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  • GTA 6: Einziger deutscher Journalist durfte das Spiel vorab sehen

    GTA 6: Einziger deutscher Journalist durfte das Spiel vorab sehen

    Während der Rest der Welt weiter auf Trailer und Leaks angewiesen ist, durfte ein deutscher Journalist bereits selbst Hand anlegen: Henrik Oerding von der ZEIT ist nach eigenen Angaben der einzige deutschsprachige Redakteur, der GTA 6 vor dem Release exklusiv spielen durfte. Im Talk mit GamePro und GameStar berichtet er von seinen ersten Eindrücken aus dem neuen Vice City.

    Was hat der Journalist bei GTA 6 wirklich gesehen?

    Oerding beschreibt vor allem den schieren Umfang der Spielwelt als überwältigend – Vice City wirkt demnach deutlich lebendiger und dichter bevölkert als frühere Rockstar-Städte. Besonders die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten Lucia und Jason hebt er hervor: Anders als in vielen früheren GTA-Teilen mit einem einzelnen stillen Hauptcharakter soll das Duo hier tatsächlich als Paar mit eigener Geschichte funktionieren, inklusive glaubwürdiger Reibungspunkte. Konkrete Zahlen oder Details zu Missionen durfte er aus vertraglichen Gründen nicht nennen, seine Gesamteinschätzung fällt aber klar positiv aus.

    Videovorschau zum GamePro-Talk über die exklusive GTA-6-Vorabsichtung
    Bildquelle: GamePro (gamepro.de)

    Warum ist so ein Presse-Vorabtermin überhaupt eine große Sache?

    Rockstar Games ist notorisch zurückhaltend, wenn es um Presse-Previews geht – anders als viele Publisher lädt das Studio nur sehr selten und sehr gezielt einzelne Journalisten ein, meist erst kurz vor dem Release. Dass mit Henrik Oerding ausgerechnet ein deutscher Redakteur zu den wenigen weltweit gehört, die GTA 6 vorab spielen durften, ist ein Vertrauensbeweis, den es in der über zehnjährigen Wartezeit auf den Nachfolger von GTA 5 so noch nicht gab. Für die deutschsprachige Community ist das ein seltener Blick hinter den sonst extrem dichten Kommunikations-Vorhang von Rockstar.

    Unsere Einschätzung: Solche kuratierten Vorab-Eindrücke sind naturgemäß mit Vorsicht zu genießen, schließlich wählt Rockstar genau aus, was gezeigt wird. Trotzdem ist es ein starkes Signal, dass die Entwickler mit ihrem eigenen Produkt so kurz vor dem Launch offenbar zufrieden genug sind, um Journalisten ranzulassen. Mehr dazu, was wir bereits über den Verzicht auf Mikrotransaktionen bei GTA 6 wissen, und wie das Spiel technisch laut erstem Extended Look performt, haben wir bereits für euch zusammengefasst in unserem Bericht zu den Framerate-Erwartungen auf Konsole.

    Quelle: GamePro

    Was erwartet ihr am meisten von Vice City? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Star Wars Zero Company angespielt: Taktik-Geheimtipp kurz vor dem Release

    Star Wars Zero Company angespielt: Taktik-Geheimtipp kurz vor dem Release

    Kurz vor dem offiziellen Release hat die Redaktion des PlayStation Blog Star Wars Zero Company ausführlich angespielt und liefert damit einen der ersten handfesten Eindrücke zum rundenbasierten Taktik-Spiel aus dem Hause Bit Reactor und Respawn Entertainment.

    Worum geht es in Star Wars Zero Company?

    Das Spiel entführt uns rund 20 Jahre vor die Schlacht von Yavin, mitten in die letzten Tage der Klonkriege. Wir schlüpfen in die Rolle von Hawks, einem ehemaligen Offizier der Republik, der nach dem Krieg eine bunt zusammengewürfelte Truppe aus Söldnern und Außenseitern anführt. Zero Company wird für einen lukrativen, aber undurchsichtigen Auftrag angeheuert und landet dabei mitten in den Machenschaften des „Infinite Coil“, eines mysteriösen, den Separatisten nahestehenden Kults.

    Wie schlägt sich das Taktik-Gameplay im ersten Anspieltermin?

