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  • Halo: Campaign Evolved ist da: Master Chief kämpft erstmals auf der PlayStation

    Halo: Campaign Evolved ist da: Master Chief kämpft erstmals auf der PlayStation

    Es ist ein Tag, den es in der Halo-Geschichte so noch nicht gab: Halo: Campaign Evolved ist ab sofort weltweit verfügbar, und zwar nicht nur für Xbox Series X|S und PC, sondern erstmals in der Serien-Geschichte auch für die PlayStation 5. Master Chief verlässt damit offiziell die reine Xbox-Welt. Das komplett in der Unreal Engine 5 neu gebaute Remake des ursprünglichen Halo: Combat Evolved ist außerdem ab Release Teil von Xbox Game Pass.

    Wer schon seit dem 23. Juli die Premium- oder Collector’s Edition gekauft hat, konnte über die Early-Access-Phase bereits reinschauen. Seit heute können aber alle Spielerinnen und Spieler loslegen, egal auf welcher Plattform.

    Das steckt im Remake

    Optisch ist Campaign Evolved eine komplette Neuinterpretation der Kampagne von 2001, spielerisch bleibt der Kern erhalten. Neu hinzugekommen sind drei zusätzliche, offiziell kanonische Vorgeschichte-Missionen unter dem Titel “Operation: METEORITE”, die die Story rund um die Ankunft auf der Ring-Welt erweitern.

    • Komplettes Grafik- und Beleuchtungs-Remake auf Basis der Unreal Engine 5
    • Drei neue kanonische Missionen (“Operation: METEORITE”)
    • Online-Koop für bis zu vier Spieler
    • Splitscreen-Koop für zwei Spieler auf unterstützten Konsolen
    • Erstmals spielbar auf PlayStation 5, plus Xbox Series X|S, PC und Cloud
    • Ab Tag eins im Xbox Game Pass enthalten

    Warum es trotzdem keinen klassischen Multiplayer gibt

    Der größte Kritikpunkt ist schnell gefunden: Campaign Evolved bietet keinen kompetitiven Mehrspielermodus. Kein Slayer, kein Capture the Flag, keine Ranglisten – nur die Kampagne im Koop. Für ein Spiel, dessen originaler Multiplayer-Part Genre-Geschichte geschrieben hat, ist das für viele schwer nachvollziehbar, zumal der Preis kaum unter dem der Master Chief Collection liegt, die diesen Umfang bereits bietet. In Diskussionen auf Reddit und in der Steam-Community wird immer wieder dieselbe Vermutung geäußert: Microsoft und Halo Studios wollen offenbar nicht, dass ein neues, kostenloses PvP-Angebot dem eigenen Halo Infinite die Spielerzahlen abgräbt.

    Historischer Bruch mit Ansage

    Dass ausgerechnet Halo, jahrzehntelang das Aushängeschild der Xbox-Exklusivität, jetzt auf PlayStation landet, zeigt, wie sehr sich Microsofts Strategie seit den großen Studioschließungen und der Neuausrichtung des Xbox-Geschäfts verändert hat. Aus unserer Sicht ist das technisch beeindruckende Remake ein kluger Schachzug, um eine neue Zielgruppe zu erreichen – die fehlende Multiplayer-Komponente wirkt aber wie eine bewusste Bremse, um die eigene Infinite-Community nicht zu verunsichern. Wer auf die volle Halo-Erfahrung mit PvP hofft, muss also weiterhin bei Halo Infinite bleiben. Unseren Bericht zu den eher durchwachsenen Testwertungen zu Campaign Evolved und zum Start der Early-Access-Phase am 23. Juli findet ihr bei uns im Archiv.

