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  • Final Fantasy 7 Revelation: 200 GB auf der PS5 – nur CoD ist größer

    Final Fantasy 7 Revelation: 200 GB auf der PS5 – nur CoD ist größer

    Fast schon Tradition bei großen RPGs: Auch Final Fantasy 7 Revelation von Square Enix sprengt auf der PS5 alle Erwartungen – und zwar beim Speicherplatz. Laut einem aktuellen Bericht von GamePro braucht der neue Teil der Remake-Trilogie satte 200 GB auf der Festplatte. Damit landet das RPG auf Platz zwei der Speicherfresser-Rangliste, direkt hinter den aktuellen Call-of-Duty-Teilen. Wer sich das Spiel im PlayStation Store vormerkt, sollte also rechtzeitig Platz schaffen.

    Warum braucht Final Fantasy 7 Revelation so viel Speicherplatz?

    Genaue technische Gründe nennt die Quelle nicht, aber die Richtung ist klar: Je detailreicher die Areale, je höher aufgelöst die Texturen und je umfangreicher die Zwischensequenzen, desto größer die Downloadgröße. Final Fantasy 7 Revelation soll laut offizieller Ankündigung von Square Enix den finalen Akt der Remake-Trilogie erzählen – mit entsprechend viel Inhalt. Das passt auch zu dem, was wir bereits wissen: Erst gestern hatten wir in unserem Bericht zur erwarteten Spielzeit berichtet, dass der Director von über 100 Stunden für Completionisten ausgeht (unser Bericht zur erwarteten Spielzeit von über 100 Stunden). Riesige Spielzeit und riesiger Speicherbedarf gehen hier offenbar Hand in Hand.

    Wie viel freien Speicher sollte ich auf meiner PS5 einplanen?

    200 GB sind kein Pappenstiel – bei einer PS5 mit 825 GB internem Speicher, von denen euch real nur rund 660 GB zur Verfügung stehen, ist das allein schon ein ordentlicher Brocken. Unser Tipp, ganz allgemein und unabhängig vom konkreten Spiel: Räumt rechtzeitig vor dem Release auf. Prüft, welche Titel ihr lange nicht mehr angefasst habt, und deinstalliert sie. Wer öfter zwischen großen Spielen wechselt, kann sich außerdem eine externe USB-SSD zulegen – damit lassen sich PS4-Spiele direkt abspielen, und PS5-Titel könnt ihr zumindest zwischenlagern, bevor ihr sie für den Start wieder auf die interne oder eine M.2-SSD verschiebt. Wie das genau funktioniert, erklärt Sony im offiziellen Support-Bereich. Plant außerdem Zeit für den Download selbst ein: Bei 200 GB kann das je nach Internetverbindung locker mehrere Stunden dauern – fangt also nicht erst am Release-Abend an, sondern ladet rechtzeitig vor, sobald ein Pre-Load verfügbar ist.

    Quelle: GamePro

    Habt ihr schon genug Platz für Final Fantasy 7 Revelation auf eurer PS5 freigeräumt, oder müsst ihr jetzt erstmal aufräumen? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Xbox bestätigt 268 weitere Entlassungen: Activision übernimmt Halo, Ninja Theory wird geschlossen

    Xbox bestätigt 268 weitere Entlassungen: Activision übernimmt Halo, Ninja Theory wird geschlossen

    Es ist offiziell: Xbox streicht 268 weitere Stellen, gibt die Entwicklung des nächsten großen Halo-Spiels an Activision ab und schließt Ninja Theory komplett. Was heute Morgen noch Gerücht war, ist jetzt offiziell bestätigt — und zwar in einem Ausmaß, das selbst hartgesottene Xbox-Fans schlucken lässt.

    Microsoft hat die Änderungen am 22. September 2026 per internem Memo verkündet, das Xbox-Chef Matt Booty verantwortet und das unter dem Titel “Continuing Our Reset” auf Xbox Wire veröffentlicht wurde. Der Name ist Programm: Es ist der nächste Schritt im monatelangen “Xbox Reset”, der Restrukturierung nach der Activision-Blizzard-Übernahme.

    Was bedeutet die Activision-Übernahme für die Halo-Reihe?

    Das nächste große Halo-Spiel entsteht nicht mehr bei Halo Studios (ehemals 343 Industries), sondern bei Activision. Wichtig dabei: Es handelt sich um ein eigens dafür aufgestelltes Team, nicht um das Call-of-Duty-Team. Trotzdem bleibt ein mulmiges Gefühl — schließlich war Halo jahrzehntelang das Aushängeschild von Xbox, entwickelt von einem eigenständigen First-Party-Studio. Dass ausgerechnet der CoD-Publisher jetzt das Ruder übernimmt, ist ein deutliches Signal dafür, wie sehr sich die Prioritäten bei Xbox verschoben haben. Mehr Infos zur Marke gibt es weiterhin auf Halo Waypoint.

    Halo Studios besteht als Marke faktisch kaum noch fort — ein großer Teil der bisherigen Struktur wird im Zuge der Reorganisation aufgelöst oder umgebaut. Auch Rare, das Studio hinter Banjo-Kazooie und Sea of Thieves, berichtet ab sofort direkt an Activision statt an die bisherige Xbox-Struktur. Obsidian Entertainment (bekannt für The Outer Worlds und Pentiment) wird organisatorisch Bethesda zugeordnet.

