Blog

  • Rockstar kündigt offiziellen GTA-RP-Server Nopixel V an

    Rockstar kündigt offiziellen GTA-RP-Server Nopixel V an

    GTA-Rollenspiel ist seit Jahren riesig, lief bisher aber komplett über inoffizielle Community-Server. Damit ist jetzt Schluss: Rockstar Games hat einen eigenen, offiziellen RP-Server unter dem Namen Nopixel V angekündigt und nennt ihn selbst die “nächste Evolution” der Rollenspiel-Community rund um Rockstar Games.

    Was ist Nopixel V und warum kündigt Rockstar es jetzt an?

    Nopixel ist unter GTA-Online-Spielern kein unbekannter Name: Der von der Community betriebene RP-Server war jahrelang die inoffizielle Referenz für Rollenspiel-Content, unter anderem bei grossen Streamern populär. Mit Nopixel V macht Rockstar daraus erstmals ein offizielles Projekt und holt sich damit ein Format ins eigene Haus, das bislang komplett ausserhalb der eigenen Infrastruktur lief. Der Server läuft technisch über den Rockstar Games Launcher.

    Wer darf auf dem neuen GTA-RP-Server mitspielen?

    Genau hier liegt der Haken für die meisten Fans: Der Start ist strikt invite-only. Rockstar hat nach eigenen Angaben rund 439 Spielerinnen und Spieler eingeladen, der Start ist für den 8. September 2026 angesetzt. Wer keine Einladung bekommen hat, kann aktuell nicht einfach mitspielen. Eurogamer berichtet zusätzlich von einer separaten Closed Beta, die eher auf Zuschauen statt aktives Mitspielen ausgelegt ist – darüber dürfte der Grossteil der Community den Server also erstmal nur über Streams und Highlights erleben.

    Was heisst das für die GTA-Community?

    Aus unserer Sicht ist das ein cleverer, aber auch riskanter Schritt von Rockstar. Cleverer, weil das Studio damit direkten Einfluss auf ein Format bekommt, das der Community-Szene komplett entglitten war – inklusive Moderation, Regeln und technischer Stabilität, die inoffizielle Server oft nicht liefern konnten. Riskant, weil ausgerechnet der exklusive, kaum zugängliche Start bei vielen Fans für Frust statt Vorfreude sorgt, wenige Monate vor dem grossen bestätigten GTA-6-Launch im November. Ob Nopixel V später für alle geöffnet wird oder dauerhaft ein exklusives Showcase-Projekt bleibt, hat Rockstar bislang offengelassen.

    Quelle: PC Gamer, Eurogamer

    Was denkt ihr: Sinnvoller Schritt von Rockstar oder Enttäuschung, weil ihr nicht eingeladen wurdet? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • DLSS 5 startet – der große KI-Grafiksprung kommt mit heftigem Performance-Preis

    DLSS 5 startet – der große KI-Grafiksprung kommt mit heftigem Performance-Preis

    Nvidia bringt mit DLSS 5 die nächste Generation seiner KI-gestützten Bildverbesserung an den Start – und die ersten Reaktionen aus der Fachpresse schwanken zwischen Begeisterung und Ernüchterung. Einige Redaktionen sprechen vom größten Grafiksprung seit Einführung von Pathtracing, andere warnen vor einem happigen Preis in Sachen Bildrate.

    Wann startet DLSS 5 und in welchem Spiel zuerst?

    Los geht es am 3. September 2026, praktisch zeitgleich mit dem Release von NBA 2K27 am 4. September, das als erstes Spiel offiziell DLSS 5 unterstützt. Die neue Technik setzt auf sogenanntes „3D-Guided Neural Rendering“ und ist zunächst exklusiv für RTX-50-Grafikkarten verfügbar – auf Desktop, Laptop und über den Streaming-Dienst GeForce NOW. Nvidia hat aber bereits angedeutet, DLSS 5 perspektivisch auch auf ältere Grafikkarten-Generationen bringen zu wollen.

    Wie stark bremst DLSS 5 tatsächlich die Framerate aus?

