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  • PlayStation-Blackout: Community-Protest gegen Sonys Disc-Ausstieg endet heute

    PlayStation-Blackout: Community-Protest gegen Sonys Disc-Ausstieg endet heute

    Heute endet eine Protestaktion, die in den letzten Tagen für einiges Aufsehen in der PlayStation-Community gesorgt hat: Der einwöchige “PlayStation-Blackout”, organisiert von der Bewahrungs-Initiative Does It Play?, läuft seit dem 23. August und schließt heute Abend.

    Warum protestiert die Gaming-Community gegen Sony?

    Auslöser ist eine Ankündigung von Sony vom 1. Juli 2026: Ab Januar 2028 will der Konzern keine physischen Disc-Versionen von PlayStation-Spielen mehr produzieren. Für viele Spielerinnen und Spieler ist das ein Alarmsignal, denn rein digitale Spiele lassen sich nicht weiterverkaufen, verleihen oder dauerhaft archivieren – verschwindet ein Titel aus dem Store oder wird ein Server abgeschaltet, ist der Zugriff im schlimmsten Fall komplett weg. Does It Play? rief deshalb dazu auf, eine Woche lang keine Käufe im PlayStation Store zu tätigen, PS Plus ruhen zu lassen und die eigene Konsole entweder auszuschalten oder sich aus dem PSN auszuloggen.

    Illustration zum PlayStation-Blackout-Protest der Community gegen Sonys Disc-Ausstieg
    Bildquelle: Tom’s Hardware (https://www.tomshardware.com/video-games/playstation/)

    Wie erfolgreich war der PlayStation-Blackout wirklich?

    Das lässt sich aktuell noch nicht seriös beziffern. Weder Sony noch unabhängige Analysten haben bislang belastbare Zahlen dazu veröffentlicht, wie stark sich der Protest tatsächlich auf PSN-Nutzerzahlen oder Store-Umsätze ausgewirkt hat – Sony selbst hat sich zu der Aktion bisher gar nicht offiziell geäußert. Das ist bei derartigen Boykott-Aufrufen keine Seltenheit: Auch bei ähnlichen Protesten in der Vergangenheit, etwa gegen Preiserhöhungen einzelner Publisher, blieb der tatsächliche wirtschaftliche Effekt meist im Dunkeln, während die mediale Aufmerksamkeit und Diskussion in Foren und sozialen Netzwerken sehr wohl messbar zunahm.

    Aus unserer Sicht zeigt die Aktion vor allem eins: Das Thema Spielebewahrung (“Game Preservation”) ist längst kein Nischenthema für Archivare mehr, sondern hat eine breite, gut organisierte Fangemeinde. Ob Sony auf den Protest reagiert oder stur beim Zeitplan für 2028 bleibt, dürfte trotzdem eher von wirtschaftlichen als von öffentlichkeitswirksamen Erwägungen abhängen – Disc-Verkäufe machen laut Branchenschätzungen nur noch einen kleinen Bruchteil des PlayStation-Umsatzes aus.

    Quelle: Tom’s Hardware

    Habt ihr beim Blackout mitgemacht oder haltet ihr die Aktion für wirkungslos? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

  • Call of Duty: Modern Warfare 4 – Diese Beta-Änderungen solltet ihr kennen

    Call of Duty: Modern Warfare 4 – Diese Beta-Änderungen solltet ihr kennen

    Am zweiten Tag der offenen Beta von Call of Duty: Modern Warfare 4 hat Entwickler Infinity Ward nachgelegt: Ein neuer Patch bringt Waffen-Anpassungen und einen kompletten neuen Spielmodus in die Testphase. Wer aktuell mitspielt, sollte die Änderungen kennen – wir fassen die wichtigsten Punkte zusammen, damit ihr nicht erst die englischen Original-Patch-Notes wälzen müsst.

    Welche Waffen wurden in der MW4-Beta generft?

    Im Fokus steht die Krait P68: Der Multiplikator für Kopftreffer wurde von 1,6x auf 1,4x gesenkt, auch die Werte für Hals- und Oberkörpertreffer gehen runter, die Multiplikatoren für Treffer an den unteren Extremitäten fallen auf den Basiswert zurück. Die .50 GS Magna Apex wurde ebenfalls angepasst. Insgesamt hat Infinity Ward praktisch jede Beta-Waffe leicht nachjustiert – mit dem erklärten Ziel, die minimale Time-to-Kill anzuheben, damit Spieler mehr Reaktionszeit auf eingehendes Feuer bekommen. Ergänzend gibt es zusätzliche Ersatzmagazine für Waffen mit kleiner Reservemunition.