    Szene aus der neuen Kampagnen-Mission Operation Meteorite in Halo: Campaign Evolved
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial
    Master Chief im Nahkampf mit Energieschwert in Halo: Campaign Evolved
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial

    Quelle: Xbox Wire, ScreenRant, Shacknews

    Habt ihr euch Campaign Evolved schon geholt und was sagt ihr zum fehlenden Multiplayer? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • The Left Behind: Survival-Neuling schickt euch in die niederländische Apokalypse

    The Left Behind: Survival-Neuling schickt euch in die niederländische Apokalypse

    Survival-Spiele gibt es auf Steam wie Sand am Meer, aber “The Left Behind” setzt zumindest beim Schauplatz auf etwas, das man im Genre selten sieht: eine typisch niederländische Open-World-Landschaft, komplett postapokalyptisch verwüstet. Statt der x-ten US-Wildnis oder eines generischen Endzeit-Ödlands erkundet ihr hier Polder, Kanäle und Windmühlen-Silhouetten, die nach dem Ende der Welt trotzdem noch erkennbar bleiben.

    Das Spielprinzip folgt dem bekannten Survival-Rhythmus, setzt die Bekannten Elemente aber konsequent um: Tagsüber erkundet ihr die Umgebung, plündert Ressourcen und geht auf die Jagd, nachts müsst ihr euch gegen immer größer werdende Gegner-Horden verteidigen. Wer stirbt, verliert seinen Spielstand endgültig – Permadeath ist hier keine Option, sondern Standard. Wer nicht solo spielen will, kann sich mit bis zu drei weiteren Leuten im Host-basierten Online- oder LAN-Koop zusammentun.

    Neben dem Haupt-Survival-Modus bietet das Spiel gleich mehrere weitere Spielarten für unterschiedliche Vorlieben: Free Roam zum entspannten Erkunden ohne Dauerdruck, einen Easy-Modus für Einsteiger, dazu Horde- und Endless-Wave-Modi für alle, die lieber direkt in Kämpfe gegen immer neue Gegnerwellen wollen, sowie einen eigenen Story-Modus für Solo-Spieler, die die Handlung im Fokus haben wollen. Entwickelt wird der Titel vom Studio Extrude, das damit ein bewusst kleineres, aber inhaltlich vollständiges Paket abliefert.

    “The Left Behind” erscheint heute, am 27. Juli 2026, auf Steam. Wer auf der Suche nach einem neuen Koop-Survival-Titel abseits der ausgetretenen Pfade ist, sollte dem ungewöhnlichen Setting zumindest mal einen Blick gönnen.

    Offizielles Header-Artwork von The Left Behind, zeigt die postapokalyptische niederlaendische Spielwelt
    Bildquelle: Steam-Store-Seite von The Left Behind

    Quelle: Green Man Gaming Blog, Steam-Store-Seite

    Reizt euch das ungewöhnliche Setting, oder habt ihr von Survival-Spielen mittlerweile genug? Schreibt’s in die Kommentare!

  • PlayStation-Blackout: Fans planen einwöchigen Boykott gegen Sonys Disc-Aus

    PlayStation-Blackout: Fans planen einwöchigen Boykott gegen Sonys Disc-Aus

    Der Ärger über Sonys Disc-Aus kocht weiter hoch – und jetzt wird aus Meckern im Netz eine konkrete Aktion. Die Verbraucher-Community DoesItPlay ruft alle PlayStation-Besitzer dazu auf, vom 23. bis 30. August eine Woche lang komplett auf ihre Konsole zu verzichten. Sinngemäß heißt das: Konsole aus, keine Logins, keine Käufe im PlayStation Store – ein wirtschaftlicher und spielerischer Blackout, mit dem Sony spüren soll, wie viel Marktmacht die eigene Kundschaft eigentlich hat.

    Auslöser der ganzen Debatte ist Sonys Ankündigung von Anfang Juli, ab Januar 2028 keine physischen Disc-Versionen mehr für neue PlayStation-Spiele zu produzieren. Seitdem brodelt es in der Community, wie unser Artikel zu God-of-War-Schöpfer David Jaffes Verteidigung der Entscheidung zeigt. Eine Change.org-Petition gegen das Disc-Aus hat mittlerweile zwischen 180.000 und 345.000 Unterschriften gesammelt – die Zahlen schwanken je nach Quelle, klar ist aber: Es ist längst keine Nische mehr, die sich hier aufregt.