    • Laut Nvidias eigenen Angaben kostet eine offizielle Implementierung von DLSS 5 in einem Spiel rund 50 bis 60 Prozent Rohleistung.
    • Seit März 2026 hat Nvidia die Performance der Technologie nach eigenen Angaben bereits um mehr als das Fünffache verbessert – der Leistungshunger dürfte also mit der Zeit weiter sinken.
    • Erste Hands-on-Eindrücke aus NBA 2K27 beschreiben den optischen Sprung trotzdem als beeindruckend „pixelgenau“ und deutlich realistischer als bisherige DLSS-Generationen.
    • DLSS 5 soll künftig über alle RTX-50-Geräte hinweg funktionieren, inklusive mobiler Varianten.

    Aus unserer Sicht ist das ein klassisches Henne-Ei-Problem: Wer nicht zufällig eine der stärksten aktuellen RTX-50-Karten besitzt, wird von den 50 bis 60 Prozent Leistungseinbußen erst einmal mehr merken als vom hübscheren Bild. Für alle anderen lohnt es sich, die Technik erst einmal in Ruhe in weiteren Titeln zu beobachten, bevor man sie standardmäßig aktiviert – gerade auf Karten der unteren und mittleren RTX-50-Preisklasse dürfte der Leistungsverlust spürbar ins Gewicht fallen.

    Performance-Diagramm zu DLSS 5 in NBA 2K27 bei 2560x1440 Pixeln
    Bildquelle: GameStar (gamestar.de)
    Bildvergleich mit aktiviertem DLSS 5 in NBA 2K27
    Bildquelle: GameStar (gamestar.de)

    Quelle: PC Gamer, GameStar

    Werdet ihr DLSS 5 direkt zum Start ausprobieren, oder wartet ihr erst die Optimierungen ab? Verratet es uns in den Kommentaren.

  • The Witcher 4: CD Projekt Red kann PS5-Disc-Version nicht garantieren, verspricht aber Sammler-Box

    The Witcher 4: CD Projekt Red kann PS5-Disc-Version nicht garantieren, verspricht aber Sammler-Box

    Wer The Witcher 4 unbedingt als klassische Disc im Regal stehen haben will, bekommt von CD Projekt Red aktuell keine Garantie. Co-CEO Michał Nowakowski erklärte gegenüber The Game Business, das Studio habe schlicht keinen Einfluss darauf, ob eine physische PS5-Version des Spiels tatsächlich mit einer Disc ausgeliefert wird.

    Warum kann CD Projekt Red das nicht einfach selbst entscheiden?

    Der Grund liegt bei Sony: Der Hersteller hat angekündigt, die Produktion physischer PlayStation-Spiele-Discs ab Anfang 2028 einzustellen. The Witcher 4 zielt aktuell ebenfalls auf ein Release-Fenster im Jahr 2028 – rückt das Spiel also genau in die Zeitspanne, in der Sonys Disc-Aus greifen könnte. Ob es zum Launch noch eine Disc-Version gibt, hängt somit von Sonys Fertigungskapazitäten und -entscheidungen ab, nicht von CD Projekt Red selbst.

    Was bekommen Fans stattdessen, falls die Disc wegfällt?

    Trotz der Unsicherheit stellt Nowakowski klar: Eine physische Edition wird es so oder so geben, mit oder ohne Datenträger im Karton. CD Projekt Red betont, man sei ein großer Fan davon, dass Menschen Zugriff auf greifbare, sammelbare Dinge haben – die Sammlerbox soll deshalb mit echten physischen Extras (sogenannten Feelies) gefüllt werden, die man auspacken und anfassen kann, selbst wenn darin am Ende nur ein Downloadcode statt einer Disc liegt.

    Für Sammlerinnen und Sammler ist das eine nachvollziehbare Kompromisslösung, auch wenn eine echte Disc natürlich etwas anderes ist als ein Code im hübschen Karton. Wer beim Vorgänger schon Fan von physischen Extras war, dürfte sich freuen – wir hatten zuletzt auch über weitere Neuigkeiten rund um CD Projekt Red und die Witcher-3-Remaster-Arbeiten berichtet.

    Quelle: Eurogamer

    Ist euch eine echte Disc wichtig oder reicht euch eine schicke Sammlerbox mit Code? Diskutiert mit in den Kommentaren.

