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  • Steam Achievement Sets: Valve testet neue Erfolgs-Sammlungen

    Steam Achievement Sets: Valve testet neue Erfolgs-Sammlungen

    Du hast ein Spiel zu 100 Prozent abgeschlossen, dann kommt ein DLC – und plötzlich ist dein Fortschritt weg. Genau dieses Problem will Valve mit den neuen „Achievement Sets“ auf Steam lösen. Die Funktion befindet sich aktuell in der Beta und steht Spielern und Entwicklern offen.

    Was sind Steam Achievement Sets?

    Mit den Sets können Entwickler die Erfolge ihres Spiels in Sammlungen gruppieren. Wie viele Sets es gibt und wofür sie stehen, bestimmen die Studios selbst: Ein Spiel trennt vielleicht Einzelspieler- und Mehrspieler-Erfolge, ein anderes legt acht klassenbasierte Sets an. Freigeschaltet wird weiter wie gewohnt, Steam sortiert die Erfolge anschließend in die Sets ein. Jedes Set hat einen eigenen Fortschrittsbalken, und wer eines abschließt, bekommt eine „Set complete“-Trophäe im Profil.

    Steam-Erfolgsseite mit den neuen Achievement Sets von Valve
    Bildquelle: Eurogamer

    Wie bleibt der Abschlussstatus bei neuen DLCs erhalten?

    Valve begründet die Neuerung damit, dass Spiele länger laufen als je zuvor und per DLC, Erweiterung und Season weiter Inhalte bekommen. Neue Erfolge seien schwer zu entdecken und könnten den Abschlussstatus bereits fertiger Spieler versehentlich brechen. Künftig bleibt die Completion eines Sets erhalten, auch wenn Erfolge hinzukommen. Neue Sets zeigen Rückkehrern, was es Neues freizuschalten gibt, ohne den bisherigen Status anzutasten.

    • Base-Game-Sets (blau): Erfolge, die alle Spieler des Spiels verdienen können.
    • DLC-Sets (lila): Erfolge, die erst mit gekauftem Zusatzinhalt möglich sind. Sie zählen erst zum Gesamtfortschritt, wenn du Zugriff auf den Inhalt hast.
    • Archivierung: Entwickler können einzelne Erfolge oder ganze Sets archivieren, etwa bei zeitlich begrenzten Feiertags-Erfolgen. Wer sie schon hat, behält sie im Profil; alle anderen werden dadurch nicht blockiert.
    Neue Steam-Erfolgsseite mit Fortschrittsbalken pro Achievement Set
    Bildquelle: Eurogamer

    Was ändert sich noch an der Erfolgsseite?

    Parallel hat Valve die Erfolgsseite überarbeitet. Sie ist über die Spieleliste im Web und aus der Bibliothek erreichbar, die Suche bietet Filter für bestimmte Sets sowie für freigeschaltete oder gesperrte Erfolge. Du kannst deinen Fortschritt mit bis zu drei Freunden vergleichen, inklusive seltener Erfolge und DLC-Sets. Der Reiter „Perfect Games“ heißt jetzt „Completed“ und zeigt auch Spiele mit abgeschlossenen Sets. Spiele per Family Sharing tauchen in der Spieleliste auf, und Store- sowie Bibliotheksseiten zeigen, ob ein Spiel Sets nutzt.

    Was heißt das für Completionists?

    Aus unserer Sicht ist das ein längst überfälliger Schritt. Gerade bei Live-Service-Spielen mit Seasons war der 100-Prozent-Status bisher ein bewegliches Ziel. Wie gut es funktioniert, hängt allerdings davon ab, wie sauber die Studios ihre Sets anlegen. Mehr zu den jüngsten Neuerungen der Plattform findest du in unserem Bericht zum letzten Steam-Update.

    Quelle: Eurogamer

    Jagst du Erfolge auf Steam? Sag uns in den Kommentaren, ob dich die neuen Sets überzeugen!

  • Steam-Update bringt Big-Art-Modus, Bildschirmschoner und Pyrowave-Codec

    Steam-Update bringt Big-Art-Modus, Bildschirmschoner und Pyrowave-Codec

    Valve hat den Steam-Client aktualisiert – und diesmal ist es mehr als stilles Bugfixing. Das Update bringt einen neuen Ansichtsmodus für die Bibliothek, Bildschirmschoner und einen experimentellen Streaming-Codec. Wir fassen die wichtigsten Änderungen zusammen.

    Was ist der neue Big-Art-Modus bei Steam?

