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  • Windows 11: Update KB5124010 lässt Spiele und Programme abstürzen

    Windows 11: Update KB5124010 lässt Spiele und Programme abstürzen

    Ein neues optionales Windows-Update bringt Spiele und Programme zum Absturz. Betroffen sind Windows 11 in den Versionen 24H2, 25H2 und 26H2. Microsoft bestätigt das Problem in einem offiziellen Support-Dokument.

    Welches Windows-Update verursacht die Abstürze?

    Es geht um das optionale Update KB5124010, das seit dem 22. September 2026 verteilt wird. Zuerst darüber berichtet hatte laut GameStar PC Games Hardware. Der Auslöser ist ein Fehler im Windows-eigenen AC-3-Decoder (Dolby Digital). Betroffene Anwendungen starten entweder gar nicht oder beenden sich ohne Vorwarnung, sobald Musik oder Soundeffekte geladen werden.

    Welche Spiele und Programme sind betroffen?

    Laut Microsoft trifft es vor allem ältere Spiele, Mediaplayer und bestimmte Produktivitäts-Tools. Moderne Titel bringen meist eigene Audio-Decoder mit und umgehen die fehlerhafte Windows-Komponente. Welche Programme konkret abstürzen, nennt Microsoft nicht. Dass auch 24H2 und 25H2 betroffen sind, liegt am gemeinsamen technischen Unterbau mit dem neuen Jahres-Update 26H2.

    Was kann ich gegen die Abstürze tun?

    Microsoft arbeitet an einer Lösung für ein kommendes Update, nennt aber keinen Zeitplan. Bis dahin hast du zwei Möglichkeiten:

    • In der betroffenen Anwendung die Tonausgabe vorübergehend abschalten
    • Das Update KB5124010 unter Einstellungen > Windows Update > Updateverlauf > „Updates deinstallieren“ entfernen

    Da es sich um ein optionales Vorschau-Update handelt, entstehen durch die Deinstallation keine Sicherheitslücken.

    Warum ist das für Spieler besonders ärgerlich?

    Das Update sollte eigentlich den Schlusspunkt eines ohnehin chaotischen Patch-Monats setzen. Das September-Update KB5124008 hatte Probleme mit Remote Desktop und virtuellen Maschinen verursacht. Das Notfall-Update KB5129195 vom 14. September legte dann den Dateiversionsverlauf lahm. KB5124010 sollte genau das reparieren, löste es laut Windows Latest aber nur teilweise und brachte nebenbei den AC-3-Bug mit. Dazu kommt ein separates Audio-Problem: Externe USB-Audiogeräte der Klasse 1.0 melden den Gerätemanager-Fehler „Code 10“.

    Aus unserer Sicht gilt: Wer sein System für Retro-Spiele oder ältere Tools nutzt, sollte optionale Vorschau-Updates derzeit lieber noch nicht installieren.

    Quelle: GameStar

    Hat dich das Update auch erwischt? Erzähl uns in den Kommentaren, welche Spiele bei dir abstürzen!

  • Weniger FPS ab Oktober – dieses Windows-Update kostet Leistung in euren Spielen

    Weniger FPS ab Oktober – dieses Windows-Update kostet Leistung in euren Spielen

    Ab dem 13. Oktober 2026 schaltet Microsoft in Windows 11 ein Sicherheitsfeature automatisch scharf, das bislang viele von euch manuell aktivieren mussten: die Arbeitsspeicherintegrität, im Fachjargon auch Hypervisor-Protected Code Integrity (HVCI) genannt. Das Feature soll den Windows-Kernel besser vor Rootkits und Exploits schützen, kostet dafür aber auf manchen Systemen spürbar Leistung. Wie GameStar berichtet, kann der Leistungsverlust auf älteren oder stark ausgelasteten PCs bis zu rund 15 Prozent FPS ausmachen.

    Was ist Arbeitsspeicherintegrität und warum aktiviert Microsoft sie jetzt automatisch?

