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  • Dead or Alive 6 Last Round: Community diskutiert über Kostüm-Kürzungen

    Dead or Alive 6 Last Round: Community diskutiert über Kostüm-Kürzungen

    Eigentlich sollte es nur ein Community-Update zu Dead or Alive 6 Last Round werden – stattdessen hat Produzent Tsuyoshi Iuchi eine Grundsatzdebatte losgetreten. Sein Statement: Koei Tecmo reduziert bei der Last-Round-Version bewusst die Anzahl besonders freizügiger Kostüme, die die Reihe seit Jahren prägen.

    Was hat Produzent Tsuyoshi Iuchi genau angekündigt?

    Iuchi erklärte, das Entwicklerteam wolle den Fokus stärker auf das technische Kampfsystem von Dead or Alive 6 Last Round legen, das in der Fighting-Game-Community traditionell hohes Ansehen genießt, aber medial oft von der Fanservice-Ausrichtung der Serie überschattet wurde. Konkrete Details dazu, welche Kostüme betroffen sind oder ob bereits gekaufte Outfits aus dem Spiel entfernt werden, hat Koei Tecmo bislang nicht genannt.

    Wie reagiert die Fighting-Game-Community auf die Ankündigung?

    Die Reaktionen fallen gespalten aus. Ein Teil der Community begrüßt den Schritt ausdrücklich, weil er das kompetitive Kampfsystem der Reihe stärker in den Vordergrund rücken könnte – ein Anliegen, das ernsthafte DOA-Spieler seit Jahren äußern. Andere Fans befürchten dagegen, dass mit der Kürzung auch ein Stück der eigenwilligen Identität der Serie verloren geht, für die sie bei Neueinsteigern gleichermaßen bekannt wie umstritten ist.

    Der Schritt reiht sich in eine branchenweite Entwicklung ein: Mehrere japanische Publisher haben in den vergangenen Jahren die freizügige Darstellung einzelner Charaktere zurückgefahren, teils aus Rücksicht auf internationale Märkte mit strengeren Richtlinien, teils weil sich die eigene Zielgruppe zunehmend am kompetitiven Anspruch statt an der Optik orientiert. Für Dead or Alive, das genretypisch beides zugleich bedienen wollte, ist das ein spürbarer Kurswechsel.

    Quelle: IGN

    Wie steht ihr zu der Entscheidung – guter Schritt oder Verlust der DOA-Identität? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Star Wars Zero Company bekommt ersten Patch: Dieser nervige Bug ist jetzt behoben

    Star Wars Zero Company bekommt ersten Patch: Dieser nervige Bug ist jetzt behoben

    Das rundenbasierte Taktik-Spiel Star Wars Zero Company bekommt seinen ersten großen Patch – und der hat es in sich: Mit Update 1.1 beseitigt Entwickler Bit Reactor über 60 Fehler, die sich seit dem Release angesammelt hatten.

    Welche Bugs behebt der erste Zero-Company-Patch?

    Der wohl nervigste Fix betrifft einen Bug, der Spielern seit dem Launch die Nerven raubte: Angriffe mit einer angezeigten Trefferchance von 100 Prozent konnten trotzdem danebengehen. Das ist in einem taktischen Spiel, in dem jeder Zug zählt, besonders ärgerlich. Daneben bringt der Patch unter anderem diese Verbesserungen mit:

    • Diverse Abstürze und Grafik-Stotterer wurden behoben, darunter ein spezieller Crash im Beskar-Modus.
    • Ein seltener Softlock im Hauptmenü ist gefixt, der auftrat, wenn Spieler während der Intro-Cinematic hektisch Eingaben spammten.
    • Speicherstand-Beschädigungen bei plötzlichem oder erzwungenem Spielabbruch wurden behoben.
    • Der Bacta-Tank ließ sich durch einen Bug mehrfach pro Zyklus nutzen – das ist jetzt korrigiert.
    • Kegelförmige Angriffe sind bei Maus-und-Tastatur-Steuerung nicht mehr unnatürlich eingerastet.
    • Im Beskar-Modus wurden Spielstände teilweise versehentlich gelöscht – auch dieses Problem ist behoben.
    • Spieler, die ihre Vorbesteller- oder Deluxe-Edition-Inhalte nicht erhalten hatten, bekommen diese nun korrekt ausgeliefert.

    Warum war der Patch für viele Spieler überfällig?

