeature automatisch scharf, das bislang viele von euch manuell aktivieren mussten: die Arbeitsspeicherintegrität, im Fachjargon auch Hypervisor-Protected Code Integrity (HVCI) genannt. Das Feature soll den Windows-Kernel besser vor Rootkits und Exploits schützen, kostet dafür aber auf manchen Systemen spürbar Leistung. Wie GameStar berichtet, kann der Leistungsverlust auf älteren oder stark ausgelasteten PCs bis zu rund 15 Prozent FPS ausmachen.

    Was ist Arbeitsspeicherintegrität und warum aktiviert Microsoft sie jetzt automatisch?

    Arbeitsspeicherintegrität ist Teil der sogenannten Kernisolierung und nutzt virtualisierungsbasierte Sicherheit (VBS), um kritische Prozesse in einer Art abgeschotteter Sandbox laufen zu lassen. Dadurch wird es für Schadsoftware deutlich schwerer, sich tief im System einzunisten. Details dazu findet ihr in der offiziellen Microsoft-Dokumentation zur Kernisolierung. Auf frischen Windows-11-Installationen ist das Feature auf kompatibler Hardware ohnehin schon Standard, wie Microsoft in seinen Angaben zur Aktivierung von Memory Integrity erläutert. Neu ist, dass der Konzern die Schutzfunktion nun stufenweise auch auf bestehenden, bereits laufenden Systemen per Update erzwingt.

    Wie stark sinkt meine FPS-Zahl durch das Update wirklich?

    Auf aktueller Hardware mit modernen CPUs merkt ihr von der zusätzlichen Kernel-Absicherung in der Regel kaum etwas, da die Virtualisierungsschicht effizient mit dem Prozessor zusammenarbeitet. Anders sieht es bei älteren oder ausgelasteten Systemen aus: Hier kann die zusätzliche Rechenlast laut GameStar bis zu 15 Prozent der Framerate kosten, vor allem in CPU-limitierten Szenen. Das ist kein Einzelfall, mit dem Windows-Nutzer erst jetzt zu kämpfen haben: Windows-Updates greifen immer wieder unangenehm in die Gaming-Performance ein, wie zuletzt auch unser Bericht über das Windows-Update, das zuletzt Battlefield 6 zum Absturz brachte gezeigt hat.

    Wie deaktiviere ich Arbeitsspeicherintegrität in Windows 11 manuell?

    Falls ihr nach dem Update-Rollout merkt, dass eure Spiele ruckeln oder die FPS-Anzeige spürbar nach unten geht, könnt ihr das Feature testweise wieder ausschalten. So geht’s:

    • Windows-Sicherheit öffnen (Suche in der Taskleiste oder über die Einstellungen)
    • Zum Menüpunkt Gerätesicherheit wechseln
    • Unter Kernisolierung auf Kernisolierungsdetails klicken
    • Den Schalter bei Arbeitsspeicherintegrität auf Aus stellen
    • PC neu starten, damit die Änderung wirksam wird

    Danach lohnt sich ein direkter Vergleich: Startet euer Lieblingsspiel einmal mit und einmal ohne aktivierte Arbeitsspeicherintegrität und schaut euch die FPS-Anzeige eures Overlays an, um den tatsächlichen Unterschied auf eurem System einzuschätzen.

    Lohnt sich der Leistungsverzicht für mehr Sicherheit?

    Ganz neu ist die Debatte um Sicherheit gegen Performance bei Windows nicht: Schon beim Umstieg auf Windows 11 22H2 sorgten virtualisierungsbasierte Schutzfunktionen wie Core Isolation und VBS für Diskussionen, weil sie auf älterer Hardware ebenfalls Leistung kosteten. Für die meisten Spielerinnen und Spieler mit aktuellen PCs dürfte sich an der Empfehlung wenig ändern: Lasst das Feature zunächst aktiv, es schützt euch vor realen Bedrohungen auf Kernel-Ebene. Nur wer auf älterer oder ohnehin knapp kalkulierter Hardware spielt und einen klaren FPS-Einbruch feststellt, sollte im Einzelfall abwägen, ob die paar zusätzlichen Bilder pro Sekunde das etwas geringere Schutzniveau wert sind – und die Funktion notfalls gezielt wieder deaktivieren.

