Tag: PC

  • Ubisoft schafft Connect-Launcher-Zwang auf Steam ab

    Ubisoft schafft Connect-Launcher-Zwang auf Steam ab

    Ein jahrelanges Ärgernis für PC-Spieler verschwindet: Ubisoft Connect muss künftig nicht mehr zwingend im Hintergrund mitlaufen, wenn Spieler ein Ubisoft-Spiel über Steam starten. Den Anfang macht Prince of Persia: The Lost Crown, weitere Titel sollen folgen. Laut Ubisoft soll das neue System schrittweise auf immer mehr Spiele im Katalog ausgeweitet und dabei weiter verfeinert werden, mit dem erklärten Ziel, die Steam-Erfahrung so nahtlos wie möglich zu gestalten.

    Was ändert sich konkret für Steam-Spieler?

    Anstelle des separaten Launcher-Fensters läuft künftig ein schlanker Hintergrunddienst namens „Ubisoft Connect Services“. Der übernimmt weiterhin die wichtigen Funktionen, verzichtet aber auf die zusätzliche Programmoberfläche:

    • Cross-Progression zwischen verschiedenen Plattformen bleibt erhalten
    • Crossplay-Funktionen laufen weiter im Hintergrund
    • Ubisoft-Rewards und Belohnungsprogramme funktionieren unverändert
    • Account-Verknüpfung und Speicherstand-Synchronisierung laufen automatisiert im Hintergrund
    • Kein zusätzliches Launcher-Fenster mehr beim Spielstart nötig

    Warum war der Connect-Zwang bei Spielern so unbeliebt?

    Wer ein Ubisoft-Spiel bislang über Steam kaufte, mailte sich quasi zwei Launcher gleichzeitig ein: Steam startete im Hintergrund zusätzlich Ubisoft Connect, das erst noch einloggen und synchronisieren musste, bevor das eigentliche Spiel überhaupt loslegte. Für viele fühlte sich das nach unnötiger Bürokratie an, gerade weil Konkurrenten wie CD Projekt oder Larian ihre Spiele auch ohne Zusatz-Launcher pflegen. Praktisch heißt der Wegfall für Spieler vor allem: schnellere Ladezeiten beim Start und weniger Hintergrundprozesse, die im Arbeitsspeicher hängen – ein Pluspunkt speziell für Handhelds wie das Steam Deck, wo jeder gesparte Prozess spürbar ist.

    Aus unserer Sicht ist der Schritt überfällig, aber ein cleveres Zugeständnis: Ubisoft verliert dadurch nicht die Kontrolle über Accounts und Live-Service-Funktionen, gewinnt aber Sympathien bei einer Spielerschaft, die Launcher-Zwang seit Jahren als eines der größten Ärgernisse im PC-Gaming empfindet. Ob Ubisoft das Tempo der Ausweitung auf ältere Spiele wie die Assassin’s-Creed- oder Far-Cry-Reihe beschleunigt, dürfte maßgeblich davon abhängen, wie positiv das Feedback zu den ersten Testkandidaten ausfällt.

    Quelle: GameStar, Gameswelt

    Nervt euch der Ubisoft-Connect-Zwang auch schon lange? Sagt uns in den Kommentaren, welchen Launcher ihr als nächstes loswerden wollt!

  • Wardogs startet morgen in den Early Access: Alle Release-Zeiten im Überblick

    Wardogs startet morgen in den Early Access: Alle Release-Zeiten im Überblick

    Wer nach der geschlossenen Beta schon auf Nadeln sitzt, kann bald loslegen: Wardogs geht am 10. September 2026 offiziell in den Early Access. Der Titel des britischen Studios Bulkhead, veröffentlicht von Team17, wird als 100-Spieler-Milsim beschrieben, das sich an Arma orientiert, sich im Gefecht aber deutlich näher an Battlefield anfühlt. Große Fahrzeugschlachten, offene Karten und taktisches Squad-Play stehen im Mittelpunkt.

    Wann startet Wardogs in den Early Access?

    Der Early-Access-Start ist weltweit auf einen einzigen Zeitpunkt gelegt: 16:00 Uhr UTC. Für die deutschsprachige Community heißt das konkret 18:00 Uhr MESZ. Wer lieber in anderen Zeitzonen mitrechnet, hier die wichtigsten Startzeiten im Überblick:

    • 16:00 Uhr UTC
    • 18:00 Uhr MESZ (Deutschland, Österreich, Schweiz)
    • 17:00 Uhr BST (Großbritannien)
    • 12:00 Uhr ET (US-Ostküste)
    • 09:00 Uhr PT (US-Westküste)

    Weil der Start an einem einzigen globalen Zeitpunkt hängt, geht es für Spieler in weiter westlich gelegenen Zeitzonen faktisch erst in den frühen Morgenstunden des 11. September los.

