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  • Call of Duty auf Switch 2: DLSS oder SMAA – welche Option ist besser?

    Call of Duty auf Switch 2: DLSS oder SMAA – welche Option ist besser?

    Seit dem 16. Oktober läuft die Kampagne von Call of Duty: Modern Warfare 4 für alle Vorbesteller – auch auf der Switch 2. Wer dort in die Grafikeinstellungen schaut, findet eine Überraschung: Das Spiel bietet gleich zwei verschiedene Upscaling-Optionen. Der volle Launch folgt am Freitag, den 23. Oktober, doch schon jetzt gibt es erste Erkenntnisse, was die beiden Modi unterscheidet.

    Welche Upscaling-Optionen gibt es auf der Switch 2?

    Zur Wahl stehen Nvidias KI-gestütztes DLSS und Infinity Wards hauseigene Anti-Aliasing-Lösung, die im Menü als „Filmic SMAA T2X“ auftaucht. Zusätzlich findest du im Qualitätsmenü die Option „FidelityFX CAS“, AMDs Contrast Adaptive Sharpening, das das Bild nachschärft. Für einen Handheld ist das ordentlich Spielraum zum Herumschrauben.

    Call of Duty: Modern Warfare 4 auf Nintendo Switch 2 mit Grafikeinstellungen
    Bildquelle: Nintendo Life

    Was sagt Digital Foundry zu DLSS und SMAA?

    Tom Morgan von Digital Foundry hat Nintendo Life eine sehr frühe Analyse geliefert. Demnach verarbeitet DLSS auf der Switch 2 dieselben Pixeldaten und dieselbe Auflösung wie die SMAA-Variante, hat aber zwei Vorteile:

    • Bessere Kantenglättung: DLSS rekonstruiert Details aus angesammelten Bilddaten und glättet Treppenstufen intelligenter. Sobald sich das Bild beruhigt, sehen Linien sauberer aus.
    • Schärfere Texturen: Bei unruhigen, uneinheitlichen Details wie Türdekals oder Laub wirkt DLSS definierter.

    Wichtig: Das gilt bisher vor allem für Standbilder aus einem Pre-Release-Capture. Morgan betont, dass die finale Version in Bewegung noch genauer untersucht werden muss. Möglich wäre etwa ein Performance-Verlust durch DLSS – oder Artefakte, wenn die Switch-2-Variante des Upscalers mit der IW Engine zusammenspielt. Wenn DLSS im Stand glatter wirkt, dürfte SMAA an anderer Stelle Vorteile haben.

    Vergleich von Filmic SMAA T2X und Nvidia DLSS in Call of Duty: Modern Warfare 4 auf Switch 2
    Bildquelle: Nintendo Life

    Was bedeutet das für dich als Switch-2-Spieler?

    Aus unserer Sicht ist die Auswahl vor allem ein gutes Zeichen: Das Team von Digital Legends, das die Switch-2-Fassung umsetzt, gibt Spielern Kontrolle, statt eine einzige Lösung vorzugeben. Gerade bei einem schnellen Shooter zählt am Ende, wie sich das Spiel im Gefecht anfühlt – ein sauberes Standbild hilft wenig, wenn dafür Bildrate oder Reaktionszeit leiden. Unser Tipp: Teste beide Modi in einem echten Match, achte auf Bildrate und Artefakte und entscheide dann. Wie sich die Kampagne insgesamt auf Nintendos Handheld schlägt, haben wir bereits in unserem Bericht zur Switch-2-Kampagne zusammengefasst, und alle Termine zum Start findest du in unserer Übersicht zu Early Access und Release-Zeiten.

    Wann gibt es belastbare Performance-Zahlen?

    Eine ausführliche Analyse der finalen Build steht noch aus. Sobald Digital Foundry und andere Tester die Switch-2-Version in Bewegung vermessen haben, wissen wir, ob DLSS auf der Hardware wirklich die bessere Wahl ist. Bis dahin gilt: Alles bisher Gesagte ist ein erster Eindruck, kein endgültiges Urteil.

    Quelle: Nintendo Life

    Welche Upscaling-Option nutzt du auf der Switch 2? Schreib es uns in die Kommentare!

  • Modern Warfare 4 am PC: Raytracing in allen Modi, DLSS 4.5 und fertige Wettbewerbs-Presets

    Modern Warfare 4 am PC: Raytracing in allen Modi, DLSS 4.5 und fertige Wettbewerbs-Presets

    Vier Wochen vor dem Release legt Infinity Ward beim PC nach: Am Dienstag hat Activision zusammen mit einem neuen PC-Trailer die technischen Neuerungen für Call of Duty: Modern Warfare 4 vorgestellt. Die Kurzfassung: Der Shooter setzt am PC auf deutlich mehr Grafikoptionen und nimmt Raytracing in alle großen Modi mit.

    Was bringt Modern Warfare 4 technisch auf den PC?

    Laut den Angaben zum PC-Auftritt setzt das Team auf diese Punkte:

    • Raytracing: Erweiterte Strahlenverfolgung in Kampagne, Multiplayer und DMZ, unter anderem für Reflexionen, Ambient Occlusion und Schatten.
    • Upscaling: Zum Start unterstützt das Spiel NVIDIA DLSS 4.5, AMD FSR 4 und Intel XeSS 3.0.
    • Bildqualität: Hochwertigere Effekte und Volumetrik als auf anderen Plattformen sowie Unterstützung für HDR10+ und Dolby Vision.
    • Anzeige: Erweiterter Sichtfeld-Regler (Enhanced FOV) und Ultrawide-Support.
    • Komfort: Ein integrierter Benchmark und vorkonfigurierte Wettbewerbs-Presets, damit ihr nicht selbst stundenlang an Reglern schrauben müsst.

