Tag: Warzone

  • Call of Duty: Modern Warfare 4 – Trotz Warzone-Beta und grossem Patch sacken die Spielerzahlen ab

    Call of Duty: Modern Warfare 4 – Trotz Warzone-Beta und grossem Patch sacken die Spielerzahlen ab

    Die offene Beta zu Call of Duty: Modern Warfare 4 geht ins zweite und letzte Wochenende – und bekommt dafür ordentlich neues Futter. Infinity Ward hat einen umfangreichen Patch nachgeschoben und erstmals einen Warzone-Modus in die Beta integriert. Trotzdem wollen die Spielerzahlen auf Steam nicht wirklich anziehen.

    Das offene Testfenster ist inzwischen auch ohne Vorbestellung zugänglich und läuft erstmals auch auf der Switch 2. Neu mit an Bord: ein Ausschnitt der kommenden Resurgence-Karte für Warzone sowie zwei zusätzliche Ground-War-Karten – der erste Warzone-Content, den eine Call-of-Duty-Beta überhaupt zeigt.

    Was hat der neue Patch an der Modern-Warfare-4-Beta geändert?

    Nach dem holprigen Start am ersten Wochenende hat Infinity Ward an mehreren Stellschrauben gedreht. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

    • Anpassungen an der Time-to-Kill, nachdem viele Spielerinnen und Spieler das Sterbetempo als zu hoch empfunden hatten
    • Balance-Änderungen an mehreren Waffen aus dem Beta-Waffenpool
    • Fixes für Frame-Pacing-Probleme, die selbst auf potenter Hardware für Ruckler sorgten
    • Erste Abschwächung des von der Community kritisierten, sehr aggressiven Aim-Assists
    • Erstmalige Einbindung eines Warzone-Modus samt Resurgence-Ausschnitt in die Beta

    Die vollständigen technischen Details listet Infinity Ward in den offiziellen Patch Notes auf.

    Warum steigen die Spielerzahlen trotz Warzone-Modus nicht?

    Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Am ersten Wochenende erreichte die Beta auf Steam einen Höchststand von 115.145 gleichzeitigen Spielerinnen und Spielern – knapp 24 Stunden später waren es nur noch rund 28.730, also weniger als ein Viertel des Peaks. Trotz Patch und neuem Warzone-Inhalt bewegt sich die Kurve im zweiten Wochenende laut Eurogamer kaum von der Stelle.

    Aus unserer Sicht überrascht das wenig: Der Patch behebt vor allem technische Probleme wie Frame-Pacing und einzelne Balance-Ausreisser. Die grundsätzliche Kritik am Gunplay – zu kleine Maps, zu schnelle Time-to-Kill, ein Aim-Assist, der sich für viele PC-Spieler unfair anfühlt – bleibt aber im Kern bestehen. Die frühen Early-Access-Reviews auf Steam liegen entsprechend bei rund 45 Prozent negativer Wertungen. Wer einmal abgesprungen ist, kommt offenbar nicht allein wegen eines neuen Warzone-Häppchens zurück.

    Wie lange läuft die offene Beta noch und was bedeutet das für den Release?

    Das offene Testfenster ist noch bis zum 1. September verfügbar, danach ist erstmal Schluss mit der Vorschau. Wer die aktuellen Änderungen selbst ausprobieren will, hat also nur noch wenige Tage Zeit. Für Infinity Ward dürfte das enge Zeitfenster bis zum Release der eigentliche Stresstest sein: Bleibt das Feedback zu TTK und Aim-Assist so kritisch wie bisher, bleibt kaum noch Luft für grössere Anpassungen vor dem Launch. In unserem Bericht zu den ersten Beta-Änderungen hatten wir bereits festgehalten, an welchen Stellen die Community von Anfang an nachgebessert sehen wollte – ein Grossteil dieser Kritikpunkte ist offenbar noch nicht vollständig ausgeräumt.

    Wer die Beta selbst testen will, findet sie über die Steam-Seite der Beta, alle Plattformen und Details fasst Activision in der offiziellen Beta-Übersicht zusammen.

