Tag: Riot Games

  • LoL Worlds 2026: Riot bestätigt kompletten Zeitplan – T1 verteidigt den Titel

    LoL Worlds 2026: Riot bestätigt kompletten Zeitplan – T1 verteidigt den Titel

    Jetzt ist es offiziell: Riot Games hat den vollständigen Zeitplan der League of Legends World Championship 2026 veröffentlicht. Vom 15. Oktober bis zum 14. November 2026 kämpfen die besten LoL-Teams der Welt in den USA um den Summoner’s Cup, das Turnier macht dabei in Los Angeles, Allen (Texas) und Brooklyn (New York) Halt. Wer schon jetzt seinen Kalender planen will, findet hier alle bestätigten Termine im Überblick.

    Insgesamt 19 Teams aus allen großen Regionen treten an, die Verteilung der Slots liest sich wie folgt: LCK und LPL schicken je vier Teams ins Rennen, LCS, LEC und LCP je drei, dazu kommen zwei Teams aus der brasilianischen CBLOL. Alle Infos zum Turnier, den Team-Slots und dem Format gibt es wie gewohnt auf der offiziellen LoL-Esports-Seite.

    Wann genau finden Play-In, Swiss Stage und Finale bei den LoL Worlds 2026 statt?

    Der Zeitplan gliedert sich in drei klar getrennte Phasen, bevor am Ende der große Showdown ansteht:

    • Play-In Stage: 15. bis 18. Oktober 2026 – hier kämpfen die schwächer eingeschätzten Regionen um die letzten Tickets für die nächste Runde.
    • Swiss Stage: 23. bis 31. Oktober 2026 – das bewährte Schweizer System entscheidet, welche Teams ins Playoff-Bracket einziehen.
    • Grand Final: 14. November 2026 im Barclays Center in Brooklyn, New York – hier wird der neue Weltmeister gekrönt.

    Dazwischen liegt die K.-o.-Phase, die das Feld auf die Teilnehmer des großen Finales reduziert. Ausgetragen wird unter anderem in der Riot Games Arena in Los Angeles sowie im Credit Union of Texas Event Center in Allen, bevor die Reise für das Finale nach Brooklyn führt. Genauere Infos zu Ticketverkauf und Spielplänen im Detail veröffentlicht Riot Games fortlaufend in den offiziellen Esports-News.

    Der Summoner's Cup steht auf der Bühne einer ausverkauften Arena während einer League-of-Legends-Weltmeisterschaft
    Bildquelle: Riot Games / LoL Esports, offizielles Pressematerial

    Wer ist Titelverteidiger und wo kann ich die LoL Worlds 2026 verfolgen?

    Mit von der Partie ist auch Titelverteidiger T1. Die südkoreanische Organisation um Star-Spieler Faker gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Teams der LoL-Geschichte und will den Summoner’s Cup erneut in die Höhe stemmen. Wer das Turnier verfolgen will, muss dafür nicht extra reisen: Riot Games überträgt alle Spiele wie gewohnt kostenlos über die eigenen Kanäle auf Twitch, YouTube und TikTok.

    Einordnung der Redaktion: Dass Worlds erneut über mehrere US-Städte verteilt wird, ist längst Standard geworden – trotzdem sorgt gerade die Rückkehr des Schweizer Systems in der Gruppenphase dafür, dass Außenseiter eine faire Chance auf mehrere Spiele bekommen, statt nach einer einzigen schlechten Serie direkt auszuscheiden. Für Fans heißt das: Wer sich die Play-In- und Swiss-Stage-Tage im Kalender markiert, bekommt über mehrere Wochen hinweg praktisch täglich Livestreams mit Titel-Relevanz – nicht erst ab dem Finale.

    Quelle: Insider Gaming

    Was sagt ihr zum Zeitplan der LoL Worlds 2026 – wird T1 den Titel verteidigen, oder räumt in diesem Jahr eine andere Region ab? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • League of Legends Patch 26.19: Der Pro-Feinschliff vor der World Championship 2026

    League of Legends Patch 26.19: Der Pro-Feinschliff vor der World Championship 2026

    Patch 26.19 ist seit dem 23. September 2026 live — und er hat es in sich. Laut den offiziellen Patch-Notes von Riot Games handelt es sich um den ersten von zwei Pro-fokussierten Updates, die League of Legends fit für die World Championship 2026 machen sollen. Statt eines riesigen Umbaus gibt es gezielte Stellschrauben an Champions, Items und Systemen — kurz bevor die besten Teams der Welt um den Summoner’s Cup kämpfen.

    Auffällig ist der Umfang: Sechs Champions werden generft, neun gebufft und einer — Lucian — gezielt umgebaut. Der Fokus liegt klar auf Jungle- und Top-Lane-Balance sowie auf System-Änderungen, die im Ranked-Play jeder Stufe zu spüren sein werden.

    Welche Champions ändert Patch 26.19?

