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  • Gears of War: E-Day – Story Director wenige Tage nach Gold-Status entlassen

    Gears of War: E-Day – Story Director wenige Tage nach Gold-Status entlassen

    Eigentlich sollte gerade Feierlaune herrschen bei The Coalition: Gears of War: E-Day ist “gone gold”, also fertig entwickelt und bereit für die Produktion. Stattdessen sorgt eine Personalentscheidung für Aufsehen – der Story Director des Spiels wurde nur wenige Tage nach diesem Meilenstein im Rahmen der jüngsten Xbox-Entlassungswelle freigestellt.

    Wen hat es bei Gears of War: E-Day konkret getroffen?

    Betroffen ist laut übereinstimmenden Berichten der Story Director von E-Day, der maßgeblich an der Erzählung des Prequels mitgearbeitet hat, das die Anfänge des Krieges gegen die Locust zeigt. Sein Rauswurf erfolgte nur wenige Tage, nachdem das Spiel offiziell den Gold-Status erreicht hatte – also genau zu dem Zeitpunkt, an dem ein Story-Team eigentlich am wenigsten mit dem Ende seiner Arbeit rechnet, weil die eigentliche inhaltliche Arbeit zu diesem Zeitpunkt längst abgeschlossen ist.

    Warum trifft es gerade jetzt, kurz vor dem Release, noch Mitarbeiter?

    Der Fall ist Teil von Microsofts umfassenderem Xbox-“Reset”, in dessen Rahmen zuletzt mehrere Studios und Teams Stellen abbauen mussten – darunter auch das Age-of-Empires-Team bei World’s Edge. Aus Unternehmenssicht werden solche Entscheidungen unabhängig vom Entwicklungsstand einzelner Projekte getroffen; für die betroffenen Personen fühlt es sich naturgemäß anders an, wenn der Rauswurf ausgerechnet dann kommt, wenn die eigene Arbeit am Spiel gerade erfolgreich abgeschlossen wurde.

    Wird der Release von Gears of War: E-Day dadurch verschoben?

    Einordnung: Nein – daran ändert die Personalie nichts. Da das Spiel bereits “gone gold” ist, sind Inhalt und Umfang von E-Day zum jetzigen Zeitpunkt technisch bereits fixiert, der Release-Termin am 6. Oktober bleibt unberührt. Bemerkenswert ist der Fall trotzdem, weil er zeigt, dass selbst ein erfolgreicher Abschluss eines großen AAA-Projekts Mitarbeiter aktuell nicht vor Entlassungen schützt – ein Muster, das zuletzt bei mehreren Xbox-Studios zu beobachten war. Für Fans bedeutet das: Das Spiel selbst kommt wie geplant, doch das Team, das es gemacht hat, existiert in dieser Form nach Release nicht mehr vollständig.

    Quelle: PC Gamer

    Was haltet ihr von Entlassungen kurz nach Projektabschluss – nachvollziehbare Unternehmensrealität oder schlechter Stil? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren.

  • Xbox-Kahlschlag trifft Age-of-Empires-Studio World’s Edge hart – nächstes Spiel gecancelt

    Xbox-Kahlschlag trifft Age-of-Empires-Studio World’s Edge hart – nächstes Spiel gecancelt

    Microsofts aktuelle Entlassungsrunde bei Xbox reißt weiter Löcher in die eigenen Studios. Laut mehreren übereinstimmenden Insider-Berichten hat es dieses Mal World’s Edge besonders hart getroffen – das Team, das aktuell für die Age-of-Empires-Reihe verantwortlich ist. Neben Personalabbau soll dabei auch ein bereits in Entwicklung befindliches Spiel des Studios komplett gestrichen worden sein.

    Wie hart hat es das Age-of-Empires-Studio World’s Edge getroffen?

    Öffentlich benannt wurde World’s Edge in der offiziellen Ankündigung von Xbox-Chef Matt Booty zum fortgesetzten “Reset” zunächst nicht. Dass es das Studio trotzdem massiv erwischt hat, wurde erst durch Insider klar: Ehemalige Mitarbeiter, darunter der frühere Creative Director Adam Isgreen, äußerten sich öffentlich zu ihrem Jobverlust. Dazu kommen Berichte, wonach nicht nur Stellen abgebaut, sondern ein komplettes, bereits laufendes Projekt des Studios eingestampft wurde – ein herber Rückschlag für ein Team, das mit Age of Empires 2: Definitive Edition, Age of Empires 4 und zahlreichen Erweiterungen zuletzt für eines der verlässlichsten Strategiespiel-Portfolios im Xbox-Portfolio gesorgt hat.

    Warum entlässt Xbox gerade in so großem Stil Personal?

    World’s Edge ist bei Weitem nicht das einzige Studio, das in den letzten Tagen betroffen war. Der aktuelle Xbox-“Reset” hat parallel unter anderem das Team von The Coalition (Gears of War) und die Entwicklung von The Elder Scrolls Online getroffen. Microsoft begründet den erneuten Stellenabbau intern mit einer strategischen Neuausrichtung des gesamten Gaming-Geschäfts, bei der Projekte und Teams stärker priorisiert werden sollen – wirtschaftlich klingt das nüchtern, für die betroffenen Entwicklerinnen und Entwickler bedeutet es aber schlicht den Verlust des Jobs, oft nur wenige Wochen oder Monate vor einem Release oder mitten in einer laufenden Produktion.

    Mehr zu den Hintergründen und den weiteren betroffenen Teams lest ihr in unserem Bericht dazu, wie Microsofts CEO den Xbox-Umbau kommentiert sowie in unserem Artikel zu den Auswirkungen auf das Team von The Elder Scrolls Online.

