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  • Neuer Shooter im Stil von Hieronymus Bosch angekündigt

    Neuer Shooter im Stil von Hieronymus Bosch angekündigt

    Auf der Future Games Show im Rahmen der Gamescom hat das kleine Studio Hurdy-Gurdy Games ein Projekt vorgestellt, das so schnell keiner vergisst: einen Shooter, der komplett in den albtraumhaften Gemäldewelten des mittelalterlichen Malers Hieronymus Bosch spielt.

    Worum geht es in Hieronymus?

    In Hieronymus übernehmt ihr die Rolle von Helena van Aken, die dem mysteriösen Pakt ihrer Familie mit übernatürlichen Mächten auf den Grund gehen will. An ihrer Seite: ausgerechnet Faust persönlich. Die Spielwelt orientiert sich direkt an berühmten Werken von Hieronymus Bosch, allen voran am Triptychon “Der Garten der Lüste” – einem der bekanntesten und rätselhaftesten Gemälde der europäischen Kunstgeschichte, das schon seit über 500 Jahren Kunsthistoriker beschäftigt. Dass ausgerechnet diese surreale Bilderwelt jetzt als 3D-Shooter-Kulisse dient, ist im Gaming-Bereich ausgesprochen selten – meist dient klassische Kunstgeschichte höchstens als grobe Stilvorlage, nicht als direkte Spielwelt.

    Wie kämpft ihr euch durch die Bosch-Gemälde?

    Den zahlreichen verdrehten Kreaturen, die die Bilder von Bosch bevölkern, sollt ihr laut Ankündigung auf drei Arten begegnen können: durch direkten Kampf, durch Alchemie oder indem ihr sie einfangt und zähmt. Im gezeigten Material bekommt ihr es unter anderem mit einem vielbeinigen “Fischzug” zu tun – ein durchaus treffendes Bild dafür, wie wörtlich das Studio die surrealen Vorlagen nimmt.

    Einen Publisher hat das Spiel bislang nicht, ein Release-Termin steht ebenfalls noch nicht fest – geplant ist aktuell eine Veröffentlichung auf Steam. Für Fans von ungewöhnlichen Indie-Konzepten dürfte Hieronymus schon jetzt einer der Namen sein, die man sich für die nächsten Monate merken sollte.

    Gerade weil noch kein großer Publisher an Bord ist, bleibt abzuwarten, wie viel vom gezeigten Material am Ende tatsächlich im fertigen Spiel steckt – bei kleinen Studios ohne finanzstarken Partner im Rücken verschieben sich Ambitionen und Umfang zwischen Ankündigung und Release erfahrungsgemäß häufiger als bei großen AAA-Produktionen. Wer die Steam-Seite auf die Wunschliste setzt, bekommt aber immerhin automatisch Bescheid, sobald es neue Details oder einen Termin gibt.

    Quelle: PC Gamer

    Traut ihr diesem ungewöhnlichen Kunst-Shooter-Mix etwas zu? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

  • Leak: 12 TB an Valve-Daten aufgetaucht – Portal-2-Beta und möglicher Half-Life-2-Episode-3-Inhalt

    Leak: 12 TB an Valve-Daten aufgetaucht – Portal-2-Beta und möglicher Half-Life-2-Episode-3-Inhalt

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht beziehungsweise einen Leak, der bislang NICHT offiziell von Valve bestätigt wurde.

    Im Netz soll seit dem Wochenende ein gewaltiges Datenpaket kursieren, das angeblich von einem alten, offen erreichbaren Valve-Contentserver stammt. Die Rede ist von rund 12 Terabyte an Material aus den Jahren 2003 bis 2013 – darunter Berichten zufolge auch Inhalte, auf die Fans seit fast zwei Jahrzehnten warten.

    Was soll angeblich in den geleakten Daten stecken?