    Arbeitsspeicherintegrität ist Teil der sogenannten Kernisolierung und nutzt virtualisierungsbasierte Sicherheit (VBS), um kritische Prozesse in einer Art abgeschotteter Sandbox laufen zu lassen. Dadurch wird es für Schadsoftware deutlich schwerer, sich tief im System einzunisten. Details dazu findet ihr in der offiziellen Microsoft-Dokumentation zur Kernisolierung. Auf frischen Windows-11-Installationen ist das Feature auf kompatibler Hardware ohnehin schon Standard, wie Microsoft in seinen Angaben zur Aktivierung von Memory Integrity erläutert. Neu ist, dass der Konzern die Schutzfunktion nun stufenweise auch auf bestehenden, bereits laufenden Systemen per Update erzwingt.

    Wie stark sinkt meine FPS-Zahl durch das Update wirklich?

    Auf aktueller Hardware mit modernen CPUs merkt ihr von der zusätzlichen Kernel-Absicherung in der Regel kaum etwas, da die Virtualisierungsschicht effizient mit dem Prozessor zusammenarbeitet. Anders sieht es bei älteren oder ausgelasteten Systemen aus: Hier kann die zusätzliche Rechenlast laut GameStar bis zu 15 Prozent der Framerate kosten, vor allem in CPU-limitierten Szenen. Das ist kein Einzelfall, mit dem Windows-Nutzer erst jetzt zu kämpfen haben: Windows-Updates greifen immer wieder unangenehm in die Gaming-Performance ein, wie zuletzt auch unser Bericht über das Windows-Update, das zuletzt Battlefield 6 zum Absturz brachte gezeigt hat.

    Wie deaktiviere ich Arbeitsspeicherintegrität in Windows 11 manuell?

    Falls ihr nach dem Update-Rollout merkt, dass eure Spiele ruckeln oder die FPS-Anzeige spürbar nach unten geht, könnt ihr das Feature testweise wieder ausschalten. So geht’s:

    • Windows-Sicherheit öffnen (Suche in der Taskleiste oder über die Einstellungen)
    • Zum Menüpunkt Gerätesicherheit wechseln
    • Unter Kernisolierung auf Kernisolierungsdetails klicken
    • Den Schalter bei Arbeitsspeicherintegrität auf Aus stellen
    • PC neu starten, damit die Änderung wirksam wird

    Danach lohnt sich ein direkter Vergleich: Startet euer Lieblingsspiel einmal mit und einmal ohne aktivierte Arbeitsspeicherintegrität und schaut euch die FPS-Anzeige eures Overlays an, um den tatsächlichen Unterschied auf eurem System einzuschätzen.

    Lohnt sich der Leistungsverzicht für mehr Sicherheit?

    Ganz neu ist die Debatte um Sicherheit gegen Performance bei Windows nicht: Schon beim Umstieg auf Windows 11 22H2 sorgten virtualisierungsbasierte Schutzfunktionen wie Core Isolation und VBS für Diskussionen, weil sie auf älterer Hardware ebenfalls Leistung kosteten. Für die meisten Spielerinnen und Spieler mit aktuellen PCs dürfte sich an der Empfehlung wenig ändern: Lasst das Feature zunächst aktiv, es schützt euch vor realen Bedrohungen auf Kernel-Ebene. Nur wer auf älterer oder ohnehin knapp kalkulierter Hardware spielt und einen klaren FPS-Einbruch feststellt, sollte im Einzelfall abwägen, ob die paar zusätzlichen Bilder pro Sekunde das etwas geringere Schutzniveau wert sind – und die Funktion notfalls gezielt wieder deaktivieren.

