Tag: Horror

  • „Escape from Playtime“: Poppy-Playtime-Spin-off bekommt Early-Access-Releasedatum

    „Escape from Playtime“: Poppy-Playtime-Spin-off bekommt Early-Access-Releasedatum

    Die Poppy-Playtime-Reihe bekommt Zuwachs: Mit „Escape from Playtime“ bringt Entwickler Mob Entertainment ein eigenständiges Koop-Survival-Horror-Spin-off an den Start, das auf Extraction-Mechaniken setzt. Jetzt steht fest, wann Spielerinnen und Spieler erstmals selbst durch die Gänge der Playtime Co. schleichen können – und zwar früher, als viele Fans erwartet hatten.

    Wann startet Escape from Playtime in den Early Access?

    Der Early-Access-Start auf Steam ist für den 21. Oktober 2026 bestätigt. Angekündigt wurde das Spiel auf der Gamescom, seitdem hat Mob Entertainment immer wieder neue Details nachgereicht. Zum Start sollen laut aktuellem Stand das komplette Acht-Charaktere-Roster, eine erste spielbare Zone sowie eine Kernauswahl an Gegnertypen bereitstehen – der Umfang soll während der Early-Access-Phase dann schrittweise wachsen.

    Worum geht es in Escape from Playtime?

    Anders als die Hauptreihe schickt das Spin-off seine Spielerinnen und Spieler nicht in der Rolle eines Menschen durch die verlassene Spielzeugfabrik, sondern als winzige „Smiling Critters“ – die knuffigen, aber längst nicht mehr ganz harmlosen Plüschtier-Charaktere aus dem Poppy-Playtime-Universum. Allein oder im Koop-Team kämpfen sich bis zu vier Spieler durch prozedural generierte Abschnitte der Playtime-Co.-Fabrik, sammeln Ressourcen ein und versuchen, den monströsen Kreationen des Unternehmens zu entkommen, bevor die Zeit abläuft. Genau dieses Wechselspiel aus Ressourcenjagd, Flucht und wachsendem Risiko ist das Kernprinzip des Extraction-Genres, das „Escape from Playtime“ nun mit dem bekannten Horror-Setting verknüpft.

    Warum wagt Mob Entertainment den Sprung ins Koop-Extraction-Genre?

    Poppy Playtime zählt seit dem Ersterscheinen 2021 zu den größten Indie-Horror-Erfolgen der letzten Jahre und hat sich längst zu einer eigenen Marke mit mehreren Hauptkapiteln, Merchandise und einer riesigen Community entwickelt. Mit „Escape from Playtime“ testet Mob Entertainment nun aus, ob sich das Franchise auch abseits der linearen Story-Kapitel tragen lässt – nämlich als wiederspielbares Koop-Erlebnis im Stil moderner Extraction-Shooter, nur eben mit Plüschtieren statt Soldaten. Für Fans bedeutet das gleichzeitig: Wer bislang nur die Hauptspiele der Poppy-Playtime-Reihe kennt, bekommt mit dem Spin-off einen komplett neuen Blickwinkel auf die Fabrik von innen – aus der Perspektive der Gejagten, nicht der Jäger.

    Wichtig für alle, die direkt am 21. Oktober einsteigen wollen: Es handelt sich um einen Early-Access-Titel, das Spiel befindet sich also noch in der aktiven Entwicklung. Inhalte, Balancing und Umfang können sich bis zum vollständigen Release noch spürbar verändern, und nicht alle geplanten Features sind von Tag eins an enthalten. Wer lieber wartet, bis mehr Inhalte und ein stabilerer Zustand vorliegen, sollte die weitere Entwicklung im Auge behalten.

    Steam-Store-Header von Escape from Playtime
    Bildquelle: Steam / Mob Entertainment

    Quelle: IGN

    Traut ihr euch als Smiling Critters durch die Playtime-Co.-Fabrik? Schreibt uns in den Kommentaren, ob ihr am 21. Oktober zum Early-Access-Start dabei seid!

  • Cosmic Fear: Neuer Lovecraft-Horror-Titel ist ab heute auf Steam

    Cosmic Fear: Neuer Lovecraft-Horror-Titel ist ab heute auf Steam

    Wer auf kosmischen Horror steht, bekommt heute neuen Nachschub: Cosmic Fear, ein First-Person-Horrorspiel im Stil von H.P. Lovecraft, ist ab sofort für PC erhältlich.

    Worum geht es in Cosmic Fear?

    Cosmic Fear wurde komplett von einer einzelnen Person entwickelt: dem italienischen Solo-Entwickler Alessandro Guzzo. Das Spiel setzt auf die Unreal Engine 5 und nutzt Photogrammetrie-Technik, um besonders realistische, düstere Umgebungen zu erschaffen. Spielerisch mischt Cosmic Fear Survival-Elemente, Umgebungsrätsel und Schleichpassagen gegen eine dynamische Gegner-KI in neblig-bedrückenden Settings. Thematisch bewegt sich der Titel klar im Lovecraft-Kosmos: kosmischer Horror, wahnsinnige Kulte und Wesen, die das menschliche Verständnis übersteigen.