    Was den Protest von reiner Kommentarspalten-Wut unterscheidet, ist das Tempo, mit dem er sich verbreitet: Laut Berichten sammelte die Blackout-Ankündigung binnen rund 24 Stunden schon rund 800.000 Aufrufe in sozialen Netzwerken. Die Kernsorge der Fans bleibt dabei die gleiche wie seit der ersten Ankündigung: Ohne physisches Medium verschwindet die Möglichkeit, gebrauchte Spiele zu verkaufen oder zu tauschen, und der Zugriff auf die eigene Bibliothek hängt komplett an Sonys Servern und Accounts.

    Ob ein einwöchiger Boykott Sony tatsächlich zum Umdenken bewegt, ist fraglich – schließlich betrifft die Ankündigung erst Spiele ab 2028, und Konsolenhersteller haben ähnliche Protestwellen in der Vergangenheit meist ausgesessen. Trotzdem zeigt die Aktion, wie tief das Misstrauen gegenüber einer rein digitalen Zukunft in Teilen der Community sitzt. Bis Ende August dürfte die Debatte auf jeden Fall noch weiter an Fahrt aufnehmen.

    Mehrere physische PlayStation-5-Spielehuellen nebeneinander, Symbolbild zur Debatte um Sonys Disc-Aus
    Bildquelle: Kotaku (kotaku.com)

    Quelle: Kotaku, Push Square, GamingBible

    Würdet ihr bei so einem Blackout mitmachen, oder haltet ihr das für Symbolpolitik ohne echten Effekt? Ab in die Kommentare damit!

  • Battlefield 6: Großer Server-Ausfall legt Login und Multiplayer lahm

    Battlefield 6: Großer Server-Ausfall legt Login und Multiplayer lahm

    Aufgewacht, Spiel gestartet, nichts geht mehr: Für viele Battlefield-6-Fans begann der Montag mit einem dicken Ärgernis. Seit den frühen Morgenstunden häufen sich Meldungen über Login-Fehler, abgebrochene Verbindungen und Probleme beim Start von Multiplayer-Matches. Betroffen sind vor allem Spieler in Großbritannien, den USA und Kanada.

    Der Ausfall-Tracker Downdetector zeigt einen deutlichen Spike an Beschwerden, der bereits kurz vor Mitternacht US-Ostküste losging und sich bis in den Montagmorgen zog. In Foren und auf Social Media überschlagen sich die Fragen: Liegt es am eigenen Account, am Internet-Provider oder doch an den Servern selbst? Die Antwort dürfte für die meisten klar sein, denn die Häufung an Meldungen aus mehreren Ländern gleichzeitig spricht eher für ein serverseitiges Problem als für individuelle Verbindungsfehler.

    Battlefield-6-Gameplay-Screenshot: Ein Squad Soldaten stürmt unter Beschuss durch einen zerstörten Schützengraben
    Bildquelle: Electronic Arts, offizielles Pressematerial zu Battlefield 6

    Bislang gibt es von EA keine offizielle Stellungnahme zur Ursache oder einen Zeitplan für eine Lösung. Das ist besonders ärgerlich, weil Battlefield 6 gerade erst mit Season 4 ordentlich an Fahrt aufgenommen hat und die Spielerzahlen zuletzt spürbar gestiegen sind. Ein längerer Ausfall wäre für die Community denkbar schlechtes Timing.

    Wir bleiben dran und aktualisieren, sobald EA sich zu Wort meldet oder die Server wieder rundlaufen. Bis dahin heißt es für viele: abwarten, neu laden, hoffen.

    Quelle: Sunday Guardian Live, IBTimes Australia

    Seid ihr auch gerade ausgesperrt? Schreibt uns in die Kommentare, ob und wo es bei euch klemmt!

