Tag: Ubisoft

  • Ubisoft will Trials-Studio RedLynx schließen – 70 Entlassungen in Singapur

    Ubisoft will Trials-Studio RedLynx schließen – 70 Entlassungen in Singapur

    Schlechte Nachrichten für Trials-Fans: Ubisoft plant laut Video Games Chronicle, das finnische Studio RedLynx zu schließen. Zusätzlich soll Ubisoft Singapore verkleinert werden – dort sollen rund 70 Stellen wegfallen. Es handelt sich um Pläne, die Quelle stützt sich auf Brancheninfos („VGC understands“), eine offizielle Bestätigung haben wir bislang nicht gesehen.

    Warum will Ubisoft RedLynx dichtmachen?

    Ubisoft prüft derzeit, wie zukunftsfähig seine einzelnen Studios sind – sowohl bei laufenden Projekten als auch bei der Wirtschaftlichkeit. Bei RedLynx fiel das Urteil offenbar eindeutig aus: Das Studio arbeitet aktuell an keinem neuen Projekt, und eine bloße Verkleinerung würde es laut Bericht nicht nachhaltig machen. Deshalb soll die Schließung vorgeschlagen werden. Betroffen wären rund 52 Beschäftigte.

    In Finnland sind dafür sogenannte Change Negotiations nötig. Das sind verpflichtende Gespräche zwischen Arbeitgeber und Belegschaft, die greifen, wenn ein Unternehmen mindestens 50 Leute beschäftigt und Entscheidungen trifft, die Stellen betreffen. Das Ergebnis kann sich also noch ändern.

    Was passiert in Singapur?

    Ubisoft Singapore wurde 2008 gegründet, um ein Produktionsnetzwerk in Südostasien aufzubauen. Das Studio half bei den meisten bisher erschienenen Assassin’s-Creed-Teilen und leitete die Entwicklung von Assassin’s Creed Black Flag Resynced. Nun will Ubisoft es neu aufstellen und verkleinern – 70 Entlassungen sind die Folge.

    Wie kam es so weit mit den Trials-Machern?

    RedLynx wurde im Jahr 2000 in Helsinki gegründet. Der Durchbruch kam mit Trials HD auf Xbox Live Arcade, danach kaufte Ubisoft das Studio 2011. Es folgten Trials Evolution, Trials Frontier, Trials Fusion, Trials of the Blood Dragon und Trials Rising. Seit Trials Rising (2019) wurde der Output allerdings deutlich dünner:

    • 2020 half RedLynx gemeinsam mit Massive Entertainment, The Division 2 auf Google Stadia zu bringen.
    • Das Mobile-Spiel Gwen’s Getaway ging 2023 in den Soft Launch und wurde im Dezember 2024 eingestellt.
    • Im Oktober 2025 kündigte Ubisoft den Abbau von bis zu 60 Stellen an – RedLynx sollte sich auf Mobile konzentrieren.
    • Zuletzt unterstützte das Studio Massive Entertainment beim Switch-2-Port von Star Wars Outlaws.

    Was heißt das für Trials-Spieler?

    Konkret ändert sich für bestehende Spiele erst mal nichts. Wer auf ein neues Trials gehofft hat, muss die Hoffnung aber wohl endgültig begraben: Ohne Studio und ohne laufendes Projekt ist ein Nachfolger kaum vorstellbar, außer Ubisoft vergibt die Marke an ein anderes Team.

    Aus unserer Sicht passt die Meldung ins Bild: Schon die Neuausrichtung auf Mobile im letzten Jahr wirkte wie eine Notlösung, und Gwen’s Getaway hat sie nicht gerettet. Für ein Studio, das eine ganze Genre-Nische geprägt hat, ist das ein trauriges Ende – falls es so kommt.

    Quelle: Video Games Chronicle

    Welches war euer liebstes Trials – und wünscht ihr euch ein Comeback? Schreibt es in die Kommentare!

  • Gerücht: Nintendo lehnte angeblich ein Ubisoft-Zelda-Spinoff mit Ganondorf als Hauptfigur ab

    Gerücht: Nintendo lehnte angeblich ein Ubisoft-Zelda-Spinoff mit Ganondorf als Hauptfigur ab

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht/einen Leak, das/der bislang NICHT offiziell von Nintendo oder Ubisoft bestätigt wurde.