    Guzzo ist in der Horror-Nische kein Unbekannter: Zuvor veröffentlichte er bereits “The Land of Pain” und “The Alien Cube”, zwei ebenfalls Lovecraft-inspirierte Spiele, und gewann 2021 einen CryEngine-GOTY-Award. Cosmic Fear ist damit bereits sein drittes Spiel in diesem Genre.

    Wo kann ich Cosmic Fear kaufen und wie viel kostet es?

    Der Titel ist ab heute, 9. September 2026, sowohl im Steam-Store als auch im Epic Games Store für PC verfügbar. Wer vorab reinschnuppern möchte, findet zusätzlich eine kostenlose Demo auf Steam.

    Erste Reaktionen gibt es ebenfalls bereits: Das niederländische Portal GAMESTIC hat pünktlich zum Release eine erste Testwertung veröffentlicht. Wer vor dem Kauf noch unsicher ist, ob Optik und Spielgefühl zusammenpassen, findet dort einen ersten unabhängigen Eindruck abseits des offiziellen Trailers.

    Einzelentwickler-Projekte im Horror-Genre haben in den vergangenen Jahren immer wieder für Überraschungen gesorgt – man denke an Titel wie Iron Lung oder Fears to Fathom, die trotz kleiner Teams große Communitys gefunden haben. Ob Cosmic Fear ähnlich einschlagen kann, hängt stark davon ab, wie gut die technisch aufwendige Optik mit einem packenden Spielgefühl kombiniert wird – bei Soloprojekten ist genau das oft die größte Hürde. Wer auf handgemachten, atmosphärischen Horror ohne großes Studio im Rücken steht, sollte den Titel im Auge behalten.

    Quelle: Lovecraft Video Games, GAMESTIC

    Traut ihr euch an Cosmic Fear ran? Erzählt uns in den Kommentaren, welches Indie-Horrorspiel euch zuletzt am meisten gegruselt hat!

  • Silent Hill: Townfall – Neues 19-Minuten-Gameplay zeigt Ego-Horror vor dem Release

    Silent Hill: Townfall – Neues 19-Minuten-Gameplay zeigt Ego-Horror vor dem Release

    Nebel, Ego-Perspektive und eine schottische Küstenstadt, die niemand freiwillig betreten würde: Konami hat fast 20 Minuten neues Gameplay aus Silent Hill: Townfall gezeigt – und macht damit klar, worauf sich Horror-Fans im Herbst einstellen müssen.

    Was zeigt das neue Gameplay aus Silent Hill: Townfall?

    Das rund 19-minütige Video führt durch die Stadt St. Amelia und zeigt Protagonist Simon Ordell aus der Ich-Perspektive beim Erkunden neblig-verlassener Straßen, verlassener Innenräume und angespannter Schleich-Passagen. Damit bestätigt sich, was zuvor bereits angekündigt wurde: Townfall ist der erste vollwertige Silent-Hill-Teil, der komplett aus der Ego-Perspektive erzählt wird – ein deutlicher Bruch mit der Third-Person-Kameraführung, die die Serie seit dem ersten Teil geprägt hat.

    Wann erscheint Silent Hill: Townfall und wer entwickelt es?

    Der Release-Termin steht fest: Silent Hill: Townfall erscheint am 24. September 2026 für PC, PlayStation 5 und im Epic Games Store. Entwickelt wird das Spiel vom schottischen Studio Screen Burn Interactive (vormals bekannt als No Code, unter anderem verantwortlich für Observation und Stories Untold), Konami und Annapurna Interactive teilen sich den Publisher-Part. Weitere Details gibt es auf der offiziellen Silent-Hill-Townfall-Seite von Konami. Die Handlung siedelt die Serie erstmals in einer kalten, abgeschiedenen schottischen Küstenstadt im Jahr 1996 an, weit weg von der US-amerikanischen Kleinstadt, die der Serie ihren Namen gibt.

    Zur Einordnung: Konami hat nach dem gefeierten Silent Hill 2-Remake und dem eigenständigen Silent Hill f in den letzten Jahren spürbar Tempo aufgenommen und arbeitet offenbar an einem jährlichen Rhythmus neuer Silent-Hill-Veröffentlichungen. Dass ausgerechnet ein kleineres Studio wie Screen Burn mit Erfahrung in narrativem Erkundungs-Horror den kompletten Perspektivwechsel übernehmen darf, ist ein mutiger Schritt – und einer, der zeigt, dass Konami bei der Marke nicht nur auf Nostalgie, sondern auch auf frische Ideen setzt. Aus unserer Sicht macht gerade die Ego-Perspektive im gezeigten Material Sinn: Die Bedrohung wirkt unmittelbarer und lässt weniger Fluchtdistanz zum Grauen, was dem psychologischen Anspruch der Serie entgegenkommt.

    Offizielles Packshot-Artwork von Silent Hill: Townfall mit Protagonist Simon Ordell im Nebel
    Bildquelle: Konami, offizielles Pressematerial

    Quelle: GameStar

    Traut ihr euch im September in den Nebel von St. Amelia? Wir halten euch bis zum Release von Silent Hill: Townfall mit allen News auf dem Laufenden.