Tag: Verkaufszahlen

  • Resident Evil Requiem knackt die 500-Millionen-Dollar-Marke

    Resident Evil Requiem knackt die 500-Millionen-Dollar-Marke

    Resident Evil Requiem ist einer der größten Erfolge in der Geschichte der Reihe. Eine unabhängige Verkaufsanalyse von Alinea Analytics zeigt: Das Spiel hat mittlerweile die 500-Millionen-Dollar-Umsatzmarke geknackt. Rund 8,5 Millionen Einheiten wurden bislang verkauft – schneller als jeder andere Teil der Reihe zuvor.

    Beim Plattform-Split zeigt sich ein klares Bild: Auf der offiziellen Resident-Evil-Requiem-Seite von Capcom feiert man vor allem die starke PS5-Performance. Sony-Konsolen kommen auf einen Anteil von 48,1 Prozent an allen Spielerinnen und Spielern. Der Steam-Store folgt knapp dahinter mit 43,4 Prozent. Die Xbox-Version bleibt mit nur 8,6 Prozent dagegen deutlich abgeschlagen.

    Offizieller Pressescreenshot aus Resident Evil Requiem, das die 500-Millionen-Dollar-Umsatzmarke geknackt hat
    Bildquelle: Capcom, offizielles Pressematerial

    Warum hat die Preissenkung auf der PS5 die Verkäufe verdoppelt?

    Ein gezielter Preis-Deal auf der PlayStation 5 hat laut der Analyse für einen deutlichen Schub gesorgt: Nach der Reduzierung verdoppelten sich die täglichen Verkaufszahlen auf der Plattform nahezu. Für Capcom ist das ein starkes Signal, dass sich Rabattaktionen auch bei einem großen Blockbuster wie Requiem noch Monate nach dem Release auszahlen – vor allem, wenn der Preis spürbar sinkt statt nur ein paar Euro Nachlass zu bieten.

    Weiterer offizieller Pressescreenshot aus Resident Evil Requiem
    Bildquelle: Capcom, offizielles Pressematerial

    Wie stark hat der Kinostart die Spielerzahlen beeinflusst?

    Auch der Kinostart des neuen Resident-Evil-Films hat sich messbar ausgewirkt: Die täglichen aktiven Spielerzahlen (DAU) von Requiem stiegen laut Alinea Analytics um 20 Prozent. Ein gutes Beispiel dafür, wie eng Film und Spiel im Resident-Evil-Franchise mittlerweile miteinander verzahnt sind – ein Kinoerfolg lockt offenbar auch alte und neue Fans zurück an den Controller.

    Unsere Einschätzung: Die Zahlen rücken Requiem an die Spitze der Reihe. Bislang hielt das Remake von Resident Evil 4 mit über 600 Millionen Dollar Gesamtumsatz die Bestmarke – allerdings über einen deutlich längeren Zeitraum hinweg. Requiem erreicht die halbe Milliarde spürbar schneller. Für uns zeigt das: Capcoms Mix aus Dual-Protagonisten-Setup mit Leon S. Kennedy und Grace Ashcroft, Cross-Media-Marketing rund um den Kinofilm und punktgenauen Preisaktionen geht bislang voll auf. Wer noch zögert: Auf PS5 und Steam lohnt sich aktuell ein Blick in den Shop, bevor die nächste Rabattwelle wieder vorbei ist.

    Quelle: IGN

    Wie siehst du Requiems Erfolgslauf? Hat dich der Kinofilm zurück ins Spiel geholt oder bist du längst durch? Schreib’s uns in die Kommentare!