    Der Big-Art-Modus ist eine optionale Ansicht im Big-Picture-Modus, etwa auf dem Steam Deck oder einer Steam Machine. Ihr aktiviert ihn in den Einstellungen unter „Startseite“ (deutsche Bezeichnung: „Große Grafik“). Danach rückt das Hintergrund-Artwork des markierten Spiels in den Fokus, die Leiste mit den zuletzt gespielten Titeln wandert an den unteren Bildschirmrand. Auf großen Fernsehern wirkt das deutlich wuchtiger.

    Welche weiteren Neuerungen bringt das Update?

    • Bildschirmschoner: Bei Inaktivität zeigt Steam eine Diashow eurer Screenshots oder Artworks zuletzt gespielter Spiele. Alternativ gibt es ein hüpfendes Logo im DVD-Player-Stil, und eigene Bildschirmschoner lassen sich im Ordner „config\uioverrides\screensavers“ ablegen.
    • Pyrowave-Codec: Valve testet den Videocodec mit Remote Play. Er komprimiert jedes Bild einzeln und soll die Latenz beim Streamen stark senken.
    • Steuerung: Eine visuelle Zeitleiste für Tastenkombinationen und bessere Controller-Kompatibilität.
    • Linux und Proton: Nicht-Steam-Windows-Anwendungen starten automatisch über die Kompatibilitätsschicht.
    • Komfort: Eine Warnung vor dem Herunterfahren bei laufendem Spiel und die WLAN-Signalstärke in der Kopfzeile des Big-Picture-Modus.

    Für wen lohnt sich Pyrowave beim Streaming?

    Hier der Haken: Der Codec braucht laut GameStar die fünf- bis zehnfache Bandbreite im Vergleich zu H.264 oder HEVC. Realistisch ist das nur im lokalen Netz – mit Kabel oder sehr starkem WLAN. Wer seinen Gaming-PC ins Wohnzimmer streamt, kann das testen; wer über schwaches WLAN spielt, bleibt besser beim bisherigen Codec. Da Pyrowave als Test läuft, würden wir es nicht als Standard einstellen, sondern nur ausprobieren.

    Das Update lädt sich beim nächsten Start des Clients automatisch herunter. Wer sich für Valves Plattform-Konkurrenz interessiert, findet in unserem Bericht zur Vibe-Coding-Preview des Epic Games Launchers den Vergleich.

    Steam-Big-Picture-Oberfläche mit der Leiste der zuletzt gespielten Spiele und Neuigkeiten darunter
    Bildquelle: GameStar (https://www.gamestar.de/artikel/steam-update-big-art-mode,3461357.html)
    Neuer Big-Art-Modus in Steam: Das Artwork des ausgewählten Spiels füllt den Hintergrund, die Spieleleiste rutscht nach unten
    Bildquelle: GameStar (https://www.gamestar.de/artikel/steam-update-big-art-mode,3461357.html)

    Quelle: GameStar

    Nutzt ihr Steam eher am Schreibtisch oder auf dem Sofa? Sagt uns in den Kommentaren, ob euch der Big-Art-Modus gefällt!

  • Deadlock: Riesen-Update katapultiert Valves Hero-Shooter an die Spitze der Steam-Charts

    Deadlock: Riesen-Update katapultiert Valves Hero-Shooter an die Spitze der Steam-Charts

    Valve hat seinem noch in Entwicklung befindlichen MOBA-Hero-Shooter Deadlock ein großes Update spendiert – und die Spieler stürmen den Titel. Laut IGN liegt das Spiel damit auf Platz 1 der meistgespielten Titel auf Steam und hat den bisherigen Rekord bei den gleichzeitigen Spielern übertroffen.

    Was steckt im großen Deadlock-Update?

    Das Update greift an vielen Stellen zugleich ein. Die wichtigsten Punkte nach den bisher vorliegenden Berichten:

    • Die Karte wurde deutlich überarbeitet.
    • Sechs neue Helden kommen ins Spiel.
    • Neue Mobs und neue Ziele sorgen für frischen Ablauf in den Matches.
    • HUD und Lebensbalken wurden überarbeitet.
    • Auch der Shop hat ein Update bekommen.

    Weitere Details zu Balance-Änderungen und Fixes hat Valve laut Bericht in den offiziellen Patch Notes untergebracht. Dass die Neuerungen so umfangreich sind, dürfte einer der Gründe für den Ansturm sein.

    Wie groß ist der Rekord im Vergleich zu früher?

    Deadlock hatte schon zuvor enormes Interesse ausgelöst, zuletzt bei früheren Content-Updates. Laut IGN übertrifft der neue Spitzenwert den bisherigen Rekord bei den gleichzeitigen Spielern nun aber deutlich – ein Zeichen, wie stark die Community auf große Content-Schübe reagiert. Die exakte neue Zahl findet ihr in der Originalmeldung von IGN.