    Quelle: GameStar

    Habt ihr das Update schon bekommen und einen FPS-Unterschied bemerkt? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • GTA 6: Fans wollen einen Trick für 60 fps auf der PS5 gefunden haben

    GTA 6: Fans wollen einen Trick für 60 fps auf der PS5 gefunden haben

    Die GTA-6-Community will einen Weg gefunden haben, das Spiel auf der PS5 mit 60 statt 30 fps zu spielen.

    Bislang hat Rockstar Games für die Standard-PS5 offiziell nur einen einzigen Grafikmodus angekündigt: 4K-Auflösung bei 30 Bildern pro Sekunde. Ein waschechter Performance-Modus mit 60 fps stand bisher nicht auf der Liste. Genau da setzt jetzt eine Entdeckung aus der Fan-Community an, über die zuerst GamePro berichtet hat. Laut dem Bericht wollen Spieler einen Trick gefunden haben, mit dem sich GTA 6 auf der PS5 deutlich flüssiger anfühlen soll, als es der offizielle 30-fps-Modus vorgibt.

    Wie soll der 60-fps-Trick für GTA 6 auf der PS5 funktionieren?

    Wichtig vorweg: Rockstar selbst hat keinen zusätzlichen Performance-Modus bestätigt oder freigeschaltet. Die Methode, die in der Community kursiert, ist damit kein offizielles Feature, sondern ein Workaround, den Spieler auf eigene Faust zusammengebastelt haben wollen. Solche Tricks bei Konsolenspielen basieren erfahrungsgemäß meist nicht auf einer echten Verdopplung der Render-Framerate im Spiel selbst, sondern auf nachträglicher Bildinterpolation von aufgenommenem Videomaterial oder auf Anpassungen an Ausgabe- und Anzeigeeinstellungen, die den Bewegungseindruck flüssiger wirken lassen. Ob das im konkreten Fall tatsächlich zu spürbar besserer Performance im laufenden Spiel führt oder eher ein optischer Effekt in Vergleichsvideos ist, lässt sich aktuell nicht abschließend bestätigen. Wer den Trick ausprobieren will, sollte sich bewusst sein, dass es sich um eine inoffizielle Lösung ohne Support durch Rockstar handelt.

    Dass die Community bei GTA 6 keine Mühen scheut, ist kein neues Phänomen. Erst kürzlich sorgten GTA-6-Fans mit gefälschten Bewertungen eines echten Nudisten-Ferienorts für Aufsehen. Die Erwartungshaltung an das Spiel ist riesig, und jede Möglichkeit, technische Details zu optimieren oder vorab zu testen, wird von der Community sofort aufgegriffen und verbreitet.

    Wird Rockstar den Performance-Modus offiziell nachliefern?

    Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass das nicht unrealistisch wäre. Sowohl GTA 5 als auch Red Dead Redemption 2 bekamen Jahre nach dem Release nachträgliche Patches, die die Performance auf neuer Hardware verbesserten, etwa als die PS5 und Xbox Series X|S erschienen. Rockstar hat bei GTA 6 zwar bislang nichts Vergleichbares für den Release angekündigt, ein späterer Performance-Patch mit 60-fps-Option ist angesichts dieser Historie aber durchaus denkbar. Zuletzt hatte auch ein neues Video zur Fahrphysik von GTA 6 gezeigt, wie viel technisches Feintuning noch bis zum Release passieren könnte.

    Für Spieler heißt das aktuell vor allem: abwarten und inoffizielle Tricks mit gesunder Skepsis behandeln. Wer auf Nummer sicher gehen will, wartet lieber auf ein offizielles Statement von Rockstar, bevor er Systemeinstellungen oder Zusatzsoftware für einen inoffiziellen Performance-Boost nutzt.

    Mehr Infos zum Spiel gibt es auf der offiziellen GTA-6-Webseite von Rockstar Games sowie auf der offiziellen PS5-Produktseite.

