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    Supermassive Games streicht bis zu 75 Stellen – dritte Entlassungswelle seit 2024

    Schon wieder schlechte Nachrichten aus Guildford: Supermassive Games, das Studio hinter Until Dawn, The Quarry und Directive 8020, streicht bis zu 75 Stellen. Das gab das Studio in einer internen Mitteilung bekannt, die kurz darauf öffentlich wurde. Als Begründung nennt Supermassive die Sicherung der langfristigen Nachhaltigkeit des Unternehmens – eine Formulierung, die man in der Branche inzwischen zur Genüge kennt.

    Symbolbild zur Entlassungswelle bei Supermassive Games, dem Studio hinter Until Dawn und Directive 8020
    Bildquelle: Game Informer

    Die dritte Entlassungswelle in nur zwei Jahren

    Für Supermassive Games ist es bereits die dritte Kürzungsrunde seit 2024. Schon damals und im Jahr darauf hatte das Studio jeweils zweistellige bis knapp dreistellige Mitarbeiterzahlen abgebaut. Die Serie an Einschnitten fällt zusammen mit weiteren Umbrüchen an der Spitze: Erst im Juni war Ex-CEO Robert Henrysson zurückgetreten. Wer die Fälle der letzten Jahre verfolgt hat, erkennt ein Muster, das aktuell durch die gesamte Branche zieht – auch bei anderen großen Studios wird kräftig gespart, wie zuletzt unser Bericht zu den Entlassungen bei Halo Studios zeigte.

    Was das für Until Dawn 2 und die Zukunft des Studios bedeutet

    Besonders bitter: Die angekündigte Fortsetzung Until Dawn 2 entsteht gar nicht bei Supermassive selbst, sondern bei Sonys hauseigenem Studio Firesprite. Supermassive bleibt damit trotz der eigenen Horror-Erfolge außen vor, während das Studio gleichzeitig Personal abbaut. Für Fans der bisherigen Spiele ändert sich an bestehenden Titeln erst einmal nichts – Until Dawn, The Quarry und Directive 8020 bleiben spielbar. Ob und wie sich der Stellenabbau auf zukünftige Supermassive-Projekte auswirkt, die noch nicht offiziell angekündigt sind, ist aktuell offen.

    Aus unserer Sicht zeigt der Fall vor allem eines: Auch ein Studio mit erfolgreichen, bekannten Marken wie Until Dawn ist vor der aktuellen Kostenspirale der Branche nicht sicher. Dass ausgerechnet die Fortsetzung des eigenen Aushängeschilds bei einem anderen Studio landet, dürfte die Stimmung intern zusätzlich belasten.

    Quelle: Game Informer

    Was denkt ihr: Trifft es aktuell zu viele Studios mit eigentlich erfolgreichen Marken? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.