    Was bedeutet das Aus des Projekts für die Zukunft von Age of Empires?

    Redaktionelle Einordnung: Auch wenn Xbox das laufende Age-of-Empires-Tagesgeschäft (Patches, Balancing, Live-Ops für die Definitive Editions) nach aktuellem Stand nicht offiziell infrage gestellt hat, ist ein gecanceltes Projekt bei einem ohnehin verkleinerten Studio ein echtes Warnsignal. Strategiespiel-Fans kennen das Muster: Auch andere Nischen-Genres bei Xbox – etwa Simulationen oder klassische RTS-Titel – haben in den vergangenen Jahren spürbar weniger neue Vollpreis-Projekte bekommen, obwohl die bestehenden Communities treu bleiben. Für Spielerinnen und Spieler heißt das konkret: Kurzfristig ändert sich am Support der aktuellen Age-of-Empires-Titel vermutlich nichts, mittelfristig ist aber unklar, welche neuen Projekte aus dem geschrumpften World’s-Edge-Team überhaupt noch kommen werden.

    Quelle: PC Gamer

    Eine Xbox Series X und eine PlayStation 5 nebeneinander auf einem Sideboard
    Bildquelle: PC Gamer (Xbox Series X und PlayStation 5 im Vergleich)

    Was denkt ihr – trifft es reihum die falschen Studios, oder ist der Umbau bei Xbox einfach überfällig? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.

  • World of Warcraft: Forever – Namens-Bann-Kontroverse eskaliert zu Drohungen gegen Entwickler

    World of Warcraft: Forever – Namens-Bann-Kontroverse eskaliert zu Drohungen gegen Entwickler

    Die Beta von World of Warcraft: Forever sorgt gerade nicht wegen neuer Inhalte für Gesprächsstoff, sondern wegen einer Kontroverse, die komplett aus dem Ruder gelaufen ist. Was als Debatte über gesperrte Spielernamen begann, ist mittlerweile bei handfesten Droh- und Hassnachrichten gegen einen Blizzard-Mitarbeiter angekommen. Senior Game Producer Tom Ellis hat als Reaktion darauf seinen X-Account komplett gelöscht.

    Was hat die Kontroverse um WoW: Forever ausgelöst?

    Blizzard hat im Rahmen der WoW-Forever-Beta angeblich anstößige Spielernamen manuell überprüft und einen kleinen Teil der Accounts deswegen gesperrt oder zur Umbenennung gezwungen – laut offiziellen Angaben betraf das rund 0,18 Prozent aller angelegten Namen. Als Betroffene sich in den sozialen Netzwerken beschwerten, meldete sich Tom Ellis zu Wort und machte klar, dass er kein Verständnis für die Kritik hat: Er habe sich die Liste der gesperrten Namen persönlich angesehen, es gebe “kein Mitleid”, die Leute sollten sich einfach benehmen. Genau diese kompromisslose Haltung goss zusätzliches Öl ins Feuer, statt die Wogen zu glätten.

    Warum eskalierte die Situation zu Drohungen gegen Tom Ellis?

    Nachdem Ellis’ Aussagen die Runde gemacht hatten, begannen Teile der Community, seine alte Social-Media-Historie zu durchforsten. Dabei wurden mehrere Jahre alte, eigene anstößige Posts von Ellis selbst ausgegraben – ausgerechnet von demjenigen, der gerade andere wegen unangemessener Namen sanktioniert hatte. Aus der berechtigten Kritik an diesem Doppelstandard wurde binnen Stunden eine Welle aus Beleidigungen, Doxxing-Versuchen und laut mehreren Berichten auch expliziten Gewaltandrohungen gegen Ellis und Personen aus seinem Umfeld. Am 27. September zog Ellis die Konsequenz und löschte seinen X-Account vollständig.

    Auf X sorgte die Nachricht selbst für neue Diskussionen, weil viele Nutzer zunächst gar nicht glauben konnten, dass ausgerechnet der Verantwortliche für die Namenssperren nun selbst im Mittelpunkt eines Shitstorms steht:

    https://x.com/Pirat_Nation/status/2104141040848359470

    Wie ordnet sich der Fall in die WoW-Community-Geschichte ein?

    Redaktionelle Einschätzung: Doxxing und Gewaltandrohungen sind niemals eine legitime Reaktion, egal wie unsensibel eine ursprüngliche Aussage war – das muss an dieser Stelle klar gesagt werden. Gleichzeitig zeigt der Fall ein Muster, das in der WoW-Community keine Premiere ist: Schon bei früheren Moderations-Entscheidungen, etwa bei Sperrwellen wegen Bot-Nutzung oder toxischem Chat-Verhalten, gab es hitzige Debatten zwischen “Zero Tolerance”-Befürwortern und Spielern, die Blizzards Durchgreifen für überzogen halten. Neu ist diesmal die Wucht, mit der sich der Konflikt gegen eine einzelne, namentlich bekannte Person richtet. Für Blizzard bedeutet das vor allem eins: Kommunikation zu heiklen Moderationsthemen sollte künftig nicht mehr allein auf den persönlichen X-Accounts einzelner Mitarbeiter laufen, sondern über offizielle, besser abgesicherte Kanäle.

    Für Spieler, die selbst von einer Namenssperre betroffen sind, ändert sich durch die Eskalation erst einmal nichts: Die ursprüngliche Regelung – anstößige Namen werden umbenannt oder gesperrt – bleibt bestehen. Mehr Hintergrund zur ursprünglichen Sperrwelle liefert unser Bericht zur ursprünglichen Namens-Bann-Kontroverse.