    Was bedeutet das für Deadlock-Spieler und Neueinsteiger?

    Für Einsteiger ist der Zeitpunkt günstig: Mit neuen Helden und überarbeiteter Karte ist das Meta frisch, viele Spieler probieren gleichzeitig Neues aus, und Matchmaking dürfte dank der hohen Spielerzahl zügig laufen. Zugleich gilt: Deadlock bleibt ein Spiel in Entwicklung, Balance und Inhalte können sich jederzeit ändern. Aus unserer Sicht zeigt der Rekord vor allem, dass Valve mit regelmäßigen, großen Updates die Aufmerksamkeit hält – genau das, was ein Spiel im Entwicklungsstatus braucht, um seine Community zusammenzuhalten.

    Quelle: IGN

    Habt ihr das neue Deadlock-Update schon getestet? Verratet uns in den Kommentaren, welcher der neuen Helden euer Favorit ist!

  • Left 4 Dead 2: Der legendäre Trailer-Leak vor 17 Jahren war in Wahrheit ein Trick von Valve

    Left 4 Dead 2: Der legendäre Trailer-Leak vor 17 Jahren war in Wahrheit ein Trick von Valve

    Hinweis: Diese Enthüllung wurde erst jetzt, 17 Jahre später, in einem Interview bestätigt – es handelt sich um ein historisches, abgeschlossenes Ereignis und kein aktuelles Gerücht oder einen neuen Leak.

    Manchmal ist der größte Leak der Gaming-Geschichte gar kein Leak. Ex-Valve-Autor Chet Faliszek hat jetzt in einem neuen YouTube-Video enthüllt, dass der legendäre Left 4 Dead 2-Trailer, der 2009 wenige Wochen vor Release “geleakt” wurde, in Wahrheit ganz bewusst von Valve selbst ins Netz gestellt wurde. 17 Jahre lang hielt sich die Legende vom mysteriösen Datenabfluss – jetzt ist klar: Es war von Anfang an ein Plan.

    Was ist damals beim Leak wirklich passiert?

    Im Oktober 2009, nur einen Monat vor dem Release von Left 4 Dead 2, tauchte plötzlich ein rund dreiminütiger Cinematic-Trailer im Netz auf – ohne offizielle Ankündigung, ohne Absender. Die Community war Feuer und Flamme, der Clip verbreitete sich rasant und heizte den Hype vor dem Launch massiv an. Erst jetzt, in seinem Video “Cutting Left 4 Dead Lines”, packt Faliszek aus: “Wir haben unseren Trailer vorab geleakt, weil sie uns nicht erlaubt haben, ihn offiziell zu veröffentlichen.” Das Video mit dem Geständnis lässt sich hier ansehen:

    Warum wollte Valve die ESRB umgehen?

    Der Grund für die Trickserei: Valve lag damals im Dauerclinch mit der ESRB sowie mit Prüfstellen in Deutschland und Australien, weil der Trailer zu viel Gewalt und Kraftausdrücke zeigte. Eine offizielle, ESRB-konforme Freigabe hätte den Clip komplett entschärft – und damit seine ganze Wirkung verloren. Also entschied sich das Team laut Faliszek für den Umweg über den “inoffiziellen” Umlauf im Netz, um die ungeschnittene Version trotzdem unters Volk zu bringen, ohne offiziell dafür geradestehen zu müssen.

    Wie erfolgreich wurde Left 4 Dead 2 trotz Boykott-Aufruf?

    Fast noch bemerkenswerter als der Trick selbst ist, wie die Geschichte danach weiterging. Als Valve Left 4 Dead 2 ankündigte, liefen Fans des ersten Teils Sturm: Zehntausende schlossen sich einer Boykott-Gruppe an, weil sie einen vollpreisigen Nachfolger statt eines Community-Updates für Teil eins ablehnten. Der Aufruf verpuffte spätestens mit Release – Left 4 Dead 2 wurde trotz des Shitstorms zu einem der größten Steam-Dauerbrenner überhaupt, mit einem Allzeit-Hoch von über 160.000 gleichzeitigen Spielern und einer aktiven Community bis heute, satte 17 Jahre später. Der Fall zeigt exemplarisch, wie geschickt Valve schon damals mit inoffiziellen Kanälen, Community-Wut und kontrollierten “Zufällen” jonglierte, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, ganz ohne dafür offiziell verantwortlich zu sein.

    Quelle: GamePro

    Wart ihr 2009 auch unter denen, die den “geleakten” Trailer verbreitet haben, oder gehörtet ihr sogar zu den Boykott-Verweigerern? Erzählt uns in den Kommentaren, wie ihr den Hype um Left 4 Dead 2 damals erlebt habt!