    Gerade der Trefferchancen-Bug sorgte in der Community für Frust, weil er das Kernversprechen eines taktischen Strategiespiels unterwanderte: Wenn selbst eine garantierte 100-Prozent-Chance nicht zuverlässig trifft, verliert die gesamte Zugplanung ihren Sinn. Dass gleich über 60 Probleme in einem Update gebündelt wurden, zeigt, wie viel sich seit dem Release an Feedback und Fehlermeldungen angesammelt hatte – ein für Strategiespiele mit komplexen Kampfsystemen nicht untypisches Bild kurz nach dem Launch.

    Für Spieler bedeutet das vor allem: Wer wegen der Trefferchancen-Bugs oder der Speicherstand-Probleme bisher pausiert hat, kann jetzt bedenkenlos wieder einsteigen. Alte, durch den Bug beschädigte Spielstände lassen sich dadurch aber nicht automatisch reparieren – hier hilft nur ein neuer Spielstand nach dem Update.

    Quelle: PC Gamer

    Habt ihr den Trefferchancen-Bug auch erlebt? Erzählt uns eure nervigsten Momente in den Kommentaren!

  • GTA 6: PS5-Controller-Vorverkauf überlastet PlayStation Store, Scalper schlagen sofort zu

    GTA 6: PS5-Controller-Vorverkauf überlastet PlayStation Store, Scalper schlagen sofort zu

    Kaum war der Vorverkauf der limitierten GTA 6-Controller für die PS5 gestartet, ging im PlayStation Store schon nichts mehr. Die Nachfrage war so hoch, dass der Store kurzzeitig in die Knie ging – und Scalper auf eBay bereits zur Stelle waren, um die Controller mit saftigem Aufschlag weiterzuverkaufen.

    Warum ist der PlayStation Store beim GTA-6-Controller-Vorverkauf eingebrochen?

    Die limitierten DualSense-Controller im GTA-6-Design kosten offiziell 84,99 US-Dollar pro Stück, erhältlich in einer schwarzen und einer weißen Variante. Der Andrang beim Start des Vorverkaufs war so groß, dass Sonys Store zeitweise überlastet war und viele Fans gar nicht erst bis zur Kasse kamen. Das ist kein Einzelfall: Schon beim Start des UK-Vorverkaufs der DualSense-Controller, über den wir in unserem Bericht zum britischen Vorverkaufsstart geschrieben haben, war das Interesse enorm.

    Was kosten die GTA-6-Controller jetzt bei Scalpern?

    Wer den Vorverkauf verpasst hat, findet die Controller inzwischen auf eBay wieder – allerdings zu Preisen, die mit dem offiziellen Preis von 84,99 US-Dollar nichts mehr zu tun haben. Aktuelle Angebote bewegen sich zwischen rund 130 und 200 US-Dollar, einzelne Listings verlangen sogar bis zu 199 US-Dollar plus knapp 24 US-Dollar Versand – umgerechnet also rund 225 US-Dollar für einen Controller, der eigentlich 85 Dollar kostet. Das entspricht einem Aufschlag von teilweise über 150 Prozent.

    Aus unserer Sicht ist das Scalping-Problem hier besonders unnötig: Anders als bei echten limitierten Auflagen mit fixer Stückzahl ist bisher nichts darüber bekannt, dass die GTA-6-Controller tatsächlich ausverkauft wären oder ein hartes Limit hätten. Wer aktuell einen kaufen will, kann es in aller Regel weiterhin direkt über den PlayStation Store versuchen, sobald der Ansturm der ersten Stunden abgeklungen ist – ein Griff zum überteuerten eBay-Angebot ist in den meisten Fällen schlicht nicht nötig.

    Quelle: IGN, Kotaku

    Habt ihr einen der Controller ergattert oder seid ihr auch am überlasteten Store gescheitert? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Wardogs: Über eine Million Verkäufe am ersten Tag – dann gehen die Server in die Knie

    Wardogs: Über eine Million Verkäufe am ersten Tag – dann gehen die Server in die Knie

    Der neue Milsim-Shooter Wardogs von Entwicklerstudio Bulkhead ist einer der größten Überraschungshits des Jahres. Am Launch-Tag verkaufte sich das Spiel über eine Million Mal und erreichte einen Peak von mehr als 300.000 gleichzeitigen Spielern auf Steam. Der Erfolg hatte aber auch seinen Preis: Die Server hielten dem Ansturm nicht stand.