  • Pokémon GO Fest 2026: Nach Technik-Chaos gibt es jetzt ein globales Entschädigungs-Event

    Pokémon GO Fest 2026: Nach Technik-Chaos gibt es jetzt ein globales Entschädigungs-Event

    Beim diesjährigen Pokémon GO Fest 2026 lief nicht alles nach Plan: Technische Probleme sorgten während des Events für ordentlich Frust in der Community. Niantic reagierte darauf mit einer Entschuldigung und legte nach, statt einfach zur Tagesordnung überzugehen.

    Ein Nachhol-Event, das ursprünglich nur für bestimmte Regionen gedacht war, wurde kurzerhand auf die gesamte Spielerbasis ausgeweitet. Am Sonntag, den 26. Juli, lief die globale Entschädigungs-Aktion von 10 bis 19 Uhr Lokalzeit. Als Wiedergutmachung gab es gleich mehrere spürbare Verbesserungen für alle Trainerinnen und Trainer:

    • Die Zahl der kostenlosen Raid-Pässe wurde von neun auf zwölf erhöht
    • Highlight des Events war ein Mega-Mewtwo-Y-Super-Mega-Raid
    • Bei diesem Raid bestand eine erhöhte Chance auf ein schillerndes (Shiny) Mewtwo
    • Das Zeitfenster für Remote-Raids wurde bis in den späten Abend verlängert
    Offizielles Key-Art-Artwork zu Pokémon GO Fest 2026 mit Mewtwo, Pikachu und weiteren Pokémon in einem Park
    Bildquelle: Niantic/The Pokémon Company, offizielles Pressematerial zu Pokémon GO Fest 2026

    Dass Niantic hier nachbessert, statt die Probleme einfach auszusitzen, kommt in der Community gut an – gerade weil GO-Fest-Tickets nicht ganz billig sind und Ausfälle während des Live-Events besonders bitter schmecken. Für alle, die am regulären Termin Pech hatten, war das Nachhol-Event also eine faire zweite Chance auf das Mewtwo-Highlight.

    Quelle: Pokémon GO (offiziell), LeekDuck

    Habt ihr das Mega-Mewtwo-Y erwischt, vielleicht sogar schillernd? Zeigt uns eure Fänge in den Kommentaren!

  • GTA 6: Ultimate Edition wirkt richtig günstig gegen EA Sports FC 27 und NBA 2K27

    GTA 6: Ultimate Edition wirkt richtig günstig gegen EA Sports FC 27 und NBA 2K27

    Eigentlich sollte Grand Theft Auto VI der teuerste Preisbrecher des Jahres werden. Jetzt sorgt ausgerechnet die Konkurrenz dafür, dass Rockstars Mega-Release im Vergleich richtig günstig wirkt. Sowohl NBA 2K27 als auch EA Sports FC 27 rufen für ihre jeweilige Topversion 149,99 Dollar auf – satte 50 Dollar mehr als die Ultimate Edition von GTA 6.

    Konkret: Die NBA 2K27 Ultra Edition mit Chicago-Bulls-Legende Derrick Rose als Sondermotiv kostet 149,99 Dollar, ebenso die Ultimate-Plus-Edition von EA Sports FC 27. GTA 6 dagegen bleibt selbst in der teuersten Ultimate Edition bei 99,99 Dollar, die Standard Edition ist schon für 79,99 Dollar zu haben. Zum Vergleich: NBA 2K27 erscheint am 4. September 2026, EA Sports FC 27 folgt am 25. September 2026 – beide also noch vor GTA 6, das weiterhin für den 19. November 2026 angesetzt ist.

