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  • Phantom Blade Zero: Sony kündigt eigene State of Play an, 11-minütiger Trailer mit Donnie Yen veröffentlicht

    Phantom Blade Zero: Sony kündigt eigene State of Play an, 11-minütiger Trailer mit Donnie Yen veröffentlicht

    Phantom Blade Zero bekommt seine eigene Bühne: Sony hat eine dedizierte State of Play zum Action-Rollenspiel von Entwickler S-GAME angekündigt. Wie IGN und Video Games Chronicle berichten, findet die Show am 17. August statt. Parallel dazu ist bereits ein rund elfminütiger Trailer erschienen, der tiefer ins Spiel blicken lässt.

    Das zeigt der neue Trailer

    Im Zentrum steht weiterhin die Assassinin Soul, deren Geschichte laut bisherigen Berichten von einem tickenden Countdown geprägt ist. Neu bestätigt wurde die Beteiligung von Martial-Arts-Star Donnie Yen, der laut Herstellerangaben Gesicht und Bewegungen für eine wichtige Figur im Spiel beisteuert. Der Trailer vertieft zudem Setting und Kampfsystem des als “Kungfu-Punk” beschriebenen Titels, der Referenzen an Serien wie Ninja Gaiden und Devil May Cry erkennen lässt. Laut Sonys Ankündigung soll die Show am 17. August fast 20 Minuten zusätzliches Gameplay zeigen und tiefer auf das eingehen, was der aktuelle Trailer bereits andeutet.

    Release-Termin und Vorbestellung stehen fest

    Zeitgleich mit dem Trailer sind die Vorbestellungen für Phantom Blade Zero im PlayStation Store gestartet. Als Erscheinungstermin wird der 29. Oktober 2026 genannt, zunächst exklusiv für PS5. IGN kommentiert dazu augenzwinkernd, dass die Ankündigung parallel zu Sonys umstrittener Entscheidung falle, physische PS5-Discs langfristig auslaufen zu lassen – ein Thema, das in der Community ohnehin für Diskussionen sorgt und die Reaktionen auf jede neue Sony-Ankündigung aktuell mitprägt.

    Aus unserer Sicht ist die Strategie klug: Ein separater Showcase für ein einzelnes Spiel signalisiert, wie viel Vertrauen Sony aktuell in Phantom Blade Zero setzt, das nach jahrelanger Entwicklungszeit endlich einen festen Termin hat. Wer sich für das Spiel interessiert, sollte sich den 17. August im Kalender markieren – dann dürfte es weitere handfeste Gameplay-Details geben.

    Quelle: IGN, Video Games Chronicle, GamePro

    Werdet ihr euch die State of Play am 17. August anschauen? Sagt uns eure Erwartungen an Phantom Blade Zero in den Kommentaren.

  • Esports World Cup 2026: CS2-Gruppenphase startet heute in Paris

    Esports World Cup 2026: CS2-Gruppenphase startet heute in Paris

    Nach Rainbow Six Siege, Black Ops 7 und weiteren Titeln ist jetzt Counter-Strike 2 an der Reihe: Die CS2-Competition des Esports World Cup 2026 startet heute in Paris mit der Gruppenphase im Best-of-One-Format. Austragungsort ist die Paris Expo Porte de Versailles, das große Finale steigt später in der Accor Arena.

    Das steht heute auf dem Spielplan

    32 Teams treten im Doppel-K.-o.-System gegeneinander an, bevor ab dem 19. August die Einzel-K.-o.-Playoffs folgen. Das Grand Final im Best-of-Five-Modus ist für den 23. August terminiert. Zum Auftakt der Gruppenphase steht unter anderem die Partie NAVI gegen 3DMAX auf dem Programm – ein Duell mit Signalwirkung für den weiteren Turnierverlauf. Insgesamt kämpfen die Teams um einen Anteil an rund 2 Millionen US-Dollar Preisgeld.

