Tag: PC

  • The Blood of Dawnwalker: Offizielle Systemanforderungen sorgen für Hardware-Debatte

    The Blood of Dawnwalker: Offizielle Systemanforderungen sorgen für Hardware-Debatte

    Entwicklerstudio Rebel Wolves hat die offiziellen PC-Systemanforderungen für sein Vampir-Action-RPG The Blood of Dawnwalker veröffentlicht – und die Werte für die höchste Detailstufe sorgen bereits vor dem Release am 3. September für Diskussionen in der Community.

    Das braucht ihr fürs Spielen

    Die Tabelle von Rebel Wolves listet fünf Stufen, von Minimum bis Ultra. Zusammengefasst die wichtigsten Eckwerte:

    • Minimum (natives 1080p, 30 FPS): Intel Core i7-8700K oder AMD Ryzen 7 3700X, 16 GB RAM, Nvidia RTX 3050 / GTX 1070 oder AMD RX Vega 56, 6 GB VRAM
    • Empfohlen für 1080p (natives 1080p, 60 FPS): Intel Core i5-13600 oder Ryzen 9 7900X, Nvidia RTX 5060 oder AMD RX 6800-XT, 12 GB VRAM
    • Empfohlen für 1440p (natives 1440p, 60 FPS): gleiche CPU-Klasse, aber Nvidia RTX 4070-Ti oder AMD RX 7800-XT, ebenfalls 12 GB VRAM
    • Ultra 1440p (natives 1440p, 60 FPS): Intel Core i5-13600K oder Ryzen 9 7950X, Nvidia RTX 4080 oder AMD RX 7900-XTX, 16 GB VRAM
    • Ultra 4K (natives 2160p, 60 FPS): gleiche CPU-Klasse, aber eine Nvidia RTX 5090, 16 GB VRAM

    Für alle Stufen gilt: 16 GB Arbeitsspeicher, mindestens 60 GB freier SSD-Speicher, Windows 10 sowie DirectX 12 werden vorausgesetzt. Wichtig laut Rebel Wolves: Die Werte gelten nativ, also ganz ohne Upscaling – DLSS und FSR werden zwar unterstützt und können die Leistung zusätzlich verbessern, sind in den offiziellen Angaben aber nicht eingerechnet.

    Offizielle Tabelle der Systemanforderungen von The Blood of Dawnwalker für Minimum, Empfohlen und Ultra-Einstellungen
    Bildquelle: Rebel Wolves, offizielles Pressematerial

    Warum die Ultra-Einstellung für Diskussionen sorgt

    Auslöser der Debatte ist vor allem die Ultra-4K-Empfehlung: Eine RTX 5090 gehört aktuell zu den teuersten Grafikkarten am Markt, ist entsprechend schwer verfügbar und für die meisten Spieler schlicht keine realistische Option. Auf Reddit wird diskutiert, ob solche Anforderungen noch der breiten PC-Spielerschaft dienen oder ob Studios zunehmend nur noch für eine kleine Enthusiasten-Zielgruppe mit High-End-Hardware optimieren. Verantwortlich für die hohen Anforderungen ist der Einsatz aktueller Unreal-Engine-5-Features wie Lumen für globale Beleuchtung und Nanite für extrem detaillierte Geometrie – beide Techniken sehen beeindruckend aus, kosten aber spürbar Leistung.

    Einordnung: Kein neues Phänomen, aber ein wiederkehrendes

    Aus unserer Sicht reiht sich The Blood of Dawnwalker damit in eine lange Liste von UE5-Titeln ein, bei denen genau diese Diskussion in den letzten Jahren regelmäßig aufkam – von Techdemo-tauglichen Ultra-Einstellungen, die kaum jemand nutzen kann, bis zu spürbar entspannteren Minimum-Anforderungen für den Einstieg. Wer nur in 1080p mit soliden 60 FPS spielen will, kommt laut der Tabelle mit deutlich bezahlbarerer Hardware aus als die Ultra-Schlagzeilen vermuten lassen – die Empfehlung für 1080p/60 FPS liegt mit RTX 5060 respektive RX 6800-XT im für viele PC-Spieler durchaus erreichbaren Bereich.

