Tag: PlayStation

  • PlayStation-Blackout: Fans planen einwöchigen Boykott gegen Sonys Disc-Aus

    PlayStation-Blackout: Fans planen einwöchigen Boykott gegen Sonys Disc-Aus

    Der Ärger über Sonys Disc-Aus kocht weiter hoch – und jetzt wird aus Meckern im Netz eine konkrete Aktion. Die Verbraucher-Community DoesItPlay ruft alle PlayStation-Besitzer dazu auf, vom 23. bis 30. August eine Woche lang komplett auf ihre Konsole zu verzichten. Sinngemäß heißt das: Konsole aus, keine Logins, keine Käufe im PlayStation Store – ein wirtschaftlicher und spielerischer Blackout, mit dem Sony spüren soll, wie viel Marktmacht die eigene Kundschaft eigentlich hat.

    Auslöser der ganzen Debatte ist Sonys Ankündigung von Anfang Juli, ab Januar 2028 keine physischen Disc-Versionen mehr für neue PlayStation-Spiele zu produzieren. Seitdem brodelt es in der Community, wie unser Artikel zu God-of-War-Schöpfer David Jaffes Verteidigung der Entscheidung zeigt. Eine Change.org-Petition gegen das Disc-Aus hat mittlerweile zwischen 180.000 und 345.000 Unterschriften gesammelt – die Zahlen schwanken je nach Quelle, klar ist aber: Es ist längst keine Nische mehr, die sich hier aufregt.

    Was den Protest von reiner Kommentarspalten-Wut unterscheidet, ist das Tempo, mit dem er sich verbreitet: Laut Berichten sammelte die Blackout-Ankündigung binnen rund 24 Stunden schon rund 800.000 Aufrufe in sozialen Netzwerken. Die Kernsorge der Fans bleibt dabei die gleiche wie seit der ersten Ankündigung: Ohne physisches Medium verschwindet die Möglichkeit, gebrauchte Spiele zu verkaufen oder zu tauschen, und der Zugriff auf die eigene Bibliothek hängt komplett an Sonys Servern und Accounts.

    Ob ein einwöchiger Boykott Sony tatsächlich zum Umdenken bewegt, ist fraglich – schließlich betrifft die Ankündigung erst Spiele ab 2028, und Konsolenhersteller haben ähnliche Protestwellen in der Vergangenheit meist ausgesessen. Trotzdem zeigt die Aktion, wie tief das Misstrauen gegenüber einer rein digitalen Zukunft in Teilen der Community sitzt. Bis Ende August dürfte die Debatte auf jeden Fall noch weiter an Fahrt aufnehmen.

    Mehrere physische PlayStation-5-Spielehuellen nebeneinander, Symbolbild zur Debatte um Sonys Disc-Aus
    Bildquelle: Kotaku (kotaku.com)

    Quelle: Kotaku, Push Square, GamingBible

    Würdet ihr bei so einem Blackout mitmachen, oder haltet ihr das für Symbolpolitik ohne echten Effekt? Ab in die Kommentare damit!

  • Sonys Disc-Aus: God-of-War-Schöpfer David Jaffe verteidigt PlayStations digitale Zukunft

    Sonys Disc-Aus: God-of-War-Schöpfer David Jaffe verteidigt PlayStations digitale Zukunft

    Die Ankündigung schlägt weiter hohe Wellen: Sony stellt ab Januar 2028 die physische Produktion neuer PlayStation-Spiele komplett ein. Seitdem brodelt es in der Community – Boykottaufrufe machen die Runde, eine Online-Petition gegen das Disc-Aus hat längst sechsstellige Unterschriftenzahlen erreicht. Jetzt meldet sich eine überraschende Stimme zu Wort: David Jaffe, Schöpfer des allerersten God of War und Mitentwickler von Twisted Metal, stellt sich in einem neuen Video auf seinem YouTube-Kanal klar hinter Sonys Entscheidung.

    Jaffes Kernargument: Die Aufregung um angebliche Gier oder eine Verschwörung gegen die Kundschaft geht seiner Meinung nach am eigentlichen Problem vorbei. Für ihn ist das Ende der Disc schlicht eine wirtschaftliche Notwendigkeit angesichts explodierender AAA-Produktionskosten. Discs zu pressen, zu verpacken und über den Einzelhandel zu vertreiben, kostet Millionen – Geld, das laut Jaffe an anderer Stelle im Budget fehlt. Die meisten Kritiker, so seine These, würden die tatsächlichen Kosten hinter physischen Veröffentlichungen schlicht unterschätzen.

    Während Jaffe Verständnis für Sonys Entscheidung zeigt, bleibt die Kernangst vieler Fans bestehen: Ohne physisches Medium verschwindet auch die Möglichkeit, gebrauchte Spiele zu verkaufen oder zu tauschen, und im Zweifel hängt der Spielezugang komplett von Sonys Servern und Konten ab. Genau das treibt aktuell auch andere Stimmen aus der Branche um. Erste große Publisher äußern sich inzwischen ebenfalls zur Marktwirkung von Sonys Schritt: Sega gibt in einem Interview vorsichtig Entwarnung für das eigene Geschäft, und Ubisoft-Chef Yves Guillemot sieht laut Berichten keinen langfristigen Schaden für die Branche insgesamt.