  • Xbox Game Pass im September: Diese Spiele kommen in Wave 1 dazu

    Xbox Game Pass im September: Diese Spiele kommen in Wave 1 dazu

    Microsoft hat die erste Welle neuer Xbox Game Pass-Titel für September 2026 bestätigt. Den Anfang macht der Tauch-Roguelite Shelldiver, der ab sofort auf Cloud, Konsole und PC spielbar ist. Im Laufe des Monats folgen mehrere große Namen, die für ordentlich Abwechslung im Abo sorgen sollen.

    Welche Spiele kommen im September neu zu Xbox Game Pass?

    • Shelldiver (Cloud, Konsole, PC) – ab sofort verfügbar
    • The Royal Writ, ein taktischer Lane-Roguelike-Deckbuilder mit Permadeath – ab 10. September, direkt zum Start im Pass
    • Virtua Fighter 5 R.E.V.O. World Stage – ab 10. September
    • Call of Duty: Black Ops Cold War – neu im Katalog
    • RuneScape: Dragonwilds – Vollversions-Start am 15. September
    • SpeedRunners 2: King of Speed, ein Koop-Rennspiel – im Laufe des Monats

    Dazu kommen laut Microsoft noch weitere, bislang nicht im Detail angekündigte Titel im weiteren Verlauf der zweiten September-Welle.

    Warum ist Call of Duty: Black Ops Cold War ein besonderer Fall für Game-Pass-Abonnenten?

    Der Support-Shooter-Klassiker reiht sich in eine längere Entwicklung ein: Microsoft hatte bereits angekündigt, im Laufe des Jahres 2026 mehrere ältere Call of Duty-Teile in den Game-Pass-Katalog nachzureichen – als Ausgleich dafür, dass neue Hauptserien-Ableger seit einiger Zeit nicht mehr direkt zum Release im Abo landen und der Einstiegspreis für Ultimate zuletzt gestiegen ist. Wer also auf einen neuen Teil am Tag eins im Pass gehofft hatte, bekommt stattdessen häufiger ältere, dafür ausgereifte Editionen wie Cold War nachgeliefert. Aus unserer Sicht ein cleverer Kompromiss: Die Kampagne und der Zombies-Modus von Cold War zählen bis heute zu den beliebteren Teilen der Reihe, auch wenn mancher Abonnent lieber den aktuellen Ableger direkt im Pass hätte.

    Was bedeutet der Vollversions-Start von RuneScape: Dragonwilds für Spieler?

    RuneScape: Dragonwilds verlässt am 15. September nach längerer Early-Access-Phase auf Steam offiziell den Testbetrieb und erscheint als Vollversion für PC, PS5 und Xbox Series X|S – und ist ab diesem Tag direkt im Game Pass enthalten. Wer das Survival-Spiel im Early Access bereits gespielt hat, darf mit dem finalen Content-Umfang rechnen, den Jagex für den Release vorgesehen hat; wer neu einsteigt, bekommt gleich die vollständige Fassung ohne Early-Access-Einschränkungen. Für Abonnenten heißt das konkret: kein zusätzlicher Kauf nötig, das Spiel lässt sich am Starttag direkt über die Game-Pass-App laden.

    Key Art zu Call of Duty: Black Ops Cold War, das neu bei Xbox Game Pass verfügbar ist
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial
    Offizielle Illustration zu RuneScape: Dragonwilds, das am 15. September aus dem Early Access startet
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial
    Key Art zum taktischen Deckbuilder The Royal Writ, der am 10. September zu Xbox Game Pass kommt
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial

    Quelle: Xbox Wire

    Welches der neuen Spiele probierst du zuerst aus? Schreib es uns in die Kommentare!

  • Gerücht: Kein Half-Life 3 für den Steam Frame – dafür wohl Half-Life: Alyx gratis dazu

    Gerücht: Kein Half-Life 3 für den Steam Frame – dafür wohl Half-Life: Alyx gratis dazu

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht/einen Leak, das/der bislang NICHT offiziell von Valve bestätigt wurde.

    Kurz bevor der Steam Frame in den Handel kommen soll, sorgt ein neuer Datamining-Fund für Gesprächsstoff in der Community. Der als zuverlässig geltende Dataminer Brad Lynch will im Code Hinweise darauf gefunden haben, welches Spiel Käuferinnen und Käufer beim Kauf des VR-Headsets gratis dazubekommen sollen – und Half-Life 3 soll es angeblich nicht sein.