    Erscheinen soll Modern Warfare 4 am 23. Oktober 2026 für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2. Auf dem PC gibt es das Spiel über Steam, Battle.net und die Xbox-PC-App. Wer digital vorbestellt, darf die Kampagne laut Activision schon ab dem 16. Oktober spielen.

    Welche Hardware brauche ich für Modern Warfare 4?

    Die endgültigen Systemanforderungen für den Vollrelease hängen von der Konfiguration ab. Für die Beta hat Activision bereits Werte genannt: mindestens eine GeForce GTX 970 (alternativ etwa GTX 1060 oder Radeon RX 470), 12 GB RAM und 70 GB freier SSD-Speicher. Empfohlen wird eine Karte auf dem Niveau einer RTX 3060 Ti. Diese Beta-Werte können sich zum Launch noch ändern, die Raytracing-Modi dürften aber deutlich mehr Leistung verlangen als diese Einstiegsgrenze.

    Wichtig für alle, die ältere Systeme fahren: TPM 2.0 und Secure Boot sind Pflicht. Wer das im BIOS bisher nie aktiviert hat, sollte das vor dem Launch prüfen, sonst bleibt das Spiel gar nicht erst startklar.

    Warum ist der PC-Fokus für die Reihe so wichtig?

    Mit Steam, Battle.net und der Xbox-PC-App ist Call of Duty am PC breit aufgestellt, und die Community erwartet dort vor allem saubere Optionen und stabile Performance. Wie schon bei unserem Bericht zu den Double-XP-Tokens zeigt sich: Infinity Ward hört vor dem Launch offenbar genauer auf Community-Wünsche. Aus unserer Sicht ist der Schritt konsequent: Mit DLSS, FSR und XeSS deckt Infinity Ward alle drei großen GPU-Lager ab, und fertige Wettbewerbs-Presets sind für Ranked-Spieler ein echter Komfortgewinn. Ob Raytracing im hektischen Multiplayer wirklich getestet wird oder nur im Screenshot glänzt, zeigt sich erst mit den echten Framerates ab Release.

    Quelle: Xbox Wire, callofduty.com

    Welche PC-Option ist für euch am wichtigsten – Raytracing, DLSS oder die Wettbewerbs-Presets? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • DLSS 5 ist frühzeitig durchgesickert – Modder testen es schon jetzt in Cyberpunk 2077 und The Last of Us Part 2

    DLSS 5 ist frühzeitig durchgesickert – Modder testen es schon jetzt in Cyberpunk 2077 und The Last of Us Part 2

    Eigentlich sollte die nächste Generation von Nvidias DLSS noch unter Verschluss sein – jetzt kursieren erste Dateien schon frei im Netz. Entdeckt wurde der Leak in den Daten der NBA-2K27-Beta: Dort fand sich eine Datei namens “nvngx_dlssnr.dll”, die auf ein neues, KI-gestütztes Neural-Rendering-Modul hindeutet. Innerhalb weniger Stunden hatten Modder die Datei extrahiert und in komplett andere Spiele eingebaut.

    Zu den ersten Testkandidaten zählten unter anderem Cyberpunk 2077, Final Fantasy 7 Rebirth und The Last of Us Part 2. Die Ergebnisse fallen extrem unterschiedlich aus.

    Was bewirkt DLSS 5 konkret in den getesteten Spielen?

    • Herkunft des Leaks: Datei “nvngx_dlssnr.dll” in den Daten der NBA-2K27-Beta entdeckt
    • Getestet u.a. in Cyberpunk 2077, Final Fantasy 7 Rebirth, The Last of Us Part 2 und Control
    • Teils detailliertere Haut-, Kleidungs- und Lichtdarstellung sichtbar
    • Teils deutlich veränderte Gesichter bekannter Charaktere wie Cloud und Ellie
    • In Control sackt die Framerate mit einer RTX 5070 Ti in 4K von 71 auf 37 Bilder pro Sekunde ab

    Ist das schon die finale Version von DLSS 5?

    Nein, und genau das ist wichtig zu wissen: Die Modder-Version läuft komplett ohne die Feineinstellungen, mit denen Nvidia das Feature normalerweise an ein Spiel anpassen würde. Alle Regler lassen sich derzeit frei von Fans verstellen – manche drehen dabei bewusst alles auf Anschlag, um für möglichst kuriose, viral gehende Vergleichsbilder zu sorgen. Der massive Framerate-Einbruch in Control dürfte also eher an fehlender Optimierung liegen als am fertigen Feature selbst.

    Aus unserer Sicht zeigt der Leak trotzdem, wohin die Reise geht: Nvidia arbeitet offenbar an einem echten Neural-Rendering-Ansatz, der über klassisches Upscaling hinausgeht und direkt in die Charakterdarstellung eingreift – siehe die veränderten Gesichter von Cloud und Ellie. Das erklärt auch, warum die Community teils so gespalten reagiert: Wer schärfere Texturen will, ist begeistert, wer an vertrauten Charakterdesigns hängt, reagiert eher skeptisch. Bis zur offiziellen Vorstellung dürfte Nvidia hier also noch deutlich nachjustieren.

    Quelle: PC Gamer, Tom’s Hardware

    Habt ihr die geleakte DLSS-5-Version selbst schon getestet? Teilt eure Eindrücke mit uns in den Kommentaren!