    Paris als neuer Fixpunkt der Esports-Szene

    Für den Esports World Cup ist es die erste Austragung außerhalb von Riad, nachdem das Turnier zuvor stets in Saudi-Arabien stattfand. Die CS2-Competition ist dabei nur eines von 25 Turnieren im Rahmen einer siebenwöchigen Gesamtveranstaltung mit 24 vertretenen Spielen und einem Gesamtpreispool von 75 Millionen US-Dollar. Wir haben in den vergangenen Wochen bereits über die Rainbow-Six-Siege-Gruppenphase sowie über die ersten Black-Ops-7-Playoff-Tickets beim Esports World Cup berichtet – die CS2-Competition reiht sich nun als nächstes großes Kapitel der Veranstaltung ein.

    Aus unserer Sicht lohnt sich heute besonders der Blick auf die Auftaktspiele der Top-Teams: Im Best-of-One-Format kann bereits eine schwache Map-Auswahl oder ein einzelner schlechter Start über das gesamte Gruppenschicksal entscheiden. Wer die CS2-Szene verfolgt, sollte sich also nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die gespielten Karten genauer ansehen – gerade Außenseiter haben im Bo1-Modus reelle Chancen auf frühe Überraschungen.

    Quelle: Pley.gg, HLTV

    Offizielle Ankündigungsgrafik des Esports World Cup 2026 mit Austragungsort Paris Expo Porte de Versailles
    Bildquelle: Pley.gg

    Wer holt sich aus eurer Sicht den Titel bei der CS2-Competition? Diskutiert eure Favoriten mit uns in den Kommentaren.

  • Halo: Campaign Evolved verkauft sich schlecht – fehlender Multiplayer gilt als Hauptgrund

    Halo: Campaign Evolved verkauft sich schlecht – fehlender Multiplayer gilt als Hauptgrund

    Halo: Campaign Evolved, das aufwendige Remake der originalen Halo-1-Kampagne und der erste Serienteil überhaupt auf PlayStation, verkauft sich einem Bericht von Eurogamer zufolge deutlich schlechter als erhofft. Verglichen mit den zuletzt erschienenen Black-Ops-Revivals aus dem Call-of-Duty-Lager fällt der Verkaufsstart spürbar ab.

    Warum die Verkäufe hinter den Erwartungen bleiben

    Als wahrscheinlichster Grund gilt laut Bericht das Fehlen eines Multiplayer-Modus zum Launch. Gerade bei einer Marke, die maßgeblich durch ihren Mehrspieler-Anteil groß geworden ist, wiegt dieses Manko schwer: Wer Halo klassisch mit Freunden online zocken will, findet zum Start schlicht keine entsprechende Option vor und muss sich auf die reine Solo-Kampagne beschränken. Das dürfte gerade Spieler:innen abschrecken, die sich von der Multiplattform-Öffnung auf PlayStation eine neue, große Halo-Community erhofft hatten.

    Ein Muster bei Xbox Game Studios

    Der schwache Verkaufsstart reiht sich in eine ohnehin schon angespannte Phase bei den verantwortlichen Halo Studios ein. Wir berichteten bereits über die Entlassungswelle bei Halo Studios direkt nach dem Release von Campaign Evolved. Enttäuschende Verkaufszahlen könnten diesen Druck auf das Studio jetzt zusätzlich erhöhen, auch wenn ein einzelner Launch-Zeitraum noch keine endgültige Bilanz ist.

    Aus unserer Sicht ist die Entscheidung, ohne Multiplayer zu starten, nachvollziehbar riskant gewesen: Halo lebt seit jeher von seiner Community rund um Ranglisten, Custom Games und LAN-Kultur. Ein Nachreichen des Modus per Update könnte die Zahlen mittelfristig noch drehen, allerdings nur, wenn Microsoft und Halo Studios das Vertrauen der Spielerschaft nicht durch weitere Verzögerungen strapazieren. Wer aktuell überlegt zuzuschlagen, sollte also wissen: Für den Moment bekommt man ausschließlich die überarbeitete Solo-Kampagne, keinen Online-Mehrspielermodus.

    Quelle: Eurogamer

    Sergeant Major Avery Johnson und Marines aus Halo: Campaign Evolved, dem Remake der ursprünglichen Halo-1-Kampagne
    Bildquelle: Eurogamer

    Habt ihr Campaign Evolved schon gespielt und vermisst ihr den Multiplayer? Schreibt es uns in den Kommentaren.

