Tag: Scalper

  • Pokémon-TCG-Scalper beschweren sich über sinkende Profitabilität der 30th-Celebration-Erweiterung

    Pokémon-TCG-Scalper beschweren sich über sinkende Profitabilität der 30th-Celebration-Erweiterung

    Der weltweit erstmals synchron veröffentlichte Satz Pokémon TCG: 30th Celebration ist seit dem 16. September 2026 im Handel – und der Start verlief alles andere als ruhig. Vor vielen Läden bildeten sich lange Schlangen, einzelne Käufer deckten sich mit ganzen Kisten ein, und wer schnell war, konnte sich glücklich schätzen, überhaupt ein Display zu ergattern. Eigentlich beste Voraussetzungen für Scalper. Jetzt zeigt sich: Ausgerechnet die Wiederverkäufer sind mit dem Ergebnis unzufrieden.

    Der Grund liegt in den Pull-Raten, also der Wahrscheinlichkeit, seltene Karten in einer Packung zu ziehen. Laut der offiziellen Ankündigung enthält jede Packung sechs Foil-Karten sowie garantiert eine der 30 exklusiven Pikachu-Illustrationskarten, dazu kommt eine „Classic Collection“ mit Reprints ikonischer Motive. Auswertungen tausender geöffneter Packungen zeigen, dass die neuen „Futuristic Rares“ mit Mew ex und Mewtwo ex bei rund 1:117 liegen und damit deutlich häufiger fallen als vergleichbare Chase-Karten früherer Sets. Für Sammler ist das ein Fest, für Scalper ein Problem: Wenn seltene Karten gar nicht mehr so selten sind, sinkt ihr Wiederverkaufswert entsprechend schnell.

    Warum sinken die Gewinnmargen der Scalper?

    Ganz einfach: Angebot und Nachfrage. Wer kurz nach Release Kisten voller Booster gehortet hat, um die vermeintlich raren Hit-Karten später teuer weiterzuverkaufen, sitzt jetzt auf einem Berg an Karten, die plötzlich gar nicht mehr so viel wert sind. Die Preise auf dem Sekundärmarkt haben sich laut Berichten innerhalb weniger Tage nach unten korrigiert, weil schlicht zu viele Exemplare der begehrten Illustration Rares im Umlauf sind. In Sammler-Communitys wird das öffentliche Klagen der Scalper entsprechend eher mit einem Schulterzucken quittiert als mit Mitgefühl.

    Bleiben die aktuellen Pull-Raten auch bei künftigen Erweiterungen erhalten, könnte Pokémon damit tatsächlich einen wirksamen Hebel gegen professionelle Wiederverkäufer gefunden haben – etwas, worüber Fans und Sammler seit Jahren diskutieren.

    Was bedeutet das für normale Sammler?

    Ganz neu ist das Problem nicht: Schon beim Scarlet & Violet-Set „151“ im Herbst 2023 sorgten leere Regale, Warteschlangen und Berichte über systematisches Aufkaufen für Frust, während einzelne Chase-Karten wie das Charizard ex #199 SIR auf dem Zweitmarkt zeitweise mehrere hundert Euro kosteten. Auch bei anderen limitierten Sammlerstücken flammt das Thema regelmäßig auf. Die 30th-Celebration-Erweiterung zeigt nun aber, dass sich das Problem über die Produktgestaltung selbst entschärfen lässt: Hohe Pull-Raten machen das Horten einfach unattraktiver.

    Für normale Sammler und Spieler, die einfach nur zu einem fairen Preis an ihre Lieblingskarten kommen wollen, ist das eine gute Nachricht. Aus unserer Sicht ist die sinkende Profitabilität für Scalper genau das, was sich viele Fans seit Jahren wünschen – auch wenn es sicher nicht das letzte Mal ist, dass sich Spekulanten über einen enttäuschenden Release beschweren.

