Tag: Systemanforderungen

  • Modern Warfare 4: Die PC-Systemanforderungen stehen – nur die Auflösung fehlt

    Modern Warfare 4: Die PC-Systemanforderungen stehen – nur die Auflösung fehlt

    Rund drei Wochen vor dem Release am 23. Oktober hat Activision die PC-Systemanforderungen für Call of Duty: Modern Warfare 4 offiziell gemacht. Die gute Nachricht: Die Einstiegshürde ist niedrig. Die schlechte: Eine wichtige Angabe fehlt ausgerechnet bei den beiden Stufen, die die meisten von euch interessieren.

    Welche Hardware braucht ihr für Modern Warfare 4 am PC?

    Activision nennt drei Stufen. Das sind die Eckdaten laut offizieller Tabelle:

    • Minimum: Windows 10 (64 Bit), Ryzen 5 1400 oder Core i5-6600, 8 GB RAM, GeForce GTX 970/1060, Radeon RX 470 oder Arc A580, 3 GB VRAM.
    • Empfohlen (90 FPS im Multiplayer, hohe Details): Windows 11, Ryzen 5 3600 oder Core i7-8700K, 16 GB RAM, RTX 3060 Ti, Radeon RX 6600 XT oder Arc B580, 8 GB VRAM.
    • Raytracing (hochwertiges RT in 4K mit Upscaling): Windows 11, Ryzen 7 3700X oder Core i7-10700K, 32 GB RAM, RTX 5070 Ti oder Radeon RX 9070 XT, 16 GB VRAM.

    Bei allen drei Stufen braucht ihr eine SSD und 115 GB freien Platz. Außerdem sind TPM 2.0 und Secure Boot Pflicht. Wer das im BIOS bisher nicht aktiviert hat, sollte das vor dem Launch erledigen, sonst startet das Spiel nicht.

    Tabelle mit den PC-Systemanforderungen für Modern Warfare 4: Minimum, Empfohlen und Raytracing
    Bildquelle: Activision, offizielle Systemanforderungen-Grafik (via GameStar, https://www.gamestar.de/artikel/call-of-duty-modern-warfare-4-systemanforderungen-pc,3460402.html)

    Was fehlt in den Angaben von Activision?

    Für die Raytracing-Stufe nennt Activision ausdrücklich 4K mit Upscaling. Bei Minimum und Empfohlen fehlt dagegen jede Angabe zur Zielauflösung. Ob die 90 FPS mit der RTX 3060 Ti in Full HD oder in WQHD gemeint sind, lässt sich der Tabelle nicht entnehmen. Das macht einen Unterschied, denn zwischen den beiden Auflösungen liegt locker ein Drittel mehr Last für die Grafikkarte. Dazu fehlt auch die Angabe, mit welchen Upscaling-Einstellungen die Zielwerte erreicht werden sollen.

    Aus unserer Sicht ist das ärgerlich, aber kein Drama: Die Hardware-Klassen sind realistisch gewählt. Wer eine RTX 3060 Ti oder eine vergleichbare Karte hat, wird am ehesten in Full HD mit hohen Details auf die genannten 90 FPS kommen. Das ist allerdings unsere Einschätzung, keine Angabe des Publishers.

    Was bedeutet das für euren Start am 23. Oktober?

    Neben der Hardware gibt es ein paar Features, die Activision hervorhebt: Shader-Preloading, DLSS 4.5, AMD FSR Redstone, Intel XeSS 3, Raytracing mit Reflexionen und globaler Beleuchtung sowie Ultrawide-, HDR10+- und Dolby-Vision-Support. Dazu kommt ein integrierter Benchmark. Mit dem könnt ihr selbst testen, wie euer Rechner mit dem Spiel zurechtkommt, ohne euch auf Tabellen verlassen zu müssen.

    Mehr zu den Grafikoptionen und den fertigen Wettbewerbs-Presets findet ihr in unserem Bericht zu Raytracing, DLSS 4.5 und den Wettbewerbs-Presets. Und wer sich schon auf die ersten Matches freut: In unserem Artikel zu den Double-XP-Tokens steht, wie sich das Leveln ändert.

    Plant außerdem den Speicherplatz ein: 115 GB sind für viele Systeme mit kleiner SSD eine Ansage. Der Download dürfte vor dem Launch freigeschaltet werden, ein genauer Zeitpunkt wurde in der Meldung aber nicht genannt.