  • Riesige aufblasbare Ratte crasht internes Preview zu Elder Scrolls 6

    Riesige aufblasbare Ratte crasht internes Preview zu Elder Scrolls 6

    Kurioser Kontrast bei Bethesda: Während Xbox-Chefin Asha Sharma in einem internen Preview The Elder Scrolls 6 als “unglaublich” bezeichnete, stellten gewerkschaftlich organisierte Mitarbeitende direkt vor dem Studio-Gebäude in Rockville, Maryland, eine riesige aufblasbare Ratte auf. Das Timing war kein Zufall, sondern ein bewusst platzierter Protest während des Konzern-Showcases.

    Berichten von Eurogamer und Video Games Chronicle zufolge sollte die Aktion auf anhaltenden Unmut über vorangegangene Entlassungswellen bei Bethesda aufmerksam machen. Die Botschaft: Große Ankündigungen zu einem der meisterwarteten Elder-Scrolls-Titel überhaupt sollen nicht darüber hinwegtäuschen, dass im selben Konzern Stellen abgebaut wurden.

    Warum ausgerechnet eine Ratte?

    Die aufblasbare Ratte ist in den USA ein jahrzehntealtes Protestsymbol der Gewerkschaftsbewegung. Sie wird traditionell vor Firmengebäuden aufgestellt, wenn Arbeitnehmervertretungen einem Unternehmen unfaires Verhalten gegenüber der Belegschaft vorwerfen wollen. Dass ausgerechnet vor einem internen Xbox-Termin zu einem der wichtigsten Rollenspiele der nächsten Jahre so ein Protest stattfand, zeigt, wie angespannt das Verhältnis zwischen Teilen der Bethesda-Belegschaft und der Konzernführung von Microsoft weiterhin ist.

    Kein Einzelfall bei Xbox-Studios

    Der Protest reiht sich in eine längere Serie von Spannungen zwischen Xbox-Studios und ihren Mitarbeitenden ein. Erst vor wenigen Tagen berichteten wir über Entlassungen bei Halo Studios nach dem Start von Campaign Evolved – ebenfalls ein Xbox-eigenes Studio. Die Ratte vor Bethesda zeigt: Das Thema Jobsicherheit beschäftigt die Belegschaft über einzelne Studios hinweg, während die Konzernspitze gleichzeitig neue Blockbuster wie Elder Scrolls 6 bewirbt.

    Für Spieler:innen ändert der Vorfall an sich erst einmal nichts an der Entwicklung von Elder Scrolls 6 – ein Erscheinungstermin wurde weiterhin nicht genannt. Aus unserer Sicht ist die Aktion aber ein bemerkenswertes Signal: Je näher große Xbox-Titel ihrer Enthüllung oder ihrem Release kommen, desto lauter werden offenbar auch die Stimmen aus der eigenen Belegschaft, die auf strukturelle Probleme hinweisen wollen. Das dürfte Microsoft in den kommenden Monaten weiter begleiten, gerade wenn TES6 offizieller vorgestellt wird.

    Quelle: Eurogamer, Video Games Chronicle

    Die riesige aufblasbare Gewerkschafts-Ratte vor dem Bethesda-Gebäude als Protestsymbol gegen Entlassungen
    Bildquelle: Eurogamer
    Bethesda-Mitarbeitende protestieren mit der aufblasbaren Ratte Scabby vor dem Studio während des internen TES6-Previews
    Bildquelle: Video Games Chronicle

    Was haltet ihr von der Aktion – berechtigter Protest oder unpassendes Timing? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.

  • Wardogs stürmt an die Steam-Spitze – und die Entwickler warnen selbst vor dem Kauf

    Wardogs stürmt an die Steam-Spitze – und die Entwickler warnen selbst vor dem Kauf

    Wardogs, der kommende taktische Milsim-Shooter vom Team hinter Battalion 1944, ist offiziell vorbestellbar – und liegt seither an der Spitze der Steam-Verkaufscharts für Vollpreistitel. Bereits vor dem Vorbestellstart hatte sich das Spiel unter Steams meistgewünschten Titeln festgesetzt, seitdem geht es nur noch nach oben.