    • Krait P68: Kopf-Multiplikator 1,6x → 1,4x, Hals-/Oberkörper-Werte gesenkt
    • Krait P68: Multiplikatoren an unteren Extremitäten auf Basiswert zurückgesetzt
    • .50 GS Magna Apex: Schadenswerte angepasst
    • Generelle Anhebung der minimalen Time-to-Kill über das gesamte Waffenroster
    • Zusätzliche Ersatzmagazine für munitionsschwache Waffen
    • Neuer Modus: Ground War – Combat Outpost (siehe unten)

    Was ist neu am Modus Ground War: Combat Outpost?

    Combat Outpost ist ab sofort spielbar und skaliert auf 24 gegen 24 Spieler. Infanterie- und Fahrzeugkämpfe mischen sich auf den zwei Karten Imjin Farmland und Wolves Stadium. Der Clou: Teams errichten Outposts, die Ressourcen generieren, mit denen sich wiederum weitere Ziele freischalten lassen – während gleichzeitig mächtige Luft-Killstreaks die Lage erschweren. Der Modus ergänzt die bereits laufenden Beta-Modi Lithium, Hijack und Resurgence auf der Zodiac-Karte.

    Szene aus der Call of Duty Modern Warfare 4 Beta mit Luftangriff
    Bildquelle: Dexerto (https://www.dexerto.com/wikis/modern-warfare-4/beta-patch-notes/)

    Zur Einordnung: Das ist bereits der dritte Balance-Patch, den Infinity Ward innerhalb weniger Tage seit dem Beta-Start ausrollt – ein deutliches Zeichen dafür, wie stark das Studio auf Community-Feedback aus dem zweiten Beta-Wochenende reagiert. Gerade die Time-to-Kill-Anpassungen greifen eine der größten Kritikpunkte der Community am ersten Beta-Wochenende auf, wo viele Spieler die Gunfights als zu schnell und unfair empfanden.

    Quelle: Call of Duty (offizielle Patch Notes), Dexerto

    Wie kommt ihr mit dem neuen Balancing klar – merkt ihr die Änderungen an der Krait P68 schon im Match? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Rockstar bestätigt: GTA 6 kommt ohne Mikrotransaktionen, KI – und ohne echten Ego-Modus

    Rockstar bestätigt: GTA 6 kommt ohne Mikrotransaktionen, KI – und ohne echten Ego-Modus

    Rockstar Games hat bei einem Preview-Event mit den Content-Erstellern von Kinda Funny mehrere handfeste Aussagen zu GTA 6 gemacht – und die dürften vor allem all jene beruhigen, die sich vor einem Mikrotransaktionen-Ökosystem wie bei GTA Online gefürchtet haben.

    Laut Rob Nelson, Co-Studio-Head von Rockstar North, wird GTA 6 beim Launch am 19. November 2026 auf PS5 und Xbox Series X/S weder Echtgeld-Mikrotransaktionen noch generative KI in der Entwicklung enthalten. Die Aussage bezieht sich ausdrücklich auf den Story-Modus – zu GTA Online, dem Multiplayer-Ableger, der bei GTA 5 über Shark Cards zur wichtigsten Einnahmequelle des Publishers wurde, hat sich Rockstar bislang nicht geäußert.

    Offizielles GTA 6 Artwork mit Protagonisten der Spielwelt
    Bildquelle: GamePro (https://www.gamepro.de/artikel/gta-6-first-person-perspektive,3458760.html)

    Warum verzichtet Rockstar bei GTA 6 auf Mikrotransaktionen und KI?

    Nelson positioniert Rockstar damit bewusst gegen zwei Praktiken, die aktuell für den größten Ärger in der Branche sorgen: Lootboxen und Ingame-Käufe in Vollpreisspielen sowie KI-generierte Inhalte, die zuletzt bei mehreren Studios für Community-Kritik gesorgt haben. Für ein Spiel mit einem geschätzten Budget von über zwei Milliarden Dollar ist das eine bewusste Ansage – Rockstar will GTA 6 offenbar als reines Premium-Erlebnis verkaufen, ganz ohne die Monetarisierungs-Mechaniken, die GTA Online über ein Jahrzehnt geprägt haben.

