Tag: Schach

  • Esports World Cup 2026: Carlsen trifft im Schach-Finale auf Senkrechtstarter Lazavik

    Esports World Cup 2026: Carlsen trifft im Schach-Finale auf Senkrechtstarter Lazavik

    Beim Esports World Cup 2026 in Paris steht das Schach-Finale fest: Magnus Carlsen trifft heute, Samstag den 15. August, um 13:00 Uhr auf den erst 19-jährigen Großmeister Denis Lazavik. Ausgespielt wird ein Preisgeld-Topf von 1,5 Millionen US-Dollar.

    Magnus Carlsen bei den Playoffs des Esports World Cup 2026 in Paris
    Bildquelle: Chess.com

    Wie haben sich Carlsen und Lazavik fürs Finale qualifiziert?

    Carlsen zeigte sich in den Playoffs in Bestform: Im Viertelfinale setzte er sich mit 2,5:0,5 gegen Nihal Sarin durch, im Halbfinale gewann er anschließend ein enges 4:1 gegen Alireza Firouzja. Lazavik dagegen sorgte für die größere Überraschung des Turniers: Der 19-Jährige schaltete im Viertelfinale zunächst Nodirbek Abdusattorov mit 3:2 aus, ehe er im Halbfinale mit 3,5:1,5 auch gegen Hikaru Nakamura bestand. Im parallel stattfindenden Spiel um Platz drei treffen die beiden unterlegenen Halbfinalisten Nakamura und Firouzja aufeinander.

    Wie ist das Finale des Esports World Cup im Schach aufgebaut?

    Das Grand Final wird im Best-of-three-Satz-Format ausgetragen: Die ersten beiden Sätze bestehen jeweils aus vier Partien, bei einem 1:1-Satzstand entscheidet ein finaler Satz mit zwei Partien. Alle Partien werden im Schnellschach-Format gespielt, was das Turnier deutlich zuschauerfreundlicher macht als klassische Turnierpartien mit langer Bedenkzeit.

    Magnus Carlsen und Alireza Firouzja auf der Bühne des Esports World Cup 2026
    Bildquelle: Chess.com

    Warum ist Lazaviks Erfolg beim Esports World Cup so bemerkenswert?

    Dass ein 19-Jähriger, der bislang eher am Rande der absoluten Weltspitze stand, sich gegen etablierte Top-Spieler wie Abdusattorov und Nakamura durchsetzt, ist alles andere als selbstverständlich: Beide zählen seit Jahren zu den besten Schnellschach- und Blitzschach-Spielern der Welt. Lazaviks Lauf reiht sich damit in eine Serie ähnlicher Überraschungen bei Schnellschach-Events der letzten Jahre ein, bei denen jüngere Spieler zunehmend etablierte Namen herausfordern. Für Carlsen, der seinen EWC-Titel aus dem Vorjahr verteidigen will, dürfte Lazavik damit ein deutlich unberechenbarerer Gegner sein als ein rein nach Weltranglisten-Position eingeschätzter Finalist.

    Wer das Finale live verfolgen will, findet den Stream auf der offiziellen Esports-World-Cup-Seite sowie auf Chess.com.

    Quelle: Chess.com

    Wer holt sich aus eurer Sicht den Titel – Routinier Carlsen oder Senkrechtstarter Lazavik? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Esports World Cup 2026: Schach-Play-In startet heute in Paris, Carlsen verteidigt seinen Titel

    Esports World Cup 2026: Schach-Play-In startet heute in Paris, Carlsen verteidigt seinen Titel

    Schach ist längst im Esports angekommen, und die Esports World Cup beweist das gerade zum zweiten Mal in Folge: Vom 11. bis 15. August läuft in der Paris Expo Porte de Versailles der Schach-Wettbewerb der EWC 2026, gespielt im schnellen Rapid-Format mit zehn Minuten Bedenkzeit ohne Inkrement. Heute startet die Vorrunde, das sogenannte Play-In.

    Insgesamt treten 22 Spieler an, verteilt auf Play-In und Hauptrunde. Auf dem Spiel steht ein Preisgeld von 1,5 Millionen US-Dollar – für ein Einzelturnier im Schach eine der höchstdotierten Ausschüttungen überhaupt.

    So läuft der heutige Play-In-Tag

    • 14 Spieler haben sich bereits direkt für die 16-köpfige Gruppenphase qualifiziert.
    • 8 weitere Spieler kämpfen heute im Play-In um die letzten beiden verbleibenden Plätze im Hauptfeld.
    • Das Play-In wird im Doppel-K.-o.-Modus ausgetragen, der Sieger sichert sich direkt einen Startplatz im Hauptevent.
    • Unter den bereits gesetzten Spielern der Gruppenphase sind unter anderem Hikaru Nakamura, Alireza Firouzja, Ian Nepomniachtchi, Arjun Erigaisi, Jan-Krzysztof Duda und Nodirbek Abdusattorov.
    • Titelverteidiger Magnus Carlsen ist für die Gruppenphase gesetzt und greift dementsprechend nicht ins heutige Play-In ein.

    Warum Carlsens Titelverteidigung besonders spannend wird

    Vor einem Jahr gewann Magnus Carlsen die allererste Schach-Konkurrenz der Esports World Cup in Riyadh und setzte damit ein Ausrufezeichen dafür, dass sich klassische Denksport-Disziplinen im Esports-Kalender durchaus behaupten können. Dass die Veranstalter das Format für 2026 nicht nur wiederholen, sondern nach Paris verlegen und mit einem noch grösseren Feld ausstatten, zeigt: Schach ist bei der EWC längst kein Lückenfüller mehr, sondern ein fester Programmpunkt mit eigenem Publikum. Aus unserer Sicht macht gerade das Starterfeld die diesjährige Ausgabe zu einer der stärksten Rapid-Konkurrenzen des Jahres – mit Nakamura, Firouzja und Nepomniachtchi treten gleich mehrere Spieler an, die Carlsen in der Vergangenheit ernsthaft gefordert haben. Die Gruppenphase und die Playoffs steigen am 14. und 15. August, dazwischen bleibt genug Zeit, um zu sehen, wer sich aus dem heutigen Play-In noch dazugesellt. Auch bei anderen Titeln ist die EWC 2026 in vollem Gange – unter anderem berichteten wir bereits über die laufende Rainbow-Six-Siege-Gruppenphase und über die ersten Black-Ops-7-Playoff-Tickets.

    Spielszene von der Esports World Cup Schach-Konkurrenz 2026
    Bildquelle: ChessBase, Esports World Cup 2026 Preview
    Titelverteidiger Magnus Carlsen bei einem Fan-Moment vor der Esports World Cup 2026
    Bildquelle: Chessdom

    Quelle: ChessBase, Chessdom

    Verfolgt ihr das Schach-Turnier der EWC? Diskutiert mit uns in den Kommentaren, wer aus dem Play-In noch in die Gruppenphase einzieht!