    Erste Eindrücke: Ein Blick hinter die Kulissen

    PC-Gamer-Redakteur Morgan Park nahm an einem geschlossenen Playtest-Wochenende teil und schilderte seine rund fünf Spielstunden so eindrücklich, dass sich daraus ein eigener Erfahrungsbericht ergab. Sein Fazit vorweg: möglicherweise der nächste große Multiplayer-Shooter.

    Wardogs ist reines PvP für bis zu 100 Spieler. Im getesteten Hauptmodus kämpfen drei Teams um dieselbe Kontrollzone auf einer riesigen Map – wer in der besonders umkämpften “Hot Zone” steht, zählt für die eigene Wertung doppelt. Das Format ist erkennbar vom populären Arma-3-Mod “King of the Hill” inspiriert.

    Spielerisch positioniert sich Wardogs bewusst zwischen “hardcore Arma” und “im Grunde Battlefield”: zugängliches, knackiges Gunplay an der Oberfläche, darunter aber ein waschechtes Milsim-Metagame mit Forward Operating Bases, Verteidigungsanlagen und Nachschublogistik.

    Das eigentliche Alleinstellungsmerkmal ist laut Park jedoch die persistente Ingame-Wirtschaft: Spieler verdienen Geld für praktisch jede nützliche Aktion – Kills, Zonenpräsenz, Heilen, Transportflüge – und geben es für Ausrüstung wieder aus. Wer stirbt, verliert das investierte Loadout, was dem Spiel eine Extraction-Shooter-artige Anspannung verleiht. Besonders plastisch wird das an einer Anekdote aus dem Test: Ein Hubschrauberpilot, der ausschließlich Mitspieler transportierte und keinen einzigen Kill vorweisen konnte, hatte sich dennoch über 35.000 Dollar Ingame-Geld erspielt – unter anderem durch Trinkgelder der Passagiere. Sogar ein “Bestechungssystem” gehört dazu: Wer am Boden liegt und auf Rettung wartet, kann anderen Spielern Geld anbieten, damit sie das Risiko einer Rettung eingehen.

    Die “10 Gründe, Wardogs NICHT zu kaufen”

    Mitten in diesen Hype-Moment platziert Entwicklerstudio Bulkhead ein Video-Devlog, das ungewöhnlich offen mit möglichen Kaufbedenken umgeht:

    • Content-Tempo: Nach dem Early-Access-Start konzentriert sich Bulkhead zunächst auf Bugfixes, Feedback und eine neue Map – regelmäßige große Content-Drops soll man laut Studio nicht erwarten.
    • Preis: Die Vorbestellung kostet 39,99 US-Dollar und gewährt Beta-Zugang. Bulkheads Rat an unsichere Käufer: abwarten, die Beta ausprobieren oder notfalls den Steam-Refund nutzen.
    • Sinkende Spielerzahlen: Das Studio warnt selbst vorab, dass die Spielerzahlen nach dem Launch-Peak natürlich zurückgehen werden – das sei normal. Ziel sei eine nachhaltige Community von 3.000 bis 5.000 gleichzeitigen Spielern statt ein kurzfristiger Hype-Ausschlag.
    • Monetarisierung: Während der gesamten Early-Access-Phase soll es keine Monetarisierung geben – keine kaufbaren Gold-Barren, keine käuflichen Camos außer einer optionalen Supporter’s Edition. Nach dem Vollrelease (1.0) könnten laufende Betriebskosten allerdings zusätzliche Einnahmen nötig machen.
    • Die Battalion-1944-Vergangenheit: Bulkhead spricht offen über das Scheitern der Kommunikation und die wirtschaftlichen Probleme rund um ihr vorheriges Spiel Battalion 1944. Wer dem Studio deswegen misstraut, solle mit dem Kauf lieber warten.

    Warum die Ehrlichkeit funktioniert

    Ungewöhnlich an der Aktion ist vor allem, dass ein Entwicklerteam aktiv gegen den eigenen kurzfristigen Verkaufserfolg zu argumentieren scheint – und trotzdem an der Spitze der Steam-Charts steht. Gerade vor dem Hintergrund von Parks Playtest-Bericht wirkt das stimmig: Wardogs verkauft sich nicht über reinen Hype, sondern über ein Spielsystem, das laut erster Praxiserfahrung tatsächlich hält, was es verspricht – kombiniert mit einem Studio, das seine eigene Vergangenheit nicht verschweigt.