    Bekommt GTA 6 einen echten Ego-Modus?

    Nein, zumindest nicht zum Launch. Rockstar bestätigte zudem, dass GTA 6 primär aus der Third-Person-Perspektive gespielt wird. Beim Zielen mit bestimmten Waffen ist zwar eine First-Person-Ansicht möglich, einen vollständigen Kamera-Toggle für die komplette Kampagne – wie ihn GTA 5 nachträglich per Update erhielt – wird es zum Start nicht geben.

    Historisch betrachtet ist das kein Beinbruch: Der waschechte Ego-Modus kam auch bei GTA 5 nicht zum Release, sondern erst rund anderthalb Jahre später als kostenloses Update für PS4, Xbox One und PC. Es ist also denkbar, dass Rockstar auch bei GTA 6 nachlegt, sobald das Spiel etabliert ist. Wer sich für die generelle spielerische Ausrichtung von GTA 6 interessiert, findet in unserer Analyse zur spielerischen Substanz von GTA 6 und in unserem Bericht zum Extended Look weitere Einordnungen.

    Aus unserer Sicht ist der Verzicht auf Mikrotransaktionen und KI im Story-Modus vor allem PR-technisch geschickt getimt: Gerade jetzt, wo Publisher wie Sony mit ihrer Preispolitik für Ärger sorgen, positioniert sich Rockstar als vermeintlich spielerfreundliche Alternative. Ob dieses Versprechen auch für GTA Online gilt, bleibt die eigentlich spannende Frage – und die hat Rockstar wohlweislich offengelassen.

    Quelle: IGN, GamePro

    Was haltet ihr von Rockstars Ansage – reiner Marketing-Move oder ehrliches Versprechen? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • GTA 6: Diese 26 Minispiele und Freizeitaktivitäten warten in der offenen Welt

    GTA 6: Diese 26 Minispiele und Freizeitaktivitäten warten in der offenen Welt

    GTA 6 rückt näher, und mit jedem neuen Häppchen an Material zeigt Rockstar mehr von der offenen Welt rund um Vice City. Nach dem großen Extended-Look-Trailer haben Fans und Redaktionen das Material Frame für Frame durchforstet – und dabei ist GTA 6 auf sage und schreibe 26 einzelne Minispiele und Freizeitaktivitäten gekommen.

    Von Sport über Wettkämpfe bis zu entspannten Freizeit-Aktivitäten: Rockstar packt offenbar deutlich mehr Nebenbeschäftigungen in die Welt als noch in GTA 5. Wir haben die wichtigsten Kategorien für euch zusammengefasst.

    Welche Minispiele gibt es in GTA 6?

    Die Aktivitäten lassen sich grob in mehrere Bereiche einteilen, die im bisherigen Material zu erkennen waren:

    • Sport-Aktivitäten wie Basketball, Darts, Minigolf und Straßen-Football
    • Wettkämpfe: Käfigkämpfe im MMA-Stil, illegale Straßenrennen und Boots-Duelle
    • Freizeit: Angeln, Tauchen an Korallenriffs, Yoga-Einheiten und Strand-Aktivitäten
    • Tierbegegnungen: Reiten, Streicheln von Hunden und Ausflüge in die Sumpfgebiete von Leonida
    • Weitere Nebenjobs wie das Betreiben eines Foodtrucks und kleinere Raubzüge abseits der Hauptmissionen

    Nicht jede dieser Aktivitäten dürfte am Ende die gleiche Spieltiefe bekommen – manche wirken eher wie kurze Trailer-Schnipsel, andere wie waschechte Mini-Games mit eigenem Punktesystem. Offiziell im Detail bestätigt hat Rockstar bislang nur einen Bruchteil davon.

    Warum ist die schiere Menge an Nebenaktivitäten überhaupt eine große Sache?