  • Marvel’s Wolverine – Trotz durchwachsener Reviews fast 1,9 Millionen Verkäufe

    Marvel’s Wolverine – Trotz durchwachsener Reviews fast 1,9 Millionen Verkäufe

    Marvel’s Wolverine ist seit dem 15. September 2026 exklusiv für die PlayStation 5 erhältlich – und offenbar ein Verkaufsschlager, obwohl das Spiel von Insomniac Games in der vergangenen Woche reichlich Spott in sozialen Netzwerken abbekommen hat. Laut einer Schätzung des Marktanalysten Rhys Elliott von Alinea Analytics hat sich der Titel innerhalb der ersten drei Tage rund 1,9 Millionen Mal verkauft und dabei etwa 130 Millionen US-Dollar Umsatz erzielt. Offizielle Zahlen von Sony oder Insomniac Games gibt es bislang nicht – die Werte stammen ausschließlich aus einer unabhängigen Markteinschätzung.

    Wie viele Exemplare hat Marvel’s Wolverine verkauft?

    Elliott zufolge setzen sich die rund 1,9 Millionen verkauften Einheiten aus etwa einer Million digitalen Vorbestellungen sowie weiteren Verkäufen zum Launch zusammen. Rund 22,9 Prozent der Verkäufe entfielen demnach auf physische Kopien – ein für ein reines PS5-Exklusivspiel bemerkenswert hoher Anteil. Damit hätte Marvel’s Wolverine laut der Schätzung bereits jetzt mehr Umsatz generiert als Death Stranding 2 während seiner gesamten bisherigen Laufzeit auf der PS5 und würde sich als meistverkauftes neues Erstanbieter-Spiel des Jahres 2026 für die Konsole positionieren. Zum Vergleich: Insomniacs vorheriger Marvel-Titel soll laut Elliott in den ersten drei Tagen rund 250 Millionen US-Dollar umgesetzt haben, also fast doppelt so viel wie Wolverine.

    Warum verkauft sich das Spiel trotz gemischter Kritik so gut?

    Die Kritikerwertungen fallen für ein Insomniac-Spiel ungewöhnlich durchwachsen aus, unter anderem wegen repetitiver Kampfmechaniken, linearer Levelstruktur und stark vereinfachender Hilfsfunktionen, die in der Community teils spöttisch als “Fährten-Gas” bezeichnet werden. Gleichzeitig bewerten Spielerinnen und Spieler den Titel im PlayStation Store deutlich positiver als die Fachpresse. Die Marke selbst – Marvel und ein jahrzehntelang etablierter X-Men-Charakter – dürfte zusammen mit dem Namen Insomniac Games viele Vorbestellungen unabhängig von den Testberichten gesichert haben, die naturgemäß erst nach Release erschienen sind.

    Wolverine brüllt kämpferisch mit ausgefahrenen Krallen vor Flammenhintergrund
    Bildquelle: PlayStation Store / Insomniac Games, offizielles Pressematerial zu Marvel’s Wolverine

    Wie ordnen wir die Zahlen ein?

    Wichtig für die Einordnung: Die 1,9 Millionen verkauften Exemplare sind eine Analysten-Schätzung, keine von Sony bestätigte Zahl. Solche Hochrechnungen basieren üblicherweise auf Store-Rankings, Marktdaten und Vergleichswerten und können von den tatsächlichen Verkäufen abweichen. Aus unserer Sicht zeigt der Fall trotzdem exemplarisch, wie stark Marke und Vorbestellungen den Starterfolg eines Spiels absichern können, selbst wenn die Kritikerreaktionen gemischt bleiben. Ob sich der Verkaufsschwung angesichts der andauernden Kritik an Kampfsystem und Leveldesign auch in den kommenden Wochen fortsetzt, bleibt abzuwarten – Insomniac Games hat bereits Anpassungen basierend auf dem Spielerfeedback angekündigt.

    Weitere Hintergründe zum Spiel gibt es auf der offiziellen PlayStation-Seite zu Marvel’s Wolverine. Berichterstattung zu den Verkaufszahlen und der Kontroverse um die Reviews findet sich unter anderem bei IGN und Eurogamer.