    Release: Early Access startet am 10. September, Vorbesteller erhalten bereits ab dem 21. August Zugang zur Beta.

    Quelle: PC Gamer

  • PUBG Mobile World Cup 2026: Survival Stage beim Esports World Cup entscheidet die letzten sechs Finalisten

    PUBG Mobile World Cup 2026: Survival Stage beim Esports World Cup entscheidet die letzten sechs Finalisten

    Beim Esports World Cup 2026 in Paris ist die Vorentscheidung im PUBG-Mobile-Turnier gefallen. Zwei Tage lang kämpften 16 Teams in der sogenannten Survival Stage um die letzten Tickets für die PUBG Mobile World Cup (PMWC) Grand Finals – am Ende blieben nur sechs übrig.

    Team-Action beim PUBG Mobile World Cup 2026 während der Survival Stage des Esports World Cup in Paris
    Bildquelle: TalkEsport

    Diese sechs Teams stehen im Grand Final

    Nach zwei intensiven Spieltagen mit insgesamt zwölf Matches setzten sich folgende Teams durch und sicherten sich ihr Ticket für die PMWC-Endrunde: AG.AL, Alpha7 Esports, AlUla Club, DOPENESS, Kiwoom DRX und eArena. Gerade Kiwoom DRX gilt in der PUBG Mobile-Szene seit Jahren als konstante Größe, während mit AlUla Club und eArena auch weniger bekannte Namen den Sprung ins Finale schafften – ein Ergebnis, das zeigt, wie eng das internationale Feld inzwischen beisammen liegt.

    Warum die Survival Stage mehr ist als nur eine Formsache

    Anders als in klassischen Gruppenphasen mit direkten Duellen zählt bei PUBG Mobile über zwei Tage verteilt die Gesamtpunktzahl aus Platzierung und Eliminations – ein einziger schwacher Tag kann also reichen, um aus dem Rennen zu fliegen. Das sorgt dafür, dass etablierte Top-Teams regelmäßig stolpern, während Außenseiter sich durch konstante Top-Platzierungen nach vorne spielen. Für die Community ist das der eigentliche Reiz der Survival Stage: Sie ist unberechenbarer als ein reines K.-o.-System und hält die Spannung bis zur letzten Runde hoch.

    Der Esports World Cup 2026 bündelt in diesen Wochen ohnehin zahlreiche Turniere unter einem Dach – parallel zur PMWC-Vorentscheidung liefen unter anderem auch die Playoffs in Black Ops 7, über die wir bereits in unserem Bericht zu den ersten Black-Ops-7-Playoff-Tickets berichtet hatten, sowie die Gruppenphase in Rainbow Six Siege, die wir in unserem Artikel zur Rainbow-Six-Siege-Gruppenphase eingeordnet haben. Für Fans des Mobile-Gamings dürfte das PMWC-Finale nun der nächste Fixpunkt sein.

    Quelle: Liquipedia, TalkEsport

    Welches der sechs Teams traut ihr euch den Titel beim PMWC-Finale zu? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Supermassive Games streicht bis zu 75 Stellen – dritte Entlassungswelle seit 2024

    Supermassive Games streicht bis zu 75 Stellen – dritte Entlassungswelle seit 2024

    Schon wieder schlechte Nachrichten aus Guildford: Supermassive Games, das Studio hinter Until Dawn, The Quarry und Directive 8020, streicht bis zu 75 Stellen. Das gab das Studio in einer internen Mitteilung bekannt, die kurz darauf öffentlich wurde. Als Begründung nennt Supermassive die Sicherung der langfristigen Nachhaltigkeit des Unternehmens – eine Formulierung, die man in der Branche inzwischen zur Genüge kennt.

    Symbolbild zur Entlassungswelle bei Supermassive Games, dem Studio hinter Until Dawn und Directive 8020
    Bildquelle: Game Informer

    Die dritte Entlassungswelle in nur zwei Jahren

    Für Supermassive Games ist es bereits die dritte Kürzungsrunde seit 2024. Schon damals und im Jahr darauf hatte das Studio jeweils zweistellige bis knapp dreistellige Mitarbeiterzahlen abgebaut. Die Serie an Einschnitten fällt zusammen mit weiteren Umbrüchen an der Spitze: Erst im Juni war Ex-CEO Robert Henrysson zurückgetreten. Wer die Fälle der letzten Jahre verfolgt hat, erkennt ein Muster, das aktuell durch die gesamte Branche zieht – auch bei anderen großen Studios wird kräftig gespart, wie zuletzt unser Bericht zu den Entlassungen bei Halo Studios zeigte.