    Zum Vergleich: GTA 5 startete 2013 mit einer deutlich kleineren Auswahl an festen Freizeitaktivitäten wie Tennis, Golf, Yoga und Fallschirmspringen, die erst im Laufe der Konsolengeneration durch Online-Updates spürbar erweitert wurde. Dass GTA 6 offenbar schon vor dem Release mehr als doppelt so viele Aktivitäten anteasert, zeigt, wie sehr Rockstar inzwischen von Red Dead Redemption 2 gelernt hat: Dort war die Dichte an Nebenbeschäftigungen einer der meistgelobten Aspekte überhaupt. Für die Community heißt das vor allem, dass GTA 6 auch abseits der Story-Missionen extrem viel zu tun bieten dürfte – vorausgesetzt, Rockstar liefert die Umsetzung tatsächlich in dieser Tiefe ab und es bleibt nicht bei hübschen Trailer-Momenten.

    Illustration zu Sport-Minispielen in GTA 6 wie Basketball und Wettkämpfe
    Bildquelle: GameStar, Kategorie Sport-Aktivitäten in GTA 6
    Illustration zu Freizeit-Minispielen in GTA 6 wie Angeln und Tauchen
    Bildquelle: GameStar, Kategorie Freizeit-Aktivitäten in GTA 6

    Mehr zum großen Reveal findet ihr in unserem Bericht zum Twitch-Ausfall nach dem Extended-Look-Trailer sowie in unserer Einordnung zur Framerate-Diskussion um GTA 6.

    Quelle: GameStar

    Welche Nebenaktivität wollt ihr in GTA 6 zuerst ausprobieren? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Squadron 42: Story-Modus verschiebt sich auf 2027

    Squadron 42: Story-Modus verschiebt sich auf 2027

    Schon wieder ein neues Zieldatum bei Star Citizen: Der lang erwartete Story-Modus Squadron 42 wird von Chris Roberts und seinem Studio Cloud Imperium Games auf das zweite Quartal 2027 verschoben. Das berichtete GameStar am 28. August 2026, mehrere andere Fachmedien wie Eurogamer.de, ComputerBase, PCGH, Kotaku und mein-mmo zogen mit identischer Kernstory nach.

    Als Grund nennt Cloud Imperium Games unter anderem den riesigen medialen Rummel rund um GTA 6. Der sogenannte „Buzzsaw“-Effekt beschreibt genau dieses Phänomen: Wenn ein Mega-Release wie GTA 6 die komplette Aufmerksamkeit der Gaming-Presse und der Community auf sich zieht, drohen andere große Ankündigungen darin einfach unterzugehen. Statt gegen diesen Sog anzukämpfen, zieht Chris Roberts den eigenen Termin lieber weiter nach hinten.

    Was bedeutet die Verschiebung für Backer und Supporter?

    Wer Star Citizen unterstützt, muss trotzdem nicht komplett leer ausgehen. Für den 9. und 10. Oktober 2026 ist ein Hands-on-Event angekündigt, bei dem Backer und Supporter Squadron 42 offenbar bereits anspielen können. Ein finales Release-Datum für den kompletten Story-Modus gibt es damit weiterhin nicht in Stein gemeißelt, aber immerhin einen konkreten Termin, an dem sich Fans selbst ein Bild vom aktuellen Entwicklungsstand machen können.

    Ist das die erste Verschiebung von Squadron 42?

    Nein, überhaupt nicht. Squadron 42 wurde bereits mehrfach verschoben und befindet sich seit über einem Jahrzehnt in der Entwicklung. Ursprünglich als Ergänzung zur Star-Citizen-Kickstarter-Kampagne von 2012 angekündigt, wanderte der Release-Termin seither immer wieder nach hinten – mal wegen technischer Hürden, mal weil Ressourcen ins parallel wachsende Star-Citizen-Universum flossen. Für viele Beobachter der Branche gilt Squadron 42 mittlerweile als eines der Paradebeispiele für chronisch verzögerte Großprojekte im Gaming, in einer Liga mit anderen Titeln, die jahrelang in der sogenannten Entwicklungshölle steckten. Die neue Verschiebung auf 2027 reiht sich also nahtlos in dieses bekannte Muster ein – auch wenn der diesmal genannte Grund, die Konkurrenz durch GTA 6, neu ist.