    Quellen: Alinea Analytics, IGN, Eurogamer

    Was denkt ihr: Rechtfertigen Marke und Ambition den Erfolg von Marvel’s Wolverine trotz der Kritik am Gameplay, oder ist das ein Fall von Hype vor Substanz? Schreibt es uns in die Kommentare – und bleibt bei Scene Gamers dran, falls Sony doch noch offizielle Zahlen veröffentlicht.

    Was hältst du davon? Schreib es uns in die Kommentare und bleib für weitere Updates bei Scene Gamers am Ball!

  • Onimusha: Way of the Sword verkauft sich 1 Million Mal in nur einem Tag

    Onimusha: Way of the Sword verkauft sich 1 Million Mal in nur einem Tag

    Capcom hat einen weiteren echten Verkaufsschlager: Wie der Publisher offiziell bekannt gegeben hat, hat Onimusha: Way of the Sword innerhalb von nur 24 Stunden nach Release die Marke von 1 Million verkauften Exemplaren weltweit geknackt. Damit ist der neueste Teil der Samurai-Action-Reihe schon jetzt einer der erfolgreichsten Serienstarts überhaupt.

    Wie gut verkauft sich Onimusha im Vergleich zu früheren Teilen?

    Laut Capcoms eigenen Zahlen summieren sich die weltweiten Verkäufe der gesamten Onimusha-Reihe damit auf über 10 Millionen Exemplare seit dem ersten Teil im Jahr 2001. Way of the Sword ist damit auf dem besten Weg, den bisherigen Bestseller der Serie einzuholen oder sogar zu übertreffen – ein bemerkenswertes Comeback für eine Marke, die zwischenzeitlich fast 20 Jahre lang keinen echten Hauptteil mehr bekommen hatte.

    Warum läuft Onimusha gerade jetzt so gut?

    Der Erfolg reiht sich in einen größeren Trend bei Capcom ein: Mit Titeln wie Monster Hunter Wilds oder den Resident-Evil-Remakes hat der Publisher in den vergangenen Jahren bewiesen, dass ein Mix aus generalüberholten Kampfsystemen, moderner Grafik und dem nostalgischen Reiz alter Marken beim Publikum zieht. Way of the Sword profitiert zusätzlich vom aktuellen Boom bei stilisierten Samurai-Action-Spielen, der zuletzt auch Titeln wie Ghost of Yōtei oder Assassin’s Creed Shadows zugutekam. Wer aktuell nach handfester Schwertkampf-Action mit japanischem Setting sucht, hat derzeit ungewöhnlich viel Auswahl – und Onimusha positioniert sich darin klar als eine der handwerklich soliden, aber weniger open-world-lastigen Alternativen.

    Quelle: VGC

    Habt ihr euch Onimusha: Way of the Sword schon geholt? Verratet uns in den Kommentaren, wie euch die Rückkehr der Reihe gefällt!

  • GTA 6 beschert PS5 und Xbox Series einen satten Verkaufsschub

    GTA 6 beschert PS5 und Xbox Series einen satten Verkaufsschub

    GTA 6 ist noch gar nicht draußen, sorgt aber schon jetzt für ausverkaufte Konsolen-Regale. Grund ist der 27-minütige „Grand Theft Auto VI: An Extended Look“-Clip, der am 27. August exklusiv über Netflix veröffentlicht wurde und laut den Streaming-Charts bis zum 30. August bereits 31,1 Millionen Abrufe sammelte – Platz eins in 87 von 93 ausgewerteten Ländern.

    Wie stark sind die Konsolen-Verkäufe wirklich gestiegen?

    Laut Marktforschungsdaten von NielsenIQ, über die unter anderem Eurogamer berichtet, legten die PS5-Verkäufe in Großbritannien in der Woche nach der Veröffentlichung um 33 Prozent zu, die Verkäufe von Xbox Series X|S sogar um 34 Prozent. Die Zahlen beziehen sich auf den britischen Markt, für den detaillierte wöchentliche Handelsdaten vorliegen – ein direkter Rückschluss auf den weltweiten Markt lässt sich daraus nicht ziehen, der Trend dürfte aber ähnlich ausfallen.