    Wie hat sich Wardogs seit der geschlossenen Beta entwickelt?

    Die geschlossene Beta lief vom 21.–23. August 2026 und vom 3.–6. September 2026, für alle, die das Spiel vorbestellt hatten, und sie dürfte Bulkhead und Team17 sehr zuversichtlich gestimmt haben: Auf Steam erreichte Wardogs in der Spitze der zweiten Beta-Phase rund 245.000 gleichzeitige Spieler. Das ist für einen taktischen Nischen-Shooter, der bewusst näher an der Milsim-Ecke von Arma als am schnellen Arcade-Gameplay großer Shooter-Marken siedelt, eine bemerkenswerte Zahl. Zum Vergleich: Genau in diese Kerbe versuchen sich seit Jahren immer wieder Spiele zu schlagen, die zwischen realistischer Simulation und zugänglichem Mainstream-Shooter vermitteln wollen, die meisten verschwinden aber schnell wieder in der Bedeutungslosigkeit. Dass Wardogs schon in der Beta-Phase eine derart große Spielerzahl mobilisieren konnte, zeigt, wie groß der Appetit auf einen zugänglicheren Ableger der Milsim-Formel gerade ist. Genau in dieses Umfeld fällt der Titel auch deshalb, weil aktuell ohnehin viel in der Battlefield-Ecke passiert, etwa mit dem neuen Rapid-Royale-Modus in Battlefield 6 Redsec, den wir kürzlich vorgestellt haben.

    Was müssen Spieler zum Start wissen?

    Wardogs erscheint zum Early-Access-Start zunächst nur für Windows-PC über Steam. Es gibt zwei Kaufversionen: die Standard Edition für 39,99 US-Dollar sowie eine Supporter Edition für 49,99 US-Dollar mit zusätzlichen Kosmetik-Inhalten. Bulkhead rechnet damit, dass sich die Early-Access-Phase über 12 bis 24 Monate erstreckt, ehe die Vollversion 1.0 erscheint. Wer jetzt einsteigt, sollte also einkalkulieren, dass es sich um ein Spiel im aktiven Aufbau handelt: Inhalte, Balancing und Server-Stabilität werden sich in den kommenden Monaten noch spürbar verändern. Bestehender Spielfortschritt aus der Beta soll laut bisherigen Ankündigungen erhalten bleiben.

    Wardogs-Gameplay-Screenshot: Soldaten decken sich hinter einem umgekippten Humvee
    Bildquelle: PC Gamer (pcgamer.com)
    Cockpit-Ansicht aus einem Helikopter in Wardogs bei Sonnenuntergang über bewaldetem Gelände
    Bildquelle: Steam-Store-Seite von WARDOGS (Team17 / Bulkhead)

    Quelle: PC Gamer

    Steigt ihr am Donnerstag in den Wardogs-Early-Access ein oder wartet ihr erstmal ab? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • League of Legends bekommt Team-Voice-Chat, neue Ranked-5s-Draftphase und Classic-Update

    League of Legends bekommt Team-Voice-Chat, neue Ranked-5s-Draftphase und Classic-Update

    Riot Games hat am 8. September 2026 ein umfangreiches Dev-Update für League of Legends veröffentlicht. Im Zentrum steht ein Feature, auf das die Community seit Jahren wartet: eingebauter Team-Voice-Chat. Dazu kommen eine neue strategische Draftphase für Ranked 5s und ein dickes Update für den beliebten Classic-Modus.

    Bislang mussten Teams für Sprachchat immer auf Discord, TeamSpeak oder ähnliche Drittanbieter-Tools ausweichen, ein eingebautes System gab es in den über 15 Jahren seit dem Launch des Spiels nie. Das ändert sich jetzt mit Riot Games‘ nächstem großen Patch.

    Wie funktioniert Team Voice in League of Legends?

    Team Voice erlaubt es allen fünf Spielern eines Teams, direkt im Client miteinander zu sprechen, nicht mehr nur innerhalb von Premade-Gruppen wie bisher. Riot verknüpft den Zugang dabei fest mit dem Honor-System: Nur wer mindestens Honor-Level 3 erreicht hat, darf tatsächlich sprechen. Spieler unterhalb dieser Schwelle können weiterhin zuhören, aber nicht selbst reden. Das System bringt außerdem Sprachmodulation und ein erweitertes Verhaltenssystem mit, das gezielt gegen toxische Spieler vorgehen soll.