    Für Fans, die seit Jahren auf den Story-Modus warten, dürfte die Nachricht trotzdem ernüchternd sein. Gleichzeitig zeigt sie, wie sehr GTA 6 schon jetzt die gesamte Branche beeinflusst – offenbar so sehr, dass selbst ein Projekt mit einer treuen und zahlungskräftigen Community lieber ausweicht, statt sich dem direkten Vergleich zu stellen.

    Quelle: GameStar

    Was haltet ihr von der erneuten Verschiebung? Schreibt’s uns in die Kommentare!

  • DLSS 5 ist frühzeitig durchgesickert – Modder testen es schon jetzt in Cyberpunk 2077 und The Last of Us Part 2

    DLSS 5 ist frühzeitig durchgesickert – Modder testen es schon jetzt in Cyberpunk 2077 und The Last of Us Part 2

    Eigentlich sollte die nächste Generation von Nvidias DLSS noch unter Verschluss sein – jetzt kursieren erste Dateien schon frei im Netz. Entdeckt wurde der Leak in den Daten der NBA-2K27-Beta: Dort fand sich eine Datei namens “nvngx_dlssnr.dll”, die auf ein neues, KI-gestütztes Neural-Rendering-Modul hindeutet. Innerhalb weniger Stunden hatten Modder die Datei extrahiert und in komplett andere Spiele eingebaut.

    Zu den ersten Testkandidaten zählten unter anderem Cyberpunk 2077, Final Fantasy 7 Rebirth und The Last of Us Part 2. Die Ergebnisse fallen extrem unterschiedlich aus.

    Was bewirkt DLSS 5 konkret in den getesteten Spielen?

    • Herkunft des Leaks: Datei “nvngx_dlssnr.dll” in den Daten der NBA-2K27-Beta entdeckt
    • Getestet u.a. in Cyberpunk 2077, Final Fantasy 7 Rebirth, The Last of Us Part 2 und Control
    • Teils detailliertere Haut-, Kleidungs- und Lichtdarstellung sichtbar
    • Teils deutlich veränderte Gesichter bekannter Charaktere wie Cloud und Ellie
    • In Control sackt die Framerate mit einer RTX 5070 Ti in 4K von 71 auf 37 Bilder pro Sekunde ab

    Ist das schon die finale Version von DLSS 5?

    Nein, und genau das ist wichtig zu wissen: Die Modder-Version läuft komplett ohne die Feineinstellungen, mit denen Nvidia das Feature normalerweise an ein Spiel anpassen würde. Alle Regler lassen sich derzeit frei von Fans verstellen – manche drehen dabei bewusst alles auf Anschlag, um für möglichst kuriose, viral gehende Vergleichsbilder zu sorgen. Der massive Framerate-Einbruch in Control dürfte also eher an fehlender Optimierung liegen als am fertigen Feature selbst.

    Aus unserer Sicht zeigt der Leak trotzdem, wohin die Reise geht: Nvidia arbeitet offenbar an einem echten Neural-Rendering-Ansatz, der über klassisches Upscaling hinausgeht und direkt in die Charakterdarstellung eingreift – siehe die veränderten Gesichter von Cloud und Ellie. Das erklärt auch, warum die Community teils so gespalten reagiert: Wer schärfere Texturen will, ist begeistert, wer an vertrauten Charakterdesigns hängt, reagiert eher skeptisch. Bis zur offiziellen Vorstellung dürfte Nvidia hier also noch deutlich nachjustieren.

    Quelle: PC Gamer, Tom’s Hardware

    Habt ihr die geleakte DLSS-5-Version selbst schon getestet? Teilt eure Eindrücke mit uns in den Kommentaren!

  • Xbox Project Helix: CEO Asha Sharma bestätigt eine ganze Geräte-Familie

    Xbox Project Helix: CEO Asha Sharma bestätigt eine ganze Geräte-Familie

    Es ist offiziell: Das bislang unter dem Codenamen “Project Helix” gehandelte nächste große Xbox-Vorhaben wird kein einzelnes Gerät, sondern eine ganze Produktfamilie. Das hat Xbox-CEO Asha Sharma in einem Interview mit der BBC am Rande der gamescom bestätigt.

    Sharma erklärte laut mehreren übereinstimmenden Berichten sinngemäß, man arbeite an einer “großartigen nächsten Generation und einer großartigen Geräte-Familie” für Xbox – und dass Effizienz und Erschwinglichkeit dabei genauso wichtig seien wie reine Performance.