  • Altersverifikation in Australien: Microsoft bietet mehr Wege als Valve

    Altersverifikation in Australien: Microsoft bietet mehr Wege als Valve

    Seit dem 9. März 2026 gelten in Australien die sogenannten Age-Restricted Material Codes der Medienaufsicht eSafety Commissioner. Wer dort R18+-Spiele kaufen oder spielen will, muss seither sein Alter nachweisen. Wie genau Plattformen das umsetzen, bleibt ihnen überlassen – und genau hier klaffen die Ansätze von Microsoft und Valve inzwischen deutlich auseinander. PC Gamer nimmt das in einem Meinungsstück zum Anlass, Valves Steam-Lösung erneut scharf zu kritisieren.

    Was schreibt Australiens neue Altersverifikationspflicht konkret vor?

    Die Codes verlangen von Anbietern „angemessene” Altersnachweise, sobald Nutzer auf Inhalte zugreifen wollen, die von der Australian Classification Board mit R18+ eingestuft wurden. Für alle anderen Spiele ändert sich nichts. Der Gesetzgeber schreibt dabei bewusst keine einzelne Technologie vor: Firmen dürfen zwischen Verifikation, Altersschätzung oder Alters-Inferenz wählen, solange die Methode dem Risiko angemessen ist und australisches Datenschutzrecht einhält. Wer sich nicht daran hält, riskiert Strafen von bis zu 49,5 Millionen australischen Dollar. Mehr Details zu den Codes liefert die zuständige Behörde auf ihrer offiziellen Seite zu den Age-Restricted Material Codes.

    Microsoft hat seine Umsetzung Ende August 2026 für Xbox Store und Microsoft Store auf PC ausgerollt. Bereits gekaufte Spiele sind davon nicht betroffen, offene Vorbestellungen für R18+-Titel verfallen ohne Verifikation allerdings ersatzlos. Laut offiziellem Microsoft-Support können Nutzer dabei zwischen mehreren Wegen wählen: einer automatischen Einschätzung anhand der bisherigen Kontohistorie, einer Altersschätzung per Selfie, einer Kreditkarte, einem regional verfügbaren digitalen Ausweisdienst oder dem Hochladen eines Dokuments wie Führerschein oder Reisepass. Die eigentliche Prüfung übernehmen die externen Dienstleister Yoti und VerifyMy, die laut Microsofts eigener Ankündigung nur eine Bestätigung zurückmelden und die eingereichten Dokumente selbst nicht an Microsoft weiterleiten.

    Wie unterscheidet sich Microsofts Ansatz von Valves Steam-Lösung?

    Valve hat sein Altersverifikationssystem für Steam in Australien nur wenige Wochen zuvor eingeführt – und dabei radikal auf eine einzige Methode reduziert: eine gültige australische Kreditkarte, die dauerhaft mit dem Konto verknüpft bleiben muss. Debitkarten, Ausweis-Uploads oder Selfie-Schätzungen akzeptiert Valve nicht. Nach übereinstimmenden Berichten unter anderem von Tom’s Hardware und PC Gamer besitzen aber nur rund 43 Prozent der Australier überhaupt eine Kreditkarte. Ein erheblicher Teil der eigentlich volljährigen Nutzer könnte damit faktisch ausgesperrt bleiben. In Teilen der Community, etwa auf Reddit, wurde Valves Vorgehen deshalb bereits als „malicious compliance” bezeichnet – als bewusst unbequeme Pflichterfüllung statt echter Lösung.

    Genau diesen Kontrast greift PC Gamer auf: Weil Microsoft zeigt, dass eine datensparsame, aber trotzdem mehrgleisige Verifikation technisch machbar ist, wertet das Magazin Valves Ein-Optionen-Lösung als weiteren Beleg dafür, dass es dem Unternehmen nicht in erster Linie um Datenschutz gehe, sondern eher um minimalen Umsetzungsaufwand auf Kosten der Nutzerfreundlichkeit. Aus unserer Sicht ist diese Zuspitzung nachvollziehbar, sie bleibt aber eine redaktionelle Bewertung von PC Gamer und keine offizielle Feststellung der Regulierungsbehörde.

    Was bedeutet das für Spielerinnen und Spieler in Australien?

    Für Xbox- und PC-Nutzer mit Microsoft-Konto heißt das in der Praxis: Wer bereits ein länger aktives, glaubwürdig erwachsenes Konto besitzt, wird häufig automatisch als verifiziert eingestuft und muss gar nichts weiter unternehmen. Alle anderen wählen zwischen mehreren, unterschiedlich aufwendigen Optionen. Steam-Nutzer ohne Kreditkarte verlieren dagegen vorerst den Zugriff auf R18+-Inhalte, selbst wenn sie unzweifelhaft volljährig sind – es sei denn, sie beschaffen sich eigens eine Kreditkarte oder Valve ergänzt sein Verfahren um weitere Optionen.