    Riot dreht in Patch 26.19 an vielen kleinen Schrauben. Die wichtigsten Änderungen im Überblick, in eigenen Worten zusammengefasst:

    • Nasus (Nerf): Der Bonusschaden von Siphoning Strike (Q) sinkt von 40-120 auf 30-110 — er lässt sich im Laning nun leichter bestrafen, bevor seine Stacks wirklich zünden.
    • Nocturne (Nerf): Die Abklingzeit seiner Ultimate steigt von 140-90 auf 160-100 Sekunden, wodurch globale Ganks seltener werden.
    • Poppy & Rumble (Jungle-Anpassung): Poppys Hammer Shock verliert Maximalschaden gegen Monster, während Rumble im überhitzten Zustand spät im Spiel Angriffstempo einbüßt, dafür aber mehr Schaden gegen Monster bekommt.
    • Ryze (Nerf): Höhere Manakosten auf E und weniger Bonusschaden auf Q Flux, im Gegenzug etwas mehr Rüstungswachstum als Ausgleich.
    • Vi (Nerf): Weniger früher Angriffsschaden und ein kleinerer Schild.
    • Aatrox (Buff): Kürzere Abklingzeit auf Infernal Chains (W) in frühen Rängen und stärkere Heilung durch Umbral Dash bei viel Bonus-Leben.
    • Aphelios (Buff): Mehrere Waffen werden über die Bank gestärkt, unter anderem mehr Schaden mit Calibrum (Moonshot).
    • Kha’Zix (Buff): Mehr Schaden durch Unseen Threat sowie ein längerer Slow bei Evolved Void Spike und mehr Reichweite beim Evolved Leap.
    • Lucian (Umbau): Weniger Onhit-Schaden durch Vigilance, dafür mehr Basisschaden auf Piercing Light — er soll weniger von starken Support-Partnern wie Nami oder Milio abhängen.
    • Top-Lane-Teleport (System): Die Abklingzeit der Rollen-Quest-Teleport sinkt (Free TP von 420 auf 390 Sekunden, Upgraded Unleashed TP von 330-240 auf 300-210 Sekunden), um Split-Push wieder attraktiver zu machen.
    • Support-Items (System): World Atlas und Runic Compass tauschen Grundleben gegen mehr Regeneration (Leben 30/100/200 zu 0/60/150, Regen 25/50/75 % zu 50/75/75 %) — ein spürbarer Buff für Nahkampf-Supports in der Lane.
    Offizielle Riot-Games-Grafik mit der Übersicht aller Champion-Buffs, -Nerfs und System-Änderungen in Patch 26.19
    Bildquelle: Riot Games / League of Legends offizielle Patch-Notes 26.19

    Der Patch geht dabei nicht im luftleeren Raum live: Parallel läuft seit dem 20. September das World Star Challengers Invitational, das erstmals 16 Tier-2-Teams aus China, Korea, APAC, Amerika und EMEA gegeneinander antreten lässt. Die Gruppenphase läuft bis zum 25. September, danach kämpfen acht Teams im K.-o.-Modus im Best-of-Five bis zum Finale am 2. Oktober um internationale Bühnenerfahrung — ein Testlauf für die nächste Generation an internationalen Talenten.

    Was bedeutet Patch 26.19 für Ranked-Spieler und die Szene?

    Für Solo-Queue-Spieler heißt das vor allem: Nasus-, Nocturne-, Ryze- und Vi-Mains müssen sich auf schwerere Matches einstellen, während Aatrox-, Aphelios- und Kha’Zix-Spieler sich über spürbare Buffs freuen dürfen. Die Verschiebung bei den Support-Items dürfte Nahkampf-Supports wie Rell oder Alistar in der Lane robuster machen, während reine Poke-Supports etwas verwundbarer werden. Auch Top-Laner mit Split-Push-Ambitionen bekommen durch die kürzeren Teleport-Cooldowns spürbar mehr Spielraum, um Seitenlinien alleine zu drücken.

    Dass Riot ausgerechnet jetzt an Champion- und Item-Balance schraubt, ist kein Zufall: Patch 26.19 ist nach eigenen Angaben der erste von zwei Worlds-Patches, mit denen die letzten Unsicherheiten vor dem Turnier ausgeräumt werden sollen — erst Patch 26.20 wird schließlich jener Patch sein, auf dem die World Championship 2026 tatsächlich ausgetragen wird. Wer die europäische Szene zuletzt verfolgt hat, erinnert sich womöglich noch an G2 Esports’ dominanten 20. LEC-Titel bei den Summer Finals — genau solche Top-Teams sind es, die jetzt mit dem neuen Patch ihre letzten Feinjustierungen vor der World Championship vornehmen, während im Unterbau beim World Star Challengers Invitational schon die nächste Generation an Talenten um Aufmerksamkeit kämpft.

    Quelle: League of Legends (offizielle Patch-Notes), Leaguepedia

    Welche Änderung aus Patch 26.19 wird deine Ranked-Runs am meisten beeinflussen? Schreib’s uns in die Kommentare und sag uns, ob du dem World Star Challengers Invitational eine Chance gibst!

  • VALORANT Champions 2026 startet in Shanghai – das letzte Champions-Turnier im alten Format

    VALORANT Champions 2026 startet in Shanghai – das letzte Champions-Turnier im alten Format

    Der Countdown ist vorbei: Ab morgen, dem 24. September 2026, rollt in Shanghai der Ball – oder besser gesagt die Spike – für VALORANT Champions 2026. 16 Teams aus allen vier VCT-Regionen kämpfen bis zum 18. Oktober um den Weltmeistertitel und ein Preisgeld von insgesamt 2,25 Millionen US-Dollar, von denen allein 1 Million US-Dollar an das Siegerteam geht. Besonders pikant: Es ist das letzte Champions-Turnier im aktuellen Franchise-Format, bevor die VALORANT Champions Tour 2027 zu offenen Qualifikationen zurückkehrt.

    Welche Teams nehmen an VALORANT Champions 2026 teil?