    Was das für Until Dawn 2 und die Zukunft des Studios bedeutet

    Besonders bitter: Die angekündigte Fortsetzung Until Dawn 2 entsteht gar nicht bei Supermassive selbst, sondern bei Sonys hauseigenem Studio Firesprite. Supermassive bleibt damit trotz der eigenen Horror-Erfolge außen vor, während das Studio gleichzeitig Personal abbaut. Für Fans der bisherigen Spiele ändert sich an bestehenden Titeln erst einmal nichts – Until Dawn, The Quarry und Directive 8020 bleiben spielbar. Ob und wie sich der Stellenabbau auf zukünftige Supermassive-Projekte auswirkt, die noch nicht offiziell angekündigt sind, ist aktuell offen.

    Aus unserer Sicht zeigt der Fall vor allem eines: Auch ein Studio mit erfolgreichen, bekannten Marken wie Until Dawn ist vor der aktuellen Kostenspirale der Branche nicht sicher. Dass ausgerechnet die Fortsetzung des eigenen Aushängeschilds bei einem anderen Studio landet, dürfte die Stimmung intern zusätzlich belasten.

    Quelle: Game Informer

    Was denkt ihr: Trifft es aktuell zu viele Studios mit eigentlich erfolgreichen Marken? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.

  • Esports World Cup 2026: Schach-Play-In startet heute in Paris, Carlsen verteidigt seinen Titel

    Esports World Cup 2026: Schach-Play-In startet heute in Paris, Carlsen verteidigt seinen Titel

    Schach ist längst im Esports angekommen, und die Esports World Cup beweist das gerade zum zweiten Mal in Folge: Vom 11. bis 15. August läuft in der Paris Expo Porte de Versailles der Schach-Wettbewerb der EWC 2026, gespielt im schnellen Rapid-Format mit zehn Minuten Bedenkzeit ohne Inkrement. Heute startet die Vorrunde, das sogenannte Play-In.

    Insgesamt treten 22 Spieler an, verteilt auf Play-In und Hauptrunde. Auf dem Spiel steht ein Preisgeld von 1,5 Millionen US-Dollar – für ein Einzelturnier im Schach eine der höchstdotierten Ausschüttungen überhaupt.

    So läuft der heutige Play-In-Tag

    • 14 Spieler haben sich bereits direkt für die 16-köpfige Gruppenphase qualifiziert.
    • 8 weitere Spieler kämpfen heute im Play-In um die letzten beiden verbleibenden Plätze im Hauptfeld.
    • Das Play-In wird im Doppel-K.-o.-Modus ausgetragen, der Sieger sichert sich direkt einen Startplatz im Hauptevent.
    • Unter den bereits gesetzten Spielern der Gruppenphase sind unter anderem Hikaru Nakamura, Alireza Firouzja, Ian Nepomniachtchi, Arjun Erigaisi, Jan-Krzysztof Duda und Nodirbek Abdusattorov.
    • Titelverteidiger Magnus Carlsen ist für die Gruppenphase gesetzt und greift dementsprechend nicht ins heutige Play-In ein.

    Warum Carlsens Titelverteidigung besonders spannend wird

    Vor einem Jahr gewann Magnus Carlsen die allererste Schach-Konkurrenz der Esports World Cup in Riyadh und setzte damit ein Ausrufezeichen dafür, dass sich klassische Denksport-Disziplinen im Esports-Kalender durchaus behaupten können. Dass die Veranstalter das Format für 2026 nicht nur wiederholen, sondern nach Paris verlegen und mit einem noch grösseren Feld ausstatten, zeigt: Schach ist bei der EWC längst kein Lückenfüller mehr, sondern ein fester Programmpunkt mit eigenem Publikum. Aus unserer Sicht macht gerade das Starterfeld die diesjährige Ausgabe zu einer der stärksten Rapid-Konkurrenzen des Jahres – mit Nakamura, Firouzja und Nepomniachtchi treten gleich mehrere Spieler an, die Carlsen in der Vergangenheit ernsthaft gefordert haben. Die Gruppenphase und die Playoffs steigen am 14. und 15. August, dazwischen bleibt genug Zeit, um zu sehen, wer sich aus dem heutigen Play-In noch dazugesellt. Auch bei anderen Titeln ist die EWC 2026 in vollem Gange – unter anderem berichteten wir bereits über die laufende Rainbow-Six-Siege-Gruppenphase und über die ersten Black-Ops-7-Playoff-Tickets.