    Was bedeutet das für alle, die jetzt eine Konsole kaufen wollen?

    Ganz praktisch: Wer aktuell in Großbritannien eine PS5 oder Xbox Series X|S kaufen möchte, hat es nicht leicht. Bei Sonys offiziellem UK-Store und mehreren großen Händlern waren PS5-Modelle zeitweise komplett vergriffen, die PS5 Pro war besonders schnell ausverkauft. Auf eBay boten Drittanbieter das Modell für bis zu 1.500 US-Dollar an – deutlich über UVP. Wer nicht zwingend sofort eine neue Konsole braucht, sollte also aktuell entweder Geduld mitbringen oder tief in die Tasche greifen.

    Interessant ist der Vergleich zu früheren Hype-Wellen: Auch nach großen Trailer-Drops zu anderen AAA-Titeln gab es in der Vergangenheit kurzfristige Verkaufsspitzen bei Hardware, meist aber deutlich schwächer ausgeprägt und ohne echten Lieferengpass. Dass ein einzelnes Marketing-Video eines noch gar nicht veröffentlichten Spiels einen ganzen nationalen Hardwaremarkt spürbar durcheinanderwirbelt, zeigt, wie außergewöhnlich groß die Erwartungen an GTA 6 mittlerweile sind. NielsenIQ selbst weist allerdings darauf hin, dass der zeitliche Zusammenhang zwischen Trailer und Verkaufsschub zwar auffällig ist, andere Faktoren wie Lagerbestände oder saisonale Rabattaktionen aber nicht separat herausgerechnet wurden.

    Rockstar dürfte die Zahlen dennoch mit Wohlwollen registrieren: Jede zusätzlich verkaufte Konsole ist potenziell auch ein zusätzlicher Day-One-Käufer für GTA 6 selbst. Wer sich für die Hintergründe der Marketingkampagne interessiert, findet auch in unserem Bericht zu den türkischen Fans, die den Gameplay-Reveal professionell synchronisieren ließen, ein schönes Beispiel dafür, welche Wellen der Hype rund um das Spiel inzwischen schlägt.

    GTA-6-Charakterin Lucia in einer Vice-City-Bar-Szene mit Skyline im Hintergrund
    Bildquelle: Eurogamer (https://www.eurogamer.net)

    Quelle: Eurogamer

    Habt ihr wegen GTA 6 auch schon über eine neue Konsole nachgedacht? Erzählt es uns in den Kommentaren!

  • Marvel Tōkon: Fighting Souls verkauft sich in der ersten Woche fast 500.000 Mal

    Marvel Tōkon: Fighting Souls verkauft sich in der ersten Woche fast 500.000 Mal

    Marvel Tōkon: Fighting Souls, der neue Vier-gegen-vier-Teamkampf von PlayStation Studios und Arc System Works, ist erfolgreich gestartet: Innerhalb der ersten Woche nach dem Release am 6. August 2026 hat sich das Spiel laut aktuellen Branchenzahlen rund 485.000 Mal verkauft. Damit hat der Titel in dieser kurzen Zeit schon etwa 33 Millionen US-Dollar Umsatz eingespielt – für eine komplett neue Kampfspiel-Marke ein richtig starker Einstand.

    Wie verteilen sich die Verkäufe zwischen PS5 und Steam?

    Von den verkauften Exemplaren entfallen laut den Zahlen rund 74 Prozent auf die PlayStation-5-Version und etwa 26 Prozent auf die Steam-Fassung für PC. Das deutet darauf hin, dass Marvel Tōkon vor allem auf der Konsole seine Kernzielgruppe findet, während der PC-Anteil für ein Crossplay-Kampfspiel solide, aber nicht überragend ausfällt.