    Was genau will der Leaker im Code gefunden haben?

    Laut Lynch tauchen im Code Zeichenketten wie „AccountHardwarePromotions“, „HLAlyxPromoButtons“ und „Frame Alyx Promo“ auf. Das deutet darauf hin, dass Valve das rund sechs Jahre alte Half-Life: Alyx kostenlos mit dem Steam Frame bündeln könnte – ähnlich wie es Valve bereits beim Kauf des Valve Index gehandhabt hat.

    Bedeutet das endgültig kein Half-Life 3?

    Nicht zwangsläufig, aber die Hoffnungen vieler Fans, dass ein neuer Serienteil zeitgleich mit dem Steam Frame enthüllt werden könnte, bekommen dadurch erstmal einen Dämpfer. In den aktuell bekannten Leak-Funden gibt es schlicht keine Hinweise auf eine Half-Life-3-Entwicklung – das heißt aber nicht automatisch, dass an dem Spiel nicht gearbeitet wird, sondern nur, dass es (Stand jetzt) nichts damit zu tun hat, was gerade im Code des Steam Frame auftaucht.

    Bemerkenswert ist der Fund trotzdem: Erst kürzlich hatten wir über einen weit größeren Datenleak bei Valve mit möglichen Half-Life-2-Episode-3-Inhalten berichtet – das Studio scheint es aktuell besonders schwer zu haben, Interna vor der eigenen Community geheim zu halten. Sollten sich die Angaben zu Alyx als Gratis-Beigabe bestätigen, wäre das für alle, die ohnehin auf ein VR-Headset sparen, immerhin ein netter Trostpreis.

    Illustration zum Steam Frame VR-Headset von Valve
    Bildquelle: PC Gamer (pcgamer.com)

    Quelle: PC Gamer

    Würdet ihr euch auch mit Half-Life: Alyx als Gratis-Beigabe zufriedengeben, oder wartet ihr weiter auf ein echtes Half-Life 3? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren.

  • Doom: The Dark Ages – Ex-Entwickler spricht von „brutalem“ Crunch beim Revelations-DLC

    Doom: The Dark Ages – Ex-Entwickler spricht von „brutalem“ Crunch beim Revelations-DLC

    Ein ehemaliger id-Software-Produzent hat offen über die Entstehungsgeschichte des Revelations-DLCs für Doom: The Dark Ages gesprochen – und die Bilanz ist düster. Andrew Willis, der als Produzent an der Erweiterung arbeitete, berichtet von einem Arbeitspensum, das selbst erfahrene Branchenveteranen bei id Software als das schlimmste ihrer Karriere bezeichnet haben.

    Wie schlimm war der Crunch beim Revelations-DLC wirklich?

    Laut Willis legte er selbst zeitweise 80-Stunden-Wochen hin, über zwei Monate hinweg soll er an praktisch jedem Tag mindestens zwölf Stunden gearbeitet haben – an einzelnen Tagen sollen es sogar bis zu 17 Stunden gewesen sein. Der Großteil des DLC-Inhalts sei in nur drei bis vier Monaten entstanden. Willis zufolge waren die Überstunden nicht von oben angeordnet, sondern ergaben sich aus dem selbst auferlegten Anspruch, die Erweiterung rechtzeitig und in der gewünschten Qualität fertigzustellen. Kolleginnen und Kollegen, die seit rund zehn Jahren in der Spieleentwicklung und teils zuvor jahrzehntelang in Hollywood gearbeitet hatten, sollen den Crunch als den schlimmsten ihrer bisherigen Laufbahn beschrieben haben.

    Warum sorgt der Zeitpunkt der Enthüllung für zusätzliche Empörung?

    Was die Geschichte besonders bitter macht: Willis und mit ihm Dutzende weitere id-Software-Mitarbeitende wurden im Zuge von Microsofts großer Entlassungswelle bei Xbox entlassen – und zwar nur einen Tag, bevor Revelations offiziell erschien. Wer den DLC also mit aller Kraft fertigstellte, verlor kurz darauf seinen Job bei genau dem Unternehmen, für das er sich zuvor aufgerieben hatte.

    Steht id Software mit diesem Problem allein da?