    Laut dem Hands-on-Bericht setzt Zero Company auf klassische, rundenbasierte Gefechte mit Deckungssystem, unterschiedlichen Klassen und einem klaren Fokus auf cleveres Positionieren statt reinem Dauerfeuer. Fans von XCOM dürften sich hier auf Anhieb zu Hause fühlen, und das ist kein Zufall: Bit Reactor wurde von ehemaligen Firaxis-Entwicklern gegründet, die maßgeblich an der modernen XCOM-Reihe mitgearbeitet haben. Diese Erfahrung merkt man dem Spiel laut den ersten Eindrücken bereits in den Kampfsystemen an, etwa bei der Abwägung zwischen Risiko und Belohnung während einzelner Züge.

    Warum ist Star Wars Zero Company ein besonderes Projekt für die Reihe?

    Reinrassige Strategie- und Taktiktitel sind im Star-Wars-Universum eine echte Seltenheit. Nach Klassikern wie Star Wars: Empire at War oder dem eher durchwachsenen Star Wars: Force Commander hat sich das Genre über viele Jahre kaum weiterentwickelt, während sich das Franchise sonst fast ausschließlich auf Shooter, Action-Adventures und Live-Service-Titel konzentriert hat. Zero Company ist damit einer der ambitioniertesten Versuche seit Langem, dem taktischen Ableger der Marke wieder mehr Gewicht zu verleihen. Auch abseits der großen Shooter tut sich bei Star Wars gerade einiges: Erst kürzlich hat BioWare mit neuen Schwierigkeitsgraden versucht, das klassische Gefühl alter Tage zurückzubringen, wie unser Bericht zu den neuen Schwierigkeitsgraden in Star Wars: The Old Republic zeigt.

    Wann und auf welchen Plattformen erscheint das Spiel?

    Star Wars Zero Company erscheint am 27. August 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC. Der Hands-on-Bericht der PlayStation-Redaktion erschien nur einen Tag vor Release und dürfte die Vorfreude bei taktikaffinen Star-Wars-Fans zusätzlich anheizen.

    Screenshot aus Star Wars Zero Company: Ein Jedi mit Lichtschwert führt eine Gruppe Soldaten und Klontrooper durch ein Grasfeld
    Bildquelle: PlayStation Blog (blog.playstation.com)

    Quelle: PlayStation Blog

    Was haltet ihr von Star Wars Zero Company – taugt das Taktik-Konzept zum Geheimtipp des Jahres? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Gears of War: E-Day angespielt – erste Eindrücke zur Kampagne

    Gears of War: E-Day angespielt – erste Eindrücke zur Kampagne

    Während viele Studios auf der Gamescom nur Trailer zeigten, ließ The Coalition ausgewählte Redaktionen tatsächlich selbst zum Controller greifen. Gears of War: E-Day, das Prequel zur Reihe, war in einem Ausschnitt aus Akt 2 der Kampagne anspielbar – und die ersten Eindrücke zeichnen ein klares Bild davon, wohin die Reise geht.

    Was zeigen die ersten Gears-of-War-E-Day-Previews?

    Mehrere unabhängige Redaktionen, darunter TheSixthAxis und DayOne, beschreiben unabhängig voneinander ein sehr vertrautes Gears-Gefühl: Deckung suchen, Feuergefechte in kurzen, intensiven Wellen, dazwischen packende Zwischensequenzen mit Marcus Fenix und Dom. Wer die klassische Trilogie kennt, soll sich sofort zuhause fühlen. Neu ist vor allem der erzählerische Fokus: E-Day spielt vor den Ereignissen der Originaltrilogie und zeigt, wie die Locust-Invasion überhaupt erst beginnt.

    Was ist neu am Waffen-Mod-System in E-Day?

    Ein zentrales neues Feature ist ein überarbeitetes Waffen-Mod-System, mit dem sich Ausrüstung im Kampagnenverlauf gezielter anpassen lässt als in früheren Teilen. Die angespielten Szenen zeigten laut übereinstimmenden Berichten außerdem einen spürbar reduzierten Open-World-Anteil im Vergleich zu Gears 5 – E-Day setzt wieder stärker auf lineare, inszenierte Abschnitte statt auf frei erkundbare Hub-Areale.

    Wie ordnet sich E-Day in die Gears-Reihe ein?

    Aus unserer Sicht ist das eine kluge Entscheidung: Gears 5 wurde für seine offeneren Abschnitte gelobt, aber auch dafür kritisiert, dass sie den Spannungsbogen der eigentlich sehr linearen Reihe verwässert haben. Mit der Rückbesinnung auf engere, choreografierte Levels positioniert sich E-Day klar als Rückkehr zu den Wurzeln – passend zum Prequel-Setting, das ohnehin auf die reine, ungeschönte Entstehungsgeschichte der Serie abzielt. Ob sich das über die komplette Kampagne trägt, lässt sich nach einem kurzen Preview-Ausschnitt natürlich noch nicht abschließend beurteilen.