    Was ist Xbox Project Helix eigentlich?

    Project Helix ist der interne Codename für Microsofts nächste große Xbox-Hardware-Generation. Bislang war unklar, ob es sich um eine klassische Nachfolge-Konsole, einen PC-Hybriden oder ein reines Handheld-Konzept handelt. Mit Sharmas Aussage ist jetzt zumindest klar: Es wird nicht das eine Gerät geben, sondern mehrere Varianten für unterschiedliche Budgets und Spielweisen – ähnlich wie es Xbox mit der Aufteilung in Series S und Series X bereits vorgemacht hat, nur konsequenter zu Ende gedacht.

    Warum setzt Xbox jetzt auf mehrere Geräte statt auf eine einzelne Konsole?

    Das ist an sich keine ganz neue Strategie: Schon die aktuelle Generation trennt mit Series S und Series X bewusst Einsteiger- und Performance-Publikum. Neu ist aber, wie deutlich Sharma die wirtschaftliche Lage als Treiber benennt. Die Branche kämpft aktuell mit steigenden Hardware-Kosten, teureren Chips und einer Kundschaft, die nach Jahren voller Preiserhöhungen bei Konsolen und Spielen zunehmend preissensibel reagiert. Dass ausgerechnet die Xbox-Chefin “Affordability” so prominent in den Vordergrund stellt, liest sich auch als Reaktion auf die wachsende Konkurrenz durch PC-Handhelds und Cloud-Gaming-Angebote, die klassische Konsolen zunehmend unter Druck setzen. Für Spielerinnen und Spieler könnte das am Ende heißen: mehr Auswahl beim Einstiegspreis, aber vermutlich auch weiterhin ein Premium-Modell für alle, die maximale Leistung wollen.

    Konkrete Preise, Termine oder technische Daten zu den einzelnen Geräten der Helix-Familie nannte Sharma bislang nicht. Microsoft dürfte weitere Details erst zu einem späteren Zeitpunkt enthüllen.

    Quelle: Video Games Chronicle, Pure Xbox

    Was erwartet ihr von der Xbox-Geräte-Familie: Lieber mehrere günstige Optionen oder eine starke Konsole für alle? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • GTA 6 läuft im Extended Look mit 30 FPS – 60 FPS auf Konsole gelten als unwahrscheinlich

    GTA 6 läuft im Extended Look mit 30 FPS – 60 FPS auf Konsole gelten als unwahrscheinlich

    Der Extended Look zu GTA 6 hat gezeigt, wie das Spiel wirklich aussieht – und dabei ist etwas aufgefallen, das viele Fans nicht sehen wollten. Das gezeigte Gameplay-Material lief auf einer Basis-PS5 mit 30 FPS. Tech-Experten sind sich jetzt einig: Ein stabiler 60-FPS-Modus auf aktuellen Konsolen gilt als extrem unwahrscheinlich.

    Läuft GTA 6 auf PS5 und Xbox Series X/S nur mit 30 Bildern pro Sekunde?

    Genau das legt das gezeigte Material nahe. Laut IGN lief die im Extended Look gezeigte Sequenz auf einer Basis-PS5 – und zwar mit 30 FPS. Zu einem separaten Performance-Modus mit 60 FPS hat sich Rockstar Games bislang nicht klar geäußert. Intern gilt ein solcher Modus laut Berichten sogar als unsicher.

    Warum halten Tech-Experten 60 FPS für GTA 6 auf Konsole für unwahrscheinlich?

    Digital-Foundry-Analysten und andere Tech-Experten haben das gezeigte Material genau unter die Lupe genommen. Ihre Einschätzung fällt eindeutig aus: Ein stabiler 60-FPS-Modus auf PS5 und Xbox Series X/S ist demnach extrem unwahrscheinlich – und selbst auf dem PC eine echte Herausforderung. Als Gründe nennen sie unter anderem:

    • Die enorme Detailfülle bei Wetter- und Lichteffekten
    • Die hohe NPC-Dichte in den Straßen von Vice City
    • Voll begehbare Interieurs, die zusätzliche Rechenleistung fordern

    Genau diese Kombination macht es laut den Experten so schwer, gleichzeitig hohe Bildraten und die gezeigte grafische Tiefe zu liefern. Auch PC Gamer hält fest, dass selbst die PC-Version keine Selbstverständlichkeit bei 60 FPS und hohen Details wird.