    • GTA 6 Standard Edition: 79,99 Dollar
    • GTA 6 Ultimate Edition: 99,99 Dollar
    • NBA 2K27 Ultra Edition: 149,99 Dollar
    • EA Sports FC 27 Ultimate Plus Edition: 149,99 Dollar

    Die Community reagiert prompt mit bitterer Ironie: Ausgerechnet Take-Two, der Mutterkonzern von sowohl Rockstar als auch 2K Games, verlangt für sein jährliches Sport-Franchise deutlich mehr als für das wohl meisterwartete Spiel des Jahrzehnts. Viele Fans werten das als weiteren Beleg dafür, dass jährliche Sportspiel-Reihen mit ihren Ultimate-Editionen längst die Preisgrenzen austesten, während GTA 6 trotz jahrelanger Entwicklungszeit und gigantischem Umfang vergleichsweise zurückhaltend bepreist bleibt.

    Offizielles Grand Theft Auto VI Keyart mit den Protagonisten Lucia und Jason vor Vice-City-Kulisse
    Bildquelle: Rockstar Games, offizielles Pressematerial

    Ob sich Rockstar mit der zurückhaltenden Preisstrategie langfristig einen Gefallen tut oder ob GTA 6 am Ende doch noch teurer wird, bleibt abzuwarten – offiziell ist der Preis für November 2026 aber gesetzt.

    Quelle: GTA BOOM, Game Rant, GamingBible

    Was sagt ihr zur Preispolitik der großen Publisher – ist GTA 6 wirklich das bessere Angebot? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Sonys Disc-Aus: God-of-War-Schöpfer David Jaffe verteidigt PlayStations digitale Zukunft

    Sonys Disc-Aus: God-of-War-Schöpfer David Jaffe verteidigt PlayStations digitale Zukunft

    Die Ankündigung schlägt weiter hohe Wellen: Sony stellt ab Januar 2028 die physische Produktion neuer PlayStation-Spiele komplett ein. Seitdem brodelt es in der Community – Boykottaufrufe machen die Runde, eine Online-Petition gegen das Disc-Aus hat längst sechsstellige Unterschriftenzahlen erreicht. Jetzt meldet sich eine überraschende Stimme zu Wort: David Jaffe, Schöpfer des allerersten God of War und Mitentwickler von Twisted Metal, stellt sich in einem neuen Video auf seinem YouTube-Kanal klar hinter Sonys Entscheidung.

    Jaffes Kernargument: Die Aufregung um angebliche Gier oder eine Verschwörung gegen die Kundschaft geht seiner Meinung nach am eigentlichen Problem vorbei. Für ihn ist das Ende der Disc schlicht eine wirtschaftliche Notwendigkeit angesichts explodierender AAA-Produktionskosten. Discs zu pressen, zu verpacken und über den Einzelhandel zu vertreiben, kostet Millionen – Geld, das laut Jaffe an anderer Stelle im Budget fehlt. Die meisten Kritiker, so seine These, würden die tatsächlichen Kosten hinter physischen Veröffentlichungen schlicht unterschätzen.

    Während Jaffe Verständnis für Sonys Entscheidung zeigt, bleibt die Kernangst vieler Fans bestehen: Ohne physisches Medium verschwindet auch die Möglichkeit, gebrauchte Spiele zu verkaufen oder zu tauschen, und im Zweifel hängt der Spielezugang komplett von Sonys Servern und Konten ab. Genau das treibt aktuell auch andere Stimmen aus der Branche um. Erste große Publisher äußern sich inzwischen ebenfalls zur Marktwirkung von Sonys Schritt: Sega gibt in einem Interview vorsichtig Entwarnung für das eigene Geschäft, und Ubisoft-Chef Yves Guillemot sieht laut Berichten keinen langfristigen Schaden für die Branche insgesamt.

    Ob sich die aufgeheizte Stimmung in der Community durch prominente Fürsprecher wie Jaffe beruhigt, ist fraglich – zu tief sitzt bei vielen die Sorge um Besitzrechte und Spielearchive. Bis Januar 2028 ist zwar noch etwas Zeit, doch die Debatte um Sonys digitale Zukunft dürfte die Gaming-Community noch lange begleiten.