    Ein waschechtes Zelda-Spiel aus der Feder von Ubisoft, mit Fieslingsvater Ganondorf in der Heldenrolle? Genau das soll laut einer aufwendigen Recherche von Insider Gaming einmal kurz vor der Realität gestanden haben. Journalist Tom Henderson berichtet, er habe die Geschichte über mehr als 18 Monate hinweg recherchiert und unabhängig gegengeprüft, ehe sie nun sowohl von IGN als auch von Nintendo Life aufgegriffen wurde.

    Was soll bei dem angeblichen Ubisoft-Zelda-Projekt namens “Goliath” passiert sein?

    Dem Bericht zufolge soll Ubisoft Mailand, bekannt für die Mario + Rabbids-Reihe, Nintendo kurz nach dem Release von Mario + Rabbids Sparks of Hope Ende 2022 ein Zelda-Spinoff mit einem völlig neuen, eigens erfundenen Hauptcharakter gepitcht haben. Nintendo soll das Konzept grundsätzlich gemocht, aber angeblich vorgeschlagen haben, den Protagonisten stattdessen durch Ganondorf zu ersetzen – intern soll das Projekt unter dem Codenamen “Goliath” gelaufen sein. Ubisoft Mailand habe daraufhin bis etwa Ende 2023 Zeit gehabt, einen überzeugenden Prototyp abzuliefern. Laut Insider Gaming lehnte Nintendo diesen Prototyp jedoch im November 2023 ab, die genauen Gründe dafür sollen bislang unklar bleiben. Angeblich habe Ubisoft anschließend noch über andere Nintendo-Projekte nachgedacht, intern sollen sogar ein Star-Fox- und ein weiteres Mario-Spiel im Gespräch gewesen sein, ehe die Gespräche zwischen beiden Unternehmen bis Anfang 2024 komplett versandet sein sollen.

    Wie glaubwürdig ist das Gerücht um ein Ganondorf-Zelda-Spiel angesichts der Quellenlage?

    Tom Henderson gilt in der Branche als einer der zuverlässigsten Insider überhaupt, unter anderem durch treffsichere Leaks rund um Battlefield und Call of Duty. Dass seine Recherche hier laut eigenen Angaben über anderthalb Jahre lief und zusätzlich unabhängig verifiziert wurde, spricht für eine ungewöhnlich solide Faktenbasis. Auch die Tatsache, dass sowohl IGN als auch Nintendo Life die Story eigenständig aufgriffen und offenbar keine Widersprüche fanden, stützt die Glaubwürdigkeit zusätzlich. Trotzdem bleibt es ein Gerücht: Weder Nintendo noch Ubisoft haben sich bislang offiziell dazu geäußert, weshalb Details wie der genaue Ablehnungsgrund oder mögliche spätere Wiederaufnahmen des Projekts vorerst reine Spekulation bleiben.

    Für Zelda-Fans wäre ein spielbarer Ganondorf ein echtes Novum gewesen: Außerhalb der Super-Smash-Bros.-Reihe hätten Spielerinnen und Spieler den ikonischen Widersacher damit erstmals direkt steuern können. Bemerkenswert ist zudem, dass das Kernteam hinter dem Projekt, darunter Mario-+-Rabbids-Regisseur Davide Soliani, Ubisoft inzwischen verlassen und mit Day 4 Night ein eigenes Studio gegründet haben soll. Sollte sich das Gerücht bewahrheiten, wäre die gescheiterte Kooperation damit auch ein Beispiel dafür, wie eng Publisher-Beziehungen und Personalfluktuation in der Branche zusammenhängen können.

    Quelle: IGN, Nintendo Life

    Was haltet ihr von der Idee eines spielbaren Ganondorf abseits von Smash Bros.? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Beyond Good and Evil 2: Ubisoft-Autor bestätigt weitere Arbeit am Dauerprojekt

    Beyond Good and Evil 2: Ubisoft-Autor bestätigt weitere Arbeit am Dauerprojekt

    Beyond Good and Evil 2 lebt noch. Ubisoft-Bordeaux-Autor Rik Godwin hat am 24. und 25. September 2026 auf Bluesky bestätigt, dass er zuletzt aktiv an dem Mammutprojekt mitgearbeitet hat. Nach Jahren der Funkstille ist das ein handfestes Lebenszeichen für eines der am längsten in Entwicklung befindlichen Spiele der Branche.

    Was hat der Ubisoft-Autor eigentlich verraten?