    Quelle: PC Gamer

    Wie seht ihr die Kreditkarten-Pflicht bei Steam – nachvollziehbarer Datenschutz oder unnötige Hürde? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • CS2 „Rush Hour“-Update: Neuer 3v3-Rush-Modus, leise Reloads und heimliche Hühner-Pets

    CS2 „Rush Hour“-Update: Neuer 3v3-Rush-Modus, leise Reloads und heimliche Hühner-Pets

    Valve hat CS2 mit dem Update „Rush Hour” ordentlich durchgeschüttelt: Ein komplett neuer 3v3-Modus, leises Nachladen, eine runderneuerte Kartenwahl im Premier-Modus und neue C4-Sticker sorgen für einen der umfangreichsten Patches des Jahres 2026. Und dann war da noch dieses eine Detail, über das seit dem Release eigentlich alle reden: Hühner-Pets, die Valve ganz ohne Ankündigung ins Spiel geschmuggelt hat.

    Der Patch ging am 22. September 2026 live und bringt laut den Patch Notes auf SteamDB deutlich mehr mit als nur Bugfixes. Wer die wichtigsten Neuerungen im Überblick haben will, findet sie hier:

    • Neuer Rush-Modus: schnelles 3v3 mit eigener Matchmaking-Warteschlange
    • Leises Nachladen: längere Reload-Animation gegen komplette Stille beim Nachladen
    • Entzoomen von Scharfschützengewehren macht jetzt kein Geräusch mehr
    • Premier-Kartenwahl komplett überarbeitet: Pick-Phase statt klassischer Ban-Phase
    • Neue Sticker-Serie fürs C4 zum Individualisieren der Bombe
    • Überarbeitete Blut- und Treffereffekte für bessere Sichtbarkeit von Treffern
    • Clan-Tags sind zurück, das Fadenkreuz-System wurde technisch neu aufgebaut
    • Heimlich mit eingebaut: Hühner-Pets, die aus Eiern schlüpfen und aufgezogen werden können

    Was ändert sich im neuen Rush-Modus?

    Rush ist als eigener Warteschlangen-Modus für Drei-gegen-drei-Teams gedacht und läuft spürbar hektischer als klassisches CS2. Statt einer einzigen Karte ziehen die Teams durch mehrere zufällig gewählte Kampfarenen aus einem Pool von rund 15 Maps, sieben davon werden pro Match tatsächlich gespielt, eine davon neutral als Startpunkt. Eine Arena gewinnt, wer die Gegner ausschaltet oder bei Rundenende einen zentralen Turm kontrolliert. Wer genug Arenen für sich entscheidet, erobert am Ende die gegnerische Basis und holt sich den Matchsieg. Für Spieler bedeutet das vor allem: kürzere, dichtere Runden mit deutlich weniger Leerlauf als in der klassischen 5v5-Wettkampfvariante. Offizielle Infos und weitere Neuigkeiten rund um das Spiel gibt es wie gewohnt direkt bei Counter-Strike.net.

    Offizielles Key-Art-Bild von Counter-Strike 2 mit zwei Einsatzkräften
    Counter-Strike 2 bekommt mit dem Update „Rush Hour” einen neuen 3v3-Modus und ein überarbeitetes Premier-System.

    Wie funktioniert die überarbeitete Premier-Kartenwahl?

    Bisher liefen Kartenwahlen im Premier-Modus über eine Ban-Phase, bei der beide Teams Maps nacheinander aus dem Pool strichen. Mit „Rush Hour” dreht Valve das Prinzip um: Team 1 pickt zuerst eine Karte, Team 2 wählt zwei weitere, danach sucht sich Team 1 eine vierte Karte aus. Aus diesen vier Picks entscheidet dann der Zufall, welche Karte tatsächlich gespielt wird. Das verändert die Strategie vor dem Match spürbar, weil Teams jetzt aktiv Karten in den Pool holen statt sie nur auszuschließen – wer aktuell im Steam Store zu Counter-Strike 2 vorbeischaut, sieht entsprechend schon Diskussionen über neue Veto- und Pickstrategien.

    Warum reden alle nur über die Hühner-Pets?