    Quelle: GameRant, PC Gamer, Vice

    Offizielles Key-Art-Artwork der Allianz aus World of Warcraft: Forever
    Bildquelle: Blizzard Entertainment, offizielles Pressematerial zu World of Warcraft: Forever
    Cinematic-Szene aus World of Warcraft: Forever mit stimmungsvoller Himmelskulisse
    Bildquelle: Blizzard Entertainment, offizielles Pressematerial zu World of Warcraft: Forever

    Was haltet ihr von der Eskalation – war die Kritik an Tom Ellis berechtigt, oder ist die Community hier komplett über das Ziel hinausgeschossen? Schreibt es uns in die Kommentare.

  • Fortnite FNCS Global Championship 2026: Showdown um die Weltmeister-Krone in Antwerpen

    Fortnite FNCS Global Championship 2026: Showdown um die Weltmeister-Krone in Antwerpen

    Die Fortnite-Szene blickt heute nach Belgien: In der Lotto Arena in Antwerpen steigt am 27. September 2026 der Finaltag der FNCS Global Championship 2026, dem inoffiziellen Weltmeisterschafts-Wochenende der Battle-Royale-Szene. Nach dem Auftakt am Samstag geht es am Sonntag um die letzten sechs von insgesamt zwölf Matches – und damit um die Entscheidung, welches Duo sich am Ende 400.000 US-Dollar aus dem gesamten Preispool von 2 Millionen Dollar sichert.

    Wie funktioniert die Punktewertung beim FNCS Global Championship 2026?

    50 qualifizierte Duos aus allen Regionen der Welt treten in der Lotto Arena gegeneinander an. Über zwei Tage werden zwölf Spiele ausgetragen, jeweils sechs pro Tag. Punkte gibt es sowohl für die Platzierung im jeweiligen Match als auch für jede Elimination eines gegnerischen Duos. Am Ende des zweiten Tages entscheidet die Summe aus beiden Wertungen über die finale Reihenfolge – ein Format, das taktisches Positionieren genauso belohnt wie aggressive Fights. Alle Details zum Regelwerk und der aktuellen Season listet Epic Games auf der offiziellen FNCS-2026-Übersichtsseite.

    Wer führte nach dem ersten Tag der FNCS Global Championship 2026?

    Bereits am Samstag zeichnete sich ab, wie umkämpft das Finale werden dürfte. Nach mehreren gespielten Runden des ersten Tages lag das Duo demuś und darm an der Spitze des Leaderboards – mit 184 Punkten und den meisten Eliminations aller angetretenen Teams. Ob dieser Vorsprung bis zum Ende von Tag eins gehalten wurde und wie sich das restliche Feld sortierte, zeigte sich erst im weiteren Verlauf des Abends. Genau diese Ausgangslage macht den Sonntag so spannend: Sechs weitere Matches reichen locker aus, um das komplette Ranking noch einmal durcheinanderzuwirbeln, wie es bei Punktesystemen mit Elimination-Bonus in der Fortnite-Wettkampfszene immer wieder passiert. Die aktuelle Turnierseite mit Setup und Regionen findet ihr bei Fortnite Competitive.

    Welche Rolle spielt die Geschichte der FNCS Global Championship?

    Die Global Championship ist der direkte Nachfolger des Fortnite World Cup und gilt seit ihrer Einführung 2023 als die größte wiederkehrende LAN-Veranstaltung der Fortnite-Szene. 2023 sicherten sich Cooper und Mero in Kopenhagen den Titel, 2024 setzten sich in Fort Worth Peterbot und Pollo durch. Besonders bemerkenswert: Peterbot ist auch 2026 wieder am Start und zählt in Antwerpen erneut zu den Teams, die ein Wörtchen um den Titel mitreden können. Nach einer Trios-Saison 2025 wird 2026 wieder im Duos-Format gespielt, was erfahrenen Zweier-Teams in Antwerpen einen Vorteil verschaffen könnte. Ausgetragen wird das Finale in der Lotto Arena Antwerpen, die für das Event ausverkauft ist.

    Wer den Finaltag live mitverfolgen will, findet den offiziellen Broadcast unter anderem hier:

    Ehrlich gesagt: Zum Zeitpunkt dieses Artikels läuft der entscheidende zweite Tag in Antwerpen noch beziehungsweise die finalen Ergebnisse sind noch nicht offiziell vermeldet. Sobald die letzten Matches gespielt und die endgültige Platzierung feststeht, aktualisieren wir bei Scene Gamers mit dem tatsächlichen Champion, den finalen Punktzahlen und der genauen Preisgeld-Aufteilung unter den Top-Teams.

    Quelle: esports.gg, Lotto Arena Antwerpen

    Wer soll heute in Antwerpen die FNCS-Krone holen? Schreibt uns euren Tipp in die Kommentare und schaut bei Scene Gamers vorbei, sobald der Champion feststeht!

  • Arc Raiders testet reinen PvE-Modus – und viele Ex-Spieler wollen deswegen zurückkehren

    Arc Raiders testet reinen PvE-Modus – und viele Ex-Spieler wollen deswegen zurückkehren

    Wer Arc Raiders wegen der ständigen Angst vor anderen Spielern aufgegeben hat, sollte jetzt genau hinschauen: Embark Studios testet erstmals eine Matchmaking-Option, bei der PvP komplett wegfällt. Der Extraction-Shooter, der bislang bewusst auf die Bedrohung durch andere Raiders gesetzt hat, bekommt damit für eine begrenzte Zeit eine reine PvE-Variante.