    Warum wird Ninja Theory geschlossen?

    Der wohl schmerzhafteste Einschnitt: Ninja Theory, das Studio hinter Hellblade: Senua’s Sacrifice, Hellblade 2, DmC und Heavenly Sword, wird komplett dichtgemacht. Laut den Berichten sind zuvor zwei separate Rettungsversuche gescheitert — offenbar gab es also durchaus Bemühungen, das Studio zu erhalten, bevor die Entscheidung zur Schließung fiel. Für ein Team, das mit seiner Darstellung von Psychose und mentaler Gesundheit international Anerkennung fand, ist das ein bitteres Ende.

    Insgesamt fallen 268 weitere Stellen weg, betroffen sind neben Halo Studios auch weitere First-Party-Studios sowie Management- und zentrale Funktionen innerhalb der Xbox Game Studios (XGS).

    Was heißt das für Spielerinnen und Spieler?

    Für Halo-Fans bedeutet das vor allem Unsicherheit: Ob und wie sich der Ton und das Gameplay der Reihe unter einem neuen Entwicklerteam bei Activision verändern, ist völlig offen. Für Ninja-Theory-Spielerinnen und -Spieler ist die Lage klarer, aber nicht schöner — ohne aktives Studio dürfte es kein neues Hellblade und wohl auch keine größeren Updates für die bestehenden Spiele mehr geben. Wer Sea of Thieves oder Banjo-Kazooie-Nachfolger im Hinterkopf hatte, muss die neue Berichtsstruktur von Rare ebenfalls im Auge behalten.

    Wie ordnet die Redaktion die Entwicklung ein?

    Aus unserer Sicht zeigt dieser Schritt, wie tief der Umbau bei Xbox inzwischen geht: Es geht längst nicht mehr nur um einzelne Entlassungswellen, sondern um eine komplette Neuordnung der First-Party-Landschaft, bei der traditionsreiche Marken wie Halo faktisch in andere Hände wandern. Dass unser früher Bericht zum Gerücht heute Morgen binnen weniger Stunden zur bestätigten Realität wurde, zeigt auch, wie schnell sich diese Restrukturierung mittlerweile vollzieht. Wir bleiben dran und aktualisieren, sobald es neue Details gibt.

    Zwei Mitarbeitende von Halo Studios sitzen lächelnd vor Bildschirmen mit Halo: The Master Chief Collection im Hintergrund
    Halo Studios steht durch die Umstrukturierung vor einem tiefen Einschnitt. Bildquelle: PC Gamer / Xbox
    Nahaufnahme von Senua, der Hauptfigur aus Hellblade: Senua's Saga, mit entschlossenem Blick in düsterer Umgebung
    Ninja Theory, das Studio hinter Hellblade, wird komplett geschlossen. Bildquelle: Eurogamer / Ninja Theory

    Quelle: Xbox Wire, Eurogamer, PC Gamer

    Was denkt ihr über den Umbau bei Xbox — Ende einer Ära oder überfälliger Schnitt? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

  • Gigabyte Control Center: Sicherheitslücke gewährt Angreifern Kernel-Zugriff

    Gigabyte Control Center: Sicherheitslücke gewährt Angreifern Kernel-Zugriff

    Wer ein Gigabyte-Mainboard hat und die dazugehörige Control-Center-Software nutzt, sollte jetzt kurz aufhorchen: Gigabyte hat eine Sicherheitslücke bestätigt, über die sich Angreifer bis auf Kernel-Ebene in euer System vorarbeiten können. Das berichtet PC Gamer unter Berufung auf ein offizielles Advisory des Herstellers.

    Konkret steckt der Fehler im MBStorage-Modul der Gigabyte Control Center Software, das eigentlich nur für die RAM-Beleuchtung zuständig ist. Das Modul bringt einen Kernel-Treiber namens MyPortIO_x64.sys mit, und genau der lässt sich missbrauchen. Ein Angreifer mit lokalem Zugriff auf euren Rechner kann darüber beliebigen physischen Speicher lesen und schreiben — und sich so Rechte auf Kernel-Ebene (Ring 0) erschleichen. Ist das erstmal geschafft, hat er quasi die volle Kontrolle über das System, inklusive der Möglichkeit, Sicherheitssoftware zu umgehen.

    Bin ich als Gigabyte-Nutzer betroffen?

    Die Schwachstelle trägt die Kennung CVE-2026-9492 und ist nach dem CVSS-3.1-Standard mit 7,8 von 10 Punkten bewertet — also “hoch”. Betroffen sind alle Versionen des MBStorage-Moduls vor 26.06.03.01, die als Teil der Gigabyte Control Center Software auf vielen aktuellen Gigabyte-Mainboards mit RGB-RAM-Unterstützung installiert sind. Wichtig: Ein Angreifer braucht dafür bereits lokalen, authentifizierten Zugriff auf euren PC, ein Angriff übers Internet aus der Ferne ist nach aktuellem Kenntnisstand nicht möglich. Trotzdem ist das kein Grund zur Entwarnung, denn Schadsoftware, die bereits auf eurem System gelandet ist, könnte die Lücke genau für diesen letzten Schritt zur vollen Kontrolle nutzen. Die Details listet Gigabyte im offiziellen Security-Advisory auf.