    Aus jeder der vier internationalen Ligen haben sich vier Teams qualifiziert – macht in Summe 16 Mannschaften, die in Shanghai um den Titel spielen. Aus VCT Americas sind 100 Thieves, LOUD, NRG und G2 Esports dabei, aus VCT EMEA schicken Karmine Corp, Team Liquid, FUT Esports und Team Vitality ihre Rosters ins Rennen. Die Region China ist mit TYLOO, JD Gaming, EDward Gaming und Xi Lai Gaming (XLG) vertreten, während aus VCT Pacific Global Esports, Nongshim RedForce, Paper Rex und T1 anreisen. Zu den größten Favoriten zählen aktuell vor allem Paper Rex, G2 Esports, Team Vitality und die beiden chinesischen Top-Teams TYLOO und EDward Gaming, die im eigenen Land unter besonderer Beobachtung stehen.

    Übersichtsgrafik der 16 für VALORANT Champions 2026 qualifizierten Teams aus den Regionen China, EMEA, Americas und Pacific
    Bildquelle: Riot Games / VALORANT Esports (valorantesports.com)

    In der Gruppenphase wurden die 16 Teams bewusst so verteilt, dass in jeder Gruppe ein Team pro Region steht – regionale Duelle gibt es also frühestens in den Playoffs. Konkret sieht das so aus: Gruppe A besteht aus 100 Thieves, T1, JD Gaming und FUT Esports, Gruppe B aus Global Esports, Team Vitality, LOUD und EDward Gaming, Gruppe C aus TYLOO, G2 Esports, Team Liquid und Paper Rex, und Gruppe D aus Karmine Corp, XLG, Nongshim RedForce und NRG.

    Wie sieht der Zeitplan für das Turnier in Shanghai aus?

    Die Gruppenphase läuft vom 24. September bis zum 4. Oktober und wird im Jing’an Sports Center in Shanghai ausgetragen, das rund 5.600 Zuschauer fasst. Gespielt wird dort im GSL-Format mit doppelter Ausscheidung, alle Matches gehen im Best-of-3-Modus über die Bühne. Die jeweils besten zwei Teams jeder Gruppe ziehen anschließend in die Playoffs ein, die vom 7. bis zum 18. Oktober stattfinden. Für das Halbfinale und Finale wechselt der Austragungsort in die deutlich größere Mercedes-Benz Arena im Stadtteil Pudong mit knapp 18.000 Plätzen. In den Playoffs spielen die verbliebenen acht Teams ein einfaches K.-o.-Turnier mit doppelter Ausscheidung, wobei nur der Lower-Bracket-Final und das große Finale im Best-of-5-Modus ausgetragen werden.

    Bracket-Grafik der Gruppenphase von VALORANT Champions 2026 mit den vier Gruppen A bis D und ihren Teams
    Bildquelle: Riot Games / VALORANT Esports (valorantesports.com)

    Wer live dabei sein will, findet Streams, Zeitplan und alle Ergebnisse auf der offiziellen VALORANT-Esports-Seite. Grundlegende Infos zum Spiel selbst gibt es wie gewohnt auf der offiziellen VALORANT-Webseite von Riot Games.

    Was ändert sich 2027 mit dem neuen Turnierformat?

    Dass ausgerechnet Shanghai die Bühne für das letzte Champions-Turnier der alten Ära bekommt, ist kein Zufall, sondern bewusst gewähltes Ausrufezeichen. Seit der Einführung der VCT-Franchise 2023 hatten feste Partnerteams garantierte Startplätze in ihren Regionalligen – ein Modell, das für finanzielle Stabilität sorgte, aber kaum Raum für Aufsteiger ließ. Riot Games hat im April 2026 angekündigt, dieses System ab der Saison 2027 grundlegend umzukrempeln: Anstelle garantierter Ligaplätze rücken offene Qualifikationen in den Mittelpunkt, über die sich grundsätzlich jedes Team für VCT Cups, Masters und Champions bewerben kann. Partnerteams bleiben zwar Teil des Ökosystems, müssen sich künftig aber über einen neuen Zwei-Jahres-Zyklus erneut qualifizieren, statt sich auf einen Dauerplatz verlassen zu können. Für Fans bedeutet das mehr Durchlässigkeit und potenziell frische Gesichter aus bislang unterrepräsentierten Regionen, für etablierte Organisationen dagegen mehr Druck, sportlich zu liefern. Champions Shanghai ist damit auch ein Abschiedsfest für ein Format, das die VALORANT-Esport-Szene über mehrere Jahre geprägt hat.

    Während sich die 16 besten Teams der Welt in Shanghai auf die große Bühne vorbereiten, feilt Riot Games parallel weiter am eigentlichen Spiel. Erst vor Kurzem hatten wir uns in unserem Überblick zu Patch 13.06 genauer angeschaut, welche Änderungen an Agenten und Balancing kurz vor dem großen Turnier noch eingeflossen sind.

    Quelle: The Spike, VLR.gg, VALORANT Esports

    Wer wird Weltmeister? Verratet uns in den Kommentaren euren Favoriten für VALORANT Champions 2026 in Shanghai!

  • Valorant Patch 13.06: Warden, Gauntlet: Glitched und Agent Mastery im Überblick

    Valorant Patch 13.06: Warden, Gauntlet: Glitched und Agent Mastery im Überblick

    Riot Games hat Valorant Patch 13.06 veröffentlicht. Seit dem 22.09.2026 ist das Update live, und es ist kein gewöhnlicher Zwischenpatch: Es ist laut offiziellen Patch Notes der letzte große Patch vor Valorant Champions Shanghai. Riot packt gleich drei große Neuerungen in ein Update – eine neue Waffe, einen komplett neuen Spielmodus und einen Umbau der Progression und Bewertung im Ranked. Wir fassen dir die wichtigsten Änderungen direkt zusammen.