    Der Test läuft vom 13. bis zum 20. Oktober 2026 und ist über einen Toggle im Matchmaking erreichbar. Spieler können dann wählen, ob sie wie gewohnt im PvPvE-Modus antreten oder eine Runde ohne menschliche Gegner spielen wollen, in der nur noch die ARC-Maschinen die Bedrohung darstellen.

    Wann kann ich den PvE-Modus in Arc Raiders testen?

    Der Testzeitraum ist auf eine Woche begrenzt: vom 13. bis zum 20. Oktober 2026. In dieser Zeit steht der PvE-Modus als zusätzliche Option neben dem regulären PvPvE-Matchmaking zur Verfügung, ersetzt dieses also nicht. Wer teilnehmen will, braucht keine Anmeldung oder Zugangscode – der Toggle soll direkt im Spiel-Client auftauchen, sobald der Test startet. Wichtig für alle, die weiter im klassischen Modus unterwegs sein wollen: Die eigene Matchmaking-Wertung im PvPvE-Modus bleibt von den PvE-Runden unberührt, ein Wechsel zwischen beiden Varianten soll jederzeit möglich sein.

    Kommt der PvE-Modus dauerhaft ins Spiel?

    Genau das ist noch offen. Embark Studios betont ausdrücklich, dass es sich um einen reinen Test handelt und es keine Zusage für eine dauerhafte Einführung gibt. Das Studio will die gesammelten Daten und das Feedback der Community erst auswerten, bevor eine Entscheidung über die Zukunft des Modus fällt. Wer also schon jetzt fest mit einem dauerhaften PvE-Modus rechnet, könnte enttäuscht werden – die Tür steht offen, mehr aber vorerst nicht.

    Interessant ist vor allem die Reaktion der Community auf die Ankündigung. Auf Reddit hat ein Top-Kommentar zum Thema mittlerweile über 1.200 Upvotes gesammelt. Darin beschreiben zahlreiche ehemalige Spieler, dass sie Arc Raiders genau wegen des PvP-Frusts verlassen hatten – ständig von anderen Raiders überfallen zu werden, kurz bevor man mit seiner Beute die Extraction-Zone erreicht, war für viele der Hauptgrund zum Aufhören. Mit einem reinen PvE-Modus signalisieren nun genau diese Spieler große Bereitschaft, zurückzukehren und dem Spiel eine zweite Chance zu geben.

    Für die Praxis heißt das: Wer Arc Raiders wegen PvP-Ärger an den Nagel gehängt hat, kann ab dem 13. Oktober risikofrei reinschauen, ohne befürchten zu müssen, kurz vor der Extraction von einem menschlichen Gegner ausgeraubt zu werden. Ob sich daraus ein dauerhaftes Feature entwickelt, hängt maßgeblich davon ab, wie viele Spieler den Testzeitraum tatsächlich nutzen und wie das Feedback bei Embark ausfällt. Wer das Spiel selbst ausprobieren möchte, findet es auf der Steam-Store-Seite von Arc Raiders.

    Quelle: GameStar

    Würdet ihr wegen eines dauerhaften PvE-Modus zu Arc Raiders zurückkehren, oder gehört die Angst vor anderen Spielern für euch untrennbar zum Extraction-Shooter-Erlebnis? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Weniger FPS ab Oktober – dieses Windows-Update kostet Leistung in euren Spielen

    Weniger FPS ab Oktober – dieses Windows-Update kostet Leistung in euren Spielen

    Ab dem 13. Oktober 2026 schaltet Microsoft in Windows 11 ein Sicherheitsfeature automatisch scharf, das bislang viele von euch manuell aktivieren mussten: die Arbeitsspeicherintegrität, im Fachjargon auch Hypervisor-Protected Code Integrity (HVCI) genannt. Das Feature soll den Windows-Kernel besser vor Rootkits und Exploits schützen, kostet dafür aber auf manchen Systemen spürbar Leistung. Wie GameStar berichtet, kann der Leistungsverlust auf älteren oder stark ausgelasteten PCs bis zu rund 15 Prozent FPS ausmachen.

    Was ist Arbeitsspeicherintegrität und warum aktiviert Microsoft sie jetzt automatisch?

    Arbeitsspeicherintegrität ist Teil der sogenannten Kernisolierung und nutzt virtualisierungsbasierte Sicherheit (VBS), um kritische Prozesse in einer Art abgeschotteter Sandbox laufen zu lassen. Dadurch wird es für Schadsoftware deutlich schwerer, sich tief im System einzunisten. Details dazu findet ihr in der offiziellen Microsoft-Dokumentation zur Kernisolierung. Auf frischen Windows-11-Installationen ist das Feature auf kompatibler Hardware ohnehin schon Standard, wie Microsoft in seinen Angaben zur Aktivierung von Memory Integrity erläutert. Neu ist, dass der Konzern die Schutzfunktion nun stufenweise auch auf bestehenden, bereits laufenden Systemen per Update erzwingt.

    Wie stark sinkt meine FPS-Zahl durch das Update wirklich?

    Auf aktueller Hardware mit modernen CPUs merkt ihr von der zusätzlichen Kernel-Absicherung in der Regel kaum etwas, da die Virtualisierungsschicht effizient mit dem Prozessor zusammenarbeitet. Anders sieht es bei älteren oder ausgelasteten Systemen aus: Hier kann die zusätzliche Rechenlast laut GameStar bis zu 15 Prozent der Framerate kosten, vor allem in CPU-limitierten Szenen. Das ist kein Einzelfall, mit dem Windows-Nutzer erst jetzt zu kämpfen haben: Windows-Updates greifen immer wieder unangenehm in die Gaming-Performance ein, wie zuletzt auch unser Bericht über das Windows-Update, das zuletzt Battlefield 6 zum Absturz brachte gezeigt hat.