    Zur Einordnung lohnt sich ein Blick zurück: Schon GTA 5 startete auf PS3 und Xbox 360 mit 30 FPS, ein 60-FPS-Modus kam erst Jahre später mit der PS5- und Xbox-Series-Fassung nach. Die Diskussion um Bildrate versus Grafikpracht ist bei Rockstar also kein neues Phänomen. Für Spielerinnen und Spieler bedeutet 30 FPS konkret: Schusswechsel und schnelle Verfolgungsjagden wirken spürbar träger, die Steuerung reagiert weniger unmittelbar als bei 60 FPS. Gerade bei einem actionlastigen Open-World-Spiel wie GTA 6 kann das im Ernstfall den Unterschied zwischen Treffer und Fehlschuss ausmachen.

    Mehr Hintergrund zum gezeigten Material liefert unser Artikel zur Netflix-Premiere des Extended Look. Wer wissen will, wie wir die spielerischen Ambitionen von GTA 6 insgesamt einschätzen, findet das in unserer kritischen Einordnung zu GTA 6.

    Was bedeutet das für den Release von GTA 6?

    Offizielle Systemanforderungen oder ein bestätigter Performance-Modus fehlen bislang komplett. Rockstar hält sich dazu bedeckt, wie es die Eurogamer-Redaktion beschreibt. Erst wenn auf der offiziellen Spieleseite zu GTA 6 oder im Rockstar Newswire konkrete Angaben zur Bildrate auftauchen, gibt es echte Klarheit statt Einschätzungen von außen. Klar ist nur: Wer auf PS5 oder Xbox Series X/S spielt, sollte sich schon jetzt auf 30 FPS als wahrscheinlichstes Szenario einstellen.

    Quelle: IGN, Eurogamer, PC Gamer

    Was ist euch bei GTA 6 wichtiger: stabile 60 FPS oder maximale Grafikpracht mit 30 FPS? Schreibt es uns in die Kommentare.

  • Path of Exile 2: Neue Event-Liga “Forbidden Rites” macht aus Ritualen reine Boss-Ketten

    Path of Exile 2: Neue Event-Liga “Forbidden Rites” macht aus Ritualen reine Boss-Ketten

    Grinding Gear Games hat die erste Event-Liga für Path of Exile 2 angekündigt: “Forbidden Rites” startet am 4. September 2026 und dreht die beliebte Ritual-Mechanik ordentlich auf. Statt gelegentlicher Monsterwellen an Altären bekommen Spielerinnen und Spieler in der neuen Liga fast ausschließlich Bosskämpfe serviert – die Community bringt das schon jetzt auf den Punkt: “Oops, all bosses.”

    Parallel zur neuen Liga nimmt sich das Studio auch den unbeliebtesten Endgame-Modus des Spiels vor: den “Trial of Chaos”. Er wird im Zuge des Updates grundlegend überarbeitet, damit er für mehr Spielertypen zugänglich wird als bisher.

    Was ändert sich konkret an der Ritual-Mechanik in Forbidden Rites?

    • Ritual-Altäre spawnen deutlich häufiger mehrere Bosse statt normaler Monsterwellen
    • Besiegte Unique-Gegner “wandern” mit in die nächste Area und müssen dort erneut bekämpft werden
    • Dadurch entstehen längere Multi-Boss-Ketten statt einzelner kurzer Rituale
    • Der Endgame-Modus “Trial of Chaos” wird umfassend überarbeitet und zugänglicher gestaltet
    • Start der Event-Liga: 4. September 2026

    Für wen lohnt sich der Einstieg in die neue Event-Liga?

    Wer in Path of Exile 2 gerne kämpft statt zu farmen, dürfte an “Forbidden Rites” besonders viel Freude haben: Die geballte Bosskonzentration bedeutet mehr Loot-Chancen pro Zeiteinheit, aber auch spürbar mehr Schwierigkeit, da sich die mitwandernden Unique-Gegner zu regelrechten Gauntlets aufbauen können. Baut euren Charakter also eher auf Ausdauer und Wiederholbarkeit von Kämpfen aus als auf reines Loot-Sammeln zwischen den Begegnungen.