    Godwin ist bei Ubisoft Bordeaux als Lead Writer und Associate Narrative Director tätig und zuletzt unter anderem als Autor an Assassin’s Creed Shadows beteiligt gewesen. In seinem Bluesky-Post schrieb er, dass er in den vergangenen Monaten in einer unterstützenden Rolle als Consultant an Beyond Good and Evil 2 mitgearbeitet habe. Vorher habe er extra nachgefragt, ob er das öffentlich sagen dürfe, und grünes Licht bekommen. Konkrete Details zu Inhalten, Teamgröße oder Zeitplan nannte er nicht. Mehrere Insider-Portale, darunter Insider Gaming, GamesRadar+ und Comicbook, griffen die Aussage unabhängig voneinander auf und bestätigten sie in eigenen Recherchen.

    Trailer-Szene aus Beyond Good and Evil 2: Der Affe Knox grinst neben einer Mitstreiterin mit auffälliger Frisur
    Bildquelle: Ubisoft (Beyond Good and Evil 2, Trailer-Szene)

    Wie lange steckt Beyond Good and Evil 2 schon in der Entwicklungshölle?

    Die Geschichte von Beyond Good and Evil 2 zählt zu den turbulentesten der Branche. Angekündigt wurde das Projekt erstmals 2008 mit einem kurzen Teaser, danach blieb es lange still. Erst 2017 zeigte Ubisoft auf der E3 einen ausführlichen Ankündigungstrailer, 2018 folgte ein Cinematic-Trailer — seitdem gab es über weite Strecken erneut kaum offizielle Lebenszeichen. Intern durchlief das Spiel mehrere Neuausrichtungen, das Kernteam wechselte zwischenzeitlich mehrfach. 2022 überholte Beyond Good and Evil 2 offiziell Duke Nukem Forever als Spiel mit der längsten AAA-Entwicklungszeit überhaupt, mittlerweile sind es fast 19 Jahre seit der ersten Ankündigung. Als Ubisoft im Januar 2026 mehrere Projekte strich, wuchs die Sorge, dass es diesmal auch Beyond Good and Evil 2 treffen könnte. Der Publisher bestätigte damals aber, dass das Spiel nicht zu den eingestellten Titeln zählt — Godwins Post untermauert das nun zusätzlich.

    Nahaufnahme eines Schweine-Charakters aus dem E3-2018-Trailer von Beyond Good and Evil 2, der eine leuchtende Flasche in der Hand hält
    Bildquelle: Ubisoft (Beyond Good and Evil 2, E3-2018-Trailer)

    Was bedeutet das Lebenszeichen für Spielerinnen und Spieler?

    Ganz ehrlich: Viel mehr als “es ist nicht tot” lässt sich aus dem Post nicht herauslesen. Einen Releasetermin, neues Gameplay-Material oder auch nur ein grobes Zeitfenster gibt es weiterhin nicht. Der Beitrag eines einzelnen Autors ist zudem kein offizielles Ubisoft-Update und sagt nichts über den tatsächlichen Entwicklungsstand oder die Größe des aktuellen Teams aus. Nach so vielen Jahren voller Ankündigungspausen ist die Skepsis in der Community entsprechend groß — ähnliche Wasserstandsmeldungen gab es in der Vergangenheit schon mehrfach, ohne dass am Ende mehr folgte. Aus unserer Sicht ist das trotzdem ein positives Signal: Solange Autor:innen wie Godwin öffentlich über ihre Mitarbeit sprechen dürfen, scheint das Projekt zumindest nicht auf Eis zu liegen. Wer auf dem Laufenden bleiben will, findet aktuelle Infos auf der offiziellen Beyond-Good-and-Evil-2-Seite von Ubisoft.

    Quelle: Eurogamer

    Glaubt ihr, dass wir Beyond Good and Evil 2 wirklich noch spielen werden, oder ist das für euch nur ein weiteres leeres Lebenszeichen nach 19 Jahren? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Rayman Legends Retold: Ubisoft verschiebt das fertige Spiel kurz vor Release

    Rayman Legends Retold: Ubisoft verschiebt das fertige Spiel kurz vor Release

    Eigentlich sollte Rayman Legends Retold in wenigen Wochen im Laden stehen. Jetzt hat Ubisoft das Spiel kurzfristig verschoben – und das, obwohl es laut eigener Aussage bereits fertig war.

    Wann erscheint Rayman Legends Retold jetzt wirklich?

