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  • The International 2026 gestartet: Team Spirit gewinnt Auftaktmatch in Shanghai

    The International 2026 gestartet: Team Spirit gewinnt Auftaktmatch in Shanghai

    Das größte Turnier im Dota 2-Kalender ist zurück: The International 2026 ist heute im Shanghai Oriental Sports Center gestartet und läuft bis zum 23. August. Zum Auftakt der Swiss-Style-Gruppenphase setzte sich Titelverteidiger Team Spirit gegen Xtreme Gaming durch.

    Wie das Turnier aufgebaut ist

    Die Gruppenphase läuft im Swiss-Format vom 13. bis 16. August: Statt in festen Gruppen zu spielen, treffen die Teams je nach ihrer bisherigen Bilanz immer wieder auf neue Gegner, bis sich Sieger- und Verliererpfade klar herauskristallisiert haben. Wer die Gruppenphase übersteht, zieht in die Playoffs ein, die ab dem 20. August im K.o.-Format über den Gewinner der Aegis of Champions entscheiden, der legendären Siegertrophäe des Turniers.

    Team Spirit startet mit einem Sieg

    Für Team Spirit, das TI-Trophäe bereits mehrfach gewonnen hat, ist der Auftaktsieg gegen Xtreme Gaming ein ordentlicher Start in ein Turnier, das traditionell als das prestigeträchtigste und finanziell lukrativste Event der gesamten Dota-2-Szene gilt. Xtreme Gaming zählt seinerseits zu den stärksten chinesischen Teams der letzten Jahre und dürfte trotz der Auftaktniederlage im Swiss-System noch reichlich Gelegenheit bekommen, sich für die Playoffs zu qualifizieren – das Format verzeiht einzelne frühe Ausrutscher deutlich eher als klassische Gruppenphasen.

    Warum TI für die Szene so wichtig bleibt

    Aus unserer Sicht bleibt The International auch nach über einem Jahrzehnt das Aushängeschild des Dota-2-Esports: Kein anderes Turnier vereint eine vergleichbare Mischung aus Preisgeld-Historie, Zuschauerzahlen und emotionaler Bedeutung für die Community. Dass das Turnier in diesem Jahr erneut in Shanghai stattfindet, unterstreicht zudem, wie zentral der chinesische Markt für die Dota-2-Szene inzwischen geworden ist – sowohl was die Zuschauerzahlen als auch die Anzahl konkurrenzfähiger Top-Teams angeht.

    Die Aegis of Champions, die Siegertrophäe von The International, auf der Bühne in Nebel gehüllt
    Bildquelle: Dot Esports

    Quelle: Esports Charts, Dot Esports

    Verfolgt ihr The International 2026 live mit? Sagt uns in den Kommentaren, wer euer Favorit auf die Aegis ist!

  • Pokémon GO: Automatischer Ball-Wurf startet großen Rollout – wird Zubehör jetzt überflüssig?

    Pokémon GO: Automatischer Ball-Wurf startet großen Rollout – wird Zubehör jetzt überflüssig?

    In Pokémon GO müsst ihr für Fangversuche und Pokéstop-Drehungen bald nicht mehr jedes Mal selbst auf den Bildschirm tippen. Ein neues In-Game-Feature, intern als “Explorer Gadget” bekannt, wird gerade in großem Stil ausgerollt – und übernimmt genau die Aufgabe, für die bisher extra Hardware wie der Poké Ball Plus nötig war.

    Was der neue Auto-Catcher genau kann

    Das Feature wirft automatisch Bälle nach Pokémon, die euch in Reichweite begegnen, und dreht nebenbei Pokéstops, ganz ohne dass ihr die App aktiv im Vordergrund offen habt. Getestet wurde die Funktion bereits im Juli in einzelnen Regionen, jetzt erreicht die Rollout-Welle deutlich mehr Länder – laut Berichten unter anderem die USA, Kanada, Spanien und Indien. Offiziell bestätigt hat Entwicklerstudio Scopely die Funktion bislang nicht, was insofern wenig überrascht, als große Rollouts bei Pokémon GO traditionell erst schrittweise und ohne große Ankündigung ausgespielt werden, bevor am Ende ein offizieller Patch-Note-Eintrag folgt.

