Silent Hill: Townfall – Neues 19-Minuten-Gameplay zeigt Ego-Horror vor dem Release

Protagonist Simon Ordell mit Waffe in einer roten Nebelszene aus Silent Hill: Townfall

Nebel, Ego-Perspektive und eine schottische Küstenstadt, die niemand freiwillig betreten würde: Konami hat fast 20 Minuten neues Gameplay aus Silent Hill: Townfall gezeigt – und macht damit klar, worauf sich Horror-Fans im Herbst einstellen müssen.

Was zeigt das neue Gameplay aus Silent Hill: Townfall?

Das rund 19-minütige Video führt durch die Stadt St. Amelia und zeigt Protagonist Simon Ordell aus der Ich-Perspektive beim Erkunden neblig-verlassener Straßen, verlassener Innenräume und angespannter Schleich-Passagen. Damit bestätigt sich, was zuvor bereits angekündigt wurde: Townfall ist der erste vollwertige Silent-Hill-Teil, der komplett aus der Ego-Perspektive erzählt wird – ein deutlicher Bruch mit der Third-Person-Kameraführung, die die Serie seit dem ersten Teil geprägt hat.

Wann erscheint Silent Hill: Townfall und wer entwickelt es?

Der Release-Termin steht fest: Silent Hill: Townfall erscheint am 24. September 2026 für PC, PlayStation 5 und im Epic Games Store. Entwickelt wird das Spiel vom schottischen Studio Screen Burn Interactive (vormals bekannt als No Code, unter anderem verantwortlich für Observation und Stories Untold), Konami und Annapurna Interactive teilen sich den Publisher-Part. Weitere Details gibt es auf der offiziellen Silent-Hill-Townfall-Seite von Konami. Die Handlung siedelt die Serie erstmals in einer kalten, abgeschiedenen schottischen Küstenstadt im Jahr 1996 an, weit weg von der US-amerikanischen Kleinstadt, die der Serie ihren Namen gibt.

Zur Einordnung: Konami hat nach dem gefeierten Silent Hill 2-Remake und dem eigenständigen Silent Hill f in den letzten Jahren spürbar Tempo aufgenommen und arbeitet offenbar an einem jährlichen Rhythmus neuer Silent-Hill-Veröffentlichungen. Dass ausgerechnet ein kleineres Studio wie Screen Burn mit Erfahrung in narrativem Erkundungs-Horror den kompletten Perspektivwechsel übernehmen darf, ist ein mutiger Schritt – und einer, der zeigt, dass Konami bei der Marke nicht nur auf Nostalgie, sondern auch auf frische Ideen setzt. Aus unserer Sicht macht gerade die Ego-Perspektive im gezeigten Material Sinn: Die Bedrohung wirkt unmittelbarer und lässt weniger Fluchtdistanz zum Grauen, was dem psychologischen Anspruch der Serie entgegenkommt.

Offizielles Packshot-Artwork von Silent Hill: Townfall mit Protagonist Simon Ordell im Nebel
Bildquelle: Konami, offizielles Pressematerial

Quelle: GameStar

Traut ihr euch im September in den Nebel von St. Amelia? Wir halten euch bis zum Release von Silent Hill: Townfall mit allen News auf dem Laufenden.

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