    Eigentlich müsste an diesem Wochenende der neue Rush-Modus das große Gesprächsthema sein. Stattdessen dominieren gefiederte Mitbewohner die Timelines: Wie PC Gamer berichtet, hat Valve zusätzlich zum offiziellen Patch – und ganz ohne Erwähnung in den Notes – ein Pet-System eingebaut. Wer Glück hat, findet in seinem wöchentlichen Drop ein Ei, das dafür beide verfügbaren Drop-Slots der Woche blockiert. Nach etwa einer Woche schlüpft daraus ein Küken, das sich mit Hühnerfutter aufziehen lässt und am Ende als Huhn in unterschiedlichen Seltenheitsstufen im Inventar herumläuft. Gerüchte über das Feature kursierten schon länger in Leaks, dass Valve es aber einfach so, ganz ohne Ankündigung, live schaltet, hat viele überrascht.

    Nahaufnahme eines gelben Küken-Pets aus Counter-Strike 2
    Die heimlich eingebauten Hühner-Pets sorgen aktuell für mehr Gesprächsstoff als der eigentliche Patch.

    https://x.com/CounterStrike/status/2102543110249336995

    Einordnen lässt sich das Update gleich auf zwei Ebenen. Zum einen ist „Rush Hour” nach allem, was seit dem Release berichtet wird, eines der umfangreichsten CS2-Updates des laufenden Jahres – die meisten Patches seit dem Umstieg auf Source 2 waren eher inkrementelle Balance- und Bugfix-Runden, während hier gleich ein komplett neuer Modus, ein überarbeitetes Wettkampfsystem und mehrere Audio-Änderungen gleichzeitig kommen. Zum anderen zeigt die Reaktion der Community ein bekanntes Muster: Statt über Rush oder die Premier-Änderungen zu diskutieren, drehen sich große Teile von Reddit und Social Media aktuell vor allem um die Hühner – ein Kuriosum, das dem eigentlichen Kernupdate zumindest kurzfristig einiges an Aufmerksamkeit streitig macht. Für den Wettkampfbereich dürfte vor allem die neue Kartenwahl interessant werden: Turniere wie zuletzt das BLAST Open Fall 2026 in Porto zeigen, wie wichtig Veto- und Pickstrategien im Profibereich sind – mit dem neuen Pick-System dürfte sich auch dort einiges an der Turniervorbereitung ändern. Ob Rush selbst irgendwann auch abseits des Casual-Modus relevant wird, etwa für Teams wie zuletzt bei G2s starkem Auftritt im FISSURE Playground, bleibt vorerst offen.

    Quelle: SteamDB Patch Notes, Counter-Strike.net (Valve), PC Gamer

    Was haltet ihr von „Rush Hour” – freut ihr euch mehr auf den neuen 3v3-Modus oder seid ihr auch schon auf der Jagd nach eurem eigenen Hühner-Pet? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Steam Frame: Über 35.000 Anmeldungen, aber nur jeder Zweite bekommt ein Gerät

    Steam Frame: Über 35.000 Anmeldungen, aber nur jeder Zweite bekommt ein Gerät

    Valve hat die erste „One-Time-Randomisation“ für sein neues VR-Headset Steam Frame durchgeführt. Laut PC Gamer haben sich über 35.000 Interessenten für die erste Verkaufscharge angemeldet – reserviert bekommen hat davon aber weniger als die Hälfte tatsächlich ein Gerät. Wer teilgenommen hat, sollte jetzt gezielt sein E-Mail-Postfach prüfen, ob eine Zusage vorliegt.

    Wie funktioniert die Verlosung für den Steam Frame?

    Statt die ersten Geräte nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ zu vergeben, hat sich Valve für ein Zufallsverfahren entschieden: Alle Angemeldeten wurden in einen Lostopf geworfen, aus dem nur ein Teil ein Kaufrecht für die erste Charge erhalten hat. Wer eine Zusage bekommen hat, wurde bereits per E-Mail benachrichtigt.

    Warum ist die Nachfrage nach dem Steam Frame so groß?

    Ganz neu ist dieses Muster für Valve nicht: Schon beim Start des Steam Decks und zuvor beim Valve Index kam es zu monatelangen Lieferengpässen, weil die Nachfrage die anfänglich verfügbaren Stückzahlen deutlich überstieg. Offenbar hat Valve aus diesen Erfahrungen gelernt und versucht diesmal von Anfang an, über ein kontrolliertes Zufallsverfahren Frust bei Vielbestellern und Wiederverkäufern zu vermeiden, statt schlicht auf Vorbestellungs-Reihenfolge zu setzen. Für die Community bedeutet das zwar weniger Planungssicherheit im Vorfeld, dafür aber theoretisch faireren Zugang unabhängig davon, wie schnell jemand auf einen Bestellbutton geklickt hat.

    Wer bei dieser Runde leer ausgegangen ist, muss aber nicht zwangsläufig leer ausgehen: Erfahrungsgemäß dürfte Valve die Produktion hochfahren und in den kommenden Monaten weitere Chargen zum Kauf anbieten, sobald sich die Lieferketten stabilisiert haben.