    • CVE-2026-9492 (CWE-782: Exposed IOCTL mit unzureichender Zugriffskontrolle)
    • Betroffen: MBStorage-Modul (RAM-Beleuchtungssteuerung) der Gigabyte Control Center Software, konkret der Kernel-Treiber MyPortIO_x64.sys
    • Betroffene Versionen: alle MBStorage-Versionen vor 26.06.03.01
    • CVSS-3.1-Score: 7,8 (Hoch)
    • Voraussetzung für den Angriff: lokaler, authentifizierter Zugriff auf das System

    Wie schütze ich mich vor der Sicherheitslücke?

    Die gute Nachricht: Gigabyte hat den Fehler bereits gefixt, ihr müsst nur aktiv werden. So geht’s:

    • Öffnet die Gigabyte Control Center App auf eurem PC
    • Sucht dort im Update-Bereich nach einer neuen MBStorage-Version (26.06.03.01 oder neuer) und installiert sie
    • Alternativ: Ladet das komplette, aktuelle Gigabyte Control Center Paket direkt von der offiziellen Produktseite herunter
    • Schaut im Gigabyte Download Center ohnehin regelmäßig vorbei, ob für euer Mainboard neue Software- oder BIOS-Updates bereitstehen
    • Startet den PC nach der Installation neu

    Diese Lücke reiht sich in eine ganze Serie an Sicherheitsproblemen bei Gigabyte-Software in diesem Jahr ein. Erst im Sommer 2026 hatte PC Gamer über eine noch kritischere Schwachstelle in der Control-Center-Software berichtet, über die sich bei aktivierter Pairing-Funktion sogar unauthentifiziert Dateien aufs System schreiben ließen. Auch bei Gigabyte-Mainboard-BIOS-Versionen für ältere Intel-Prozessoren gab es 2026 bereits eine Warnung. Wer RGB-Software, Overclocking-Tools und ähnliche Zusatzprogramme von Mainboard-Herstellern nutzt, öffnet sich damit potenziell zusätzliche Angriffsflächen — das betrifft längst nicht nur Gigabyte, sondern die ganze Branche. Unser Rat: Haltet solche Kernel-nahe Software immer aktuell und deinstalliert Tools, die ihr eigentlich gar nicht braucht.

    Quelle: PC Gamer, Gigabyte Security Advisory

    Prüft am besten gleich jetzt eure Gigabyte Control Center Version und installiert das Update — schreibt uns in den Kommentaren, ob ihr betroffen wart!

  • Leak: Supergirl und Batwoman angeblich als spielbare Charaktere in Injustice 3

    Leak: Supergirl und Batwoman angeblich als spielbare Charaktere in Injustice 3

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht/einen Leak, das/der bislang NICHT offiziell von NetherRealm Studios/Warner Bros. Games bestätigt wurde.

    Ein Leak sorgt gerade für ordentlich Wirbel in der DC-Gaming-Community: Laut einem Bericht von IGN sollen Supergirl und Batwoman als spielbare Charaktere in einem bislang nicht angekündigten Injustice 3 auftauchen. Ursprung des Leaks ist das Portal MP1st, das den Hinweis am 21. September veröffentlicht hat. Auch Kotaku berichtet unabhängig über dieselben Details – ein Umstand, der der Sache zusätzliches Gewicht verleiht, auch wenn nach wie vor nichts offiziell bestätigt ist.

    Wie kam der Injustice-3-Leak ans Licht?

    Der Ursprung des Ganzen ist ziemlich unspektakulär – und gerade deshalb spannend: Berichten zufolge soll im Lebenslauf einer Stuntperformerin ein direkter Hinweis auf Motion-Capture-Arbeiten für ein Spiel namens schlicht “Injustice 3” aufgetaucht sein. Die Person soll dort angeblich Performances für gleich zwei Rollen aufgelistet haben: Supergirl und Batwoman. Solche Casting- oder Referenz-Leaks sind in der Games-Branche kein Einzelfall – Stunt- und Mocap-Crews müssen ihre Arbeit schließlich irgendwo dokumentieren, und dabei rutscht schon mal ein Projektname durch, der eigentlich unter Verschluss bleiben sollte.

    Welche Charaktere sollen laut Leak dabei sein?

    Supergirl wäre keine große Überraschung. Sie spielte bereits in Injustice 2 eine zentrale Rolle im Storymodus, ihre Rückkehr würde also erzählerisch Sinn ergeben. Batwoman dagegen wäre laut Leak tatsächlich eine echte Neuheit: Die Figur hatte bislang noch keinen Auftritt in einem Hauptspiel der Reihe – abgesehen von einer CW-inspirierten Version im Mobile-Ableger. Sollte sich das bestätigen, wäre es ihr Debüt im “richtigen” Injustice-Universum.

    Wie seriös ist die Quelle – und was macht NetherRealm sonst so?