    Warum ist Marvel Tōkon in vielen Ländern gar nicht spielbar?

    Ein Wermutstropfen für den weltweiten Vertrieb: In 116 bis 132 Regionen ist der Kauf des Spiels aktuell blockiert, weil dort schlicht kein PlayStation-Network-Account eingerichtet werden kann. Wer in einem betroffenen Land wohnt, kommt also unabhängig vom Interesse gar nicht an den Titel heran – ein Problem, das PS5-exklusive und PS-Plus-gebundene Spiele in der Vergangenheit schon öfter begleitet hat und das die tatsächlichen Verkaufszahlen wohl noch höher hätte ausfallen lassen können.

    Wie stark ist der Start im Vergleich zu anderen Kampfspielen?

    Aus unserer Sicht ist die Zahl von 485.000 verkauften Einheiten in Woche eins für eine komplett neue Marke bemerkenswert. Etablierte Serien wie Street Fighter oder Tekken haben ihren Fan-Sockel über Jahrzehnte aufgebaut, während Marvel Tōkon ganz ohne eigene Spiele-Historie startet und trotzdem sofort ordentliche Zahlen liefert. Der Marvel-Name und der bekannte Arc-System-Works-Look dürften hier kräftig mitgeholfen haben – ob sich das Momentum hält, entscheidet sich aber erst an den Verkaufszahlen der kommenden Monate und am Erfolg des ersten kostenpflichtigen Charakter- und Stage-Passes.

    Quelle: Wolfs Gaming Blog, Yahoo Tech

    Wie findet ihr den Verkaufsstart von Marvel Tōkon? Schreibt’s uns in die Kommentare!

  • Pokémon Pokopia: 5 Millionen verkaufte Einheiten in nur vier Monaten

    Pokémon Pokopia: 5 Millionen verkaufte Einheiten in nur vier Monaten

    Ditto als Held einer eigenen Aufbau-Simulation – das klang im März noch nach einem Nischen-Experiment von Nintendo. Jetzt zeigen die Zahlen: Es war ein Volltreffer. Wie Nintendo und The Pokémon Company offiziell bestätigt haben, hat sich Pokémon Pokopia weltweit über 5 Millionen Mal verkauft, gerade einmal etwas mehr als vier Monate nach dem Release am 5. März 2026.

    In dem entspannten Lebenssimulations- und Aufbauspiel schlüpft ihr in die Rolle eines besonderen Ditto, das eine verwüstete Landschaft mithilfe seiner Verwandlungskräfte und neuer Handwerksfähigkeiten wieder aufblühen lässt. Das Spiel ist exklusiv für die Nintendo Switch 2 erschienen und war von Anfang an einer der Vorzeige-Titel für Nintendos neue Konsole.

    Wie schnell hat sich Pokémon Pokopia verkauft?

    Der Erfolg kam nicht über Nacht, sondern in klaren Wellen: Bereits in den ersten vier Tagen nach Release setzte Nintendo 2,2 Millionen Einheiten ab. Im vierten Geschäftsquartal des Fiskaljahrs 2026 kamen laut offiziellen Zahlen weitere 2,41 Millionen Verkäufe hinzu, im ersten Quartal des Fiskaljahrs 2027 folgten nochmal 1,27 Millionen Einheiten. In Summe stehen die Verkaufszahlen damit bei über 5 Millionen – und laut Berichten haben rund 21 Prozent aller Switch-2-Besitzer das Spiel inzwischen gekauft, also etwa jeder Fünfte.

    Was bedeutet der Erfolg für die Zukunft von Pokémon Pokopia?