    Was das für Poké Ball Plus, GO-tcha und Co. bedeutet

    Für alle, die bisher in physisches Zubehör investiert haben, ist das eine interessante Entwicklung. Geräte wie der Poké Ball Plus oder Drittanbieter-Gadgets wie der GO-tcha wurden jahrelang vor allem dafür gekauft, genau das zu tun, was der neue Auto-Catcher jetzt kostenlos direkt in der App erledigt: Bälle werfen und Stops drehen, ohne ständig aufs Handy schauen zu müssen. Bislang ließen sich diese Zubehör-Geräte damit rechtfertigen, dass sie Akku sparen und das Fangen auch bei ausgeschaltetem Bildschirm ermöglichten. Bietet die App diese Funktion künftig selbst und zuverlässig an, dürfte der Kaufanreiz für neue Zubehör-Hardware spürbar sinken – wer schon eins besitzt, verliert dadurch aber nichts, die Geräte bleiben nutzbar.

    Praktisch heißt das für euch: Solltet ihr die Funktion in den kommenden Tagen in eurer App entdecken, findet ihr sie voraussichtlich in den Einstellungen rund um Assistenz- oder Komfortfunktionen. Da der Rollout regional gestaffelt läuft, kann es sein, dass sie bei euch noch nicht auftaucht, selbst wenn Freunde in eurer Nähe sie schon nutzen können.

    Quelle: Nintendo Life

    Ist bei euch der Auto-Catcher schon aufgetaucht? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Sammelklage in den Niederlanden: Stop Killing Games wirft Sony PlayStation-Store-Monopol vor

    Sammelklage in den Niederlanden: Stop Killing Games wirft Sony PlayStation-Store-Monopol vor

    Sony bekommt in den Niederlanden juristischen Ärger: Die Verbraucherschutz-Stiftung Stop Killing Games unterstützt gemeinsam mit der Initiative DoesItPlay? eine Sammelklage der Stichting Massaschade & Consument gegen Sony. Der Vorwurf: Der PlayStation Store sei ein Monopol, das Spieler beim digitalen Kauf von Spielen systematisch übervorteilt.

    Worum es in der Klage geht

    Konkret argumentieren die Kläger, dass Sony seinen Kundinnen und Kunden keine echte Wahl lässt: Wer ein digitales PlayStation-Spiel kaufen will, kommt am hauseigenen Store nicht vorbei, da alternative Anbieter technisch ausgesperrt sind. Diese Zwangsbindung treibe die Preise laut der Klageschrift um bis zu 47 Prozent nach oben, verglichen mit einem Markt mit echtem Wettbewerb. Die Sammelklage beziffert den entstandenen Gesamtschaden für niederländische Spieler auf rund 457 Millionen US-Dollar. Betroffen sind demnach alle, die in den vergangenen Jahren digitale Käufe im PlayStation Store getätigt haben.

    Warum ausgerechnet Stop Killing Games mitmischt

    Dass sich Stop Killing Games einschaltet, ist kein Zufall. Die Initiative wurde ursprünglich bekannt durch ihre EU-Petition gegen das “Verkrüppeln” gekaufter Spiele, wenn Publisher Server abschalten. Mit der Unterstützung dieser Klage erweitert die Kampagne ihren Fokus: Es geht nicht mehr nur um den Erhalt von Spielen nach dem Server-Aus, sondern grundsätzlicher um faire Bedingungen und Preise auf geschlossenen Konsolen-Plattformen. Für die Bewegung ist es ein logischer nächster Schritt, da beide Themen letztlich auf dieselbe Kritik hinauslaufen: Spieler haben auf Konsolen kaum Kontrolle über das, was sie eigentlich besessen glauben.

    Kein Einzelfall: Sonys Kundenkritik häuft sich

    Aus unserer Sicht ist bemerkenswert, wie sehr sich der Gegenwind für Sony gerade verdichtet. Erst kürzlich hatten wir über die Kritik einer Gaming-Preservation-Organisation berichtet, die Sony wegen des geplanten Endes der physischen Disc-Unterstützung ebenfalls fehlendes Verständnis für Kundenwünsche vorwarf – dort ging es vor allem um ausbleibende Preissenkungen trotz wegfallender Disc-Kosten. Jetzt kommt mit der Store-Monopol-Klage ein zweiter, juristisch deutlich schärferer Vorwurf hinzu. Für Spieler bedeutet das erstmal nichts Akutes: Die Klage muss die niederländische Justiz noch prüfen, und selbst bei Erfolg würden zunächst nur niederländische Käufer entschädigt. Trotzdem lohnt sich ein Auge auf das Verfahren, denn ähnliche Klagen gegen App-Store-Monopole liefen in der Vergangenheit auch schon zu Präzedenzfällen mit Auswirkungen über die Landesgrenzen hinaus.