    Dom und Marcus in einer weiteren Gameplay-Szene aus Gears of War: E-Day
    Bildquelle: Xbox Wire / The Coalition, offizielles Pressematerial
    Marcus Fenix kämpft gegen Locust-Gegner in Gears of War: E-Day
    Bildquelle: Xbox Wire / The Coalition, offizielles Pressematerial

    Gears of War: E-Day erscheint am 6. Oktober für PC und Xbox Series X/S.

    Quelle: Xbox Wire, TheSixthAxis

    Freut ihr euch auf die Rückkehr zu den Gears-Wurzeln? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

  • The Duskbloods: Erste Hands-ons sind da – und Nintendo dementiert den Release-Termin

    The Duskbloods: Erste Hands-ons sind da – und Nintendo dementiert den Release-Termin

    Das Preview-Embargo ist gefallen: Die ersten ausführlichen Hands-on-Berichte zu The Duskbloods sind heute weltweit online gegangen – und liefern endlich handfeste Antworten darauf, was FromSoftwares Switch-2-Exklusivtitel eigentlich sein will. Dazu gibt es direkt eine Korrektur von Nintendo.

    Wie spielt sich eine Partie The Duskbloods?

    Kurz gesagt: Es ist kein Elden Ring mit Freunden. The Duskbloods ist ein PvPvE-Titel für bis zu acht Spieler. Ihr steuert vampirähnliche Krieger, die sogenannten Bloodsworn. Eine Partie heißt „Dusk Battle“ und läuft in vier zeitlich getakteten Phasen ab, in denen nach und nach Spieler ausscheiden – am Ende bleibt einer übrig.

    Die Fachpresse zieht durchgehend denselben Vergleich: FromSoftwares Antwort auf Hunt: Showdown. Das Gameplay-Gefühl soll dabei irgendwo zwischen Bloodborne und Elden Ring Nightreign liegen, allerdings mit deutlich mehr Beweglichkeit. Director Hidetaka Miyazaki nennt zudem Tabletop-Rollenspiele als Einfluss auf die Systeme.

    Wichtig für alle, die keine Lust auf Fremde haben: Private Lobbys sind bestätigt, ihr könnt also ausschließlich mit Freunden spielen.

    Muss man jetzt Angst um FromSoftwares Singleplayer-Spiele haben?

    Diese Sorge geistert seit der Ankündigung durch die Community – und Miyazaki hat sie in der Interviewrunde ziemlich direkt adressiert. Er sagt sinngemäß, er selbst sei gar kein großer PvP-Mensch und habe etwas bauen wollen, das auch für Spieler wie ihn funktioniert. Und dann der Satz, auf den es ankommt: Man beabsichtige weiterhin ausdrücklich, Singleplayer-fokussierte Spiele im traditionellen Stil des Studios zu entwickeln.

    Aus unserer Sicht ist das die eigentliche Schlagzeile des Tages. FromSoftware hat mit Elden Ring Nightreign bereits einen Multiplayer-Ausflug hinter sich, der die Fanbase gespalten hat. Dass Miyazaki nun proaktiv klarstellt, dass die Souls-Linie nicht zugunsten von Online-Titeln aufgegeben wird, dürfte einige Nerven beruhigen. Wer sich für die technische Seite der Reihe interessiert: Wie gut FromSoftware-Spiele auf Nintendos neuer Hardware laufen, zeigt sich Ende August auch bei anderen Vertretern des Soulslike-Genres.

    Wann erscheint The Duskbloods wirklich?

    Hier wird es kurz chaotisch. Eine der heutigen Previews nannte den 24. September 2026 als Release-Termin. Nintendo hat diesen Termin noch am selben Tag offiziell dementiert. Offiziell gilt weiterhin nur: „2026“, ohne konkreten Tag.

    Handfest ist dagegen der Test: Der Closed Network Test läuft vom 21. bis 24. August 2026 – startet also morgen. Wer teilnimmt, bekommt die vier Phasen und das Achter-Chaos als Erster selbst zu spüren. Die Previews selbst entstanden übrigens unter kontrollierten Bedingungen: 16 Journalisten und Creator, aufgeteilt auf zwei Achter-Tische, auf einem geschlossenen Server.

    Quelle: IGN, Nintendo Life, Game Informer, RPG Site

    Seid ihr beim Network Test dabei oder wartet ihr lieber auf das nächste Singleplayer-Souls? Verratet es uns in den Kommentaren!