    Wie deaktiviere ich Arbeitsspeicherintegrität in Windows 11 manuell?

    Falls ihr nach dem Update-Rollout merkt, dass eure Spiele ruckeln oder die FPS-Anzeige spürbar nach unten geht, könnt ihr das Feature testweise wieder ausschalten. So geht’s:

    • Windows-Sicherheit öffnen (Suche in der Taskleiste oder über die Einstellungen)
    • Zum Menüpunkt Gerätesicherheit wechseln
    • Unter Kernisolierung auf Kernisolierungsdetails klicken
    • Den Schalter bei Arbeitsspeicherintegrität auf Aus stellen
    • PC neu starten, damit die Änderung wirksam wird

    Danach lohnt sich ein direkter Vergleich: Startet euer Lieblingsspiel einmal mit und einmal ohne aktivierte Arbeitsspeicherintegrität und schaut euch die FPS-Anzeige eures Overlays an, um den tatsächlichen Unterschied auf eurem System einzuschätzen.

    Lohnt sich der Leistungsverzicht für mehr Sicherheit?

    Ganz neu ist die Debatte um Sicherheit gegen Performance bei Windows nicht: Schon beim Umstieg auf Windows 11 22H2 sorgten virtualisierungsbasierte Schutzfunktionen wie Core Isolation und VBS für Diskussionen, weil sie auf älterer Hardware ebenfalls Leistung kosteten. Für die meisten Spielerinnen und Spieler mit aktuellen PCs dürfte sich an der Empfehlung wenig ändern: Lasst das Feature zunächst aktiv, es schützt euch vor realen Bedrohungen auf Kernel-Ebene. Nur wer auf älterer oder ohnehin knapp kalkulierter Hardware spielt und einen klaren FPS-Einbruch feststellt, sollte im Einzelfall abwägen, ob die paar zusätzlichen Bilder pro Sekunde das etwas geringere Schutzniveau wert sind – und die Funktion notfalls gezielt wieder deaktivieren.

    Quelle: GameStar

    Habt ihr das Update schon bekommen und einen FPS-Unterschied bemerkt? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Wild-Arms-Nachfolger “Armed Fantasia” ist offenbar endgültig gecancelt

    Wild-Arms-Nachfolger “Armed Fantasia” ist offenbar endgültig gecancelt

    Es ist eine bittere Nachricht für alle, die seit 2022 auf einen würdigen geistigen Nachfolger von Wild Arms gehofft haben: Armed Fantasia: To the End of the Wilderness ist offenbar endgültig gecancelt. Digital Bros, der italienische Mutterkonzern von 505 Games, hat die Einstellung des Projekts am 24. September 2026 im Rahmen seiner Geschäftszahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr (Stichtag 30. Juni 2026) bestätigt. Auch am heutigen 27. September wird die Entscheidung weiterhin breit diskutiert, unter anderem von Kotaku, denn die eigentliche Bestätigung liegt bereits drei Tage zurück — neu ist vor allem, wie viele Redaktionen und Fans erst jetzt darauf reagieren.

    Neben Armed Fantasia strich Digital Bros in denselben Geschäftszahlen auch die Titel Directorate: Novitiate sowie ein Sequel zu Battle Islands. In den Unterlagen ist von rund 17,6 Millionen Euro an Abschreibungen im Zusammenhang mit eingestellten Projekten die Rede, zusätzlich zu einer Wertminderung von etwa einer Million Euro. Wie viel davon konkret auf Armed Fantasia entfällt, wurde von Digital Bros nicht separat aufgeschlüsselt. Als Begründung nennt der Konzern laut übereinstimmenden Berichten die aktuellen Marktbedingungen sowie die Kosten, die für eine Fertigstellung der Spiele noch nötig gewesen wären.

    Besonders schwer wiegt der Cancel-Entscheid, weil Armed Fantasia alles andere als ein frisches, unausgereiftes Projekt war. Die von Wild-Arms-Schöpfer Akifumi Kaneko geleitete Entwicklung hatte laut einem Update auf der offiziellen Kickstarter-Seite im März 2026 einen fertigen Vertical Slice an den Publisher übergeben. Vier Jahre nach dem Start der Kampagne war das Spiel also spielbar und in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium — und wurde trotzdem nicht weitergeführt.

    Was bedeutet die Absage für die Kickstarter-Unterstützer?

    Die gemeinsame Kickstarter-Kampagne von Armed Fantasia und dem Shadow-Hearts-Nachfolger Penny Blood spielte 2022 knapp drei Millionen US-Dollar ein und zählte damals zu den größeren Erfolgsgeschichten im JRPG-Crowdfunding. Bislang liegt allerdings keine offizielle Ankündigung vor, dass Backerinnen und Backer eine Rückerstattung erhalten. Bei Kickstarter-Projekten gilt grundsätzlich: Eine Rückzahlung ist rechtlich nicht garantiert, sofern das Team nachweislich versucht hat, das Spiel umzusetzen — und mit einem fertigen Vertical Slice lässt sich das im Fall von Armed Fantasia kaum bestreiten. Ob sich Digital Bros oder das Entwicklerteam dennoch zu einer Geste in Richtung der Community entschließen, ist derzeit offen. Wer das Projekt unterstützt hat, sollte in den kommenden Wochen die eigenen Kickstarter-Benachrichtigungen und die Kommentare auf der Kampagnenseite im Blick behalten.