    Laut mehreren Berichten enthält das Paket unter anderem einen spielbaren Beta-Build von Portal 2 mit einer offenbar anderen GLaDOS-Version, frühe Entwicklungsversionen von Left 4 Dead sowie ein 3D-Modell einer Waffe namens “Weaponizer”, die angeblich aus dem nie erschienenen Half-Life 2: Episode 3 stammen soll. Ein vollständiger, spielbarer Episode-3-Build lässt sich aus den bisherigen Berichten aber nicht ableiten – bislang ist offenbar nur dieses eine Asset aufgetaucht.

    Wie seriös ist der Leak einzuschätzen?

    Berichten zufolge soll es sich nicht um einen klassischen Hack handeln, sondern eher um menschliches Versagen: Ein veralteter, eigentlich längst vergessener Server sei schlicht offen erreichbar gewesen. Bestätigt hat Valve bislang nichts – weder die Echtheit noch die Herkunft der Dateien. Dass mehrere unabhängige, etablierte Redaktionen parallel darüber berichten, spricht zwar für einen echten Kern der Geschichte, ändert aber nichts daran, dass Details wie das angebliche Episode-3-Fundstück mit Vorsicht zu genießen sind.

    Für die Community ist allein die Erwähnung von Episode 3 natürlich Zündstoff: Seit dem Cliffhanger von Half-Life 2: Episode 2 im Jahr 2007 warten Fans auf eine Fortsetzung der Geschichte um Gordon Freeman. Half-Life: Alyx hat 2020 zwar gezeigt, dass Valve die Reihe nicht komplett ad acta gelegt hat, lieferte aber keine direkte Fortsetzung der Episode-Handlung. Jeder noch so kleine Fund aus dieser Ära heizt entsprechend die ewige “Half-Life-3”-Debatte wieder an – auch wenn ein einzelnes Waffenmodell noch lange kein fertiges Spiel bedeutet.

    Quelle: VGC, PC Gamer, Eurogamer

    Glaubt ihr, dass da wirklich echtes Episode-3-Material aufgetaucht ist? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Activision stellt Call-of-Duty-Cheat-Anbieter Unterlassungserklärung persönlich zu

    Activision stellt Call-of-Duty-Cheat-Anbieter Unterlassungserklärung persönlich zu

    Activision geht im Kampf gegen Cheat-Anbieter jetzt auch offline in die Offensive. Ein bekannter Verkäufer von Call-of-Duty-Cheats bekam während der laufenden Modern-Warfare-4-Beta persönlichen Besuch – samt Kamera.

    Wen hat Activision besucht und warum?

    Getroffen hat es den unter dem Namen “Elocarry” bekannten Cheat-Anbieter in Ohio, USA. Ein Vertreter von Activision fuhr direkt zu dessen Wohnadresse, klingelte und übergab persönlich eine Unterlassungserklärung – das ganze Video, das der offizielle Call of Duty-X-Account veröffentlichte, wirkt fast wie eine Mini-Dokumentation. Der Mann an der Tür, dessen Gesicht unkenntlich gemacht wurde, wird knapp darauf hingewiesen, dass die Anwälte von Activision die Papiere geschickt haben und er sich an die genannte Kanzlei wenden solle.

    Wie geht Activision generell gegen Cheat-Anbieter vor?

    Der Besuch bei Elocarry ist kein Einzelfall, sondern Teil einer größer angelegten Kampagne: Nach eigenen Angaben hat Activision inzwischen mehr als 80 Unterlassungserklärungen verschickt, über 375 Reseller-Strukturen gestört und mehr als 30 Anbieter komplett vom Netz genommen. Damit setzt der Publisher sein hauseigenes Anti-Cheat-System Ricochet nicht nur technisch, sondern zunehmend auch juristisch und – wie in diesem Fall – ziemlich handfest durch.

    Für Spieler dürfte vor allem eines interessant sein: Elocarry hat als Reaktion den Verkauf seiner Call-of-Duty- und Warzone-Cheats pausiert, bietet über dieselbe Seite aber weiterhin Cheats für andere Titel wie Battlefield 6, Rust oder Apex Legends an. Wer aktuell in der Modern-Warfare-4-Beta unterwegs ist, sollte zumindest kurzfristig mit saubereren Lobbys rechnen – ein Dauerzustand ist das erfahrungsgemäß aber selten, da neue Anbieter meist schnell nachrücken.