    NetherRealm Studios, das Entwicklerteam hinter der Injustice- und Mortal-Kombat-Reihe, hat sich über Jahre den Ruf erarbeitet, waschechte Fighting-Games mit starken Story-Kampagnen zu liefern. Genau deshalb wird jedes Gerücht rund um ein neues Projekt des Studios genau beobachtet. Dass gleich zwei unabhängige Quellen – MP1st und Kotaku – zu ähnlichen Schlüssen kommen, macht den Leak zumindest glaubwürdiger als den durchschnittlichen Gerüchte-Tweet. Trotzdem bleibt es dabei: Eine offizielle Ankündigung von Injustice 3 gibt es bis heute nicht, und Leaks über Casting-Unterlagen sind schon öfter falsch oder missverständlich gewesen.

    Aus unserer Sicht lohnt es sich, das Ganze mit gesunder Vorsicht zu genießen: Motion-Capture-Arbeiten bedeuten nicht automatisch, dass ein Charakter auch im finalen Roster landet – Szenen werden manchmal aufgenommen und später doch nicht verwendet. Sollte NetherRealm Injustice 3 aber tatsächlich in der Pipeline haben, wäre Supergirl plus eine echte Neuvorstellung wie Batwoman ein spannender Mix aus Fanservice und frischem Wind.

    Quelle: IGN, Kotaku

    Was haltet ihr von dem Leak – würdet ihr euch über Batwoman und Supergirl als neue Injustice-3-Kämpferinnen freuen? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Gerücht: Xbox plant angeblich neue große Entlassungswelle mit Studio-Konsolidierung

    Gerücht: Xbox plant angeblich neue große Entlassungswelle mit Studio-Konsolidierung

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht, das bislang NICHT offiziell von Microsoft/Xbox bestätigt wurde.

    Kaum hat sich die Branche von der letzten Kündigungsrunde erholt, macht schon das nächste beunruhigende Gerücht die Runde: Berichten zufolge soll Microsoft bei Xbox noch in dieser Woche eine weitere große Entlassungswelle einläuten. Das berichtet das britische Fachportal VGC (Video Games Chronicle) unter Berufung auf Insider-Informationen des Wirtschaftsmediums The Information. Offiziell bestätigt ist bislang nichts – weder konkrete Zahlen noch die Namen betroffener Studios wurden bisher von Microsoft genannt.

    Was ist über die angebliche neue Xbox-Entlassungswelle bekannt?

    Laut dem Bericht sollen im Zuge der Maßnahme mehrere interne Studios konsolidiert werden, also organisatorisch zusammengelegt oder in bestehende Strukturen eingegliedert werden. Konkrete Namen betroffener Studios oder eine genaue Zahl der Stellen nennt der Bericht bislang nicht – The Information beruft sich Berichten zufolge auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, die namentlich nicht genannt werden möchten. Auch der genaue Zeitpunkt ist noch nicht restlos geklärt, VGC schreibt jedoch, dass die Entlassungen angeblich noch in dieser Woche verkündet werden sollen. Bis zu einer offiziellen Stellungnahme von Xbox oder Microsoft bleibt vieles Spekulation, und es ist gut möglich, dass sich Details bis zur tatsächlichen Bekanntgabe noch ändern.

    Wie reihen sich die Gerüchte in frühere Xbox-Entlassungswellen ein?

    Sollte sich das Gerücht bewahrheiten, wäre es beileibe nicht die erste große Kürzungsrunde bei Xbox. Bereits im Januar 2024 strich Microsoft rund 1.900 Stellen im Gaming-Bereich, kurz nachdem die milliardenschwere Übernahme von Activision Blizzard abgeschlossen worden war. Im Mai 2025 folgte eine weitere, besonders schmerzhafte Welle: Damals wurden unter anderem die Studios Tango Gameworks (bekannt für „Hi-Fi Rush“) und Arkane Austin komplett geschlossen, mehrere angekündigte Projekte gestrichen. Eine erneute Konsolidierung würde also in ein Muster passen, das Xbox in den vergangenen Jahren wiederholt gezeigt hat: schnelles Wachstum durch milliardenschwere Zukäufe, gefolgt von harten Einschnitten bei der Belegschaft.

    Was würde eine erneute Entlassungswelle für Studios und Spieler bedeuten?

    Für betroffene Entwicklerinnen und Entwickler bedeuten solche Wellen in der Regel massive Unsicherheit – oft werden laufende Projekte eingestellt oder auf Eis gelegt, bevor überhaupt öffentlich kommuniziert wird, welche Teams konkret betroffen sind. Für Spielerinnen und Spieler kann eine Studio-Konsolidierung bedeuten, dass angekündigte oder in Entwicklung befindliche Titel verzögert, umstrukturiert oder im schlimmsten Fall ganz eingestellt werden. Die aktuellen Gerüchte passen zudem ins Bild eines Konzerns, der seine Geschäftsstrategie im Gaming-Bereich derzeit an mehreren Fronten gleichzeitig verändert: Während offenbar an einer Stelle Kosten eingespart werden sollen, arbeitet Microsoft an anderer Stelle an neuen Einnahmequellen – erst kürzlich sorgte etwa ein Patent für In-Game-Werbung in Xbox- und PC-Spielen für Diskussionen in der Community.