    Drei Soldaten stürmen in Deckung durch ein zerstörtes Gebäude im Multiplayer der Modern-Warfare-4-Beta
    Bildquelle: Eurogamer
    Offizielles Key-Art-Motiv zu Call of Duty: Modern Warfare 4 mit drei bewaffneten Operators in einer dunklen Gasse
    Bildquelle: Eurogamer

    Quelle: Eurogamer, TweakTown

    Habt ihr die Modern-Warfare-4-Beta selbst gezockt? Schreibt uns in die Kommentare, ob der Patch für euch spürbar war oder ob die alten Probleme weiter nerven.

  • Call of Duty: Modern Warfare 4 – Zweites Beta-Wochenende startet mit Warzone auf der neuen Zodiac-Karte

    Call of Duty: Modern Warfare 4 – Zweites Beta-Wochenende startet mit Warzone auf der neuen Zodiac-Karte

    Call of Duty: Modern Warfare 4 hat sein zweites Beta-Wochenende gestartet. Seit Freitag, den 28. August, um 17:00 Uhr UTC (10:00 Uhr PT) können alle Interessierten ohne Vorbestellung und ohne Zugangscode auf allen unterstützten Plattformen reinschauen – auf PC über Steam und Battle.net, auf Xbox Series X|S, PlayStation 5 und erstmals seit 13 Jahren auch wieder auf einer Nintendo-Handheld-Konsole: der Nintendo Switch 2. Die offene Beta läuft bis zum 1. September.

    Im Gepäck hat das zweite Wochenende deutlich mehr Inhalt als der erste, geschlossene Testlauf. Neben den klassischen 6v6-Kernmodi gibt es die großflächigen Modi Ground War: Combat Outpost und den neuen Modus Kill Block zu spielen, dazu ist erstmals die Kampagnenmission “Entrenched” anspielbar. Der Release des Vollspiels ist für den 23. Oktober 2026 angesetzt.

    Welche Inhalte bietet das zweite Modern-Warfare-4-Beta-Wochenende?

    • 6v6-Kernmodi auf mehreren neuen Maps
    • Ground War: Combat Outpost (großformatiger Modus mit Fahrzeugen)
    • Neuer Modus Kill Block
    • Anspielbare Kampagnenmission “Entrenched”
    • Erstmals Warzone: Resurgence auf der neuen Karte Zodiac Resurgence
    • Zugang auf PC, Xbox Series X|S, PS5 und erstmals seit 13 Jahren wieder Nintendo Switch 2

    Absolutes Highlight für Battle-Royale-Fans: Erstmals überhaupt ist Call of Duty: Warzone Teil einer offenen Beta und nicht wie sonst üblich nur auf der Präsentationsshow Call of Duty: NEXT zu sehen. Gespielt wird der Modus Resurgence auf der brandneuen Karte Zodiac.

    Was zeigt die neue Warzone-Karte Zodiac in der Beta?

    Zodiac spielt in Südkorea rund um eine gigantische Waffenfabrik und bringt zehn eigenständige Points of Interest mit. Besonders auffällig: dynamische Umgebungselemente wie bewegliche Solarpaneele und zwei parallel verkehrende Züge mitten auf der Karte. Gefeuert wird sich vom zentralen Verwaltungsgebäude über und unter der doppelten Zuglinie hindurch, weiter Richtung Forschungsanlage und Verladedocks – Gefechte verteilen sich also auf Büros, Fabrikhallen, Dächer, Tunnel und die angrenzende Küste.

    Wer sich schon zur ersten Beta-Phase mit den Grundlagen beschäftigt hat, findet in unserem Bericht zum Beta-Start der Kampagne auf der Switch 2 weitere Hintergründe zur plattformübergreifenden Beta-Strategie von Activision.

    Warum ist die offene Warzone-Beta eine strategische Kehrtwende?

    Aus unserer Sicht ist das kein Zufall: Activision und Infinity Ward setzen mit Modern Warfare 4 spürbar stärker auf Breite statt auf exklusive Show-Momente. Bislang bekamen nur Zuschauer der CoD-NEXT-Präsentation einen Warzone-Vorgeschmack, jetzt kann buchstäblich jeder mit Internetzugang und unterstützter Plattform live mitspielen und Feedback geben, bevor am 23. Oktober das fertige Spiel erscheint. Für die Community bedeutet das vor allem: mehr Zeit, um Waffenbalance, Map-Flow und Performance auf der eigenen Plattform zu testen – gerade auf der Nintendo Switch 2 dürfte das technisch spannend werden, da Shooter dieser Größenordnung dort bislang selten liefen.