    Quelle: Nintendo Life

    Wie seht ihr das: Habt ihr schon Packungen der 30th-Celebration-Erweiterung geöffnet und was habt ihr gezogen? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Zelda-Sonderedition ausverkauft: Scalper verlangen über 700 Pfund auf eBay

    Zelda-Sonderedition ausverkauft: Scalper verlangen über 700 Pfund auf eBay

    Kaum vorbestellbar, schon ausverkauft: Die Nintendo Switch 2 in der goldenen Zelda-Sonderedition zum 40. Jubiläum der Reihe war laut Eurogamer binnen Stunden vergriffen. Jetzt tauchen bei eBay dutzende Angebote auf, die das Sondermodell für umgerechnet mehr als 800 Euro anbieten – bei einem deutlich niedrigeren Ladenpreis.

    Die Konsole kommt mit einem goldverzierten Gehäuse, passenden Joy-Con-Controllern im Triforce-Design und einer individuellen Dock-Gestaltung. Genau diese Optik macht sie für Sammler und Scalper gleichermaßen attraktiv – ein Umstand, den findige Wiederverkäufer offenbar von Anfang an eingeplant hatten.

    Warum war die Zelda-Sonderedition so schnell ausverkauft?

    Nintendo hatte die Stückzahl der Sonderedition von Beginn an begrenzt, wie es bei thematischen Sondereditionen der Firma üblich ist. Kombiniert mit der großen Nachfrage rund um das 40-jährige Zelda-Jubiläum und der ohnehin hohen Nachfrage nach der Switch 2 führte das dazu, dass reguläre Vorbestellungen bei den meisten Händlern innerhalb weniger Stunden ausgebucht waren. Bot-Programme, die automatisiert Warenkörbe füllen, dürften laut Berichten aus der Community einen erheblichen Anteil der Stückzahl abgegriffen haben, bevor menschliche Käufer überhaupt eine Chance hatten.

    Wie ordnet sich das in bisherige Switch-2-Scalping-Fälle ein?

    Scalping ist bei limitierten Switch-2-Modellen kein neues Problem: Schon beim regulären Verkaufsstart der Konsole und bei anderen Sondereditionen wurden Exemplare kurz nach Verkaufsstart mit hohen Aufschlägen auf Wiederverkaufsplattformen entdeckt. Neu ist bei diesem Fall vor allem das Ausmaß des Aufschlags: Mit mehr als dem Doppelten des Ladenpreises bewegt sich die Zelda-Edition am oberen Ende dessen, was zuletzt bei Nintendo-Sondereditionen beobachtet wurde. Für Fans, die tatsächlich selbst spielen und nicht weiterverkaufen wollen, bedeutet das: Wer beim ersten Drop nicht zum Zug kam, muss entweder tief in die Tasche greifen oder auf eine mögliche Nachproduktion hoffen, zu der sich Nintendo bislang nicht geäußert hat.

    Die Nintendo Switch 2 in der Zelda 40th Anniversary Sonderedition mit goldenem Design und Link-Artwork auf dem Bildschirm
    Bildquelle: Eurogamer (eurogamer.net)

    Wer noch auf ein reguläres Exemplar hofft, sollte die offiziellen Lagerbestände bei großen Händlern im Auge behalten – vereinzelt tauchen bei Nachlieferungen noch kleine Kontingente auf. Von einem Kauf zu deutlich überhöhten Scalper-Preisen raten wir ab, schon allein weil das genau das Geschäftsmodell weiter befeuert.

    Mehr zum Hintergrund der Sonderedition liest du in unserem Bericht zum Zelda-Direct anlässlich des 40. Jubiläums, in dem die Konsole erstmals vorgestellt wurde. Bereits vorab kursierten dazu erste Gerüchte zum Leak der Sonderedition, die sich damit bestätigt haben.

    Quelle: Eurogamer

    Habt ihr noch eine Zelda-Sonderedition ergattert oder seid ihr leer ausgegangen? Erzählt es uns in den Kommentaren!