    Wie oft werden erfolgreich finanzierte Crowdfunding-Spiele eigentlich gecancelt?

    Armed Fantasia ist kein Einzelfall. Gerade im Nischenbereich klassischer JRPGs und ihrer geistigen Nachfolger gab es in den vergangenen Jahren mehrfach Fälle, in denen erfolgreich finanzierte Projekte ins Stocken gerieten oder ganz eingestellt wurden, obwohl das Funding-Ziel längst erreicht war. Ein durch Crowdfunding gedecktes Budget federt zwar den größten Teil der frühen Entwicklungskosten ab, schützt ein Spiel aber nicht automatisch vor gestiegenen Produktionskosten, wirtschaftlichem Gegenwind beim Publisher oder schlicht der Entscheidung eines Konzerns, sich auf profitablere Projekte zu konzentrieren. Für Wild-Arms-Fans ist das ein besonders bitterer Beigeschmack, weil die Serie schon seit Jahren auf ein echtes Comeback wartet — und mit Armed Fantasia zumindest ein spiritueller Nachfolger in Sichtweite schien.

    Wer sich noch einmal ins Gedächtnis rufen möchte, wie ambitioniert das Projekt einst gestartet ist, findet im ursprünglichen Kickstarter-Trailer einen guten Eindruck vom “Westernpunk”-Setting und dem geplanten Kampfsystem namens Cross Order Tactics:

    Offiziell hat sich weder Digital Bros noch das Entwicklerteam bislang mit einem ausführlichen Statement direkt an die Community gewandt, das über die Zahlen im Geschäftsbericht hinausgeht. Genauere Angaben zur Unternehmensbilanz sind über die Investor-Relations-Seite von Digital Bros einsehbar. Sollte es weitere offizielle Stellungnahmen zu Rückerstattungen oder den Hintergründen der Absage geben, aktualisieren wir diesen Artikel.

    Quelle: PC Gamer, Siliconera, Gematsu

    Wart ihr Backer der Armed-Fantasia-Kampagne oder habt ihr auf ein Wild-Arms-Comeback gehofft? Schreibt uns eure Meinung zur Absage in die Kommentare!

  • Xbox zahlt angeblich nur einen Bruchteil der von Kojima verlangten 400 Millionen Dollar für Physint

    Xbox zahlt angeblich nur einen Bruchteil der von Kojima verlangten 400 Millionen Dollar für Physint

    Die 400-Millionen-Dollar-Zahl rund um Hideo Kojimas neues Spiel Physint sorgt seit Tagen für Diskussionen — jetzt gibt es ein Update. Laut einem Bericht von Insider Jason Schreier zahlt Xbox für Physint deutlich weniger als die Summe, die Kojima ursprünglich Sony genannt haben soll, bevor der PlayStation-Konzern beim Projekt ausstieg. Wir ordnen ein, was das für Kojima Productions und für euch als Spieler bedeutet.

    Wie kam die Zahl von 400 Millionen Dollar für Physint überhaupt zustande?

    Schreier zufolge soll Hideo Kojima Sony gegenüber ursprünglich ein Budget von rund 400 Millionen Dollar für Physint ins Spiel gebracht haben. Sony winkte offenbar ab, und das Projekt landete am Ende bei Microsoft. Wichtig: Die 400-Millionen-Zahl war laut Bericht nie ein fixer, unterschriebener Vertragswert, sondern eine von Kojima kolportierte Wunschgröße gegenüber Sony. Genau diese Unterscheidung wurde übers Wochenende von mehreren Redaktionen noch einmal betont, nachdem die Zahl zunächst wie ein feststehender Xbox-Deal kursierte.

    Was genau steckt im neuen Xbox-Deal für Physint und OD?

    Der aktuelle Deal zwischen Kojima Productions und Xbox soll laut Schreier nur einen Bruchteil der einst genannten Summe umfassen. Dafür bekommt Microsoft offenbar mehr als nur das Spiel: Auch Film- und TV-Lizenzrechte an Physint sollen Teil des Pakets sein. Zusätzlich soll sich der Deal positiv auf Kojimas Horror-Projekt OD auswirken — die Konditionen dafür sollen sich im Zuge der Verhandlungen verbessert haben. Offizielle Zahlen von Xbox oder Kojima Productions selbst gibt es bisher nicht, die Angaben stammen ausschließlich aus Insider-Kreisen, decken sich aber laut mehreren unabhängigen Redaktionen inhaltlich.

    Warum ist das für die Beziehung zwischen Kojima und Sony überhaupt bemerkenswert?

    Hier lohnt sich ein Blick zurück: Kojima Productions war nach der Trennung von Konami eng mit PlayStation verzahnt. Sony finanzierte und veröffentlichte sowohl Death Stranding als auch die Fortsetzung, Kojima galt lange als eines der prominentesten PlayStation-Gesichter überhaupt. Dass Physint nun bei Xbox landet, ist deshalb mehr als eine reine Randnotiz — es zeigt, wie sehr sich Publisher-Beziehungen in der Branche selbst bei so engen Partnerschaften verschieben können, wenn Budgetvorstellungen und Vision nicht mehr zusammenpassen. Für Fans bedeutet das vor allem: Physint dürfte, sofern der Deal wie berichtet steht, exklusiv im Xbox-Ökosystem inklusive PC erscheinen — eine Curiosity, wenn man bedenkt, wie stark Kojima bislang mit Sonys Konsolen assoziiert wurde.