    Wie viele Spieler hat Wardogs am Start-Tag erreicht?

    Wardogs ist ein 100-Spieler-King-of-the-Hill-Shooter, der Elemente aus Battlefield, Squad, Counter-Strike und Extraction-Shootern mischt. Genau diese Mischung scheint einen Nerv zu treffen: Laut offiziellen Zahlen knackte das Spiel am ersten Tag die Marke von einer Million verkaufter Exemplare und zog zeitgleich über 300.000 Spieler auf Steam an – ein Wert, mit dem selbst etablierte AAA-Shooter nicht immer an ihrem Launch-Tag mithalten können.

    Warum sind die Wardogs-Server am Launch-Tag ausgefallen?

    So viele gleichzeitige Spieler bringen jede Infrastruktur ins Schwitzen: Kurz nach dem Ansturm gingen die Wardogs-Server in die Knie, zahlreiche Spieler landeten in Warteschlangen oder kamen gar nicht erst ins Match. Trotzdem blieb Wardogs an diesem Tag ganz oben in den Steam-Topsellern – ein Zeichen dafür, dass die Community trotz der Probleme dranblieb. Bulkhead hat bislang keine offizielle Stellungnahme zu konkreten Nachbesserungen an der Serverkapazität veröffentlicht; es ist aber bei praktisch jedem Multiplayer-Launch dieser Größenordnung üblich, dass in den ersten Tagen zusätzliche Serverkapazitäten nachgezogen werden.

    Wer die Hintergründe zum Launch verpasst hat: Wir hatten bereits vorab alle Release-Zeiten im Überblick für euch zusammengefasst.

    Kommt Wardogs auch für Xbox und PS5?

    Aktuell ist Wardogs ausschließlich auf dem PC über Steam verfügbar. Bulkhead hat aber bereits bestätigt, dass Konsolen-Versionen für Xbox und PS5 kommen sollen – einen konkreten Zeitpunkt gibt es dafür noch nicht. Angesichts der aktuellen Serverprobleme würde es nicht überraschen, wenn sich das Studio zunächst auf die Stabilität der PC-Version konzentriert, bevor es den nächsten großen Schritt wagt.

    Der Erfolg von Wardogs reiht sich in einen Trend der letzten Jahre ein: Taktische Multiplayer-Shooter mit hohem Skill-Anspruch und echten Konsequenzen im Gefecht ziehen aktuell spürbar mehr Spieler an als reine Arcade-Shooter. Ob Wardogs diesen Schwung halten kann, wird sich zeigen, sobald der erste Hype abklingt und die Server zuverlässig laufen.

    Spielszene aus Wardogs mit mehreren Soldaten in einem Gefecht
    Bildquelle: PC Gamer (pcgamer.com)
    Gameplay-Szene aus Wardogs mit taktischer Truppbewegung im Gelände
    Bildquelle: PC Gamer (pcgamer.com)

    Quelle: IGN, PC Gamer

    Habt ihr es am Launch-Tag in ein Match geschafft oder hängt ihr noch in der Warteschlange? Erzählt es uns in den Kommentaren!

  • Battlefield 6: Das bringt das Tidal Strike-Update ab dem 15. September

    Battlefield 6: Das bringt das Tidal Strike-Update ab dem 15. September

    Battlefield 6 bekommt frischen Wind: Mit Tidal Strike startet am 15. September die dritte und letzte Phase von Season 4 – und die hat es in sich. Das Highlight: Erstmals hält Proximity Chat Einzug ins Spiel, zunächst als Test in den Battlefield Labs.

    EA kündigt das Update auf der offiziellen Battlefield-6-Seite an und liefert gleich ein ganzes Paket an Neuerungen mit, das über die reine Feature-Ankündigung hinausgeht.

    Was genau ist der neue Proximity Chat in Battlefield 6?

    Proximity Chat bedeutet: Spieler in deiner unmittelbaren Nähe hören dich automatisch, auch wenn sie nicht in deinem Squad sind. Das sorgt für spontane Funksprüche, Verhandlungen oder einfach nur Chaos-Kommunikation mitten im Gefecht. EA startet das Feature zunächst exklusiv im Battle-Royale-Modus über die Battlefield Labs – also als Testlauf mit einem Teil der Community, bevor es (falls es gut läuft) breiter ausgerollt wird. Wer mitmachen will, muss sich für die Labs-Tests anmelden; ein flächendeckender Rollout auf alle Modi ist aktuell nicht bestätigt.