    Statt am 1. Oktober kommt die überarbeitete Neuauflage des Switch-2-exklusiven Plattformers erst am 3. Dezember in den Handel. Trotz der Verschiebung hält Ubisoft am Zeitplan für den ersten öffentlichen Gameplay-Trailer und erste Presse-Eindrücke fest: Beides soll wie ursprünglich geplant am 22. September folgen – nur der eigentliche Release rutscht nach hinten.

    Warum verschiebt Ubisoft ein eigentlich fertiges Spiel?

    Besonders bemerkenswert: Rayman Legends Retold hatte laut Ubisoft Montpellier bereits den “Gold”-Status erreicht, war also technisch fertig zur Massenproduktion freigegeben. Als Grund für die Verschiebung nennt das Studio zusätzlichen Polier-Bedarf – man wolle die verbleibende Zeit nutzen, um letzte Feinheiten zu verbessern, statt ein Spiel auszuliefern, das noch nicht ganz die eigenen Ansprüche erfüllt.

    Ist das bei Ubisoft inzwischen ein Muster?

    Kurzfristige Verschiebungen wenige Wochen vor dem Release-Termin sind bei Ubisoft in letzter Zeit kein Einzelfall. Erst vor wenigen Wochen hatten wir über einen weiteren Patzer bei Heroes of Might and Magic III: Complete Edition berichtet. Für sich genommen ist eine Verschiebung zugunsten von mehr Politur erst mal eine gute Nachricht für die Spielqualität – wenn sie aber so kurzfristig kommt, dass sie eigentlich schon fertige, goldene Builds betrifft, wirft das eher Fragen zum internen Zeitplan- und Qualitätsmanagement auf als zur tatsächlichen Spielqualität selbst. Für Vorbesteller bedeutet das konkret: Wer sich auf den 1. Oktober gefreut hat, muss seine Pläne für den Release-Tag über den Haufen werfen und sich bis Dezember gedulden.

    Quelle: IGN, Nintendo Life

    Nervt euch die kurzfristige Verschiebung, oder ist euch ein poliertes Spiel wichtiger als der ursprüngliche Termin? Sagt es uns in den Kommentaren!

  • Ubisoft schafft Connect-Launcher-Zwang auf Steam ab

    Ubisoft schafft Connect-Launcher-Zwang auf Steam ab

    Ein jahrelanges Ärgernis für PC-Spieler verschwindet: Ubisoft Connect muss künftig nicht mehr zwingend im Hintergrund mitlaufen, wenn Spieler ein Ubisoft-Spiel über Steam starten. Den Anfang macht Prince of Persia: The Lost Crown, weitere Titel sollen folgen. Laut Ubisoft soll das neue System schrittweise auf immer mehr Spiele im Katalog ausgeweitet und dabei weiter verfeinert werden, mit dem erklärten Ziel, die Steam-Erfahrung so nahtlos wie möglich zu gestalten.

    Was ändert sich konkret für Steam-Spieler?

    Anstelle des separaten Launcher-Fensters läuft künftig ein schlanker Hintergrunddienst namens „Ubisoft Connect Services“. Der übernimmt weiterhin die wichtigen Funktionen, verzichtet aber auf die zusätzliche Programmoberfläche:

    • Cross-Progression zwischen verschiedenen Plattformen bleibt erhalten
    • Crossplay-Funktionen laufen weiter im Hintergrund
    • Ubisoft-Rewards und Belohnungsprogramme funktionieren unverändert
    • Account-Verknüpfung und Speicherstand-Synchronisierung laufen automatisiert im Hintergrund
    • Kein zusätzliches Launcher-Fenster mehr beim Spielstart nötig

    Warum war der Connect-Zwang bei Spielern so unbeliebt?

    Wer ein Ubisoft-Spiel bislang über Steam kaufte, mailte sich quasi zwei Launcher gleichzeitig ein: Steam startete im Hintergrund zusätzlich Ubisoft Connect, das erst noch einloggen und synchronisieren musste, bevor das eigentliche Spiel überhaupt loslegte. Für viele fühlte sich das nach unnötiger Bürokratie an, gerade weil Konkurrenten wie CD Projekt oder Larian ihre Spiele auch ohne Zusatz-Launcher pflegen. Praktisch heißt der Wegfall für Spieler vor allem: schnellere Ladezeiten beim Start und weniger Hintergrundprozesse, die im Arbeitsspeicher hängen – ein Pluspunkt speziell für Handhelds wie das Steam Deck, wo jeder gesparte Prozess spürbar ist.