    Solange Microsoft sich nicht offiziell äußert, bleibt es bei Spekulation. Wir behalten die Entwicklung im Auge und aktualisieren diesen Artikel, sobald es belastbare Informationen von Xbox Wire oder dem Microsoft News Center gibt.

    Quelle: VGC

    Was denkt ihr: Trifft es diesmal, und wenn ja, welche Xbox-Studios könnten betroffen sein? Schreibt uns eure Einschätzung in die Kommentare!

  • The Blood of Dawnwalker: Erstes großes Update im Oktober bringt einfacheren Schwierigkeitsgrad

    The Blood of Dawnwalker: Erstes großes Update im Oktober bringt einfacheren Schwierigkeitsgrad

    Wer bei The Blood of Dawnwalker bislang vor allem an den Kämpfen verzweifelt ist, darf sich freuen: Game Director Konrad Tomaszkiewicz hat für Anfang Oktober 2026 den ersten großen Patch für das Vampir-Rollenspiel angekündigt. Im Zentrum steht ein komplett neuer, leichterer Schwierigkeitsgrad – dazu kommen ein überarbeitetes Kampf-Targeting und spürbar leichtere Fluchtmöglichkeiten vor Gegnern.

    Was ändert sich im neuen Schwierigkeitsgrad von The Blood of Dawnwalker?

    Bisher war der “Story”-Modus die einfachste Stufe im Spiel. Das ändert sich mit dem Oktober-Update: Der alte Story-Modus wird umbenannt und rückt eine Stufe nach oben, während eine brandneue, noch entspanntere Einstellung seinen Platz einnimmt. Sie richtet sich laut Tomaszkiewicz gezielt an Spielerinnen und Spieler, die die Geschichte um den Vampirjäger Coen erleben wollen, ohne sich intensiv mit dem Kampfsystem auseinanderzusetzen. Insgesamt stehen nach dem Patch fünf Schwierigkeitsgrade zur Wahl, von der neuen, kampfarmen Einstiegsstufe bis hin zum fordernden “Duellant”-Modus für Fans knackiger Gefechte.

    • Neuer, leichterer Schwierigkeitsgrad, der Kämpfe deutlich in den Hintergrund rückt.
    • Bisheriger “Story”-Modus wird umbenannt und leicht angehoben – insgesamt fünf Stufen von entspannt bis “Duellant”.
    • Überarbeitetes Ziel-System (Targeting) für präzisere, weniger hakelige Kämpfe.
    • Leichteres Entkommen: Betäubte Gegner bleiben länger im Stun, da künftig drei Treffer nötig sind, um die Betäubung frühzeitig zu brechen.

    Warum überarbeitet Rebel Wolves das Kampf- und Fluchtsystem?

    Neben dem neuen Schwierigkeitsgrad schraubt das Team auch am Kampfgefühl selbst. Das Targeting-System, das bislang beim Anvisieren von Gegnern in hektischen Situationen für Frust sorgte, wird überarbeitet. Wer aus einem Gefecht fliehen will, soll das künftig ebenfalls einfacher schaffen: Gegner bleiben nach einer Betäubung länger wehrlos, weil laut Tomaszkiewicz erst drei zusätzliche Treffer nötig sind, um den Stun-Zustand vorzeitig zu beenden. Das verschafft Spielerinnen und Spielern mehr Luft, um sich aus brenzligen Situationen zurückzuziehen, statt in jedem Scharmützel bis zum Schluss durchhalten zu müssen.

    Dass ausgerechnet Konrad Tomaszkiewicz hier nachjustiert, hat Gewicht: Der Pole war Game Director von The Witcher 3: Wild Hunt und gründete nach seiner Zeit bei CD Projekt Red gemeinsam mit weiteren Branchenveteranen das Studio Rebel Wolves. The Blood of Dawnwalker ist dessen erstes Projekt und seit Anfang September 2026 unter anderem auf Steam erhältlich. Seit dem Release hatten Spielerinnen und Spieler vor allem an holprigen Tutorials, wortkargen NPCs sowie an Rucklern und gelegentlichen Shader-Abstürzen zu knabbern – ein erster kleiner Patch besserte bereits einige dieser Punkte nach, während an den technischen Problemen weiterhin gearbeitet wird. Der angekündigte Oktober-Patch zeigt, dass Rebel Wolves offenbar genau hinhört, was die Community zurückmeldet, und bereit ist, auch grundlegende Design-Entscheidungen wie den Schwierigkeitsgrad noch einmal anzufassen.

    Quelle: IGN, Eurogamer

    Habt ihr The Blood of Dawnwalker schon angespielt? Schreibt uns in den Kommentaren, ob euch der neue leichte Schwierigkeitsgrad reizt oder ob ihr lieber bei den harten Kämpfen bleibt!