    Quelle: Eurogamer

    Was haltet ihr von dem Vorwurf – berechtigte Kritik am Store-Monopol oder normales Konsolen-Geschäft? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Twitch schaltet KI-Training mit Streamer-Content standardmäßig ein – Opt-out ist Pflicht

    Twitch schaltet KI-Training mit Streamer-Content standardmäßig ein – Opt-out ist Pflicht

    Twitch hat still und leise eine neue Einstellung scharfgeschaltet, die es in sich hat: Ab sofort darf Amazon Streams, VODs, Clips, Highlights, Chat-Nachrichten, Texte und Bilder von Streamer:innen nutzen, um seine generativen KI-Modelle zu trainieren. Das Beunruhigende daran: Die Option ist standardmäßig aktiviert. Wer das nicht will, muss selbst aktiv werden und widersprechen.

    Zu finden ist der Schalter in den Twitch-Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen, versteckt unter dem unscheinbaren Punkt „Training für generative KI“. Laut Berichten von TechCrunch kam die Änderung ohne nennenswerte Ankündigung oder Vorwarnung – viele Creator haben erst durch Community-Posts davon erfahren, nicht durch Twitch selbst.

    So versteckt Twitch die Opt-out-Option

    Der Weg zur Deaktivierung ist alles andere als offensichtlich: Statt einer prominenten Abfrage beim Login oder einer klaren Benachrichtigung müssen Streamer:innen aktiv in die Kontoeinstellungen wechseln, sich durch mehrere Menüebenen klicken und dort gezielt nach der KI-Trainings-Option suchen. Wer nicht ohnehin regelmäßig seine Privatsphäre-Einstellungen durchgeht, bekommt von der Umstellung vermutlich gar nichts mit.

    Und selbst wer den Schalter findet und deaktiviert, ist nicht komplett raus aus der Nummer: Laut Twitchs eigener Datenschutzerklärung gilt das Opt-out ausschließlich für das explizite KI-Training. Andere KI-gestützte Twitch-Features, die angeblich Wachstum und Monetarisierung von Streamer:innen unterstützen sollen, laufen davon komplett unabhängig weiter – ein Opt-out gibt es dafür nicht.

    Kein Einzelfall: Opt-out statt Opt-in ist mittlerweile Branchenstandard

    Twitch reiht sich damit in eine Liste großer Plattformen ein, die ihre Nutzer:innen in den vergangenen Jahren per stillschweigender Standardeinstellung zu KI-Trainingsdaten gemacht haben, statt vorher aktiv um Zustimmung zu fragen – Meta hat bei Facebook und Instagram in mehreren Regionen ähnlich verfahren, X (ehemals Twitter) nutzt Nutzerinhalte standardmäßig fürs Training seines KI-Modells Grok. Der Unterschied bei Twitch: Hier geht es nicht um private Nutzerposts, sondern um oft jahrelang aufgebaute, teils monetarisierte Streaming-Karrieren. Aus unserer Sicht ist genau das der wunde Punkt – Streamer:innen investieren Zeit, Persönlichkeit und Kreativität in ihren Content, und Amazon entscheidet per Default, dass davon munter mitgelernt werden darf.

    Was Streamer:innen jetzt tun sollten

    Wer nicht will, dass seine Streams als Trainingsmaterial für Amazons KI-Ambitionen landen, sollte zeitnah in die Sicherheitseinstellungen schauen und den Schalter bei „Training für generative KI“ manuell umlegen. Ein Automatismus oder eine nachträgliche Sammel-Deaktivierung für alle eigenen VODs gibt es nicht – die Einstellung wirkt nur für Inhalte ab dem Zeitpunkt der Umstellung, nicht rückwirkend für bereits hochgeladenen Content. Wer regelmäßig streamt, sollte den Haken also besser heute als morgen setzen.