    • Neue Waffe Warden: vollautomatisches Scoped Rifle für 2900 Credits, 18 Schuss im Magazin, festes 2-fach-Zielfernrohr und konstant 50 Körperschaden auf jede Distanz – ohne den Damage-Dropoff von Vandal oder Phantom.
    • Neuer Modus Gauntlet: Glitched: ein experimentales 2v2-Turnierformat mit 16 Spielern in acht Duos, gespielt in eigens gebauten Arenen mit Matches von rund 8 bis 15 Minuten Länge.
    • Draft-Mechanik in Gauntlet: Spieler bauen sich ihren eigenen “Robo-Agenten” aus gezogenen Fähigkeiten anderer Agents zusammen und können diese zwischen den Runden aufwerten – Kombinationen, die im normalen 5v5 nie möglich wären.
    • Agent Mastery ersetzt das bisherige Agent-Gear-System: eine individuelle Progression je Agent mit Act-Leveln, Lifetime-Leveln, Mastery-Punkten fürs Spielen und starke Runden sowie anpassbaren Agent-IDs.
    • Performance Score ersetzt ACS als zentrale Bewertungsmetrik: eine neue Skala, die laut Riot mehr als nur Kills und Schaden einbezieht und die eigene Rundenleistung realistischer abbilden soll.
    • Patch 13.06 ist der letzte große Client-Patch vor Valorant Champions Shanghai – das Turnier selbst läuft weiterhin auf dem eingefrorenen Patch 13.05.

    Was kann die neue Waffe Warden in Valorant?

    Der Warden ist die dritte Option in der teuren 2900-Credit-Klasse neben Vandal und Phantom – und die erste mit fest eingebautem Zielfernrohr. Du zoomst direkt zweifach rein, statt zwischen Hip-Fire und freiem Aim zu wechseln. 18 Schuss im Magazin, 36 Reserve-Patronen. Der große Unterschied zu den etablierten Rifles: Der Warden verliert auf Distanz keinen Schaden. 50 Punkte Körpertreffer, 200 auf den Kopf, egal wie weit der Gegner weg steht. Damit ist die Waffe die logische Wahl für alle, die lange Gassen halten wollen, ohne gleich zum Operator zu greifen.

    Wie funktioniert der neue Modus Gauntlet: Glitched?

    Gauntlet: Glitched ist Riots bislang ungewöhnlichstes Experiment abseits des klassischen 5v5. Acht Zweier-Teams treten in kurzen, intensiven Runden an, bis nur noch ein Duo übrig ist. Der Clou: Vor jedem Match draftest du dir Fähigkeiten aus dem kompletten Agenten-Pool zusammen und baust so deinen eigenen Hybrid-Charakter, den du zwischen den Runden weiter aufwerten kannst. So entstehen mit der Zeit Kombos, die im normalen Spiel nie erlaubt wären. Gespielt wird auf vier eigens dafür gebauten Arenen – ideal für alle, die zwischendurch mal was komplett anderes als Ranked wollen.

    Was ändern Agent Mastery und Performance Score im Ranked-Alltag?

    Für den täglichen Ranked-Grind sind diese beiden Systemänderungen mindestens genauso relevant wie die neue Waffe. Agent Mastery löst das alte Agent-Gear-System ab und gibt jedem Agenten eine eigene, sichtbare Fortschrittsleiste: Wer viel mit einem Charakter spielt und gut performt, sammelt Mastery-Punkte, steigt in Act- und Lifetime-Leveln auf und schaltet eine individuelle Agent-ID frei. Parallel verschwindet ACS aus den Matchdetails – an seine Stelle tritt der Performance Score, der laut Riot mehr Kontext zu deiner Runde liefert als reine Kill- und Schadenszahlen. Wer bisher nur auf den ACS-Wert geschaut hat, muss sich an eine neue Zahl gewöhnen. Alle Details findest du wie gewohnt auf der offiziellen Valorant-Website.

    Warum trifft dieser Patch Valorant Champions Shanghai nicht direkt?

    Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Patch 13.06 kommt bewusst kurz vor dem Start von Valorant Champions Shanghai, das laut offizieller Valorant-Esports-Seite ab dem 24. September läuft. Riot friert die Competitive-Build für internationale Turniere traditionell vorher ein, damit Teams nicht mitten in der Vorbereitung auf neue Waffen oder Systeme reagieren müssen. Champions Shanghai wird deshalb komplett auf Patch 13.05 gespielt – Warden, Gauntlet: Glitched, Agent Mastery und Performance Score sieht man auf der großen Bühne erst beim nächsten internationalen Event. Wie hart der Weg zum Champions-Ticket zuletzt war, zeigte sich schon im Americas-Finale, in dem sich LOUD gegen 100 Thieves durchsetzte. Für deinen eigenen Client und dein Ranked-Spiel gilt der neue Patch aber schon jetzt.

    Quelle: Riot Games (offizielle Patch Notes), Dexerto

    Schon den Warden ausprobiert oder direkt eine Runde Gauntlet: Glitched gezockt? Schreib uns in die Kommentare, wie dir die neue Waffe und der Modus gefallen!