    Quelle: GameStar

    Reicht eure Hardware für Ultra oder peilt ihr eher die 1080p-Empfehlung an? Schreibt es uns in den Kommentaren!

  • Black Ops 7 und Warzone: PC-Spieler kämpfen nach Update mit Abstürzen

    Black Ops 7 und Warzone: PC-Spieler kämpfen nach Update mit Abstürzen

    Wer Call of Duty: Black Ops 7 oder Warzone aktuell auf dem PC zockt, kennt das Problem vielleicht schon: Seit dem Update vom 1. August 2026, dem sogenannten Season-5-Reloaded-Hotfix, häufen sich Berichte über harte Abstürze und massive Leistungseinbrüche.

    Diese Probleme treten konkret auf

    Betroffene Spieler berichten von zwei unterschiedlichen Symptomen:

    • Komplette Neustarts des gesamten PCs mitten im Match, nicht nur Spielabstürze
    • Massive FPS-Einbrüche: Wer normalerweise stabil zwischen 160 und 190 FPS unterwegs ist, rutscht teils unter 100 FPS
    • Die Probleme treten laut Community-Berichten vor allem im Multiplayer und in Warzone auf, weniger in der Kampagne

    Activisions offizielle Known-Issues-Seite führt die PC-Abstürze mittlerweile als bekanntes Problem, ein finaler Fix steht laut den bisherigen Mustern der letzten Patches meist wenige Tage nach so einem Hotfix an.

    Das könnt ihr selbst tun, bis der Fix kommt

    Bis Activision offiziell nachbessert, helfen laut übereinstimmenden Community- und Presseberichten vor allem folgende Schritte, in dieser Reihenfolge probiert:

    • Spieldateien scannen und reparieren (Scan & Repair im jeweiligen Launcher)
    • Shader-Cache der Grafikkarte leeren
    • Grafiktreiber zurücksetzen oder komplett neu installieren
    • Framerate begrenzen und ein paar besonders belastende Grafikoptionen reduzieren
    • Bei kompletten PC-Neustarts: Übertaktung oder Undervolting der Grafikkarte deaktivieren und Temperaturen/Stromversorgung prüfen

    Nebenbei bereitet sich Activision schon auf die nächste große Ankündigung vor: Am 21. August steht das CODNext-Event an, bei dem mehr zu Call of Duty insgesamt erwartet wird, während Modern Warfare 4 für den 23. Oktober 2026 angesetzt ist. Bleibt zu hoffen, dass die aktuellen PC-Probleme bis dahin längst Geschichte sind – ähnliche Stabilitätsprobleme gab es zuletzt schon bei anderen CoD-Updates, sie wurden dort aber meist zügig gefixt.

    Falls euch aktuell auch andere Ärgernisse im Spiel nerven: Wir haben kürzlich schon über den Zoff um die umstrittenen Audio-Tunes im Wettkampf-Modus berichtet.

    Quelle: Activision Support, Windows Central

    Habt ihr die Abstürze auch bei euch? Verratet uns in den Kommentaren, welcher Fix bei euch funktioniert hat!

  • Halo: Campaign Evolved: Login-Pflicht und Bug vermiesen PC-Spielern den Launch-Tag

    Halo: Campaign Evolved: Login-Pflicht und Bug vermiesen PC-Spielern den Launch-Tag

    Seit heute, dem 28. Juli 2026, ist Halo: Campaign Evolved weltweit verfügbar – wir haben bereits über den historischen Release auf PlayStation berichtet. Doch ausgerechnet auf dem PC trübt sich die Launch-Stimmung: Bei über 2.000 Nutzerbewertungen auf Steam steht das Remake nur bei “Ausgeglichen” (Mixed) – ungewöhnlich für ein Spiel, das auf den Konsolen deutlich bessere Kritiken einfährt.