    Aus unserer Sicht ist der Schritt überfällig, aber ein cleveres Zugeständnis: Ubisoft verliert dadurch nicht die Kontrolle über Accounts und Live-Service-Funktionen, gewinnt aber Sympathien bei einer Spielerschaft, die Launcher-Zwang seit Jahren als eines der größten Ärgernisse im PC-Gaming empfindet. Ob Ubisoft das Tempo der Ausweitung auf ältere Spiele wie die Assassin’s-Creed- oder Far-Cry-Reihe beschleunigt, dürfte maßgeblich davon abhängen, wie positiv das Feedback zu den ersten Testkandidaten ausfällt.

    Quelle: GameStar, Gameswelt

    Nervt euch der Ubisoft-Connect-Zwang auch schon lange? Sagt uns in den Kommentaren, welchen Launcher ihr als nächstes loswerden wollt!

  • Heroes of Might and Magic 3 Remake angespielt: Klassiker in neuem Gewand

    Heroes of Might and Magic 3 Remake angespielt: Klassiker in neuem Gewand

    Zwei Stunden lang durfte IGN auf der Gamescom das Remake von Heroes of Might and Magic 3 anspielen – und das Urteil fällt gemischt, aber grundsätzlich zuversichtlich aus. Ubisoft traut sich an einen der heiligsten Strategie-Klassiker heran, ohne das Kernrezept zu verraten.

    Das Remake, entwickelt mit der Snowdrop-Engine (bekannt aus Avatar: Frontiers of Pandora und The Division), bringt die komplette Kampagne inklusive beider großer Erweiterungen “Armageddon’s Blade” und “Shadow of Death” mit. Das rundenbasierte Kampfsystem und die Grundstruktur mit Helden, Kreaturen und Ressourcenmanagement bleiben laut Hands-on unangetastet – nur eben komplett in 3D statt der klassischen 2D-Optik von 1999.

    Was ändert sich beim Gameplay im Vergleich zum Original?

    Kaum etwas, und genau das dürfte für viele Fans der entscheidende Punkt sein: Rundenbasierte Kämpfe, das Sammeln von Wochenressourcen, das Erkunden der Oberwelt mit Helden – all das bleibt laut IGN spielmechanisch nah am Original. Die größte Veränderung ist rein visuell: Die neue 3D-Präsentation ersetzt die Pixel-Optik, was bei den ersten Reaktionen aus der Community für geteilte Meinungen sorgt.

    Wie fallen die ersten Reaktionen der Community aus?

    Genau da liegt der wunde Punkt: Die ersten Eindrücke sind gemischt. Manche Fans feiern die zeitgemäße Präsentation, andere befürchten, dass der schrullige Charme der alten Pixelgrafik im Prozess verloren geht – eine Debatte, die bei Remakes von Kult-Strategiespielen fast unvermeidlich ist. Ubisoft steht hier vor einer klassischen Gratwanderung zwischen Modernisierung und Bewahrung des Originalcharmes, wie sie zuletzt auch andere Studios bei Remakes alter Klassiker erlebt haben.

    Ironischerweise sorgte ausgerechnet die Neuauflage des ORIGINALS zuletzt für mehr Aufsehen als das Remake selbst: Wie wir bereits berichtet haben, veröffentlichte Ubisoft die “Complete Edition” des Originalspiels auf Steam zunächst ohne das eigentliche Spiel – nur zur Einstimmung aufs Remake gedacht, wurde daraus prompt ein Download-Fiasko. Für die Marke insgesamt ist das kein guter Auftakt, auch wenn das Remake selbst davon inhaltlich unberührt bleibt.

    Spielszene aus dem Hands-on zu Heroes of Might and Magic 3 Remake auf der Gamescom
    Bildquelle: IGN (https://www.ign.com/articles/heroes-of-might-and-magic-3-remake-preview-hands-on-with-ubisofts-reborn-strategy-classic-gamescom-2026)
    Offizielles Key Art zum Remake von Heroes of Might and Magic 3
    Bildquelle: Ubisoft, offizielles Pressematerial

    Quelle: IGN

    3D-Neuauflage oder lieber Pixel-Charme pur? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

  • Rainbow Six: Tactics angekündigt – erstes Singleplayer-Six seit 19 Jahren

    Rainbow Six: Tactics angekündigt – erstes Singleplayer-Six seit 19 Jahren

    Ubisoft hat auf der Gamescom Opening Night Live eine echte Überraschung aus dem Hut gezaubert: Rainbow Six: Tactics, ein komplett rundenbasiertes Taktikspiel für einen Spieler, entwickelt von Ubisoft Paris. Für die Marke ist das ein großer Schritt – seit fast 19 Jahren gab es keinen reinen Singleplayer-Teil der Reihe mehr, seit die Serie sich mit Siege voll auf den Live-Service-Multiplayer konzentriert hat.