    Operator im Kontrollraum auf der neuen Zodiac-Karte in der Modern-Warfare-4-Beta
    Bildquelle: Dot Esports (media.dotesports.com)
    Hardpoint-Gefecht in der offenen Beta von Call of Duty Modern Warfare 4
    Bildquelle: Dot Esports (media.dotesports.com)

    Quelle: Call of Duty Blog, Dot Esports

    Wart ihr schon in der Beta unterwegs? Schreibt uns in den Kommentaren, wie sich Zodiac für euch anfühlt!

  • Modern Warfare 4: Beta-Start nach Call of Duty NEXT – erstmals mit Kampagne und Warzone

    Modern Warfare 4: Beta-Start nach Call of Duty NEXT – erstmals mit Kampagne und Warzone

    Am 21. August ist es so weit: Bei Call of Duty: NEXT zeigt Activision frisches Gameplay zu Modern Warfare 4 – und direkt im Anschluss an die Show geht die Early-Access-Beta live. Fans müssen also nicht lange auf den ersten spielbaren Eindruck warten.

    Im Rahmen des Events gibt es einen ersten Blick auf die neue Warzone-Resurgence-Map „Zodiac“, ein Industrie-Setting mit einem Dach, das stark an die Factory-POI von Rebirth Island erinnert. Dazu kommt die neue Multiplayer-Map „Kill Block“: ein modulares Trainingsgelände aus zusammensetzbaren Bauteilen, das theoretisch hunderte verschiedene Kartenkombinationen erlaubt und bereits auf der Fanatics Fest in New York erstmals angespielt werden konnte.

    Wann genau startet die Modern Warfare 4 Beta?

    Der Zeitplan ist in zwei Wellen aufgeteilt:

    • Early Access (Weekend 1): 21. bis 25. August, Start um 20:00 Uhr CEST – nur für Spieler mit Vorbestellung bzw. Early-Access-Code
    • Open Beta (Weekend 2): 28. August bis 1. September, kostenlos für alle, unabhängig von einer Vorbestellung
    • Preload Early Access: ab 20. August, 9:00 Uhr PT (18:00 Uhr CEST)
    • Preload Open Beta: ab 26. August für alle Spieler
    • Plattformen Weekend 1: PS5, Xbox Series X|S und PC (Battle.net, Steam, Xbox App)
    • Plattformen Weekend 2: zusätzlich Nintendo Switch 2

    Modern Warfare 4 selbst erscheint dann am 23. Oktober 2026 für PS5, Xbox Series X|S, PC und Nintendo Switch 2.

    Was bietet diese Beta zum ersten Mal überhaupt?

    Bisherige CoD-Betas beschränkten sich fast immer auf reinen Multiplayer. Diesmal ist das anders: Erstmals ist eine echte Kampagnenmission Teil einer Beta. Sie trägt den Namen „Entrenched“ und begleitet eine südkoreanische Soldatentruppe mit eingebettetem US-Soldaten bei einer Offensive gegen feindliche Stellungen – vor dem Hintergrund einer nordkoreanischen Invasion Südkoreas, dem zentralen Handlungsstrang der MW4-Kampagne. Grabenkämpfe, gepanzerte Fahrzeuge und Nahkampf auf umkämpftem Terrain sollen dabei bewusst an klassische CoD-Kampagnen erinnern statt an den offeneren Ansatz jüngerer Teile.

    Zusätzlich ist erstmals auch Warzone Teil einer regulären Jahres-Beta: Der neue Resurgence-Modus auf der Map Zodiac lässt sich in Weekend 2 direkt mit anspielen. Multiplayer, ein Stück Kampagne und Warzone in einem Betapaket – das gab es laut Activision so noch nie.

    Wie unterscheidet sich das von früheren CoD-Betas?

    Ein Blick zurück zeigt, wie sehr sich der Ablauf gewandelt hat. Bei Modern Warfare 3 (2023) lief die Early-Access-Phase ab dem 6. Oktober nur für Vorbesteller, eine offene Beta folgte gestaffelt nach Plattform ab dem 8. Oktober – reiner Multiplayer, keine Kampagne, kein Warzone. Bei Black Ops 6 (2024) sah es ähnlich aus: Early Access ab 30. August, offene Beta ab 6. September, dafür gab es als Vorbesteller-Bonus ein Operator-Paket samt Camo-Set. Bei MW4 kombiniert Activision nun erstmals Multiplayer, Kampagnen-Ausschnitt und Warzone in einer einzigen Beta – ein klares Signal, dass der Titel als großes Gesamtpaket verkauft werden soll, nicht nur als Multiplayer-Update.