  • The Legend of Zelda: Ocarina of Time (Switch 2): Nintendo zeigt erste offizielle Weltkarte

    The Legend of Zelda: Ocarina of Time (Switch 2): Nintendo zeigt erste offizielle Weltkarte

    Nintendo hat das erste offizielle Artwork der neu gestalteten Weltkarte von The Legend of Zelda: Ocarina of Time für die Switch 2 veröffentlicht – und Hyrule sieht darauf aus wie eine liebevoll gezeichnete Schatzkarte.

    Das neue Bildmaterial zeigt die komplette Spielwelt aus der Vogelperspektive: Hyrule-Feld im Zentrum, umgeben von Kokiri-Wald, Zora-Fluss, dem Kraterberg im Nordosten und der Wüste im Westen. Im Vergleich zum minimalistischen Kartenbildschirm des Originals von 1998 wirkt die neue Version deutlich detaillierter und fast schon wie eine handgezeichnete Fantasy-Landkarte, wie sie aus modernen Open-World-Titeln bekannt ist. Auf der offiziellen Nintendo-Switch-2-Website ist das Remake bereits als kommendes Highlight gelistet.

    Der junge Link läuft über die Wiesen von Hyrule im Switch-2-Remake von Zelda: Ocarina of Time

    Wann erscheint Zelda: Ocarina of Time für die Switch 2?

    Laut Nintendo soll das Remake im November 2026 erscheinen. Ein konkretes Datum steht noch aus, doch mit der Veröffentlichung der Weltkarte liefert Nintendo einen weiteren Baustein im Marketing-Fahrplan zum Launch. Die Karte dürfte dabei nicht nur schmückendes Beiwerk sein, sondern auch als Hinweis darauf gelesen werden, wie stark das Team die Spielwelt technisch und optisch überarbeitet hat, ohne das ursprüngliche Layout von 1998 komplett zu verändern.

    Was verrät die neue Weltkarte über das Remake?

    Wer genau hinschaut, erkennt auf dem Artwork sämtliche bekannten Gebiete aus dem Original wieder – von Kakariko-Dorf über den Todesberg bis zum Seelenpalast am Hylia-See. Das spricht dafür, dass Nintendo die geografische Struktur von Hyrule beibehält und sich vor allem auf Grafik, Beleuchtung und Spielgefühl konzentriert, ähnlich wie es bereits bei anderen Nintendo-Remakes der Fall war. Für Fans, die das Original in den späten Neunzigern auf dem N64 gespielt haben, dürfte allein der Anblick der vertrauten Landmarken in neuem Gewand für Gänsehaut sorgen.

    Gameplay-Szene aus Zelda: Ocarina of Time für Switch 2 mit eingeblendeter Minikarte am Bildschirmrand

    Historisch betrachtet war die Weltkarte von Ocarina of Time 1998 ein kleines Wunder für sich: Sie machte Hyrule erstmals als zusammenhängende 3D-Welt erfahrbar und prägte damit das Design ganzer Generationen von Open-World-Spielen, bis hin zu Breath of the Wild. Dass Nintendo genau dieses Element nun als erstes offizielles Bildmaterial zum Switch-2-Remake auswählt, ist daher mehr als reine Symbolik – es signalisiert, wie zentral die Erkundung der Spielwelt für das Remake bleibt. Wer sich zusätzlich für die kuriose Hardware-Seite der Neuauflage interessiert, findet dazu unseren Bericht zur Electric-Ocarina-Sonderkonsole.

    Auch andere Fachmedien wie GoNintendo haben das neue Kartenmaterial aufgegriffen und bestätigen damit die Einordnung von Nintendo Life als offizielle, direkt von Nintendo stammende Veröffentlichung und nicht als Leak oder Fan-Spekulation. Das Artwork kursiert inzwischen auch auf Social Media:

    https://x.com/Nintendeal/status/2098434232586752283

    Quelle: Nintendo Life

    Was haltet ihr von der neuen Weltkarte – schreibt uns eure Erinnerungen an das Original in die Kommentare!

  • Blizzard bestätigt: Neuer Open-World-StarCraft-Shooter wird nicht Xbox-exklusiv, Release erst 2030

    Blizzard bestätigt: Neuer Open-World-StarCraft-Shooter wird nicht Xbox-exklusiv, Release erst 2030

    Nach der Ankündigung auf der BlizzCon 2026 sorgte ein Xbox-Social-Media-Post kurzzeitig für Verwirrung: Wird der neue Open-World-Shooter im StarCraft-Universum am Ende doch exklusiv für Microsofts Konsole? Blizzard hat dem jetzt in einem offiziellen Statement widersprochen – der Titel soll für mehrere Plattformen erscheinen. Der Haken dabei: Bis zum Release soll es noch bis 2030 dauern.

    Wird der neue StarCraft-Shooter eine Xbox-Exklusive?

    Nein, sagt Blizzard ganz klar. Auf Nachfragen von Fachmedien erklärte ein Sprecher des Studios, man könne aktuell nur sagen, dass StarCraft nicht exklusiv werde. Bestätigt sind bislang PC und Xbox Series X/S, mindestens eine weitere Plattform soll laut Blizzard folgen. Ob damit auch PlayStation gemeint ist, bleibt offen – Blizzard hält sich hier bewusst bedeckt. Klar ist aber: Von einer Konsolen-Exklusivität, wie sie seit der Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft immer wieder befürchtet wurde, kann beim neuen StarCraft-Ableger keine Rede sein.