    Neben dem Proximity Chat schraubt EA auch am Gunplay: Die Anvisier-Klarheit wurde verbessert und das Handling von Fahrzeugen überarbeitet, damit sich Panzer, Jeeps und Co. runder steuern lassen. Die beliebten Modi Carrier Strike und Fighter Sweep bleiben zudem für den Rest von Season 4 im Spiel.

    Wann startet das Anniversary-Event in Battlefield 6?

    Wer Tidal Strike verpasst, bekommt direkt die nächste Chance: Ende September folgt ein zweiwöchiges Anniversary-Event mit eigenen Challenges und Belohnungen. Dazu kommt das sogenannte REDSEC Phantom Program, ein weiterer Ankündigungs-Baustein rund um den kostenlosen Battle-Royale-Ableger REDSEC, über das EA aber noch keine Details zum genauen Inhalt verraten hat.

    Warum ist das Update für Battlefield-Fans ein Signal?

    Proximity Chat ist in Battle-Royale-Titeln längst Standard – Spiele wie Apex Legends oder PUBG setzen seit Jahren darauf, weil es Matches lebendiger und unvorhersehbarer macht. Dass Battlefield 6 das Feature erst jetzt und zunächst nur testweise nachreicht, zeigt: EA geht bei REDSEC vorsichtig vor und will offenbar erst sehen, wie die Community das Feature annimmt, bevor es fest verbaut wird. Für die Hauptserie selbst bleibt der Fokus klar auf den klassischen Squad- und Trupp-Funktionen – Tidal Strike ist in erster Linie ein Battle-Royale-Update, kein Umbau des Kernspiels.

    Battlefield 6 Actionszene auf der Karte Tsuru Reef mit Soldaten im Gefecht
    Bildquelle: EA/Battlefield, offizielles Pressematerial
    Battlefield 6 Gefecht auf der Karte Wake Island mit Fahrzeugen im Hintergrund
    Bildquelle: EA/Battlefield, offizielles Pressematerial

    Quelle: EA/Battlefield

    Testet ihr den neuen Proximity Chat in den Battlefield Labs? Schreibt uns eure ersten Eindrücke in die Kommentare!

  • Diablo 4: Season 15 startet mit neuen Seelensplittern

    Diablo 4: Season 15 startet mit neuen Seelensplittern

    Blizzard hat weitere Details zu Diablo 4 Season 15 bestätigt, die am 15. September 2026 startet. Im Zentrum steht ein neues Item-System namens Seelensplitter, dazu kehren mehrere legendäre Uniques aus früheren Diablo-Teilen zurück.

    Was sind die neuen Seelensplitter in Diablo 4 Season 15?

    Die Seelensplitter lassen sich in Ringe und Amulette mit passenden Sockeln einsetzen und verleihen Charakteren teils enorme Bonuseffekte. Das Prinzip dahinter: Jeder Splitter kombiniert einen starken offensiven oder defensiven Vorteil fest mit einem spürbaren Nachteil. Ein Beispiel aus den bislang bekannten Splittern ist der Splinter of Lies, der 60 Prozent mehr Gold-, Material- und Erfahrungsdrop bringt, Spielercharaktere dafür aber dauerhaft mit den Debuffs Geschwächt und Verwundbar belegt. Inhaltlich knüpfen die Splitter an den Schwarzen Seelenstein an, der seit den Ereignissen von Diablo 3: Reaper of Souls als zerstört galt und nun auf neue Weise zurückkehrt.

    Welche weiteren Neuerungen bringt die neue Season?

    Neben den Seelensplittern kehren mehrere legendäre Uniques aus Diablo, Diablo 2 und Diablo 3 dauerhaft ins Spiel zurück und bleiben laut Blizzard auch nach dem Ende von Season 15 permanent verfügbar. Dazu kommen neue herausfordernde Dungeons, seltene Überfälle in der offenen Spielwelt sowie ein überarbeitetes Mythic-System. Zusätzlich testete Blizzard im Public-Test-Realm bereits die Features Rebirth und Horadric Post. Wie schon in früheren Seasons hält sich Blizzard mit dem offiziellen Season-Namen und einem Teil der Inhalte noch zurück – vollständig enthüllt werden dürfte alles rund um die BlizzCon am 12. und 13. September 2026, also nur wenige Tage vor dem eigentlichen Season-Start.