    Für Spieler ist das mehr als nur eine Zahl in einer Pressemitteilung: Ein derart starker Verkaufserfolg erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Nintendo und The Pokémon Company weiter kräftig in den Support investieren. Tatsächlich ist das bereits sichtbar – neben einem kostenlosen Update, mit dem Spieler die Attacke Tauchen erlernen und erstmals unter Wasser erkunden können, ist Teil 2 des kostenpflichtigen Expansion Pass für Ende 2026 angekündigt, Teil 3 mit einer komplett neuen Stadt zum Wiederaufbau soll 2027 folgen. Aus unserer Sicht zeigt der Erfolg von Pokémon Pokopia vor allem eines: Das Pokémon-Franchise funktioniert längst nicht mehr nur über die klassischen Hauptspiele – auch ruhigere Ableger mit Sammel-, Bau- und Deko-Fokus können Millionenseller werden, wenn die Marke stimmt.

    Wer selbst noch auf der Suche nach seltenen Pokémon für den eigenen Pokopia-Garten ist, findet Hilfe in unserem Guide zu Feebas und seiner Entwicklung zu Milotic.

    Key-Art zu Pokemon Pokopia mit Ditto in der Hauptrolle auf Nintendo Switch 2
    Bildquelle: Nintendo Life

    Quelle: Nintendo Life, VGC

    Habt ihr Pokémon Pokopia auch schon gespielt oder wartet ihr noch auf den nächsten DLC-Teil? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Nintendo-Bilanz: Switch 2 knackt 23,68 Millionen verkaufte Konsolen

    Nintendo-Bilanz: Switch 2 knackt 23,68 Millionen verkaufte Konsolen

    Nintendo hat seinen Finanzbericht für das erste Geschäftsquartal des laufenden Geschäftsjahres (bis 30. Juni 2026) veröffentlicht, und die Zahlen lesen sich für den Konzern durchweg positiv. Die Switch 2 bleibt das mit Abstand am schnellsten verkaufte System der Firmengeschichte, während die ursprüngliche Nintendo Switch nun sogar einen echten Klassiker überholt hat.

    Die wichtigsten Zahlen im Überblick

    • Switch 2: 23,68 Millionen verkaufte Konsolen seit Marktstart, dazu 58,17 Millionen verkaufte Softwareeinheiten.
    • Nintendo Switch (Original): 156,59 Millionen verkaufte Einheiten insgesamt – damit hat die Konsole den GameCube (21,74 Millionen) längst hinter sich gelassen und zählt zu den erfolgreichsten Systemen überhaupt.
    • Nettoumsatz: 517,8 Milliarden Yen im Berichtsquartal.
    • Operativer Gewinn: ein Plus von 150,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
    • Auch bei der Software läuft es rund: Der Nachfolger von “Tomodachi Life” hat auf der Switch 2 bereits die Verkaufszahlen seines 3DS-Vorgängers übertroffen.

    Was die Zahlen für die Zukunft der Plattform bedeuten

    Der Vergleich mit dem GameCube mag auf den ersten Blick wie eine Randnotiz wirken, zeigt aber, wie weit sich Nintendo seit den frühen 2000er-Jahren entwickelt hat: Damals verkaufte sich die Konsole über ihre gesamte Lebensdauer rund 21,74 Millionen Mal, ein Wert, den die normale Switch nebenbei mit ihrem laufenden Verkaufstempo pulverisiert. Für die Switch 2 ist das ein gutes Omen, denn sie folgt bislang einem noch steileren Verkaufstempo als ihre Vorgängerin zum gleichen Zeitpunkt nach Release. Für Spielerinnen und Spieler heißt das vor allem: Nintendo wird auch in den kommenden Jahren kaum Anlass haben, von seiner aktuellen Doppelstrategie aus Hybridkonsole und Nachfrage-getriebenem Third-Party-Support abzurücken. Wer sich für das aktuelle Software-Lineup interessiert, findet in unserem Bericht zum Nintendo-Gamescom-2026-Lineup einen guten Überblick, welche großen Switch-2-Titel als Nächstes anstehen.

    Quelle: Nintendo Everything

    Wie schätzt ihr die Zukunft der Switch 2 ein – kann sie das Verkaufstempo halten? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!