    Quelle: TechCrunch, Kotaku

    Was haltet ihr von der versteckten Opt-out-Lösung – schon in den Einstellungen nachgeschaut? Schreibt’s uns in die Kommentare!

  • Ash Ketchum und Rasaff: Das Pokémon, das er abgab und nie wiedersah

    Ash Ketchum und Rasaff: Das Pokémon, das er abgab und nie wiedersah

    Über 25 Jahre und mehr als 1.200 Folgen hat sich Ash Ketchum um praktisch jedes seiner Pokémon gekümmert, egal wie kurz die gemeinsame Zeit war. Nur bei einem einzigen Weggefährten macht die Serie bis heute eine auffällige Ausnahme: Rasaff, das Ash schon ganz am Anfang seiner Reise zurückliess – und danach so gut wie nie wieder auftauchte.

    Wie alles begann: Ein wildes Menki und ein Kampfturnier

    Die Geschichte startet noch in der Kanto-Region, als Ash ein wildes Menki fängt. Nach einem harten Kampf entwickelt es sich zum aggressiven Rasaff. Kurz darauf trifft die Gruppe auf Anthony, einen Trainer, der sich auf Kampf-Pokémon spezialisiert hat und gerade für das renommierte P1-Turnier trainiert.

    Warum Ash sein Pokémon zurückliess

    Anthony bietet an, Rasaff intensiv weiterzutrainieren, damit es eine echte Chance auf den P1-Champion-Titel bekommt. Ash lässt sich überzeugen und übergibt sein Pokémon – obwohl diesem der Abschied sichtlich schwerfällt. Anders als bei Butterfree oder Pidgeot, wo die Serie den Abschied als bewussten emotionalen Moment inszeniert, wirkt Rasaffs Weggang deutlich beiläufiger.

    Was seitdem geschah – und was eben nicht

    Anders als andere abgegebene Pokémon von Ash bekam Rasaff nie ein echtes Wiedersehen spendiert. Der einzige bekannte Auftritt danach ist eine Sekunden lange Rückblende in einer viel späteren Folge, mehr nicht – keine Rückkehr, kein Kampf, kein Abschlussmoment. Für eine Serie, die sonst sehr genau Buch über Ashs frühere Weggefährten führt, ist das ungewöhnlich. Aus unserer Sicht zeigt gerade dieser Fall, wie unterschiedlich die Autoren über die Jahrzehnte mit Ashs Team umgegangen sind: Manche Pokémon wie Pikachu oder Charizard bekamen ganze Story-Bögen, andere verschwanden nach einem einzigen Kampf komplett aus dem Blick. Rasaff ist damit so etwas wie das vergessene Kapitel in Ashs sonst so sorgfältig erzählter Reise.

    Szene aus dem Pokémon-Anime mit kämpfenden Pokémon
    Bildquelle: GamePro (https://www.gamepro.de/artikel/pokemon-ash-ketchum-ignoriert,3434764.html)

    Quelle: GamePro

    Erinnert ihr euch noch an Rasaff? Schreibt uns, welches Ash-Pokémon ihr am meisten vermisst habt!

  • Amazon zieht sich aus dem MMO-Geschäft zurück – Lost Ark und Throne and Liberty gehen zurück an ihre Studios

    Amazon zieht sich aus dem MMO-Geschäft zurück – Lost Ark und Throne and Liberty gehen zurück an ihre Studios

    Amazon zieht einen deutlichen Schlussstrich unter sein MMO-Kapitel: Wie das Unternehmen und die beiden Entwicklerstudios am 12. August in abgestimmten Ankündigungen bestätigten, gibt Amazon Games die westliche Publishing-Verantwortung für Throne and Liberty und Lost Ark vollständig ab.

    Wer künftig übernimmt und wann

    Throne and Liberty geht an NC beziehungsweise dessen Tochterstudio FirstSpark Games, das den Live-Betrieb im Westen direkt übernehmen soll. Der Übergang ist für das vierte Quartal 2026 angesetzt. Lost Ark wandert etwas später zurück: Ab Anfang 2027 übernimmt Original-Entwickler Smilegate wieder selbst das Ruder. Beide Studios hatten die Spiele ursprünglich entwickelt, Amazon war seit dem jeweiligen Westlaunch nur als Publisher an Bord.