    Wie umkämpft das Thema Cheating rund um den CoD-Start gerade ist, zeigte sich zuletzt auch beim zweiten Beta-Wochenende mit dem neuen Warzone-Modus auf der Zodiac-Karte, das ebenfalls unter genauer Beobachtung der Community stand.

    Quelle: PC Gamer

    Findet ihr die persönliche Zustellung fair oder übertrieben? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • GTA 6: So funktioniert das neue Fahndungssystem

    GTA 6: So funktioniert das neue Fahndungssystem

    Rockstar hat im großen GTA-6-Extended-Look nicht nur neue Missionen und einen Blick auf die offene Welt gezeigt, sondern auch verraten, wie die Polizei künftig auf Regelbrüche reagiert. Das Fahndungssystem wurde im Vergleich zu GTA 5 komplett überarbeitet und wirkt jetzt deutlich unberechenbarer.

    Wie funktioniert das neue Fahndungssystem in GTA 6?

    Statt wie bisher nur mit Sternen zu arbeiten, verfolgt GTA 6 jetzt einzeln, was die Polizei über euch weiß: Gesicht, Kleidung, mitgeführte Waffe und das genutzte Fahrzeug laufen als eigene Indikatoren. Werdet ihr erkannt, merkt sich die Polizei genau diese Merkmale – wechselt ihr Klamotten oder steigt in ein anderes Auto, kann sie euch dadurch tatsächlich verlieren. Zusätzlich gibt es eine neue Focus-Mechanik: Anstatt wie früher stur auf die Minimap zu starren, müsst ihr jetzt aktiver auf euer Umfeld achten, um zu erkennen, ob euch gerade jemand beobachtet oder verdächtigt.

    Zu sehen war das neue System im rund 27-minütigen Extended Look, den Rockstar zunächst exklusiv über Netflix und wenige Stunden später auch auf YouTube veröffentlicht hat:

    Standbild aus dem GTA-6-Netflix-Reveal-Trailer
    Bildquelle: GameStar

    Was ändert sich im Vergleich zu GTA 5?

    In GTA 5 reichte es meist, ein paar Blocks weiterzufahren oder sich kurz aus der Sichtlinie der Polizei zu bewegen, damit die Sterne verschwanden – das Spiel “vergaß” euch fast augenblicklich. Genau diese Beliebigkeit wurde von der Community über die Jahre häufig kritisiert, weil Verfolgungsjagden dadurch selten wirklich bedrohlich wirkten. Mit dem neuen System reagiert Rockstar sichtbar auf diese Kritik: Wer erkannt wurde, bleibt es auch, bis er aktiv etwas an seinem Erscheinungsbild ändert. Das macht Verfolgungsjagden potenziell länger, aber auch deutlich strategischer als bisher.

    Für euch als Spieler heißt das konkret: Wer nach einem Coup einfach weiterfährt wie bisher, dürfte sich in GTA 6 schneller wieder in der nächsten Fahndung wiederfinden. Ein Kleidungswechsel oder Fahrzeugtausch wird damit vom netten Extra zur echten Überlebensstrategie. Mehr zu den Aktivitäten in der offenen Welt findet ihr auch in unserem Überblick zu den Minispielen und Freizeitaktivitäten in GTA 6.

    Dass Rockstar an vielen Ecken nachjustiert, zeigte sich zuletzt auch bei anderen Ankündigungen rund um den Release – etwa als das Studio offiziell bestätigte, worauf Spieler zum Launch verzichten müssen.

    Quelle: GameStar

    Was haltet ihr vom neuen Fahndungssystem – realistischer Fortschritt oder unnötig kompliziert? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • GTA 6: Einziger deutscher Journalist durfte das Spiel vorab sehen

    GTA 6: Einziger deutscher Journalist durfte das Spiel vorab sehen

    Während der Rest der Welt weiter auf Trailer und Leaks angewiesen ist, durfte ein deutscher Journalist bereits selbst Hand anlegen: Henrik Oerding von der ZEIT ist nach eigenen Angaben der einzige deutschsprachige Redakteur, der GTA 6 vor dem Release exklusiv spielen durfte. Im Talk mit GamePro und GameStar berichtet er von seinen ersten Eindrücken aus dem neuen Vice City.