  • Riot Games sperrt fast 300.000 Accounts – Vanguard-Bannwelle sorgt für Kontroverse

    Riot Games sperrt fast 300.000 Accounts – Vanguard-Bannwelle sorgt für Kontroverse

    Riot Games hat am 17. September 2026 eine der größten Bannwellen seiner Geschichte bestätigt: Insgesamt 296.416 Accounts wurden seit Ende 2025 in League of Legends und Valorant wegen Rangmanipulation gesperrt. Betroffen sind Spielerinnen und Spieler, die sich beim Boosting, Smurfing oder “Hitchhiking” erwischen lassen haben – und mit ihnen auch prominente Namen aus der Streaming-Szene.

    Verantwortlich ist Vanguard, Riots kernel-basiertes Anti-Cheat-System. Ursprünglich für League of Legends entwickelt, wurde die Boosting-Erkennung im Sommer 2026 auf Valorant ausgeweitet, seitdem rollen die Sperren in beiden Titeln kontinuierlich aus. Riot kommentierte die Zahlen pointiert auf X: Boosting, Smurfing und Hitchhiking seien schlicht alle Formen von Cheating.

    https://x.com/riotgames/status/2100631138939421135

    Wie viele Accounts hat Riot Games gesperrt?

    Die 296.416 Sperren verteilen sich auf den gesamten Zeitraum seit Ende 2025 in beiden Spielen. Riot bezeichnete die Betroffenen sarkastisch als “Rent-a-Rank-Kunden” – ein Seitenhieb auf das Geschäft mit gekauften Rangaufstiegen, bei dem sich Spieler von stärkeren Accounts hochziehen lassen, statt den Rang selbst zu erspielen.

    Was zählt bei Riot als Boosting oder Hitchhiking?

    Boosting meint, dass eine deutlich stärkere Person einen fremden oder eigenen Account hochspielt. Hitchhiking bezeichnet das Mitspielen im Team eines gezielt geboosteten Accounts, wovon man indirekt profitiert. Smurfing – Spielen auf einem Zweitaccount unterhalb des eigenen Niveaus – zählt für Riot ebenfalls als Rangmanipulation, da es das Matchmaking verzerrt.

    Genau hier wurde die Bannwelle zum PR-Problem: Streamer wie Tyler “Trainwreckstv” Faraz und Timothy “Trick2g” Ackerman gerieten in die Schlagzeilen, nachdem ihr Rang zurückgesetzt wurde. Trainwrecks vermutete einen Zusammenhang mit gemeinsamen Partien mit Tyler1, Trick2g und Yassuo. Trick2g veröffentlichte ein Video, in dem er seine Sperre anfocht und Riot-Mitarbeiter Drew Levin öffentlich um eine genauere Prüfung bat.

    Wie reagierte Riot auf die Streamer-Kontroverse?

    Drew Levin, bei Riot als Head of Business und Director of Product Management für League of Legends zuständig, antwortete zunächst schroff: Wenn mehrere Master-Spieler mit Zweitaccounts einen Freund von Gold bis Emerald zögen, sei das schlicht Boosting. Die knappe, öffentliche Replik sorgte für Diskussionen über den Umgangston gegenüber betroffenen Streamern.

    Am 18. September 2026 entschuldigte sich Levin öffentlich bei Trick2g für seine, wie er es nannte, “off-the-cuff and incurious” formulierte Antwort – also eine unüberlegte, wenig neugierige Reaktion. Gleichzeitig bekräftigte er, dass Riots harte Linie gegen Smurfing und Boosting unverändert bleibe, man stehe mit den betroffenen Streamern aber in direktem Kontakt.

    Nahaufnahme einer Valorant-Agentin, Szene aus offiziellem Riot-Games-Artwork
    Bildquelle: Riot Games / Dexerto (offizielles Valorant-Artwork)

    Wie fällt die Einordnung zwischen Fairplay-Anspruch und Community-Ärger aus?

    Seit der Einführung von Vanguard in League of Legends 2024 fährt Riot einen aggressiven Kurs gegen Cheating und Rangmanipulation und nimmt dabei laut eigener Aussage bewusst sinkende Spielerzahlen in Kauf. Die Bannwelle zeigt, dass das kein Lippenbekenntnis ist – wird aber gerade dadurch zur Belastungsprobe für die Kommunikation mit der Community. Dass bekannte Streamer zu Symbolfiguren der Debatte wurden, zeigt vor allem, dass Vanguard unabhängig vom Bekanntheitsgrad durchgreift.

    Weiterführende Informationen gibt es auf den offiziellen Seiten von League of Legends und Valorant.

    Quellen: Dot Esports, Dexerto, Sportskeeda, x.com/riotgames

    Spielt ihr League of Legends oder Valorant und hattet schon einmal mit geboosteten Gegnern oder Mitspielern zu tun? Schreibt uns eure Erfahrungen mit Vanguard und Rangmanipulation in die Kommentare.

    Was hältst du davon? Schreib es uns in die Kommentare und bleib für weitere Updates bei Scene Gamers am Ball!

  • League of Legends bekommt Team-Voice-Chat, neue Ranked-5s-Draftphase und Classic-Update

    League of Legends bekommt Team-Voice-Chat, neue Ranked-5s-Draftphase und Classic-Update

    Riot Games hat am 8. September 2026 ein umfangreiches Dev-Update für League of Legends veröffentlicht. Im Zentrum steht ein Feature, auf das die Community seit Jahren wartet: eingebauter Team-Voice-Chat. Dazu kommen eine neue strategische Draftphase für Ranked 5s und ein dickes Update für den beliebten Classic-Modus.