    Was ist Rainbow Six: Tactics?

    Statt Echtzeit-Shooter-Action setzt Tactics auf eine isometrische, rundenbasierte Kampagne, die spürbar von XCOM inspiriert ist: Deckung, Sichtlinien, zerstörbare Umgebungen und taktische Positionierung stehen im Mittelpunkt statt schneller Reflexe. Besonders bemerkenswert: Ubisoft betont ausdrücklich, dass es keinerlei zusätzliche Monetarisierung geben soll – kein Ingame-Shop, kein Live-Service-Unterbau, einfach ein abgeschlossenes Singleplayer-Erlebnis.

    Welche Operators sind zum Start dabei?

    Zum Launch sollen 15 aus Siege bekannte Operator mit ihren jeweiligen Gadgets und eigenen Fähigkeitsbäumen spielbar sein, darunter:

    • Sledge mit seinem Vorschlaghammer für spontane Wanddurchbrüche
    • Ash mit ihren Breach-Munition-Fähigkeiten
    • Doc mit Heilfähigkeiten für das Team
    • Montagne mit seinem taktischen Schutzschild
    • Glaz mit seinem Scharfschützen-Profil

    Wie ordnet sich Tactics in die Rainbow-Six-Geschichte ein?

    Zur Einordnung: Rainbow Six startete ursprünglich als taktische Singleplayer-Reihe, bevor spätere Teile wie Vegas den Fokus zunehmend Richtung Third-Person-Action und schließlich Siege komplett Richtung kompetitiven Multiplayer verschoben. Mit Tactics kehrt die Marke damit tatsächlich zu ihren taktischen Wurzeln zurück – nur eben im rundenbasierten Strategie-Gewand statt als Echtzeit-Shooter. Für Fans, die Siege wegen seines reinen Multiplayer-Fokus nie richtig warm geworden ist, könnte das eine völlig neue Zugangsmöglichkeit zur Marke sein.

    Rundenbasierte Kampfszene aus Rainbow Six: Tactics auf dem PC
    Bildquelle: Ubisoft, offizielles Pressematerial
    Taktische Kartenansicht aus Rainbow Six: Tactics mit Missionsübersicht
    Bildquelle: Ubisoft, offizielles Pressematerial

    Rainbow Six: Tactics erscheint 2027 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S.

    Quelle: PC Gamer, Game Informer

    Ein XCOM-artiges Rainbow Six – geniale Idee oder totaler Bruch mit der Marke? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Ubisoft-Patzer: Heroes of Might and Magic III Complete Edition ohne das eigentliche Spiel

    Ubisoft-Patzer: Heroes of Might and Magic III Complete Edition ohne das eigentliche Spiel

    Manchmal schreibt das echte Leben die besten Gaming-Fails: Ubisoft hat am 25. August die neue Complete Edition von Heroes of Might and Magic III auf Steam veröffentlicht – inklusive Hauptspiel und zwei Add-ons für knapp 10 US-Dollar. Das Problem: In der ausgelieferten Version fehlte das eigentliche Spiel komplett.

    Was ist bei der Heroes-of-Might-and-Magic-III-Neuauflage schiefgelaufen?

    Wie PC Gamer und unabhängig davon Notebookcheck berichten, enthielt die Installation anstelle des Spiels lediglich eine rund 23 Kilobyte kleine Platzhalter-Datei. Statt der Strategie-Legende bekamen Käufer also im wahrsten Sinne des Wortes: nichts. Betroffene Spieler mussten feststellen, dass sich nach dem Download schlicht kein spielbares Programm öffnen ließ.

    Wie reagiert die Community auf den Fehlstart?

    Entsprechend deutlich fiel das Community-Feedback aus: In den Steam-Nutzerbewertungen zur Complete Edition häuften sich innerhalb kürzester Zeit negative Stimmen, viele davon mit süffisanten Kommentaren zur fehlenden Spieldatei. Ohnehin ist die Fanbasis bei Heroes of Might and Magic III traditionell skeptisch gegenüber offiziellen Neuauflagen, da ein Großteil der Community seit Jahren lieber auf die originale GOG-Version oder Community-Patches setzt statt auf Ubisofts eigene HD-Editionen.