    Nein. Berichte über lange Überstunden und Crunch-Phasen begleiten große Studioproduktionen branchenweit seit Jahren, auch id Software war schon bei früheren Doom-Titeln immer wieder Gegenstand solcher Diskussionen. Neu ist vor allem die Kombination aus Crunch und Entlassung binnen weniger Stunden – ein Muster, das 2026 auch bei anderen Studios zu beobachten ist. Erst kürzlich hatten wir über ähnliche Sparmaßnahmen bei Bit Reactor rund um Star Wars: Zero Company berichtet.

    Mitarbeiterfoto des Teams von id Software
    Bildquelle: Eurogamer (eurogamer.net)

    Aus unserer Sicht ist das kein Einzelfall, sondern Symptom eines strukturellen Problems: Solange Studios kurz vor Release auf freiwillige Überstunden angewiesen sind, um Qualitätsansprüche zu erfüllen, und Publisher gleichzeitig genau in diesem Moment den Rotstift ansetzen, wird sich am Vertrauen zwischen Entwicklerteams und Management wenig ändern. Wer den DLC jetzt spielt, sollte wissen, unter welchen Bedingungen er entstanden ist.

    Quelle: Eurogamer

    Was denkt ihr: Sollten Publisher stärker eingreifen, um Crunch bei ihren Studios zu verhindern? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.

  • Star Wars Zero Company: Bit Reactor schickt angeblich 80 Prozent der Belegschaft in Kurzarbeit

    Star Wars Zero Company: Bit Reactor schickt angeblich 80 Prozent der Belegschaft in Kurzarbeit

    Eigentlich müsste bei Star Wars Zero Company gerade Champagnerlaune herrschen: Das Taktik-Rollenspiel von Bit Reactor ist seit dem Release Ende August ein waschechter Steam-Bestseller und wird von Kritik und Community überraschend gut aufgenommen. Trotzdem berichten PC Gamer, Kotaku und das Branchenmedium Game File übereinstimmend, dass Bit Reactor rund 80 Prozent seiner Belegschaft in Kurzarbeit geschickt hat. Die Meldung stammt ursprünglich von Game File und wurde seither von mehreren unabhängigen Quellen bestätigt.

    Laut Game File wurde ein Großteil der Festangestellten bereits Wochen vor dem eigentlichen Launch beurlaubt, Verträge freier Mitarbeiter:innen wurden zusätzlich beendet. Übrig bleibt offenbar nur eine kleine Kernmannschaft, die sich um Bugfixes und den laufenden Betrieb kümmert. Bekannt wurde die Kurzarbeit unter anderem durch Gerichtsunterlagen aus einem Rechtsstreit zwischen Bit-Reactor-Mitgründerin Alison Kelly und Studiochef Greg Foertsch über Eigentumsanteile am Unternehmen — ein Streit, der mit dem Thema Kurzarbeit selbst nichts zu tun hat, aber die internen Finanzprobleme des Studios ans Licht brachte.

    Warum entlässt Bit Reactor trotz Verkaufserfolg Personal?

    Den Berichten zufolge liegt es nicht am Erfolg des Spiels selbst, sondern an der Kassenlage des Studios davor: Bit Reactor soll bereits vor dem Release einen Großteil seiner finanziellen Reserven aufgebraucht haben. Die Kurzarbeit sei laut Studio eine eigene unternehmerische Entscheidung gewesen — nicht etwa eine Vorgabe von Publisher Electronic Arts oder Lizenzgeber Disney/Lucasfilm. Bit Reactor selbst äußerte die Hoffnung, Mitarbeitende je nach Verkaufsentwicklung von Star Wars Zero Company zurückholen zu können. Wie viele der Betroffenen tatsächlich zurückkehren werden und wann, ist bislang offen.

    Was bedeutet das für die Zukunft von Star Wars Zero Company?

    Für Spielerinnen und Spieler ist das kein gutes Zeichen: Mit einer stark ausgedünnten Belegschaft dürften geplante Patches, Balancing-Anpassungen oder gar zusätzliche Inhalte langsamer kommen als üblich — falls sie überhaupt noch in vollem Umfang umgesetzt werden. Wer aktuell spielt, sollte ohnehin einen Blick in unseren Guide zu wichtigen Menü-Einstellungen im Spiel werfen, um technische Frustmomente zu vermeiden, während der Support-Umfang ungewiss bleibt.