    Bislang mussten Teams für Sprachchat immer auf Discord, TeamSpeak oder ähnliche Drittanbieter-Tools ausweichen, ein eingebautes System gab es in den über 15 Jahren seit dem Launch des Spiels nie. Das ändert sich jetzt mit Riot Games‘ nächstem großen Patch.

    Wie funktioniert Team Voice in League of Legends?

    Team Voice erlaubt es allen fünf Spielern eines Teams, direkt im Client miteinander zu sprechen, nicht mehr nur innerhalb von Premade-Gruppen wie bisher. Riot verknüpft den Zugang dabei fest mit dem Honor-System: Nur wer mindestens Honor-Level 3 erreicht hat, darf tatsächlich sprechen. Spieler unterhalb dieser Schwelle können weiterhin zuhören, aber nicht selbst reden. Das System bringt außerdem Sprachmodulation und ein erweitertes Verhaltenssystem mit, das gezielt gegen toxische Spieler vorgehen soll.

    • Start mit Patch 26.20 am 7. Oktober 2026, zunächst nur in Nordamerika und Ozeanien
    • Sprechrecht ab Honor-Level 3, darunter ist nur Zuhören möglich
    • Sprachmodulation zum Schutz der Privatsphäre integriert
    • Erweitertes Verhaltenssystem soll Missbrauch und Toxicity eindämmen
    • Weitere Regionen wie Korea, LATAM und Brasilien sollen folgen, abhängig vom Erfolg des Starts
    • Ranked 5s kehrt bereits mit Patch 26.18 zurück, inklusive neuer strategischer Draftphase
    • Vor der Champion-Auswahl werden gegnerische Teamnamen und deren meistgespielte Champions angezeigt
    • Warteschlangen-Zeitfenster am Wochenende werden verlängert, mit früherer Öffnung und späterem Schluss
    • League Classic bekommt neue Champions, schnellere Progression, günstigere Runen und überarbeitete Optik
    Szene aus League of Legends passend zum Dev-Update mit Ranked-5s- und Classic-Mode-Änderungen
    Bildquelle: Riot Games, offizielles Pressematerial

    Was bedeutet das Update für Ranked 5s und den Classic-Modus?

    Die neue Draftphase bei Ranked 5s funktioniert ähnlich wie bei Clash: Teams sehen vor der eigentlichen Champion-Auswahl, gegen wen sie antreten und welche Champions die Gegner zuletzt bevorzugt gespielt haben. Das soll das Bannen und Picken taktischer machen, statt komplett blind in die Lobby zu gehen. Gleichzeitig werden die Warteschlangenfenster am Wochenende großzügiger, was gerade Fünfer-Teams mit unterschiedlichen Zeitplänen entgegenkommt.

    League Classic, der Modus mit klassischeren Regeln für Nostalgiker, bekommt parallel frische Champions, schnellere Progression während der Matches, günstigere Runenpreise und ein optisches Update.

    Warum kommt Team-Voice-Chat erst jetzt?

    Unsere Einschätzung: Dass Riot ausgerechnet jetzt auf eingebauten Team-Voice-Chat setzt, ist kein Zufall. Die feste Kopplung an das Honor-System zeigt, wie sehr der Entwickler versucht, das notorisch toxische Spielklima in League of Legends in den Griff zu bekommen, ohne dabei kommunikationsfreudige, faire Spieler zu bestrafen. Die vorsichtige Region-für-Region-Einführung, beginnend nur in Nordamerika und Ozeanien, wirkt wie ein bewusster Testlauf, bevor das Feature global ausgerollt wird. Sollte das Honor-Gate in der Praxis gut funktionieren, könnte das Modell auch für andere Riot-Titel wie Valorant interessant werden.

    Mehr zu Riots aktuellen Plänen abseits von League of Legends lest ihr in unserem Bericht über Riot-Games-Chef Marc Merrill und das mysteriöse neue MMO-Projekt nach dem Aus von 2XKO.

    Quelle: League of Legends (offizielles Dev-Update), Sportskeeda

    Was haltet ihr von Team-Voice-Chat mit Honor-Bindung? Schreibt es uns in die Kommentare und diskutiert mit!

  • Riot-Games-Chef Marc Merrill äußert sich zu geheimnisvollem MMO nach dem Aus von 2XKO

    Riot-Games-Chef Marc Merrill äußert sich zu geheimnisvollem MMO nach dem Aus von 2XKO

    Nach dem überraschenden Aus des Fighting-Games 2XKO richten sich bei Riot Games viele Blicke auf das nächste große Projekt im League-of-Legends-Universum: ein noch unangekündigtes MMO, das intern offenbar den Codenamen “The Grail” trägt. Mitgründer und Chief Product Officer Marc Merrill hat sich laut einem Bericht von Eurogamer auf einem PAX-Panel dazu geäußert – mit ungewöhnlich offenen Worten für ein Projekt, das noch mitten in der Entwicklung steckt.

    Warum wurde 2XKO eingestellt?

    Riot hatte die Einstellung von 2XKO offiziell mit wirtschaftlichen Gründen begründet: Das Free-to-Play-Fighting-Game habe trotz solider Kritiken nicht die nötige Spielerbindung und Monetarisierung erreicht, um den weiteren Live-Service-Betrieb zu rechtfertigen. Für viele Fans war das dennoch ein herber Rückschlag, schließlich hatte Riot jahrelang an dem Titel gearbeitet und ihn als eines seiner wichtigsten neuen Standbeine neben League of Legends und Valorant positioniert.

    Was macht die Entwicklung eines MMO bei Riot so riskant?