    Quelle: PC Gamer

    Habt ihr bei der Steam-Frame-Verlosung ein Gerät ergattert? Erzählt es uns in den Kommentaren!

  • Steam Deck 2: Valve sieht sich trotz Speicherchip-Krise nicht ausgebremst

    Steam Deck 2: Valve sieht sich trotz Speicherchip-Krise nicht ausgebremst

    Die aktuelle globale Krise bei Arbeitsspeicher-Bauteilen sorgt in der gesamten Tech-Branche für Lieferengpässe und steigende Preise. Für alle, die auf ein Steam-Deck-Nachfolgemodell hoffen, gibt es nun aber Entwarnung: Laut Valve-Entwickler Pierre-Loup Griffais beeinflusst die Speicherknappheit die Pläne für das Steam Deck 2 bislang nicht.

    Wie stark trifft die Speicherchip-Krise die Gaming-Branche gerade?

    Seit Monaten kämpfen Hersteller von PCs, Konsolen und Handhelds mit stark gestiegenen Preisen für RAM- und Speicherbausteine, ausgelöst durch weltweite Lieferengpässe. Mehrere Hardware-Hersteller mussten deshalb bereits Preise anpassen oder Produktionspläne verschieben. Genau vor diesem Hintergrund ist Valves Aussage bemerkenswert: Während andere Firmen öffentlich über Anpassungen sprechen, hält das Unternehmen an seinem ursprünglichen Fahrplan fest.

    Worauf legt Valve beim Nachfolger des Steam Deck den Fokus?

    Griffais betont, dass es dem Team nicht um möglichst viele neue Funktionen gehe, sondern um eine klar definierte, spürbare Verbesserung der Leistung gegenüber dem aktuellen Steam Deck. Valve verfolgt damit einen bewusst zurückhaltenden Ansatz: lieber eine handfeste Verbesserung liefern, die im Alltag wirklich zu spüren ist, als mit einer langen Feature-Liste zu werben, die am Ende an der Bauteil-Realität scheitert.

    Einordnung: Der zeitliche Zusammenhang ist kein Zufall. Erst vor Kurzem hatten wir über Preis, Reservierung und erste Testberichte zum neuen Steam-Frame-VR-Headset berichtet, das ebenfalls von den gestiegenen Bauteilpreisen betroffen ist und dadurch teurer und später kommt als ursprünglich erwartet. Dass Valve nun ausgerechnet beim Steam Deck 2 gegensteuert und Stabilität verspricht, dürfte kein Zufall sein – schließlich ist das Handheld für Valve das mit Abstand relevantere Massenprodukt und damit besonders preissensibel für die Zielgruppe.

    Illustration zu Valves Aussagen über die RAM-Knappheit und das Steam Deck 2
    Bildquelle: aroged.com

    Quelle: Aroged, PC Gamer

    Was wünscht ihr euch am meisten vom Steam Deck 2? Diskutiert mit in den Kommentaren!

  • Valve Steam Frame: Preis, Reservierung und erste Testberichte im Überblick

    Valve Steam Frame: Preis, Reservierung und erste Testberichte im Überblick

    Nach Monaten voller Leaks und Gerüchte ist es offiziell: Valve hat Preis und Verfügbarkeit des eigenständigen VR-Headsets Steam Frame bekanntgegeben. Und ja, günstig ist anders.

    Was kostet der Steam Frame und was ist enthalten?

    Die 256-GB-Version startet bei 1.059 US-Dollar (umgerechnet rund 1.049 Euro, 889 britische Pfund), die 1-TB-Version kostet 1.299 US-Dollar. Im Preis enthalten sind die Controller, ein Wireless-Adapter für PC-Streaming – und, das dürfte viele freuen, eine Kopie von Half-Life: Alyx gleich dazu. Unter der Haube stecken ein Snapdragon 8 Gen 3, 16 GB RAM, SteamOS 3 sowie zwei LCD-Displays mit jeweils 2.160 x 2.160 Pixeln und einer Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz.

    Wie kommt man noch dieses Jahr an ein Gerät?

    Wer 2026 noch eines der Headsets abbekommen will, muss sich an eine Reservierungs-Lotterie halten: Die Anmeldung läuft bereits, wer bis zum 17. September, 10 Uhr Pazifik-Zeit, eintritt, hat die besten Chancen. Bestätigungsmails für erfolgreiche Reservierungen sollen ab dem 18. September verschickt werden. Wer die Deadline verpasst, muss vermutlich mit Wartezeiten bis weit ins Jahr 2027 rechnen – bei stark gefragter VR-Hardware ist das inzwischen fast schon Standard.