    • Start mit Patch 26.20 am 7. Oktober 2026, zunächst nur in Nordamerika und Ozeanien
    • Sprechrecht ab Honor-Level 3, darunter ist nur Zuhören möglich
    • Sprachmodulation zum Schutz der Privatsphäre integriert
    • Erweitertes Verhaltenssystem soll Missbrauch und Toxicity eindämmen
    • Weitere Regionen wie Korea, LATAM und Brasilien sollen folgen, abhängig vom Erfolg des Starts
    • Ranked 5s kehrt bereits mit Patch 26.18 zurück, inklusive neuer strategischer Draftphase
    • Vor der Champion-Auswahl werden gegnerische Teamnamen und deren meistgespielte Champions angezeigt
    • Warteschlangen-Zeitfenster am Wochenende werden verlängert, mit früherer Öffnung und späterem Schluss
    • League Classic bekommt neue Champions, schnellere Progression, günstigere Runen und überarbeitete Optik
    Szene aus League of Legends passend zum Dev-Update mit Ranked-5s- und Classic-Mode-Änderungen
    Bildquelle: Riot Games, offizielles Pressematerial

    Was bedeutet das Update für Ranked 5s und den Classic-Modus?

    Die neue Draftphase bei Ranked 5s funktioniert ähnlich wie bei Clash: Teams sehen vor der eigentlichen Champion-Auswahl, gegen wen sie antreten und welche Champions die Gegner zuletzt bevorzugt gespielt haben. Das soll das Bannen und Picken taktischer machen, statt komplett blind in die Lobby zu gehen. Gleichzeitig werden die Warteschlangenfenster am Wochenende großzügiger, was gerade Fünfer-Teams mit unterschiedlichen Zeitplänen entgegenkommt.

    League Classic, der Modus mit klassischeren Regeln für Nostalgiker, bekommt parallel frische Champions, schnellere Progression während der Matches, günstigere Runenpreise und ein optisches Update.

    Warum kommt Team-Voice-Chat erst jetzt?

    Unsere Einschätzung: Dass Riot ausgerechnet jetzt auf eingebauten Team-Voice-Chat setzt, ist kein Zufall. Die feste Kopplung an das Honor-System zeigt, wie sehr der Entwickler versucht, das notorisch toxische Spielklima in League of Legends in den Griff zu bekommen, ohne dabei kommunikationsfreudige, faire Spieler zu bestrafen. Die vorsichtige Region-für-Region-Einführung, beginnend nur in Nordamerika und Ozeanien, wirkt wie ein bewusster Testlauf, bevor das Feature global ausgerollt wird. Sollte das Honor-Gate in der Praxis gut funktionieren, könnte das Modell auch für andere Riot-Titel wie Valorant interessant werden.

    Mehr zu Riots aktuellen Plänen abseits von League of Legends lest ihr in unserem Bericht über Riot-Games-Chef Marc Merrill und das mysteriöse neue MMO-Projekt nach dem Aus von 2XKO.

    Quelle: League of Legends (offizielles Dev-Update), Sportskeeda

    Was haltet ihr von Team-Voice-Chat mit Honor-Bindung? Schreibt es uns in die Kommentare und diskutiert mit!

  • Scavland: Postapokalyptisches Survival-RPG startet in den Early Access

    Scavland: Postapokalyptisches Survival-RPG startet in den Early Access

    Das Studio NoShadow hat sein Survival-RPG Scavland nach sechs Jahren Entwicklungszeit heute in den Early Access entlassen. Das Setting: eine postapokalyptische, sowjetisch geprägte Welt, durch die sich Spielerinnen und Spieler in Top-Down-Pixel-Art-Optik kämpfen müssen.

    Steam-Header-Artwork zum Early-Access-Titel Scavland
    Bildquelle: Steam-Store-Seite von Scavland

    Worum geht es in Scavland?

    Scavland wird als hartes Survival-RPG beschrieben, bei dem Ressourcenknappheit, Ausrüstungspflege und ständige Bedrohung im Vordergrund stehen. Presseberichte ziehen Vergleiche zu Klassikern wie S.T.A.L.K.E.R., Escape from Tarkov und Metro – Spiele, die für ihre unversöhnliche, atmosphärische Endzeitstimmung bekannt sind. Wer schon in einem dieser Titel unterwegs war, dürfte sich in Scavland schnell zurechtfinden, auch wenn die Top-Down-Perspektive einen deutlich anderen Blickwinkel auf das Geschehen bietet als die Egoperspektive der genannten Vorbilder.

    Wie groß ist das Interesse an Scavland vor dem Early-Access-Start?

    Über 100.000 Wunschlisten-Einträge auf Steam sprechen für ein ungewöhnlich großes Interesse an einem noch relativ unbekannten Indie-Titel. Das zeigt: Der Hunger nach neuen, harten Survival-Erfahrungen im Stil der genannten Klassiker ist in der Community weiterhin groß, gerade weil einige der großen Vorbilder zuletzt eher selten mit frischen Inhalten aufwarten konnten.