    Merrills Wortwahl – er sprach laut Eurogamer sinngemäß davon, dass so mancher tapfere Ritter auf dem Weg zum “Grail” noch sterben werde – lässt tief blicken. MMOs gelten als eines der teuersten und riskantesten Genres der Branche: Amazon Games etwa hat mit New World und dem eingestellten Projekt “Blue” bereits mehrstellige Millionenbeträge versenkt, ohne einen echten Durchbruch zu landen. Dass ausgerechnet Riot nach dem 2XKO-Aus öffentlich einräumt, dass auch beim MMO nicht alles glattlaufen wird, zeigt vor allem eines: Der Konzern will offenbar von vornherein Erwartungen dämpfen, statt wie bei 2XKO erneut ein Live-Service-Versprechen zu geben, das er am Ende nicht halten kann.

    Einen Release-Zeitraum oder nähere Details zum Gameplay des MMO nannte Merrill nicht. Klar ist bislang nur, dass es im bestehenden League-of-Legends-Universum Runeterra angesiedelt sein soll.

    Quelle: Eurogamer

    Glaubt ihr, dass Riot mit einem MMO im League-of-Legends-Universum reüssieren kann, oder wiederholt sich das 2XKO-Schicksal? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Riot beendet aktive Entwicklung von 2XKO

    Riot beendet aktive Entwicklung von 2XKO

    Riot Games beendet die aktive Entwicklung des Fighting Games 2XKO im Dezember 2026 – sechs Monate nach großen Entlassungen im Team. Server und Online-Play bleiben trotzdem bestehen.

    Es ist ein Satz, den man von einem der größten Publisher der Branche selten liest: Riot Games hat in einem eigenen Blogpost bestätigt, die aktive Weiterentwicklung von 2XKO im Dezember 2026 einzustellen. Das kostenlose 2v2-Fighting-Game mit League-of-Legends-Champions ist erst vor wenigen Monaten aus der Early-Access-Phase gekommen – und wird nun schon wieder zurückgefahren. Der Schritt kommt sechs Monate, nachdem Riot größere Entlassungen im 2XKO-Team vorgenommen hatte. Rückblickend liest sich das wie die ersten Anzeichen dafür, wie es jetzt endet.

    Was bedeutet das Ende der aktiven Entwicklung für 2XKO konkret?

    Riot begründet den Schritt in seinem Blogpost damit, dass der Betrieb von 2XKO deutlich mehr kostet, als das Spiel einbringt – und dass das Engagement der Spielerbasis trotz größerer Updates weitgehend flach geblieben ist. Ganz eingestellt wird 2XKO aber nicht sofort: Bis Ende 2026 will Riot noch Inhalte und Verbesserungen nachliefern, darunter zwei neue Champions, Lux und Samira. Der finale Patch mit Bugfixes soll im Dezember 2026 erscheinen. Danach ist Schluss mit neuen Inhalten – Server und Online-Modi bleiben aber online, das Spiel bleibt auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S spielbar.

    Bekommen Spieler ihr Geld für gekaufte Inhalte zurück?

    Ja. Riot erstattet alle Käufe, die bis einschließlich 20. August 2026 getätigt wurden. Auf dem PC läuft die Rückerstattung über die ursprüngliche Zahlungsmethode, die meisten Erstattungen sollen laut Riot innerhalb von zwei Wochen abgeschlossen sein, spätestens bis November 2026 soll der Prozess komplett durch sein. Wer auf PlayStation oder Xbox gekauft hat, bekommt die Rückerstattung über den jeweiligen Plattform-Store abgewickelt – hier kann es sein, dass Riot Spieler direkt kontaktiert, um Zahlungsdetails zu bestätigen.

    Nahaufnahme einer Kämpferin aus 2XKO mit magischem Energieeffekt
    Bildquelle: PC Gamer / Riot Games

    Was bedeutet das Aus für die Fighting-Game-Szene?

    Für die Fighting-Game-Community ist das ein herber Dämpfer. 2XKO galt als eines der ambitioniertesten neuen Projekte im Genre der letzten Jahre – ein Free-to-Play-Titel mit dem finanziellen Rückhalt eines Riot-Games-Budgets, der frischen Wind in eine Szene bringen sollte, die traditionell von wenigen großen Marken wie Street Fighter oder Tekken dominiert wird. Live-Service-Spiele, die trotz solider Qualität und namhaftem Publisher eingestellt oder stark zurückgefahren werden, sind in den letzten Jahren keine Seltenheit mehr – die Messlatte für dauerhaften kommerziellen Erfolg liegt in einem übersättigten Markt inzwischen extrem hoch. Aus unserer Sicht zeigt der Fall 2XKO vor allem eines: Selbst ein Publisher mit den Ressourcen von Riot Games ist nicht bereit, ein Spiel über Jahre querzufinanzieren, wenn die Engagement-Zahlen nicht mitziehen. Für die verbleibende Community bedeutet das: Der Support läuft aus, aber wer 2XKO mag, kann zumindest weiterspielen, solange die Server online bleiben.

    Quelle: Riot Games, PC Gamer, IGN

    Was denkt ihr über das Aus für 2XKO? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

  • Valorant: Patch 13.02 nerft Phoenix und bringt neue Retake-Maps

    Valorant: Patch 13.02 nerft Phoenix und bringt neue Retake-Maps

    Nach dem großen Update 13.01 fällt Valorant-Patch 13.02 bewusst kleiner aus – trotzdem gibt es für Ranked-Spielerinnen und -Spieler ein paar spürbare Änderungen, vor allem beim Dauerbrenner Phoenix und im Retake-Modus.