    Was hat der Journalist bei GTA 6 wirklich gesehen?

    Oerding beschreibt vor allem den schieren Umfang der Spielwelt als überwältigend – Vice City wirkt demnach deutlich lebendiger und dichter bevölkert als frühere Rockstar-Städte. Besonders die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten Lucia und Jason hebt er hervor: Anders als in vielen früheren GTA-Teilen mit einem einzelnen stillen Hauptcharakter soll das Duo hier tatsächlich als Paar mit eigener Geschichte funktionieren, inklusive glaubwürdiger Reibungspunkte. Konkrete Zahlen oder Details zu Missionen durfte er aus vertraglichen Gründen nicht nennen, seine Gesamteinschätzung fällt aber klar positiv aus.

    Videovorschau zum GamePro-Talk über die exklusive GTA-6-Vorabsichtung
    Bildquelle: GamePro (gamepro.de)

    Warum ist so ein Presse-Vorabtermin überhaupt eine große Sache?

    Rockstar Games ist notorisch zurückhaltend, wenn es um Presse-Previews geht – anders als viele Publisher lädt das Studio nur sehr selten und sehr gezielt einzelne Journalisten ein, meist erst kurz vor dem Release. Dass mit Henrik Oerding ausgerechnet ein deutscher Redakteur zu den wenigen weltweit gehört, die GTA 6 vorab spielen durften, ist ein Vertrauensbeweis, den es in der über zehnjährigen Wartezeit auf den Nachfolger von GTA 5 so noch nicht gab. Für die deutschsprachige Community ist das ein seltener Blick hinter den sonst extrem dichten Kommunikations-Vorhang von Rockstar.

    Unsere Einschätzung: Solche kuratierten Vorab-Eindrücke sind naturgemäß mit Vorsicht zu genießen, schließlich wählt Rockstar genau aus, was gezeigt wird. Trotzdem ist es ein starkes Signal, dass die Entwickler mit ihrem eigenen Produkt so kurz vor dem Launch offenbar zufrieden genug sind, um Journalisten ranzulassen. Mehr dazu, was wir bereits über den Verzicht auf Mikrotransaktionen bei GTA 6 wissen, und wie das Spiel technisch laut erstem Extended Look performt, haben wir bereits für euch zusammengefasst in unserem Bericht zu den Framerate-Erwartungen auf Konsole.

    Quelle: GamePro

    Was erwartet ihr am meisten von Vice City? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • The Witcher 3 Remaster: CD Projekt Red holt sich bekannten Grafik-Modder ins Team

    The Witcher 3 Remaster: CD Projekt Red holt sich bekannten Grafik-Modder ins Team

    Wer The Witcher 3 in den letzten Jahren grafisch aufgehübscht spielen wollte, kam am HD Reworked Project kaum vorbei. Jetzt macht CD Projekt Red aus dem Community-Projekt offizielle Studio-Arbeit: Der Modder mit dem Szenenamen “HalkHogan” wurde fest eingestellt, um seine Textur- und Grafikverbesserungen direkt in das kommende Remaster einzuarbeiten.

    Was bedeutet die Einstellung des Modders für das Remaster?

    HalkHogans HD Reworked Project galt jahrelang als eine der umfangreichsten und detailliertesten Grafik-Mods für The Witcher 3, mit überarbeiteten Texturen für Charaktere, Umgebungen und Effekte. Mit dem offiziellen Release des Remasters am 29. September wird sein Mod praktisch überflüssig, weil seine Arbeit dann direkt ins Hauptspiel integriert ist. CD Projekt Red kooperiert für das Remaster zusätzlich mit dem ungarischen Studio Geeksoft, das bei der technischen Umsetzung unterstützt.

    Szene aus The Witcher 3 mit überarbeiteter Grafik im Remaster
    Bildquelle: GamePro (gamepro.de)

    Warum ist die Anstellung von Modder-Talent für Studios sinnvoll?