    Spielszene von der Esports World Cup Schach-Konkurrenz 2026
    Bildquelle: ChessBase, Esports World Cup 2026 Preview
    Titelverteidiger Magnus Carlsen bei einem Fan-Moment vor der Esports World Cup 2026
    Bildquelle: Chessdom

    Quelle: ChessBase, Chessdom

    Verfolgt ihr das Schach-Turnier der EWC? Diskutiert mit uns in den Kommentaren, wer aus dem Play-In noch in die Gruppenphase einzieht!

  • Grounded 2: Update “Into the Abyss” öffnet den Teich, Spiel startet auf PS5

    Grounded 2: Update “Into the Abyss” öffnet den Teich, Spiel startet auf PS5

    Obsidian macht ernst mit dem nassen Teil von Brookhollow Park: Das kostenlose Update “Into the Abyss” für Grounded 2 ist da und öffnet den lange angeteaserten Teich-Bereich für Erkundung sowohl an der Oberfläche als auch unter Wasser. Gleichzeitig feiert das Spiel heute seinen Einstand auf der PlayStation 5.

    Für alle, die Grounded 2 bereits besitzen, ist das Update kostenlos und wird automatisch mit dem nächsten Start eingespielt. Wer bisher nur auf Xbox oder PC unterwegs war, kann sich ab sofort auch auf PS5 mit Freunden auf anderen Plattformen zusammenschliessen – vollständiges Crossplay ist mit an Bord.

    Das steckt im Into-the-Abyss-Update

    • Komplett neu gebautes Unterwasser-Bewegungs- und Kampfsystem: gerichteter Dash, Lock-on-Zielerfassung und eine neue Harpune als Waffe.
    • Der Teich in Brookhollow Park ist erstmals begehbar und tauchbar – sowohl an der Oberfläche als auch in der Tiefe.
    • Neue Tauchausrüstung schaltet sich frei, die euch länger und sicherer unter Wasser hält.
    • Das amphibische Fahrzeug “Toe-Biter Buggy” hilft euch, Land und Wasser gleichermassen zu befahren.
    • Neue aquatische Bedrohungen warten in der Tiefe, darunter der zurückkehrende Koi-Fisch als eine der grösseren Gefahren.
    • Grounded 2 startet zeitgleich in den Early Access auf PS5 und ist dort auch über Game Pass Premium spielbar.

    Was das für Grounded-2-Spieler bedeutet

    Grounded 2 befindet sich weiterhin im Early Access, ein Termin für die fertige Version 1.0 steht noch nicht fest. Obsidian hat aber schon beim ersten Grounded-Teil vorgemacht, wie sowas laufen kann: Der Vorgänger startete 2020 ebenfalls im Early Access und wurde erst rund zwei Jahre später, im September 2022, offiziell fertiggestellt. Der Teich ist laut Studio ausdrücklich nur der Anfang und nicht das Ende der geplanten Inhalte – weitere Bereiche, Kreaturen und Systeme befinden sich bereits in Arbeit für die laufende Early-Access-Phase. Wer also jetzt einsteigt, sollte sich eher auf ein wachsendes Spiel als auf ein fertiges Produkt einstellen. Für bestehende Spieler heisst das konkret: Das aktuelle Save bleibt erhalten, ihr braucht nur das neueste Update, um Teich und Harpune nutzen zu können.