    Wie reiht sich das in Ubisofts jüngere Heroes-Historie ein?

    Zur Einordnung lohnt ein Blick auf die parallele Produktlinie: Erst kürzlich brachte Ubisoft mit Patch 13 neuen Content für Heroes of Might and Magic: Olden Era. Dass ausgerechnet die Neuauflage des ursprünglichen dritten Teils – für viele Fans der eigentliche Goldstandard der Reihe – mit einem derart plumpen Auslieferungsfehler startet, passt schlecht ins Bild eines Publishers, der die Marke gerade wiederzubeleben versucht. Ein offizielles Statement oder ein Fix-Zeitplan von Ubisoft steht bislang aus.

    Negative Steam-Nutzerbewertungen zur fehlerhaften Heroes-of-Might-and-Magic-III-Complete-Edition
    Bildquelle: Notebookcheck / Steam-Nutzerbewertungen

    Quelle: PC Gamer, Notebookcheck

    Habt ihr euch die Complete Edition schon geholt und seid auch auf den Platzhalter reingefallen? Erzählt es uns in den Kommentaren!

  • Ghost Recon Wildlands bekommt kostenloses PS5-Upgrade: 4K, 60fps und neue Gratis-Mission

    Ghost Recon Wildlands bekommt kostenloses PS5-Upgrade: 4K, 60fps und neue Gratis-Mission

    Fast zehn Jahre nach dem Release bekommt Tom Clancy’s Ghost Recon Wildlands noch mal einen richtigen Technik-Schub. Ab heute steht das kostenlose native PS5-Upgrade für alle Spielerinnen und Spieler bereit, die den Open-World-Shooter bereits besitzen. Im Gepäck: natives 4K, stabile 60 Bilder pro Sekunde und feineres haptisches Feedback über den DualSense-Controller.

    Das Upgrade ist ein reines Technik-Update, keine Neuauflage. Ihr müsst nichts zusätzlich kaufen – wer die PS4-Version besitzt, bekommt automatisch Zugriff auf die PS5-Fassung, sobald ihr das Spiel über eure PS5 startet und die entsprechende Version herunterladet.

    Das ändert sich mit dem PS5-Upgrade

    Neben der reinen Optik gibt es auch frischen Content für alle, die zurückkehren wollen:

    • Native 4K-Auflösung statt der alten upgescalten PS4-Pro-Darstellung
    • Durchgehend 60 Bilder pro Sekunde statt der ursprünglichen 30fps
    • DualSense-Haptik und adaptive Trigger für Waffen und Fahrzeuge
    • Kürzere Ladezeiten dank SSD-Optimierung
    • Die neue kostenlose Mission „Last Rites“ als zusätzlicher Story-Happen
    • Eine Free-Play-Periode vom 6. bis 10. August, in der auch Nicht-Besitzer das komplette Spiel unverbindlich antesten können

    Free-Play-Periode: So testet ihr Wildlands kostenlos

    Parallel zum Upgrade öffnet Ubisoft die Bolivien-Karte für alle: Vom 6. bis 10. August könnt ihr Ghost Recon Wildlands komplett kostenlos spielen, egal ob solo oder im Vier-Spieler-Koop mit Freunden. Wer danach Lust auf mehr hat, kann direkt zur Vollversion greifen und muss nicht neu anfangen, sofern ihr während der Testphase bereits Fortschritt gesammelt habt.

    Einordnung: Ein später, aber cleverer Support-Move

    Ghost Recon Wildlands erschien ursprünglich 2017 als erster offen begehbarer Teil der Ghost-Recon-Reihe und markierte damals den Umstieg von linearen Missionen hin zu einer riesigen, frei erkundbaren Spielwelt. Dass Ubisoft dem inzwischen neun Jahre alten Spiel jetzt noch ein natives PS5-Upgrade spendiert, ist ungewöhnlich großzügig – viele Publisher lassen ältere Open-World-Titel einfach in ihrer letzten-Gen-Fassung stehen. Für Ubisoft ergibt der Schritt trotzdem Sinn: Die Free-Play-Periode funktioniert als Marketing-Trichter für den Nachfolger-Ableger der Reihe und hält gleichzeitig die aktive Spielerbasis am Leben, kurz bevor neue Ghost-Recon-Projekte anstehen. Aus unserer Sicht lohnt sich der Umstieg vor allem für Koop-Fans, die Wildlands damals verpasst haben – gerade jetzt, wo der Einstieg nichts kostet.