    CD Projekt Red ist längst nicht das erste Studio, das erfolgreiche Modder ins eigene Team holt – Bethesda und andere Entwickler haben mit diesem Modell schon öfter gute Erfahrungen gemacht. Der Vorteil liegt auf der Hand: Modder wie HalkHogan kennen die Schwachstellen und das Verbesserungspotenzial eines Spiels oft besser als mancher interner Entwickler, weil sie jahrelang ehrenamtlich genau daran gearbeitet haben. Für CD Projekt Red bedeutet das, bewährte und community-erprobte Verbesserungen ohne große Entwicklungsrisiken direkt übernehmen zu können, statt das Rad selbst neu zu erfinden. Gleichzeitig ist es ein cleveres Signal an die eigene Modding-Community: Wer richtig gute Arbeit abliefert, hat eine realistische Chance auf einen Job beim Studio.

    Für Spieler heißt das vor allem: Wer bisher auf Mods verzichtet hat, weil ihm die Installation zu kompliziert war, bekommt mit dem Remaster viele dieser Verbesserungen ab dem 29. September direkt vanilla und ohne Bastelei mitgeliefert.

    Quelle: GamePro

    Nutzt ihr selbst Grafik-Mods oder wartet ihr lieber auf offizielle Verbesserungen? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Gamescom 2026: Heute schließt die größte Gaming-Messe der Welt ihre Tore

    Gamescom 2026: Heute schließt die größte Gaming-Messe der Welt ihre Tore

    Fünf Tage, unzählige Warteschlangen und jede Menge neue Ankündigungen: Die Gamescom 2026 in Köln schließt heute ihre Tore. Mit über 1.600 Ausstellern verzeichnete die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele in diesem Jahr laut Veranstalter eine Rekordbeteiligung.

    Was ist von der Gamescom 2026 besonders in Erinnerung geblieben?

    Neben den großen Publisher-Ständen von Xbox, PlayStation und Nintendo, die auch dieses Jahr wieder für lange Schlangen sorgten, nutzten zahlreiche Indie-Studios die Messe für spielbare Präsentationen abseits des Rampenlichts. Auch das Bühnenprogramm der Kölnmesse-Hallen war dicht getaktet, von Entwickler-Talks bis zu Live-Turnieren im Esports-Bereich. Am heutigen letzten Öffnungstag ist die Messe von 9 bis 20 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet, bevor am Abend die letzten Stände abgebaut werden.

    Impression von der Gamescom 2026 in Köln mit Besuchern auf dem Messegelände
    Bildquelle: deutschland.de

    Warum ist die Gamescom für die Branche so wichtig?

    Anders als etwa die E3 in früheren Jahren hat sich die Gamescom in Köln über die letzten Jahre als das zentrale Branchentreffen für Europa etabliert, das sowohl auf große AAA-Enthüllungen als auch auf direkten Kontakt zwischen Studios und Fans setzt. Für deutsche und europäische Entwickler ist die Messe zudem ein wichtiges Schaufenster, um internationale Aufmerksamkeit zu bekommen, ohne dafür extra in die USA reisen zu müssen. Die Rekord-Ausstellerzahl in diesem Jahr zeigt, dass dieser Standortvorteil weiterhin trägt, auch wenn digitale Showcases und Streams in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen haben.

    Wer selbst nicht vor Ort war: Die wichtigsten Preisträger der diesjährigen Messe, unter anderem CD Projekt Red und Sega, haben wir bereits in unserem Bericht zu den gamescom awards 2026 zusammengefasst.

    Quelle: deutschland.de

    Wart ihr dieses Jahr selbst auf der Gamescom? Erzählt uns von eurem Highlight in den Kommentaren!

  • Dragon Ball Gekishin Squadra: Großer Kamera- und Kampf-Umbau zum ersten Jahrestag

    Dragon Ball Gekishin Squadra: Großer Kamera- und Kampf-Umbau zum ersten Jahrestag

    Ein Jahr nach dem Release zieht Bandai Namco bei Dragon Ball Gekishin Squadra die ganz große Reset-Karte: Beim jüngsten “SQUADRA Talk”-Livestream kündigten Chief Producer TOSHI und Producer KEN einen umfassenden Jahresend-Umbau des Free-to-Play-MOBAs an. Season 7, zugleich die Jubiläums-Season zum ersten Geburtstag, startet am 9. September.