    Quelle: GamePro

    Habt ihr den Trick schon selbst ausprobiert oder wartet ihr lieber auf ein offizielles Statement von Rockstar? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • GTA 6 läuft im Extended Look mit 30 FPS – 60 FPS auf Konsole gelten als unwahrscheinlich

    GTA 6 läuft im Extended Look mit 30 FPS – 60 FPS auf Konsole gelten als unwahrscheinlich

    Der Extended Look zu GTA 6 hat gezeigt, wie das Spiel wirklich aussieht – und dabei ist etwas aufgefallen, das viele Fans nicht sehen wollten. Das gezeigte Gameplay-Material lief auf einer Basis-PS5 mit 30 FPS. Tech-Experten sind sich jetzt einig: Ein stabiler 60-FPS-Modus auf aktuellen Konsolen gilt als extrem unwahrscheinlich.

    Läuft GTA 6 auf PS5 und Xbox Series X/S nur mit 30 Bildern pro Sekunde?

    Genau das legt das gezeigte Material nahe. Laut IGN lief die im Extended Look gezeigte Sequenz auf einer Basis-PS5 – und zwar mit 30 FPS. Zu einem separaten Performance-Modus mit 60 FPS hat sich Rockstar Games bislang nicht klar geäußert. Intern gilt ein solcher Modus laut Berichten sogar als unsicher.

    Warum halten Tech-Experten 60 FPS für GTA 6 auf Konsole für unwahrscheinlich?

    Digital-Foundry-Analysten und andere Tech-Experten haben das gezeigte Material genau unter die Lupe genommen. Ihre Einschätzung fällt eindeutig aus: Ein stabiler 60-FPS-Modus auf PS5 und Xbox Series X/S ist demnach extrem unwahrscheinlich – und selbst auf dem PC eine echte Herausforderung. Als Gründe nennen sie unter anderem:

    • Die enorme Detailfülle bei Wetter- und Lichteffekten
    • Die hohe NPC-Dichte in den Straßen von Vice City
    • Voll begehbare Interieurs, die zusätzliche Rechenleistung fordern

    Genau diese Kombination macht es laut den Experten so schwer, gleichzeitig hohe Bildraten und die gezeigte grafische Tiefe zu liefern. Auch PC Gamer hält fest, dass selbst die PC-Version keine Selbstverständlichkeit bei 60 FPS und hohen Details wird.

    Zur Einordnung lohnt sich ein Blick zurück: Schon GTA 5 startete auf PS3 und Xbox 360 mit 30 FPS, ein 60-FPS-Modus kam erst Jahre später mit der PS5- und Xbox-Series-Fassung nach. Die Diskussion um Bildrate versus Grafikpracht ist bei Rockstar also kein neues Phänomen. Für Spielerinnen und Spieler bedeutet 30 FPS konkret: Schusswechsel und schnelle Verfolgungsjagden wirken spürbar träger, die Steuerung reagiert weniger unmittelbar als bei 60 FPS. Gerade bei einem actionlastigen Open-World-Spiel wie GTA 6 kann das im Ernstfall den Unterschied zwischen Treffer und Fehlschuss ausmachen.

    Mehr Hintergrund zum gezeigten Material liefert unser Artikel zur Netflix-Premiere des Extended Look. Wer wissen will, wie wir die spielerischen Ambitionen von GTA 6 insgesamt einschätzen, findet das in unserer kritischen Einordnung zu GTA 6.

    Was bedeutet das für den Release von GTA 6?

    Offizielle Systemanforderungen oder ein bestätigter Performance-Modus fehlen bislang komplett. Rockstar hält sich dazu bedeckt, wie es die Eurogamer-Redaktion beschreibt. Erst wenn auf der offiziellen Spieleseite zu GTA 6 oder im Rockstar Newswire konkrete Angaben zur Bildrate auftauchen, gibt es echte Klarheit statt Einschätzungen von außen. Klar ist nur: Wer auf PS5 oder Xbox Series X/S spielt, sollte sich schon jetzt auf 30 FPS als wahrscheinlichstes Szenario einstellen.

    Quelle: IGN, Eurogamer, PC Gamer

    Was ist euch bei GTA 6 wichtiger: stabile 60 FPS oder maximale Grafikpracht mit 30 FPS? Schreibt es uns in die Kommentare.