    Vorgestellt wurde der Shooter erstmals auf der BlizzCon 2026, angeführt von Dan Hay, der zuvor als Producer an mehreren Far-Cry-Teilen mitgewirkt hat. Der cineastische Reveal-Trailer zeigt noch kein Gameplay, dafür aber einen jungen Marine namens Holt, der bei seinem ersten Einsatz für die Dominion prompt von einem Zergling-Rudel überrannt wird – stimmungsvoll, aber wenig konkret.

    Warum liegt der Release so weit in der Zukunft?

    Ein Erscheinungsfenster im Frühjahr 2030 bedeutet: Das Spiel steckt noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase, gut dreieinhalb Jahre vor dem angepeilten Release. Solche frühen Ankündigungen sind bei Blizzard nichts Neues, wurden dem Studio in der Vergangenheit aber auch schon zum Verhängnis – der Shooter soll bereits der dritte Anlauf für ein StarCraft-Spin-off sein, nachdem frühere Projekte intern eingestampft wurden. Für Fans bedeutet der frühe Reveal vor allem: erst mal abwarten und die Erwartungen zügeln, bevor es handfestes Gameplay-Material gibt.

    Spannend ist die Plattform-Frage vor allem wegen Microsofts Strategie seit der milliardenschweren Übernahme von Activision Blizzard: Bei einigen großen Marken wurde seither zumindest zeitweise stärker auf engere Xbox-Bindung gesetzt, andere Blizzard-Titel wie Diablo oder World of Warcraft blieben dagegen plattformübergreifend verfügbar. Dass Blizzard nun früh und deutlich gegen Exklusivitäts-Gerüchte vorgeht, zeigt, wie sensibel das Thema für die eigene Spielerbasis ist – gerade PC- und PlayStation-Fans reagieren auf solche Meldungen erfahrungsgemäß empfindlich.

    Während der neue Shooter noch ganz am Anfang der Entwicklung steht, laufen bei Blizzard parallel mehrere andere Großprojekte weiter, von Diablo bis World of Warcraft. Die Multi-Projekt-Strategie des Studios zeigt: StarCraft ist nur eines von mehreren Eisen im Feuer, das noch lange nicht spielbar sein wird.

    Quelle: IGN

    Bleibt dran: Wir halten euch zu allen News rund um den neuen StarCraft-Shooter und seine Plattformen auf dem Laufenden.

  • Bungie holt alte Destiny-2-Inhalte zurück: Notfall-Entscheidung nach Marathon-Flop

    Bungie holt alte Destiny-2-Inhalte zurück: Notfall-Entscheidung nach Marathon-Flop

    Bungie zieht die Notbremse: Das Studio hinter Destiny 2 hat angekündigt, zahlreiche einst aus dem Spiel entfernte Kampagnen, Schauplätze und Raids zurückzuholen. Intern wird der Schritt als dringend notwendige, geradezu studio-rettende Entscheidung beschrieben – ausgelöst durch den deutlichen Flop des neuen Shooters Marathon, dessen geplante Updates allein offenbar nicht gereicht hätten, um Bungie wirtschaftlich zu stabilisieren.

    In einem gemeinsamen Statement auf der offiziellen Bungie-Website räumen Studio-Chef Poria Torkan und Produktchef Josh Deane offen ein, in den vergangenen Jahren das Vertrauen der Spielerschaft verspielt zu haben. Die Formulierung “We intend to earn back your trust” macht deutlich, wie ernst man die Kritik der Community inzwischen nimmt.

    Welche Destiny-2-Inhalte holt Bungie aus dem Vault zurück?

    Konkret sollen die Kampagnen Red War, Curse of Osiris, Warmind und Forsaken sowie die Schauplätze Io, Titan, Merkur und Mars wieder spielbar werden. Bei den Raids stehen Leviathan, Eater of Worlds, Spire of Stars, Scourge of the Past und Crown of Sorrow auf der Liste. Ein festes Datum nennt Bungie bislang nicht – jeder Inhalt müsse erst technisch und spielerisch auf den aktuellen Stand von Destiny 2 gebracht werden, etwa bei Beleuchtung, Gegnerverhalten und Encounter-Design.

    Warum war der Marathon-Flop der Auslöser für die Rettungsaktion?

    Marathon war im März 2026 mit ordentlicher Kritik gestartet, verlor seine Spielerbasis aber rasant: Bis August sollen die gleichzeitig aktiven Nutzerzahlen um rund 96 Prozent eingebrochen sein, teils lag die Zahl gleichzeitiger Spieler unter 1.000. Sony soll deswegen eine Abschreibung in dreistelliger Millionenhöhe verbucht haben, zuvor hatte Bungie bereits rund 290 Stellen gestrichen. Parallel lag die Destiny-2-Entwicklung nach dem letzten großen Update “Monument of Triumph” im Juni faktisch auf Eis. Mit den geplanten Marathon-Updates allein, so die interne Einschätzung, wäre das Studio nicht zu retten gewesen – weshalb man sich nun wieder voll auf das verlässliche Zugpferd Destiny besinnt.