    Was ändert sich beim großen Overhaul konkret?

    Das Herzstück der Überarbeitung ist ein kompletter Perspektivwechsel: Statt der bisherigen Top-Down-Ansicht spielt sich Gekishin Squadra künftig aus der Third-Person-Over-the-Shoulder-Perspektive, die die Kämpfe deutlich näher ans Geschehen holen soll. Dazu kommen vereinfachte Siegbedingungen, ein überarbeitetes Rollensystem sowie neue “MAX Super Attacks”, mit denen Spieler ihre Standard-Spezialangriffe ersetzen können. Als neuer Held stößt außerdem Super Gogeta zum Roster, Android 19 wird neuer Helfer für die Technical-Rolle, und mit San-Shinron kommt ein neuer Boss dazu, der künftig alle zwei Wochen rotiert.

    Weiteres Promo-Artwork zu Dragon Ball Gekishin Squadra vor dem großen Overhaul
    Bildquelle: Nintendo Life (nintendolife.com)

    Warum wagt Bandai Namco einen so radikalen Umbau nach nur einem Jahr?

    Ein derart tiefgreifender Eingriff in die Kernmechanik – die Kameraperspektive – ist bei Live-Service-Titeln ungewöhnlich mutig, gerade so kurz nach dem Launch. In der Regel scheuen Studios solche Änderungen, weil sie eingespielte Communities verunsichern können. Dass Bandai Namco diesen Schritt trotzdem geht, deutet darauf hin, dass die Top-Down-Perspektive intern offenbar nicht die erhoffte langfristige Bindung der Spielerschaft erzeugt hat. Der Umbau direkt zum Jahrestag zu bündeln, ist geschickt gewählt: So lässt sich der Relaunch als großes Comeback verkaufen statt als stilles Eingeständnis, dass die erste Version nicht wie gewünscht funktioniert hat.

    Für aktive Spieler bedeutet das vor allem, dass sich eingespielte Strategien und Mainstream-Builds mit dem Umbau grundlegend ändern werden – wer jetzt noch Top-Down-Routinen einübt, investiert Zeit in Mechaniken, die in wenigen Wochen wegfallen. Wer ohnehin mit dem Einstieg geliebäugelt hat, könnte den Start von Season 7 als guten Zeitpunkt nutzen, direkt mit dem neuen System zu beginnen.

    Quelle: Nintendo Life

    Freut ihr euch auf die neue Perspektive oder wart ihr Fans des alten Top-Down-Systems? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

  • VCT Americas Stage 2: MIBR scheidet gegen Evil Geniuses im Lower Bracket aus

    VCT Americas Stage 2: MIBR scheidet gegen Evil Geniuses im Lower Bracket aus

    Bei den VCT 2026: Americas Stage 2 Playoffs ist für MIBR in der Nacht auf Sonntag endgültig Schluss: Im Lower-Bracket-Match gegen Evil Geniuses zog das brasilianische Team den Kürzeren und scheidet damit aus dem Turnier aus.

    Wie ist MIBR bei den VCT-Americas-Playoffs ausgeschieden?

    Der Weg ins Aus verlief für MIBR bitter: Zunächst verlor das Team im Upper Bracket gegen LEVIATÁN und rutschte dadurch in die Lower-Bracket-Runde. Dort traf man am 29. August (20:00 Uhr Ortszeit US-Ostküste) auf Evil Geniuses – und musste sich auch hier geschlagen geben. Für Evil Geniuses ist der Sieg ein wichtiger Schritt, um im Lower Bracket weiter Richtung Playoffs-Finale vorzustoßen; für MIBR endet die Stage-2-Saison damit vorzeitig.

    Spieler bei einem Match der VCT Americas Stage 2 im VALORANT-Esports
    Bildquelle: dotesports.com (https://dotesports.com/valorant/guides/vct-americas-stage-2-2026-schedule-results)

    Was bedeutet das Ausscheiden für MIBR?