    Quelle: Push Square, Console Monster

    Lust auf Bolivien bekommen? Schnappt euch Freunde für den Vier-Spieler-Koop und nutzt die Free-Play-Periode, um Wildlands unverbindlich auszuprobieren.

  • Assassin’s Creed: Eric Baptizat kehrt als Game Director für die ganze Marke zu Ubisoft zurück

    Assassin’s Creed: Eric Baptizat kehrt als Game Director für die ganze Marke zu Ubisoft zurück

    Überraschung aus Paris: Eric Baptizat, der als Game Director von Assassin’s Creed Valhalla Millionen von Spielerinnen und Spielern durch Norwegen und England geschickt hat, ist zurück bei Ubisoft. Und er kommt nicht als einfacher Entwickler zurück, sondern gleich als Game Director für die komplette Assassin’s-Creed-Marke. Die Nachricht wurde am 5. August 2026 von Ubisofts Jean Guesdon bestätigt und ging kurz darauf durch die halbe Gaming-Presse.

    Zuerst berichtete Insider Gaming über die Rückkehr, kurz danach zog Video Games Chronicle (VGC) mit einer eigenen Bestätigung nach. Auch Infobae, PSU, GamesRadar, PC Gamer und Shacknews griffen die Meldung auf. Fünf Jahre nach seinem Wechsel zu Electronic Arts ist Baptizat also wieder da, wo er einen Großteil seiner Karriere verbracht hat.

    Was Baptizats neue Rolle bei Ubisoft bedeutet

    Als Game Director für die gesamte Marke ist Baptizat künftig nicht mehr nur für ein einzelnes Spiel verantwortlich, sondern für die kreative Ausrichtung von Assassin’s Creed als Ganzes. Das ist eine deutlich größere Aufgabe als sein früherer Posten bei Valhalla und zeigt, wie viel Vertrauen Ubisoft in ihn setzt. Details zu konkreten Projekten, an denen er direkt mitarbeiten wird, gibt es bislang nicht, aber die Personalie fällt in eine Phase, in der Ubisoft die Marke ohnehin neu justiert.

    Baptizats Werdegang: Von Black Flag bis zum Dead-Space-Remake

    Wer die Geschichte von Assassin’s Creed der letzten anderthalb Jahrzehnte verfolgt hat, kennt Baptizats Namen längst. Er war Lead Designer bei Assassin’s Creed IV: Black Flag, einem der bis heute beliebtesten Teile der Reihe, und arbeitete anschließend in ähnlicher Rolle an Assassin’s Creed Unity und Assassin’s Creed Origins mit, bevor er mit Valhalla selbst zum Game Director aufstieg. Vor fünf Jahren verließ er Ubisoft dann Richtung EA. Dort war er als Design Director maßgeblich an Battlefield 6 beteiligt und übernahm bei EA Motive die Regie für das gefeierte Remake von Dead Space. Diese Stationen zeigen: Baptizat kennt sowohl große Open-World-Action als auch straffe, atmosphärische Horror-Erfahrungen – ein Skillset, das Ubisoft für die nächste Phase von Assassin’s Creed offenbar für wertvoll hält.

    Die Rückkehr passiert außerdem nicht im luftleeren Raum. Ubisoft steckt gerade in einem größeren Umbau, bei dem mehrere Projekte gecancelt wurden und die Studiostruktur neu geordnet wird. Dass ausgerechnet jetzt ein erfahrener Ex-Ubisoft-Mann mit frischer EA-Erfahrung als Marken-Chef für Assassin’s Creed installiert wird, lässt sich durchaus als Signal lesen: Die Serie soll wieder eine klarere kreative Linie bekommen. Besonders spannend wird das mit Blick auf den nächsten großen Serienteil, denn Assassin’s Creed Hexe soll erst in der zweiten Jahreshälfte 2027 erscheinen. Genug Zeit also, damit Baptizat seinen Stempel auf das Projekt drücken kann, sollte er dort involviert sein.

    Offiziell äußert sich Ubisoft bislang nur zur Personalie selbst, nicht zu konkreten Auswirkungen auf einzelne Projekte. Wir bleiben an der Sache dran und melden uns, sobald es handfeste Infos zu Baptizats ersten Aufgaben in seiner neuen Rolle gibt.

    Quelle: Insider Gaming, VGC

    Was erhoffst du dir von Baptizats Rückkehr für die Zukunft von Assassin’s Creed? Schreib’s uns in die Kommentare!