    Aus unserer Sicht zeigt die ganze Geschichte vor allem, wie schnell aus einer kolportierten Wunschzahl eine vermeintliche Tatsache werden kann. Die 400 Millionen waren offenbar nie das, was Xbox unterschrieben hat — trotzdem geisterte die Zahl tagelang als angebliches Xbox-Budget durchs Netz. Ein gutes Beispiel dafür, warum man bei Insider-Berichten aus der Gerüchteküche immer genau hinschauen sollte, wer eigentlich was zu wem gesagt haben soll.

    Quelle: Eurogamer, Push Square, CheatCC

    Symbolbild zu Hideo Kojima im Spannungsfeld zwischen Xbox und PlayStation nach dem Wechsel von Physint zu Microsoft
    Bildquelle: Eurogamer (https://www.eurogamer.net/xbox-kojima-physint-budget-fraction-400-million)

    Was sagt ihr zu dem angeblichen Xbox-Deal für Physint — fairer Kompromiss oder war die 400-Millionen-Zahl von Anfang an übertrieben? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • The Witcher 3 Remastered: Release-Uhrzeit, Preis und PC-Specs im Überblick

    The Witcher 3 Remastered: Release-Uhrzeit, Preis und PC-Specs im Überblick

    Am 29. September 2026 bekommen alle Besitzer von The Witcher 3: Wild Hunt das komplette Remaster-Upgrade kostenlos aufs Haus. GamePro hat jetzt die letzten offenen Fragen geklärt – wir fassen dir zusammen, wann genau es losgeht, was das Update kostet und ob dein PC überhaupt mitspielen darf.

    Schon vor ein paar Wochen hatten wir über den satten Rabatt auf die Wild-Hunt-Complete-Edition und die angekündigte Remaster-Freischaltung berichtet. Jetzt gibt es die konkreten technischen Details dazu.

    Wann genau startet das kostenlose Remaster-Upgrade am 29. September?

    Laut GamePro schaltet CD Projekt Red das Update weltweit gleichzeitig frei: Der globale Unlock ist auf 10:00 Uhr UTC terminiert, also 12:00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit. Das Remaster erscheint zeitgleich für PC über Steam, GOG und den Epic Games Store sowie für PS5 und Xbox Series X|S. Wer die Standard- oder Complete Edition bereits besitzt, muss nichts extra tun: Das Upgrade landet automatisch als Update in der jeweiligen Bibliothek, es fällt keine Zusatzgebühr an. Neukäufer zahlen weiterhin den regulären Preis der Complete Edition, aktuell 49,99 Euro auf Steam, und erhalten das Remaster danach ebenfalls gratis dazu.

    Welche PC-Systemanforderungen und Downloadgröße gelten für das Remaster?

    Wer auf dem PC zockt, sollte vorher einen Blick auf die Hardware-Anforderungen werfen, denn die liegen spürbar höher als beim Original von 2015. GamePro listet folgende Werte:

    • Minimum: Intel Core i5-8400 oder AMD Ryzen 5 2600
    • Minimum-Grafikkarte: GeForce GTX 1660 (6 GB), Radeon RX 5500 XT (8 GB) oder Intel Arc A580
    • Minimum-Arbeitsspeicher: 12 GB RAM
    • Empfohlen: Intel Core i7-8700K oder AMD Ryzen 5 3600X
    • Empfohlene Grafikkarte: GeForce RTX 2060 Super, Radeon RX 6600 XT oder Intel Arc B580
    • Empfohlener Arbeitsspeicher: 16 GB RAM
    • Speicherplatz: 70 GB frei, verpflichtend auf einer SSD
    • Betriebssystem: zwingend Windows 11 (64-Bit)
    • Downloadgröße des Updates: rund 45 GB, ein Preload ist laut GamePro nicht vorgesehen

    Wichtig für alle mit älterem Rechner: Windows 11 ist Pflicht, unter Windows 10 startet das Remaster laut den offiziellen Angaben nicht. Auch eine SSD ist keine Empfehlung mehr, sondern Voraussetzung.

    Screenshot aus The Witcher 3: Wild Hunt Remastered mit überarbeiteter Grafik
    Bildquelle: GamePro (https://www.gamepro.de/artikel/the-witcher-3-remastered-infos-zum-release,3460047.html)

    Was müssen Besitzer der Standard-Edition tun, um das Upgrade zu bekommen?

    Hier der Teil, den wir aus eigener Recherche ergänzen, weil er in der Quelle so nicht steht: Wer The Witcher 3 auf Steam, GOG, im Epic Games Store, auf PS5 oder Xbox Series X|S besitzt, muss rein gar nichts kaufen oder freischalten. CD Projekt Red hat das Remaster als reines Update auf die vorhandene Kopie angelegt, vergleichbar mit dem kostenlosen Next-Gen-Patch, den es Ende 2022 schon einmal für Konsolen der aktuellen Generation gab. Als zusätzliches Bonbon zur Ankündigung bekommen alle Besitzer der Basisversion außerdem die beiden großen Erweiterungen Hearts of Stone und Blood and Wine jetzt dauerhaft kostenlos dazu, falls sie diese noch nicht hatten. Kurz gesagt: einfach abwarten, Update laden lassen, fertig.

    Wie ordnet sich das Remaster in die Next-Gen-Geschichte von Wild Hunt ein?

    Zur Einordnung: The Witcher 3 ist ursprünglich 2015 erschienen und hat seitdem schon mehrere technische Auffrischungen bekommen, zuletzt eben das Next-Gen-Update 2022 mit Raytracing-Unterstützung für PS5 und Xbox Series X|S. Das jetzige Remaster geht laut den bisherigen Ankündigungen noch einen Schritt weiter und bringt unter anderem eine überarbeitete Grafik-Engine mit. Dass CD Projekt Red dafür jetzt sogar Windows 11 zur Pflicht macht, zeigt, wie stark der technische Unterbau erneuert wurde – das ist kein simpler Grafik-Patch mehr, sondern näher an einem echten Remaster dran.