    Quelle: GameStar

    Reicht eure Hardware für Modern Warfare 4? Schreibt uns in die Kommentare, welche Grafikkarte bei euch läuft!

  • The Blood of Dawnwalker: Offizielle Systemanforderungen sorgen für Hardware-Debatte

    The Blood of Dawnwalker: Offizielle Systemanforderungen sorgen für Hardware-Debatte

    Entwicklerstudio Rebel Wolves hat die offiziellen PC-Systemanforderungen für sein Vampir-Action-RPG The Blood of Dawnwalker veröffentlicht – und die Werte für die höchste Detailstufe sorgen bereits vor dem Release am 3. September für Diskussionen in der Community.

    Das braucht ihr fürs Spielen

    Die Tabelle von Rebel Wolves listet fünf Stufen, von Minimum bis Ultra. Zusammengefasst die wichtigsten Eckwerte:

    • Minimum (natives 1080p, 30 FPS): Intel Core i7-8700K oder AMD Ryzen 7 3700X, 16 GB RAM, Nvidia RTX 3050 / GTX 1070 oder AMD RX Vega 56, 6 GB VRAM
    • Empfohlen für 1080p (natives 1080p, 60 FPS): Intel Core i5-13600 oder Ryzen 9 7900X, Nvidia RTX 5060 oder AMD RX 6800-XT, 12 GB VRAM
    • Empfohlen für 1440p (natives 1440p, 60 FPS): gleiche CPU-Klasse, aber Nvidia RTX 4070-Ti oder AMD RX 7800-XT, ebenfalls 12 GB VRAM
    • Ultra 1440p (natives 1440p, 60 FPS): Intel Core i5-13600K oder Ryzen 9 7950X, Nvidia RTX 4080 oder AMD RX 7900-XTX, 16 GB VRAM
    • Ultra 4K (natives 2160p, 60 FPS): gleiche CPU-Klasse, aber eine Nvidia RTX 5090, 16 GB VRAM

    Für alle Stufen gilt: 16 GB Arbeitsspeicher, mindestens 60 GB freier SSD-Speicher, Windows 10 sowie DirectX 12 werden vorausgesetzt. Wichtig laut Rebel Wolves: Die Werte gelten nativ, also ganz ohne Upscaling – DLSS und FSR werden zwar unterstützt und können die Leistung zusätzlich verbessern, sind in den offiziellen Angaben aber nicht eingerechnet.

    Offizielle Tabelle der Systemanforderungen von The Blood of Dawnwalker für Minimum, Empfohlen und Ultra-Einstellungen
    Bildquelle: Rebel Wolves, offizielles Pressematerial

    Warum die Ultra-Einstellung für Diskussionen sorgt

    Auslöser der Debatte ist vor allem die Ultra-4K-Empfehlung: Eine RTX 5090 gehört aktuell zu den teuersten Grafikkarten am Markt, ist entsprechend schwer verfügbar und für die meisten Spieler schlicht keine realistische Option. Auf Reddit wird diskutiert, ob solche Anforderungen noch der breiten PC-Spielerschaft dienen oder ob Studios zunehmend nur noch für eine kleine Enthusiasten-Zielgruppe mit High-End-Hardware optimieren. Verantwortlich für die hohen Anforderungen ist der Einsatz aktueller Unreal-Engine-5-Features wie Lumen für globale Beleuchtung und Nanite für extrem detaillierte Geometrie – beide Techniken sehen beeindruckend aus, kosten aber spürbar Leistung.

    Einordnung: Kein neues Phänomen, aber ein wiederkehrendes

    Aus unserer Sicht reiht sich The Blood of Dawnwalker damit in eine lange Liste von UE5-Titeln ein, bei denen genau diese Diskussion in den letzten Jahren regelmäßig aufkam – von Techdemo-tauglichen Ultra-Einstellungen, die kaum jemand nutzen kann, bis zu spürbar entspannteren Minimum-Anforderungen für den Einstieg. Wer nur in 1080p mit soliden 60 FPS spielen will, kommt laut der Tabelle mit deutlich bezahlbarerer Hardware aus als die Ultra-Schlagzeilen vermuten lassen – die Empfehlung für 1080p/60 FPS liegt mit RTX 5060 respektive RX 6800-XT im für viele PC-Spieler durchaus erreichbaren Bereich.

    Quelle: GameStar

    Reicht eure Hardware für Ultra oder peilt ihr eher die 1080p-Empfehlung an? Schreibt es uns in den Kommentaren!