    Für die Organisation ist es der nächste Rückschlag in einer ohnehin schwierigen VCT-Americas-Saison. Das Lower-Bracket-Format der VCT-Playoffs ist gnadenlos: Wer dort verliert, ist sofort raus – anders als in der regulären Gruppenphase gibt es keine zweite Chance mehr. MIBR muss sich damit frühzeitig aus dem Rennen um einen der begehrten Startplätze bei den Champions-Shanghai-Playoffs verabschieden, während Evil Geniuses seine Chancen wahrt. Wie knapp und intensiv Lower-Bracket-Duelle in dieser VCT-Saison generell ausfallen, zeigte zuletzt auch die Pacific-Region: Dort warf erst kürzlich Nongshim RedForce den Favoriten Gen.G aus den Playoffs.

    Quelle: VLR.gg

    Verfolgt ihr die VCT Americas Playoffs? Sagt uns in den Kommentaren, wer aus eurer Sicht bis nach Shanghai kommt!

  • Star Wars Zero Company: Diese Menü-Option solltet ihr sofort umstellen

    Star Wars Zero Company: Diese Menü-Option solltet ihr sofort umstellen

    Seit dem Release am 27. August sorgt Star Wars Zero Company für gute Laune bei Rundentaktik-Fans. Ein Detail sorgt bei vielen Neueinsteigern aber für Verwirrung: die Steuerung des Fähigkeitenmenüs. Wer aus der XCOM-Reihe kommt, sollte unbedingt einen Blick in die Optionen werfen.

    Wie wechsle ich das Fähigkeitenmenü in Star Wars Zero Company?

    Standardmäßig setzt Zero Company auf ein radiales Menü: Ihr haltet eine Taste gedrückt und wählt eure Fähigkeit aus einem Kreis von Symbolen aus, der sich um die Spielfigur herum öffnet. Das sieht schick aus, kostet in hektischen Gefechten mit vielen Optionen aber unnötig Zeit. Wer stattdessen eine klassische, listenbasierte Ansicht bevorzugt, findet in den Gameplay-Einstellungen eine Option, mit der sich das radiale Menü gegen ein traditionelles Listenmenü im XCOM-Stil austauschen lässt – Fähigkeiten werden dann untereinander mit Beschreibung angezeigt statt als Icon-Kranz.

    Warum sollte ich auf das klassische Menü umstellen?

    Für Genre-Veteranen ist die Listenansicht in der Regel schneller: Ihr seht Tastenkürzel, Abklingzeiten und Beschreibungen auf einen Blick, statt euch die Bedeutung einzelner Symbole merken zu müssen. Gerade in späteren Missionen, wenn Charaktere mehr Fähigkeiten freigeschaltet haben, macht sich der Unterschied deutlich bemerkbar.

    Rundentaktik-Szene aus Star Wars Zero Company mit Fähigkeitenmenü
    Bildquelle: PC Gamer (https://www.pcgamer.com/games/strategy/psa-swap-the-radial-ability-menu-in-star-wars-zero-company-for-more-of-a-trad-xcom-style-experience/)

    Zur Einordnung: Radiale Menüs sind bei Taktik-Titeln seit Jahren ein Streitpunkt – sie wirken auf dem Papier eleganter und controller-freundlicher, viele PC-Spieler mit Maus und Tastatur empfinden sie aber als Umweg gegenüber einer direkten Liste. Entwickler Bit Reactor, gegründet von ehemaligen Firaxis-Mitarbeitern hinter der modernen XCOM-Reihe, hat mit der Optionsmöglichkeit offenbar bewusst beide Lager bedienen wollen, statt sich auf eine Bedienweise festzulegen. Das ist löblich, hätte aber ruhig etwas prominenter im Spiel selbst kommuniziert werden können – aktuell finden viele Spieler die Option erst durch Tipps wie diesen.

    Quelle: PC Gamer

    Nutzt ihr lieber das radiale Menü oder die klassische Liste? Verratet uns eure Einstellung in den Kommentaren!