    Login-Pflicht in einem reinen Singleplayer-Spiel

    Der Hauptkritikpunkt betrifft ausgerechnet die Grundidee des Spiels: Campaign Evolved ist ein reines Solo-/Koop-Kampagnenerlebnis ganz ohne kompetitiven Multiplayer. Trotzdem verlangt die PC-Version einen zwingenden Login über ein Microsoft-Konto samt Online-Verbindung, bevor überhaupt gespielt werden kann. Am Launch-Tag führte das laut zahlreichen Spielerberichten zu:

    • Langen Warteschlangen vor dem eigentlichen Spielstart
    • Verbindungsabbrüchen und Abstürzen mitten in der Kampagne
    • Spürbaren Performance-Einbrüchen, inklusive Cutscenes, die nur mit 30 Bildern pro Sekunde laufen

    Für ein Spiel ohne jegliche Online-Komponente im eigentlichen Gameplay wirkt die Pflicht-Anmeldung auf viele Spielerinnen und Spieler wie ein unnötiges Hindernis – zumal etliche andere Singleplayer-Titel längst zeigen, dass es auch ganz ohne Login-Zwang geht.

    Eine Xbox Series X und eine PlayStation 5 stehen nebeneinander auf einem Sideboard
    Bildquelle: GamesRadar+ (gamesradar.com)

    Ein kurioser Bug zum Start obendrauf

    Zusätzlich sorgte ein technischer Patzer für Kopfschütteln: Bei einigen Spielerinnen und Spielern öffnete der Start-Button auf Steam statt des eigentlichen Spiels das digitale Artbook, das eigentlich nur ein Bonus-Item der Collector’s Edition ist. Halo Studios reagierte zügig und behob den Fehler nach eigenen Angaben innerhalb von rund 40 Minuten.

    Ein Rekord, auf den niemand stolz sein dürfte

    Trotz der PC-Turbulenzen fällt die Gesamtwertung auf Metacritic je nach Plattform sehr unterschiedlich aus: 86 Punkte auf Xbox Series X, 80 auf PlayStation 5, aber nur 77 auf dem PC. Damit ist Campaign Evolved gemessen an der PC-Wertung der bislang am schwächsten bewertete Teil der Haupt-Serie – wir hatten bereits in unserem Bericht zu den ersten Testwertungen auf das drohende Serientief hingewiesen. Bislang hielt Halo 3: ODST mit 83 Punkten den bisherigen Negativrekord der Reihe.

    Aus unserer Sicht ist die schwache PC-Wertung besonders bitter, weil sie hausgemacht ist: Das Remake selbst wird von den meisten Testern für Grafik und Umfang gelobt, die Login-Pflicht und der Bug haben aber sichtbar Vertrauen bei genau jener PC-Spielerschaft verspielt, die mit dem größten Enthusiasmus auf ein klassisches, storyfokussiertes Halo gewartet hat.

    Quelle: GamesRadar+

    Habt ihr die PC-Version schon angespielt? Erzählt uns in den Kommentaren, wie euer Start ins Spiel lief.

  • Original-Xbox-Klassiker starten durch: Vier Kult-Spiele sind jetzt offiziell auf PC spielbar

    Original-Xbox-Klassiker starten durch: Vier Kult-Spiele sind jetzt offiziell auf PC spielbar

    Nostalgie-Alarm für alle, die noch eine original Xbox im Schrank stehen haben: Microsoft bringt vier waschechte Klassiker der ersten Xbox-Generation offiziell auf den PC. Im Rahmen des neu gestarteten Xbox-Backward-Compatibility-Programms sind ab sofort Blinx: The Time Sweeper, Conker: Live and Reloaded, Crimson Skies: High Road to Revenge und Fuzion Frenzy auf PC und Windows-Handhelds spielbar.

    Wer eines der Spiele bereits digital auf Konsole besitzt, muss nicht noch mal zahlen und kann direkt über die Xbox-App unter Windows 11 loslegen. Alle anderen zahlen pro Titel rund 9,99 Dollar im Microsoft Store, alternativ sind alle vier Spiele auch über Xbox Game Pass enthalten.