    Was sich für Spieler ändert

    Bei Throne and Liberty soll laut aktuellem Stand vieles beim Alten bleiben, einzelne Detailfragen zur Umstellung will NC erst näher am eigentlichen Wechsel klären. Konkreter wird es bei Lost Ark: Hier bestätigt Amazon bereits jetzt, dass bestimmte Daten beim Wechsel zu Smilegate nicht übernommen werden – darunter Ingame-Mails, Freundeslisten-Notizen und Gruppennamen sowie Gilden-Spitznamen, Mitgliedernotizen und der komplette Chatverlauf. Spieler, die an solchen Verläufen hängen, sollten sich das rechtzeitig sichern beziehungsweise notieren, bevor die Migration ansteht.

    Der dritte MMO-Rückzug in Folge

    Für Amazon ist das kein Einzelfall, sondern der dritte grosse Rückzug aus dem MMO-Segment: Nach dem selbst entwickelten New World, das inzwischen ebenfalls deutlich reduziert weitergeführt wird, verabschiedet sich der Konzern nun auch als Publisher zweier der grössten koreanischen MMOs im Westen. Aus unserer Sicht zeigt das vor allem, wie schwer sich Amazon Games abseits von New World im Live-Service-Geschäft getan hat – die Massen an Spielern, die Lost Ark und Throne and Liberty zum Start anzogen, konnten offenbar nicht dauerhaft gehalten werden. Für die Community bedeutet der Wechsel zurück zu den Originalstudios aber nicht zwangsläufig etwas Schlechtes: Sowohl NC als auch Smilegate kennen ihre Spiele am besten und könnten künftig direkter auf Wünsche der Community reagieren, ohne den Umweg über einen externen Publisher.

    Quelle: VGC, PC Gamer

    Spielt ihr Lost Ark oder Throne and Liberty? Schreibt uns, ob ihr dem Wechsel zu den Originalstudios positiv entgegenseht!

  • Oblivion Remastered: Bethesda kündigt endlich neuen Patch an

    Oblivion Remastered: Bethesda kündigt endlich neuen Patch an

    Über ein Jahr nach dem Launch von Oblivion Remastered hat Bethesda endlich reagiert: Das Studio bestätigt, dass ein weiteres Update für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S in Arbeit ist. Die Ankündigung kommt, nachdem Fans monatelang lautstark nach spürbaren Verbesserungen gerufen hatten.

    Warum die Community seit Monaten unruhig ist

    Der Remaster des Elder-Scrolls-IV-Klassikers kam bei Release technisch beeindruckend an, doch schon kurz danach zeigten sich vor allem auf dem PC deutliche Probleme: Abstürze, Ruckler und Performance-Einbrüche begleiten das Spiel bis heute. Bislang hat Bethesda nur zwei kleinere Patches nachgereicht, der letzte grössere Patch liegt bereits über ein Jahr zurück. Für ein Spiel dieser Grössenordnung ist das ungewöhnlich lang, entsprechend gross war der Unmut in Foren und auf Reddit.

    Was der neue Patch bringen soll

    Konkreten Anlass für die Ankündigung liefert die frisch veröffentlichte Switch-2-Version von Oblivion Remastered, die am 11. August erschienen ist und direkt mit einem eigenen Optimierungs-Patch ausgeliefert wurde. Bethesda erklärte, man prüfe nun, ob sich genau diese Optimierungen auch auf PC, PS5 und Xbox übertragen lassen. Ein konkretes Datum oder eine Liste der Änderungen nannte das Studio bislang nicht – nur, dass man an dem Thema dran sei.

    Was Spieler jetzt wissen müssen

    Wer auf schnelle Besserung hofft, muss sich weiter gedulden: Ohne Termin bleibt unklar, ob der Patch noch in diesem Jahr kommt. Aus unserer Sicht ist trotzdem bemerkenswert, dass Bethesda überhaupt öffentlich reagiert – gerade weil das Studio parallel mit Hochdruck an The Elder Scrolls 6 arbeitet und Oblivion Remastered dabei leicht aus dem Fokus geraten könnte. Wer die PC- oder Konsolenversion aktuell spielt, sollte weiterhin mit gelegentlichen Rucklern und Abstürzen rechnen, bis das Update tatsächlich ausgerollt wird.

    Quelle: GameStar

    Habt ihr auch auf diesen Patch gewartet? Schreibt uns in den Kommentaren, mit welchen Bugs ihr aktuell kämpft!