    Einordnung: Das Splitter-System wirkt wie eine direkte Weiterentwicklung des Charm-Systems aus Season 14 und dürfte gerade Build-Bastler ansprechen, die gerne mit riskanten Trade-off-Mechaniken experimentieren. Für Spieler, die eine neue Season entspannt angehen wollen, lohnt sich angesichts des harten Vor-und-Nachteil-Prinzips der Seelensplitter aber ein genauer Blick auf die jeweiligen Debuffs, bevor sie fest in den eigenen Build eingeplant werden.

    Vorschau der neuen Seelensplitter-Items in Diablo 4 Season 15
    Bildquelle: GameStar

    Quelle: GameStar

    Welchen Build wollt ihr mit den neuen Seelensplittern in Season 15 ausprobieren? Schreibt es uns in den Kommentaren.

  • Marvels Wolverine: Das sagen die ersten Testberichte

    Marvels Wolverine: Das sagen die ersten Testberichte

    Die Embargo-Frist ist gefallen: Die ersten Testberichte zu Marvels Wolverine von Insomniac Games sind da, kurz vor dem PS5-Release am 15. September 2026. Wir haben das Spiel selbst noch nicht gespielt, deshalb fassen wir hier zusammen, was IGN, Eurogamer, GameStar, GamePro und weitere Redaktionen bislang berichten.

    Wie bewerten die Kritiker Story und Charaktere in Marvels Wolverine?

    Einig sind sich die Redaktionen vor allem bei der Erzählung: Insomniac inszeniert Logans Geschichte als straffes, lineares und deutlich düsteres Charakterdrama mit dem für den Entwickler typischen filmischen Anspruch. Die harte Altersfreigabe ab 18 Jahren erlaubt dabei eine brutalere, direktere Inszenierung, als man es vom PlayStation-Studio bislang aus den Spider-Man-Spielen gewohnt war. Mehrere Testberichte heben besonders die Charakterzeichnung von Wolverine selbst sowie der Nebenfiguren hervor.

    Was kritisieren IGN, Eurogamer und Co. am Gameplay?

    Deutlich zurückhaltender fällt der Tenor beim Kampfsystem aus. Sowohl IGN als auch Eurogamer vergeben in ihren Tests 6 von 10 Punkten und bemängeln übereinstimmend, dass Logans Fähigkeiten im Vergleich zu Spider-Man deutlich weniger Abwechslung bieten: Statt Gadgets und akrobatischer Fortbewegung dominieren vor allem Krallenangriffe, Konter und aggressives Vorwärtsstürmen. IGN beschreibt das Kampfsystem in eigenen Worten sinngemäß als repetitiv über die Spiellänge hinweg. Nicht alle Redaktionen sehen das identisch kritisch – einzelne Stimmen bewerten das Gesamtpaket in ihren Wertungen deutlich positiver –, in der Breite der bisherigen Reviews überwiegt aber der Eindruck eines eher konventionellen, wenig überraschenden Gameplay-Fundaments bei starker Inszenierung.

    Einordnung: Das Muster ist für Insomniac nicht neu – auch bei den Spider-Man-Spielen liefen Story und Inszenierung Kritikern zufolge meist deutlich runder als die spielerische Innovation. Für ein waschechtes Marvel-Solo-Projekt mit M-Rating ist Marvels Wolverine trotzdem ein bemerkenswerter Ausreißer im sonst eher familienfreundlichen PlayStation-Marvel-Portfolio rund um Spider-Man. Wer vor allem wegen der Geschichte einsteigen will, dürfte laut aktueller Kritikerlage gut bedient sein; wer maximale spielerische Vielfalt erwartet, sollte die Erwartungen etwas zügeln. Eine eigene Einschätzung nach dem Release reichen wir nach, sobald wir selbst gespielt haben.

    Quelle: IGN

    Werdet ihr euch Marvels Wolverine zum Release am 15. September holen? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren.

  • Blizzard muss KI-Einsatz künftig mit Gewerkschaft verhandeln

    Blizzard muss KI-Einsatz künftig mit Gewerkschaft verhandeln

    Bei Blizzard Entertainment ist nach rund zwei Jahren Verhandlung ein erster Tarifvertrag mit der Gewerkschaft Communications Workers of America (CWA) ratifiziert worden. Rund 1.900 Beschäftigte aus Teams wie World of Warcraft, Hearthstone, Overwatch, Diablo und der Qualitätssicherung sind von den neuen Regeln betroffen. Besonders bemerkenswert: Der Vertrag enthält erstmals feste Spielregeln für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Studio.