    Was sollten Interessierte vor dem Kauf im Early Access wissen?

    Wie bei jedem Early-Access-Titel gilt: Scavland befindet sich noch in aktiver Entwicklung, Bugs, unfertige Systeme und größere Balance-Änderungen im Laufe der kommenden Monate sind nicht ausgeschlossen. Wer sich an rauen Kanten stört, sollte eventuell noch abwarten. Für alle anderen, die gerne früh dabei sind und Feedback in die Entwicklung einbringen wollen, ist der Early-Access-Start ab sofort über Steam möglich.

    Quelle: Insider Gaming, Steam

    Habt ihr Lust auf ein neues hartes Survival-RPG – wird Scavland bei euch installiert? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • GTA 5 bekommt schon jetzt das Tank-System von GTA 6

    GTA 5 bekommt schon jetzt das Tank-System von GTA 6

    Bei PC Gamer läuft seit Wochen eine der schrägsten Mod-Serien im GTA-Universum: Die Redaktion baut ihr GTA 5 Stück für Stück in Richtung GTA 6 um – mit Mods, die auf durchgesickerten Gameplay-Szenen des Nachfolgers basieren. Die neueste Ergänzung: ein Tanksystem, das Autos in Los Santos jetzt wirklich Sprit verbrauchen lässt, inklusive Stopp an der Zapfsäule.

    Wie funktioniert der Tank-Mod in GTA 5?

    Der Mod orientiert sich an geleakten Aufnahmen aus Grand Theft Auto 6, in denen eine Tank- und PS-Anzeige eingeblendet wird, sobald man ein Fahrzeug betritt. Genau das bildet die Modifikation in GTA 5 nach: Der Tank leert sich während der Fahrt, und wer nicht rechtzeitig an einer Tankstelle hält, bleibt liegen. Für den Test nutzte die Redaktion ihr ohnehin schon stark modifiziertes GTA 5, in dem allerlei Chaos und physikalische Eigenheiten auf den Straßen von Los Santos bereits Alltag sind – das neue Spritsystem kommt da als weiterer Realismus-Layer oben drauf.

    Kommt das Tank-System wirklich in GTA 6?

    Anders als bei vielen anderen GTA-6-Leaks ist dieser Punkt inzwischen offiziell bestätigt: Rob Nelson, Co-Head of Development bei Rockstar, hat das Tanksystem gegenüber Content-Creators in einer frühen Preview-Session als festen und ausgearbeiteten Bestandteil des Spiels bezeichnet. In der Community sorgt das seit den ersten Leaks für Diskussionen – die einen freuen sich auf mehr Realismus und Immersion, andere befürchten, dass ständige Tankstopps das rasante GTA-Tempo ausbremsen könnten. Ganz unumstritten ist die Idee also nicht, auch wenn Rockstar selbst von einem durchdachten System spricht.

    Was bedeutet das für Spieler von GTA 5 und GTA 6?

    Wer schon vor dem Release von GTA 6 im November 2026 eine Ahnung bekommen will, wie sich ein Leben mit Tankangst in Los Santos anfühlt, kann das dank des Mods schon heute in GTA 5 ausprobieren. Für die breite Masse der GTA-6-Fans ist die eigentliche Botschaft aber eine andere: Nach unserem Bericht darüber, wie abgeschottet selbst Rockstars eigene Entwickler von der kompletten Open World gehalten werden, ist das bestätigte Tanksystem eines der wenigen handfesten Gameplay-Details, die schon vor Release feststehen. Zusammen mit dem Rekord-Trailer, der kürzlich exklusiv auf Netflix Premiere feierte, zeigt sich: Je näher der Release rückt, desto mehr Puzzleteile zum tatsächlichen Gameplay setzen sich zusammen.

    Quelle: PC Gamer

    Was haltet ihr vom Tanksystem – nerviger Realismus oder endlich mehr Immersion in Los Santos? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Neuer Shooter im Stil von Hieronymus Bosch angekündigt

    Neuer Shooter im Stil von Hieronymus Bosch angekündigt

    Auf der Future Games Show im Rahmen der Gamescom hat das kleine Studio Hurdy-Gurdy Games ein Projekt vorgestellt, das so schnell keiner vergisst: einen Shooter, der komplett in den albtraumhaften Gemäldewelten des mittelalterlichen Malers Hieronymus Bosch spielt.

    Worum geht es in Hieronymus?