    Auch beim Vorbesteller-Bonus geht Activision neue Wege: Wer Modern Warfare 4 vorbestellt, schaltet sofort die „Moonlit Pearl“-Waffencamo in Black Ops 7 frei. Wer zusätzlich in Black Ops 7 die Herausforderung erfüllt (5.000 sogenannte „Skulls“ sammeln), erhält die „Gilded Ruin“-Camo. Die ersten 100.000 Spieler bekommen dabei eine individuell nummerierte Serial-Variante ihrer Camo, von #1 bis #100.000. Beide Camos schalten sich automatisch auch in Modern Warfare 4 zum Release frei – statt eines einfachen Item-Pakets wie bei Black Ops 6 gibt es hier also erstmals eine personalisierte Sammler-Komponente.

    Erst vor Kurzem sorgte ein anderes MW4-Thema für Gesprächsstoff: unser Bericht über das versehentlich gepostete Platzhalter-Bild zu Modern Warfare 4 zeigte schon damals, wie genau die Community mittlerweile jedes Detail zum nächsten Activision-Titel unter die Lupe nimmt. Mit dem konkreten Beta-Termin dürfte die Aufmerksamkeit jetzt noch einmal deutlich steigen.

    Szene aus Modern Warfare 4 mit Multiplayer-Gefecht
    Bildquelle: MP1st

    Aus unserer Sicht ist die Kombi aus Kampagnen-Mission und Warzone in der Beta ein cleverer Schachzug: Statt nur Multiplayer-Balancing zu testen, bekommt Activision so frühes Feedback zu praktisch allen drei Säulen des Spiels gleichzeitig – und Spieler, die sich sonst nur für eine Disziplin interessieren, bekommen einen Grund, auch die anderen Modi mal auszuprobieren.

    Quelle: Call of Duty Blog, MP1st

    Sichert ihr euch die Vorbestellung für den Early Access oder wartet ihr lieber auf die offene Beta? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Black Ops 7 und Warzone: PC-Spieler kämpfen nach Update mit Abstürzen

    Black Ops 7 und Warzone: PC-Spieler kämpfen nach Update mit Abstürzen

    Wer Call of Duty: Black Ops 7 oder Warzone aktuell auf dem PC zockt, kennt das Problem vielleicht schon: Seit dem Update vom 1. August 2026, dem sogenannten Season-5-Reloaded-Hotfix, häufen sich Berichte über harte Abstürze und massive Leistungseinbrüche.

    Diese Probleme treten konkret auf

    Betroffene Spieler berichten von zwei unterschiedlichen Symptomen:

    • Komplette Neustarts des gesamten PCs mitten im Match, nicht nur Spielabstürze
    • Massive FPS-Einbrüche: Wer normalerweise stabil zwischen 160 und 190 FPS unterwegs ist, rutscht teils unter 100 FPS
    • Die Probleme treten laut Community-Berichten vor allem im Multiplayer und in Warzone auf, weniger in der Kampagne

    Activisions offizielle Known-Issues-Seite führt die PC-Abstürze mittlerweile als bekanntes Problem, ein finaler Fix steht laut den bisherigen Mustern der letzten Patches meist wenige Tage nach so einem Hotfix an.

    Das könnt ihr selbst tun, bis der Fix kommt

    Bis Activision offiziell nachbessert, helfen laut übereinstimmenden Community- und Presseberichten vor allem folgende Schritte, in dieser Reihenfolge probiert:

    • Spieldateien scannen und reparieren (Scan & Repair im jeweiligen Launcher)
    • Shader-Cache der Grafikkarte leeren
    • Grafiktreiber zurücksetzen oder komplett neu installieren
    • Framerate begrenzen und ein paar besonders belastende Grafikoptionen reduzieren
    • Bei kompletten PC-Neustarts: Übertaktung oder Undervolting der Grafikkarte deaktivieren und Temperaturen/Stromversorgung prüfen

    Nebenbei bereitet sich Activision schon auf die nächste große Ankündigung vor: Am 21. August steht das CODNext-Event an, bei dem mehr zu Call of Duty insgesamt erwartet wird, während Modern Warfare 4 für den 23. Oktober 2026 angesetzt ist. Bleibt zu hoffen, dass die aktuellen PC-Probleme bis dahin längst Geschichte sind – ähnliche Stabilitätsprobleme gab es zuletzt schon bei anderen CoD-Updates, sie wurden dort aber meist zügig gefixt.