    Ein Kaefer-Gegner aus dem neuen Grounded-2-Update Into the Abyss
    Bildquelle: Obsidian Entertainment, offizielles Pressematerial
    Eine Hoehle in Grounded 2, Teil des neuen Unterwasser-Contents
    Bildquelle: Obsidian Entertainment, offizielles Pressematerial

    Quelle: Obsidian Entertainment, Tech Times

    Traut ihr euch schon in die Tiefen des Teichs? Erzählt uns in den Kommentaren von eurer ersten Begegnung mit dem Koi-Fisch!

  • Genshin Impact 7.0: Wartung läuft, Snezhnaya-Update startet morgen

    Genshin Impact 7.0: Wartung läuft, Snezhnaya-Update startet morgen

    Sechs Jahre nach Release bekommt Genshin Impact endlich seine siebte und letzte grosse Nation spendiert: Heute hat HoYoverse die Wartungsarbeiten für Version 7.0 gestartet, ab morgen könnt ihr euch offiziell durch Snezhnaya kämpfen. Für Langzeitspieler ist das ein echter Meilenstein – kaum eine andere Region wurde in der Story so lange angeteasert.

    Auf den offiziellen Genshin-Impact-Seiten von HoYoverse ist der Fahrplan klar: Die Wartung begann heute, der eigentliche Client-Neustart mit dem neuen Content folgt am 12. August um 11 Uhr (UTC+8) für die asiatischen Server, für europäische und nordamerikanische Spieler entsprechend zeitversetzt am Abend des 11. bzw. frühen 12. August.

    Das bringt Update 7.0 mit dem Namen “Everwinter Without Mercy”

    • Neue Region Snezhnaya: Die von Russland inspirierte, komplett vom Cryo-Element geprägte siebte Nation ist ab sofort bespielbar, mit der Hauptstadt Snezhnograd als Zentrum.
    • Neuer 5-Sterne-Charakter Odette: Eine Cryo-Schwertkämpferin und Fatui-Agentin, die die erste Banner-Phase gemeinsam mit einem Rerun von Arlecchino anführt.
    • Neuer 4-Sterne-Charakter Alyosha: Ein Electro-Stangenwaffen-Kämpfer, der gemeinsam mit seinem Hund Tugarin kämpft und sich kostenlos über die neue Archon-Quest freischalten lässt.
    • Zug-basierte mobile Basis: Snezhnaya wird über ein Schienennetz erkundet, das als Reisemittel und als eine Art rollende Operationszentrale dient.
    • Neue Elementarreaktion “Stellar”: Eine komplett neue Reaktionsfamilie (Stellar Swirl, Stellar-Conduct, Stellar Glimmer) erweitert das Kampfsystem um zusätzliche Kombo-Möglichkeiten.
    • Neuer Third-Person-Shooter-Modus: Ein optionales Gameplay-Feature, das in Snezhnaya-Quests zum Einsatz kommt.
    • Phase 2 der Version bringt später im Patch-Zyklus die Charaktere Flins und Ineffa nach.

    Warum Snezhnaya für die Community so ein großer Moment ist

    Wer Genshin Impact schon seit dem Release 2020 spielt, kennt Snezhnaya bisher nur aus Gesprächen, Item-Beschreibungen und den Auftritten der Fatui-Harbinger – als eigentlich bespielbare Region war die Nation all die Jahre reine Theorie. Genau das macht Version 7.0 zu mehr als nur einem weiteren Content-Update: Es ist der Abschluss eines Spannungsbogens, den HoYoverse seit dem allerersten Archon-Quest-Kapitel aufgebaut hat. Aus unserer Sicht lohnt sich das Update deshalb auch für Spieler, die zuletzt eine Pause eingelegt haben – wer wissen will, wie die Geschichte um die Fatui, Pierro und die Zarin am Ende zusammenläuft, kommt an diesem Patch kaum vorbei. Gleichzeitig ist Snezhnaya laut den bisherigen Ankündigungen als letzte der sieben grossen Nationen gedacht, was viele in der Community als Zeichen werten, dass sich die Haupt-Story dem grossen Finale nähert.

    Der neue 5-Sterne-Charakter Odette aus Genshin Impact Version 7.0
    Bildquelle: Beebom (via HoYoverse)

    Quelle: Beebom, RPG Site

    Werdet ihr direkt zum Start nach Snezhnaya reisen? Verratet uns in den Kommentaren, auf welchen neuen Charakter ihr am meisten gespannt seid!