    Ob sich die aufgeheizte Stimmung in der Community durch prominente Fürsprecher wie Jaffe beruhigt, ist fraglich – zu tief sitzt bei vielen die Sorge um Besitzrechte und Spielearchive. Bis Januar 2028 ist zwar noch etwas Zeit, doch die Debatte um Sonys digitale Zukunft dürfte die Gaming-Community noch lange begleiten.

    Quelle: play3.de, play3.de

    Was denkt ihr: Hat Jaffe recht, oder ist das Disc-Aus für euch ein rotes Tuch? Schreibt’s uns in die Kommentare!

  • PlayStation-Disc-Aus: Petition knackt 200.000 Unterschriften, Publisher Serenity Forge übt Kritik

    PlayStation-Disc-Aus: Petition knackt 200.000 Unterschriften, Publisher Serenity Forge übt Kritik

    Der Ärger um Sonys geplantes Disc-Aus wird lauter. Der Konzern hatte Anfang Juli angekündigt, ab Januar 2028 keine neuen physischen Spiele mehr für PlayStation zu produzieren. Jetzt zeigt sich, wie groß der Widerstand dagegen tatsächlich ist: Die Petition “Don’t Kill the Disc” hat inzwischen die Marke von 200.000 Unterschriften geknackt.

    Besonders bemerkenswert: Auch aus der Publisher-Riege meldet sich jetzt Kritik. Zhenghua Yang, CEO von Serenity Forge (bekannt für “Doki Doki Literature Club”), stellte sich öffentlich hinter physische Editionen. Seiner Aussage nach helfen physische Spiele dabei, Zielgruppen zu erreichen, die reine digitale Distribution oft gar nicht anspricht – etwa Sammler, Gelegenheitsspieler ohne schnelles Internet oder Käufer, die Spiele verschenken wollen. Digital sei zwar praktischer geworden, könne diesen Zugang aber laut Yang nicht vollständig ersetzen.

    Brisant an der ganzen Sache: Laut mehreren Berichten wurden Publisher, Regionalbüros und Handelspartner von Sony im Vorfeld offenbar nicht ausreichend über die Pläne informiert. Das erklärt wohl auch, warum jetzt erst nach und nach öffentliche Reaktionen aus der Branche eintrudeln, statt gleich bei der ursprünglichen Ankündigung. Große Publisher wie Take-Two oder Ubisoft haben sich bislang nicht offiziell geäußert.

    Eine offizielle Stellungnahme von Sony zur Petition oder zu Serenity Forges Kritik gibt es bislang nicht. Für Sammler und Fans physischer Editionen bleibt die Hoffnung, dass der wachsende öffentliche Druck noch etwas bewirkt, bevor die Produktion 2028 tatsächlich eingestellt wird. Wir bleiben an dem Thema dran.

    Quelle: Tom’s Hardware, GamesRadar+

  • Marathon bekommt PvE-Modus „Vault Breaker“ – während bei Bungie die Krise weitergeht

    Marathon bekommt PvE-Modus „Vault Breaker“ – während bei Bungie die Krise weitergeht

    Bungie experimentiert mit seinem Extraction-Shooter Marathon: Mit Season 2 geht heute der erste dedizierte PvE-Modus des Spiels live, „Vault Breaker“ genannt. Statt sich wie gewohnt gegen andere Spieler zu behaupten, ziehen Teams gemeinsam kooperativ durch das sogenannte „Cryo Archive“ – einen dungeonartigen Bereich voller Gegner und Beute, befristet als Experiment vom 21. Juli bis zum 4. August.

    Parallel zum neuen Modus schraubt Bungie an den Grundlagen:

    • Balance-Anpassungen an mehreren Waffen und Ausrüstungsgegenständen
    • Neue „Loadout-Limited“-Regeln, die vorschreiben, welche Ausrüstungskombinationen in bestimmten Matches erlaubt sind
    • Der neue Koop-Modus „Vault Breaker“ im Cryo Archive als zeitlich befristetes Experiment
    • Diverse kleinere Fehlerbehebungen rund um Matchmaking und Spielstabilität

    Der Patch kommt zu einem heiklen Zeitpunkt: Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Game Director Joseph Ziegler das Studio verlässt – nur vier Monate nach dem eher enttäuschenden Marathon-Launch. Seine Nachfolge übernimmt Del Chafe III. Der Wechsel reiht sich ein in eine ohnehin angespannte Phase bei Sonys Studios, die zuletzt von größeren Entlassungswellen betroffen waren. Marathon gilt vielen Beobachtern inzwischen als eines von Sonys wackligsten Live-Service-Projekten.

    Ob der neue PvE-Modus dem Spiel frischen Wind verschafft, muss sich erst zeigen – für Bungie ist „Vault Breaker“ jedenfalls ein Testballon: Kommt der Modus gut an, könnte daraus dauerhafter Content werden, statt nur ein zweiwöchiges Experiment zu bleiben.

    Quelle: DLCompare