    Quelle: play3.de, play3.de

    Was denkt ihr: Hat Jaffe recht, oder ist das Disc-Aus für euch ein rotes Tuch? Schreibt’s uns in die Kommentare!

  • EU winkt durch: 55-Milliarden-Dollar-Übernahme von Electronic Arts nimmt letzte Hürde

    EU winkt durch: 55-Milliarden-Dollar-Übernahme von Electronic Arts nimmt letzte Hürde

    Der größte Deal, den die Gaming-Branche je gesehen hat, ist einen entscheidenden Schritt weiter. Die EU-Kommission hat die geplante Übernahme von Electronic Arts durch ein Konsortium rund um Saudi-Arabiens Staatsfonds Public Investment Fund (PIF) kartellrechtlich freigegeben. Begründung der Behörde: Der Deal wirft keine relevanten Wettbewerbsbedenken auf.

    Zur Erinnerung: EA hatte der Übernahme bereits im vergangenen September zugestimmt. Neben dem PIF sind auch die Investmentfirma Silver Lake und Affinity Partners, das Investmentvehikel von Jared Kushner, an dem Konsortium beteiligt. Nach Abschluss des Deals soll der PIF rund 93,4 Prozent an EA halten. Macht man den Deal an Zahlen fest, wird schnell klar, warum er branchenweit für so viel Aufsehen sorgt: Mit rund 55 Milliarden US-Dollar ist es der bislang größte fremdfinanzierte Firmenkauf (Leveraged Buyout) überhaupt, nicht nur in der Spielebranche.

    Ganz durch ist der Deal aber noch nicht. Neben der jetzt erteilten Kartellfreigabe läuft aktuell noch eine separate Prüfung nach der EU-Verordnung über drittstaatliche Subventionen, die klären soll, ob staatliche Gelder aus Nicht-EU-Ländern den fairen Wettbewerb verzerren könnten. Eine Entscheidung dazu wird bis zum 30. Juli erwartet. Erst wenn auch diese Hürde genommen ist, kann der Verkauf final abgeschlossen werden.

    Für Spielerinnen und Spieler dürfte vor allem die Frage interessant sein, was der neue saudische Mehrheitseigentümer für Marken wie EA Sports FC, Battlefield oder Apex Legends bedeutet. Offiziell betont EA, dass sich am operativen Geschäft und an der Studiostruktur zunächst nichts ändern soll. Kritiker sehen den Deal dennoch skeptisch: Saudi-Arabiens Investitionen in die Gaming-Branche stehen seit Jahren in der Kritik, weil dem Königreich Menschenrechtsverletzungen und sogenanntes „Sportswashing“ vorgeworfen werden, bei dem milliardenschwere Investments genutzt werden sollen, um das internationale Image des Landes aufzupolieren.

    Wir bleiben an der Sache dran und melden uns, sobald auch die Subventionsprüfung der EU abgeschlossen ist und der Deal endgültig über die Bühne geht.

    Quelle: GamesRadar+, Game Developer

  • Rockstar-Belegschaft trifft erstmals offiziell auf das Management – das fordert die Gewerkschaft

    Rockstar-Belegschaft trifft erstmals offiziell auf das Management – das fordert die Gewerkschaft

    Während bei Rockstar Games die letzten Monate vor dem großen GTA 6-Launch im November laufen, bewegt sich hinter den Kulissen etwas Historisches: Die Rockstar Games Workers Union hat ihr erstes offizielles Treffen mit dem Studio-Management abgehalten. Organisiert ist die Gewerkschaft unter dem Dach der IWGB (Independent Workers’ Union of Great Britain) und gilt mit Mitgliedern in Edinburgh, Dundee, Lincoln, Leeds und London mittlerweile als größte Studio-Gewerkschaft Europas.