    Ganz neu ist dieses Muster leider nicht: Entlassungen oder Kurzarbeit trotz kommerziellem Erfolg sind in der Spielebranche der Jahre 2024 bis 2026 immer wieder aufgetaucht — man denke an Studios, die kurz nach gefeierten Launches trotzdem Personal abbauen mussten, weil Entwicklungskosten, Vorschüsse und Publisher-Deals längst vor dem eigentlichen Verkaufserfolg verplant waren. Ein gutes Spiel schützt ein Studio also nicht automatisch vor wirtschaftlichem Druck, wenn die Finanzierung der Entwicklungsjahre davor schon eng kalkuliert war. Für die Betroffenen bei Bit Reactor ist das nur ein schwacher Trost.

    Quelle: PC Gamer, Game File

    Wir bleiben an der Geschichte dran und aktualisieren den Artikel, sobald es weitere offizielle Stellungnahmen von Bit Reactor gibt.

  • Manor Lords: Update #8 bringt Kühe, Käse und eine neue Karte – und einen Verkaufsrekord

    Manor Lords: Update #8 bringt Kühe, Käse und eine neue Karte – und einen Verkaufsrekord

    Manor Lords bekommt sein bislang größtes Update seit dem Early-Access-Start – und das ausgerechnet in der Woche, in der das Aufbauspiel eine neue Verkaufsmarke geknackt hat. Update #8 bringt eine komplett neue Karte, Vieh, Käse und jede Menge Feinschliff an der Bauwirtschaft mit.

    Was ändert sich mit Update #8 in Manor Lords?

    Entwickler Slavic Magic hat den achten großen Patch nach wochenlanger Beta-Phase auf den Hauptzweig von Manor Lords bei Steam gebracht. Die kompletten offiziellen Patch Notes sind lang, wir haben die wichtigsten Neuerungen für euch in eigenen Worten zusammengefasst:

    • Mit “Wide Valley” gibt es eine frische Flusskarte, die euren Siedlungen ein komplett neues Layout mit mehreren Wasserläufen verpasst.

    Manor-Lords-Siedlung an einem Fluss mit Kirche, passend zur neuen Wide-Valley-Karte

    Die neue Wide-Valley-Karte bringt Flüsse mitten durchs Siedlungsgebiet.

    • Kühe ziehen ins Dorf ein: Über den Viehhändler importiert, liefern sie dauerhaft Milch und nach dem Schlachten Rindfleisch sowie Häute.
    • Beim Käsehändler, ab Burgage-Stufe drei freischaltbar, wird aus Milch und Salz erstmals Käse hergestellt.
    • Äpfel lassen sich jetzt zu Apfelwein verarbeiten, aus Honig entsteht Met – beides erweitert die Getränkeproduktion in den Brauereien.
    • Fortgeschrittene Gebäude sind an einen neuen Bauhof gekoppelt: Mit ausgebildeten Handwerkern dort steigt das Bautempo spürbar, zusätzlich lassen sich Ochsen fürs Holz-Transportieren in großen Mengen einspannen.
    • Jahreszeiten spielen jetzt eine echte Rolle für die Tierhaltung: Kühe und Schafe pflanzen sich saisonal fort, und Hafer wird als Tierfutter benötigt, damit die Herden den Winter überstehen.
    • Das bisherige Produktionsfokus-System der Werkstätten wurde durch “Aktive Rezepte” ersetzt – eine Prioritäten-Warteschlange, mit der ihr die Reihenfolge der Fertigungsaufträge selbst festlegt.
    • Erträge bei Obst und Gemüse wurden nach unten korrigiert, dafür wurden Weizen, Roggen sowie Schweine-, Schaf- und Hühnerhaltung angepasst, damit Produktionsentscheidungen im späteren Spielverlauf mehr Gewicht bekommen.
    • Auch die KI-Siedlungen wurden schlauer: Sie wählen jetzt eigene Ursprungs-Perks, bauen Bauhöfe und Försterhütten und passen ihre Strategie bei Handel, Steuern und früher Expansion an.

    Wie erfolgreich verkauft sich Manor Lords wirklich?