    Was regelt der Vertrag beim Einsatz von KI im Studio?

    Laut den neuen Bestimmungen muss Blizzard jede KI-Einführung, die sich spürbar auf die Aufgaben der Gewerkschaftsmitglieder auswirkt, vorab mit der CWA besprechen, bewerten und darüber verhandeln – bevor die Technologie tatsächlich zum Einsatz kommt. Damit bekommen die Beschäftigten erstmals ein verbindliches Mitspracherecht, wenn Automatisierung oder KI-Werkzeuge ihre Arbeitsplätze verändern könnten, statt vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden.

    Welche weiteren Verbesserungen bringt der Tarifvertrag den Beschäftigten?

    Neben den KI-Regeln sichert der Vertrag den Angestellten ein Rückkehrrecht: Wer entlassen wird, hat für 14 Monate ab der Kündigungsankündigung Vorrang, wenn eine passende offene Stelle irgendwo im Unternehmen frei wird. Hinzu kommen vier zusätzliche Wochen Abfindung unabhängig von der Betriebszugehörigkeit, Lohnerhöhungen sowie feste Schutzregeln für Remote- und Hybrid-Arbeit. Die Gewerkschaft feiert den Abschluss als historischen ersten Vertrag für die Videospielbranche.

    Einordnung: Blizzard ist damit nicht das erste, aber eines der bislang größten Studios unter dem Activision-Blizzard-Microsoft-Dach, das derart konkrete KI-Mitspracherechte vertraglich fixiert. Seit der Übernahme durch Microsoft 2023 haben sich mehrere Studioteile gewerkschaftlich organisiert, KI-Regeln waren bislang aber meist vage gehalten. Der neue Vertrag setzt hier einen greifbaren Präzedenzfall, an dem sich andere Studios und Gewerkschaften in kommenden Verhandlungen orientieren dürften.

    Quelle: PC Gamer, CWA

    Was haltet ihr von den neuen KI-Mitspracherechten für Spieleentwickler? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.

  • Nintendo bewirbt große Rabattaktion mit Zoll-Rückerstattungen

    Nintendo bewirbt große Rabattaktion mit Zoll-Rückerstattungen

    Nintendo of America hat eine große Rabattaktion angekündigt: Vom 12. bis 26. September 2026 gibt es auf Dutzende digitale Switch-Spiele und Bundles 30 Prozent Rabatt, dazu Preisnachlässe auf ausgewählte physische Spiele, DLCs, Zubehör, Amiibo und Merchandise. Nintendo selbst nennt die Aktion eine der größten Promotions in der Firmengeschichte. Für Aufsehen sorgt dabei vor allem die Begründung: Laut Nintendo wird der Sale “in Teilen durch Zoll-bezogene Rückerstattungen” ermöglicht.

    Was genau bietet die Nintendo Customer Appreciation Sale?

    Die Rabattaktion läuft über den Nintendo eShop, den offiziellen Nintendo Store sowie teilnehmende Händler in den USA. Neben den 30 Prozent auf digitale Switch- und Switch-2-Titel gibt es Nachlässe auf ausgewählte Retail-Spiele, DLC-Inhalte, Zubehör, Amiibo-Figuren und Bekleidung aus dem Nintendo-Sortiment. Details listet Nintendo auf der offiziellen Ankündigungsseite.

    Warum sorgt die Finanzierung durch Zoll-Rückerstattungen für Kritik?

    Nintendo hatte im Zuge der US-Importzölle unter der Trump-Regierung die Preise für Switch-Konsolen und Zubehör angehoben. Als der Supreme Court große Teile dieser Zölle später für unrechtmäßig erklärte, klagte Nintendo of America selbst gegen das US-Finanzministerium und bekam nach eigenen Angaben rund 300 Millionen Dollar an Zoll-Rückerstattungen zugesprochen – gemeinsam mit über 1.000 weiteren Unternehmen, die ähnlich vorgegangen waren. Genau hier setzt die Kritik an: Seit April 2026 läuft in den USA eine Sammelklage der Kläger Gregory Hoffert und Prashant Sharan, die Nintendo vorwerfen, zwischen Februar 2025 und Februar 2026 die Preise wegen der Zölle erhöht zu haben – und nun, nachdem die Zölle gekippt wurden, das Geld selbst zu behalten, statt es an die Kundschaft weiterzugeben. Nintendo argumentiert vor Gericht, die Rückerstattungen stünden dem Unternehmen zu, da es die Einfuhrzölle ursprünglich selbst gezahlt habe, und beantragte die Abweisung der Klage.