    Beim Treffen ging es der Belegschaft vor allem darum, eine gemeinsame Basis für weitere Verhandlungen zu schaffen. Das ist der Gewerkschaft nach eigenen Angaben gelungen: Man habe sich auf einen „Fahrplan für einen zügigen Verhandlungsprozess“ geeinigt. Auf den Tisch gelegt hat die Union dabei fünf zentrale Forderungen:

    • Ein Ende von unbezahltem Crunch – Überstunden sollen fair vergütet werden
    • Mehr Transparenz bei Bonuszahlungen und Gehaltsstrukturen
    • Mehr Flexibilität bei Homeoffice und Remote-Arbeit
    • Klarer Schutz der Arbeitsplätze vor Verdrängung durch KI-Systeme
    • Eine verbindliche Zusage gegen betriebsbedingte Entlassungen

    Rockstar selbst hat die Gewerkschaft bislang noch nicht formell anerkannt, welche konkrete Verhandlungseinheit (Bargaining Unit) am Ende zuständig sein wird, ist ebenfalls noch offen. Dass es überhaupt zu einem ersten gemeinsamen Termin kam, werten Gewerkschaftsvertreter dennoch als „Schritt in die richtige Richtung“.

    Brisant ist das Timing: Die Forderungen kommen nur wenige Monate vor dem Release von GTA 6, einem der am sehnlichsten erwarteten Spiele überhaupt. Genau in dieser heißen Entwicklungsphase gilt Crunch in der Branche traditionell als besonders verbreitet – die Gewerkschaft will mit dem Vorstoß offenbar verhindern, dass sich das beim größten Rockstar-Projekt aller Zeiten wiederholt.

    Wie es mit den Verhandlungen weitergeht und ob Rockstar der Union tatsächlich Zugeständnisse macht, ist aktuell noch offen. Wir bleiben dran.

    Quelle: PC Guide, GamesRadar+

  • Aus für Human Fall Flat 2: Studio zieht die Reißleine und startet komplett neu mit Teil 3

    Aus für Human Fall Flat 2: Studio zieht die Reißleine und startet komplett neu mit Teil 3

    Überraschende Wende für Fans des tollpatschigen Puzzle-Klassikers: Human Fall Flat-Entwickler No Brakes Games hat bestätigt, dass der seit Jahren angekündigte zweite Teil komplett eingestellt wird. Studiogründer Tomas Sakalauskas erklärte im Interview, man habe sich bei der Entwicklung von Human Fall Flat 2 schlicht in die falsche physikalische Richtung bewegt und dabei genau das verloren, was das Original ausgemacht hat: die charmante, schwerfällige Tollpatschigkeit der Spielfigur Bob.

    Statt den bisherigen Fortschritt an Teil 2 zu retten oder das Projekt notdürftig fertigzustellen, zieht das Studio einen radikalen Schlussstrich. Die Entwicklung startet jetzt praktisch bei null neu, diesmal direkt als Human Fall Flat 3. Einige Designideen aus der eingestampften Fortsetzung sollen laut Sakalauskas aber in das neue Projekt einfließen. Ein Releasedatum für Teil 3 gibt es bislang nicht.

    Der Rückzieher fällt in eine besondere Zeit für die Marke: Erst kürzlich feierte das Original sein zehnjähriges Jubiläum. In dieser Zeit hat sich Human Fall Flat zu einem der größten Indie-Erfolge überhaupt entwickelt, mit mehr als 60 Millionen Spielerinnen und Spielern weltweit auf so gut wie jeder verfügbaren Plattform.

    Dass ein Studio eine bereits angekündigte, jahrelang entwickelte Fortsetzung komplett verwirft, statt sie einfach schlechter herauszubringen, ist in der Branche selten und dürfte vielen Fans trotz der Verzögerung eher sympathisch aufstoßen. Immerhin zeigt es, dass No Brakes Games lieber länger wartet, als die geliebte Physik-Comedy-Formel zu verwässern.

    Bis handfeste Informationen zu Human Fall Flat 3 auftauchen, dürfte es also noch eine Weile dauern. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es Neuigkeiten zum Nachfolger gibt.

    Quelle: Game Developer