    Wie gut ist der Steam Frame laut ersten Tests wirklich?

    Die ersten unabhängigen Testberichte fallen überwiegend positiv aus: Gelobt werden vor allem der Tragekomfort und die Qualität des PC-Streamings, die laut mehreren Redaktionen deutlich über dem liegt, was man von bisherigen eigenständigen VR-Headsets kennt. Kritisiert wird dagegen unisono der hohe Preis – und genau hier wird es interessant.

    Valve selbst begründet die Kosten offen mit der aktuellen “RAM-Krise”: Speicherchips sind wegen der weltweit hohen Nachfrage durch KI-Rechenzentren knapp und teuer geworden, was inzwischen nicht nur VR-Headsets, sondern auch Grafikkarten und komplette PCs verteuert. Für Käufer bedeutet das: Wer auf sinkende Preise durch spätere Hardware-Revisionen hofft, könnte enttäuscht werden, solange sich an der Speicherchip-Lage nichts ändert. Aus unserer Sicht macht das Alyx-Bundle den Einstiegspreis zumindest etwas verdaulicher, an der grundsätzlichen Kritik am Preis ändert es aber nichts.

    Schon vor der offiziellen Ankündigung hatten wir über ein Gerücht zum Half-Life-Alyx-Bundle berichtet – jetzt ist bestätigt, dass daran tatsächlich etwas dran war.

    Quelle: PC Gamer, Eurogamer

    Werdet ihr euch für die Reservierungs-Lotterie anmelden, oder ist euch der Steam Frame zu teuer? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

  • Left 4 Dead 2: Valve hat seinen eigenen Trailer 2009 absichtlich geleakt

    Left 4 Dead 2: Valve hat seinen eigenen Trailer 2009 absichtlich geleakt

    Manche Gaming-Legenden halten sich jahrzehntelang, bis am Ende doch noch jemand auspackt. Der ehemalige Valve-Autor Chet Faliszek hat in einem eigenen YouTube-Video enthüllt, dass der berühmte Cinematic-Trailer zu Left 4 Dead 2 aus dem Jahr 2009 gar nicht wirklich geleakt wurde, sondern ganz bewusst von Valve selbst durchgestochen worden sein soll.

    Warum sollte Valve seinen eigenen Trailer absichtlich leaken?

    Der Grund liegt laut Faliszek bei der ESRB, der US-Alterskennzeichnungsstelle für Videospiele. Der fertige Cinematic-Trailer sei demnach so brutal und explizit ausgefallen, dass eine offizielle Veröffentlichung durch die Rating-Regeln blockiert worden wäre. Anstatt das fertige Material also einfach verschwinden zu lassen, habe man es intern durchsickern lassen, mit dem Kalkül, dass Valve für einen echten Leak nicht belangt werden könne.

    Was verrät diese Geschichte über die Marketing-Praktiken der Branche?

    Aus heutiger Sicht wirkt der Trick geradezu vorausschauend: Fake-Leaks als Marketing-Werkzeug sind mittlerweile ein bekanntes Phänomen in der Spielebranche, 2009 war ein derart kalkulierter Umgang mit Rating-Vorschriften aber alles andere als Standard. Die Anekdote zeigt außerdem, wie sehr Publisher schon damals bereit waren, Kontrollmechanismen wie die ESRB kreativ zu umgehen, wenn ein Marketing-Coup lockte, ohne dabei offiziell gegen Regeln zu verstoßen. Ob Valve damit tatsächlich durchkam oder die ESRB im Nachhinein doch reagierte, verrät Faliszek in seinem Video nicht im Detail.

    Wie hing der Trailer-Leak mit dem Ärger um die Ankündigung von Left 4 Dead 2 zusammen?

    Der cleveren PR-Aktion ging damals eine handfeste Kontroverse voraus: Als Valve Left 4 Dead 2 nur rund ein Jahr nach dem Original ankündigte, formierte sich in der Community eine regelrechte Boykott-Bewegung, viele Fans warfen Valve vor, den ersten Teil und dessen geplante DLC-Unterstützung zu früh fallen zu lassen. Der explizite, brutale Cinematic-Trailer dürfte in diesem Klima also auch als Signal gedacht gewesen sein, dass der zweite Teil spielerisch und atmosphärisch tatsächlich draufsatteln würde. Im Rückblick hat sich die Aufregung ohnehin gelegt: Left 4 Dead 2 gilt heute als der deutlich beliebtere und aktivere Teil der Reihe, auch weil Valve die Community mit kostenlosen Zusatzinhalten wie neuen Kampagnen letztlich doch versöhnte.

    Quelle: PC Gamer

    Kanntet ihr diese Geschichte rund um den Left-4-Dead-2-Trailer schon? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!