    Aus unserer Sicht ist der Zeitpunkt der Ankündigung bemerkenswert: Statt die Rückerstattungen leise zu verbuchen, verknüpft Nintendo sie offensiv mit einer PR-freundlichen Rabattaktion – während parallel vor Gericht genau darüber gestritten wird, wem dieses Geld eigentlich zusteht. Für Spielerinnen und Spieler bedeutet das im besten Fall günstigere Preise in den nächsten zwei Wochen, unabhängig vom Ausgang der Sammelklage.

    Quelle: Nintendo Life, Nintendo

    Schnappt ihr euch schon einen Nachlass? Schreibt uns in den Kommentaren, welches Spiel ihr euch im Sale holt.

  • Project Dream: Rares verschollener SNES-Prototyp von Banjo-Kazooie ist aufgetaucht

    Project Dream: Rares verschollener SNES-Prototyp von Banjo-Kazooie ist aufgetaucht

    Ein Stück Gaming-Geschichte ist zurück: Die ROM von Project Dream, einem nie veröffentlichten SNES-Titel des britischen Studios Rare, ist nach mehr als 30 Jahren online aufgetaucht. Aus dem Projekt entwickelte sich im Lauf der Zeit das, was später als Banjo-Kazooie auf dem Nintendo 64 erschien. Wer das Spielprinzip von Banjo-Kazooie kennt, wird in Project Dream trotzdem nur wenig wiedererkennen, da sich Konzept und Genre während der Entwicklung mehrfach grundlegend änderten.

    Was war Project Dream ursprünglich für ein Spiel?

    Rare begann die Arbeit an Project Dream noch für das SNES, also deutlich bevor an Banjo-Kazooie in seiner bekannten Form überhaupt gedacht wurde. Im Lauf der mehrjährigen Entwicklung wechselte das Team mehrfach das Genre und den Plattform-Fokus, bis am Ende ein waschechtes 3D-Jump-‘n’-Run für das Nintendo 64 dabei herauskam. Die jetzt geleakte SNES-Fassung zeigt also quasi eine Zwischenstufe, die mit dem fertigen Spiel nur noch die Wurzeln teilt.

    Warum wird der Leak als Protest gegen Microsoft verstanden?

    Die Person, die die ROM veröffentlicht hat, soll die Aktion laut Berichten bewusst als Protest gegen den Umgang von Microsoft mit dem Rare-Erbe verstanden wissen wollen. Seit der Übernahme von Rare im Jahr 2002 gilt Microsoft in der Community als eher zurückhaltend, wenn es um die Pflege und Wiederveröffentlichung alter Rare-Marken wie Banjo-Kazooie, Conker oder Battletoads geht. Viele Fans wünschen sich seit Jahren offizielle Neuauflagen oder zumindest eine bessere Zugänglichkeit dieser Klassiker, anstatt dass solches Material nur über Leaks den Weg an die Öffentlichkeit findet.

    Wie ordnet sich dieser Leak in frühere Funde zur Spielegeschichte ein?

    Project Dream ist nicht der erste Fall, in dem unveröffentlichtes Nintendo-nahes Material nach Jahrzehnten auftaucht. Schon beim großen Nintendo-Gigaleak vor einigen Jahren kamen zahlreiche Prototypen und interne Build-Versionen bekannter Spiele ans Licht, die Fans und Historiker zuvor nur aus Interviews oder Gerüchten kannten. Solche Funde sind für die Spielegeschichte enorm wertvoll, bewegen sich rechtlich aber in einer Grauzone, da die Rechteinhaber die Inhalte in aller Regel nicht offiziell freigeben. Für Rare- und Banjo-Kazooie-Fans dürfte das trotzdem ein Grund zur Freude sein: Ein echtes Stück verschollener Entwicklungsgeschichte ist damit erstmals spielbar und einsehbar.

    Quelle: Video Games Chronicle (VGC)

    Wärt ihr auch dafür, dass Microsoft die alten Rare-Marken offizieller pflegt? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!