    Für die Einordnung lohnt ein Blick zurück: Die sogenannte Destiny Content Vault wurde mit der Erweiterung Beyond Light im November 2020 eingeführt, um Speicherplatz auf älterer Hardware freizuschaufeln und Updates technisch handhabbar zu halten. Für viele Fans fühlte sich das damals wie ein Verlust bezahlter Inhalte an und sorgte für anhaltenden Unmut. Dass Bungie diesen Schritt nun nach knapp sechs Jahren zurücknimmt, ist im Live-Service-Geschäft ungewöhnlich und zeigt, wie sehr der Marathon-Rückschlag die Prioritäten im Haus verschoben hat. Für Spielerinnen und Spieler bedeutet das mittelfristig mehr Umfang und nostalgische Rückkehrer, für Bungie selbst aber auch das Eingeständnis, dass die Zukunft des Studios wieder stärker an Destiny hängt als geplant, während Marathon als reines Extraction-Konzept offenbar überarbeitet und zu einer tieferen Survival-Erfahrung ausgebaut werden soll.

    Quelle: PC Gamer, VGC, Eurogamer

    Welche vaultete Karte oder welchen Raid wünscht ihr euch als Erstes zurück? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Rockstar lässt Aufnahmen zu gestrichenem GTA-5-DLC und früher GTA-6-Kartenversion entfernen

    Rockstar lässt Aufnahmen zu gestrichenem GTA-5-DLC und früher GTA-6-Kartenversion entfernen

    Take-Two Interactive und Rockstar Games gehen erneut mit Nachdruck gegen altes Datenmaterial vor. Laut einem Bericht von IGN werden derzeit gezielt Videos und Bilder aus dem Netz entfernt, die gestrichenen Zusatzinhalt zu GTA 5 sowie eine sehr frühe Version der später bekannt gewordenen GTA-6-Karte zeigen. Beides stammt aus dem umfangreichen Datenpaket, das nach dem berüchtigten Rockstar-Hack von 2022 im Netz kursierte.

    Warum lässt Rockstar jetzt wieder altes Material aus dem Hack entfernen?

    Konkret geht es laut IGN um Aufnahmen einer offenbar geplanten, aber nie veröffentlichten Erweiterung für GTA 5 mit Bezug zu Liberty City sowie um eine deutlich unfertige, frühe Fassung der GTA-6-Weltkarte. Beide Inhalte tauchten ursprünglich im Zuge des Hacks auf, bei dem 2022 interne Rockstar-Dateien, Quellcode-Fragmente und dutzende Gameplay-Clips aus der Entwicklung von GTA 6 öffentlich wurden. Take-Two setzt seither regelmäßig DMCA-Takedowns ein, sobald Ausschnitte davon neu auftauchen oder erneut die Runde machen – offenbar auch jetzt wieder, mehrere Jahre nach dem eigentlichen Vorfall.

    Was war der GTA-6-Hack von 2022 überhaupt und wie ging er aus?

    Im September 2022 verschaffte sich ein damals minderjähriges Mitglied der Hackergruppe Lapsus$ Zugriff auf interne Rockstar-Systeme und veröffentlichte über 90 Videoclips aus einer frühen Entwicklungsphase von GTA 6, dazu Screenshots, Testumgebungen und interne Dokumente. Es war einer der größten Datenlecks in der Geschichte der Spielebranche. Rockstars Mutterkonzern Take-Two reagierte damals mit einer Welle an Takedown-Anfragen, konnte die Verbreitung aber nie vollständig stoppen – bis heute tauchen einzelne Fragmente, Screenshots und daraus destillierte Fan-Analysen in Foren, auf Discord-Servern und in sozialen Netzwerken wieder auf. Der Hauptverantwortliche wurde später wegen mehrerer Cyberkriminalitätsdelikte verurteilt.

    Aus unserer Sicht zeigt der aktuelle Fall vor allem, wie hartnäckig sich altes Datenmaterial hält, selbst Jahre nach der eigentlichen Veröffentlichung: Für Take-Two ist jede neue Welle an Reuploads ein juristisches Whack-a-Mole-Spiel, während die Fan- und Datamining-Community die alten Dateien immer wieder neu aufbereitet, kommentiert oder mit aktuellem Wissen über Take-Two und Rockstar abgleicht. Für Spielerinnen und Spieler bedeutet das vor allem eines: Wer auf offizielle Informationen zu GTA 6 warten will, kommt an den Kanälen von Rockstar selbst kaum vorbei, da altes Bildmaterial jederzeit wieder aus dem Netz verschwinden kann.

    Spannend ist der Fall auch deshalb, weil das aktuelle Vorgehen zeigt, dass Rockstar bei der Kontrolle über sein Bildmaterial keine Kompromisse eingeht – ähnlich konsequent wie beim Umgang mit der strengen Modding-Politik rund um GTA 6, die ebenfalls klare Grenzen für die Community zieht.

    Quelle: IGN

    Habt ihr Screenshots oder Clips aus dem GTA-6-Hack von 2022 in Erinnerung? Schreibt uns eure Eindrücke gerne in die Kommentare!