    Szene aus der Erweiterung Blood and Wine, die Besitzern der Basisversion jetzt kostenlos zur Verfügung steht
    Bildquelle: GamePro (https://www.gamepro.de/artikel/the-witcher-3-remastered-infos-zum-release,3460047.html)

    Für alle, die sich für die Zukunft der Marke interessieren: Während Wild Hunt gerade sein technisches Update bekommt, arbeitet CD Projekt Red parallel längst am nächsten großen Teil. Wie die Entwickler dabei mit der Story umgehen, haben wir uns in einem eigenen Artikel zu The Witcher 4 genauer angeschaut.

    Quelle: GamePro

    Schon vorbestellt oder wartest du erstmal Reviews zum Remaster ab? Schreib’s uns in die Kommentare!

  • Valorant Champions 2026: Vitality wirft Top-Seed Global Esports raus, LOUD fegt EDward Gaming weg

    Valorant Champions 2026: Vitality wirft Top-Seed Global Esports raus, LOUD fegt EDward Gaming weg

    Team Vitality wirft Top-Seed Global Esports mit 2:1 aus dem Weg, LOUD fegt Lokalmatador EDward Gaming 2:0 vom Server. Bei den Valorant Champions 2026 in Shanghai ist am zweiten Tag der Gruppenphase mächtig was los.

    Seit dem 24. September kämpfen 16 Teams im Jing’an Sports Center um den wichtigsten Titel der Valorant-Saison. Am heutigen 26. September standen in Gruppe B gleich zwei waschechte Kracher an: Erst musste sich Pacific-Topseed Global Esports Team Vitality geschlagen geben, danach fegte Americas-Vertreter LOUD den chinesischen Lokalmatador EDward Gaming vom eigenen Heimboden.

    Wie hat Team Vitality Top-Seed Global Esports aus der Gruppenphase geworfen?

    Global Esports ging als Nummer eins der Pacific-Region ins Turnier und galt gegen die Europäer von Team Vitality eigentlich als Favorit. Draus wurde nichts: Vitality schnappte sich die erste Karte Abyss mit 13:10, musste Ascent mit 9:13 an Global Esports abgeben und entschied die Serie auf der Decider-Map Summit hauchdünn mit 13:11 für sich. Macher Ergebnis: ein waschechter Upset zum Auftakt, der zeigt, wie eng es in der Gruppenphase von Shanghai zugeht.

    Logo von Global Esports, Top-Seed der Pacific-Region bei Valorant Champions 2026
    Bildquelle: VLR.gg (https://www.vlr.gg/753449/global-esports-vs-team-vitality-valorant-champions-2026-opening-b)
    Logo von Team Vitality nach dem 2:1-Sieg über Global Esports bei Valorant Champions 2026
    Bildquelle: VLR.gg (https://www.vlr.gg/753449/global-esports-vs-team-vitality-valorant-champions-2026-opening-b)

    Wie souverän hat LOUD gegen den Lokalmatador EDward Gaming gewonnen?

    Für LOUD lief es dagegen nach Plan. Die Brasilianer fegten EDward Gaming vor heimischem Publikum in Shanghai glatt mit 2:0 vom Server: 13:8 auf Lotus, 13:5 auf Summit. Besonders hängen blieb der Auftritt von Neuzugang tkzin: Der Duelist feierte sein internationales Debüt mit gleich drei Aces (zwei davon allein auf Lotus) und ging mit einer Halbzeitbilanz von 22 Kills, 5 Toden und 1 Assist in die Pause. EDward Gaming hatte dem nichts entgegenzusetzen und muss jetzt über die Lower Bracket zittern.

    Was bedeuten die Ergebnisse für die Gruppe B in Shanghai?

    Die Gruppenphase bei Valorant Champions 2026 läuft im GSL-Format: Jede der vier Gruppen ist ein Doppel-K.-o.-Bracket, nur die besten zwei Teams pro Gruppe ziehen ins Playoff-Bracket ein. Durch die heutigen Ergebnisse treffen in Gruppe B als Nächstes Team Vitality und LOUD im Winners-Match aufeinander – der Gewinner braucht danach nur noch einen weiteren Sieg für den direkten Aufstieg. Global Esports und EDward Gaming müssen dagegen in einem direkten Duell um den Verbleib im Turnier ran, für den Verlierer ist die Reise bei Champions 2026 dann sofort beendet. Wer die gestrige Auftaktbegegnung des Turniers verpasst hat: Bereits am Vortag hatte Paper Rex Team Liquid im Auftaktmatch mit 2:1 bezwungen – Shanghai liefert also von Tag eins an spannenden Stoff.

    Aus unserer Sicht ist besonders der Vitality-Sieg gegen Global Esports die größere Überraschung des Tages: Als Pacific-Topseed hatte GES eigentlich mit einer ruhigeren Auftakt-Serie gerechnet – stattdessen zittern sie sich jetzt schon durchs Lower Bracket, während Vitality mit breiter Brust ins Winners-Match geht.

    Quelle: VLR.gg (Global Esports vs. Team Vitality), VLR.gg (LOUD vs. EDward Gaming)

    Wie schätzt ihr die Chancen von Vitality und LOUD im weiteren Turnierverlauf ein? Schreibt’s uns in die Kommentare!