  • CD Projekt Red streicht erneut Stellen beim Witcher-Multiplayer-Spin-off Project Sirius

    CD Projekt Red streicht erneut Stellen beim Witcher-Multiplayer-Spin-off Project Sirius

    CD Projekt Red steckt bei seinem ambitionierten Multiplayer-Projekt weiter in Schwierigkeiten. Berichten zufolge hat das Studio erneut Personal bei Project Sirius abgebaut, dem Multiplayer-Spin-off im Universum von The Witcher. Neun Personen sollen das Studio verlassen, weitere neun intern in andere Teams versetzt worden sein.

    Schon die zweite Entlassungsrunde bei Sirius

    Project Sirius steht damit erneut im Zentrum von Umstrukturierungen. Das Spin-off wird gemeinsam mit dem externen Studio Molasses Flood entwickelt und soll ein eigenständiges Multiplayer-Erlebnis im Witcher-Kosmos werden – losgelöst von der Hauptreihe um Geralt von Riva. Genau darin liegt für CD Projekt Red aber auch das Risiko: Anders als bei den Solo-Rollenspielen der Witcher-Reihe betritt das Studio mit einem Multiplayer-Titel technisches und konzeptionelles Neuland, das sich offenbar schwerer kalkulieren lässt als gedacht.

    Was der Umbau für die Strategie bedeutet

    CD Projekt Red begründet die Maßnahme laut den Berichten mit einer “breiteren Verschiebung der Entwicklungsstrategie”. Konkret heißt das vermutlich: Das Studio verschiebt Ressourcen dorthin, wo sie aktuell am dringendsten gebraucht werden – etwa in die Weiterentwicklung von Cyberpunk 2077 und der Arbeit an The Witcher 4. Aus unserer Sicht passt das ins Bild eines Studios, das nach dem holprigen Cyberpunk-2077-Launch 2020 spürbar vorsichtiger geworden ist und lieber an weniger Projekten gleichzeitig arbeitet, dafür aber mit mehr Nachdruck. Für die Belegschaft von Project Sirius ist das dennoch die zweite Entlassungswelle, die das Team in vergleichsweise kurzer Zeit trifft – ein Warnsignal dafür, wie unsicher der Status des Projekts insgesamt ist.

    Geralt aus der Witcher-Reihe, stellvertretend für das CD-Projekt-Red-Universum, in dem auch das Multiplayer-Spin-off Project Sirius angesiedelt ist
    Bildquelle: Eurogamer (eurogamer.net)

    Einen offiziellen Kommentar von CD Projekt Red zu den genauen Hintergründen der Entlassungen gibt es bislang nicht. Ob und wann Project Sirius überhaupt erscheint, ist damit weiterhin offen.

    Quelle: Eurogamer

    Was denkt ihr: Sollte CD Projekt Red Project Sirius lieber ganz einstampfen und sich auf The Witcher 4 konzentrieren? Diskutiert mit uns!

  • Gerücht: Zelda-40th-Anniversary-Switch-2 und Pro-Controller sollen geleakt sein

    Gerücht: Zelda-40th-Anniversary-Switch-2 und Pro-Controller sollen geleakt sein

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht, das bislang NICHT offiziell von Nintendo bestätigt wurde.

    Zum 40-jährigen Jubiläum von The Legend of Zelda im kommenden Jahr soll angeblich eine besondere Hardware-Edition erscheinen. Geleakte Fotos, die seit heute kursieren, zeigen Berichten zufolge eine schwarz-türkis-goldene Sondervariante der Nintendo Switch 2 mit Triforce-Motiv auf Dock und Joy-Con 2 sowie einen passenden Pro Controller.

    Was die geleakten Bilder angeblich zeigen

    Laut den kursierenden Aufnahmen soll der Pro Controller goldene Akzente tragen und ein Pixel-Sprite von Link im Stil des allerersten NES-Zelda von 1986 abbilden – eine Anspielung auf den Ursprung der Reihe. Die Konsole selbst soll das Triforce-Symbol prominent auf dem Dock zeigen, während die Joy-Con 2 in einem dunklen Türkis mit goldenen Details gehalten sein sollen. Bestätigt ist davon bislang nichts, Nintendo hat sich zu den Bildern nicht geäußert.