    Falls euch aktuell auch andere Ärgernisse im Spiel nerven: Wir haben kürzlich schon über den Zoff um die umstrittenen Audio-Tunes im Wettkampf-Modus berichtet.

    Quelle: Activision Support, Windows Central

    Habt ihr die Abstürze auch bei euch? Verratet uns in den Kommentaren, welcher Fix bei euch funktioniert hat!

  • Warzone: Audio-Tunes sorgen für Zoff im Wettkampf-Modus

    Warzone: Audio-Tunes sorgen für Zoff im Wettkampf-Modus

    Kaum ist die Warzone Resurgence Series (WRS) vorbei, tobt in der Community schon die nächste Grundsatzdebatte: Es geht um sogenannte “Audio-Tunes” – EQ- und Kompressions-Tools, mit denen sich Schritte und andere Sound-Cues von Gegnern deutlich lauter und klarer heraushören lassen. Content-Creator Isaac hat die bekannte Warzone-Persönlichkeit Repullze öffentlich aufgefordert, sich für ein Verbot solcher Tools im Competitive Play sowie eine Blacklist für erwischte Spielerinnen und Spieler starkzumachen.

    Was Audio-Tunes eigentlich sind und warum sie umstritten sind

    Audio-Tunes greifen meist über externe Software oder spezielle Headset-Einstellungen in den Sound-Mix ein, verstärken leise Frequenzen wie Schritte und dämpfen dafür lautere Geräusche wie Explosionen oder Schüsse. Wer sie nutzt, hört Gegner theoretisch früher und präziser als jemand mit Standard-Audio. Kritiker sehen darin einen unfairen Vorteil, der eigentlich durch Skill und Spielsinn entschieden werden sollte – ähnlich wie bei Aim-Assist-Debatten oder Sichtbarkeits-Mods in anderen Shootern. Befürworter halten dagegen, dass reine Audio-Anpassung, anders als Cheats oder Wallhacks, keine Spielinformationen erzeugt, die eigentlich verborgen sein sollten, sondern nur vorhandene Signale hörbarer macht.

    Wie es jetzt weitergehen könnte

    Repullze verweist in der Diskussion darauf, dass die Entscheidungsgewalt letztlich bei Activision liege, da das Herunterladen von externer Zusatzsoftware bei LAN-Events ohnehin bereits verboten sei – das eigentliche Problem liege also eher in der Durchsetzung als im fehlenden Regelwerk. Ähnliche Debatten kennt die Szene bereits aus anderen Titeln: Sowohl Fortnite als auch Apex Legends und Call of Duty selbst im Rahmen von Black Ops 7 bei aktuellen Esports-Turnieren haben in der Vergangenheit ähnliche Audio-Manipulationen eingeschränkt oder ganz verboten. Für die Warzone-Wettkampfszene dürfte die Frage jetzt vor allem sein, ob Activision klare technische Kontrollen bei LAN-Events einführt oder die Sache weiter der Selbstregulierung der Community überlässt. Bis dahin bleibt der Vorwurf im Raum stehen, dass Online-Turniere mit Audio-Tunes ein ungleiches Spielfeld schaffen könnten.

    Bühne der World Series of Warzone bei einem Live-Turnier
    Bildquelle: Esports Insider (esportsinsider.com)
    Illustration zur Debatte um Audio-Tunes im Warzone-Wettkampfmodus
    Bildquelle: Esports Insider (esportsinsider.com)

    Quelle: Esports Insider

    Sollten Audio-Tunes im Competitive Play verboten werden? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

  • Call of Duty: Black Ops 7 und Warzone starten in Season 5 mit neuer Karte Jubilee

    Call of Duty: Black Ops 7 und Warzone starten in Season 5 mit neuer Karte Jubilee

    Pünktlich zum 23. Juli ist Season 5 für Black Ops 7 und Warzone gestartet. Wie schon in den vergangenen Seasons gibt es wieder eine ordentliche Ladung neuer Inhalte für alle drei Spielmodi, hier die wichtigsten Änderungen im Überblick.