    Parallel zum Update vermeldeten Slavic Magic und Publisher Hooded Horse einen neuen Meilenstein: Manor Lords hat inzwischen die Marke von vier Millionen verkauften Exemplaren überschritten. Zur Feier des Erfolgs ist das Spiel aktuell bis zum 10. September 2026 mit 35 Prozent Rabatt im Sale.

    Der Erfolg kommt nicht über Nacht: Schon in der ersten Woche nach dem Early-Access-Start im April 2024 knackte Manor Lords die Million verkaufter Kopien, im Februar 2025 waren es bereits drei Millionen. Dass das mittelalterliche Aufbauspiel eines einzelnen polnischen Entwicklers mittlerweile bei vier Millionen steht, zeigt, wie groß der Hunger nach durchdachten City-Buildern nach wie vor ist – und wie sehr sich regelmäßige, substanzielle Updates wie dieses für die langfristige Bindung der Community auszahlen. Für Spieler bedeutet das vor allem: Der Early-Access-Support wirkt stabil und langfristig angelegt, ein voller Release-Termin ist trotzdem weiterhin nicht offiziell bekannt.

    Quelle: GameStar

    Habt ihr Update #8 schon angetestet? Schreibt uns in den Kommentaren, welche Neuerung euch am meisten begeistert – oder was euch bei Manor Lords noch fehlt!

  • State of Play und State of Play Japan: Sony bestätigt Doppel-Show am 3. September

    State of Play und State of Play Japan: Sony bestätigt Doppel-Show am 3. September

    Sony macht es offiziell: Am Donnerstag, den 3. September 2026, kehrt State of Play zurück – und zwar gleich doppelt. Direkt im Anschluss an die reguläre Show läuft eine eigene State-of-Play-Japan-Ausgabe, wie Sony im offiziellen PlayStation Blog bestätigt hat.

    Wann genau läuft die State of Play?

    Die Sendezeiten stehen bereits fest. Laut Sony startet die reguläre State of Play am Donnerstag, 3. September, zu folgenden Zeiten:

    • 6:00 Uhr PT (US-Westküste)
    • 9:00 Uhr ET (US-Ostküste)
    • 15:00 Uhr CEST (Deutschland, Österreich, Schweiz)
    • 22:00 Uhr JST (Japan)

    State of Play Japan läuft laut Ankündigung “unmittelbar im Anschluss” an die Hauptshow – wer beide Präsentationen live sehen will, sollte sich also direkt am frühen Nachmittag Zeit blocken.

    Was ist der Unterschied zwischen State of Play und State of Play Japan?

    Die reguläre State of Play zeigt wie gewohnt einen breiten Mix aus PS5- und PS-VR2-Ankündigungen für den weltweiten Markt. State of Play Japan ist dagegen ein eigenes, deutlich selteneres Format, das sich gezielt an japanische Studios und Publisher richtet und stärker auf dortige Titel setzt. Moderiert wird die Japan-Ausgabe laut Sony von Yuki Kaji, der als Synchronsprecher aus zahlreichen Anime-Produktionen bekannt ist.

    State of Play ist seit 2019 Sonys wiederkehrendes Format für PS5- und PSVR2-Ankündigungen abseits der großen jährlichen Showcases. Die Sendungen dauern meist zwischen 20 und 40 Minuten und mischen große Trailer mit Ankündigungen kleinerer Indie- und Third-Party-Titel. State of Play Japan tritt seltener auf und konzentriert sich traditionell auf japanische Entwicklerstudios und deren Projekte. Welche Spiele diesmal gezeigt werden, hat Sony bislang nicht verraten – in der Community wird entsprechend munter spekuliert, offizielle Bestätigungen zum Line-up gibt es aber noch keine.

    Wo lässt sich State of Play live verfolgen?

    Beide Shows werden laut Sony live gestreamt, unter anderem über den offiziellen Twitch-Kanal von PlayStation. Alle Details und weitere Hintergründe zum Format finden sich zusätzlich auf der offiziellen State-of-Play-Übersichtsseite von PlayStation.

    Wir sind für euch am Donnerstag live dabei und fassen alle Ankündigungen aus beiden Shows für euch zusammen, sobald der Stream läuft.

    Quelle: PlayStation Blog, Eurogamer

    Setzt euch den Wecker: Wir halten euch ab Donnerstag mit allen Ankündigungen aus State of Play und State of Play Japan auf dem Laufenden!