    In Hieronymus übernehmt ihr die Rolle von Helena van Aken, die dem mysteriösen Pakt ihrer Familie mit übernatürlichen Mächten auf den Grund gehen will. An ihrer Seite: ausgerechnet Faust persönlich. Die Spielwelt orientiert sich direkt an berühmten Werken von Hieronymus Bosch, allen voran am Triptychon “Der Garten der Lüste” – einem der bekanntesten und rätselhaftesten Gemälde der europäischen Kunstgeschichte, das schon seit über 500 Jahren Kunsthistoriker beschäftigt. Dass ausgerechnet diese surreale Bilderwelt jetzt als 3D-Shooter-Kulisse dient, ist im Gaming-Bereich ausgesprochen selten – meist dient klassische Kunstgeschichte höchstens als grobe Stilvorlage, nicht als direkte Spielwelt.

    Wie kämpft ihr euch durch die Bosch-Gemälde?

    Den zahlreichen verdrehten Kreaturen, die die Bilder von Bosch bevölkern, sollt ihr laut Ankündigung auf drei Arten begegnen können: durch direkten Kampf, durch Alchemie oder indem ihr sie einfangt und zähmt. Im gezeigten Material bekommt ihr es unter anderem mit einem vielbeinigen “Fischzug” zu tun – ein durchaus treffendes Bild dafür, wie wörtlich das Studio die surrealen Vorlagen nimmt.

    Einen Publisher hat das Spiel bislang nicht, ein Release-Termin steht ebenfalls noch nicht fest – geplant ist aktuell eine Veröffentlichung auf Steam. Für Fans von ungewöhnlichen Indie-Konzepten dürfte Hieronymus schon jetzt einer der Namen sein, die man sich für die nächsten Monate merken sollte.

    Gerade weil noch kein großer Publisher an Bord ist, bleibt abzuwarten, wie viel vom gezeigten Material am Ende tatsächlich im fertigen Spiel steckt – bei kleinen Studios ohne finanzstarken Partner im Rücken verschieben sich Ambitionen und Umfang zwischen Ankündigung und Release erfahrungsgemäß häufiger als bei großen AAA-Produktionen. Wer die Steam-Seite auf die Wunschliste setzt, bekommt aber immerhin automatisch Bescheid, sobald es neue Details oder einen Termin gibt.

    Quelle: PC Gamer

    Traut ihr diesem ungewöhnlichen Kunst-Shooter-Mix etwas zu? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

  • Brigandine Abyss ist da: Serien-Bestwert mit altbekannten Schwächen

    Brigandine Abyss ist da: Serien-Bestwert mit altbekannten Schwächen

    Fans von rundenbasierter Taktik dürfen sich freuen: Brigandine Abyss, der neueste Teil der altehrwürdigen Strategie-Rollenspiel-Reihe, ist erschienen. Die ersten Testberichte sind da – und zeichnen ein Bild von einem Spiel, das seiner Serie einen großen Schritt nach vorn verpasst, ohne wirklich zum großen Wurf zu werden.

    Wann und auf welchen Plattformen erscheint Brigandine Abyss?

    Auf dem PC ist Brigandine Abyss seit dem 26. August 2026 über Steam erhältlich, PlayStation 5, Xbox Series X/S und Nintendo Switch 2 folgen am 27. August. Entwickelt hat den Titel das japanische Studio Adglobe, veröffentlicht wird er von NIS America gemeinsam mit Happinet.

    Truppenaufstellung im Strategie-Rollenspiel Brigandine Abyss vor einer taktischen Schlacht
    Bildquelle: RPGFan (https://www.rpgfan.com/review/brigandine-abyss/)

    Was sagen die ersten Testberichte zu Brigandine Abyss?

    Die bisher veröffentlichten Reviews fallen durchwachsen aus. Hardcore Gamer vergibt 3,5 von 5 Punkten, DualShockers landet bei 7,5 von 10. Einig sind sich die Tester in einem Punkt: Die Geschichte ist so gut erzählt wie noch nie in der Reihe, und die neuen Schlacht-Mechaniken mit Höhenunterschieden und taktischer Startpositionierung sorgen für spürbar mehr Tiefgang als in den Vorgängern. Auf der Kritikseite steht vor allem die Gegner-KI, die sich zu leicht austricksen lässt, dazu kommt fehlende Abwechslung, die die Langzeitmotivation bremst. Auch technisch reißt Brigandine Abyss laut den Tests keine Bäume aus: Die Optik gilt als wenig beeindruckend und nicht besonders gut optimiert.

    Weitläufige Kampfkarte in Brigandine Abyss mit mehreren Einheiten auf dem Schlachtfeld
    Bildquelle: RPGFan (https://www.rpgfan.com/review/brigandine-abyss/)

    Wie ordnet sich Abyss in die Brigandine-Reihe ein?

