Tag: RTX 5090

  • Gerücht: Nvidia soll Produktion der RTX 5090 eingestellt haben

    Gerücht: Nvidia soll Produktion der RTX 5090 eingestellt haben

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht, das bislang NICHT offiziell von Nvidia bestätigt wurde.

    Die GeForce RTX 5090 könnte bald endgültig aus den Regalen verschwinden: Berichten zufolge soll Nvidia die Produktion der schnellsten Gaming-Grafikkarte der Welt eingestellt haben. Die Meldung geht laut GameStar auf einen Bericht von Computerbase zurück.

    Teaserbild zur Meldung über das mögliche Produktionsende der Nvidia GeForce RTX 5090
    Bildquelle: GameStar (https://www.gamestar.de/artikel/schnellste-gaming-grafikkate-eol,3460984.html)

    Warum soll Nvidia die RTX 5090 auslaufen lassen?

    Dem Gerücht zufolge fließen die Kapazitäten zugunsten von KI-Karten der RTX-Pro-Reihe um. Das wäre kein Zufall: Hardware für KI-Berechnungen wird derzeit massenhaft und zu hohen Preisen verkauft, und genau das verändert den Markt für Gaming-Grafikkarten.

    Was kostet eine RTX 5090 aktuell?

    Die Zahlen sind ernüchternd. Zum Start Anfang 2025 lag die UVP bei 2.329 Euro, und es dauerte bis etwa Sommer 2025, bis man sie zu diesem Preis kaufen konnte. Danach stiegen die Preise bis auf 4.500 Euro – heute fast günstig.

    • Auf Geizhals sind laut GameStar derzeit 31 Modelle sofort lieferbar, allerdings bei sehr wenigen Händlern.
    • Der niedrigste Preis liegt bei 6.149 Euro, das teuerste Angebot bei 11.079 Euro.
    • Bei Ebay liegen 57 abgeschlossene Neuware-Verkäufe im Schnitt bei etwa 5.000 Euro.

    Gibt es überhaupt einen Nachfolger in Sicht?

    Nach aktuellem Stand könnte die RTX-6000-Reihe erst 2028 erscheinen, gesicherte Informationen dazu gibt es aber nicht. Früher liefen Vorgänger und Nachfolger meist eine Weile parallel im Handel. Diesmal könnte das Top-Modell verschwinden, bevor ein Nachfolger auch nur annähernd da ist.

    Was heißt das für Spieler?

    Wer eine RTX 5090 will, sollte sich auf noch knappere Bestände und höhere Preise einstellen – der Gebrauchtmarkt dürfte dann wichtiger werden. Dass die Speicher- und KI-Nachfrage den Markt belastet, haben wir auch bei Konsolen gesehen: Die PS5 Pro kostet inzwischen über 1.300 Euro. Aus unserer Sicht zeigt sich ein Muster: Gaming-Hardware ist für die großen Hersteller zunehmend Nebengeschäft. Bestätigt ist das Aus der RTX 5090 aber nicht – wir halten euch auf dem Laufenden.

    Quelle: GameStar

    Würdet ihr für eine RTX 5090 über 6.000 Euro zahlen? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • RTX 5090: Stromstecker schmilzt bei Hardware-Unboxed-Test auf 175 Grad

    RTX 5090: Stromstecker schmilzt bei Hardware-Unboxed-Test auf 175 Grad

    Ein neuer Fall sorgt für Aufsehen in der PC-Hardware-Szene: Beim YouTube-Kanal Hardware Unboxed ist während eines Belastungstests der Stromstecker einer GeForce RTX 5090 auf rund 175 Grad Celsius erhitzt und regelrecht geschmolzen. Betroffen war ein ASUS ROG Astral RTX 5090, angeschlossen an ein be quiet! Dark Power 13 Netzteil.

    Tester Steve bemerkte das Problem, weil das Kabel so heiß wurde, dass er sich beim Anfassen beinahe die Finger verbrannte. Mit einem Thermal-Grizzly-WireView-Pro-Messgerät stellte das Team anschließend fest, wie ungleichmäßig der Strom durch den Stecker floss. Die wichtigsten Messwerte und Fakten im Überblick:

    • Gemessene Spitzentemperatur am Stecker: rund 175,4 Grad Celsius
    • Nur 2 von 6 Adern im Kabel führten nennenswert Strom, eine davon mit bis zu 22 Ampere Spitzenlast
    • Die größere Schmelzstelle lag überraschend nicht am Grafikkarten-, sondern am netzteilseitigen Stecker
    • Verwendetes Testsystem: ASUS ROG Astral RTX 5090 an einem be quiet! Dark Power 13 Netzteil
    • Hardware Unboxed betont: Der Stecker war beim Einbau vollständig eingerastet, ein Bedienfehler wird ausgeschlossen

    Warum schmilzt der Stromstecker der RTX 5090 schon wieder?

    Ganz neu ist das Problem nicht: Schon der 12VHPWR-Standard, der Vorläufer des heutigen 12V-2×6-Steckers, sorgte seit dem Marktstart der RTX 4090 im Jahr 2022 immer wieder für Schlagzeilen wegen geschmolzener Anschlüsse. Nvidia reagierte damals mit dem überarbeiteten 12V-2×6-Design, das für besseren Sitz und mehr Sicherheitsreserven sorgen sollte. Dass nun ausgerechnet bei einem etablierten Testlabor wie Hardware Unboxed erneut ein Kabel schmilzt, zeigt: Das Grundproblem der ungleichmäßigen Stromverteilung über die sechs dünnen Adern des Steckers scheint bei der aktuellen RTX-50-Generation weiterhin nicht vollständig gelöst. Ähnliche Fälle wurden zuvor bereits bei anderen Redaktionen und einzelnen Nutzern dokumentiert, oft unabhängig vom verwendeten Netzteil oder Kabelhersteller.

    Was sollten RTX-5090-Besitzerinnen und -Besitzer jetzt beachten?

    Wer selbst eine RTX 5090 betreibt, sollte den Stromstecker regelmäßig kontrollieren: Sitzt er wirklich vollständig eingerastet, verfärbt sich das Kabel oder der Stecker sichtbar, oder riecht es nach verschmortem Kunststoff? Zusätzliche Sicherheit bieten externe Messgeräte wie das erwähnte Thermal Grizzly WireView Pro, die die Stromverteilung über die einzelnen Adern in Echtzeit anzeigen. Wer Anzeichen von Überhitzung feststellt, sollte die Karte sofort abschalten und sich an Händler oder Nvidia direkt wenden – bei derart teurer High-End-Hardware lohnt sich der vorsichtige Umgang allemal.

    Aus unserer Sicht zeigt der wiederholte Vorfall vor allem eines: Solange Nvidia und die Boardpartner das grundlegende Steckerdesign nicht überarbeiten, wird das Thema RTX-5090-Besitzer weiter begleiten – egal wie sorgfältig sie ihr System zusammenbauen. Auch bei unserem Bericht zu Problemen mit RTX-50-Grafikkarten bei Battlefield 6 Season 4 zeigte sich bereits, dass die aktuelle Nvidia-Generation nicht nur im Gaming-Alltag, sondern auch bei der grundlegenden Stromversorgung noch mit Kinderkrankheiten kämpft.

    Quelle: GameStar

    Habt ihr selbst eine RTX 5090 im Einsatz? Schreibt uns in den Kommentaren, ob euer Stromstecker schon mal ungewöhnlich warm geworden ist.