    • Bis zu 4-fache Auflösungs-Skalierung für schärfere Bilder auf modernen Displays
    • VSync-Unterstützung sowie Vollbild- und Fenstermodus
    • Anisotrope Filterung und verbessertes Anti-Aliasing gegen Kanten-Flimmern
    • Neue Emulationstechnik, die Xbox-Spiele erstmals nativ unter Windows laufen lässt
    • Achievements sollen laut Xbox in einem späteren Update nachgereicht werden

    Xbox-Vizepräsident Jason Ronald bestätigte, dass das Backward-Compatibility-Programm damit erstmals offiziell auf den PC ausgeweitet wird und dass in Zukunft weitere Oldtimer aus dem Original-Xbox-Katalog nachgereicht werden sollen. Für die PC- und Handheld-Community ist das ein klares Zeichen: Xbox will seine Plattform-Grenzen weiter aufweichen und alte Schätze nicht in der Schublade verstauben lassen.

    Der Original-Xbox-Klassiker Crimson Skies: High Road to Revenge läuft dank des neuen Xbox-Backward-Compatibility-Programms jetzt auch auf einem Windows-Handheld
    Bildquelle: GamingTrend (gamingtrend.com)

    Quelle: GamingTrend, Engadget

  • Battlefield 6 Season 4 ist da – aber RTX-50-Series-Besitzer haben ein Problem

    Battlefield 6 Season 4 ist da – aber RTX-50-Series-Besitzer haben ein Problem

    Battlefield 6 Season 4 „Pacific Front“ ist seit dem 21. Juli offiziell live – mit Marinekämpfen, neuen Waffen und Tsuru Reef, der größten Map der Serien-Geschichte. Auf Facebook feiert auch Creator HR Plays den Season-Start – warnt aber gleichzeitig vor einem Problem, das gerade vielen PC-Spielern die Laune verhagelt.

    Der Übeltäter: Besitzer von Nvidia GeForce RTX-50-Grafikkarten (unter anderem RTX 5060 Ti, 5080 und 5090) melden massenhaft Abstürze, sobald sie auf Karten mit viel Wasser unterwegs sind. Ausgerechnet Tsuru Reef trifft es besonders hart – kein Wunder, die Karte besteht zu großen Teilen aus offenem Ozean, Riffen und dynamischen Wellen. Genau diese aufwendige Wasserphysik samt Reflexionen und Partikeleffekten scheint im Zusammenspiel mit dem aktuellen Game-Ready-Treiber 610.74 einen Treiber-Timeout auszulösen, der die GPU in die Knie zwingt.

    Die gute Nachricht: Es gibt bereits einen Workaround. EA empfiehlt betroffenen Spielerinnen und Spielern, vorübergehend auf den älteren Nvidia-Treiber 596.49 zurückzuwechseln, bis ein richtiger Hotfix steht. Battlefield Studios und Nvidia arbeiten laut offizieller Aussage gemeinsam an einer Lösung. Wer nach dem Rollback immer noch Abstürze hat, soll GPU-Modell, Treiberversion, betroffene Map und Crash-Report über die EA-Foren einreichen.

    Die RTX-Abstürze sind nicht das einzige Ärgernis rund um den Season-Start. Community-Berichte häufen sich zu weiteren Baustellen:

    • Manche Spieler verlieren nach dem Update plötzlich ihre in Season 3 erspielten Diamond-1-Ranglistenpunkte.
    • Gekaufte Battlefield Coins aus dem Season-3-Starterpaket und dem Battle Pass tauchen bei einigen Accounts nicht auf.
    • Wer Battlefield Pro vorbestellt hat, bekommt teils Sofort-Freischaltungen, die sich nicht ausrüsten lassen und stattdessen zum erneuten Kauf des Battle Pass auffordern.
    • Auf der neuen Tsuru-Reef-Map tauchen zusätzlich DXGI_ERROR_DEVICE_HUNG-Fehler auf, die das Spiel komplett schließen.

    Unterm Strich bleibt Season 4 trotzdem ein dicker Batzen neuer Inhalte – nur der Feinschliff fehlt gerade an ein paar entscheidenden Stellen. Wer eine RTX-50-Karte im Rechner hat, sollte also erstmal den Treiber zurückstufen, bevor es aufs Wasser geht.

    Quelle: HR Plays auf Facebook, TechPowerUp, PC Guide, EA.com