    Die Brigandine-Reihe ist seit dem PS1-Original ein Nischenprodukt geblieben, hat sich mit dem Comeback “Legend of Runersia” vor einigen Jahren aber wieder eine treue Fangemeinde erspielt. Abyss knüpft an diesen Neustart an und baut das Kampfsystem sichtbar aus, bleibt dabei aber dem gemächlichen, sehr textlastigen Tempo der Serie treu – wer schnelle, actionreiche Taktik-Kost erwartet, ist hier nach wie vor falsch. Aus unserer Sicht lohnt sich Abyss vor allem für Serienfans und Genre-Nerds, die über kantige Technik und eine fordernde KI hinwegsehen können. Wer taktisch wirklich gefordert werden will, sollte angesichts der einfachen Gegner-KI die Erwartungen etwas herunterschrauben.

    Quelle: RPGFan, DualShockers, Hardcore Gamer

    Habt ihr Brigandine Abyss schon angespielt? Verratet uns in den Kommentaren, ob sich der Umstieg von Legend of Runersia lohnt!

  • Riot beendet aktive Entwicklung von 2XKO

    Riot beendet aktive Entwicklung von 2XKO

    Riot Games beendet die aktive Entwicklung des Fighting Games 2XKO im Dezember 2026 – sechs Monate nach großen Entlassungen im Team. Server und Online-Play bleiben trotzdem bestehen.

    Es ist ein Satz, den man von einem der größten Publisher der Branche selten liest: Riot Games hat in einem eigenen Blogpost bestätigt, die aktive Weiterentwicklung von 2XKO im Dezember 2026 einzustellen. Das kostenlose 2v2-Fighting-Game mit League-of-Legends-Champions ist erst vor wenigen Monaten aus der Early-Access-Phase gekommen – und wird nun schon wieder zurückgefahren. Der Schritt kommt sechs Monate, nachdem Riot größere Entlassungen im 2XKO-Team vorgenommen hatte. Rückblickend liest sich das wie die ersten Anzeichen dafür, wie es jetzt endet.

    Was bedeutet das Ende der aktiven Entwicklung für 2XKO konkret?

    Riot begründet den Schritt in seinem Blogpost damit, dass der Betrieb von 2XKO deutlich mehr kostet, als das Spiel einbringt – und dass das Engagement der Spielerbasis trotz größerer Updates weitgehend flach geblieben ist. Ganz eingestellt wird 2XKO aber nicht sofort: Bis Ende 2026 will Riot noch Inhalte und Verbesserungen nachliefern, darunter zwei neue Champions, Lux und Samira. Der finale Patch mit Bugfixes soll im Dezember 2026 erscheinen. Danach ist Schluss mit neuen Inhalten – Server und Online-Modi bleiben aber online, das Spiel bleibt auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S spielbar.

    Bekommen Spieler ihr Geld für gekaufte Inhalte zurück?

    Ja. Riot erstattet alle Käufe, die bis einschließlich 20. August 2026 getätigt wurden. Auf dem PC läuft die Rückerstattung über die ursprüngliche Zahlungsmethode, die meisten Erstattungen sollen laut Riot innerhalb von zwei Wochen abgeschlossen sein, spätestens bis November 2026 soll der Prozess komplett durch sein. Wer auf PlayStation oder Xbox gekauft hat, bekommt die Rückerstattung über den jeweiligen Plattform-Store abgewickelt – hier kann es sein, dass Riot Spieler direkt kontaktiert, um Zahlungsdetails zu bestätigen.

    Nahaufnahme einer Kämpferin aus 2XKO mit magischem Energieeffekt
    Bildquelle: PC Gamer / Riot Games

    Was bedeutet das Aus für die Fighting-Game-Szene?

    Für die Fighting-Game-Community ist das ein herber Dämpfer. 2XKO galt als eines der ambitioniertesten neuen Projekte im Genre der letzten Jahre – ein Free-to-Play-Titel mit dem finanziellen Rückhalt eines Riot-Games-Budgets, der frischen Wind in eine Szene bringen sollte, die traditionell von wenigen großen Marken wie Street Fighter oder Tekken dominiert wird. Live-Service-Spiele, die trotz solider Qualität und namhaftem Publisher eingestellt oder stark zurückgefahren werden, sind in den letzten Jahren keine Seltenheit mehr – die Messlatte für dauerhaften kommerziellen Erfolg liegt in einem übersättigten Markt inzwischen extrem hoch. Aus unserer Sicht zeigt der Fall 2XKO vor allem eines: Selbst ein Publisher mit den Ressourcen von Riot Games ist nicht bereit, ein Spiel über Jahre querzufinanzieren, wenn die Engagement-Zahlen nicht mitziehen. Für die verbleibende Community bedeutet das: Der Support läuft aus, aber wer 2XKO mag, kann zumindest weiterspielen, solange die Server online bleiben.