  • Call of Duty: Modern Warfare 4 – Infinity Ward reagiert auf TTK-Kritik und tweakt Waffen im Beta-Update

    Call of Duty: Modern Warfare 4 – Infinity Ward reagiert auf TTK-Kritik und tweakt Waffen im Beta-Update

    Die Beta-Kritik an Call of Duty: Modern Warfare 4 hat gewirkt: Infinity Ward hat auf die häufigsten Beschwerden zur Time-to-Kill (TTK) reagiert und mit einem weiteren Beta-Update mehrere Waffen erneut angepasst. Fast zeitgleich endet heute, am 1. September, das offene Beta-Wochenende – und der globale Release-Termin für den 23. Oktober 2026 steht damit umso stärker im Fokus.

    Seit dem Beta-Start Ende August hatten viele Spielerinnen und Spieler bemängelt, dass Gefechte viel zu schnell entschieden werden und kaum Raum für Gegenwehr lassen. Infinity Ward reagierte darauf öffentlich und erklärte laut IGN, man behalte die Time-to-Kill “weiterhin im Fokus” und identifiziere gezielt jene Waffen, die im Vergleich zu Feedback und internen Daten zu schnell töten.

    Welche Waffen wurden im neuen Beta-Update geändert?

    Statt an der grundsätzlichen Spieler-Gesundheit zu schrauben, hat das Team erneut an einzelnen Waffenwerten gedreht. Im Kern ging es darum, Feuergefechte etwas zu strecken, ohne Waffen auf Distanz komplett zu entschärfen. Zu den wichtigsten Änderungen zählen laut den verfügbaren Patch-Infos unter anderem:

    • Deutliche Reduzierung des Maximalschadens bei der LMG FiNN, die zuvor als eine der schnellsten Waffen der Beta galt
    • Gekürzte Kopfschuss-Multiplikatoren bei mehreren Waffen, darunter die M4 und die Pistole KRAIT P68
    • Weitere Schadens- und Recoil-Anpassungen bei der SMG ISO Nightshade über mehrere Update-Runden hinweg
    • TTK-Feintuning zusätzlich bei Waffen wie HAN 86, AXION, Kastov 762, PPSh-41 und MAR-9
    • Leichte Reduzierung der Aim-Assist-Stärke sowie Anpassungen bei Killstreak-Kosten und dem Perk-Setup rund um den Tactical Sprint

    In Summe brauchen Gegner dadurch spürbar öfter einen Treffer mehr, um einen Kill zu bestätigen – genau das, was ein Großteil der Beta-Community gefordert hatte.

    Wann erscheint Call of Duty: Modern Warfare 4?

    Der globale Release ist offiziell für den 23. Oktober 2026 bestätigt, spielbar auf PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC und Nintendo Switch 2. Details dazu hat Activision im offiziellen Call of Duty-Blog zusammengefasst. Das aktuelle offene Beta-Wochenende endet heute, am 1. September 2026. Die kompletten technischen Patch-Notes stehen gesammelt in der Patch-Notes-Übersicht von Call of Duty.

    Die TTK-Debatte ist im CoD-Franchise kein neues Phänomen: Fast jeder neue Teil startet mit einer Beta, in der Spieler entweder “zu schnelles Sterben” oder “zu träges Gunplay” beklagen, woraufhin die Studios bis zum Release nachjustieren. Dass Infinity Ward diesmal binnen weniger Tage mehrfach nachgebessert hat, zeigt, wie ernst man das Feedback nimmt – zumal die Beta ohnehin schon mit gemischten Rückmeldungen und, wie unser Bericht zu den zuletzt sinkenden Spielerzahlen trotz großem Patch zeigt, unter Druck stand. Die komplette Chronologie der bisherigen Balance-Änderungen gibt es in unserer Übersicht der bisherigen Beta-Änderungen.

    Für Beta-Spieler bedeutet das: Die letzten Eindrücke vor Testende dürften sich spürbar anders anfühlen als am ersten Wochenende. Ob die Balance so auch zum Release im Oktober bestehen bleibt oder Infinity Ward nochmal nachschärft, bleibt abzuwarten.

    Quelle: IGN

    Wie fandet ihr die Time-to-Kill im aktuellen Beta-Wochenende – schreibt es uns in die Kommentare!