    Die wichtigsten Änderungen im Überblick

    • Phoenix’ Ultimate „Run It Back“ kostet jetzt einen Orb mehr (7 statt 6 Punkte, um es freizuschalten) – die Fähigkeit bleibt stark, ist aber nicht mehr ganz so schnell verfügbar
    • Split, Corrode und Lotus werden neu in den Kartenpool des Retake-Modus aufgenommen
    • Der ursprünglich für diesen Patch angekündigte Limited-Time-Modus „AROS: Replication“ wird verschoben und erscheint vorerst nicht

    Warum die Retake-Erweiterung mehr ist als eine Randnotiz

    Für die Community ist vor allem die Retake-Erweiterung praktisch relevant: Der Modus dient vielen als schnelles Aim- und Situations-Training zwischen den Ranked-Runden, und mit Split, Corrode und Lotus wächst der Kartenpool auf ein Niveau, das erstmals einen Großteil der aktuell aktiven Competitive-Karten abdeckt. Wer sich gezielt auf Post-Plant-Situationen auf diesen drei Maps vorbereiten wollte, konnte das bisher nur im echten Match üben – jetzt geht das auch isoliert im Retake, ohne dass man dafür erst ein volles Match abwarten muss.

    Der Phoenix-Nerf wiederum passt ins Bild, dass Riot Games Ultimates mit besonders hoher Fehlerverzeihung tendenziell im Zaum hält: „Run It Back“ erlaubt es, gefallene Duellanten quasi ohne Risiko wiederzubeleben, was in den falschen Händen extrem stark sein kann. Ein Orb mehr Kosten ändert an der Grundmechanik zwar nichts, sorgt aber dafür, dass die Fähigkeit im Schnitt etwas seltener zum Einsatz kommt und Gegner öfter die Chance bekommen, den Vorteil vor dem nächsten Ultimate wieder auszugleichen. Dass „AROS: Replication“ verschoben wurde, dürfte vor allem jene enttäuschen, die sich schon länger auf den Limited-Time-Modus gefreut hatten – ein neuer Termin wurde bislang nicht genannt, sodass hier vorerst nur Geduld bleibt.

    Quelle: PlayValorant.com (offizielle Patch Notes)

    Trainiert ihr im Retake gezielt für Ranked, oder hättet ihr euch lieber gleich AROS: Replication gewünscht? Ab in die Kommentare damit!

  • League of Legends: Patch 26.15 startet Season 3 mit Bel’Veth-Rework und neuem Modus

    League of Legends: Patch 26.15 startet Season 3 mit Bel’Veth-Rework und neuem Modus

    Ab sofort gilt bei League of Legends eine neue Zeitrechnung: Mit Patch 26.15 startet offiziell Ranked Season 3, und Riot Games nutzt den Anlass gleich für einen dicken Patch mit Balance-Änderungen, einem komplett überarbeiteten Champion und einem waschechten Nostalgie-Modus.

    Das ändert sich mit Patch 26.15

    Bei den Balance-Änderungen greift Riot diesmal an mehreren Ecken gleichzeitig ein. Diese Champions bekommen einen Nerf verpasst:

    • Mordekaiser
    • Naafiri
    • Riven
    • Sylas
    • Locke

    Auf der anderen Seite dürfen sich Fans dieser Champions über spürbare Buffs freuen:

    • Alistar
    • Kai’Sa
    • Maokai
    • Volibear
    • Zac

    Die größte Einzeländerung des Patches betrifft aber Bel’Veth: Die Voidwesen-Herrscherin wird spürbar umgekrempelt, verliert etwas von ihrer bisherigen Frühspiel-Dominanz, dafür skaliert sie im späten Spiel jetzt deutlich stärker. Wer Bel’Veth im Jungle spielt, sollte seinen Spielstil also entsprechend anpassen und stärker auf ein kontrolliertes Lategame hinspielen statt auf einen schnellen frühen Snowball.

    Offizielle Grafik zu Patch 26.15 mit Uebersicht der Nerfs, Buffs und Neuerungen sowie dem Hinweis auf den neuen Modus League Classic
    Bildquelle: Riot Games, offizielle Patch-26.15-Uebersicht

    League Classic: 60 Champions im alten Gewand

    Für Nostalgiker gibt es mit Patch 26.15 zusätzlich einen komplett neuen Spielmodus: League Classic bringt 60 Champions in älteren Gameplay-Versionen zurück, inklusive früherer Fähigkeiten und Werte. Wer die Zwischenschritte auf dem Weg zum heutigen Balancing verpasst hat oder sich einfach nach den „guten alten Zeiten“ zurücksehnt, kann hier gezielt in vergangene Metas eintauchen. Ergänzend bringt der Patch außerdem zwei neue Prestige-Skins für Jax und Veigar im Magma-Chamber-Design.

    Für die Community ist das mehr als nur nettes Beiwerk: Viele Spielerinnen und Spieler beschweren sich regelmäßig, dass ständige Balance-Anpassungen liebgewonnene Champion-Interpretationen zunichtemachen. League Classic ist Riots Antwort darauf, ohne das eigentliche Live-Balancing zu verwässern – wer im normalen Modus spielt, merkt von der Zeitreise nichts. Der nächste reguläre Patch 26.16 ist bereits für den 12. August angekündigt.

    Quelle: League of Legends (offizielle Patch Notes)

    Welche Änderung trifft euch am härtesten – Nerf, Buff oder der Bel’Veth-Rework? Schreibt’s uns in die Kommentare!