    • Neue Multiplayer-Karte “Jubilee”: ein ländliches Setting in Japan mit engen Gassen und offenen Plätzen im Wechsel
    • Remaster der Fan-Karte “Frequency” aus Black Ops 4, angepasst an die aktuelle Bewegungs- und Waffen-Balance
    • Zwei neue Limited-Time-Modes: “Overdrive Domination” (beschleunigtes Domination mit Bewegungs-Boosts) und “Gauntlet Rush” (schnelles Gauntlet-Format mit Respawn-Wellen)
    • Neue Zombies-Survival-Karte “Eidskallen Lighthouse”, angesiedelt an einem verlassenen Leuchtturm
    • In Warzone kommt mit den “Drone Labs” ein neuer Point of Interest nach Verdansk, ein von Drohnen bewachtes Forschungsgelände mit entsprechend hoher Loot-Dichte
    • Waffenbalancing unter anderem an der AN-94, der Swordfish A1 sowie am DS20 Mirage Dual Fire Kit

    Für Multiplayer-Fans dürfte vor allem das Frequency-Remaster interessant sein, die Karte galt schon in Black Ops 4 als eine der beliebteren Arena-Maps der Reihe. Warzone-Spieler wiederum bekommen mit den Drone Labs einen weiteren Hotspot für spannungsgeladene Drops, wer auf Loot aus ist, sollte sich also auf mehr Gegenwehr als sonst gefasst machen.

    Season 5 ist ab sofort auf allen Plattformen spielbar, weitere Details zu Battle-Pass-Inhalten und Ranked-Anpassungen sollen laut Activision in den kommenden Tagen folgen.

    Quelle: Call of Duty offiziell, PlayStation Blog

  • Call of Duty: Black Ops 7 und Warzone Season 05 offiziell angekündigt – Start am 23. Juli

    Call of Duty: Black Ops 7 und Warzone Season 05 offiziell angekündigt – Start am 23. Juli

    Activision hat es amtlich gemacht: Gestern, am 13. Juli 2026, wurde Season 05 für Call of Duty: Black Ops 7 und Warzone offiziell angekündigt. Ab dem 23. Juli rollt der neue Content für alle Plattformen aus – mit frischer Karte, neuen Waffen und einem prall gefüllten Battle Pass.

    Die kompletten Details hat Activision im offiziellen Season-05-Blogpost veröffentlicht, zeitgleich bestätigt über den offiziellen Call-of-Duty-Auftritt. Das sind die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

    • Neue Multiplayer-Karte “Jubilee”: ein ländlicher japanischer Festplatz für schnelle Nahkampf-Gefechte
    • Zwei Comeback-Karten aus Black Ops 4: die Remakes von “Dig” und “Frequency”
    • Battle-Pass-Headlinerin ist Spectre, die Assassinin aus Black Ops 3 und 4
    • Neue Waffen im Battle Pass: das Sturmgewehr FG42 und die Dual-Wield-SMG Gremlin
    • Über Events und Weekly Challenges gibt es zusätzlich die Mammoth-LMG und die Nahkampfwaffe Mace
    • In Warzone landet mit “Drone Labs” ein neuer Point of Interest südlich von The Quarry auf Verdansk
    • Ebenfalls neu in Warzone: der Juggernaut-Anzug sowie Supply- und Hunter-Killer-Drohnen
    • Zombies bekommt zum Start eine neue Survival-Karte, im Laufe der Season endet die Story mit dem Showdown gegen den Warden
    • Mid-Season sollen die Nuketown-Pinball-Map “Turbo Tilt”, eine neue Freerun-Parkour-Karte sowie die Modi Gauntlet Rush und Cranked Moshpit folgen
    • Endgame erhält das neue Assignment “Burn Run” und zusätzliche Ability Boosts für Operator

    Nebenbei läuft im Hintergrund längst die Vorbereitung auf den nächsten grossen Teil der Reihe: Call of Duty: Modern Warfare 4 wurde von Activision bereits offiziell für den 23. Oktober 2026 angekündigt. Bis dahin dürfte Season 05 aber erst einmal für ordentlich frischen Wind in Black Ops 7 und Warzone sorgen.

    Den offiziellen Launch-Trailer zur Season gibt’s ebenfalls schon zu sehen:

    Quelle: Call of Duty Blog, PlayStation Blog, GameSpot