    Aus unserer Sicht ist der Rework des “Trial of Chaos” fast noch die größere Nachricht als die neue Liga selbst: Der Modus galt seit dem Launch von Path of Exile 2 als einer der frustrierendsten Endgame-Bausteine, weil er wenig Kontrolle über den eigenen Fortschritt bot. Dass Grinding Gear Games ihn jetzt gleichzeitig mit einer großen Event-Liga anfasst, zeigt, wie ernst das Studio das Community-Feedback der letzten Monate offenbar genommen hat.

    Gegnerwellen und Bosskämpfe in der Ritual-Mechanik von Path of Exile 2
    Bildquelle: PC Gamer
    Charakter-Build und Skilltree-Ansicht in Path of Exile 2
    Bildquelle: PC Gamer

    Quelle: PC Gamer

    Werdet ihr euch in “Forbidden Rites” stürzen? Verratet uns eure Build-Pläne in den Kommentaren!

  • gamescom awards 2026: CD Projekt Red und Sega räumen bei der Verleihung ab

    gamescom awards 2026: CD Projekt Red und Sega räumen bei der Verleihung ab

    Zum Abschluss der gamescom 2026 hat die Messe wieder ihre eigenen Awards vergeben – und zwei Publisher haben sich klar an die Spitze gesetzt. CD Projekt Red und Sega gewannen bei der Verleihung in insgesamt 19 Kategorien jeweils drei Preise und dominierten damit die diesjährige Auszeichnung.

    CD Projekt Red sicherte sich unter anderem den Preis für den besten Trailer beziehungsweise die beste Ankündigung für The Witcher 3: Wild Hunt Remastered samt dem neuen DLC “Songs of the Past”. Dazu kamen Auszeichnungen für den besten Messestand (Jury-Wertung) sowie für das beliebteste Merchandise – ein Pin-und-Medaillon-Set, das bei den Besuchern besonders gut ankam.

    Welche Preise hat Sega bei den gamescom awards 2026 gewonnen?

    • Best Lineup (Jury-Wertung) für das gesamte Messeaufgebot
    • Best Audio für Creative Assemblys “Alien: Isolation 2”
    • Best PC Game für “Total War: Warhammer 40,000”

    Auch Capcom und Ubisoft gingen nicht leer aus: Beide Unternehmen holten sich jeweils zwei Auszeichnungen, Capcom unter anderem für “Onimusha: Way of the Sword”, Ubisoft für “Rayman Legends Retold”. Einen Sonderpreis mit dem Titel “Heart of Gaming” erhielt zudem Games Done Quick (GDQ) für sein gemeinnütziges Engagement in der Speedrunning-Community.

    Wie werden die Gewinner der gamescom awards eigentlich bestimmt?

    Die gamescom awards setzen sich aus zwei Wertungssträngen zusammen: einer Fachjury aus Branchenexperten und einer Publikumsabstimmung der Messebesucher direkt vor Ort. Genau diese Mischung macht die Auszeichnung interessant, denn sie belohnt nicht nur technisch beeindruckende Titel, sondern auch das, was bei den Fans auf der Messe tatsächlich am besten ankam – siehe das Merchandise-Pin-Set von CD Projekt Red, das keine Jury, sondern die Community zum Sieger gekürt hat.

    Aus unserer Sicht ist besonders bemerkenswert, wie stark CD Projekt Red gerade wieder im Aufwind ist: Erst kürzlich hatte das Studio mit einer Preiserhöhung von The Witcher 3 kurz vor dem Remaster für Diskussionen gesorgt – jetzt gewinnt exakt dieses Remaster einen der prestigeträchtigsten Trailer-Preise der Messe. Das zeigt: Trotz Kritik an der Preispolitik bleibt die Vorfreude auf den Witcher-3-Neuaufguss in der Community ungebrochen groß.

    Artwork zu The Witcher 3: Wild Hunt Remastered und dem DLC Songs of the Past, ausgezeichnet als Best Trailer/Announcement
    Bildquelle: play3.de

    Quelle: Eurogamer.de, play3.de

    Welcher Gewinner hat euch am meisten überrascht? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!