    Quelle: GameStar

    Habt ihr das Update schon bekommen und einen FPS-Unterschied bemerkt? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Windows-11-Update KB5124010: Darum stürzt Battlefield 6 nach Sekunden ab

    Windows-11-Update KB5124010: Darum stürzt Battlefield 6 nach Sekunden ab

    Wer gerade Battlefield 6 zockt und nach wenigen Sekunden unfreiwillig auf dem Windows-Desktop landet, ist nicht allein. Der Übeltäter sitzt diesmal nicht im Spiel selbst, sondern im Betriebssystem: Ein optionales Windows-11-Preview-Update mit der Kennung KB5124010 sorgt aktuell reihenweise für Abstürze, und zwar praktisch immer nach demselben Muster: 15 bis 30 Sekunden nach dem Start, dann Blackscreen oder Rückkehr zum Desktop. Betroffen sind nicht nur Battlefield 6, sondern auch der Vorgänger Battlefield 2042 und der neue Shooter WARDOGS. Die aktuellen News rund um Battlefield 6 von EA erwähnen das Problem bislang nicht offiziell, doch mehrere unabhängige Quellen bestätigen den Zusammenhang.

    Warum stürzt Battlefield 6 nach dem Windows-11-Update ab?

    Der gemeinsame Nenner der drei betroffenen Spiele ist schnell gefunden: Sie alle setzen auf EAs Javelin-Anti-Cheat-System, das auf der Technik von Easy Anti-Cheat aufbaut und tief in den Windows-Kernel eingreift. Genau dort scheint KB5124010 zu kollidieren. Zuerst berichtete TheFPSReview über die Häufung an Abstürzen, kurz danach zogen Neowin und TweakTown mit eigenen Berichten und Community-Meldungen nach – alle drei kommen unabhängig voneinander zum gleichen Schluss. Microsoft selbst hat sich zum Zeitpunkt dieses Artikels noch nicht offiziell zu dem Vorfall geäußert, auch ein Patch oder ein offizieller Hinweis im Update-Verlauf fehlt bislang.

    Symbolbild zum optionalen Windows-11-Preview-Update KB5124010, das Abstürze in Battlefield 6 und weiteren Anti-Cheat-Spielen auslöst
    Bildquelle: TweakTown

    Wie behebe ich den Battlefield-6-Absturz durch KB5124010?

    Die gute Nachricht: Es gibt bereits einen zuverlässigen, von Spielern bestätigten Workaround. Da es sich um ein optionales Preview-Update handelt, lässt es sich problemlos wieder entfernen. So geht’s:

    • Windows-Einstellungen öffnen und zu “Windows Update” wechseln
    • Dort auf “Updateverlauf” klicken
    • Im Updateverlauf den Punkt “Updates deinstallieren” auswählen
    • In der Liste nach “KB5124010” suchen und über den Button “Deinstallieren” entfernen
    • PC neu starten und Battlefield 6, Battlefield 2042 oder WARDOGS erneut testen
    • Optional zusätzlich: Unter “Erweiterte Optionen” die Installation optionaler Vorschau-Updates pausieren, bis Microsoft offiziell reagiert hat

    Unsere Einschätzung: Kernel-nahe Anti-Cheat-Systeme wie Javelin oder Easy Anti-Cheat reagieren erfahrungsgemäß besonders empfindlich auf Windows-Patches, das ist kein neues Phänomen bei Online-Shootern mit strengem Anti-Cheat-Schutz. Ärgerlich ist das Timing trotzdem doppelt: Battlefield 6 befindet sich mitten in einer wichtigen Post-Launch-Phase, in der jede technische Baustelle Spieler kostet, und mit dem eigentlich schon etablierten Battlefield 2042 trifft es gleich noch einen zweiten Titel der Serie. Wer aktuell also spontane Abstürze nach dem Matchstart erlebt, sollte zuerst einen Blick in den Windows-Updateverlauf werfen, bevor er die Spieledateien verifiziert oder Treiber neu installiert – die Ursache liegt in diesem Fall nachweislich außerhalb des Spiels.

    Quelle: TheFPSReview, Neowin, TweakTown

    Habt ihr KB5124010 auch schon deinstalliert und läuft’s seitdem wieder rund? Schreibt’s uns in die Kommentare und teilt den Artikel mit allen aus eurem Squad, die gerade genervt vor dem Desktop sitzen!