    Wie glaubwürdig die Quelle ist

    Ursprung der Bilder soll der brasilianische Nintendo-Insider “Necro” Felipe Lima sein, Betreiber des Portals Universo Nintendo, der in der Vergangenheit wiederholt mit Leaks zu Nintendo-Hardware richtig lag. Mehrere internationale Redaktionen haben die Bilder inzwischen aufgegriffen, ohne sie selbst unabhängig verifizieren zu können. Das spricht zwar für eine gewisse Seriosität der Quelle, ersetzt aber keine offizielle Bestätigung. Aus unserer Sicht macht der Zeitpunkt durchaus Sinn: Ein Jubiläums-Reveal würde sich gut für einen Nintendo Direct im Herbst eignen, wenn Nintendo traditionell große Ankündigungen bündelt.

    Sollte sich das Gerücht bewahrheiten, wäre es nicht das erste Mal, dass Nintendo ein Jubiläum mit limitierter Hardware feiert – schon zum 35. Mario-Jubiläum und zum 35. Zelda-Jubiläum gab es entsprechende Sondereditionen. Bis zu einer offiziellen Ankündigung bleibt aber alles Spekulation.

    Geleakte Fotos zeigen eine mögliche Zelda-40th-Anniversary-Switch-2-Sondervariante mit Triforce-Design
    Bildquelle: Press-Start.com.au (press-start.com.au)

    Quelle: Press-Start.com.au

    Würdet ihr euch diese Sonderedition kaufen, wenn Nintendo sie offiziell ankündigt? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

  • Sony hat “null Verständnis für Kundenwünsche”, sagt Gaming-Preservation-Organisation

    Sony hat “null Verständnis für Kundenwünsche”, sagt Gaming-Preservation-Organisation

    Sonys schrittweiser Abschied von der physischen Disc bei der PlayStation 5 sorgt weiter für Ärger. Eine auf Spielesicherung spezialisierte Preservation-Organisation hat Sony jetzt öffentlich vorgeworfen, kein Verständnis dafür zu haben, was Spielerinnen und Spieler eigentlich wollen. Der Kern der Kritik: Wenn Discs wegfallen, sollten Spiele eigentlich günstiger werden – stattdessen bleiben die Preise gleich oder steigen sogar.

    Worum es bei der Kritik konkret geht

    Physische Medien erfüllen für viele Spielerinnen und Spieler mehr als nur einen nostalgischen Zweck. Eine Disc lässt sich verleihen, weiterverkaufen und bleibt auch dann spielbar, wenn ein Publisher Server abschaltet oder ein Store irgendwann dichtmacht. Genau das ist der Kern der Sorge von Preservation-Organisationen: Digitale Lizenzen können jederzeit entzogen oder an Konten gebunden bleiben, während physische Kopien langfristig als Archiv dienen. Fällt die Disc komplett weg, fällt für viele Spiele auch die letzte verlässliche Möglichkeit weg, sie dauerhaft zu besitzen und später wieder zu spielen.

    Ein Muster, das sich durch die Branche zieht

    Sony ist damit kein Einzelfall. Erst vor wenigen Tagen sorgte die Ankündigung von GTA 6 als reinem Digital-Release zum happigen Preis von 80 Dollar für ähnliche Debatten – wie wir bereits berichtet haben, wehrte sich Take-Two-Chef Strauss Zelnick gegen genau diesen Vorwurf. Aus unserer Sicht zeigt sich hier ein größerer Branchentrend: Publisher sparen sich mit dem Wegfall physischer Medien Produktions- und Vertriebskosten, geben diese Ersparnis aber selten an die Kundschaft weiter. Für Sammler und Konservatoren ist das doppelt bitter, weil mit jeder rein digitalen Veröffentlichung ein Stück Spielegeschichte potenziell unwiederbringlich an eine Plattform gebunden wird.

    PS5-Konsole im Kontext der Debatte um das Ende der physischen Disc-Unterstützung
    Bildquelle: PC Gamer (pcgamer.com)

    Ob Sony auf den öffentlichen Druck reagiert, ist offen. Bislang gibt es von offizieller Seite keine Ankündigung, die Preispolitik im Zuge des Disc-Ausstiegs zu überdenken.

    Quelle: PC Gamer

    Vermisst ihr die Disc im Regal oder ist euch das mittlerweile egal? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!