    Quelle: Riot Games, PC Gamer, IGN

    Was denkt ihr über das Aus für 2XKO? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

  • Call of Duty: Modern Warfare 4 – Infinity Ward spricht vor der Beta

    Call of Duty: Modern Warfare 4 – Infinity Ward spricht vor der Beta

    Kurz vor dem Beta-Start äußert sich Infinity Ward im großen IGN-Interview zu Matchmaking und Balancing. Das gestiegene Skill-Niveau der Spieler zwingt zum Umdenken.

    Noch wenige Tage, dann startet die Call-of-Duty-Community offiziell in die neue Saison: Am 21. August 2026 öffnet sich der Early Access von Modern Warfare 4 für alle, die vorbestellt haben, die offene Beta für alle anderen folgt vom 28. August bis zum 1. September. Statt aber nur Termine zu wiederholen, hat IGN kurz vorher ein ausführliches Interview mit dem Entwicklerteam von Infinity Ward geführt – und dabei einige interessante Einblicke bekommen, die über den reinen Beta-Fahrplan hinausgehen. Wer sich schon mit dem Beta-Start und den Inhalten von Call of Duty NEXT beschäftigt hat, bekommt hier die logische Fortsetzung.

    Was hat Infinity Ward im großen IGN-Interview verraten?

    Im Gespräch mit IGN ging es vor allem um die Matchmaking-Philosophie hinter Modern Warfare 4. Das Team erklärt, wie der Ablauf der Beta-Phasen gedacht ist und was Spielerinnen und Spieler konkret erwarten dürfen, wenn sie zum ersten Mal in die Lobbys starten. Infinity Ward betont dabei, dass man aus den Erfahrungen früherer Titel gelernt habe und das Matchmaking gezielt so gestalten will, dass faire Gefechte entstehen, ohne dass sich erfahrene Spieler unterfordert fühlen. Genau dieser Punkt führt direkt zum zweiten großen Thema der letzten Tage.

    Warum will Infinity Ward das Balancing jetzt anpassen?

    Multiplayer-Design-Lead Jacky Reynolds hat sich in einem separaten Statement explizit zum gestiegenen Skill-Niveau der gesamten Call-of-Duty-Spielerbasis geäußert. Die Kernaussage: Die Community ist über die Jahre spürbar besser geworden, und das stellt das Balancing vor neue Herausforderungen. Waffen, Perks und Killstreaks, die für den Durchschnittsspieler von vor einigen Jahren ausgewogen wirkten, können in einem Umfeld mit deutlich höherem Gesamtniveau ganz anders wahrgenommen werden. Infinity Ward reagiert darauf, indem das Balancing gezielt an dieses gestiegene Niveau angepasst werden soll – ein Prozess, der laut Aussage des Teams kontinuierlich weiterläuft und nicht mit einem einzelnen Patch erledigt ist.

    Aus unserer Sicht ist das ein bemerkenswert offener Umgang mit einem Problem, das viele große Live-Service-Shooter kennen: Je länger ein Spiel oder eine Reihe läuft, desto weiter driftet die Spitze der Community vom Durchschnitt ab. Wer wie Infinity Ward schon vor dem Release öffentlich zugibt, dass genau das eine Herausforderung ist, setzt sich selbst unter Druck – schafft aber auch Vertrauen bei einer Community, die in der Vergangenheit öfter Balancing-Änderungen erst Monate nach Release bekommen hat.

    Multiplayer-Gefecht in Call of Duty: Modern Warfare 4
    Bildquelle: IGN

    Was hat Modern Warfare eigentlich mit Halo Reach zu tun?

    Eine launige Randnotiz aus denselben Tagen: Niles Sankey, ehemaliger Designer an Halo: Reach, hat auf Twitter bestätigt, dass die frühen Modern-Warfare-Teile eine große Inspiration für Bungie waren. Kein Kernthema dieses Artikels, aber ein netter Beleg dafür, wie sehr die ursprüngliche Modern-Warfare-Reihe die gesamte Shooter-Landschaft geprägt hat – weit über die eigene Marke hinaus.

    Halo: Reach Artwork – Randnotiz zur Modern-Warfare-Inspiration bei Bungie
    Bildquelle: IGN

    Der offizielle Multiplayer-Trailer mit Kill Block, Ground War und den Apex Attachments zeigt schon einiges von dem, worüber Infinity Ward jetzt spricht. Wer jetzt schon einen Eindruck von den neuen Mechaniken bekommen will, findet dort die ersten Bilder aus dem Multiplayer.

    Quelle: IGN, IGN, IGN

    Startet ihr in die MW4-Beta? Schreibt uns eure Erwartungen an das Balancing in die Kommentare!

  • Modern Warfare 4: Das nervige „Compiling Shaders“ auf dem PC ist Geschichte

    Modern Warfare 4: Das nervige „Compiling Shaders“ auf dem PC ist Geschichte

    Jeder PC-Spieler kennt diesen Bildschirm: Spiel installiert, Vorfreude riesig – und dann steht da „Compiling Shaders 14%“ und ihr dürft erstmal Kaffee kochen. Bei Call of Duty: Modern Warfare 4 soll damit Schluss sein. Infinity Ward und Co-Entwickler Beenox haben zusammen mit den restlichen Beta-Details eine Lösung ausgepackt, auf die die PC-Community seit Jahren wartet.

    Wie funktioniert das neue Shader-Preloading?

    Kein Cloud-Zauber, kein neues DirectX-Feature – die Lösung ist erfreulich bodenständig. Das Spiel erledigt die Shader-Kompilierung jetzt im Hintergrund über den Launcher, während ihr noch ganz andere Dinge tut. Statt beim ersten Start in einem Ladebildschirm festzuhängen, ist die Arbeit schon getan, bevor ihr überhaupt auf „Spielen“ klickt.

    Wichtig sind dabei die Unterschiede zwischen den Plattformen:

    • Battle.net: Das Preloading greift direkt ab der ersten Beta-Installation – also schon während des Preloads.
    • Steam: Hier braucht ihr weiterhin eine einmalige Shader-Kompilierung beim ersten Start. Schöner wäre anders, aber immerhin nur einmal.
    • Xbox-App auf dem PC: wird ebenfalls unterstützt.
    • Das Feature lässt sich in den Spieleinstellungen abschalten, falls ihr eure CPU lieber selbst verplant.

    Activision empfiehlt ausdrücklich, das Preloading abschließen zu lassen, bevor ihr ins erste Match springt. Gleich mit erledigt wurde übrigens die berüchtigte „Update Restart“-Schleife auf dem PC, die in früheren Teilen ganze Abende gefressen hat.

    Welche Hardware braucht ihr für die MW4-Beta?

    Der Preload für die Early-Access-Beta ist heute um 18:00 Uhr deutscher Zeit gestartet, die Beta selbst legt morgen los. Rechnet mit rund 40 GB Download. Die offiziellen PC-Anforderungen sehen so aus:

    • Minimum: Windows 10 64-Bit, AMD Ryzen 5 1600 oder Intel Core i5-8400, 12 GB RAM, GeForce GTX 1060 / Radeon RX 470 / Intel Arc A580 mit 3 GB VRAM
    • Empfohlen: 16 GB RAM, GeForce RTX 3060 Ti / Radeon RX 6700 XT / Intel Arc B580
    • Pflicht: eine SSD, DirectX 12 sowie aktiviertes TPM 2.0 und Secure Boot – letzteres verlangt das RICOCHET-Anti-Cheat-System

    Besonders der letzte Punkt sorgt erfahrungsgemäß für Frust. Wer TPM 2.0 und Secure Boot im BIOS nicht aktiviert hat, kommt gar nicht erst ins Spiel. Das prüft ihr also besser jetzt als morgen Abend um 20 Uhr.

    Warum ist das mehr als nur eine Fußnote?

    Aus unserer Sicht ist das eine der sinnvollsten PC-Verbesserungen, die Call of Duty seit Jahren gemacht hat – gerade weil sie so unspektakulär klingt. Shader-Kompilierung ist auf dem PC seit dem Wechsel zu DirectX 12 ein Dauerärgernis: Weil die Engine nicht weiß, welche Grafikkarte in eurem Rechner steckt, muss sie die Shader lokal übersetzen. Bei schwächeren CPUs zieht sich das schnell über zehn Minuten und mehr, und wer es überspringt, kassiert später Ruckler mitten im Gefecht.

    Dass Activision das Problem nicht kaschiert, sondern schlicht aus dem Weg räumt, ist ein gutes Signal – zumal die Beta ohnehin schon ungewöhnlich viel bietet. Mehr zum Ablauf und den Inhalten findet ihr in unserem Überblick zum Beta-Start nach Call of Duty NEXT, und wie sich der Multiplayer spielt, zeigte zuletzt der offizielle Multiplayer-Trailer.

    Das Vollspiel erscheint am 23. Oktober 2026. Alle Beta-Infos stehen auf der offiziellen Beta-Seite von Call of Duty.

    Quelle: Eurogamer, Xbox Wire, Neowin, VideoCardz

    Wie lange musstet ihr bisher auf „Compiling Shaders“ starren? Erzählt uns in den Kommentaren von euren schlimmsten Wartezeiten!